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Benutzer230285 (31)
Ist noch neu hier
- #1
Liebes Forum,
Mein Mann und ich haben beide vor 2 Jahren einen neuen Job begonnen, er eine Ausbildung mit internationalem Bachelor als Abschluss, ich einen Job im sozialen Bereich mit viel Verantwortung und großem Zeitaufwand. Wir sitzen unter der Woche jeden Abend beide am Schreibtisch, arbeiten je 100% und haben zwei tolle Kids (8&5) mit denen wir selbstverständlich auch Zeit verbringen wollen. Oftmals bleibt der Haushalt liegen, von Hobbys ganz zu schweigen.
Wir stellen fest, es ist viel zu viel, aber da müssen wir nun durch.
Mein Mann hatte im letzten Jahr eine emotionale Affäre. Die Sache ist beendet, der Kontakt abgebrochen, wir haben viel geredet und dennoch bleibt in mir eine große Unsicherheit.
Bei viel Stress wird mein Mann schnell wortkarg und zieht sich zurück. Die Energie reicht um ein toller Vater zu sein, aber sie reicht nicht um mir in dem Maße Aufmerksamkeit zu schenken, wie ich es bräuchte, um meine Zweifel zu begraben. Ich sehne mich nach mehr körperlicher Nähe, nach Leichtigkeit, tief gehenden Ausgausch. Wir sind als Eltern und Organistoren ein tolles Team. Wir streiten selten. Wir schreiben uns täglich nette Nachrichten. Das alles reicht mir aber nicht, ich habe ständig das Gefühl mit allem um seine Aufmerksamkeit zu ringen und ständig zu verlieren. Er weiß davon, wir reden viel und doch können wir am Ist Zustand (der Dauerbelastung) ja nichts ändern.
Ich habe große Angst, dass wir uns immer weiter aus den Augen verlieren...... wir haben Vieles versucht. Der Sa Abend ist Paarzeit, aber da schlafen die Kids oft erst spät, so dass vom Abend nicht mehr viel übrig bleibt. Unser Kleiner kann nicht ohne uns schlafen, bedeutet einer von uns muss ihn ins Bett bringen und nachts verlangt er auch nach Nähe. Ist ok, aber ein We auswärts oder abends lange weg bleiben scheiden aus.
Ich befürchte, wir müssen durch dieses Jahr einfach durch. Dann ist meine Weiterbildung um und er hat seinen Abschluss in der Tasche. Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir uns verlieren.
Wie schaffe ich es nur, nicht jeden Rückzug von ihm, jedes ausbleibende Wort auf mich zu beziehen? Wie können wir mit der wenigen Zeit kostbare Paarzeit etablieren? Ich weiß, er gibt alles, was er derzeit kann.
Das muss doch irgendwie schaffbar sein? Ich hoffe auf euer Schwarmwissen und eure Ideen!
Danke, nameles
Mein Mann und ich haben beide vor 2 Jahren einen neuen Job begonnen, er eine Ausbildung mit internationalem Bachelor als Abschluss, ich einen Job im sozialen Bereich mit viel Verantwortung und großem Zeitaufwand. Wir sitzen unter der Woche jeden Abend beide am Schreibtisch, arbeiten je 100% und haben zwei tolle Kids (8&5) mit denen wir selbstverständlich auch Zeit verbringen wollen. Oftmals bleibt der Haushalt liegen, von Hobbys ganz zu schweigen.
Wir stellen fest, es ist viel zu viel, aber da müssen wir nun durch.
Mein Mann hatte im letzten Jahr eine emotionale Affäre. Die Sache ist beendet, der Kontakt abgebrochen, wir haben viel geredet und dennoch bleibt in mir eine große Unsicherheit.
Bei viel Stress wird mein Mann schnell wortkarg und zieht sich zurück. Die Energie reicht um ein toller Vater zu sein, aber sie reicht nicht um mir in dem Maße Aufmerksamkeit zu schenken, wie ich es bräuchte, um meine Zweifel zu begraben. Ich sehne mich nach mehr körperlicher Nähe, nach Leichtigkeit, tief gehenden Ausgausch. Wir sind als Eltern und Organistoren ein tolles Team. Wir streiten selten. Wir schreiben uns täglich nette Nachrichten. Das alles reicht mir aber nicht, ich habe ständig das Gefühl mit allem um seine Aufmerksamkeit zu ringen und ständig zu verlieren. Er weiß davon, wir reden viel und doch können wir am Ist Zustand (der Dauerbelastung) ja nichts ändern.
Ich habe große Angst, dass wir uns immer weiter aus den Augen verlieren...... wir haben Vieles versucht. Der Sa Abend ist Paarzeit, aber da schlafen die Kids oft erst spät, so dass vom Abend nicht mehr viel übrig bleibt. Unser Kleiner kann nicht ohne uns schlafen, bedeutet einer von uns muss ihn ins Bett bringen und nachts verlangt er auch nach Nähe. Ist ok, aber ein We auswärts oder abends lange weg bleiben scheiden aus.
Ich befürchte, wir müssen durch dieses Jahr einfach durch. Dann ist meine Weiterbildung um und er hat seinen Abschluss in der Tasche. Und trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir uns verlieren.
Wie schaffe ich es nur, nicht jeden Rückzug von ihm, jedes ausbleibende Wort auf mich zu beziehen? Wie können wir mit der wenigen Zeit kostbare Paarzeit etablieren? Ich weiß, er gibt alles, was er derzeit kann.
Das muss doch irgendwie schaffbar sein? Ich hoffe auf euer Schwarmwissen und eure Ideen!
Danke, nameles
