Kaufberatung Camcorder

Benutzer15352 

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Heyho zusammen!

Ich benötige einen Camcorder für semiprofessionelle Zwecke. Er sollte nicht zu sperrig und vor allem in Bild- und Tonqualität möglichst hochwertig sein. Preislich wäre etwas im 3-stelligen Bereich natürlich wünschenswert :grin:. Am liebsten wär mir übrigens was mit SD-Karte (fand ich bisher immer am praktischsten).


Hat jemand vielleicht einen guten Tipp :ashamed:?

Danke und liebe Grüße
vom Tageslicht
 

Benutzer11345 

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Canon Eos 60D - gibts für ca. 800 Euro :zwinker:
Full HD und externes Mikro möglich.
Oh, und gibt sogar Wechseloptiken :grin:
 

Benutzer15352 

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Danke für den Link. Das Problem ist: ich hab keine Ahnung, was "gut" ist :ashamed:. Ich kenn mich weder mit Pixelzahlen noch mit optischem Zoom noch irgendwas aus :grin:, daher wollte ich einfach mal fragen, was ihr persönlich für Tipps habt :ashamed:. Im Prinzip sollte das Teil einfach zu bedienen sein und scharfe hochwertige Bilder + guten Ton liefern. Aber was es dafür braucht, weiß ich eben nicht. ich will jetzt kein 2000€-Modell, aber schon etwas, das über die Urlaubskamera von Familie Mayer hinausgeht :zwinker:.

---------- Beitrag hinzugefügt um 14:29 -----------

Canon Eos 60D - gibts für ca. 800 Euro :zwinker:
Full HD und externes Mikro möglich.
Oh, und gibt sogar Wechseloptiken :grin:

Aber das ist doch ne SLR, oder :grin:?
Macht die denn gescheite Aufnahmen? Ne SLR hätte ich nämlich auch gerne und wenn dieses Teil da beides in guter (?) Qualität vereint, wäre das wirklich eine Überlegung wert :link:...
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich hab viel Gutes von der 700er Serie von Panasonic (YouTube - Subway - A Short Film By Art & Light - Panasonic sd700 tm700 hs700) gehört - die bewegt sich je nach Modell um die 1000 Euro-Marke und bietet scheinbar sehr gute Bildqualität.

Was auch eine Überlegung wert ist, wenn man "Filmlook" erhalten will, ist sich im Bereich Micro-FourThirds-Hybridkameras die Lumix GH1 (YouTube - Joshua Tree filmed with Panasonic Lumix GH1 by Philip Bloom) oder noch besser (und teurer) GH2 (YouTube - Lumix GH2 Test, by Bruce Dale - Sommermorgen) von Panasonic anzuschauen, hat Vorteile (Wechselbare Objektive!) aber auch Nachteile in der Bedienung - trotzdem scheinen die Teile im semiprofessionellen Breich gerade ziemlich gefragt zu sein. Dürfte preislich mit Vollausstattung aber evtl zu teuer werden.

Last but not least kann man auch Überlegen, ner Spiegelreflex mit Filmfunktion ne Chance zu geben. Z.B. die Canon 550D (YouTube - Canon EOS 550D sample video), oder die Sony Alpha 55 (YouTube - SONY a55) - problematisch wird's aber beim Filmen mit Spiegelreflex-Kameras oft bei den Automatik-Modi, Autofokus & damit verbundenen Geräuschen, Bildstabilisierung und den Einstellungsmöglichkeiten. Auch Tonaufnahme ist da oft noch ein Problem. Dafür kann man aber wenn man's raus hat, spektakuläre Bilder einfangen.

Aber so oder so: Ähnlich wichtig wie die Kamera ist für professionellen Look die Software-Kette, mit der Du das Material verwertest, also Schnittprogramm (sollte wenn möglich das Material (also das Format, den Video-Codec) das von der Kamera kommt nativ verlustfrei bearbeiten können) und Post-Effekte/Color Correction/Grading - an der Stelle sollte man - wenn man Filmlook will oder z.B. Videoclips dreht - nicht sparen. Es ist verblüffend, was man z.B. mit dem Plugin Magic Bullet Looks(YouTube - Magic Bullet Looks - Examples -> Red Giant Software: Magic Bullet Looks 1.4) aus Material an Profi-Filmlook herauskitzeln kann - ich kenn Jungs die haben damit schon Mini-DV-Material so aufgeblasen, dass man nur noch mit offenem Mund da saß.. Und wenn's richtig professionell werden soll: Licht, externes Mikro, Stativ, Reflektoren und Co nicht vergessen. :zwinker:

Off-Topic:
Mit genügend Aufwand und Post-Production kann man sogar mit nem Handy einiges erreichen: http://www.youtube.com/watch?v=o9ME5_ZzeKI :zwinker:


Insgesamt ist aber schon die Frage, für was Du sie brauchst - Filmprojektchen, oder eher Doku-Reportage-mäßig? Wie professionell muss es wirklich werden?

Ansonsten: Schau Dich mal bei slashcam.de um, die haben ganz brauchbare Tests. :smile:

---------- Beitrag hinzugefügt um 14:58 -----------

Zusatz: FullHD sollte sie in Sachen "Zukunftssicherheit" auf jeden Fall haben, auch wenn heute von Sendern meist noch "nur" 720p verwendet werden - also 1920x1080 Pixel, am besten als Vollbild (also 1080p). Die Framerate ist auch interessant, wenn Du mit mehr als 24 Bildern schießen kannst, gibt's auch Chancen mal mit Zeitlupen und Geschwindigkeiten zu experimentieren. Ansonsten: Wenn Du viel aus der Hand filmst sind gute, schnelle variable Automatik-Modi (in dem Bereich ist Panasonic recht gut) und ein guter Bildstabilisator Pflicht, wenn öfter in schlechten Lichtverhältnissen oder drinnen ohne Zusatzlampen gefilmt werden soll, empfiehlt sich ein lichtstarkes Objektiv und ein großer Sensor - sonst erschlägt Dich entweder das Bildrauschen, oder die glattbügelnde Rauschentfernung per Software.

Und wie schon gesagt: Die Möglichkeit Objektive zu wechseln bei Micro-FourThirds oder Spiegelreflex-Cams ist manchmal Gold wert, da lässt sich mit guten Objektiven eine Menge rausholen, was bei fest verbauten Universalobjektiven unmöglich ist.
 

Benutzer11345 

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Ja, sowohl die 550D als auch die 60D sind digitale Spiegelreflex.
Beide können zum einen Videos (bis zu 29 Minuten und 59 Sekunden, spätestens dann muss man das Video neu starten) und auch Fotos machen.
Vorteil ist, dass du an das System hochwertige Objektive hängen kannst, welche eine wirklich sehr gute Qualität liefern. Seitdem ich mit meiner EOS 7D Videos mache trete ich meine Videos meiner kompakten Kamera eher in die Tonne. Es liegen Welten zwischen einer kompakten und einer DSLR.

Der nachteil ist der bereits angesprochene Autofokus. Dieser funktioniert beim Filmen nicht wirklich gut. Entweder hört man das Objektiv. Oder die Kamera öffnet die Blende um recht viel Licht reinzulassen oder findet erst garkeinen Fokus. Im Videomodus empfiehlt es sich derzeit diesen manuell auszuführen.
 

Benutzer10802 

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...bis zu 29 Minuten und 59 Sekunden
Stimmt, das ist noch ein guter Punkt und gilt für alle Kompaktkameras, Micro-FourThirds-Kameras und DSLRs die in Europa verkauft werden - EU sei dank. In der Filmpraxis macht's aber meist wenig aus - wann dreht man schonmal 30 Minuten am Stück ohne Cut.
 

Benutzer11345 

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Stimmt, das ist noch ein guter Punkt und gilt für alle Kompaktkameras, Micro-FourThirds-Kameras und DSLRs die in Europa verkauft werden - EU sei dank. In der Filmpraxis macht's aber meist wenig aus - wann dreht man schonmal 30 Minuten am Stück ohne Cut.

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bzw. nach 4GB ist schluss. die längsten Videos die ich gemacht habe gehen jedoch gerade mal 3 Minuten. Mein PC ist zudem zu schlecht zum editieren dieser :frown:
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
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bzw. nach 4GB ist schluss. die längsten Videos die ich gemacht habe gehen jedoch gerade mal 3 Minuten. Mein PC ist zudem zu schlecht zum editieren dieser :frown:
Was für ne Schnittsoftware verwendest Du denn? Hast Du mal versucht das Ganze in einem Intermediate-Format (z.b.HDV) in verringerter Auflösung zu schneiden? Geht so weit ich weiß mit den meisten ambitionierteren Schnittprogrammen. Dann schneidest Du konvertiertes Material in verringerter Auflösung, die Echtzeit-Berechnung in Full-HD entfällt entsprechend und erst am Schluß wird der fertige Schnitt auf's Originalmaterial in voller Auflösung angewendet und gerendert. Das spart schon einiges an Ressourcen. Oder machst Du das schon und der Rechner schmiert dann beim finalen Rendering ab? :hmm:

Aber ist auf jeden Fall auch ein guter Punkt: Für Videoschnitt empfiehlt sich ein schneller Prozessor, viel RAM und mindestens eine schnelle, grooooße Festplatte. Mit nem schwachen Rechner hat man da wenig Spaß und viele Probleme.
 

Benutzer11345 

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ich weiß schon garnicht mehr was ich alles versucht hatte. Testversion von Ma... irgendetwas. und so weiter. Hats aber alles nicht wirklich gebracht.

Liegt einfach daran, dass ich nur noch meinen Laptop verwende mit Intel 2 Core T5000 oder soetwas. 2 GB Ram. Und da macht natürlich kein Programm mit :zwinker:
 

Benutzer15352 

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Hui, Danke für die vielen Antworten :smile:!


Ich hab viel Gutes von 700er Serie von Panasonic (YouTube - Subway - A Short Film By Art & Light - Panasonic sd700 tm700 hs700) gehört - die bewegt sich je nach Modell um die 1000 Euro-Marke und bietet scheinbar sehr gute Bildqualität.
Jaaa, so was in der Art dachte ich mir :smile:. Aber 1000 Euronen ist schon n Haufen Holz :ashamed:.

Was auch eine Überlegung wert ist, wenn man "Filmlook" erhalten will, ist sich im Bereich Micro-FourThirds-Hybridkameras die Lumix GH1 (YouTube - Joshua Tree filmed with Panasonic Lumix GH1 by Philip Bloom) oder noch besser (und teurer) GH2 (YouTube - Lumix GH2 Test, by Bruce Dale - Sommermorgen) von Panasonic anzuschauen, hat Vorteile (Wechselbare Objektive!) aber auch Nachteile in der Bedienung - trotzdem scheinen die Teile im semiprofessionellen Breich gerade ziemlich gefragt zu sein. Dürfte preislich mit Vollausstattung aber evtl zu teuer werden.
Ah, cool! Was genau IST das denn? Kann man damit auch knipsen :ashamed:?

Last but not least kann man auch Überlegen, ner Spiegelreflex mit Filmfunktion ne Chance zu geben. Z.B. die Canon 550D (YouTube - Canon EOS 550D sample video), oder die Sony Alpha 55 (YouTube - SONY a55) - problematisch wird's aber beim Filmen mit Spiegelreflex-Kameras oft bei den Automatik-Modi, Autofokus & damit verbundenen Geräuschen, Bildstabilisierung und den Einstellungsmöglichkeiten. Auch Tonaufnahme ist da oft noch ein Problem. Dafür kann man aber wenn man's raus hat, spektakuläre Bilder einfangen.
Mh...wenn ne SLR, dann will ich aber ne Nikon :tongue:. Okay, aber das wäre auch ne Überlegung wert.


Aber so oder so: Ähnlich wichtig wie die Kamera ist für professionellen Look die Software-Kette, mit der Du das Material verwertest, also Schnittprogramm (sollte wenn möglich das Material (also das Format, den Video-Codec) das von der Kamera kommt nativ verlustfrei bearbeiten können) und Post-Effekte/Color Correction/Grading - an der Stelle sollte man - wenn man Filmlook will oder z.B. Videoclips dreht - nicht sparen. Es ist verblüffend, was man z.B. mit dem Plugin Magic Bullet Looks(YouTube - Magic Bullet Looks - Examples -> Red Giant Software: Magic Bullet Looks 1.4) aus Material an Profi-Filmlook herauskitzeln kann - ich kenn Jungs die haben damit schon Mini-DV-Material so aufgeblasen, dass man nur noch mit offenem Mund da saß..
Ist das ne Schnittsoftware? Ich hab dafür bisher immer Sony Vegas benutzt.

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Mit genügend Aufwand und Post-Production kann man sogar mit nem Handy einiges erreichen: YouTube - Nokia N8 - The Commuter, new Nokia film in mobile HD - Nokia UK :zwinker:
:eek: Nicht schlecht!


Insgesamt ist aber schon die Frage, für was Du sie brauchst - Filmprojektchen, oder eher Doku-Reportage-mäßig? Wie professionell muss es wirklich werden?
Sowohl als auch. Ich brauch die sowohl für die Arbeit als auch "just for fun". Aber es muss jetzt nicht hypertoll sein, Hauptsache halbwegs scharf. Limit hatte ich preislich eigentlich bei so ca. 800€ angesetzt.

Ansonsten: Schau Dich mal bei slashcam.de um, die haben ganz brauchbare Tests. :smile:
Jaa, da war ich schon drauf...aber irgendwie sind mir die Leute dort zu abgehoben :ashamed:.
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Jaaa, so was in der Art dachte ich mir :smile:. Aber 1000 Euronen ist schon n Haufen Holz :ashamed:.
Deshalb ja auch die Frage wie professionell es sein soll. :grin:
Ah, cool! Was genau IST das denn? Kann man damit auch knipsen :ashamed:?
Japp, im Prinzip ist das ähnlich wie ne DSLR - nur ohne Spiegel, ein wenig kleiner und leichter und bei den GH-Modellen mehr auf Video ausgelegt. Nachteil gegenüber DSLRs ist der kleinere Sensor, Vorteil die besseren Fähigkeiten im Video-Bereich, grade was Bedienung, Einstellungsmöglichkeiten und Lautstärke der Kamera&Objektive angeht. Bei Fotos also minimal schwächer als ne Spiegelreflex, im Videobereich etwas ausgereifter. Und man hat ein bißchen weniger zu schleppen. :zwinker:
Mh...wenn ne SLR, dann will ich aber ne Nikon :tongue:. Okay, aber das wäre auch ne Überlegung wert.
:grin: Mei, Nikon geht vermutlich auch irgendwie, ich hab jetzt halt mal die Kandidaten in dem Preisrahmen genannt, die vermehrt für gute Video-Ergebnisse gelobt und verwendet werden. Wie die Nikons sich da schlagen weiß ich leider nicht.
Ist das ne Schnittsoftware? Ich hab dafür bisher immer Sony Vegas benutzt.
Das ist ein reines Color-Correction/Grading-Plugin. Das klinkt sich in die Schnittsoftware ein und erweitert sie um eben diese Funktionen. Würde so weit ich informiert bin auch bei Vegas gehen, aber der Spaß ist nicht ganz billig (400 USD). Bei Pinnacle Studio 12 ist es glaube ich sogar standardmäßig integriert. Ich hab's auch eher als Beispiel gedacht - die schicken Videos die man so zu sehen bekommt sind ja alle nicht eins-zu-eins aus der Kamera. :zwinker:
Japp - wobei man schon merkt, dass das Videomaterial nicht ganz sauber aussieht. Scheint aber grade ein Trend zu sein - Park-Chan Wook hat grade einen 30-Minüter mit nem Budget von 100 000 Dollar mit nem Iphone gedreht. :grin:
Sowohl als auch. Ich brauch die sowohl für die Arbeit als auch "just for fun". Aber es muss jetzt nicht hypertoll sein, Hauptsache halbwegs scharf. Limit hatte ich preislich eigentlich bei so ca. 800€ angesetzt.
Okay... Ich überleg mal, ob mir da noch was einfällt... :hmm: Die von Cartridge Case genannte Canon wär da aber auf jeden Fall auch 'ne Option. Und die SD707 von Pana gibt's - etwas teurer - auch "schon" für knapp 900,-.
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Jaa, da war ich schon drauf...aber irgendwie sind mir die Leute dort zu abgehoben :ashamed:.
Das sind halt Freaks. :grin: Aber ich glaub die helfen schon auch Newbies, wenn man nett fragt. :jaa: Und die Review-Abteilung macht wirklich Sinn.
 
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