Katze soll ersetzbar sein?

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Es geht mir darum, das mir nicht jemand sagen braucht er hat zu 10 Tieren DIE emotinale Bindung, die man dann auch grad vllt im übertragenen Sinne zu 2-3 Freunden hat. Und ich kommentiere so, wie ich es in jenen Fall richtig halte.. und ich denke solang es nicht darin ausartet wie manche es hier beschreiben, ist es völlig im Rahmen.
10 Tiere können 10 Freunde sein und man kann zu jedem einzelnen eine enge emotionale Bindung haben.
DIe Zahl der Freundschaften (egal ob Mensch oder Tier) sagt nicht zwangsläufig etwas über die Enge der Freundschaft aus. Also ich wäre sehr vorsichtig damit, mir da pauschal ein Urteil zu bilden und das auch noch zu äußern.
 

Benutzer114736 

Sorgt für Gesprächsstoff
10 Tiere können 10 Freunde sein und man kann zu jedem einzelnen eine enge emotionale Bindung haben.
DIe Zahl der Freundschaften (egal ob Mensch oder Tier) sagt nicht zwangsläufig etwas über die Enge der Freundschaft aus. Also ich wäre sehr vorsichtig damit, mir da pauschal ein Urteil zu bilden und das auch noch zu äußern.

Meine Meinung besteht aber darin das ich nicht glaube das man soviele Freundschaften[Tiere] hat, die doch so eine tiefe Bindung aufweißen. Es gibt oft genug Freunde/Tiere, die man normal mag. Z.b bei mir Hunde von Freunden, die ich öfters mal sehe... wenn sie weg wären, klar ich wär traurig - aber nicht so das ich iwie drunter leiden müsse.

Ich unterstelle aber niemanden, das es in der Ausnahme bei ihm so ist, für mich ist es aber eine eher unmögliche Sache das sowas der Fall ist.
 

Benutzer118512 

Öfters im Forum
Meine Meinung besteht aber darin das ich nicht glaube das man soviele Freundschaften[Tiere] hat, die doch so eine tiefe Bindung aufweißen. Es gibt oft genug Freunde/Tiere, die man normal mag. Z.b bei mir Hunde von Freunden, die ich öfters mal sehe... wenn sie weg wären, klar ich wär traurig - aber nicht so das ich iwie drunter leiden müsse.

Ich unterstelle aber niemanden, das es in der Ausnahme bei ihm so ist, für mich ist es aber eine eher unmögliche Sache das sowas der Fall ist.

Also das muss ich jetzt leider als Verallgemeinerung darstellen.
Eine alte Dame hat beispielsweise 5-9 Katzen, die sie liebt, und es sterben 2 davon, sie wird bestimmt bei den restlichen 7 genauso bitterlich weinen, wie bei den beiden die zuerst gestorben sind.

Man kann nicht sagen, dass man nicht darunter, leiden kann, dass aus einer Masse heraus jemand oder ein Tierchen stirbt.
Denk bitte nicht so, von dem Gedanken solltest du rasch abkommen, so wie du das gerade darstellst, kann ziemlich verletzen!
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Es gibt oft genug Freunde/Tiere, die man normal mag. Z.b bei mir Hunde von Freunden, die ich öfters mal sehe... wenn sie weg wären, klar ich wär traurig - aber nicht so das ich iwie drunter leiden müsse.
Mit denen lebst du auch nicht 10 oder 15 Jahre Seite an Seite. Das sind also keine Freunde für dich, geschweige denn Familienmitglieder.
Um Menschen, die ich nur ab und zu mal sehe und flüchtig kenne trauer ich auch nicht so wie um enge Freunde oder eben Familienmitglieder.

Es ist völlig okay, wenn du kein Tier hast, zu dem du eine enge Bindung hast. Aber es gibt eben Menschen, bei denen das der Fall ist und wenn die durch den Verlust eines solchen Tieres traurig sind, dann ist das nachvollziehbar. Du musst die Trauer ja nicht teilen, aber ich finde, man sollte zumindest Respekt davor haben.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich unterstelle aber niemanden, das es in der Ausnahme bei ihm so ist, für mich ist es aber eine eher unmögliche Sache das sowas der Fall ist.

Erstens sind fremde Tiere immer etwas andres als eigene, und da du das Gefühl ein eigenes zu verlieren nicht kennst, solltest du dir evtl sparen, über die Wichtigkeit des Verlustes von andern zu urteilen.

Wenn es bei dir eine Maximalmenge an Liebe gibt, die sich auf Leute in deinem Umfeld aufteilt, so dass du nicht zu mehr als 2 bis 3 Lebewesen enge emotionale Bindungen aufbauen kannst, tut mir das Leid für dich, aber dann spar dir doch einfach jeglichen Kommentar dazu andern gegenüber.

Was ich lieb habe, hab ich nie auf zwei Arten gleich lieb - und wenn ich schon 3 gute Freunde habe, die meine "Liebe verbrauchen" heißt das nicht, dass dann für keinen andern mehr was da wäre.
Ich messe gegebene Liebe nicht mehr oder weniger wertvoll.
Oder hast du weniegr Freunde, wenn du in einer Beziehung bist, weil natürlich die größte Menge aus deinem Topf an Liebe an deinen Freund geht? Müssen von deinen engen Freunden welche aussortiert werden, wenn neue dazukommen? Weil du doch nur 2 bis 3 wirklich maximal mögen kannst? Also ehrlich.

Glaubst du die emotionale Bindung von Eltern an ihre 4 Kindern ist geringer, als wenns nur eins wäre? Haben sie dann nur eins richtig lieb, und die andern sind halt da?
Sorry, aber die Einstellung, dass man doch nie so viele Tiere gleich lieb haben kann ist für mich ziemlich albern.

Und wenn du sie schon hast, dann behalt sie wenigstens für dich, aus Respekt der Werte deiner Freunde gegenüber.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Da jedes Haustier einzigartig ist, genau wie ein Mensch, ist es egal ob man noch neun übrig gebliebene Tiere hat ...

Aber wir reden hier nicht von Menschen, die sooo viele Haustiere gleichzeitig halten - bei Hunden und Katzen dürfte das eher selten sein, aber nicht ausgeschlossen. Ich kenne Züchter, die haben im Laufe der Jahre über 30 Tiere zu hause, die nicht verkäuflich waren/sind - warum auch immer. Zu jedem einzelnen der Tiere gibt es eine Geschichte und Gefühle.

Sicher gibt es Menschen, die haben niemals einen zärtlichen innigen Bezug zu einem Tier - egal um welche Tierart es sich handelt. Ist ja auch nicht schlimm, sie sollen nur einfach die Klappe halten, wenn ihnen ein Tierfreund von seiner Trauer über den Verlust eines Tieres erzählt. Sie können da einfach nicht mitreden und in dieser Situation haben sie absolut nichts positives oder trostspendendes beizutragen.
 

Benutzer114120  (29)

Benutzer gesperrt
Trouserbond schrieb:
Sicher gibt es Menschen, die haben niemals einen zärtlichen innigen Bezug zu einem Tier - egal um welche Tierart es sich handelt. Ist ja auch nicht schlimm, sie sollen nur einfach die Klappe halten, wenn ihnen ein Tierfreund von seiner Trauer über den Verlust eines Tieres erzählt. Sie können da einfach nicht mitreden und in dieser Situation haben sie absolut nichts positives oder trostspendendes beizutragen.

Oh Bitte hier nicht verallgemeinern. Nur weil mein nie ein Tier besessen hat, heißt es nicht, dass man keine Tiere mag. Das eine hat mit dem anderen nicht zwangsläufig was zu tun. Welch trostspendende Worte gibt es überhaupt? Mehr als "mein aufrichtiges Beileid" und "wenn du jemanden zum Reden brauchst, bin ich für dich da" kann man doch eh nicht sagen. Da ist das Mitgefühl für einen Mitmenschen drin, der eben großen Verlust erlitten hat, auch wenn man selbst keine Bindung zu diesem oder anderem Tier hatte.
 

Benutzer11345 

Meistens hier zu finden
uEine Katze kann man genausowenig ersetzen wie einen Menschen.
Es geht auch nicht darum etwas zu ersetzen.

Sämtliche meiner Katzen haben einen besonderen Platz bei mir. Und keine Katze kann eine andere ersetzen. Darum geht es auch nicht.

Vielmehr geht es darum Zeit verbringen zu dürfen. Jedoch auf der anderen Seite neben der Führsorge auch zur Not den letzten noch möglichen Schritt gehen zu können.
Führsorge bedeutet auch sich "gewaltsam" von einem Tier trennen zu können.

So auch bei mir. Es war das letzte Gute was ich für meine Katze tun konnte.

Lass deine Katze nicht leiden. Es ist hart, aber das einzige was du unter Umständen noch tun kannst. Es bringt nichts sie künstlich am leben zu halten, nur weil man sie nicht gehen lassen möchte.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Oh Bitte hier nicht verallgemeinern. Nur weil mein nie ein Tier besessen hat, heißt es nicht, dass man keine Tiere mag. Das eine hat mit dem anderen nicht zwangsläufig was zu tun. Welch trostspendende Worte gibt es überhaupt? Mehr als "mein aufrichtiges Beileid" und "wenn du jemanden zum Reden brauchst, bin ich für dich da" kann man doch eh nicht sagen. Da ist das Mitgefühl für einen Mitmenschen drin, der eben großen Verlust erlitten hat, auch wenn man selbst keine Bindung zu diesem oder anderem Tier hatte.

Off-Topic:

Da ist mein Beitrag wohl falsch rübergekommen. Das wollte ich nicht ausdrücken. Natürlich kann jeder Tiere gern haben und Trauer nachempfinden, auch wenn er niemals ein eigenes Tier hatte.
 

Benutzer118512 

Öfters im Forum
uEine Katze kann man genausowenig ersetzen wie einen Menschen.
Es geht auch nicht darum etwas zu ersetzen.

Sämtliche meiner Katzen haben einen besonderen Platz bei mir. Und keine Katze kann eine andere ersetzen. Darum geht es auch nicht.

Vielmehr geht es darum Zeit verbringen zu dürfen. Jedoch auf der anderen Seite neben der Führsorge auch zur Not den letzten noch möglichen Schritt gehen zu können.
Führsorge bedeutet auch sich "gewaltsam" von einem Tier trennen zu können.

So auch bei mir. Es war das letzte Gute was ich für meine Katze tun konnte.

Lass deine Katze nicht leiden. Es ist hart, aber das einzige was du unter Umständen noch tun kannst. Es bringt nichts sie künstlich am leben zu halten, nur weil man sie nicht gehen lassen möchte.

Tut mir leid, aber ich sehe meiner Katze an das sie keine Schmerzen hat. Ich war heute wieder beim Tierarzt und es hat sich gebessert und nun stehen die Chancen gut, dass sie noch überlebt. (10:2 in Leucose-Fällen laut Tierärztin)

Der Lymphknotenkrebs hat mit Schmerzen (nur beim brechen) so gut wie nichts zu tun. Das ist irrsinn und ich werde sie nicht aufgeben, wenn es einen "künstlichen" Weg gibt, ihr noch ein schönes Leben zu schenken.

Und da ist es egal, ob er ein leben lang tabletten schlucken muss, er kann trotzdem gut leben und das ist die hauptsache. Natürlich mache ich mir Sorgen, aber ich hänge nicht so an meiner Mieze, dass ich sie unter großen Schmerzen nicht gehen lassen kann.
Er ist außerdem erst ein Jahr alt und wenn es so eine Möglichkeit gibt, dann schenke ich ihm diese. Punkt!
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Es gibt leider viele Menschen auf der Welt, die ein Tierleben absolut nicht schätzen. Diese Leute können sich nicht vorstellen wie es ist, eine Bindung zu einem Tier aufzubauen, geschweige denn, wie es ist mit einem Tier zusammen zu leben.
Off-Topic:
Ich finde da gibt es noch eine Art Zwischenmeinung:
Ich kann es ja verstehen, dass man eine Art emotionale Bindung zu einem Tier aufbaut und auch traurig ist, wenn es stirbt, ABER
es ist halt einfach absehbar, dass die meisten doch eher kurzlebigen Haustiere irgendwann das zeitliche segnen. Ist es da nicht irgendwie die gesundere Einstellung, wenn man das einfach mal als Tatsache hinnimmt und als natürlichen Lauf der Dinge akzeptiert? Das geht imho so einigen Tierhaltern ab, genauso wie Tiere oft viel zu sehr vermenschlicht werden.

Genauso wie man sich ab einem gewissen Alter bei Großeltern und Co. mit dem Gedanken anfreunden muss, dass der Tod zwangsläufig immer näher rückt. Sowas wird ja von vielen Menschen auch gerne verdrängt. Der Tod ist halt ein unangenehmer Begleiter.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Viele User haben hier schon gute Tipps gegeben, Himbeercookie, an die du dich ruhig halten kannst. Manche Menschen verstehen die Bindung zu einem Tier einfach nicht, andere meinen die Worte gar nicht böse und wieder andere sind generell vielleicht etwas unsensibel und äußern sich auch bei Todesfällen von Menschen etwas anders, als viele vielleicht erwarten. Da ist auch die eine Meinung nicht richtiger als die andere, sondern fällt eben anders aus.

Ich kann dir nur sagen, dass es mir geholfen hat, solche Kommentare dann einfach zu überhören oder den Leuten entsprechend direkt zu sagen (abhängig vom Gegenüber), dass sie sich solche Kommentare einfach sparen und stattdessen lieber gar nichts sagen können.

es ist halt einfach absehbar, dass die meisten doch eher kurzlebigen Haustiere irgendwann das zeitliche segnen. Ist es da nicht irgendwie die gesundere Einstellung, wenn man das einfach mal als Tatsache hinnimmt und als natürlichen Lauf der Dinge akzeptiert?
Rational betrachtet stimme ich dir hier absolut zu. Aber manchmal ist der Mensch eben doch Opfer seiner Gefühle. Ich habe jeden Tod meiner Tiere beweint, ob Hamster, Meerschwein oder Katze. Und vor allem Katzen können nun einmal bei guter Haltung verdammt alt werden (die Katze einer Freundin von mir ist mittlerweile 22 und - obschon stark schwerhörig und zahnlos - immer noch fit genug, um ihren jungen Rottweiler einzuschüchtern :grin:). Als mein letzter Kater vor 4 Jahren überfahren wurde, war ich wochenlang am Boden. Er war noch nicht einmal 10 Jahre alt und topfit, hatte so viele schlimme Dinge überstanden (bspw. wurde er mal von einem Bauern angeschossen), und war eben kerngesund. Der hätte sicherlich noch seine 10 Jahre leben können, aber dann war er von jetzt auf gleich tot. Meine Eltern haben darunter sogar noch mehr gelitten als ich - weil mein Vater ihn auf dem Weg zur Arbeit gefunden hat. Und weil er und meine Mutter ihn mit nach Hause genommen und dort beerdigt haben. Ich hätte bis zu dem Zeitpunkt übrigens nie gedacht, dass mein Vater um ein Tier auch nur eine Träne weinen würde, weil er da ähnlich rational denkt, wie du es eben vorschlägst. Aber er tat es, während er das Grab aushob.

Aber auch mir haben die Leute immer nur gesagt, er sei doch nur ein Kater. :rolleyes: Und als ich zum ersten Todestag eine Kerze angezündet habe, kam teilweise noch einmal Spott - den ich dann geflissentlich ignoriert habe. Das muss man in meinen Augen einfach lernen. Soll doch jeder denken, was er möchte.

Off-Topic:
Das geht imho so einigen Tierhaltern ab, genauso wie Tiere oft viel zu sehr vermenschlicht werden.
Ich möchte nicht ausschließen, dass manche Menschen es übertreiben mit ihrer "Tierliebe". Ich kann z.B. behaupten, dass ein Leben ohne Katzen und Hunde für mich nicht denkbar ist. Und ich hatte schon mehrere Katzen und alle bisherigen sind tot. Trotzdem habe ich wieder zwei und keine Ahnung, wie lange sie bei mir bleiben werden. Ich hoffe, noch sehr lange - aber vor allem unser Kater ist immer auf Achse und vielleicht verschätzt er sich einmal mit einem Auto. Es stimmt aber, dass ich das mittlerweile akzeptiere. Sollte dem Kleinen etwas passieren, wäre ich zutiefst traurig, aber ich weiß dann dennoch, dass er bei mir ein schönes - und vor allem artgerechtes! - Leben hatte und einfach ein Kater sein durfte, ohne albernen Tinnef, den eigentlich kein Tier braucht.

Genauso wie man sich ab einem gewissen Alter bei Großeltern und Co. mit dem Gedanken anfreunden muss, dass der Tod zwangsläufig immer näher rückt. Sowas wird ja von vielen Menschen auch gerne verdrängt. Der Tod ist halt ein unangenehmer Begleiter.
Auch das ist richtig, aber deshalb nicht einfacher. Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass meine noch verbliebenen Großeltern eines Tages sterben werden. Vor allem meine Oma, die seit fast 20 Jahren schwer herzkrank ist und schon mehr Infarkte überlebt hat, als irgendjemand anderes, den ich kenne. Sie ist eine Kämpferin. Aber auch ihre Zeit läuft ab. Ich verschließe davor keineswegs die Augen, aber der Gedanke schmerzt enorm. Ebenso ist es auch mit meinen Eltern. Mein Vater hatte vor einer Weile einen Schwächeanfall (vermutlich durch zu viel Stress), als er auf Dienstreise war, und musste dort ins KH. Meine Mutter rief mich an und ich musste mich am Türrahmen festhalten, sonst wäre ich sofort zusammen geklappt. Weil ich nur wusste, dass er zusammen gebrochen und ins KH gebracht worden war. Da haben sich die Bilder in meinem Kopf überschlagen und ich hatte unsägliche Angst. Ja, der Tod ist fester Bestandteil des Lebens, doch allein das Wissen um diese Tatsache macht den Umgang damit (leider) noch nicht unbedingt einfacher.


Abschließend kann ich nur sagen, dass es müßig ist, über den Wert von Tieren zu diskutieren. Für mich sind sie Familienmitglieder und Freunde. Aber das sieht eben jeder anders und das ist auch gut so, solange dadurch kein Tier oder Mensch zu Schaden kommt.
 

Benutzer114736 

Sorgt für Gesprächsstoff
Erstens sind fremde Tiere immer etwas andres als eigene, und da du das Gefühl ein eigenes zu verlieren nicht kennst, solltest du dir evtl sparen, über die Wichtigkeit des Verlustes von andern zu urteilen.
Selbst wenn ich kein Tier verloren hab, habe ich doch wohl Verlust bereits erlitten, also würde ich aufpassen was du von dir gibst. Verlust kann man auf verschiedene Weiße nachvollziehen!

Wenn es bei dir eine Maximalmenge an Liebe gibt, die sich auf Leute in deinem Umfeld aufteilt, so dass du nicht zu mehr als 2 bis 3 Lebewesen enge emotionale Bindungen aufbauen kannst, tut mir das Leid für dich, aber dann spar dir doch einfach jeglichen Kommentar dazu andern gegenüber.
Warum sollte ich? Hier wurde ein Thema geöffnet, ich gebe meine Meinung dazu ab, und damit hat sich das - eigentlich! Jegliche Meinung die nicht darauf geht das man Mitleid mit den Menschen haben sollte wird ja in der Luft zerissen. Und ich kann mehr als zu 2-3 eine Bindung aufbauen :smile: Aber bestimmt nicht zu x Leuten wo ich total zerstört wäre wenn iwas wäre.

Was ich lieb habe, hab ich nie auf zwei Arten gleich lieb - und wenn ich schon 3 gute Freunde habe, die meine "Liebe verbrauchen" heißt das nicht, dass dann für keinen andern mehr was da wäre.
Ich messe gegebene Liebe nicht mehr oder weniger wertvoll.
Oder hast du weniegr Freunde, wenn du in einer Beziehung bist, weil natürlich die größte Menge aus deinem Topf an Liebe an deinen Freund geht? Müssen von deinen engen Freunden welche aussortiert werden, wenn neue dazukommen? Weil du doch nur 2 bis 3 wirklich maximal mögen kannst? Also ehrlich.
Ich habe nicht weniger Freunde, aber ich habe nur ein paar Freunde wozu ich eine engere Bindung aufgebaut habe - und normale Freunde mit den ich öfters zutun habe. Unnd mir braucht keiner zu erzählen das er zu jedem seiner Freunde eine gleiche Bindung hat, und nicht teilweiße mehr (z.b Beste Freunde).
Glaubst du die emotionale Bindung von Eltern an ihre 4 Kindern ist geringer, als wenns nur eins wäre? Haben sie dann nur eins richtig lieb, und die andern sind halt da?
Sorry, aber die Einstellung, dass man doch nie so viele Tiere gleich lieb haben kann ist für mich ziemlich albern.
Und du glaubst jetzt die Bindung von Eltern zu Kindern, die miteinander quasi verwachsen sind, mit denen zu Tieren/Freunden zu vergleichen? Das ist wohl ein Unterschied :zwinker:

Und wenn du sie schon hast, dann behalt sie wenigstens für dich, aus Respekt der Werte deiner Freunde gegenüber.
Und wie ich bereits erwähnt habe - in gegebenfällen tu ich das auch :zwinker: Aber zu Leuten mit geringeren Kontakt und aufgezählter Lage, kann man wohl was sagen - und nochmal, ich hab nirgendswo geschrieben das ich denn irgendwo jemand sagen würde dass das Tier einfach ersetzt werden soll :zwinker:
 

Benutzer11345 

Meistens hier zu finden
Tut mir leid, aber ich sehe meiner Katze an das sie keine Schmerzen hat. Er ist außerdem erst ein Jahr alt und wenn es so eine Möglichkeit gibt, dann schenke ich ihm diese. Punkt!

Tut mir ebenfalls leid, jedoch hat sich dein Eingangsposting so gelesen als sei deine Katze kurz vor dem Exitus. Als sei deine Katze bereits sehr alt und würde aufgrund der Erkrankungen und dem Hundselend sein nichts mehr Fressen.

Jedoch klang dein Posting nicht danach, dass deine Katze erst ein Jahr alt ist. Mit Tabletten verträglich am Leben gehalten werden könne und auch nicht danach, dass sie keine Schmerzen hätte.

Mein Beitrag wurde auf ersteren Fall geschrieben. Im Glauben deine Katze sei gebrechlich und bereits sehr alt sowie krank und hätte deshalb von selbst das Fressen eingestellt.
 

Benutzer118512 

Öfters im Forum
Selbst wenn ich kein Tier verloren hab, habe ich doch wohl Verlust bereits erlitten, also würde ich aufpassen was du von dir gibst. Verlust kann man auf verschiedene Weiße nachvollziehen!


Warum sollte ich? Hier wurde ein Thema geöffnet, ich gebe meine Meinung dazu ab, und damit hat sich das - eigentlich! Jegliche Meinung die nicht darauf geht das man Mitleid mit den Menschen haben sollte wird ja in der Luft zerissen. Und ich kann mehr als zu 2-3 eine Bindung aufbauen :smile: Aber bestimmt nicht zu x Leuten wo ich total zerstört wäre wenn iwas wäre.


Ich habe nicht weniger Freunde, aber ich habe nur ein paar Freunde wozu ich eine engere Bindung aufgebaut habe - und normale Freunde mit den ich öfters zutun habe. Unnd mir braucht keiner zu erzählen das er zu jedem seiner Freunde eine gleiche Bindung hat, und nicht teilweiße mehr (z.b Beste Freunde).

Und du glaubst jetzt die Bindung von Eltern zu Kindern, die miteinander quasi verwachsen sind, mit denen zu Tieren/Freunden zu vergleichen? Das ist wohl ein Unterschied :zwinker:


Und wie ich bereits erwähnt habe - in gegebenfällen tu ich das auch :zwinker: Aber zu Leuten mit geringeren Kontakt und aufgezählter Lage, kann man wohl was sagen - und nochmal, ich hab nirgendswo geschrieben das ich denn irgendwo jemand sagen würde dass das Tier einfach ersetzt werden soll :zwinker:

Dazu muss ich aber meinen Senf abgeben.

Deine eigene Meinung steht dir zu (was auch der Grund meines Themas ist) Aber einige Denkweisen die du von dir gibst, sind schwer zu verstehen...
Quasi Eltern zu Kindern. Das mag schon sein. Aber ich kenne da ein Mädchen, dessen Eltern gestorben sind und nun hat sich nur noch den Hund als Begleiter. Also würde ich das nicht so eingeengt sehen!

Was das Thema beste Freunde und normale Freunde angeht, ist auch wieder kritisch. Es gibt Gruppen, da versteht man sich gleich gut. (hat beispielsweise dieselben Interessen etc.) oder eben nicht.
Aber zb. ich kann meine Freunde nicht in "beste Freunde" "normale Freunde" etc. gliedern. Entweder Freund oder Bekannter.

Soviel dazu :tongue:[DOUBLEPOST=1344956188,1344956116][/DOUBLEPOST]
Tut mir ebenfalls leid, jedoch hat sich dein Eingangsposting so gelesen als sei deine Katze kurz vor dem Exitus. Als sei deine Katze bereits sehr alt und würde aufgrund der Erkrankungen und dem Hundselend sein nichts mehr Fressen.

Jedoch klang dein Posting nicht danach, dass deine Katze erst ein Jahr alt ist. Mit Tabletten verträglich am Leben gehalten werden könne und auch nicht danach, dass sie keine Schmerzen hätte.

Mein Beitrag wurde auf ersteren Fall geschrieben. Im Glauben deine Katze sei gebrechlich und bereits sehr alt sowie krank und hätte deshalb von selbst das Fressen eingestellt.

Das konntest du allerdings nicht wissen. Aber ich wollte es auf den Punkt bringen, dass es ja noch Chancen gibt und ich nicht in meinen Sorgen versunken wäre.
Du kannst es schließlich schwer riechen(nach den paar Worten die ich dazu geschrieben habe) wie alt meine Katze ist und wie ihr Zustand ist. :smile:
 

Benutzer70315  (32)

Beiträge füllen Bücher
Off-Topic:
wie passend, habe gerade erfahren, dass mein 18 jähriger Liebling (Katze) vorhin eingeschläfert werden musste:cry:


Ich kann dir nur sagen, liebe TS, gehe nicht auf die Kommentare von Menschen ein, die sagen, ein Tier wäre ersetzbar.
Weiter vorn schrieb auch jemand, dass es auch darum geht, deine Angst als Tierhalter zu verstehen und das hat etwas mit Respekt und Empathie zu tun.
Ich wäre mehr als sauer wenn mir jemand nun sagen würde, ich solle es nicht so hart nehmen.Trauer = Trauer. Wenn man anfängt nun einzuteilen, welche Trauer "mehr wert" sei und welche weniger, sollte man sich wirklich wundern.
Mensch und Tier waren seit jeher eng miteinander verbunden, das darf man auch nicht vergessen - besonders all jene, die meinen so eine Bindung wäre mit der Mensch-zu Mensch pauschal nicht vergleichbar.

Tiere begleiten Menschen, machen Entwicklungen mit, stehen manchmal mehr zur Seite, als ein anderer Mensch es kann. Ist meine Meinung. Damit möchte ich keinesfalls Menschen kritisieren, die keine Tiere halten wollen.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Off-Topic:
wie passend, habe gerade erfahren, dass mein 18 jähriger Liebling (Katze) vorhin eingeschläfert werden musste:cry:
Off-Topic:
Waaaas?! :eek:
Das erfährst du mal eben so?!
Das tut mir total leid.

Ich hatte vorhin auch mal wieder einen Heulanfall, weil ich mit einer Freundin telefoniert hab und wir über die letzten Tage von Kira geredet haben. 3 Monate und 2 Tage ist sie jetzt tot... :geknickt:
 

Benutzer70315  (32)

Beiträge füllen Bücher
Off-Topic:
Waaaas?! :eek:
Das erfährst du mal eben so?!
Das tut mir total leid.

Off-Topic:
Ich kann dich sehr gut nachvollziehen :cry: So wird es mir auch noch lange gehen. Nein, ich wohne ja nicht mehr zuhause und meine Mama rief vorhin an. Sie hatte ja nun schon ein paar Wochen zäh durchgehalten, aber irgendwann haben die Kräfte nicht mehr gereicht.
 

Benutzer118512 

Öfters im Forum
Off-Topic:
Ich kann dich sehr gut nachvollziehen :cry: So wird es mir auch noch lange gehen. Nein, ich wohne ja nicht mehr zuhause und meine Mama rief vorhin an. Sie hatte ja nun schon ein paar Wochen zäh durchgehalten, aber irgendwann haben die Kräfte nicht mehr gereicht.

Man das tut mir leid für dich :frown:
Ich wünsch dir ganz viel Kraft, das du da schnell hinwegkommst!
RIP ♥

mein katerchen hatte vorhin auch eben gebrochen und jetzt liegt er total fertig rum.
 

Benutzer68557  (30)

Sehr bekannt hier
Redakteur
Oh mann :frown: ich denk an dich. Es tut mir unheimlich leid, dass Euch sowas erwischt? Wie alt ist dein Kater denn?

Ich kann sowas auch überhaupt nicht nachvollziehen. Die meisten wollen es wohl gut meinen, aber naja.. Meist mit wenig Erfolg.
Mir schauert es vor dem Tag, an dem ich eine solch schreckliche Diagnose über eine meiner Zwerge (habe 2 Katzen) bekomme :/
 
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