Schule Katholisch oder Ethik - wechseln oder nicht?

Wechseln (in Ethik) oder nicht wechseln ("katholisch" bleiben)?


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Benutzer145204  (23)

Verbringt hier viel Zeit
Hallo meine Lieben!

Um es möglichst kurz zu machen die Ausgangssituation:

Ich bin Schüler der bayerischen Oberstufe. Mir gehts in der Schule zum Glück relativ gut (dachte ich bis jetzt) und vor allem auch in dem Fach Religion, in dem ich bis jetzt katholisch unterrichtet wurde.

Nun habe ich in der Oberstufe eine Lehrerin bekommen, mit der ich so ganz und gar nicht zurechtkomm. Sowohl menschlich als auch im Unterricht. Ich musste sie schon eineinhalb Jahre ertragen (in Latein 1/2 Jahr und Religion ein ganzes). Ich mochte diese Frau schon seit jeher nicht, da sie für meiner Meinung nach völlig veraltete Werte steht, zu uns Schülern stets herablassend ist, uns Schüler in der 11. Klasse teilweise wie 5.Klässler behandelt. Ich will hier aber nicht ins Detail eingehen, außer es wird nochmal explizit gewünscht.

So, jetzt ist mir folgendes passiert: In der Klausur, die wir noch vor den Ferien geschrieben und rausbekommen haben, erreichte ich nur 6 von 15 möglichen Punkten im Bewertungssystem, was einer 4 entspricht. Für mich ist das halt richtig schlecht. Am Rande sei noch erwähnt, das auch andere, vor allem gute Schüler auch nur sehr schlecht abgeschnitten haben.

Mir bietet sich die Möglichkeit, jetzt noch im ersten Halbjahr in den Ethikunterricht zu wechseln. Das würde für mich bedeuten, dass ich nicht mehr stur auswendig lernen muss sondern zusätzlich der extrem herablassenden und altmodisch-dominanten Lehrerin die nächsten zwei Jahre entkomme.

Das wechseln ist an sich kein Problem, da es mir keiner verbieten kann (Glaubensfreiheit und so...), aber jetzt meine Mama meint, dass sie es schade findet. Sie argumentiert, dass ich als wirklich christlich erzogener Mensch diese Werte auch im Abiturzeugnis wiederpiegeln sollte und dann nicht Ethik drinstehen haben sollte.

Ich habe schon mit einer Leidensgenossin geredet, die sich dazu entschieden hat, in Ethik zu wechseln. Sie meinte, dass sie es tut, weil ihr nicht gefällt, was ihr in Katholischer Religion verzapft wird.

Und ich hab mich auch schon mit den Ethik-Leuten unterhalten. Die meinten alle, dass Ethik ein wirklich gutes Fach sei, wo man was fürs Leben mitnehmen kann.


Ich komm jetzt in ein Dilemma: dem Weg meiner Mama folgen und nicht wechseln, mich dafür noch jetzt ca eineinhalb Jahre mit der Lehrerin und dem Auswendiglernfach rumschlagen oder in Ethik wechseln, wo mich eine wesentlich angenehmere Atmosphäre erwartet und der Stoff wahrscheinlich für mich attraktiver und interessanter ist.


Was meint ihr dazu? Wechseln oder nicht wechseln?

Danke,
euer Megalodon


P.S.: Ich halte euch in jedem Fall auf dem Laufendem...!
 
R

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Gast
Du bist (fast) erwachsen und solltest in meinen Augen nicht das tun, was deine Mutter dir aufzwängen will. Abgesehen davon interessiert es kein Schwein, ob du in Reli oder in Ethik warst und welches Fach folglich in deinem Abizeugnis steht - außer vielleicht, du möchtest mal Priester werden. :zwinker:
 

Benutzer139069  (29)

Verbringt hier viel Zeit
Du solltest das tun, was für DICH das Richtige ist. Wenn deine Mama damit nicht klar kommt, ist das zwar schade, aber sollte dir da in dem Fall egal sein. Allerdings bin ich der Meinung, dass sie wissen sollte, dass der Wechsel nichts mit deinem Glauben zu tun hat. Den kann man nämlich auch ohne den Religionsunterricht haben.
 
R

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Gast
Achja, ich möchte dennoch anmerken, dass Reli in der Oberstufe durchaus anspruchsvoller wird als es vorher vielleicht der Fall war.

Gerade in 11/1 sind ja viele Schüler erstmal schockiert von den wenigen Punkten, die sie erzielen, unabhängig vom Fach.

Oberstufe bedeutet halt leider in den meisten Fächern einfach mehr Arbeit, da hilft reines Auswendiglernen oft nicht, da Transferleistungen erwartet werden.
 

Benutzer145204  (23)

Verbringt hier viel Zeit
- außer vielleicht, du möchtest mal Priester werden. :zwinker:

Nope. Will ich nicht :grin:


Achja, ich möchte dennoch anmerken, dass Reli in der Oberstufe durchaus anspruchsvoller wird als es vorher vielleicht der Fall war.

Gerade in 11/1 sind ja viele Schüler erstmal schockiert von den wenigen Punkten, die sie erzielen, unabhängig vom Fach.

Oberstufe bedeutet halt leider in den meisten Fächern einfach mehr Arbeit, da hilft reines Auswendiglernen oft nicht, da Transferleistungen erwartet werden.

Ja, das ist mir durchaus bewusst. Ich habe aber einen relativ guten Start hinbekommen und sogar bei wirklich schlechten Durchschnitten in anderen Fächern immer im besten Drittel mitgespielt.
 

Benutzer4590 

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Naja, ist es dir denn wichtig, dass dein Abizeugnis eine christliche Erziehung widerspiegelt? Wenn nicht, ist die Sache doch klar. Du musst deine eigenen Entscheidungen treffen, du bist alt genug.

Achja, ich möchte dennoch anmerken, dass Reli in der Oberstufe durchaus anspruchsvoller wird als es vorher vielleicht der Fall war.

Tut es das? Also bei mir (ebenfalls bayerisches Gymnasium) war das nicht der Fall. Ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie wir in der 12. Klasse dasaßen und ein Bild von Jona und dem Wal malen sollten ... und meine mündliche Reli-Abiprüfung war auch mit Abstand die leichteste von allen.
 

Benutzer99399 

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Ich würde an deiner Stelle wechseln.
Wenn dir der Stoff und Unterrichtsstil in Ethik mehr zusagt, wirst du wahrscheinlich auch bessere Noten schreiben. Und ich denke letztendlich ist die Abinote wichtiger, als die Frage ob Ethik oder Religion auf dem Zeugnis steht.
 

Benutzer149924 

Ist noch neu hier
Hallo!
Ich kenne das Problem! Bin auch katholisch. Mir ging das in der neunten klasse ebenso.. die lehrerin war sehr konservativ . Jetzt bin ich in der 12. Und habe reli als Leistungskurs genommen. Habe jetzt auch eine sehr tolerante und weltoffene Lehrerin. Sie hat mir deutlich gemacht, das Glauben nicht davon abhängig ist ob du in die Kirche gehst, indeinem fall in Reli oder Ethik gehst oder eben anderes. Man glaubt für sich alleine. Glauben und Gott an sich ist für mich nicht an feste Institutionen wie die Kirche gebunden. Du kannst also sehr wohl gläubig sein und dennoch in Ethik gehen. Es kommt ja darauf an ob du in deinem Inneren glaubst .Ethik ist auf jeden fall auch für gläubige Christen ein lehrreiches und interessantes Fach. Ich würde an deiner Stelle in Ethik gehen- das verbessert deine Noten und auch dein Wohlbefinden.
Horch einfach nochmal in dich rein.
viel Erfolg bei deiner Entscheidung
 

Benutzer123649 

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Achja, ich möchte dennoch anmerken, dass Reli in der Oberstufe durchaus anspruchsvoller wird als es vorher vielleicht der Fall war.

Gerade in 11/1 sind ja viele Schüler erstmal schockiert von den wenigen Punkten, die sie erzielen, unabhängig vom Fach.

Richtig. Bei uns war der Schnitt sowohl in Religion als auch in Ethik meist zwischen 6-8 Pkt, auch die sonst sehr guten Schüler kamen oft nicht mit mehr als einer 4 weg. Es ist eben nicht mehr "irgendwas über Gott is wunderbar zusammenphilosophieren", sondern Lese- und Textbearbeitungskompetenz gefragt.

Du solltest es nach deinem eigenen Gutdünken entscheiden. Ich hatte Ethik in der Realschule und habe dort viel über andere Religionen kennengelernt, auf dem Gymnasium hatte ich dann jedoch wieder rk-Religion.
Ethik macht dich bestimmt nicht zu einem barbarischen Heiden und dem Arbeitgeber oder der Universität ist herzlich egal, welches der beiden Fächer du belegt hast. Wenn du mit der Lehrerin nicht klar kommst und dir nicht gefällt, wie der Religionsunterricht aufgebaut ist, kannst du einen Wechsel durchaus in Betracht ziehen.

Hast du mal rumgefragt, was in Ethik im Lehrplan steht und wie dort der Unterricht abläuft? Du darfst nämlich auch nicht automatisch mit einer besseren Note rechnen, weil du Ethik belegst. Bei uns in Süd-BW war da sehr viel Philosophie (Kant, Nietzsche etc.) im Lehrplan und das war duchaus anspruchsvoll.

Solltest du tasächlich katholisch sein und leben, kannst du das in deiner Freizeit und im Privatleben weiterhin tun. Du entscheidest dich ja nicht dazu, aus der Kirche auszutreten. Deine Mutter sollte diesbezüglich also keine "Angst" haben.

Entscheide nicht aus dem Fluchtgedanken heraus, sondern überlege dir das. Meine erste Religionsarbeit in der Oberstufe war im 3er-Bereich. Ich weiß heute noch, wie schockiert ich war, da ich sonst immer 1en und 2en hatte. Dann habe ich herausgefunden, was die Lehrerin lesen möchte und alles war wieder in Ordnung. (Und sie fand ich auch schrecklich und das Fach nervig, aber manchmal kneift man die Pobacken einfach zusammen).
 

Benutzer145204  (23)

Verbringt hier viel Zeit
Erstmal schon danke, ihr seid toll!

Leider geh ich jetzt ins Bett und kann nicht mehr weiterverfolgen, ich freu mich aber morgen umso mehr, was ihr noch so geschrieben habt.

Horch einfach nochmal in dich rein.

Das werd ich jetzt tun.

Gute Nacht!
 
R

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Tut es das? Also bei mir (ebenfalls bayerisches Gymnasium) war das nicht der Fall. Ich erinnere mich noch lebhaft daran, wie wir in der 12. Klasse dasaßen und ein Bild von Jona und dem Wal malen sollten ... und meine mündliche Reli-Abiprüfung war auch mit Abstand die leichteste von allen.
Ja, der Anspruch stieg schon, wobei Reli natürlich einfacher war als Bio o.ä., klar. Aber gemalt wurde bei uns nicht und wenn man sich den Lehrplan für Reli im G8 anschaut, wird klar, dass das auch nicht gemacht werden sollte.

[DOUBLEPOST=1420665118,1420665018][/DOUBLEPOST]Du kannst ja auch mal lesen, was dich mehr interessiert:

http://www.isb-gym8-lehrplan.de/contentserv/3.1.neu/g8.de/index.php?StoryID=26175

http://www.isb-gym8-lehrplan.de/contentserv/3.1.neu/g8.de/index.php?StoryID=26557
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Ich habe selber Reli besucht, aber NICHT weil ich katholisch bin, sondern weil es der bessere Unterricht war, und umfassender. Ethische Fragen haben wir zudem auch in Bio diskutiert, und im Sprachunterricht bei der Lektüre.
Ethik war bei uns so ein aus dem Boden gestampftes Fach als Ausweichsmöglichkeit, wegen der Glaubensfreiheit.

Wenn mir Ethik mehr zugesagt hätte, dann hätte ich aber sicher Ethik besucht.
So wie du es beschreibst würde ich wechseln.
 

Benutzer96776 

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Na in dem Fall würde ich wohl eher wechseln.
Das hat ja nichts damit zu tun, dass du dem katholischen Glauben den Rücken kehren willst, sondern viel mehr mit den Umständen, mit denen du nicht klar kommst und für die du aber nichts dafür kannst.
 

Benutzer137440 

Sorgt für Gesprächsstoff
Bei mir war es ähnlich, nur dass ich eine total unfähige junge Referendarin hatte... Das Problem ist, dass wenn du wechselt du weder in Religion noch in Ethik eine Abiturprüfung (mündlich/schriftlich) ablegen kannst. Ich würde dir vorerst empfehlen dich mit ein paar "Mitleidenden" zusammenzuschließen und dich an euren Oberstufenkoordinator , Vertrauenslehrer oder direkt ans Direktorat zu wenden. Normal kann man mit den Lehrkräften sprechen, bzw. zum Halbjahr einen anderen Lehrer einsetzen. :grin:
 

Benutzer137773 

Öfter im Forum
Ganz ehrlich solltest du nicht nach dem Kriterium entscheiden, wie die Lehrerin ist (zumindest solange sie du noch halbwegs aushältst), sondern einfach danach, welcher Unterricht dir besser vorkommt. Also ganz einfach danach, wo du, deiner Voraussicht nach, mehr bzw. besser lernen wirst.

Damit das vielleicht etwas deutlicher wird - ich meine nicht, dass die Persönlichkeit der Lehrer/in dafür unwichtig ist, aber dass ich bei der wahl zwischen leicht nervigem Lehrer der tatsächlich interessanten Stoff macht, und supernettem Lehrer, der nur Spiele/Feel-Good-Aktionen macht (wie ich das im Religionsunterricht oft erlebt habe), doch für den ersten wäre.

So wie du es beschreibst, würde ich damit wohl zu Ethik wechseln.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich hatte in der Schule immer die Wahl zwischen evangelischer Religion und Ethik und habe immer evangelische Religion besucht, obwohl ich mit jeglicher Form von Glauben noch nie etwas anfangen konnte.
Aber als fauler Schüler fiel mir die Entscheidung trotzdem sehr leicht:
Die Religionslehrer waren nett, der Unterricht langweilig, aber anspruchslos und je nach Lehrer konnte ich mit minimalem Aufwand (Anwesenheit, nicht stören, ganz selten mal eine Wortmeldung und ca. 1-2 Stunden Vorbereitung für eine bevorstehende Klausur) eine 2, oder 3 bekommen.
In Ehtik hätte ich deutlich mehr tun müssen, um eine gute Note zu bekommen, weil die Lehrer deutlich anspruchsvoller waren.

Von daher bereue ich die Entscheidung auch nicht, obwohl ich inzwischen längst aus der Kirche ausgetreten bin und jeglicher Form von institutionalisiertem Glauben äußerst kritisch bis ablehnend gegenüberstehe.
Aber wieso hätte ich mir den Stress machen sollen, ein anderes Fach zu besuchen, das mich ebenso wenig interessiert und das dafür deutlich anspruchsvoller ist?

Off-Topic:
Achja, ich möchte dennoch anmerken, dass Reli in der Oberstufe durchaus anspruchsvoller wird als es vorher vielleicht der Fall war.

Gerade in 11/1 sind ja viele Schüler erstmal schockiert von den wenigen Punkten, die sie erzielen, unabhängig vom Fach.

Oberstufe bedeutet halt leider in den meisten Fächern einfach mehr Arbeit, da hilft reines Auswendiglernen oft nicht, da Transferleistungen erwartet werden.
Irgendwie habe ich als Schüler am Ende jedes einzelnen Schuljahres irgendwelche Horrorgeschichten gehört, wie schwierig die nächste Klasse sein sollte...
Aber irgendwie wurde es nie schwieriger, sondern gefühlt eigentlich immer einfacher und langweiliger.
Mit immer stärker werdender Faulheit und teilweise sogar regelrechter Arbeitsverweigerung (in der Oberstufe habe ich nie Mathe-Hausaufgaben gemacht) hatte ich aber trotzdem von der Grundschule bis in die Oberstufe ziemlich konstant einen Zeugnisschnitt von 2,0 und habe es im Abi auf wundersame Weise sogar zu einem Schnitt von 1,7 geschafft.
Und Transferleistungen?!? - Sofern es nicht gerade um völlig triviale Dinge ging, wurde das bei mir in der Schule eigentlich überhaupt nicht gefordert.

Richtig. Bei uns war der Schnitt sowohl in Religion als auch in Ethik meist zwischen 6-8 Pkt, auch die sonst sehr guten Schüler kamen oft nicht mit mehr als einer 4 weg. Es ist eben nicht mehr "irgendwas über Gott is wunderbar zusammenphilosophieren", sondern Lese- und Textbearbeitungskompetenz gefragt.
Da sah mein Religionsunterricht aber ganz anders aus...
Mehr, als Texte zu lesen, zu verstehen und deren Inhalt sinngemäß wiederzugeben (was für einen Schüler in der gymnasialen Oberstufe nun wirklich keine Herausforderung ist), wurde von uns in Sachen Lese- und Textbearbeitungskompetenz eigentlich nie verlangt. - Zumindest nicht, wenn man auch mit 12 Punkten zufrieden war und nicht unbedingt 15 Punkte bekommen wollte...
 

Benutzer123649 

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:
Das Niveau des Religionsunterrichts variiert wohl von Lehrer zu Lehrer und Schule zu Schule. Bei uns sind welche aus der mündlichen Prüfung mit 6-7 Pkt rausspaziert, weil sie es unterschätzt haben. Aber das spielt ja keine zentrale Rolle hier.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Wie steht es den mit deiner früheren Leistung in Religion?

Es kann ja nicht sein, dass ein sonstiger Einserschüler in einem Fach plötzlich völlig abschmiert.

So was deutet meist auf Pädagogische Differenzen seitens des Lehrpersonals oder auf Kleinkriege zwischen Schüler und Lehrpersonal hin, die durch direkte oder indirekte Arbeitsverweigerung ausgetragen werden .


Ich kann dir nur sagen , ich hatte die Chnce nicht und hatte auch so eine Lehrerrin, die quasi eine unfreien religionsunterrischt praktizierte. So wurde ich beim Thema Kirsche im 3. Reich von früher einer 1 auf eine 6 Verfrachtet , weil ich durch meine kritischen Sichten gegenüber der zu schnell nachgiebigen Evangelischen Kirche bei ihr aneckte . Dazu noch die Ansicht , ein Märthyrertod wäre besser gewesen als das Reich zu unterstützen. Und schon war ich beim Abschluss auf einer 4 . Die ich dann durch die mündliche und ein verfahren des Kultusministerrums auf eine 1 ausbesserte.


Was ich damit sagen will, vielleicht solltest du , wenn du dich für Relie entscheidest einfach kein böses Blut heraufbeschwören.


Und ja auf Reli und Ethik schauen viele Arbeitgeber weil es für sie sozusagen die Bestätigung für eine tolle Mitarbeit ist, weil so was angeblich keine Leistung erfordert sonder nur Aufmerksamkeit .

Geh also dran und entscheide dich für das wo du dich wohler fühlst und bessere Leistungen bringen kannst.
 

Benutzer127708 

Sehr bekannt hier
Moin!

Ich kann die nur sagen, dass ich die Einstellung deiner Mutter generell nicht richtig finde.
Ich bin aus Prinzip aber auch achon mehrere Jahre im Ethikunterricht, allgemein halte ich aber Religionslehre in einem solchen Umfang fpfür überflüssig.
An deiner Stelle würde ich mich erstmal noch gut informieren.

Lehrer sind grundsätzlich schon ein grund, allerdings wird in ethik ziemlich viel wissen in der oberstufe auch erfragt, eelches in den jahren zuvor behandelt wurde.
Kann also insofern sein dass dir sieses dann fehlt.
In diesem Punkt soltest idu dich erst umfangreich informieren.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Wie viele Grundkurse (bzw. wie heißt das im G8?) gibt es denn für Religion? Bei mir war es anno dazumal so, dass man innerhalb der evangelischen Religion Grundkurse nicht wechseln konnte, weil sie eben mit dem Stundenplan der gesamten Oberstufe abgestimmt waren. Gibt es noch einen anderen Grundkurs für kath. Religionslehre, in den du wechseln könntest, wenn du denn willst?

Scheinbar willst du aber gar nicht, da dir der kath. Religion GK von deiner Mutter aufoktroyiert ist. In dem Fall sehe ich es wie @Riot . Du bist alt genug, deine eigenen Entscheidungen zu treffen und wenn du Ethik machen willst, dann mach Ethik.

Letzten Endes würde ich es schlichtweg davon abhängig machen, ob du Reli/Ethik mit ins Abi einbringen willst und/oder in einem der Fächer Abi machen willst. Z.B. würde ich mich erkundigen, ob das noch geht, wenn du nur drei Halbjahre Ethik belegt hast.

Der Unterricht in kath. Religion ließe sich sicher auch noch drei Halbjahre aushalten. Und im nächsten Halbjahr kannst du eher einschätzen, wie die Klausur aussieht und dich entsprechend vorbereiten.
 
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