Kampfsport: Sinnvoll zur Selbstverteidigung?

Lohnt es sich, Kampfsport zum Selbstschutz zu praktizieren?

  • ja

    Stimmen: 23 69,7%
  • nein

    Stimmen: 10 30,3%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    33
A

Benutzer

Gast
schon, aber meistens musst du deinen Gegner ja erst mal auf den Boden legen um die Möglichkeit zur Flucht zu haben, z.B. wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst.


Ja klar, dann bin ich dem anderen sowiso ausgeliefert. Ich sage deshalb ja, dass ich vorher wegrenne, bevor ich mich versuch zu wehren und ihm nacher sowiso ausgeliefert bin.
 
S

Benutzer

Gast
Lernresistent bist du jedenfalls...


Macht nichts... wie du ja schon sagtest, braucht es für manche Dinge halt Jahre...

Gehe ich nicht weiter drauf ein, wirst schon wissen warum du es geschrieben hast.

Wie jetzt? Keineswegs? Oder doch? Ich finde da ist ein deutlicher Widerspruch drin.

Sein Ziel ist es sich selbst zu schützen. Dies ist jedoch nur bedingt möglich wenn er Kampfsport betreibt. Eben über Jahre hinweg regelmässiges Training.


Wobei du das gar nicht weist? Kennst du seine Möglichkeiten? Kennst du den bestmöglichen Schutz seiner selbst? Ist es wegrennen? Braucht er dafür Ausdauer? Bekommt man beim Kampfsport kein Ausdauertraining?

Er will Kampfsport zur SV einsetzen, genügt dies nicht als Ziel? SV = Selbstschutz, verstehst du mich? Für jeden Sport brauch man Ausdauer, daher erübrigt sich die Frage von allein. Ohne Ausdauer und körperliche Fitness geht nichts im Sport, das weiß jeder der Sport betreibt.


Du beschäftigst dich nicht wirklich intensiv mit der Thematik oder?

Jetzt fängst du an zu mutmaßen. Genau das selbe was du mir ein Zitat vorher vorwirfst. Woher willst du wissen das ich mich damit nicht intensiv beschäftige? Nur weil ich net deiner Meinung und Auffassung bin?


Ich wette nicht. Aber ich bin mir sicher, dass ein Großteil der Verfechter der Kampfkunst sich in diesem Gebiet auch nicht auskennen.

Ich bin kein Verfechter der Kampfkunst, man soll es nicht glauben, aber ich trainiere selbst Kampfsport. Ich kann nicht Kampfkunst verfechten, wenn ich genauweis das der Kampfsport auf ihr basiert und dort den Ursprung findet.


Sie lassen sich sehr gut real darstellen, allerdings gehen einem dann schnell die Trainingspartner aus.

Ja? Wie soll das gehen. Wir reden hier von dem Kampfsport. Du weißt denke ich selber das Verbände Regelauflagen haben, was und was sie nicht trainieren dürfen. Ein Punkt in dem sich der Sport von der Kunst distanziert. Möglich ist alles, nur es ist nicht umsetzbar. Du kannst keine 1 zu 1 Szenarien nachmachen. Du kannst bei einem Training nicht bis zum äußeren gehen. Das wird man wohl auch damals im fernen Osten nicht so gehand habt haben.


Noch ein Widerspruch... siehe dein anderes Posting.

Widerspruch? Ich denke eher Tatsache. Ich habe nie ausgeschlossen das man sich mit Kampfsport nicht verteidigen könne. Ich sprach von einer nicht vorhandenen Effektivität. Was du unter dem Begriff Effektiv difinierst überlass ich dir. Meinst du ernsthaft du könntest dich nur ansatzweise mit einem Gelb- oder Orangegurt, den du nach 2-3 Jahren inne hast, verteidigen?

stehst du wohl nicht, aber du hast diese Meinung in anderen Postings nicht vertreten.

Liegt wohl daran, dass ich nicht ausführlich genug schreibe.

Diese Aussage zeigt noch mehr, dass du dich mit der Kampfkunst nicht im geringsten Beschäftigst. Aber diese Aussage wirst du wahrscheinlich eh in deinem nächsten Posting widerrufen... da brauche ich wohl nicht drauf eingehen...

Was passt dir an der Aussage nicht? Es ist meine persönliche Einstellung zu der Thematik. Es hat nichts damit zu tun das ich den Sinn der Kampfkunst beschreibe. Ich weiß das Kampfkunst das Gegenteil zu meiner Einstellung ist. Sie wurde für den Krieg entwickelt und dient dazu Menschen schmerzen zu zufügen (im ganz groben). Ich sehe jedoch kein Sinn darin es in der heutigen Welt anzuwenden. Nicht, sofern ich nicht Lebensbedrohlich bedroht werde.

Dann geh als Verlierer aus dem Kampf hervor, wenn dir das mehr bringt. Einen Kampf kannst du alleine jedenfalls nicht verhindern.

Ein Kampf ist also nur ein Spiel für dich? Wo es Sieger und Verlierer gibt? Schöne Ansicht die du hast.

Dann erlernst du das, was du Kampfkunst nennst, nur sehr halbherzig. Wie willst du etwas lernen, was du nicht anwenden willst?

Wer sagt das ich es lerne um es anzuwenden? Nur weil du es so machen würdest heist es nicht für mich das ich das auch so machen muss. Ich find es schon fast frech sich herrauszunehmen jemanden zu unterstellen das er etwas nur halbherzig macht. Du kennst micht nicht, genauso wenig wie ich dich. Nur weil ich deine Ansichten nicht Teile, bedeutet das nicht, das ich etwas nur halbherzig erlerne. Wer will gerne Kämpfen? Du? Ich lernen es, weil es mir Spass macht, weil ich den ganzen Background spannend un interessant finde. Das ich mich dadurch verteidigen kann, was nicht bedeutet das ich es muss, ist nur ein positiver Nebeneffekt. Für mich persönlich zumindestens.

Erzähl mir jetzt wieder in welche Widersprüche ich mich reingeredet hab und das ich keine Ahnung hab, wenn es deine persönliche Meinung ist akzeptiere ich sie gerne. Was mich jedoch mal interessieren würde, ganz egal von dem was ich gepostet hab, wie du die ganze Sache siehst. Das Thema ist eigentlich so komplex das es nicht mal mit 10 Seiten erklärt wäre. Bevor man solche Sachen diskutiert sollte man erstmal klären wo bei einem Kampfsport und Kampfkunst anfängt, dann die ethischen sowie moralischen Beweggründe etc. Es gibt unzählige Dinge die man bei so einem Vergleich berücksichtigen sollte. Aber genug, ich verstrick mich sonst in nochmehr Widersprüche.

mfg
 

Benutzer15933 

Verbringt hier viel Zeit
Wie bei wem, bitte schön...?!

WTler...


Jetzt fängst du an zu mutmaßen. Genau das selbe was du mir ein Zitat vorher vorwirfst. Woher willst du wissen das ich mich damit nicht intensiv beschäftige? Nur weil ich net deiner Meinung und Auffassung bin?
Weil deine Aussagen dies belegen.

Ich bin kein Verfechter der Kampfkunst, man soll es nicht glauben, aber ich trainiere selbst Kampfsport. Ich kann nicht Kampfkunst verfechten, wenn ich genauweis das der Kampfsport auf ihr basiert und dort den Ursprung findet.
Da steht auch nicht, dass du die Kampfkunst verfechtest.

Du kannst bei einem Training nicht bis zum äußeren gehen. Das wird man wohl auch damals im fernen Osten nicht so gehand habt haben.
Brauch man auch nicht. Aber was hierzulande leider immer unzureichend gelehrt wird, ist sich mit der Sache auch zu beschäftigen. Man muss nicht trainieren, wie man einen Menschen tötet. Aber man muss dafür den Geist trainieren. Man muss nicht die Verteidigung gegen ein reales Messer üben, aber man muss den Geist dafür trainieren in so einer Situation zu sein.

Widerspruch? Ich denke eher Tatsache. Ich habe nie ausgeschlossen das man sich mit Kampfsport nicht verteidigen könne. Ich sprach von einer nicht vorhandenen Effektivität. Was du unter dem Begriff Effektiv difinierst überlass ich dir. Meinst du ernsthaft du könntest dich nur ansatzweise mit einem Gelb- oder Orangegurt, den du nach 2-3 Jahren inne hast, verteidigen?
Selbstverteidigung, bedeutet im ernstfall den Unterschied zwischen leben und Tod. Eine geringe effektivität bei der Selbstverteidigung bedeutet Tod, also nein, man kann nach deiner Definition nicht mit Kampfsport verteidigen.

Liegt wohl daran, dass ich nicht ausführlich genug schreibe.
Zumindest wohl nicht deutlich genug, um deinen Standpunkt anderen klarzumachen.

Was passt dir an der Aussage nicht? Es ist meine persönliche Einstellung zu der Thematik. Es hat nichts damit zu tun das ich den Sinn der Kampfkunst beschreibe. Ich weiß das Kampfkunst das Gegenteil zu meiner Einstellung ist. Sie wurde für den Krieg entwickelt und dient dazu Menschen schmerzen zu zufügen (im ganz groben). Ich sehe jedoch kein Sinn darin es in der heutigen Welt anzuwenden. Nicht, sofern ich nicht Lebensbedrohlich bedroht werde.
Es gibt einfach Menschen, die immer wieder versuchen durch definition von möglichst vielen Grautönen, sich vor einer Entscheidung für Schwarz oder Weiß zu drücken. Dieser Absatz von dir zeigt dies wunderbar auf. Spätestens im Ernstfall wirst du dich entscheiden müssen - ich hoffe das dieser Ernstfall bei dir nicht eintrifft.

Ein Kampf ist also nur ein Spiel für dich? Wo es Sieger und Verlierer gibt? Schöne Ansicht die du hast.
Kläre mich auf, was ein kampf ein anderes ist? Spiel würde ich nicht dazu sagen, aber in einem Kampf gibt es nur Gewinner und Verlierer. In der eigentlichen definition des Kampfes gibt es nur Leben und Tod - nur Schwarz und Weiß - je nachdem wie weit man abstrahiert...

Wer sagt das ich es lerne um es anzuwenden?
Keiner lernt etwas, wenn er es nicht anwenden möchte. Aber das impliziert das Wort lernen in seiner Bedeutung auch schon.

Ich find es schon fast frech sich herrauszunehmen jemanden zu unterstellen das er etwas nur halbherzig macht. Du kennst micht nicht, genauso wenig wie ich dich.
Ich beurteile das, was ich hier von dir kennenlerne. Wenn du meinst, ich schätze dich falsch ein, gib mir mehr, um dich besser kennenzulernen. Gerne auch per PN, wenn du den Thread damit nicht weiter belasten willst.

Das ich mich dadurch verteidigen kann, was nicht bedeutet das ich es muss, ist nur ein positiver Nebeneffekt. Für mich persönlich zumindestens.
Aber genau das, also den positiven Nebeneffekt, hast du bisher bestritten - dann wieder nicht.

Was mich jedoch mal interessieren würde, ganz egal von dem was ich gepostet hab, wie du die ganze Sache siehst.
Ich sehe die Kampfkunst als die Kampfkunst, die Selbstverteidung als die Selbstverteidigung, und den Kampsport als den Kampfsport.

Ich freue mich, dass du mich fragst, hab ehrlich gesagt schon längst darauf gewartet ;-).

Jeder dieser drei Begriffe beschreibt etwas, und dieses hat jeweils seinen ganz speziellen Zweck - primär. Allerdings wirkt sich alles auch sekundär auf andere Bereiche aus. Jemand der Kampfsport erlernt, mag dadurch, sofern sein Geist offen ist, und er auf die Situation richtig zu reagieren vermag, durchaus einen positiven Effekt bei einer notwendigen Selbstverteidigung erzielen - wenn die Rahmenbedingungen stimmen halt. Ich mag es nur nicht, wenn die Leute absolute Aussagen treffen, obwohl es eigentlich klar ist, dass diese Aussagen nicht so für wahr genommen werden können. Grade in einem offenem Forum sollte man sich klar darüber sein, dass das geschriebe Wort von anderen Wörtlich aufgefasst wird.

Noch ganz persönlich als Abschlussnote: "Die Kampfkunst ist der Wille des Lebens!"

MFG BeowulfOF
 

Benutzer15933 

Verbringt hier viel Zeit
Ich gestehe, ich bin immer noch so schlau - oder eben nicht - wie vorher...

Ich schätze sie meinte halt WTler... oder lang ausgeschriebenn WingTsun Kampfsportler.

WTler sind meist so stark von ihrer "Kunst" überzeugt, dass sie einem stets weismachen, diese sei ein guter Sport, sehr effektive Selbstverteidigung und Kaffee kann man damit auch noch kochen :grin:

MFG BeowulfOF
 

Benutzer67627  (51)

Sehr bekannt hier
Ich schätze sie meinte halt WTler... oder lang ausgeschriebenn WingTsun Kampfsportler.
Genau diese :zwinker:

Die mein KS ist besser als Dein KS Fraktion. Immer interessant wie sich sich gegenseitig bekriegen, nur weil jeder meint, die beste Art zu haben :rolleyes:

Es ist meines Erachtens einfach sinnlos über die Effektivität eines KS zu diskutieren, da jeder eine andere Einstellung dazu hat.
Man wird nie alle unter einen Hut bringen. Muss man aber auch nicht.
Der eine trainiert sein Leben lang und sieht es als Kunst und Lebenseinstellung, der andere will eben möglichst schnell Resultate sehen.
 

Benutzer18133  (42)

Verbringt hier viel Zeit
Ich schätze sie meinte halt WTler... oder lang ausgeschriebenn WingTsun Kampfsportler.

WTler sind meist so stark von ihrer "Kunst" überzeugt, dass sie einem stets weismachen,
diese sei ein guter Sport, sehr effektive Selbstverteidigung und Kaffee kann man damit auch noch kochen :grin:

MFG BeowulfOF
Aaahja...wieder etwas dazu gelernt...
Genau diese :zwinker:

Die mein KS ist besser als Dein KS Fraktion. Immer interessant wie sich sich gegenseitig bekriegen,
nur weil jeder meint, die beste Art zu haben :rolleyes:
Hmm... :rolleyes_alt:
Beim Boxen gibt es ja das Phaenomen des "Lucky Punch". ein einziger gut plazierter Treffer,
der den Gegner quasi sofort ausschaltet.
Ich bin ja der Überzeugung, daß dies bei jedem Menschen möglich ist, und nun hab' ich da so einen Wing-Tsun-Kampfsportexperten und lande nur einen einzigen Glückstreffer, und dieser Spezialist liegt genauso am Boden wie der polnische Maurer der hier auf Montage ist, sich nach Feierabend besäuft und in der Kneipe Stunk macht.

Jeder Mensch kann besiegt werden, und oft genug entscheidet es sich - auch - durch Glück.
Naja, wie gesagt, für Kampfsport bin ich nicht wirklich zu haben; ich setze auf die optische Abschreckung,
meine mich begleitenden Abwehrwaffen sowie die Bereitschaft des Menschen in Frieden miteinander leben zu wollen,
obwohl letzteres ja Utopie ist... :zwinker_alt:
 

Benutzer67627  (51)

Sehr bekannt hier
Beim Boxen gibt es ja das Phaenomen des "Lucky Punch". ein einziger gut plazierter Treffer,
der den Gegner quasi sofort ausschaltet.
Ja...aber überleg mal wie lange selbst ein Profiboxer braucht um diesen Punkt zu treffen :zwinker: Wenn das so einfach wäre, wäre jeder Kampf nach Sekunden beendet.
Meines Erachtens ist im Nahkampf der einzige Vorteil eines Kampfsportlers (sei es mal MT oder KM oder auch WT), dass er eine gute Deckung hat und sich nicht so einfach treffen lässt:zwinker:
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Also ich wage mal zu behaupten, der Hauptvorteil eines (Kontakt)Kampfsportlers ist, das er weiß wie es sich anfühlt, getroffen zu werden.
SV-Techniken aus Karate, Kung-Fu, Jiujutsu usw. helfen hauptsächlich gegen eher unerfahrene Gegner. Häufig gehs auf der Strasse ganz schnell zu Boden, da helfen dann ein Großteil der gelernten Techniken sehr wenig. In typischen SV-Kursen werden die "simulierten" Gegner häufig völlig unterbewertet. Man vergisst, das viele von den Leuten, die sich häufig auf der Strasse schlagen, selbst Kampfsport betreiben, Waffen benutzen und alle möglichen hinterhältigen Tricks benutzen. Diese Leute schlagen nicht nur einmal zu und lassen sich dann nach einem Block ungehindert treffen, da wird einfach wild aufeinander eingeprügelt.

Eine körperlich schwächere Person wird immer Probleme bekommen, zum Teil überbewertet man einfach viel zu sehr die eigene Schlagkraft und wundert sich dann, das jemand nach einem vermeintlich gefährlichem Schlag nicht zu Boden geht. Klar kann ein Schlag auf den KEhlkopf töten/ausser Gefecht setzen, aber man darf nicht jeden Wischer mit einem Schlag vergleichen.
Ohne einen kräfigen gezielten Tritt in die Eier wird kaum eine Frau einen nicht völlig ungeschickt agierenden Mann von 1,90m/95Kg auch nur irgendwie abwehren können.

Ich denke, zu einem effektiven Selbstverteidungstraining gehört auf jeden Fall irgendeine Art von Kontaktsparring, ohne fehlt einem einfach jegliches Gefühl dafür, in hektischen Situationen spontan zu reagieren.
 

Benutzer67627  (51)

Sehr bekannt hier
Also ich wage mal zu behaupten, der Hauptvorteil eines (Kontakt)Kampfsportlers ist, das er weiß wie es sich anfühlt, getroffen zu werden.
Auch ein grosser Vorteil, da geb ich Dir Recht :zwinker: Ist immer ganz praktisch, wenn man beim Sparren schonmal die Angst vorm Schlag etwas verliert. Denn getroffen wird man auf jeden Fall :zwinker:
Man vergisst, das viele von den Leuten, die sich häufig auf der Strasse schlagen, selbst Kampfsport betreiben, Waffen benutzen und alle möglichen hinterhältigen Tricks benutzen.
Das widerum seh ich ganz anders. Ich denke nicht, dass die Mehrzahl der Strassenschläger Kampfsportler sind. Wenn dann solche, die diesen Sport aus den falschen Gründen lernen oder noch Anfänger sind und sich profilieren wollen. Ich denke mal Sinn des KS ist es seine Energie in den Freefight zu stecken und nicht auf die Strasse.
Zudem lernt ein Kampfsportler wie man eine Situation deeskalieren kann. Geschlagen wird nur im Notfall und nur zur Verteidigung.
 

Benutzer18133  (42)

Verbringt hier viel Zeit
Ja...aber überleg mal wie lange selbst ein Profiboxer braucht um diesen Punkt zu treffen :zwinker:
Wenn das so einfach wäre, wäre jeder Kampf nach Sekunden beendet.
Meines Erachtens ist im Nahkampf der einzige Vorteil eines Kampfsportlers (sei es mal MT oder KM oder auch WT),
dass er eine gute Deckung hat und sich nicht so einfach treffen lässt:zwinker:
Hmm, ja, ganz genau, deshalb habe ich ja auch später auf den Glückstreffer hingewiesen,
der - vielleicht - gleich zu Beginn des "Kampfs" oder aber auch erst viel später gesetzt werden kann.
Zudem lernt ein Kampfsportler wie man eine Situation deeskalieren kann.
Geschlagen wird nur im Notfall und nur zur Verteidigung.
Schön gesagt, nur in einem Großteil der Fälle ist es ja so daß man umringt wird von fünf oder sechs Personen,
die einen anpflaumen "Ey, hast du Problem?!", und von vornherein auf Konfrontation, auf Streit aus sind,
da kannst du noch so viel darüber vermittelt bekommen haben, wenn dein Gegenüber es WILL nützt es nicht viel.

Wenn du nur einen "Gegner" hättest, wenn man den als solches bezeichnen will, der ließe sich vielleicht noch überzeugen,
aber bei mehreren ist der Gruppendruck zu groß, man will sich vor "seinen Leuten" ja keine Blöße geben,
und selbst wenn die anderen - selten genug - nicht ins Kampfgeschehen eingreifen, wird dieser eine besagte Gegner dich angreifen...

Und überhaupt, vielleicht gehts dabei ja auch um "die Ähre, Alda vastehst du",
und dann ist die Frage nach einem Angriff nicht das "ob" sondern das "wie"...

Naja, lassen wir das lieber...
 
S

Benutzer

Gast
Weil deine Aussagen dies belegen.

Keine Antwort auf meine Frage. Meine Aussagen mögen das nach deiner persönlichen Auffassung belegen. Wie gesagt, ich hab eine andere Anschaung des Ganzen.

Da steht auch nicht, dass du die Kampfkunst verfechtest.

Ok, dann habe ich dich missverstanden.


Brauch man auch nicht. Aber was hierzulande leider immer unzureichend gelehrt wird, ist sich mit der Sache auch zu beschäftigen. Man muss nicht trainieren, wie man einen Menschen tötet. Aber man muss dafür den Geist trainieren. Man muss nicht die Verteidigung gegen ein reales Messer üben, aber man muss den Geist dafür trainieren in so einer Situation zu sein.

Stimmt so nicht! Man brauch beides. Geschulten Geist und geschulten Körper. Der Geist ist natürlich das wichtigste, denn ohne den funktioniert es nicht. Deshalb sage ich auch das Kampfsport im gegensatz zu Kampfkunst nicht effektiv genug ist. Der Sport lehrt dich nur bedingt, deinen Geist auf solche Sachen vorzubereiten.

Selbstverteidigung, bedeutet im ernstfall den Unterschied zwischen leben und Tod. Eine geringe effektivität bei der Selbstverteidigung bedeutet Tod, also nein, man kann nach deiner Definition nicht mit Kampfsport verteidigen.

Das ist mir zu allgemein. Für dich gibt es in einem Kampf also nur Leben oder Tod. Bedeutet aus einer kleinen Rauferei machst du ein Spiel um Leben oder Tod? Ich überlege mir genau, wann ich in der Lage sein muss, meinem Gegenüber schmerzen zu zufügen und wo es einfach taktischer ist den dummen zu spielen.

Was ich dir versuche zu erklären ist:

Das man sich sehr wohl mit Kampfsport irgendwann verteidigen kann. Ich maße mir auch nach über 10 Jahren an, mich verteidigen zu können. Weil man auch mit der Zeit lernt und begreift. Es ist ein langwieriger Prozess. Damit man auch das umsetzen kann was man gelernt hat.


Es gibt einfach Menschen, die immer wieder versuchen durch definition von möglichst vielen Grautönen, sich vor einer Entscheidung für Schwarz oder Weiß zu drücken. Dieser Absatz von dir zeigt dies wunderbar auf. Spätestens im Ernstfall wirst du dich entscheiden müssen - ich hoffe das dieser Ernstfall bei dir nicht eintrifft.

Dieser Ernstfall ist schon längst eingetroffen und genau deswegen denke ich so! Ich drücke mich vor nichts, ich behandle Variablen, die wohl nicht siehst. Für dich gibt es schwarz und weiß, wenn es so wäre, wäre alles so wundervoll einfach. Man brauch sich nur für eine Sache entscheiden und alle Faktoren vergessen. Solch eine Komplexität kann man, ich zumindestens nicht, einfach mit simplen schwarz-, weiß- Denken behandeln.


Kläre mich auf, was ein kampf ein anderes ist? Spiel würde ich nicht dazu sagen, aber in einem Kampf gibt es nur Gewinner und Verlierer. In der eigentlichen definition des Kampfes gibt es nur Leben und Tod - nur Schwarz und Weiß - je nachdem wie weit man abstrahiert...

Deine Anschauung gleicht sehr der Samurais. Bei dem gabs auch nur Sieg oder Tod. Verloren sie, nahmen sie sich das Leben bez. starben den Freitod. Für mich gibt es Gegner, doch diese Gegner sind Menschen. Wäre ich drauf fixiert in einem Kampf auf Tod zu spielen, wäre ich nicht besser als eine Maschine. Ich verhalte mich so wie die Situation es verlangt. Geht es um mein Leben kenne ich keine Regeln. Ist es nur eine sinnlose rangelei, ja herjeh da werd ich bestimmt niemand Knochenbrüche oder andere schwere Verletzungen zufügen. Was hab ich davon?

Keiner lernt etwas, wenn er es nicht anwenden möchte. Aber das impliziert das Wort lernen in seiner Bedeutung auch schon.

Natürlich erlene ich die Techniken und schule mein Geist auf mögliche Situationen. Ich lege eben nur kein Wert drauf es anwenden zu müssen irgendwann einmal. Ich kann es anwenden, denn ich musste es schon öfters, doch ich empfehle es niemanden.

Ich beurteile das, was ich hier von dir kennenlerne. Wenn du meinst, ich schätze dich falsch ein, gib mir mehr, um dich besser kennenzulernen. Gerne auch per PN, wenn du den Thread damit nicht weiter belasten willst.

Ja du schätzt mich falsch ein. Doch das wirst du immer. In einem Grundlegenden Punkt unterscheiden wir uns. Du setzt dir als Ziel all das was du erlernst in einem Kampf anwenden zu können. Mein Zielt ist es nicht Kämpfen zu müssen. Ich kann es, allein das Wissen das ich demjenigen vermutlich überlegen bin reicht mir. Klar kann jemand mein Gegner sein der mehr kann als ich, doch der wird denke ich genauso denken wie ich. Leute die Kampfsport betreiben und es ernsthaft nur drauf abgesehen haben sich besser prügeln zu können, halten keine Jahre druch. Vorrausgesetzt sie finden Meister die sowas überhaupt trainieren wollen. Meißt fällt es schnell auf, wenn jemand solche Absichten verfolgt.

Aber genau das, also den positiven Nebeneffekt, hast du bisher bestritten - dann wieder nicht.

Kampfsport -> positiver Nebeneffekt = Jahre langes hartes Training
Kampfkunst -> positiver Nebeneffekt = Gibt es nicht, da die Verteidigung primär ist und keine sportlichen Aspekte verlangt werden.
SV Kurse -> positiver Nebeneffekt = Auch primär auf die Verteidigung ausgelegt. Fragwürdig sind nur manche Lehrmethoden und Praktiken verschiedener "Meister" (Sehr gefährlich und würde ich nie empfehlen. Dort wird einem ein falsches Selbstbewusstsein vermittelt)

Ich sehe die Kampfkunst als die Kampfkunst, die Selbstverteidung als die Selbstverteidigung, und den Kampsport als den Kampfsport.

Ich freue mich, dass du mich fragst, hab ehrlich gesagt schon längst darauf gewartet ;-).

Jeder dieser drei Begriffe beschreibt etwas, und dieses hat jeweils seinen ganz speziellen Zweck - primär. Allerdings wirkt sich alles auch sekundär auf andere Bereiche aus. Jemand der Kampfsport erlernt, mag dadurch, sofern sein Geist offen ist, und er auf die Situation richtig zu reagieren vermag, durchaus einen positiven Effekt bei einer notwendigen Selbstverteidigung erzielen - wenn die Rahmenbedingungen stimmen halt. Ich mag es nur nicht, wenn die Leute absolute Aussagen treffen, obwohl es eigentlich klar ist, dass diese Aussagen nicht so für wahr genommen werden können. Grade in einem offenem Forum sollte man sich klar darüber sein, dass das geschriebe Wort von anderen Wörtlich aufgefasst wird.

Noch ganz persönlich als Abschlussnote: "Die Kampfkunst ist der Wille des Lebens!"

MFG BeowulfOF

Dem stimme ich vollkommen zu! Mir ging es immer um die Möglichkeit und die hast du in diesem Abschnitt sehr gut beschrieben. Ich traf nie eine Absolute Aussage, daher wirfst du mir auch immer vor das ich mich Widerspreche. Ich konnte es nur nicht so präzise wie du ausdrücken. Naja gut, genug gefaselt...

mfg
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Das widerum seh ich ganz anders. Ich denke nicht, dass die Mehrzahl der Strassenschläger Kampfsportler sind. Wenn dann solche, die diesen Sport aus den falschen Gründen lernen oder noch Anfänger sind und sich profilieren wollen. Ich denke mal Sinn des KS ist es seine Energie in den Freefight zu stecken und nicht auf die Strasse.
Zudem lernt ein Kampfsportler wie man eine Situation deeskalieren kann. Geschlagen wird nur im Notfall und nur zur Verteidigung.
Naja, kommt drauf an welche Kampfsportarten. Gerade bei Sachen wie Kickboxen/Thaiboxen ist der Ausländeranteil sehr hoch. Und so sehr das sích nach Vorurteil anhört, dort ist die Gewaltbereitschaft und damit auch der Wille, "kloppen für die Strasse" zu lernen, sehr hoch.
Ebenso wird gerade bei vielen Schulen aus dem vielfältigem Bereich des WT/WC/VT/Wingchun eine eher aggressive Philosophie vertreten.
Und dies sage ich aus ganz klarer persöhnlicher Erfahrung. Habe lange genug in der Schule eines Marrokaners trainiert, wo auch Thaiboxen angeboten wurde und man sah ja, wer sich da so rumtrieb. Ebenso genug von anderen Leuten über WT gehört, um das Ganze grob umsypatisch zu finden.
Mag sein, das man bei den meisten Kloppereien auf der Strasse gegen eher untrainierte Leute ran muss, aber wenn es wirklich gefährlich wird, so das sich SV eventuell lohnen würde, hat man meist halt auch einen irgendwie erfahrenen Gegner gegenüber.

Ich muss sagen, ich hab Kampfsport/kunst nie aus Gründen der Selbstverteidigung trainiert. Deutschland kann man wahrlich nicht als ein Land bezeichnen, in dem es irgendwie nötig oder sinnvoll wäre, sich effektiv verteidigen zu können. Meist sind die Situationen einfach harmlos und wenn es wirklich hart auf hart kommt, kann man sich den Kampfsport meist in den Allerwertesten schieben, da gehts dann mit Mehreren auf einen oder Waffen sind im Spiel. Zum Glück ist sowas in Deutschland UNPROVOZIERT sehr selten.
 

Benutzer15933 

Verbringt hier viel Zeit
Das ist mir zu allgemein. Für dich gibt es in einem Kampf also nur Leben oder Tod. Bedeutet aus einer kleinen Rauferei machst du ein Spiel um Leben oder Tod? Ich überlege mir genau, wann ich in der Lage sein muss, meinem Gegenüber schmerzen zu zufügen und wo es einfach taktischer ist den dummen zu spielen.
Ja, in meinem Kopf ist es nichts anderes. Ich kann nicht die Gedanken meines Gegenübers lesen. Aber ich habe genug Erfahrung um zu wissen, dass ein Angreifer dessen Fäuste ins leere schlagen unter Umständen ein Messer aus der Tasche zieht, und sei die Schlägerei aus noch so kleinen nichtigkeiten entstanden.

Dieser Ernstfall ist schon längst eingetroffen und genau deswegen denke ich so! Ich drücke mich vor nichts, ich behandle Variablen, die wohl nicht siehst. Für dich gibt es schwarz und weiß, wenn es so wäre, wäre alles so wundervoll einfach. Man brauch sich nur für eine Sache entscheiden und alle Faktoren vergessen. Solch eine Komplexität kann man, ich zumindestens nicht, einfach mit simplen schwarz-, weiß- Denken behandeln.
Nimm soviele Grautöne wie du willst, du endest trotzdem immer bei schwarz oder weiß.

Deine Anschauung gleicht sehr der Samurais. Bei dem gabs auch nur Sieg oder Tod. Verloren sie, nahmen sie sich das Leben bez. starben den Freitod.
Ja, und nein. Ich lebe Bushido. Und nein, wer verliert nimmt sich nicht das Leben, bzw, setzt seine Seele frei - aber ist nicht so leicht zu erklären...

Für mich gibt es Gegner, doch diese Gegner sind Menschen. Wäre ich drauf fixiert in einem Kampf auf Tod zu spielen, wäre ich nicht besser als eine Maschine. Ich verhalte mich so wie die Situation es verlangt.
Das Problem liegt darin, die Situation richtig einzuschätzen. Aber du sagst ja selber, du hast mit Menschen zu tun. Menschen lassen sich nicht vollends einschätzen.

Geht es um mein Leben kenne ich keine Regeln. Ist es nur eine sinnlose rangelei, ja herjeh da werd ich bestimmt niemand Knochenbrüche oder andere schwere Verletzungen zufügen. Was hab ich davon?
Was hast du davon einen Gegner nicht ernsthaft und schnell Kampfunfähig zu machen, damit er nicht um "sein Gesicht zu wahren" plötzlich doch eine Waffe vom Rücken zieht und dich niederstreckt.

Natürlich erlene ich die Techniken und schule mein Geist auf mögliche Situationen. Ich lege eben nur kein Wert drauf es anwenden zu müssen irgendwann einmal. Ich kann es anwenden, denn ich musste es schon öfters, doch ich empfehle es niemanden.
Man lernt anders, wenn man nicht von dem gelernten überzeugt ist. Wer etwas lernt, es aber nicht anwenden will, wird es nicht gut lernen.

Mein Zielt ist es nicht Kämpfen zu müssen. Ich kann es, allein das Wissen das ich demjenigen vermutlich überlegen bin reicht mir.
Wissen und Vermuten sind zwei verschiedene Dinge.

Kampfkunst -> positiver Nebeneffekt = Gibt es nicht, da die Verteidigung primär ist und keine sportlichen Aspekte verlangt werden.
:kopfschue

Ich traf nie eine Absolute Aussage, daher wirfst du mir auch immer vor das ich mich Widerspreche.
:zwinker:

Ich muss sagen, ich hab Kampfsport/kunst nie aus Gründen der Selbstverteidigung trainiert. Deutschland kann man wahrlich nicht als ein Land bezeichnen, in dem es irgendwie nötig oder sinnvoll wäre, sich effektiv verteidigen zu können.

Es gibt schon einen Grund für den §32 StgB Notwehr. Und der ist der, dass der Staat kein Überwachungsstaat ist, wo ein Polizist an jeder Ecke steht. Da der Staat zugibt, nicht immer überall auf alle Aufpassen zu können, gewährt er uns Straffreiheit in dem Fall, dass er nicht einschreiten kann und wir uns selbst verteidigen müssen.

MFG BeowulfOF
 
S

Benutzer

Gast
Ja, in meinem Kopf ist es nichts anderes. Ich kann nicht die Gedanken meines Gegenübers lesen. Aber ich habe genug Erfahrung um zu wissen, dass ein Angreifer dessen Fäuste ins leere schlagen unter Umständen ein Messer aus der Tasche zieht, und sei die Schlägerei aus noch so kleinen nichtigkeiten entstanden.

Man muss ja nicht die Fäuste ins Leere laufen lassen! Man kann so gut wie immer jemand "festnageln", sei es mit Hebeln, festlegen am Boden oder durch Benutzung verschiedener Gegenstände. Schwierig bei mehreren, dort würde ich auch zu schnellen Kampfunfähigkeit des Gegners tendieren oder ihn benutzen um sich die anderen vom Hals zu halten bis jemand Hilfe geholt hat.

Nimm soviele Grautöne wie du willst, du endest trotzdem immer bei schwarz oder weiß.
Mag stimmen. Ich denke das ist von Person zu Person anders, daher wird man dort auch nie auf ein allgemeinen Konsenz treffen.

Ja, und nein. Ich lebe Bushido. Und nein, wer verliert nimmt sich nicht das Leben, bzw, setzt seine Seele frei - aber ist nicht so leicht zu erklären...

Ich weiß was du meinst, belassen wir es dabei. Das würde doch zu ausführlich werden.


Das Problem liegt darin, die Situation richtig einzuschätzen. Aber du sagst ja selber, du hast mit Menschen zu tun. Menschen lassen sich nicht vollends einschätzen.

Dort hast du recht. Man muss in der Lage sein vom schlimmsten auszugehen. Doch eiserne Härte, ist der falsche Weg denke ich. Man sollte Situation immer für sich behandeln und nicht mit einem Schema vorgehen. Situationen dieser Art sind eh nicht planbar und benötigen Geschick und ein Händchen desjeweiligen auf Vorkommnisse reagieren zu können.

Was hast du davon einen Gegner nicht ernsthaft und schnell Kampfunfähig zu machen, damit er nicht um "sein Gesicht zu wahren" plötzlich doch eine Waffe vom Rücken zieht und dich niederstreckt.

Wo sprach ich davon das ich jemand nach einem Kampf links liegen lasse? Man benötigt keine Brüche oder anderes um Gegener kampfunfähig machen zu können. Es kommt immer auf die Situation an, ich habe kein Schema bei einem Kampf was ich abziehe. Sowas würde nicht funktionieren und ist auch sicherlich kein Sinn der Verteidigung. Zuviele Faktoren um eine allround Lösung finden zu können. Gewicht, Kenntniss, Kraft, Statur im allgemeinen, Umgebung, Anzahl usw.. Alles sollte man beachten.

Man lernt anders, wenn man nicht von dem gelernten überzeugt ist. Wer etwas lernt, es aber nicht anwenden will, wird es nicht gut lernen.

Niemand sagt das ich nicht überzeugt bin! Überzeugung hat für mich nichts damit zu tun, umbedingt scharf drauf zu sein es anwenden zu müssen. Auf was stützt du deine Aussage? Auf dich? Vergiss nicht das ich nicht du bin. Ich lerne es wohl sehr gut, auch wenn es etliche gibt die mehr auf dem Kasten haben. Doch mein Lernerfolg wurde noch nie von irgendwem in Frage gestellt. Zumal ich meinem Trainer assistiere und selbst schon lang nicht mehr nach Vorgaben trainiere. Wenn es für dich so ist, ok, deine Meinung.

Wissen und Vermuten sind zwei verschiedene Dinge.

Hast du mein Post wirklich gelesen? Wenn ja hätte dir auffallen müssen, das ich das Wissen hab und nicht vermute. Ich habe Konflikte schon hintermir, vondaher behaupte ich mal das ich nicht nur dünnschiss rede.

Es gibt schon einen Grund für den §32 StgB Notwehr. Und der ist der, dass der Staat kein Überwachungsstaat ist, wo ein Polizist an jeder Ecke steht. Da der Staat zugibt, nicht immer überall auf alle Aufpassen zu können, gewährt er uns Straffreiheit in dem Fall, dass er nicht einschreiten kann und wir uns selbst verteidigen müssen.

Gebe ich dir in der Beschreibung recht, vollkommen richtig. Notwehr heißt jedoch nicht das man ein Freifahrtsschein besitzt der es einem erlaubt nach belieben viel Schade anzurichten. Das sollte dir doch auch klar sein. Schöpfe aus deinem Wissen und kombiniere, außer du hast Angst. Wer Angst hat nimmt das gleiche Schema immer wieder - grade durch. Wenn ich mir nicht sicher bin, nehme ich natürlich nur das wovon ich weiß das es klappt. Dies ist oft extreme Härte. Klar kann ich bei einem glücklichen Stand jemanden die Kniescheibe zertrümmern, oder ihm sonstige sehr schmerzhafte Brüche zufügen. Aber lassen wir das, wir sind einfach unterschiedlicher Auffassung.

mfg
 

Benutzer15933 

Verbringt hier viel Zeit
Man muss ja nicht die Fäuste ins Leere laufen lassen! Man kann so gut wie immer jemand "festnageln", sei es mit Hebeln, festlegen am Boden oder durch Benutzung verschiedener Gegenstände. Schwierig bei mehreren, dort würde ich auch zu schnellen Kampfunfähigkeit des Gegners tendieren oder ihn benutzen um sich die anderen vom Hals zu halten bis jemand Hilfe geholt hat.
Ok, ich hab es mit nem Bild versucht... und es hat nicht geklappt.. Ob ich ihn festnagle, oder seine Fäuste ins leere wandern lasse, die Situation danach wird stets dieselbe sein.

Doch eiserne Härte, ist der falsche Weg denke ich. Man sollte Situation immer für sich behandeln und nicht mit einem Schema vorgehen.
Schade, dass du glaubst, man kann nicht mit jede Situation für sich behandeln und trotzdem mit eiserner Härte vorgehen...

Wo sprach ich davon das ich jemand nach einem Kampf links liegen lasse?
*g* sorry, aber wo hab ich gesagt, dass du das gesagt hättest?

Man benötigt keine Brüche oder anderes um Gegener kampfunfähig machen zu können. Es kommt immer auf die Situation an, ich habe kein Schema bei einem Kampf was ich abziehe.
Wenn du abstrahierst, wirst du in den Kampf einsteigen und versuchen den Gegner zu besiegen. Das unterscheidet sich nicht viel, in keinem Kampf.
Ich habe in jedem Kampf ein festes Schema, Angriff und Sieg. Wie ich das granuliere und wie ich dieses Schemata umsetze ist natürlich nicht immer gleich - aber das Schema ist gleich, sonst wäre es kein Schema.

Sowas würde nicht funktionieren und ist auch sicherlich kein Sinn der Verteidigung. Zuviele Faktoren um eine allround Lösung finden zu können. Gewicht, Kenntniss, Kraft, Statur im allgemeinen, Umgebung, Anzahl usw.. Alles sollte man beachten.
Mein Mentor hätte mich stehengelassen, wenn ich sowas gesagt hätte. Vielleicht ist das ein wirklich großer Unterschied zwischen der Kampfkunst und dem Kampfsport... die globale Sichtweise. Kampfsportler wissen immer, wo der Kampf beginnt, und wo er endet. In der Kampfkunst gibt es diese beiden Punkte nicht.

Auf was stützt du deine Aussage?
Ich glaube, dazu habe ich schon genug geschrieben.

Hast du mein Post wirklich gelesen? Wenn ja hätte dir auffallen müssen, das ich das Wissen hab und nicht vermute. Ich habe Konflikte schon hintermir, vondaher behaupte ich mal das ich nicht nur dünnschiss rede.
Zu wissen, dass man vermutlich besser ist als der Gegner ist ein nichtwissen, darauf wollte ich hinaus. Deine Worte haben einen Widerspruch gebildet... in einem Satz. Ja, sowas hör ich öfters... wird Gesellschaftlich auch so akzeptiert.. ist aber ein Zeichen von Schwäche, wie dir Rethoriker wohl belegen können. Aber nicht nur die Worte sind Schwach, sondern auch die Aussage dahinter. Ja, ich habe deinen Post gelesen.


Notwehr heißt jedoch nicht das man ein Freifahrtsschein besitzt der es einem erlaubt nach belieben viel Schade anzurichten. Das sollte dir doch auch klar sein.
Habe ich nicht geschrieben. Die Verhältnismässigkeit muss gewahrt werden - jedoch soll der Angriff auch endgültig beendet werden.


Aber lassen wir das, wir sind einfach unterschiedlicher Auffassung.
Wenn du das so siehst... lass uns darüber nochmal in ein paar Jahren reden. Oder zumindest an anderer Stelle.

MFG BeowulfOF
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren