Kampf der Geschlechter: Welchen Nachnamen annehmen?!

Benutzer59742 

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Ich habe mal eine Frage an die Allgemeinheit, bzw. in erste Linie wohl an die Männer :zwinker:

Wenn ihr irgendwann mal heiraten wollt, wie wichtig ist euch da eurer Nachname und würdest ihr ihn leicht ablegen können?
Hintergrund ist der: Mein Freund und ich geraten da immer wieder aneinander (wir streiten uns nicht wirklich, können uns aber auf nichts einigen, es führt zu nichts. Außer dahin, dass vorerst nicht geheiratet wird :zwinker:.
Hier kurz die Fakten:

Sein Nachname:
- ausländischer Herkunft (mein Freund ist aber deutsch) *
- schreibt und spricht sich daher sehr kompliziert (muss immer buchstabiert werden)
+ er ist kurz und selten

Mein Nachname:
+ keine ausländische Herkunft
+ schreibt sich sehr einfach
- ist etwas länger, etwas häufiger vertreten als seiner aber auch kein „Müller“

Es ist so, dass ich seinen Namen auf gar keinen Fall annehmen möchte weil er einfach unpraktisch ist, aus den oben genannten Gründen. Das sind für mich einfach sinnvolle Argumente die gegen seinen Namen sprechen. Er sieht das natürlich anders, er sagt so nach dem Motto „ich verstehe nicht wieso dir der Name so wichtig ist, du willst doch mich und nicht den Namen heiraten, ist doch egal wie man heißt“. Seine Mutter (die den Namen von ihrem Mann damals angenommen hat) hat sogar schon sowas gesagt wie „ich verstehe das nicht, mir was das damals egal wie ich heiße, wir haben uns geliebt und wollten heiraten da habe ich gar nicht drüber nachgedacht“. Das ist natürlich das Bombenargument für ihn: „wenn du mich wirklich liebst, ist es dir egal“ ...

Steckt da noch dieser „Männerstolz“ hinter?
Wie schwer würde es euch fallen, euren Namen abzulegen und den Namen eurer Freundin anzunehmen? Würde mich einfach mal interessieren, ob es woanders auch ein Thema ist :zwinker:

Letztlich ist noch zu sagen, dass wir beide ziemlich stur sind und immer unseren Willen durchsetzen wollen, keiner will nachgeben. Ich würde aber schon sagen, dass ich seinen Namen wesentlich leichter annehmen könnte bzw. es auch tun würde, wenn er eben nicht so unpraktisch wäre. Aber ich habe derzeit zum Glück ohnehin die besseren Argumente und nicht nur ein "ich will aber" ;-)

Off-Topic:
* Kurz zur Erklärung, um Missverständnisse vorzubeugen:
Ich bin nicht ausländerfeindlich, aber warum sollte ich einen Namen annehmen, bei dem ich dann gefragt werde ob ich ausländischer Herkunft bin, wenn weder ich noch mein Freund ausländisch sind?! (Es ist kein türkischer Name, bei dem man ja sehen würde dass wir nicht türkisch sind und die Frage würde sich erübrigen).
 
C

Benutzer

Gast
Kommt auf den Namen drauf an. Gewisse Nachnamen würde ich sofort annehmen: Sinatra, Sade, Jarrett, Bundy etc.
Bei anderen wäre ich dafür, dass man den Namen behalten würde und zwar beide, ausser es ist ein toller Name.
Es kommt alleine auf die Ästhetik drauf an.

Und nach gründlicher Überprüfung natürlich auch der soziale Gewinn den man dadurch eventuell erreichen kann, je nach Gesellschaft kann ein gewisser Nachname sicherlich auch gewisse Türen öffnen.


„ich verstehe nicht wieso dir der Name so wichtig ist, du willst doch mich und nicht den Namen heiraten, ist doch egal wie man heißt“
Genau und darum behälst du deinen Namen und er seinen. Geht ja nicht um die Namen, sondern um die Personen. Thema erledigt? ;-)
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Wir hatten diesbezüglich kürzlich schon mal eine Umfrage...

Wenn dein Freund es blöd findet, dass du seinen Namen nicht annehmen willst, warum nimmt er nicht deinen Namen an? Schließlich heiratet er ja wohl doch auch "aus Liebe", oder etwa nicht? :zwinker:

Off-Topic:
@offtopic: Was hat das mit Türken zu tun? Außerdem gibt es viele Namen, die fremdländische Wurzeln haben. Und irgendwelche Gründe wird es dafür wohl in der Familie auch geben.
 

Benutzer59742 

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Und nach gründlicher Überprüfung natürlich auch der soziale Gewinn den man dadurch eventuell erreichen kann, je nach Gesellschaft kann ein gewisser Nachname sicherlich auch gewisse Türen öffnen.
Genau und darum behälst du deinen Namen und er seinen. Geht ja nicht um die Namen, sondern um die Personen. Thema erledigt? ;-)

Also mit dem sozialen Gewinn fällt schon mal, weder mit seinem noch mit meinem Namen lässt sich irgendwas gewinnen :zwinker: Außer Spott ^^

Klar, die Notlösung wäre das jeder seinen behält, darauf läuft es derzeit auch hinaus, sagt er auch. Ich fände es aber unschön, weil es eben nicht nach "Zusammengehörigkeit" aussieht. Außerdem wollen wir irgendwann Kinder haben, das finde ich dann doof für die Kids... Das ist ein weiteres Stichel-Argument für mich: "Tja, wenn du kein Problem damit, dass deine Kinder einen anderen Namen tragen als du... ;-)"
 
G

Benutzer

Gast
Bei uns steht das nicht wirklich zur Diskussion, weil es mir jedenfalls ziemlich egal ist.

Würde es zur Diskussion stehen, würde ich mich immer für denjenigen Nachnamen entscheiden, der am Besten zu beiden Vornamen passt oder danach entscheiden, welcher seltener vertreten ist. Ich finde es nämlich irgendwie schade, wenn ein Nachname irgendwann ausstirbt.
 
S

Benutzer

Gast
Ganz ehrlich, ich versteh immer nicht, warum dieses Thema zu Diskussionen in den Beziehungen führt. Jedenfalls nicht, wenn nicht unmittelbar eine Heirat bevorsteht.
Solltet ihr aber noch nicht mal verlobt sein, warum macht ihr euch mit diesem Thema Stress?
Ist doch dann völlig egal. Vielleicht werdet ihr ja nie heiraten. Und so lange das kein Thema ist, würde ich mich mit dem Thema gar nicht so genau befassen.
Klar, man kann mal drüber reden, aber wenn man merkt, dass man da anderer Ansicht ist, muss man sich doch deswegen nicht streiten. Wie gesagt, nicht, wenn es nicht ernsthaft bevorsteht.

Wenn ihr da aber so ne Probleme mit habt, dann müsst ihr eben ne andere Lösung finden:
Entweder ihr behaltet jeder euren Nachnamen. Oder ihr einigt euch auf einen Familiennamen und einer von euch beiden bekommt dann einen Doppelnamen.
 
V

Benutzer

Gast
Ich verstehe zwar dein OT nicht, aber egal.

Warum behält bei euch nicht einfach jeder seinen eigenen Namen und gut ist's?
Hat ja wohl nix mit Liebe zu tun, wenn man seinen Namen ablegt und dafür den des Partners annimmt.
 
C

Benutzer

Gast
Also mit dem sozialen Gewinn fällt schon mal, weder mit seinem noch mit meinem Namen lässt sich irgendwas gewinnen :zwinker: Außer Spott ^^

Klar, die Notlösung wäre das jeder seinen behält, darauf läuft es derzeit auch hinaus, sagt er auch. Ich fände es aber unschön, weil es eben nicht nach "Zusammengehörigkeit" aussieht. Außerdem wollen wir irgendwann Kinder haben, das finde ich dann doof für die Kids... Das ist ein weiteres Stichel-Argument für mich: "Tja, wenn du kein Problem damit, dass deine Kinder einen anderen Namen tragen als du... ;-)"

Zuerst muss man erstmals solange zusammen bleiben.

Wenn du dieses Zusammengehörigkeitsfühl haben möchtest, so sollte man sich dann halt entscheiden, dass jemand seinen Namen ändert.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Es gäbe für mich genau einen Grund den Namen der Frau anzunehmen und das wäre, wenn er ein "von" beinhalten würde. :zwinker:

Ansonsten bin ich persönlich da stolz und traditionell. Wenn ich heirate, dann wird mein Name angenommen. Punkt. Kein Doppelname, nicht der Name der Frau und auch kein behalten der eigenen Namen.
Meine Verlobte hat einen sehr schönen und nicht zu häufigen Nachnamen, der auch nie buchstabiert werden müsste. Meiner hingegen ist zwar auch Deutsch, aber etwas abgewandelt und auch etwas länger als das "Original" und man muss ihn immer buchstabieren.

Ja, purer Stolz... :smile: Ich möchte nicht, dass ich der letzte mit meinem Namen bin und da ich der letzte und erste männliche Nachkomme in dieser Familie bin, würde es diesen Namen danach nicht mehr geben.
 

Benutzer36025 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
Ganz ehrlich, ich versteh immer nicht, warum dieses Thema zu Diskussionen in den Beziehungen führt. Jedenfalls nicht, wenn nicht unmittelbar eine Heirat bevorsteht.
Solltet ihr aber noch nicht mal verlobt sein, warum macht ihr euch mit diesem Thema Stress?
Ist doch dann völlig egal. Vielleicht werdet ihr ja nie heiraten. Und so lange das kein Thema ist, würde ich mich mit dem Thema gar nicht so genau befassen.
Klar, man kann mal drüber reden, aber wenn man merkt, dass man da anderer Ansicht ist, muss man sich doch deswegen nicht streiten. Wie gesagt, nicht, wenn es nicht ernsthaft bevorsteht.

Wenn ihr da aber so ne Probleme mit habt, dann müsst ihr eben ne andere Lösung finden:
Entweder ihr behaltet jeder euren Nachnamen. Oder ihr einigt euch auf einen Familiennamen und einer von euch beiden bekommt dann einen Doppelnamen.
ich habe die erfahrung gemacht, dass es gut ist, wenn man da auch mal 3jahre vor einer hochzeit drüber spricht. denn immer mal wieder denkt man drüber nach, ändert seine meinung, wägt vor- und nachteile ab, gewöhnt sich an den gedanken... besser als wenn man kurz vorher einen streit provoziert, weil eh alle aufgeregt sind :zwinker:
lohnt sich natürlich nur, wenns ein streitthema werden könnte :smile:
 

Benutzer59742 

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Off-Topic:
Was hat das mit Türken zu tun? Außerdem gibt es viele Namen, die fremdländische Wurzeln haben. Und irgendwelche Gründe wird es dafür wohl in der Familie auch geben.
Hat nix mit Türken zu tun :zwinker: Ich wollte damit nur sagen: Wäre es ein türkischer oder auch ein chinesischer NAme, würde man das den Leuten ggf. auch ansehen, optisch. Bei seinem Namen sehen die LAndsleute aber genauso aus wie wir, daher denken dann viele "ah, ein melmacanischer Nachname, er ist wohl melmacanier :zwinker:"
Und nein, ihm und seinen Eltern sind keine ausländischen Wurzeln bekannt.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Wir haben beide sehr häufige Nachnamen - und er findet auch, dass darunter meiner der schönere Name ist. Sein Nachname klingt mit meinem Vornamen nicht gut zusammen. Er weiß, dass ich ggf. meinen Namen behielte, hat sich selbst schon mal "versehentlich" mit seinem Vor- und meinem Nachnamen gemeldet und könnte sich ggf. auch einen Namenswechsel vorstellen.

Ich könnte aber auch mit verschiedenen Namen gut leben und fühlte mich dann wohl nicht weniger zusammengehörig...ist ja auch jetzt unverheiratet der Fall.
 

Benutzer59742 

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muss man sich doch deswegen nicht streiten
tun wir doch auch nicht. wir reden nur drüber und können uns auf nichts einigen.
und: es ist thema, wir wollen ja heiraten. und ich gehöre nicht zu den leuten, die 3 jahre verlobt sind und dann erst heiraten, deswegen kann ich mir auch schon ohne verlobung gedanken drüber machen.
ehrlich gesagt vermute ich sogar, er hat mich bisher noch nicht gefragt weil genau DIE frage noch nicht geklärt ist...
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Off-Topic:
Hat nix mit Türken zu tun :zwinker: Ich wollte damit nur sagen: Wäre es ein türkischer oder auch ein chinesischer NAme, würde man das den Leuten ggf. auch ansehen, optisch. Bei seinem Namen sehen die LAndsleute aber genauso aus wie wir, daher denken dann viele "ah, ein melmacanischer Nachname, er ist wohl melmacanier :zwinker:"
Und nein, ihm und seinen Eltern sind keine ausländischen Wurzeln bekannt.

Achso. Nun ja, ich finde einen ausländischen Nachnamen nicht negativ. Ich hab einen deutschen Namen, schau aber definitiv nicht deutsch aus, und muss trotzdem immer erklären :grin: Darf ich rein interessehalber fragen, von welchem Land der Name stammt?
 

Benutzer34605  (35)

Sehr bekannt hier
Solange sein Nachname zu meinem Vornamen passt, würde ich ihn annehmen. Ich hänge an meinem Nachnamen nicht besonders. Wenn der Nachname des Partners aber doof klingt, behalte ich meinen lieber. :grin:
 
S

Benutzer

Gast
Off-Topic:

ich habe die erfahrung gemacht, dass es gut ist, wenn man da auch mal 3jahre vor einer hochzeit drüber spricht. denn immer mal wieder denkt man drüber nach, ändert seine meinung, wägt vor- und nachteile ab, gewöhnt sich an den gedanken... besser als wenn man kurz vorher einen streit provoziert, weil eh alle aufgeregt sind :zwinker:
lohnt sich natürlich nur, wenns ein streitthema werden könnte :smile:
Off-Topic:


Ich sag ja nicht, dass es falsch ist, nie darüber zu reden. Aber es muss doch wegen sowas nicht zu Streit kommen. Vor allem muss ich nicht noch die zukünftige Schwiegermutter mit einbeziehen. In meinen Augen ist das total übertrieben, denn vielleicht heiratet man diesen Partner eh nicht. Und wenn eben doch, dann kann man immernoch drüber sprechen. Man verlobt sich ja nicht und heiratet 4 Wochen später. In der Regel vergeht ja einige Zeit und in dieser Zeit wird man ja auch noch ne Namensregelung finden.
Vorher ist einfach Streit, den man nicht braucht und der in meinen Augen überflüssig ist.


Mir persönlich ist der Name relativ egal - vorausgesetzt mein Partner hat keinen komischen Nachnamen... also sowas wie "Schlüpfer" (mal übertrieben gesagt).
Wenn ich heirate, dann mache ich das wegen der Kinder, wegen steuerrechtlichen Vorteilen, wegen erbrechtlichen Vorteilen.... und wegen Liebe.

@nachbarin88: Also wenn DAS dazu führt, dass er dich bisher noch nicht gefragt hat, finde ich das sehr komisch, denn durch die Verlobung, wird das Thema ja erst richtig ernst und dann MUSS man eine Einigung finden.... aber so lange er dich nicht gefragt hat, braucht ihr euch darüber keine Gedanken machen. Und ja, ich verstehe dich schon, dass du nicht Dauerverlobt sein willst, sondern nach Verlobung recht zügig heiraten willst. So denke ich auch... aber wie gesagt, macht euch doch darum Gedanken, wenn ihr genau wisst, ihr wollt demnächst heiraten.
 
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