Kaiserschnitt?

Benutzer67156 

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Also ich bin auch ein Kaiserschnittkind, genau wie meine Schwester und wir hatten beide keine Probleme nach der Geburt. Auch das Urvertrauen wurde zumindest nicht offensichtlich beeinflusst. Ich liebe meine Mutter und ich vertraue ihr voll und ganz. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass wenige Minuten über das restliche Leben des Kindes entscheiden (im Bezug auf die Mutter-Kind-Verbindung).
Meine Mutter hatte bei ihrer ersten Geburt (meine Geburt) eine Vollnarkose und meine Oma hatte mich als erstes auf dem Arm (meinenm Vater wird bei Blut, Schleim und all sowas kotzübel, deswegen konnte er nicht dabei sein). Ich bin als ich wohl wirklich noch klein war immer zu meiner Oma gelaufen, wenn sie da war. Da war sie meine Nr.1 und nicht meine Mama :zwinker:

Bei der zweiten Geburt (meine Schwester) war meine Mutter nur am Bauch betäubt (ka wie diese Narkose dann heißt) und sie hat auch alles mitbekommen und das hat sie gar nicht gestört. Sie fand es aber auch deswegen schöner, weil sie meine Schwester gleich im Arm halten konnte und nicht erst eine Stunde später so wie bei mir.

Übrigens finde ich es nicht okay hier gleich so agressiv zu werden. Über die Risiken aufzuklären ist ja gut, aber ich finde nicht, dass der Tonfall gleich so agressiv und arrogant werden muss. Da hat doch auch keiner was von.
Ich kann velvet paws schon verstehen, ich zweifle auch wirklich daran, ob ich das so schaffen würde und vor allem habe ich (wie mein Vater) ein Problem mit allem was auch nur im Ansatz ekelig ist und dieser ganze Schleim ist wiederlich. Deswegen habe ich jetzt schon Angst, dass ich mein Kind später nicht sofort auf den Arm nehmen kann, weil ich mich so ekele.
Aber nur weil jemand eine "psychische Macke" hat, muss er hier noch lange nicht angegriffen werden... :kopfschue
 

Benutzer2160 

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@ velvet paws: Du willst keine Vollnarkose wenn es sich vermeiden lässt? Also willst du alles hören und mitbekommen, was die da an deinem Bauch rumschneiden und reißen? :eek:
man hört und sieht davon nix... es rumpel ein bischen am bauch und wackelt.. das is alles....

mist, jetz hab ich doch in diesem thread geschrieben :angryfire
 

Benutzer38203 

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man hört und sieht davon nix... es rumpel ein bischen am bauch und wackelt.. das is alles....

mist, jetz hab ich doch in diesem thread geschrieben :angryfire
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Warum denn auch nicht? Oder boykottierst du meine Threads? :ratlos:
 

Benutzer15104  (43)

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Und jetzt sag bitte nicht, dass das dann dein Problem ist, ja, das ist es zwar, aber es ist nicht nur an einer nicht sichtbaren Stelle eine häßliche Narbe sondern es ist ab dann mit ganz anderen Mens-Problemen verbunden,

Kann ich bestätigen, meine Periode ist seit der Geburt deutlich stärker (zwar ist es bei den 4 Tagen geblieben, aber der erste Tag ist der Hammer, da könnt ich die Tampons im Stundentakt wechseln)
Der Mittelschmerz während meines Eisprungs ist der Hammer, das ist schon fast wie kleine Wehen.
Hat ich vorher auch bei weitem nicht so stark

richtig, das krankenhaus verdient mehr daran....ein wenig lobbyismus ist also nicht auszuschliessen. der lauteste befürworter von natürlichen geburten scheint übrigens der deutsche hebammenverband zu sein. man sollte nicht vergessen, dass bei so gut wie jeder position die interessen bestimmter gruppen hineinspielen - auf allen seiten.
Ja an der stelle lach ich grade nochmal. Hebammen werden von den Krankenkassen nämlich für die gleiche Arbeit wie ein Arzt bei weitem nicht SO bezahlt wie eben der Arzt.
Kann ein Arzt pro Besuch seiner Patientin (normale Vorsorgen) locker seine 30€/Besuch abrechnen, so ist dies die höchste pauschale die die Hebamme pro Quartal für ihre Schwangere bekommt. (schon inkl. der maxi. 8€ Fahrtgeld)

Ein Geburtshaus bekommt im Schnitt max. 500€ von den Krankenkassen pro Geburt (da must aber scho a gute Kasse haben). Ein KK bekomm locker das 3 fache für. Soviel dazu das bei den Hebammen das finanzielle ne Rolle spielt.
Dennen geht es wie ihr Berufstand es vorgibt eher um den natürlichen Faktor. Gerade bei freien Hebammen.

isen, dass man meine beiträge bitte ganz lesen möge, wenn man denn darauf antworten will. ich habe bestimmt 3 oder 4 mal geschrieben, dass für mich der gedanke daran, so ein riesiges ding (und sei es das süsseste baby der welt) aus mir herauszupressen, der blanke horror ist. das muss hier niemand verstehen,
Schau dir mal Babys an, was denkst du wie blöd ich im GV Kurs geschaut habe, wie KLEIN!!!! die Babys sind wenn sie rauskommen.

Kat
 

Benutzer2160 

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Warum denn auch nicht? Oder boykottierst du meine Threads? :ratlos:
nee das liegt nich an dir, sondern am thema.. ich glaub wir hatten so einen thread schon ca 35x und jedesmal steht das gleiche drinne.. die gleichen PRO und die gleichen CONTRA argumente.. das langweilt mich :zwinker:
 

Benutzer74220  (40)

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nix gegen freiwilligen kaiserschnitt - kann den wunsch teilweise auch nachvollziehen, ich hatten mindestens genauso viel respekt vor der tatsache nen halben meter mensch aus mir raus zu pressen O_O

jedoch, velvet, einerseits führst du hier studien und zitate auf die du wohl schon anhand deiner "forschungen" zum thema vorab rausgefunden hast, andererseits hast du noch einige info-lücken zum thema KS, denn im wachzustand den KS zu erleben bedeutet nicht, dabei zuzusehn bzw sich anzuhören wie da herumgeschnippelt und gerissen wird. gerissen wird dabei eher gar nix. und beim schneiden hört man auch nix.

eine freundin erzählte mir sehr lebhaft von ihrem wunschkaiserschnitt beim 2ten kind, nachdem das erste eine traumatische sturzgeburt war. sie berichtete dass sie zwar schmerzbefreit war aber das herumwuchten an ihrem bauch ein recht unangenehmes gefühl war - als zahnarzthelferin hatte sie auch gleich nen schönen vergleich parat: wie bei ner Zahn-OP: man spürt in dem sinne nix aber merkt schon deutlich dass da fleissig an einem herumgefuhrwerkt wird als druckgefühl und sowas. hinterher hatte sie ganze 12 wochen mit einer nässenden und leicht entzündlichen wunde zu kämpfen - dieser fakt brachte mich damals von meiner fixen idee eines schnellen, bequemen kaiserschnitts wieder ab :tongue:
 

Benutzer73287 

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Ich habe mir zwar nicht alles durchgelesen, schreibe jetzt aber trotzdem mal was dazu, auch wenn ich Gefahr laufe, abgeschlossenes auf zu wärmen :schuechte oder viele zu wiederholen.

Bin auch der Ansicht, einen Kaiserschnitt nur machen zu lassen, wenn es nicht anders geht. Sei es aus medizinischen Gründen oder lähmender Angst vor der Geburt. Leider ist bei mir keine spontan Geburt möglich gewesen und wird auch nicht werden.

Wie schon gesagt, es ist eine Bauch-OP und nicht zu unterschätzen! Es kann, wie bei jedem Eingriff, eine Menge schief gehen. Kann nicht muß, sollte trotzdem gesagt sein.

Die Atmosphäre im OP ist nicht so toll wie in einem der gemütlichen Entbindungszimmer, und das Baby wird einem nur kurz gezeigt, und dann erst nach 30min. wieder, denn solange dauert es wieder zusammengenäht zu werden. Ich habe mehr als 4 Std. meine beine nicht gespührt und das fand ich als sehr beängstigend. Wenn das Medikament aus dem körper geht, fängt man unkontrolliert an zu zittern, sehr unangenehm. :cry:
Bei Kaiserschnitten zieht sich häufig die Gebährmutter nicht allein zurück. Das heisst man bekommt etwas gepritzt und was dann kommt kann ich nur als "Holla die Waldfee" betiteln! Das abtasten davor, ist auch nur was für Hardcore Fans :eek:
Schmerzen hat man noch ne ganze Weile, und wenn ich es mir aussuchen könnte, lieber viele Stunden vorher und vielleicht ein paar Tage danach, als lange danach. Denn der Bauch wird ja ständig nach der Geburt abgetastet. Und das tut weh (gehöre zu denen die ne Menge abkönnen, aber irgendwann ist auch mal gut!)
Mit der Narbe habe ich zum Glück keine Probleme. Alles Supi :smile:

Wieso ausleihern?????? Das da unten ist ein Muskel! Ist klar, wenn man einen Muskel nicht trainiert (in diesem Fall Beckenbodengymnastik oder von mir aus auch Pilates) das da alles vor sich hin schlabbelt :engel:
Der Beckenboden wird in der Schwangerschaft schon arg belastet, so das es schon mal vorkommen kann, das man "undicht" ist.

Da ich ja nicht alles gelesen habe, weiß ich jetzt nicht ob auch schon das Wohl des Babys angesprochen wurde. Eine Spontangeburt ist immer besser für so ein Keks. Die Wehen bereiten das Baby auf die Welt hier vor. Gewisse Hormone werden ausgeschüttet die Wichtig sind. Und ein etwas deformiertes Köpchen ist ja wohl nicht der beste Grund, das dem Kind zu verwehren, oder?

Klar sind sich manche Mediziner nicht einig :geknickt: Kaiserschnitt bringt mehr Geld, sonst nix! Mein Arzt im Krankenhaus hat mir alle Risiken und Nachteile sehr detailliert geschildert und das obwohl ich Privatpatient war und mir nix über blieb.

Am Ende muß man aber selber entscheiden, und da kann man niemanden helfen. Man sollte es sich jedoch sehr genau überlegen.
 
V

Benutzer

Gast
ich wollte hier ja gar nichts mehr schreiben, aber das hier würde ich doch gerne noch korrigieren.

jedoch, velvet, einerseits führst du hier studien und zitate auf die du wohl schon anhand deiner "forschungen" zum thema vorab rausgefunden hast,

nö, wenn ich vorab "forschungen" angestellt hätte, hätte ich mich um etwas mehr wissenschaftlichkeit bemüht und bessere quellen als wikipedia herangezogen. so sehr hat mich das thema dann doch nie interessiert.


andererseits hast du noch einige info-lücken zum thema KS, denn im wachzustand den KS zu erleben bedeutet nicht, dabei zuzusehn bzw sich anzuhören wie da herumgeschnippelt und gerissen wird. gerissen wird dabei eher gar nix. und beim schneiden hört man auch nix.

ähm...ich kann mich nicht erinnern, überhaupt irgendwas dazu geschrieben zu haben. habe nur gesagt, dass ich eine vollnarkose im idealfall vermeiden wollen würde. unzutreffende vermutungen bezüglich was man im wachzustand sieht, hört, etc kamen von jemand anderem.
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Wäre ich jetzt schwanger, dann würde mir wohl im Leben nicht einfallen, freiwillig einen Kaiserschnitt machen zu lassen. Mir macht definitiv der Gedanke, dass ich aufgeschnitten und mir das Baby aus meinem Bauch 'gepult' wird, mehr zu schaffen als der Gedanke, das Baby aus mir rauszuquetschen. :zwinker:

OP's sind irgendwie eine gruselige Vorstellung für mich (obwohl ich noch nie eine hatte), eine natürliche Geburt dagegen ängstigt mich eigentlich nicht so sehr. Klar, ich hab auch schon üble Geburtsberichte gelesen und weiß, dass das in manchen Fällen schlimme Ausmaße annehmen kann, aber irgendwie überwiegt doch der Gedanke, dass man das schon irgendwie schafft.

Letztendlich muss jeder selber wissen, was ihm lieber ist, aber ich hab bei Leuten, die einen geplanten Kaiserschnitt wollen, oft das Gefühl, dass sie entweder etwas naiv an das Thema OP herangehen, oder dass sie jemand sind, der alles haben möchte, aber möglichst wenig dafür tun will. Es ist wahrscheinlich unfair, aber ich denke mir halt immer, mit einem Kind wird man im Lauf seines Lebens noch so manche Schererei haben, also wie soll das dann werden, wenn man sich schon die Geburt nicht 'zutraut'?
 

Benutzer73287 

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@Love and War : Das hätte ich nicht besser sagen können :grin:

Leider gehöre ich zu denen die sich einfach nicht kurz fassen können :schuechte
 

Benutzer48619  (36)

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ich würde nie freiwillig einen kaiserschinitt machen lassen.

echt nur wenns sein muss.
 

Benutzer81829  (49)

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Man sollte bedenken das ein Kaiserschnitt immer eine Operation ist.
Und Operationen haben immer ein gewisses Risiko.
Also wenn nicht gerade eine Gefahr für das Baby besteht, sollte man immer auf die natürliche Methode zurückgreifen.
Ich habe danach auch keine großartigen Veränderungen an meinem Körper feststellen können.
Und ausgeleiert bin ich nun wirklich nicht.
 
2 Woche(n) später

Benutzer12443  (40)

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früher hätte ich gesagt, ich möchte, wenn ich es frei wählen kann, lieber den kaiserschnitt. nicht wegen der ausleierung, sondern wegen der angst vor den vorgängen der geburt, den schmerzen etc.

das war bevor ich diese wirklich winzige bauchspiegelung mit den wirklich winzigen mininarben hatte. aber das hat hinterher bei jeder bewegung tagelang so weh getan, dass ich gebückt gelaufen bin. und ich war ohne mist richtig geschwächt, bestimmte ne woche lang.

seitdem habe ich die idee verworfen, dass eine bauch-op mit narbe ne easy sache ist. und beim kaiserschnitt dürfte die letztere ungleich größer ausfallen.

außerdem fürchte ich mich vor den schmerzen nicht mehr so arg. ich hab nur etwas angst, dass ich es nicht schaffe kraftmäßig, das kind steckenbleibt, ihm was passiert und die ärzte zu lang warten, etwas zu unternehmen. aber solche ängste kennt wohl jede frau.
 

Benutzer69081  (35)

Beiträge füllen Bücher
Off-Topic:
außerdem fürchte ich mich vor den schmerzen nicht mehr so arg. ich hab nur etwas angst, dass ich es nicht schaffe kraftmäßig, das kind steckenbleibt, ihm was passiert und die ärzte zu lang warten, etwas zu unternehmen. aber solche ängste kennt wohl jede frau.
Ich kann dich beruhigen, ich war auch total geschwächt, konnte zum Schluss nicht mehr zwischen Wehe und Nicht-Wehe unterscheiden. Die Hebis haben mir toll geholfen und die Ärzte haben tolle Arbeit geleistet. Es geschieht dann viel hinter deinem Rücken, da werden mögliche andere Lösungen besprochen und Entscheidungen getroffen. Mir hat sehr geholfen, dass ich das Krankenhaus vorher kannte (Besichtigung und einmal ne Woche vor der Geburt da gewesen) denn der Arzt, der die Besichtigung geleitet hat, war auch bei meiner Entbindung da und die Hebi kannte ich auch schon. So konnte ich mich fallen lassen und auf deren Arbeit vertrauen. Die machen das täglich und kennen sich aus
 

Benutzer12443  (40)

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Ich kann dich beruhigen, ich war auch total geschwächt, konnte zum Schluss nicht mehr zwischen Wehe und Nicht-Wehe unterscheiden. Die Hebis haben mir toll geholfen und die Ärzte haben tolle Arbeit geleistet. Es geschieht dann viel hinter deinem Rücken, da werden mögliche andere Lösungen besprochen und Entscheidungen getroffen. Mir hat sehr geholfen, dass ich das Krankenhaus vorher kannte (Besichtigung und einmal ne Woche vor der Geburt da gewesen) denn der Arzt, der die Besichtigung geleitet hat, war auch bei meiner Entbindung da und die Hebi kannte ich auch schon. So konnte ich mich fallen lassen und auf deren Arbeit vertrauen. Die machen das täglich und kennen sich aus

ja, das wird der regelfall sein. jedoch habe ich mal einen beitrag gesehen, wo ein kind schwer behindert war, weil bei der geburt etwas nicht klappte, die mutter es nicht auf die welt bekam und die ärzte viel zu spät weitere maßnahmen ergriffen. als sie dann endlich davon abließen, eine natürliche geburt zu erzwingen, war es zu spät. das gehirn des jungen hatte akuten sauerstoffmangel erlitten und war stark geschädigt.

das ist ne echte horrorvorstellung für mich. :cry:
 

Benutzer31272  (37)

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ich hatte eine natürlich Geburt und hoffe das meine nächsten Kinder per Kaiserschnitt das Licht der Welt erblicken, aber ich würde nie von Arzt zu Arzt rennen, das "ausleiern" danach ist nicht so schlimm wie diese Schmerzen.
 
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