Kaiserschnitt?

Benutzer69081  (35)

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Nein, da spielen noch mehr Faktoren eine Rolle, aber ich bin mir sicher, dass es nicht ganz unwesentlich ist.

Eine enge Bindung ist nicht direkt mit dem Urvertrauen zu vergleichen... hmm, ich kann das nicht erklären :ratlos:
 

Benutzer71279 

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Man, man dieses Thema ist ja richtug expolodiert!:eek:
Also wie ich schon ganz am Anfang dieses Themas geschrieben habe, würde für mich nur ein KS in Frage kommen, wenn er auch nötig ist.
Warum soll ich mich freiwillig dem Risiko einer OP aussetzten?! Nein danke!
Eine Freundin von mir, hat auch immer gesagt, das sie einen KS will!
Und was war?! Sie hat es auf normalem Weg probiert und leider kam das dann zu einem NOT-KS, da die Kleine mit der Schulter fest hing. Hört sich auch wieder schlimm an, aber das ist ja nicht bei jedem so. Ich bisher von fast jeder Frau die einen KS hatte gehört, das sie anschließend richtige Depressionen hatten und auch oft das Gefühl hatten, das ihnen was fehlt.
Ein KS würde für mich nie in Frage kommen, außer er ist nötig!:zwinker:
Ich habe auch viel zu viel Angst vor dieser OP.

Und zum ausleiern: Das ist Schwachsinn. Ich habe noch nie gehört, das jemand nach der Geburt ausgeleiert war. Aber wer dran glauben will-Bitte!:smile:


SSW 36+3
 

Benutzer69081  (35)

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hey amy, als ich so weit war wie du, hatte ich meine Maus schon im Arm :herz:
 

Benutzer71279 

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hey amy, als ich so weit war wie du, hatte ich meine Maus schon im Arm :herz:
Ich möchte meine Maus auch endlich im Arm haben.:geknickt: Ich will nicht mehr schwanger sein.:schuechte Am Freitag sah es aber noch nicht danach aus, das die Kleine sich schon auf den Weg macht. Mumu ist zwar super weich, aber noch zu und Wehen habe ich auch noch keine!
Aber das kann sich ja alles auch ganz schnell ändern!:smile:



SSW 36+3
 

Benutzer37900 

Teammitglied im Ruhestand
Ein Kaiserschnitt käme für mich nur in Betracht, wenn es wirklich nicht anders geht. Letztlich ist ein KS eine OP, wie hier schon viele gesagt haben, und eine OP sollte man nie unterschätzen.

Meine Schwester wollte von Anfang an immer einen Kaiserschnitt, paar Wochen vor der Geburt hatte sie sich doch umentschieden. Leider hatte sie dann so starke Wassereinlagerungen, dass ihr Leben in Gefahr war und sie einen KS machen lassen musste. Nach dem KS konnte sie dann natürlich nur unter starken Schmerzen laufen und auch heute schmerzt ihr das noch ab und zu.

Was man auch bedenken muss: Nach einem Kaiserschnitt muss man meist noch einige Tage im Krankenhaus bleiben, bei einer normalen Geburt kann man theoretisch, wenn alles in Ordnung ist, am gleichen Tag wieder verschwinden.
 

Benutzer38203 

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Jetzt will ich mich auch nochmal zu dem Thema äußern.
Für mich würde wohl nur eine natürlich geburt in Frage kommen, ausgeleiert hin oder her, es gehört einfach dazu.
Ich finde wenn man 9 Monate sein Kind in sich getragen hat, dann gehört es einfach dazu dass man auch auf normalem Weg zur Welt bringt, das ist das i-Pünktchen sozusagen.
Und wenn ich mir so überlege, beim KS eine 15cm-Narbe davon zu tragen, dann verzichte ich doch liebend gern darauf. Lieber habe ich ein paar Stunden Schmerzen, als mein ganzes Leben mit einer Narbe am Bauch rumzulaufen.
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Ich finde, wer aus Gründen der Ästhetik einen Wunschkaiserschnitt will, sollte sich den vorher im OP mal angucken müssen :engel: Eine OP ist IMMER ein Risiko und sollte nur die letzte Möglichkeit sein.

Ich habe schon mehrere Spontangeburten und Kaiserschnitte gesehen und finde den Gedanken an eine sponate Geburt angenehmer als die Tatsache, dass bei einer Sektio 4 Hände in meiner Gebärmutter stecken und sie auseinanderreißen (Risse heilen besser als Schnitte, deswegen wird mir ziemlich roher Gewalt gerissen). Folglich: Contra KS, wenn keine medizinische Indikation vorliegt.
 

Benutzer69081  (35)

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Ich habe schon mehrere Spontangeburten und Kaiserschnitte gesehen und finde den Gedanken an eine sponate Geburt angenehmer als die Tatsache, dass bei einer Sektio 4 Hände in meiner Gebärmutter stecken und sie auseinanderreißen (Risse heilen besser als Schnitte, deswegen wird mir ziemlich roher Gewalt gerissen). Folglich: Contra KS, wenn keine medizinische Indikation vorliegt.
Nur zur Information für die, die das abschreckt: Das ist die sogenannte "sanfte" Methode (Misgav-Ladach-Methode)!
 

Benutzer69081  (35)

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Wie gesagt, es heilt besser. Sieht nur nicht schön aus :zwinker:
Das ist auch der Grund warum man den Dammriss dem Schnitt vorzieht.
Allerdings kann es bei der sanften Methode auch zur "unkontrollierten" Narbenbildung kommen. Nicht äußerlich sondern in der Gebärmutter was zu Komplikationen spätestens bei weiteren Schwangerschaften führen kann. Weiterhin ist die Methode vorzuziehen aber vielleicht wird nun deutlicher, dass man nicht "mal eben" nen KS machen lassen kann.
 

Benutzer63819 

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Nach nen zwei KS, gibts Automatisch nen Kaiserschnitt beim dritten Kind.
Eine Freundin von mir, möchte nun ein drittes Kind und es muss wieder nen Kaiserschnitt gemacht werden. Es kann nämlich passieren, das die Naht von innen aufreißt und Mutter und Kind wären in Lebensgefahr...man sollte es sich genau überlegen. Meist wird auch schon beim zweiten Kind automatisch ein zweiter gemacht. Also, man kann danach nicht einfach so sagen, "ich entbinde spontan nach dem ersten Kind."
 

Benutzer71649 

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Nach nen zwei KS, gibts Automatisch nen Kaiserschnitt beim dritten Kind.
Eine Freundin von mir, möchte nun ein drittes Kind und es muss wieder nen Kaiserschnitt gemacht werden. Es kann nämlich passieren, das die Naht von innen aufreißt und Mutter und Kind wären in Lebensgefahr...man sollte es sich genau überlegen. Meist wird auch schon beim zweiten Kind automatisch ein zweiter gemacht. Also, man kann danach nicht einfach so sagen, "ich entbinde spontan nach dem ersten Kind."

während ich im krankenhaus lag, war dort auch eine, wo die erste geburt ein kaiserschnitt war (kein geplanter o. gewünschter), das zweite kind kam aber spontan zur welt.

für mich kam ein geplanter kaiserschnitt auch nicht in frage, war schon vollkommen von den socken, als ich in den op geschoben wurde und alles für einen kaiserschnitt vorbereitet wurde. allerdings verurteile ich niemanden, der dies vorhat. ist schließlich jedem selber überlassen, aber ausgeleiert bin ich davon nicht, ganz im gegenteil :zwinker:
 

Benutzer15104  (43)

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dass das ganze eventuell mit weniger schmerzen verbunden ist, sage nicht nur ich. siehe den von mir zitierten wiki artikel. aber die befürworter, unter ihnen auch genügend ärzte, haben sicher auch alle keine ahnung. letztendlich kommt es auf den einzelfall an....verlauf der geburt, wundheilung, gelingen der op, etc. du fandest den kaiserschnitt schlimmer, andere werden es genau andersrum erlebt haben.


Nein ich sage das es schlichtweg Utopie ist zu glauben, das du gleich nach ner Sectio wieder fit und quietschvergnügt bist.
Von der Wundheilung her hatte ich zum Glück keine Probs, und bei mir was alles so stabil, das ich 36h nach der Sectio auch wieder aus dem KK raus war.
Aber es gibt auch oft den Fall das die 4 Tage Liegezeit nicht reichen weil es den Frauen so scheiße geht.
Die Ärzte sorry darf ich mal lachen? Ja ich bin durchaus der Ansicht, das die Götter in weiß das gerne verharmlosen.
Denn immerhin verdient ein KK mit ner Sectio deutlich mehr als mit ner normalen Geburt, die dann vielleicht sogar noch ambulant gemacht wird.

die paar kaiserschnittnarben, die ich bis jetzt gesehen habe, sahen übrigens überhaupt nicht schlimm aus. eine dünne weisse linie, nicht mehr. dass es bei dir anders gelaufen ist, ist natürlich schade.
Ich habe nichts über das Aussehen sondern über die Länge gesagt, denn das DIng zieht sich von der Länge her über den gesamten Bauch. Und das finde ich nicht klein.
Bei mir sieht sie bissel scheiße aus, das stimmt, da es ne Notsectio war, da ist logischerweise weniger Zeit.
Bei ner geplanten Sectio sind die Linien etwas gerade und die Rissstellen (denn bei ner Sectio wird ein Großteil des Gewebes aufgerissen) etwas besser.

Nichtsdestotroz hast du sehr oft das Problem, das die Haut an der Narbenstelle einfallen kann, super Infektionsherd im Sommer.

ch kenne einige kaiserschnittkinder und bleibende schäden scheint keiner davongetragen zu haben.

Tja und genau das kannst du ja nicht sagen, da du nicht weist wie das KInd wäre, wenns keine Sectio wäre.
Ich kann dir zumindest sagen, das wir die ersten 6 Wochen böe Probleme mit Eileen hatten, da sie immer um ihre Geburstzeit abends einen hysterischen Anfall bekommen hat.- eine Beobachtung die auch im Rückbildungskurs von vielen Sectiomüttern (wir waren nämlich fast nur Sectios alle 20 Weiber) ebenfalls bestätigt wurde.

Und es ist in der Tat so, das viele Sectio Kinder am KISS Syndrom leiden.

Und ich sage dir ganz ehrlich ich hatte 36 h Wehen, ich hätte lieber nochmal 50 in Kauf genommen wenn es normal geklappt hätte. Nur wollten die Ärzte das nicht, weil Eileens Herztöne bei einigen Wehen mit runter sind.
Im nachhinein bin ich der Ansicht, wenn ich es als Hausgeburt mit meiner Hebamme gemacht hätte, wärs anders gelaufen, der wäre sicher noch was eingefallen, das der Muttermund aufgeht. Denn das war mein Problem, das ich schon gut 3 h lang Presswehen hatte nur der Muttermund erst bei 2 cm war.
Und klar waren das scheiße schmerzen, aber das Gefühl bei der sectio war deutlich schlimmer.

DU weist sicher das du mehrere Möglichkeiten hast, gut du wolltest ja eh die Vollnarkose, etwas das ich überhaupt nicht nachvollziehen kann (und diese wird soweit ich weis nur noch bei aktuten Notsectios macht) denn das Kind bekommt den ganzen scheiß an Narkotika mit.

Bei ner Spinale hast zwar keine Schmerzen aber du bekommst jedes geruckel, jedes gezerre usw an deinem Körper mit. Das ist nicht schön, das ist sogar sehr bescheiden vom Gefühl her.

Und ich sage nur das deine Gründe die du für eine Sectio anführst (keine schmerzen, nicht ausgeleiert, schneller abnehmen) die finde ich schlicht und ergreifend bescheuert. Für diesen Pipifax setzt du dich und dein Kind einer recht heftigen OP aus?

Kat
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
während ich im krankenhaus lag, war dort auch eine, wo die erste geburt ein kaiserschnitt war (kein geplanter o. gewünschter), das zweite kind kam aber spontan zur welt.

Das ist kein Problem, das kommt häufiger vor, allerdings bestehen die meisten Krankenhäuser und Ärzte dann darauf das direkt nach der Nachgeburt die alte Narbe nachgetastet wird, weil sie während der Presswehen aufgehen könnte. Zum Nachtasten bekommt man dann meist eine Vollnarkose oder fals PDA liegt oder jemand sehr tapfer ist:grin: , gehts auch so, bedeutet also wieder eine Störung beim Kennenlernen und Narkotika im Körper und in der Muttermilch.

Ich kenne übrigens auch Kinder mit Schnittverletzungen von einem Kaiserschnitt, in unserem Geburtsvorbereitungskurs war ein werdender Vater mit einer Narbe über dem Augenlied, als er erzählte das sie von seiner Kaiserschnittgeburt stammte, brach eine regelrechte Panik im Kurs aus.:grin:

Freiwillig hätte ich mir auch keinen Kaiserschnitt machen lassen.:kopfschue
Ich hatte zum Glück zwei spontane Geburten (wenn auch eine mit Zange), wobei nach der ersten auch ein Notfall eingetreten ist und ich sofort operiert werden musste. Das hat übrigens mit zum gestörten Bonding zu meinem Erstgeborenen beigetragen, natürlich kann man das Nachholen, kann aber Monate oder Jahre dauern.:zwinker:
Ich fand es schon schöner beim zweiten sofort mit meinem Kind im Arm und meinem Mann an der Seite zu kuscheln und uns kennenzulernen und gleich im Kreissaal zu stillen, das hat auch die Stillbeziehung sehr, sehr erleichtert.
 

Benutzer69081  (35)

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Mal ein paar Fakten:

*Nach einem KS ist die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Kinder auch per KS geboren werden wesentlich höher.

*Nach einem KS sollte man im Allgemeinen wenigstens 1 Jahr nicht schwanger werden.

*Nach einem KS wird man u.U. nicht mehr so schnell schwanger, weil die Narbe in der Gebärmutter die Einnistung verhindert.

*Nach einem KS ist eine Schwangerschaft eine Risikoschwangerschaft, es besteht das Risiko, dass die alte Narbe in der Gebärmutter aufbricht.

@paws: Du sprichst nur von der äußeren Narbe, das ist tatsächlich nur eine kosmetische Sache die, in vielen Fällen übrigens auch mit Komplikationen wie denen von Kat verbunden ist (dauerhafte Gefühlslosigkeit etc)
An was du aber überhaupt nicht denkst: Die Gebärmutter hat eine nicht unwesentliche Narbe, deren Heilung man nicht beeinflussen kann, denn man kommt dann da nicht mehr dran. Wenn die schlecht verheilt, die Narbe wuchert -> Pech gehabt!
Und jetzt sag bitte nicht, dass das dann dein Problem ist, ja, das ist es zwar, aber es ist nicht nur an einer nicht sichtbaren Stelle eine häßliche Narbe sondern es ist ab dann mit ganz anderen Mens-Problemen verbunden, unter Umständen keine weitere Schwangerschaft, dafür aber noch ein paar mehr OPs. Naja, wers mag... *schulterzuck*
Ich hatte im KH übrigens einen sehr ehrlichen Arzt, der sagte mir klipp und klar, dass die Risiken bei einem KS wesentlich höher sind. Das geht zwar schneller aber danach geht das Theater erst los. Sich nicht bücken können, nicht das Kind aus dem Bettchen heben, teilweise nicht aufstehen... und ich spreche nicht vom Tag des KS sondern von den folgenden 3-X Tagen...

Ich werde mal Whitelighter bitten, hier zu lesen und von ihren Erfahrungen zu schreiben, sie hatte einen geplanten KS (mit medizinischer Indikation)

Weißt du, am Ende ist es mir egal was du machst, jeder muss seinen eigenen Weg gehen. Aber die Verharmlosungen des ganzen kann und will ich so nicht stehen lassen.
 
V

Benutzer

Gast
Die Ärzte sorry darf ich mal lachen? Ja ich bin durchaus der Ansicht, das die Götter in weiß das gerne verharmlosen.
Denn immerhin verdient ein KK mit ner Sectio deutlich mehr als mit ner normalen Geburt, die dann vielleicht sogar noch ambulant gemacht wird.

richtig, das krankenhaus verdient mehr daran....ein wenig lobbyismus ist also nicht auszuschliessen. der lauteste befürworter von natürlichen geburten scheint übrigens der deutsche hebammenverband zu sein. man sollte nicht vergessen, dass bei so gut wie jeder position die interessen bestimmter gruppen hineinspielen - auf allen seiten.


Tja und genau das kannst du ja nicht sagen, da du nicht weist wie das KInd wäre, wenns keine Sectio wäre.

du berichtest von deiner erfahrung, ich kann dir im gegenzug berichten, dass ich anscheinend ein ziemlich unkompliziertes baby war und wenig geschrieen habe (ich lag falsch und wurde deswegen per ks geholt). beweise sind das beides nicht.


DU weist sicher das du mehrere Möglichkeiten hast, gut du wolltest ja eh die Vollnarkose, etwas das ich überhaupt nicht nachvollziehen kann (und diese wird soweit ich weis nur noch bei aktuten Notsectios macht) denn das Kind bekommt den ganzen scheiß an Narkotika mit.

nein, ich will keine vollnarkose soweit es sich vermeiden lässt.


Und ich sage nur das deine Gründe die du für eine Sectio anführst (keine schmerzen, nicht ausgeleiert, schneller abnehmen) die finde ich schlicht und ergreifend bescheuert. Für diesen Pipifax setzt du dich und dein Kind einer recht heftigen OP aus?

so langsam habe ich echt keine lust mehr, schon wieder darauf hinzuweisen, dass man meine beiträge bitte ganz lesen möge, wenn man denn darauf antworten will. ich habe bestimmt 3 oder 4 mal geschrieben, dass für mich der gedanke daran, so ein riesiges ding (und sei es das süsseste baby der welt) aus mir herauszupressen, der blanke horror ist. das muss hier niemand verstehen, für mich ist es halt so und das ist wohl auch kein oberflächlicher grund à la sie will nen bestimmten geburtstermin oder ist wehleidig. ein kaiserschnitt hat natürlich risiken (eine natürliche geburt allerdings auch!), aber trotz allem wäre es wohl die alternative, die mir persönlich weniger angst macht.

ich will hier niemand anderem reinreden...ich wehre mich nur dagegen, dass ich für eine persönliche entscheidung, die wenn überhaupt erst in einigen jahren anstehen würde, angegriffen werde. vor allem, wenn hier niemand von uns handfeste studien, statistiken oder sonstige vernünftige beweise liefern kann. hörensagen, die eigene nicht repräsentative erfahrung oder die horrorgeschichte der frau aus dem schwangerschaftskurs sind eben keine basis für eine diskussion.

eine vom NHI gesponserte expertenkonferenz kam im märz 2006 übrigens zu dem ergebnis, dass nur "insuffient evidence to evaluate fully the benefits and risks of CDMR versus vaginal delivery" vorhanden sei und somit keine verbindliche empfehlung zum thema wunschkaiserschnitt gegeben werden könne. aber das ist ja bestimmt auch alles quatsch.

(zitat: NIH (2006). "State-of-the-Science Conference Statement. Cesarean Delivery on Maternal Request". Obstet Gynecol 107: 1386-97)


Willst du eine neue Impfdiskussion starten oder was? Bleib bitte on topi

nö, ich finde es nur etwas seltsam, dass ich hier so angegriffen werde, während man der hartz 4 empfägerin mit abgebrochener ausbildung und ihrem freund mit aushilfsjob regelrecht applaudiert, wenn sie mal eben ohne planung die "mutige entscheidung" fällen, ein drittes kind in die welt zu setzen. da hat dann auch niemand das kind gefragt, ob es lieber bessere zukunftschancen gehabt hätte. aber ein diskussion darüber will ich wirklich nicht lostreten. eine schlechte bewertung kriege ich für diese aussage bestimmt eh schon...irgendwer fühlt sich doch immer persönlich angesprochen. :grin:


so, ich klinke mich jetzt hier aus. habe aktuell nämlich deutlich wichtigeres zu tun, als mich 24/7 mit geburten zu beschäftigen. schliesslich will ich keine mutter mit abgebrochenem studium werden. :zwinker:
 

Benutzer75021 

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Ich habe 2 Kinder auf natürlichem Wege geboren (die Geburten mussten nur per Wehentropf eingeleitet werden :tongue: ) und bin so glücklich darüber!
Hab früher auch immer gedacht: Kaiserschnitt 100%-ich will keine normale Geburt, wegen der Schmerzen etc. aber wie schon erwähnt, man ändert seine Einstellung in der Schwangerschaft ganz schnell.
Es gibt auch schöne Geburten, wo Frau nur 1-3 Stunden in den Wehen liegt. Außerdem ist es ein tolles Gefühl, das Baby auf dem Bauch liegen zu haben und man hat es selbst auf die Welt gebracht-da empfindet man auch einen gewissen Stolz! Ich kenne viele Mütter, die auf eine natürliche Geburt verzichten mussten und darunter wirklich leiden, nicht zu Wissen wie eine Geburt ist, wie es sich anfühlt :herz:
Ich war direkt nach den Entbindungen fit, bin erst mal unter die Dusche gehüpft, hab gegessen und mich um mein Baby gekümmert (trotz Dammschnitt, ging alles prima). Ich habe keine Narbe und bin nicht "ausgeleiert" :grin: So ein Schwachsinn! Wofür gibt es denn spezielle Übungen. Ist alles wieder genau wie früher.
Mein Ex Mann war übrigens bei der 1.Geburt dabei und hat auch kein Trauma erlitten...sonst wöäre die kleine danach wohl niemals entstanden.
Immer wieder auf natürlichem Wege, wenn es geht :jaa:
 
S

Benutzer

Gast
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Das würde ja nun heißen,dass man mit Kaiserschnitt niemals so eine enge Bindung zu seinem Kind aufbauen kann,wies bei der normalen Geburt der Fall ist, bzw. gar keine Möglichkeit hat, das Urvertrauen aufzubauen.. :ratlos:

Ganz richtig, die ersten Sekunden/Minuten nach der Geburt sind selbstverständlich NICHT ausschlaggebend für das Urvertrauen, es baut sich in den ersten Monaten und Jahren (!) auf. Entsprechende Literatur gibt es zuhauf (z.B. von Erikson).

Man sollte sich von den Übermüttern nicht verunsichern lassen :zwinker: Eine Frau, die per KS entbunden hat, hat selbstverständlich die gleichen Chancen und Voraussetzungen für die Mutter-Kind-Bindung.
 

Benutzer38203 

Verbringt hier viel Zeit
@ velvet paws: Du willst keine Vollnarkose wenn es sich vermeiden lässt? Also willst du alles hören und mitbekommen, was die da an deinem Bauch rumschneiden und reißen? :eek:
 

Benutzer8865  (34)

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Ganz richtig, die ersten Sekunden/Minuten nach der Geburt sind selbstverständlich NICHT ausschlaggebend für das Urvertrauen, es baut sich in den ersten Monaten und Jahren (!) auf. Entsprechende Literatur gibt es zuhauf (z.B. von Erikson).

Man sollte sich von den Übermüttern nicht verunsichern lassen :zwinker: Eine Frau, die per KS entbunden hat, hat selbstverständlich die gleichen Chancen und Voraussetzungen für die Mutter-Kind-Bindung.


Fänd ich auch ein bisschen hochgegriffen.. Und ich denke nicht nur,weil mein Kaiserschnitt-Trauma noch nicht allzu lange her ist. Vielleicht können die anderen Kaiserschnitt-Mamas da ja was zu sagen.. Ich hoffe, sie habens nicht schon getan und ich habs überlesen. :grin:
 
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