Könntet ihr euch eine sog. LAT-Beziehung vorstellen (Living Apart Together)?

Benutzer6428 

Doctor How
Schlicht und einfach: nö! Das hat die Qualität von "Wer eine offene Beziehung will, liebt gar nicht richtig" oder "Polyamor gibt es nicht, das ist nur für Leute, die sich nicht richtig auf einen Partner einlassen wollen" oder ähnliches, vorurteilshaftes Denken.
Es gibt so viele Menschen, die seit Jahren in einer Wohnung hocken und trotzdem völlig aneinander vorbei leben oder sich im Alltag verloren haben. Oder eben jegliche Liebe über den Kampf um die Zahnpastatube und die Bügelwäsche vergessen.
Paare, die nicht zusammen leben, haben i.a.R. deutlich mehr Paarzeit/Qualitätszeit miteinander, was m.E. viel leichter zu echter Nähe und Vertrautheit führen kann (kann! - letzlich kommt es immer auf die Menschen an, was sie daraus machen)
Das sehe ich gänzlich anders. Polyamor gibt es und offene Beziehungen auch und ja, da lieben sich alle. Ich habe mich vielleicht auch unklar ausgedrückt, da es sich eben auch um ein eher "weiches" Thema handelt.
Dein Gegenbeispiel hilft uns an der Stelle aber nicht weiter. Denn es gibt ja auch Fernbeziehungen über Landesgrenzen, wo man sich häufig sieht, weil die Partner beide 2 Mal im Monat hin fliegen.
Sicherlich gibt es auch Paare, die in der gleichen Straße ihre eigenen Wohnungen haben und sehr viel Zeit miteinander verbringen...vielleicht sogar ein bisschen Alltag. Das ist okay und kann toll sein.
Fakt ist aber: Wer keine gemeinsame Zahnpastatube hat, musste sich NIE mit allein Eigenheiten der anderen Person auseinandersetzen. In vielen Punkten ist ein Konsens absolut unnötig. Diese Form von Paarbeziehung kann ich mir durchaus mit deutlich mehr Personen vorstellen, als mit einem zusammen leben, bei dem sehr sehr viel Kommunikation stattfinden muss.
Auch hier ist der Umkehrschluss nicht zulässig. Es gibt auch getrennt lebende Partner, die kommunizieren können. Ich glaube aber nicht, dass viele, die das können, trotzdem getrennt leben (Achtung! "viele", nicht "alle"!).

Ich habe hier weder eine Qualität der Liebe bewerten wollen (die hat damit de facto nichts zu tun) noch eine Qualitätsbewertung einer Beziehung an sich angestrebt. Es geht mir lediglich um den Durchschnitt der Menschen, die sich entschließen Partner zu sein und nicht zusammen leben wollen. Der einzige Beweggrund dazu ist, dass man sein eigenes Leben, in seiner eigenen Wohnung, mit eigener Zahnpastatube, dem Leben mit einem Partner bevorzugt und damit seinem eigenen Induvidualismus den Vorzug gibt. Damit hat man aber weniger Zeit mit dem Partner, weniger Berührungspunkte und weniger Konsensnotwendigkeit.
Und ja...daraus folgere ich: Weniger Nähe, die ja auch gewünscht ist.

Nein..ich schließe die Ausnahmen damit nicht aus....
 

Benutzer186901 

Ist noch neu hier
Wenn ich ständig putzen muss, ärgere ich mich nicht über das Putzen, sondern den Egoismus des Anderen, mich damit allein zu lassen.
Aber Ausgangspunkt des Ärgernisses ist dann doch letztendlich das Putzen. Oder auch unterschiedliche Ansichten darüber, wann genau und wie geputzt werden soll. Wenn das Putzen gar nicht nötig wäre (z.B. weil es von einer Reinigungskraft erledigt wird), dann müsstest du dich nicht ärgern und es gäbe auch gar keinen Streit.
 

Benutzer186901 

Ist noch neu hier
Ich hatte in der Vergangenheit zwei längere Beziehungen und in beiden haben wir nicht zusammengewohnt sondern nur in der selben Stadt (aber das ist ja wenn man jung und noch im Studium ist, nicht so unüblich). Dennoch konnte ich bei mir selbst feststellen, dass ich jedesmal wenn ich mehrere Tage am Stück mit meinen Partnerinnen verbracht habe, regelrecht froh war, dass diese dann wieder zu sich nach Hause gegangen sind und ich meine Wohnung wieder für mich hatte. Und wenn es nur mal für 24 oder 36 Stunden war, das habe ich einfach gebraucht und danach war auch die Vorfreude auf das nächste Treffen wieder da. Und das hat ja auch nichts mit fehlender Wertschätzung zu tun, oder damit, dass ich meine Partnerin nicht "richtig" lieben würde, ich bin einfach so, das liegt an meinem Persönlichkeitstyp.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
haben mein partner und ich lange jahre so gemacht - zwar meist beieinander übernachtet und alles, aber ich war täglich auch für einige stunden (meist so 5-7) in meiner eigenen wohnung. traumhaft. muss aber auch anmerken: dadurch, dass wir beide selbstständig sind und größtenteils homeoffice machen haben wir dennoch nicht wenig zeit miteinander verbracht.

durch äussere umstände inklusive pandemie bedingt hocken wir nun quasi 24/7 aufeinander und entzerren das ein wenig durch verschiedene schlafenszeiten, aber vorher war schon schöner. ich brauch einfach auch zeit für mich, allein sein - und ich bin nicht wirklich allein wenn er schläft.

Fakt ist aber: Wer keine gemeinsame Zahnpastatube hat
also wir haben auch nach ~12 jahren und nun seit zwei jahren quasi zusammenwohnend (auch wenn ich noch meine eigene wohnung habe) keine gemeinsame zahnpastatube :upsidedown:
 

Benutzer6428 

Doctor How
VRod95 VRod95
Dann muss es bei dir noch andere Gründe geben....
Warum meinst du, dass du das "gebraucht" hast, deine Wohnung wieder "für dich" zu haben?
Die Vorfreude kann es ja nicht sein, denn wenn man etwas in dem Moment braucht, dann ist da noch was anderes dahinter...
 

Benutzer6428 

Doctor How
also wir haben auch nach ~12 jahren und nun seit zwei jahren quasi zusammenwohnend (auch wenn ich noch meine eigene wohnung habe) keine gemeinsame zahnpastatube :upsidedown:
Das fällt für mich aber unter Konsens und guter Konfliktlösung in diesem Fall. :zwinker: Würde ich genauso machen, wenn man unterschiedliche Präferenzen hat, was den Geschmack angeht oder wie man das Ding aufrollen soll. xD
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Und das hat ja auch nichts mit fehlender Wertschätzung zu tun, oder damit, dass ich meine Partnerin nicht "richtig" lieben würde, ich bin einfach so, das liegt an meinem Persönlichkeitstyp.
dito. "allein sein" ist für mich ein grundbedürfnis, das auch der partner nicht aushebeln kann.

nur weil man zusammen ist verschmilzt man ja nicht zu einer person. also, ich jedenfalls nicht. andere menschen haben vielleicht das bedürfnis, sich auch mal alleine mit freunden zu treffen - ich habe das bedürfnis, allein zu sein. im optimalfall in der eigenen wohnung.
 

Benutzer186901 

Ist noch neu hier
"allein sein" ist für mich ein grundbedürfnis, das auch der partner nicht aushebeln kann.
Diese Formulierung kann ich für mich 1:1 so übernehmen.
Warum meinst du, dass du das "gebraucht" hast, deine Wohnung wieder "für dich" zu haben?
Aus dem oben genannten Grund. Ich muss von Zeit zu Zeit (abhängig davon wie lange und intensiv der Kontakt war) für mich alleine sein, ansonsten werde ich gestresst, nervös, unkonzentriert und unausgeglichen bisweilen sogar gereizt. Allein sein ist für mich wie für andere Leute meditieren. Wenn ich dann eine entsprechende Zeitspanne alleine war bin ich wieder im inneren Gleichgewicht und bereit für neuen Kontakt. Alleine sein als Grundbedürfnis trifft es ziemlich gut.
 

Benutzer186901 

Ist noch neu hier
Mein Alleinzeit-Bedürfnis wird nach meiner Erfahrung nur von den allerwenigsten Frauen verstanden, akzeptiert oder gar selber gewünscht. Und ich werde die letzten paar Jahre nicht mit endlosen Diskussionen mit dem Tenor "Du liebst mich nicht (genug)" verschwenden.
Kenne ich so aus meinen beiden vergangenen Beziehungen auch. Und ich bin mir auch bewusst, dass mein Bedürfnis nach dem allein sein, die Anzahl potentieller Partnerinnen für mich ziemlich einschränkt.
 

Benutzer179251  (42)

Sorgt für Gesprächsstoff
Leben wir seit 10 Jahren und funktioniert gut.
Lustiger Weise haben wir das schon beim zweiten Date besprochen. Nicht heiraten, nicht zusammenziehen, keine gemeinsamen Kinder.
Lange waren wir regelmäßig mehr oder weniger abwechselnd bei mir oder bei ihm, inzwischen sind wir fast ausschließlich bei ihm. Zumimdest dann, wenn es um längere gemeinsame Zeit geht als eine Mahlzeit.
Vorteil ist, dass die Verantwortung und Entscheidungsgewalt für Wohnungsorgabelange klar beim jeweiligen Eigentümer liegen. Z.B. meine Küche, meine Regeln. Seine Küche, seine Regeln. Ich kann mich da gut anpassen und Dinge, die mich in einer gemeinsamen Wohnung wahnsinnig machen würden, kann ich ganz wunderbar als Eigenart akzeptieren. Er weiß um diese Punkte und ich weiß, was er an meiner Wohnung doof findet.

Zwei Wohnungen näher bei einander für weniger Planungsaufwand und mehr Spontanität, wären schon nett, aber so lange uns nicht ein bezahlbares Haus mit zwei Wohnungen oder zwei Wohnungen in unmittelbarerer Nachbarschaft vor die Füße fallen, leben wir ganz gut mit 30 Minuten Fußweg zwischen den Wohnungen.

Zeit komplett alleine und Raum, den ich nach ausschließlich meinen Bedürfnissen gestalten kann, ist für mich essenziell um auf Dauer Interaktionsfähig zu bleiben.

Ich kenn einige Langzeitpaare, die so leben. Über die individuellen Gründe, weiß ich nichts. Augenscheinlich passt es ganz gut und funktioniert für das jeweilige Paar.
 

Benutzer182727  (43)

Sorgt für Gesprächsstoff
*Grübel*... In keinem meiner Beziehungsmodelle oder Lebensentschlüsse habe ich bisher die unerschütterlichen Adverbien "niemals" oder "ewig" gebraucht. Auch LAT kann doch ein Beschluss auf Zeit sein, wenn sich Lebensumstände ändern?!
Klar, ändern sich Menschen und ihre Bedürfnisse noch im Laufe ihres Lebens mehrmals bzw. können sich ändern. Wobei es schon eine Kunst für sich ist, dass sich Paare gleichzeitig in die selbe Richtung entwickeln. Trotzdem kann man immer nur vom aktuellen Standpunkt aus für die Zukunft planen.

LAT ist für mein Verständnis jedenfalls nichts, was mit äußeren Umständen zu tun hat, sondern ein inneres Bedürfnis. Ähnlich wie eine monogame/offene Beziehung. Etwas, wohinter wirklich beide Partner stehen müssen, wo es kein Platz für Kompromisse gibt, weil sonst ein Part immer leiden wird. Da können sich die Bedürfnisse später auch ändern und dennoch wird man das aktuell nicht miteinplanen.

Etwas völlig anderes, als wenn man u.a. aus beruflichen Gründen erstmal nicht zusammenziehen kann oder gar eine Beziehung über weite Strecken führen muss.
 

Benutzer77893 

Meistens hier zu finden
Mahlzeit :smile:

Meine Frage richtet sich an alle Forumsmitglieder, von besonderem Interesse für mich sind aber natürlich auch die Gedanken und Anregungen der Frauen hierzu.
-Könntet ihr euch so eine Beziehung vorstellen?
-Hat vielleicht der oder die ein oder andere sogar so eine Beziehung und kann aus der Praxis berichten?
-Wäre es für euch ein Grund Schluss zu machen, wenn der Partner eine LAT-Beziehung vorschlägt, sehr zögerlich ist, was das Zusammenziehen angeht oder sich sogar partout weigert seine eigene Wohnsituation aufzugeben?
-Ja vorstellen schon, aber für wie lange?
-Nein habe ich noch nicht gehabt.
-Hängt davon ab wieso er/sie das tut. Aber am Ende würde ich mich trenne, denn für mich definiert sich eine Partnerschaft eben nocht nur durch die schönen Zeit. Sondern besonders auch durch schlechte Zeit und wie sehr der Partner mir nah ist und unterstützt und das ist nicht nur emotional gemeint!

Was bei LAT wahrscheinlich nicht gegeben ist...
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Aber am Ende würde ich mich trenne, denn für mich definiert sich eine Partnerschaft eben nocht nur durch die schönen Zeit. Sondern besonders auch durch schlechte Zeit und wie sehr der Partner mir nah ist und unterstützt und das ist nicht nur emotional gemeint!

Was bei LAT wahrscheinlich nicht gegeben ist...
ziemlich miese unterstellung. da könntest du genausogut behaupten "wer auch mal freunde allein treffen will wird mich in schlechten zeiten nicht unterstützen" - und es wäre genauso falsch.
 

Benutzer179251  (42)

Sorgt für Gesprächsstoff
Aber darum geht's hier nicht, sondern um ein Beziehungsmodell, indem man bewusst vereinbart niemals zusammenziehen zu wollen und keine gemeinsame Lebensplanung im Sinn hat.
Hervorhebung von mir.

Warum erfordert eine gemeinsame Lebensplanung zwingend das Zusammenziehen?
Verbindlich auf einander bezogene Zukunftsentscheidungen zu treffen, geht auch ohne gemeinsame Wohnung.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Was bei LAT wahrscheinlich nicht gegeben ist...
Ich glaube, dass hier völlig falsche Vorstellungen von dieser Beziehungsform (das ist es ja noch nicht einmal) herrschen. Es ist wie jede andere Beziehung auch, man lebt nur in 2 Wohnungen. Das kann bedeuten, dass man trotzdem, je nach Lust und Laune, 4 Wochen nur in einer Wohnung verbringt, logischerweise dann auch den Haushalt gemeinsam macht und sich als Nicht-Mieter die Zähne putzt :grin:. Aber es kann eben auch bedeuten, dass man nach einem schönen gemeinsamen Tag zu sich nach Hause geht, weil man alleine im Bett liegen oder weil man eben eine geschlossene Tür und nur sich darin haben will. Diese Form gibt beiden Partnern eben höchstmögliche Freiheit. Aber wie eng und innig man eine Beziehung führt, wie sehr man den Partner unterstützt, bei ihm ist, wenn es ihm schlecht geht usw hängt einzig und alleine von den beiden (dreien, vieren,...) ab, die die Beziehung führen, nicht von der Anzahl der verfügbaren Wohnungen.

Off-Topic:

Und ich werde die letzten paar Jahre nicht mit endlosen Diskussionen mit dem Tenor "Du liebst mich nicht (genug)" verschwenden.
Ich hätte nicht gedacht, dass auch dieser Thread diese Erfahrung so sehr bestätigt. Denn diese Haltung schwingt mehr oder weniger deutlich zwischen den Zeilen bei fast Allen durch, die Vorbehalte gegen diese Lebensform haben :zwinker:
 

Benutzer172677 

Sehr bekannt hier
Was bei LAT wahrscheinlich nicht gegeben ist...
Wie kommst Du denn auf das schmale Brett?
Inwiefern soll denn bitte gemeinsames Wohnen Voraussetzung dafür sein, füreinander da zu sein und gegenseitige Unterstützung zu bieten?
Und ist es dann für Paare, die noch nicht zusammen leben auch so? Können die sich auch nicht unterstützen in schwierigen Zeiten?
 

Benutzer171033 

Öfter im Forum
LAT ist für mein Verständnis jedenfalls nichts, was mit äußeren Umständen zu tun hat,
Da ticken wir wohl einfach unterschiedlich:
Meinem Verständnis nach schon.
Das darin zum Ausdruck gebrachte Bedürfnis ist ggf.: Streben nach alleine Sein/Einsamkeit; Müßiggang; spezielle Anforderungen an Haushaltsführung; zeit- und raumgreifende Hobbys; Introversion; ...

Und LAT ist halt eine probate Möglichkeit, diesen Bedürfnissen im Alltag gerecht werden zu können und den nötigen Raum zu geben.
Wie ich schon schilderte: Für mich hängt das sehr an äußeren Umständen:
  • Habe ich einen Partner mit ähnlichem Gemüt, dann kann ich mit dem auch unter einem Dach. In der Vergangenheit hatte ich auch schon mal einen Partner, der ein sehr hohes Bedürfnis hatte, sich ständig mit mehreren Freunden zu umgeben. Das wäre in ein- und derselben Wohnung nie und nimmer so lange gutgegangen mit mir.
  • Wir haben Kinder. Da ist allein aus praktischen Gründen der Alltags-Organisation LAT hinderlich, es schließt aber nicht aus, dass bei sich wandelnden äußeren Umständen (Auszug der Kinder) irgendwann wieder andere Wohnformen von uns angestrebt werden.
  • Der äußere Umstand des Wohnraumes selbst hat auf mich auch einen enormen Einfluss. Hier haben wir die Zimmer so aufgeteilt, dass jedem ein Bereich so separat jederzeit zur Verfügung stehen könnte, dass er dort wohnen, schlafen und arbeiten kann, ohne dass er dem Anderen über den Weg laufen muss. Ausnahme: Jemand braucht Kaffee. In einer Wohnung mit nur einer Ebene und ohne klare Rückzugsbereiche könnte ich wohl auch nicht auf Dauer mit anderen Leuten.
 

Benutzer186901 

Ist noch neu hier
Aber am Ende würde ich mich trenne, denn für mich definiert sich eine Partnerschaft eben nocht nur durch die schönen Zeit. Sondern besonders auch durch schlechte Zeit
Willst du damit sagen (nicht explizit aber doch irgendwie implizit), dass es schlechte Zeiten nur gibt, wenn man sich eine Wohnung teilt? Würde dann ja nicht wirklich für das Zusammmenleben sprechen...:tongue:
Oder aber, dass man sich in schlechten Zeiten nur gegenseitig unterstützen und helfen kann, wenn man sich ein gemeinsames Wohnumfeld teilt?

Finde ich beides nicht schlüssig um ehrlich zu sein.
 

Benutzer36171 

Beiträge füllen Bücher
Nein, das kann ich mir absolut nicht vorstellen, weil ich es als Geldverschwendung empfinde. :grin:

Was andere machen ist mir logischerweise egal. An sich finde ich es gut, wenn Menschen ihre eigene Lücke finden und so leben wie sie Lust haben und nicht wie es üblich ist.
 

Benutzer172492 

Meistens hier zu finden
:jaa::jaa: Da könnte ich ausflippen.
Ich tu das auch, Stichwort hangry. Wenn ich Hunger hab und es gibt nichts mehr für mich, ist schlechte Stimmung angesagt. Er weiß das und sorgt inzwischen dafür, dass zumindest Brot und sowas gut Haltbares wie Hummus da ist. Wenn wir dann mal zusammen wohnen, wird er wie jetzt spontan für uns einkaufen rennen müssen, wenn die Sachen aus der wöchentlichen Marktkiste nicht reichen. Mein Haushalt hat Vorräte, die nicht nur aus Kaffee bestehen :ninja:
Wenn das Putzen gar nicht nötig wäre (z.B. weil es von einer Reinigungskraft erledigt wird), dann müsstest du dich nicht ärgern und es gäbe auch gar keinen Streit.
Ja gut, aber Reinigungskräfte räumen nicht auf, kaufen nicht ein, waschen keine Wäsche, etc.
Konfliktpotential gibt es also schon noch (siehe oben), davon nur einen Punkt weniger.
Und wie bei jedem Beziehungsthema geht es hier um gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung.
 
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