Könntet ihr euch eine Beziehung, mit einem geistigen behinderten

G

Benutzer

Gast
Könntet ihr euch eine Beziehung, Partnerschaft vorstellen, mit einem Menschen der von einer leichten geistigen Behinderung betroffen ist? Also zum Beispiel leichte Intelligenzminderung?
 
V

Benutzer163532  (38)

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Ehrlicherweise wahrscheinlich eher nicht, jedenfalls nicht, wenn sie mir auffallen würde.
 
dani_ela

Benutzer120764  (27)

Sehr bekannt hier
Ich denke das würde darauf ankommen wie stark diese Behinderung wäre.
 
J27

Benutzer175612  (54)

Öfter im Forum
der von einer leichten geistigen Behinderung betroffen ist? Also zum Beispiel leichte Intelligenzminderung?
Kommt darauf an, wie sich das äußern würde, und wie das sonstige Miteinander ausfällt. Ich kann mir unter einer "leichten Intelligenzminderung" nicht so richtig was vorstellen. Könntest du mehr dazu sagen?
 
Ishtar

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ehrlicherweise nein, weil mein persönlicher Anspruch an einen Partner ist, dass er mir geistig gewachsen sein muss. Wenn er mir auf geistigem Niveau nicht auf Augenhöhe begegnen kann, wird er zu meinem Punching-Ball, und weder möchte ich einen Punching-Ball als Partner, noch möchte irgendwer mein Punching-Ball sein :zwinker:
 
lemonicetea

Benutzer194795  (26)

Ist noch neu hier
Tut mir leid, nein.
 
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mickflow

Benutzer131884  (60)

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Es kommt mir nicht auf die absolute Position auf einer Skala an, relevant ist das Delta zwischen meiner Partnerin und mir. Und dieses Delta sollte in beide Richtungen nicht all zu gross sein, wir würden sonst schwerlich in der selben (Wahrnehmungs-, Verstehens)Welt leben.
 
T

Benutzer188972  (21)

Klickt sich gerne rein
Auch wenn man mir den Spruch: "Dumm fickt gut" unter die Nase halten würde, glaube ich nicht, dass so eine Beziehung für mich in Frage kommt.
Partnerschaft und Beziehung besteht für mich nicht nur aus Sex sondern auf Basis der Augenhöhe.
 
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ugga

Benutzer172492 

Sehr bekannt hier
Ich könnte es mir ehrlich gesagt auch nicht mit einem durchschnittlich intelligenten Mann vorstellen
Dito. Ähnlich wie Ishtar Ishtar habe ich da meine Erfahrungen.
Ansonsten wäre auch ein geringer EQ für mich ein Graus, das habe ich in der letzten Beziehung erlebt und möchte ich nicht erneut.

Bessere Erfahrungen in Beziehungen habe ich mit hochbegabten Menschen gemacht, die ja je nach Auslegung durchaus auch als geistig behindert gelten können. Zumindest in dem Sinne, als das sie oft Schwierigkeiten dabei erleben, zu durchschnittlich intelligenten Menschen Bindungen aufzubauen, ihren Bildungsweg zu vollziehen und sich sozial einzugliedern.
meine Bemühungen als erneute Chancen wahrgenommen werden,
Ich verstehe deine aktuelle Stresssituation und es tut mir leid, dass dir der Kontakt so zusetzt. Mir ist nur an dieser Stelle wichtig zu ergänzen, dass das nun nicht ausschließlich bei Menschen mit Intelligenzminderung vorkommt. Mindestens jede zweite weiblich gelesene Person hier wird mit durchschnittlich bis überdurchschnittlich intelligenten Männern solche grenzüberschreitenden Erfahrungen gemacht haben. Oft hilft da auch nur die komplette Kontaktsperre auf allen Kanälen, oder, Thema Stalking, nicht mal das.

Ich nehme stark an, dass du beruflich mit diesem Menschen zu tun haben musst und deswegen noch keine komplette Kontaktsperre durchgezogen hast, sonst sähe ich da persönlich keinen triftigen Grund den Kontakt noch zuzulassen. Und auch beruflich sollte es Supervision und andere Schutzmechanismen geben, die dir hoffentlich zeitnah weiterhelfen, den Kontakt zu unterbinden.
Alles Gute dir 🌷
Anders werte ich Bildung. Die ist ein Nice to have, aber keine Voraussetzung. Liegt daran, dass ich Bildung und Intelligenz nicht verwechsle.
Dito. Natürlich kann einem ein Studium etc. helfen, eine gewisse Art des Denkens zu entwickeln und zu üben. Begabte Selbststudierte oder einfach reflektierte Menschen schaffen das aber auch ganz ohne bestimmte Abschlüsse. Und die Masse an studierten Hohlbroten ist groß, so groß 🙈
 
Ishtar

Benutzer158340 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich bleibe bei ihm. Ebenso, wenn er im Alter Alzheimer oder eine Demenz bekommt (und da meine Oma Alzheimer hatte, weiß ich sehr genau, wovon ich rede, und nicht nur hypothetisch).
Allerdings schließe ich nicht kategorisch aus, dass es dadurch auch zu Problemen kommen könnte, die ich allein nicht lösen kann (was grade bei pflegeintensiven geistigen Behinderungen gut vorkommen kann und dann durch Fachkräfte unterstützt werden müsste) und die im schlimmsten Fall auch zur Trennung führen könnten.

Aber es macht einen Unterschied, ob man eine Partnerschaft auf diese Weise beginnt, oder ob man eine gewachsene Partnerschaft mit gemeinsamer Basis und Erinnerung fortführt, weil sich solche Schwierigkeiten ergeben.

Und ich verstehe deine Empörung nach wie vor nicht. Es ist niemand verpflichtet, mit irgend jemandem eine Beziehung einzugehen. Ob da das Ausschlusskriterium für das Gegenüber nun die Figur, die finanzielle Situation, der Sex, die geistige oder körperliche Verfassung, das Alter oder die Haarfarbe ist. Wenn etwas von Anfang an nicht passt, dann passt es halt nicht. Das kann man nicht einfach herbeidiskutieren oder herbei-moralisieren.
Ja, mir wär es auch schon lieber gewesen, dass mehr Menschen über Übergewicht hinwegsehen würden. Aber Menschen, die das nicht können, wären für mich auch die falschen Partner gewesen und hätten mir keinen Gefallen getan, wenn sie sich moralisch verpflichtet gefunden hätten, das zu tun :zwinker:
 
Yurriko

Benutzer174969  (30)

Sehr bekannt hier
Gegenfrage: Du bist verheiratet, dein Mann hat einen Unfall, und ist für immer geistig Behindert. Trennst du dich von ihm, oder bleibst weiterhin seine Frau?
Zu aller erst ist das ein ganz anderes Szenario. Es ist ein Mensch, den ich über ein Jahrzent kenne, natürlich verhalte ich mich da anders als bei einer random Person, die ich keinen Tag kenne 🤦‍♀️

Und zweiten spielen da so viele Faktoren mit rein. Aber ja, eine Trennung im Sinne von "Wir sind kein Paar mehr, sondern nur noch Freund" ist durchaus möglich. In aller erster Linie hoffe ich aber, dass er niemals so ein schweren Unfall erleidet.

Warum gerade bei Behinderungen immer mit der Moralkeule geschwungen wird, aber z.B. es vollkommen okay ist keinen übergewichtigen Partner haben zu wollen, werde ich nie verstehen. 🙄 Sind wohl die Art von Menschen, die gleich ein Tobsucht-Anfall bekommen, wenn sie von einem Menschen als Partner abgelehnt werden - anders kann ich mir das beim besten Willen nicht erklären.
 
Ziege

Benutzer190851  (72)

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Nein, könnte ich nicht.
Dazu meine Erklärung.
Nach ca. 18 Jahren Ehe wurde bei meinem Mann, der ein hochintelligenter Mensch war, Parkinson erkannt und zwar nicht die Form des Zitterns, das kam viel später, sondern die Form, bei der alles einfriert.
Er stand also da und konnte sich nur noch bewegen, wenn ich ihn an die Hand nahm und ihm vormachte, wie man die Beine bewegt.
Durch Tabletten und zunehmendes Alter wurde es dann langsam so, daß er nicht immer in einer realen Welt lebte, saß er aber im Sessel, war er wie sonst.
Aber nach und nach so nenne ich es, zerfrassen die Tabletten sein Hirn.
Er war lieb und freundlich, unterhielt sich auch mit einigen Menschen noch gut, aber Entscheidungen konnten nicht mehr getroffen werden.
Es war zunehmend schwer, dies aus- und durchzuhalten, aber ich habe es bis zu seinem Tod mit 84 Jahren im Jahre 2019 durchgehalten.
Aber glaubt mir, leicht ist es nicht gewesen.
Ich möchte nur noch anmerken, ich habe ihn 12 Jahre betreut und 4 Jahre intensiv gepflegt.
Zu Hause, er durfte auch zu Hause sterben.
Fremd gegangen bin ich ihm nie, obwohl es auch keinen Sex mehr gab, dazu hatte ich sowieso keine Kraft und keine Nerven mehr.

Daher, wenn ich weiß, jemand hat geistige Defizite, ziehe ich mich als Frau und evt. Partnerin sofort zurück.

Ja, die Liebe schafft viel, aber nicht alles, einer bleibt dabei auf der Strecke.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ironheart74

Benutzer138990 

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ASS ist keine geistige Behinderung, vor allem nicht, wenn sie nicht mit einer Intelligenzminderung verbunden ist.
Ich weiß. Ich wollte sogar noch dazu schreiben "Wobei ich eine ASS nicht als geistige Behinderung sehen würde, ich bevorzuge da einfach die Bezeichnung "neurodivergent"". Auf der anderen Seite jedoch weiß ich, dass es rechtlich bei der Bewertung des Behindertenstatus eben schon als solche eingestuft wird (in Ö jedenfalls). Daher habe ich diese Bezeichnung dennoch verwendet.
 
Diania

Benutzer186405  (51)

Meistens hier zu finden
Behindertenstatus
Für den Behindertenstatus (ich nehme an das entspricht dem deutschen Grad der Behinderung) werden aber sehr viele Krankheiten und Störungen herangezogen, welche man ansonsten nicht einordnen würde unter Behinderung. Aus dem Spektrum der psychischen Krankheiten wäre das bspw unter anderem Depressionen. Man würde einen depressiven Menschen dennoch nicht einen Menschen mit Behinderung nennen. Denke ich zumindest.
 
Ironheart74

Benutzer138990 

Sehr bekannt hier
Für den Behindertenstatus (ich nehme an das entspricht dem deutschen Grad der Behinderung)
Ja, das entspricht diesem.
Meine Nichte ist Asperger Autistin. Sie hat aufgrund dieser Beeinträchtigung einen GdB von 60%. Das ist bei uns in einer sog. Einschätzungsverordnung festgelegt wie hoch der GdB hier für welche Beeinträchtigung ist. Ich würde mich selbst an dem Terminus "Behinderung" auch nicht so stören (ich hab selbst übrigens einen GdB von 90% aufgrund mehrerer körperlicher Beeinträchtigungen). Der Gesetzgeber sieht das mit der Bezeichnung primär so (jedenfalls in Ö), dass als Behinderung eben eine dauerhafte Erkrankung einzustufen ist die länger als 6 Monate andauert bzw. permanent ist. Depression ist dort im Übrigen ebenso angeführt und kann zum rechtlichen Status einer anerkannten Behinderung führen.
Ich habe hier das Gefühl, dass das Wort "Behinderung" als Beleidigung angesehen wird. Ich sehe das nicht als Beleidigung oder als so eine Intention. Es bedeutet einfach, dass man in seinem Leben aufgrund von körperlichen oder geistigen Einschränkungen eben "behindert" ist. Es obliegt nun eben dem Gesetzgeber und der Gesellschaft diese Nachteile auszugleichen und so eine Chancengleichheit herzustellen bzw. diese Personengruppen gezielt zu fördern. Die Bezeichnung "Behinderte/r" (im richtigen Kontext verwendet) ist per se KEINE Beleidigung!
 
Ironheart74

Benutzer138990 

Sehr bekannt hier
Man würde einen depressiven Menschen dennoch nicht einen Menschen mit Behinderung nennen. Denke ich zumindest.
Nachtrag: Doch, weil es legitim ist, sofern es eben nicht als beleidigend oder abwertend intendiert ist. Es gibt doch so viele körperliche und geistige Behinderungen die nicht sichtbar sind, die aber den Betroffenen wirklich im Leben "behindern". Schwere Depressionen sind da ganz ganz sicher als so etwas einzuordnen, die haben ja sogar eine extrem hohe Auswirkung auf den Alltag der Erkrankten und leider nicht zu selten leiden die Betroffenen über sehr viele Jahre darunter wenn nicht sogar ihr ganzes Leben (und können das nur durch Medikation unter Kontrolle halten).
Die Frage die man sich stellen muss: Wie "typisiere" ich einen "Menschen mit Behinderung"? Ist das nur der Rollstullfahrer? Bei dem es offensichtlich ist? Einem Asperger Autisten wirst du vielfach im Alltag nicht ankennen, dass er nicht neurotypisch ist. Aber dennoch hat diese Person oftmals größte Schwierigkeiten sich in die "normale" Gesellschaft zu integrieren und zu verstehen. Das bedeutet nicht, dass jeder Autist diese Probleme hat. Es gibt ja diesen schönen Spruch "Kennst du EINEN Autisten, dann kennst du EINEN Autisten", weil dies so unterschiedlich ausgeprägt ist. Gemeinsam sind ihnen aber schon die Herausforderungen der Gesellschaft, welche oftmals sie nicht verstehen und eben umgekehrt. Sie werden dadurch im Alltag "behindert". Leider.
 
H

Benutzer195410  (47)

Ist noch neu hier
Gegenfrage: Welche Ausschlußkriterien hast du für einen potentiellen Partner? Wie soll dein Partner sein und wie nicht?
Alle Zähne sollten noch vorhanden sein. Haare, jede Farbe außer Pink und Neon. Ich bin kein Mensch, der nur aufs äuserliche schaut. Mir ist wichtig ein klasse Charakter. Jede Frau ist auf eine Gewisse Art schön und wenn noch dazu der Charakter passt, dann ist es wie ein sechser im Lotto.
Mein Partner sollte nicht sein wie Heidi Klum.
 
Diania

Benutzer186405  (51)

Meistens hier zu finden
Alle Zähne sollten noch vorhanden sein. Haare, jede Farbe außer Pink und Neon. Ich bin kein Mensch, der nur aufs äuserliche schaut. Mir ist wichtig ein klasse Charakter. Jede Frau ist auf eine Gewisse Art schön und wenn noch dazu der Charakter passt, dann ist es wie ein sechser im Lotto.
Mein Partner sollte nicht sein wie Heidi Klum.

Das heißt du grenzt Menschen aus.

Man kann einen Zahn verlieren aus verschiedenen Gründen und nicht das Geld haben für eine Krone, ein Implantat. Z.B. Es gibt auch verschiedene Krankheiten, die schlechte Zähne begünstigen oder auch Zahnausfall bedingen. Ein Kind von mir hat eine Zahnkonstellation, wenn es ganz blöd läuft, dann fallen ihm irgendwann alle Zähne aus. Wir hoffen das beste, aber fürchten es doch. Was dagegen tun, wäre jetzt die Kiefer brechen, versetzen u.ä. Chance auf Erfolg ungewiss, gleichzeitig hohe Zusatzkosten und bis zu einem Jahr Verdienstausfall. Lässt man das machen? Wir sind im Moment bei Nein.

Was ist an Pink schlimm oder an neongelb oder neongrün o.ä.?

Was ist wenn eine Frau nur einen ok Charakter hat und keinen klasse Charakter? Dann schließt du sie auch aus! Das hat sie sich vielleicht auch nicht ausgesucht.


Jeder sucht nach seinen Kriterien Partner aus, manche haben viele Kriterien, manche wenige, manche mag man nachvollziehen können, andere nicht, aber letztlich müssen immer die Betroffenen die Beziehung führen und niemand anderes und deshalb sind Kriterien auch nicht anzuzweifeln.
 
Bria

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Wenn ich mit jemandem keine Gespräche auf Augenhöhe führen kann, dann kann ich mich auch nicht verlieben, was für mich die Grundlage einer Beziehung ist. Ich weiß nicht genau, was genau mit "Intelligenzminderung" gemeint ist, aber ich möchte eigentlich schon Gespräche führen können, die meinen Beruf, mein Leben und meine gesellschaftlichen Ansichten betreffen. Ich möchte auch hin und wieder Diskussionen führen können. Wenn das nicht möglich ist, dann kommt eine Beziehung nicht in Frage. Genauso übrigens auch umgekehrt - mit einem hochintelligenten Menschen könnte ich das vermutlich auch nicht. Ich hab schon genug Minderwertigkeitskomplexe.

Ansonsten habe ich zugegeben nicht sonderlich viel Ahnung von geistigen Behinderungen.

Wenn ich schon verliebt bin und eine Beziehung führe, und DANN geschieht irgendetwas, ist das eine andere Ausgangssituation - denn dann sind schon Gefühle im Spiel. Aber Gefühle lassen sich nun einmal nicht erzwingen.
 
Diania

Benutzer186405  (51)

Meistens hier zu finden
Genauso übrigens auch umgekehrt - mit einem hochintelligenten Menschen könnte ich das vermutlich auch nicht
Gut, dass du das ansprichst, ich denke mir das nämlich schon die ganze Zeit, Augenhöhe bedeutet eben wirklich Augenhöhe und nicht "nach unten gucken mag ich nicht".
 
HarleyQuinn

Benutzer121281  (33)

Planet-Liebe ist Startseite
Nein, ich denke nicht dass ich das könnte.

Sollte sich durch zB einen Unfall derlei bei einer Partnerin ergeben, würde ich diesen Menschen sicher weiter freundschaftlich unterstützen.
Aber auf einer romantischen Beziehungsebene würde es dann für mich nicht mehr passen.
 
Diania

Benutzer186405  (51)

Meistens hier zu finden
Off-Topic:
Was für Kriterien hast den du?
Off-Topic:

Jede Menge. Auch zu viele um sie hier aufzuzählen. Einen Haufen davon würden viele Menschen nicht verstehen, bzw. verstehen viele nicht. Andere Dinge, die für viele unabdingbar sind, wie Selbstbewusstsein oder darf nicht jammern o.ä. sind mir nicht wichtig.

Ich zweifle die Kriterien anderer nicht an, auch wenn sie mir (möglicherweise) unsympathisch sind.
 
M

Benutzer192264  (52)

Ist noch neu hier
All jene, die sich eine Intelligenzminderung nicht vorstellen können, haben hier nun einige Episoden, wie sich das im persönlichen Kontakt auswirken kann, lesen und mir vielleicht nachempfinden können.
Vielleicht lassen sich diese Verhaltensweisen zum Teil auch mit sozialer Isolation erklären und sind nicht unbedingt Resultate von geistiger Zurückgebliebenheit.
 
F

Benutzer81568  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Vielleicht lassen sich diese Verhaltensweisen zum Teil auch mit sozialer Isolation erklären und sind nicht unbedingt Resultate von geistiger Zurückgebliebenheit.
Interessanter Ansatz, auch wenn ich das bei ihm weniger glaube.
Er hat sich einen Kollegenkreis aufgebaut, welche er regelmässig ins Tessin in ihre dortige Ferienwohnung einlädt und dort einige Tage verweilt. Zudem lebt er mit der Familie an einem Ort mit alternativen Wohnformen, wo die Gemeinschaft angeblich aktiv gefördert wird. Er hat dort seit kurzem seine eigene kleine Einheit wie für die jungen Erwachsenen und ist in diese Gemeinschaft eingebunden. Dies war seinen Eltern wichtig und sie scheinen darauf Wert gelegt zu haben.
 
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