Journalist verleitet 2 Jungen zu Sex vor der Kamera

Benutzer10925 

Verbringt hier viel Zeit
Mehr als sechs Jahre Haft für sexuellen Missbrauch
Journalist verleitete zwei Jungen zu Sex vor der Kamera

Von Volker Nies

FULDA Der Angeklagte schluckte, schlug die Augen nieder, bemühte sich aber, Fassung zu bewahren, als das Landgericht Fulda gestern Mittag das Urteil verkündete: Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen und der Verbreitung von Kinderpornografie muss der 35-jährige Fuldaer Journalist, der ein Internet-Magazin für Homosexuelle herausgab, für sechs Jahre und sechs Monate in Haft.
„Sie sind immer nach dem gleichen System vorgegangen: Sie haben Kinder und Jugendliche um sich geschart, die Probleme und Defizite hatten und Orientierung suchten. In Ihrer Wohnung genossen die jungen Leute Freiheiten wie sonst nirgendwo. Das Vertrauen, das Sie erwarben, haben Sie dann für Ihre eigenen Zwecke missbraucht“, sagte Dr. Wolfgang Löffler, Vorsitzender Richter der Zweiten Strafkammer.
Der in Lauterbach geborene Angeklagte hatte in Fulda die Schule besucht und dort eine Ausbildung im Restaurationsbereich begonnen, aber abgebrochen. Er arbeitete bei einer Spedition und verdiente sein Leben dann als Schriftsteller und Journalist. Das Gericht zeigte sich überzeugt, dass sich der Angeklagte von Dezember 2001 bis November 2002 in Hannoversch Münden, von Juni bis Dezember 2003 in Baunatal und dann in Fulda bis Dezember 2004 an seinen jeweiligen Wohnorten durch verschiedene Freizeitangebote zum Mittelpunkt für Gruppen von 13- bis 17-jährigen Jungen machte. In Hann. Münden und in Fulda habe er über Internettauschbörsen kinderpornografische Bilder verbreitet.
Zwei Taten wertete das Gericht als besonders verwerflich: In Baunatal habe der Angeklagte mit zwei 15-jährigen Jungen insgesamt elf Mal Oral- und Analverkehr gehabt. Zwei 13-Jährige aus Fulda ließen sich vom Angeklagten animieren, sich vor laufender Kamera selbst zu befriedigen.
Für die Herstellung und Überlassung der Aufnahmen hatte ein Internetnutzer aus den USA dem Angeklagten 5000 Dollar geboten. „Auf bisweilen unerträgliche Weise“, so das Gericht, habe dieser seine Schuld bestritten.
Strafverschärfend sei, so das Gericht, dass der Angeklagte wegen sexuellen Missbrauchs 1997 schon einmal zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden sei und er nach Ablauf der Bewährungszeit nach kurzer Zeit wieder straffällig geworden sei. Auch eine polizeiliche Durchsuchung seiner Wohnung in Baunatal habe sich der Angeklagte keine Warnung sein lassen.
Die Darstellung des Angeklagten, Bekannte mit Zugang zu seinem Rechner hätten die Kinderpornografie ohne sein Wissen herunter geladen, bezeichnete das Gericht als ebenso unglaubwürdig wie die Aussage des Angeklagten gegenüber einem Zeugen, er habe die Pornodateien nur gesammelt, um sie später der Polizei zu übergeben. Die Tatsache, dass der Angeklagte für einen 15-Jährigen, mit dem er Sex hatte, Liebe empfunden habe, spiele für die Strafbarkeit keine Rolle, so Löffler.
Mit dem ausgesprochenen Strafmaß blieb die Kammer zwischen den gestellten Strafanträgen: Staatsanwalt Stephan Müller-Odenwald und die Nebenklage-Vertreterin Andrea Eggert aus Kassel, die einem der beiden Jungen aus Baunatal beistand, hatten acht Jahre und sechs Monate gefordert, Verteidigerin Edda Steinmetz hielt drei Jahre Haft für ausreichend.

20.01.2006
Fuldaer Zeitung


Quelle: http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?template=fz_meldung_04&id=129193
 

Benutzer32641  (32)

Verbringt hier viel Zeit
Is schon unglaublich was einige leute alles so machen!!:kopfschue
Die jungs tuen mir leid, die zu so einem schwein vertrauen hatten...
Naja, da sieht man mal wieder das man fremden männern nicht trauen sollte ;-)

MFG Purzelmaus
 

Benutzer10269 

Verbringt hier viel Zeit
Wenn der schon mal wegen solch einem Delikt im Knast war warum lassen die den dann wieder mit 6 Jahren davon kommen?
Sowas versteh ich nicht!
 
S

Benutzer

Gast
ok perverse gibts wohl überall!!

hallo, wenn ich weiter sowas höre bekomme ich kotzreize:wuerg:
diese leute gehören in die tonne und weit weg von kindern und überhaupt der restlichen menschheit solche menschen brauch man nicht.:angryfire_alt:
 

Benutzer17119  (34)

Verbringt hier viel Zeit
und es trifft immer die, die es am wenigsten verkraften können ...
das finde ich gleich doppelt schlimm ...
anders wäre es auch nur niederträchtig ... aber die hilfbedürftigkeit von pubertären (jungs) auszunutzen ist echt sowas von arm ...
aber versteh einer den staat bei der milden strafgebung ...
 

Benutzer44735  (40)

Verbringt hier viel Zeit
und wenn ich jetzt auch noch daran denke, dass man für RAUBKOPIEN bis zu 5 JAHRE in den knast kommen kann....
wo liegt da bitte die verhältnismäßigkeit?????
geld und gegenstände sind in diesem staat mehr wert als ein menschliches leben.....
 

Benutzer35070 

Meistens hier zu finden
Was soll man da noch sagen??? Ich würde diesen kerl nicht als Journalist bezeichnen! ist doch einfach nur ein perverser der sich immer neue MAschen ausdenkt Jungs zu missbrauchen und damit auch noch geld zu verdienenen. der gehört um einiges länger weggeschlossen!
 

Benutzer39514 

Verbringt hier viel Zeit
Was ich mich immer wieder frage: Wieso tut jemand sowas?
Wenn man bedenkt, dass nur vielleicht 5% Treibtäter sind, kommt mir das kalte Schaudern.
 

Benutzer30323 

Verbringt hier viel Zeit
Wenn der schon mal wegen solch einem Delikt im Knast war warum lassen die den dann wieder mit 6 Jahren davon kommen?
Sowas versteh ich nicht!

Meine Worte

diese leute gehören in die tonne und weit weg von kindern und überhaupt der restlichen menschheit solche menschen brauch man nicht.:angryfire_alt:

6 jahre sind eindeutig zu wenig :kopfschue

der gehört um einiges länger weggeschlossen!


bin Absolut dafür, Niemand braucht diese Menschen. Die gehören weit weg auf einer Perverseninsel und wenn sie es schon mal getan haben dann für immer weg von der Zivilisation.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren