Job: Lebenslang oder kurzzeitig besser?

Was findest du besser?

  • Lebenslang gleicher Job

    Stimmen: 15 48,4%
  • Immer mal was Neues probieren

    Stimmen: 16 51,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    31

Benutzer18889 

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Ich habe eine Ausbildung gemacht und dann noch einige Zeit in dem Bereich gearbeitet. Zum Studium gewechselt bin ich, weil mir klar war, dass man den Job gerade als Frau nicht sein Leben lang machen kann und weil mir der Verdienst zu gering war. Rein von der Tätigkeit her war's schon abwechslungsreich, aber für mich nichts für 40 Jahre.

Wo ich nach dem Studium lande, weiß ich noch nicht genau. Sollte ich die Chance haben und an der Uni bleiben können, wäre meine künftige Tätigkeit sehr abwechslungsreich und ich würde das bestimmt gern sehr lange machen. An Dingen wie Zeit im Ausland etc. wäre ich aber immer interessiert. Ich mag grundsätzlich Abwechslung.



Meiner Meinung nach ist die Arbeit eben leider ein notwendiges Übel da unsere Welt mit Geld funktioniert und man anders nicht an Geld kommt. Die wenigsten erfahren tatsächlich Erfüllung bei ihrer Arbeit.-


Off-Topic:

Entweder kenne ich da die falschen Leute oder es gibt deutlich mehr, die das gegenteilig empfinden.

Selbst mir geht's bei 3 Monaten Ferien schon so, dass es mir nach ein paar Wochen zuviel wird. Ich brauche eine Aufgabe und damit meine ich nicht Gassigehen, ausreiten, Freunde treffen oder in der Sonne liegen. Ich brauche das Gefühl, dass mein Geist gefordert wird. Mein Studium plus Nebenjob machen mir Spaß und ich möchte das von mir aus so. Sollte ich hauptberuflich einen Job machen müssen, auf den ich keine Lust habe, wäre irgendwas schief gegangen.

Ich würde genauso arbeiten gehen, wenn ich 'ne Million auf dem Konto hätte.
 
A

Benutzer

Gast
Schwierige Frage. Sicherlich bin ich nicht der Mensch, der von Beginn an stupide das Gleiche bei der gleichen Firma machen kann. Das wird mir auch Dauer zu eintönig und die Arbeitsqualität leidet doch darunter.
Momentan bin ich glücklich in meiner Position, habe Spaß bei der Arbeit, nette "Kollegen" (bin selbstständig) und Kunden, alles prima. Und eine Festanstellung kommt für mich momentan auch nicht in Frage. Dennoch heißt es in meinem Umfeld immer, nach 3-4 Jahren solltest Du den Job wechseln, um die Erfahrungen bei Firma 1 in Firma 2 für einen Karierresprung nutzen zu können. Und mittelfristig wurde mir bereits eine Führungsposition angeboten, die aber auch mit einer Festanstellung bei einer Firma verbunden wäre. Darüber gilt es momentan nachzudenken und das Ganze abzuwägen.

Kurzum: 40 Jahre den gleichen Job: nix für mich. Stetiger Wechsel aber auch nicht :smile:
 

Benutzer36171 

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Ich glaube nicht an einen Traumberuf, nicht für persönlich jedenfalls. Es gibt nichts auf der Welt, was mich 8 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche begeistern könnte und ich finde es immer wieder erstaunlich, dass es Menschen gibt, die das Glück haben, dass es ihnen anders geht. :grin: Nicht dass ich es schlimm oder schrecklich finden würde, nein, aber ich sehe in meiner Arbeit einfach keine Erfüllung und keine Spaßbefriedigung. Es ist und bleibt Arbeit, manche schlechter, manche besser ... Hätte ich genug Geld, würde ich mir definitiv eine 25-Stunden-Woche gönnen und mich in der restlichen Zeit meinen Interessen widmen (von denen ich viele habe, die sich aber nicht in einem Beruf vereinen lassen).

Solange ich noch jünger bin und keine Kinder habe, werde ich wohl ab und zu einmal die Arbeitsstelle wechseln, später dann eher auf einen langfristigen Arbeitsplatz schielen, wobei das nicht "für immer" sein muss.
 
S

Benutzer

Gast
Mein mittelfristiges Ziel ist eine eigene Praxis und ich kann mir gut vorstellen, dort bis zur Rente zu arbeiten :zwinker: Von daher habe ich "lebenslang gleicher Job" angeklickt, sehe es aber nicht negativ an. Ich bin mein eigener Herr und kann meine Arbeit gestalten, wie ich möchte und entwickle mich durch meine Tätigkeit und Fortbildungen auch weiter. Herrlich :smile:
 

Benutzer131160 

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Ich glaube nicht an einen Traumberuf, nicht für persönlich jedenfalls. Es gibt nichts auf der Welt, was mich 8 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche begeistern könnte und ich finde es immer wieder erstaunlich, dass es Menschen gibt, die das Glück haben, dass es ihnen anders geht. :grin: Nicht dass ich es schlimm oder schrecklich finden würde, nein, aber ich sehe in meiner Arbeit einfach keine Erfüllung und keine Spaßbefriedigung. Es ist und bleibt Arbeit, manche schlechter, manche besser ... Hätte ich genug Geld, würde ich mir definitiv eine 25-Stunden-Woche gönnen und mich in der restlichen Zeit meinen Interessen widmen (von denen ich viele habe, die sich aber nicht in einem Beruf vereinen lassen).

:thumbsup: könnte von mir stammen dieser Beitrag. Seh ich ganz genau so. Mir geben nur meine Hobbies wahre Erfüllung...alles andere tue ich nur des Geldes wegen. Und 5 Tage die Woche täglich 8 Stunden arbeiten zu gehen empfinde ich einfach nur als furchtbar. Man geht arbeiten um sich das "wahre" Leben finanzieren zu können. Ich betrachte das als moderne Sklaverei :grin:
 

Benutzer114808  (34)

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In meiner Branche werde ich auf jeden Fall bleiben und mein Arbeitgeber und ich sind beide an einem langfristigen Arbeitsverhältnis interessiert mit Aussicht auf Partnerschaft. Um wirklich effektiv arbeiten zu können muss man schon ein paar Jahre dabei sein und unsere Mandanten mögen auch keinen ständigen Wechsel ihrer Ansprechpartner.
Auch ist mein Job kinderfreundlich, Teilzeit und Heimarbeit sind problemlos möglich, Arbeitszeiten sind extrem flexibel - ob ich nachts um drei anfange oder morgens um elf ist egal.

Ich finden es furchtbar, wenn man sein ganzes Leben auf der Suche nach Erfüllung im Job ist und von Arbeitgeber zu Arbeitgeber und von Branche zu Branche springt.
 
2 Monat(e) später

Benutzer133729  (29)

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Also der job den ich nun seit ziemlich genauen 3 Jahren inkl. Ausbildung ausübe, war bestimmt nicht mein Traumjob.
Nun mittlerweile macht er mir jedoch trotzdem Spaß und der verdienst ist für diese Tätigkeit mehr als akzeptabel, im vergleich zu anderen Firmen.
Ich könnte mir mittlerweile sehr gut vorstellen in dieser Firma alt zu werden.

Liegt vllt. aber auch daran das mir das so vor gelebt wurde. Mein Vater arbeitet seit nun 36 Jahren und meine Mutter seit 26 Jahren in der gleichen Firma.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Auch wenn ich schon lange weiß, in welchem Bereich ich arbeiten möchte (Forschung und Entwicklung) und nicht davon ausgehe, dass sich daran noch großartig etwas ändern wird, möchte ich sicherlich nicht mein Arbeitsleben lang in der gleichen Firma arbeiten und dort möglicherweise auch noch dauerhaft die gleiche Arbeit erledigen. Das wäre mir viel zu langweilig.

Meinen derzeitigen Job habe ich angenommen, weil ich ihn für einen guten Einstieg ins Berufsleben gehalten habe. Aber schon damals war mir klar, dass ich dort nicht ewig bleiben will. (Vermutlich werde ich nicht mal die ursprünglich angedachten ca. 3 Jahre dort bleiben.)
Und auch unabhängig von meinem aktuellen Job finde ich es schön, wenn ich mir einen Job suchen kann, der zu meiner aktuellen Lebenssituation, meinen Interessen, Zielen, Plänen, Kompetenzen, usw. möglichst gut passt. - Und wenn sich diese Punkte im Laufe der Zeit verändern, suche ich mir eben einen neuen, besser passenden Job.
Wenn der Job passt, spricht aber auch überhaupt nichts dagegen, 10 oder auch 20 Jahre dort zu bleiben, sofern er abwechslungsreich genug ist (was im F&E-Bereich allerdings kein großes Problem sein dürfte).

Duch mein Studium bin ich zum Glück sehr flexibel und kann mich in sehr viele verschiedene Bereiche einarbeiten.
Und dazu möchte ich doch auch zumindest ein paar Stufen auf der Karriereleiter erklimmen, eine gewisse Führungsposition erreichen (Projektleiter, Teamleiter, Abteilungsleiter, o.Ä. in der F&E), anstatt ewig in meiner derzeitigen Position zu verharren.
 

Benutzer3336  (37)

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Also ich bin zwar grundsätzlich für Beständigkeit, hätte die auch gerne - ist für mich allerdings noch nicht möglich (macht mich jetzt aber auch nicht fertig! :zwinker: ).

Ach ja, ich werde im September vier Jahre lang in meinem jetzigen Job sein. Ich habe durchaus noch Freude daran, merke aber, dass ich mich langsam nach Alternativen umschaue. Meine derzeitige Arbeit ist aber schon in der Sache nichts für lebenslang (möchte nicht, dass mir einmal Jugendliche in meinem Jugendzentrum einen Platz für Senioren anbieten müssen! :zwinker: ).
 

Benutzer121794 

Meistens hier zu finden
Da könnte ich mich auch nicht eindeutig entscheiden. Ich kann mir nicht vorstellen, bis ans Lebensende an meiner jetzigen Arbeitsstelle zu bleiben, auch wenn das Themengebiet hochinteressant ist und ich gut mit meinen Kollegen auskomme. Irgendwann muss es dann doch mal was ganz Neues sein, spätestens wenn ich das Gefühl hab, mich nicht mehr großartig weiterzuentwicklen. Nach dem Gefühl bin ich nahezu süchtig. :smile:
Andererseits bin ich aber extremst wechsel- und risikoscheu. Vermutlich werde ich also einen Kompromiss finden (müssen). Extremes Jobhopping macht sich im Lebenslauf, zumindest in meiner Branche, dann ja auch nicht überragend, aber so alle 5-10 Jahre, evtl. doch öfter den AG zu wechseln, kann ich mir schon gut vorstellen.
 

Benutzer106520 

Benutzer gesperrt
40 Jahre oder mehr in der selben Firma mit der selben Tätigkeit würde mich an den Rand der Verzweiflung führen.
Klar hat es den Vorteil dass man irgendwann so ein Meister in seinem Fach ist, aber auch das kann aufgrund neuer EDV-Systeme, Umgestaltungen, neuen Prozessen und weniger Lernfreude im Alter nachlassen. Handwerker und Dienstleister wie zb Friseure weniger betroffen.
Die Wirtschaft wird schnelllebiger und daher gibt es das heutzutage eh immer seltener. Es werden immer weniger Fachleute gebraucht, die 40 Jahre das Selbe machen, weil es heute innerhalb kürzester Zeit soviele Änderungen und Weiterentwicklungen gibt, dass der Job oft bereits nach 10 Jahren ganz anders aussieht.
Was ich mir schon vorstellen kann, ist, in der selben Firma, vorzugsweise Konzern, aber alle 5-10 Jahre mit einer neuen Aufgabe oder einen Projekt. Nur leider ist es heutzutage schon fast etwas zu schnelllebig. Eine Branche wackelt, Personalabbau, Einsparungen, Outsourcing nach Indien/China, teilweise kurzfristige Zeitarbeit und natürlich trifft es die Jüngsten oder jene welche am kürzesten in der Firma sind. Somit war ich in den letzten 10 Jahren nie länger als 3 Jahre in einem Unternehmen angestellt. Klar, ein paar x bin ich selbst gegangen weil ich mehr Verdienst, Weiterentwicklung bei der neuen Stelle sah, aber ein bisschen mehr dürfte es dann schon sein, denn alle 1-3 Jahre wieder erneut Stellensuche, Bewerbungsgespräche, Existenzängste, Arbeitslosigkeit, dauernde Einarbeitung/Schulung sind auch nicht immer angenehm.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Derzeit reizen mich eher wechselnde Tätigkeiten. Vielleicht wird das ja in zehn, zwanzig, dreißig Jahren anders.
 
2 Monat(e) später

Benutzer117428 

Benutzer gesperrt
Obwohl eine gewisse Beständigkeit gut ist, ist es heutzutage relativ unrealistisch für immer in einem Job zu arbeiten. Eine gewisse Abwechslung ist aber auch wichtig. Letztendlich bleibt aber mein langfristiges Ziel unabhängig von einem Job und mein eigener Herr zu sein.
 
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