Jedi Kodex

Benutzer94422 

Meistens hier zu finden
Es gibt keine Gefühle,
nur Frieden.
Es gibt keine Unwissenheit,
nur Wissen.
Es gibt keine Leidenschaft,
nur Gelassenheit.
Es gibt keinen Tod,
nur die Macht.
 

Benutzer98230 

Öfters im Forum
Es gibt keine Gefühle,
nur Frieden.

Man kann Frieden empfinden, also ist es ein Gefühl, nicht bloß ein Zustand. Der Zustand "Frieden" kann auch nur durch das entsprechende Gefühl entstehen und doch empfindet man wirklichen Frieden erst dann, wenn sich der Zustand etabliert hat. Was war nun zuerst, das Huhn oder das Ei?

Es gibt keine Unwissenheit,
nur Wissen.

Das trifft nur zu, wenn man sich dessen bewusst ist, nicht alles zu wissen oder wissen zu können, was wiederum damit einhergeht, dass man eingestehen muss, unwissend zu sein.

Es gibt keine Leidenschaft,
nur Gelassenheit.

Gelassen ist doch nur derjenige, der leidenschaftlich gelassen ist. Alles andere führt dazu, dass die o.g. Wahlsprüche in Frage gestellt werden.

Es gibt keinen Tod,
nur die Macht.

Der Tod ist das Gegengewicht zum Leben und ebenso wie es einen Anfang des Lebens gibt, muss es auch ein Ende des Lebens geben. Dass die Macht darüber erhaben ist, schließt die Existenz von beiden ja nicht aus, im Gegenteil: Sie bedingt sie gewissermaßen.
 

Benutzer114327 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich bevorzuge den Kodex der Sith.

Frieden gibt es nicht, nur Leidenschaft.
Durch Leidenschaft erlange ich Stärke.
Durch Stärke erlange ich Macht.
Durch die Macht erlange ich den Sieg.
Durch den Sieg zerbersten meine Ketten.
Die Macht wird mich befreien.

Ne, Jedi passen nicht auf diese Seite, die dürfen nämlich nie Liebe oder enge Bindungen erfahren...
 

Benutzer98230 

Öfters im Forum
Ne, Jedi passen nicht auf diese Seite, die dürfen nämlich nie Liebe oder enge Bindungen erfahren...

Liebe und enge Bindungen sind durchaus auch als Ketten anzusehen. Ein Synonym für Bindung ist ja auch Fessel. Es liegt bereits im Wort.
Darth Vader ist das beste Beispiel dafür, dass er aus der Leidenschaft für seine Geliebte derart verblendet war, dass er den rechten Weg auf der hellen Seite der Macht nicht mehr von der dunklen Seite unterscheiden konnte. Er schöpfte gleichzeitig Macht daraus, aber er hat diese Bindung auch sofort zerstört. Erst als er den Imperator im Todesstern hinabwirft, handelt er das nächste Mal leidenschaftlich (mal abgesehen von der Vernichtung der Jedi).
Ein Sith hat kein Maß, da er überall nur Ketten empfindet, von denen er sich lösen muss.
 
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