Je höher die Bildung, deso unwichtiger der Sex?

Benutzer2295  (36)

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Ich glaube maximal, je höher die Bildung, desto weniger wird über Sex geredet bzw. damit rumgeprollt. Oder vielleicht wissen manche auch einfach nichts anderes mit sich anzufangen, als halt zu ficken.

Das glaube ich auch. Ich bin mit einem angehenden Dipl. Ing. Mechatronik zusammen und kann bei weitem nicht behaupten, dass wir wenig Sex haben :grin:
 

Benutzer24520 

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Ich würde es auch nicht verallgemeinern. Es gibt sicherlich auf jeder Seite Herrschaften die öfter Sex haben bzw. umgekehrt.

Allerdings ist es durchaus möglich, dass Leute mit abgeschlossenem Studium gegenüber dem Thema "Sex" nicht so aufgeschlossen sind als z.B. Leute mit Hauptschulabschluss.

Eine Parallele sehe ich bei säkularen Menschen und überzeugten Christen. Bei den letztgenannten wird Sex in der Ehe auch praktiziert aber das Thema ist in der Öffentlichkeit TABU.
 

Benutzer27495 

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Es lassen sich wohl zusammenfassend drei Hauptaussagen feststellen:

1) Intelligentere bzw. gebildetere Menschen geben mit ihrem Sexleben in der Öffentlichkeit oder im Bekanntenkreis nicht so an wie weniger intelligentere und gebildete.

2) Leute mit einem anspruchsvollen und anstrengenden Studium bzw. Beruf haben oft nicht so viel Freizeit bzw. sind in dieser auch noch in Vereinen oder beim Sport recht aktiv und haben somit einfach weniger Zeit für Sex. Zudem sind sie oft wenn sie Abends nach einem 10 Studen-Tag nach Hause kommen doch recht fertig. Und Sex ist zwar schön aber doch halt eben auch anstrengend.

3) Wirklich intelligente Menschen sind meist auf ihrem Fachgebiet Profis aber ansonsten doch etwas Weltfremd. Die haben schließlich vom Sex wirklich nicht so die Ahnung und auch bis zu einem gewissen Grad auch kein Interesse daran.

Diese drei Thesen kann ich aus eigenere Erfahrung bestätigen.

LG realstudent.

P.S.: Es ist schon recht schwierig ein erfülltes Sexualleben zu haben wenn man selber den ganzen Tag an der Uni, danach beim Sport ist und Abends und am We auch noch Termine hat und noch lernen muss. Insbdesondere wenn es dem Partner genauso geht. Dann sieht man sich meist nur zwischendurch für ein paar Stunden, in denen man dann auch nicht immer sofort zum ficken ins Bett springt. Da ja man auch noch einiges andere zusammen unternimmt. Habe dies leider selber so erlebt.
 

Benutzer10932 

Sehr bekannt hier
Je höher die Bildung, desto weniger muss man mit Sachen prahlen, die andere nichts angehen oder die man vielleicht gar nicht erlebt hat.

Das Interesse an Sex hat mit der Bildung kaum etwas zu tun.
Mit höherer Bildung hat man aber auch mehr andere Interessen

das würd ich jetzt einfach mal so unterschreiben...:jaa:
 

Benutzer33352  (35)

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evtl. gewagte these, aber: ein geringerer bildungsgang bedeutet in dtl. unter umständen, dass man viel viel zeit hat, weil man arbeitslos ist. naja, was soll man da schon machen? saufen oder poppen oder beides....

ich denke nicht, dass sex für leute mit höherem bildungsgang weniger wichtig ist. so ist es jedenfalls bei mir. man braucht doch mal nen ausgleich :zwinker: :schuechte

aber dass gebildetere leute nicht so ordinär darüber sprechen, das ist eindeutig wahr...
 

Benutzer32721 

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ich bin Diplom-Physiker und promoviere gerade und Sex ist mir alles andere als unwichtig! auch wenn da im Moment tote Hose ist. :flennen:

aber ich rede da wenig mit Freunden/Bekannten darüber.
 

Benutzer50434 

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evtl. gewagte these, aber: ein geringerer bildungsgang bedeutet in dtl. unter umständen, dass man viel viel zeit hat, weil man arbeitslos ist. naja, was soll man da schon machen? saufen oder poppen oder beides....



aber dass gebildetere leute nicht so ordinär darüber sprechen, das ist eindeutig wahr...


das steht eindeutig in widerspruch mit meinen erfahrungen und der vieler bekannter mit studenten bzw abgängern von höheren schulen.
natürlich ist meine sicht nicht repräsentativ, ich wollte nur anmerken, dass es keineswegs so schwarz/weiss ist wie es klischeemässig wirkt.
 

Benutzer9234 

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Es lassen sich wohl zusammenfassend drei Hauptaussagen feststellen:

1) Intelligentere bzw. gebildetere Menschen geben mit ihrem Sexleben in der Öffentlichkeit oder im Bekanntenkreis nicht so an wie weniger intelligentere und gebildete.

2) Leute mit einem anspruchsvollen und anstrengenden Studium bzw. Beruf haben oft nicht so viel Freizeit bzw. sind in dieser auch noch in Vereinen oder beim Sport recht aktiv und haben somit einfach weniger Zeit für Sex. Zudem sind sie oft wenn sie Abends nach einem 10 Studen-Tag nach Hause kommen doch recht fertig. Und Sex ist zwar schön aber doch halt eben auch anstrengend.

3) Wirklich intelligente Menschen sind meist auf ihrem Fachgebiet Profis aber ansonsten doch etwas Weltfremd. Die haben schließlich vom Sex wirklich nicht so die Ahnung und auch bis zu einem gewissen Grad auch kein Interesse daran.

Diese drei Thesen kann ich aus eigenere Erfahrung bestätigen.

Bei 1) und 2) bin ich einverstanden.

Bei 3) nicht. Ich glaube nicht, dass intelligentere Menschen weniger Ahnung von Sex haben. Wieso denn auch? Mal ganz abgesehen davon, dass "viel Ahnung von Sex" ne ziemlich relative Aussage ist. Und das mit dem intelligent = zwangsweise weltfremd halte ich auch für ein Gerücht.
 

Benutzer27495 

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@dawn13:

Na gut ich muss die Nr. 3 noch mal ein bisschen realtivieren und erklären.
Ich kenne bei uns an der Uni halt eben ein paar Profs. und Wiss Mit die super Intelligent und auf ihrem Fachgebiet die absoluten Profis sind. Dafür sind sie zum Teil aber im wirklichen Leben, sprich außerhalb ihres Forschungsbereichs, doch etwas ach verpeilt.
Nur ein paar nette kleine Beispiele: Der eine kennt seine eigene Hausnummer von zu Hause nicht, der andere weiß nicht wie man Wäsche wäscht und der nächste ist mit allen Sachen die Organisation u Verwaltung seines Lehrstuhls betreffen total überfordert und ein letztes ein gewisser Prof. P hat kein Fernseher weil Fernsehschauen vertane Zeit ist. Das meine ich mit Weltfremd. Natürlich werden diese Leute auch einen gewissen Sexuladrang und ein Sexualleben haben. Nur könnte ich mir vorstellen, dass sie dabei genauso verpeilt wie sonst im Leben sind.
Mir ist schon klar, dass das nicht für alle intelligenten Menschen gilt.
 

Benutzer9234 

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@dawn13:

Na gut ich muss die Nr. 3 noch mal ein bisschen realtivieren und erklären.
Ich kenne bei uns an der Uni halt eben ein paar Profs. und Wiss Mit die super Intelligent und auf ihrem Fachgebiet die absoluten Profis sind. Dafür sind sie zum Teil aber im wirklichen Leben, sprich außerhalb ihres Forschungsbereichs, doch etwas ach verpeilt.
Nur ein paar nette kleine Beispiele: Der eine kennt seine eigene Hausnummer von zu Hause nicht, der andere weiß nicht wie man Wäsche wäscht und der nächste ist mit allen Sachen die Organisation u Verwaltung seines Lehrstuhls betreffen total überfordert und ein letztes ein gewisser Prof. P hat kein Fernseher weil Fernsehschauen vertane Zeit ist. Das meine ich mit Weltfremd. Natürlich werden diese Leute auch einen gewissen Sexuladrang und ein Sexualleben haben. Nur könnte ich mir vorstellen, dass sie dabei genauso verpeilt wie sonst im Leben sind.
Mir ist schon klar, dass das nicht für alle intelligenten Menschen gilt.

Klar, so kann ich das auch akzeptieren. Ich kenn auch solche Exemplare (Anwälte :grin:), die es nur mit Handbuch hinkriegen, ne Kaffeemaschine einzuschalten (nein, kein Witz).

Aber intelligent = weltfremd hielt ich für eine zu übereilte Aussage :smile:
 

Benutzer15848 

Meistens hier zu finden
Es gibt weltfremde Menschen und es gibt intelligente Menschen und es gibt weniger intelligente Menschen und es gibt weniger weltfremde Menschen.
Aber ein weltfremder Mensch kann genauso dumm sein, wie ein intelligenter Mensch sehr "weltlich" sein kann.
Wenn ein weltfremder Mensch eher dumm ist, schreibt man ihm vielleicht fälschlicherweise eher Intelligenz zu, die er nicht hat, als wenn er nicht weltfremd wäre, weil man seine Einstellung nicht ganz versteht und glaubt, da hat man was nicht mitgekriegt.

Und ansonsten ist meiner Meinung nach das einzig richtige zu dem Thema schon gesagt worden, das man fast pauschal sagen kann: Je gebildeter UND intelligenter ein Mensch ist, desto weniger wird er Sexgeschichten erfinden, damit prahlen oder nur dieses Gesprächsthema finden.

Kopflastigkeit beim Sex bei intelligenten oder gebildeten Menschen kann ich nicht ganz glauben - ein wahrlich intelligenter Mensch (sozusagen "holistic" intelligent), weiß wann der richtige Zeitpunkt zum Abschalten ist und wie er es macht. Jemanden, der das nicht kann, würde ich nicht wirklich als intelligent bezeichnen. Denn irgendwo schließt das für mich auch ein, sich selbst gut zu kennen und zu wissen, wie man gut lebt.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
die andere seite von "dumm fickt gut"?

naja, ich weiß nicht, wie wichtig mir sex gewesen wäre, wenn ich dumm wär. ;-)

mir ist sex ziemlich wichtig, wobei ich ja erst "spät" loslegte (mit 20/23). ich habe viel spaß am sex und sehr oft lust.

aber ich rede fast nie über sex (außer in diesem forum und gelegentlich mit einem freund). über details schon mal gar nicht - allenfalls mit dem beteiligten, den es was angeht.

ich kenne auch eine intelligente und gebildete frau, die recht offen über ihr sexleben redet - aber das ist einfach ihr wesen, sie ist immer sehr direkt und redet manchmal mehr, als gut für sie ist ;-).

und "über sex reden" und "wichtigkeit von sex" ist ja auch nicht das gleiche...

nur weil jemand so gut wie nie über sex redet, bedeutet das nicht, dass ihm sex unwichtig ist. er genießt und schweigt ;-).

ich muss über das sexleben meiner bekannten jedenfalls nicht unbedingt viel wissen. wenn wer ne frage hat, dann beantworte ich die gern, aber viel über sex reden muss nicht sein.

taten statt worte...
 

Benutzer51081 

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Ich sage: in 'gebildeteren Kreisen' wird eher über für einen selbst wirtschaftlich vorteilhaftere Dinge geredet. Beispielsweise wird fleißig Networking betrieben. Wer kennt wen und wo ist Geld zu machen. Dann ist Gerede über Sex eben vertane Zeit. Kenne ich selber nur zu gut aus Studentenvereinen. Da wird abends am Stammtisch über die Gründungspläne und Klausuren geredet.

In 'weniger gebildeten Kreisen' ist das dann nicht nötig. Da sind die Sorgen auf anderer Seite. Sex ist ein willkommenes Gesprächsthema und auch keine vertane Zeit an den möglichen Netzwerksaufbau.

Hinzu kommt noch in Akademikerkreisen, dass einige nicht wissen, was die Zukunft mal bringen wird. Auf einmal steht man am Pult im Reichstag und muss sich mit der Bild-Zeitung rumärgern, die über die Vergangenheit tratscht... :grin:
 

Benutzer50434 

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wieso was hast du denn für erfahrungen gemacht?

dass gerade studenten und schüler höherer schulen, sexuell viel aufgeschlossener und promisk sind als so manche ungebildeten.
die ungebildeten bekommen mehr kinder, das ist was mir besonders auffällt, aber sexuell stehen sich diese beiden klassen in nichts nach.
gleiches gilt fürs saufen etc.
und wie gesagt bildung hat nicht unbedingt mit intelligenz zu tun.
 

Benutzer33352  (35)

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dass gerade studenten und schüler höherer schulen, sexuell viel aufgeschlossener und promisk sind als so manche ungebildeten.
die ungebildeten bekommen mehr kinder, das ist was mir besonders auffällt, aber sexuell stehen sich diese beiden klassen in nichts nach.
gleiches gilt fürs saufen etc.
und wie gesagt bildung hat nicht unbedingt mit intelligenz zu tun.

einmal sagst du dass gebildetere leute aufgeschlossener sind, dann sagst du, dass sich beide gruppen nix nehmen. ähh?

also ich weiß ja nicht, was du für leute kennst, aber die studenten, die ich kenne, reden (wenn sie überhaupt von sex reden) längst nicht so ordinär wie leute, die halt nur einen hauptschulabschluss haben (achtung: ich will nicht verallgemeinern!!).
natürlich haben beide gruppen sex (haha, fast ein freud'scher :zwinker: ), aber die akademiker meiner meinung nach auf ner "klügere" art und weise, das geht schon dabei los, dass sie mehr an verhütung denken, wie die anderen. und wenn akademiker sex haben, dann weil zeit und lust dazu haben, nicht aus langeweile (und dieses beispiel hab ich erlebt!). und dass die obere bildungsschicht nicht so häufig über sex redet liegt daran, dass sie halt -für sich- noch viel mehr andere interessante themen haben, sei es auf das studium oder irgendwas kulturelles bezogen.

ich schließe mich grundlegend dem realstudent an

(vorsichtshalber noch einmal: ich will niemandem zu nahe treten, das sind alles nur meine eindrücke!)
 

Benutzer15049  (35)

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ich hab bald abi ,mein freund hat fachabi und wir können beide ohne sex nicht leben (bzw. eine gute beziehung führen) *g*
 
D

Benutzer

Gast
Also ich bin oft mit "weniger gebildeten" Menschen zusammen. Sprich: Leuten mit Hauptschulabschluss. Sowohl mein Freund als auch viele Freunde von ihm haben Hauptschule gemacht. Und keiner davon redet SO über Sex wie du das beschrieben hast.

Ich habe Fachabi und bin nicht ein bisschen anders als die alle. Und auch meine Freunde reden drüber, die alle min. Realschulabschluss und max. Fachabi haben und zu 90 % studieren.

Okay... in den Kreisen meines Freundes werden öfter Sprüche gerissen, die in die Richtung gehen, das stimmt. Aber ich denk net, dass es an der Bildung liegt. Da sind ja auch Realschüler und Fossler dabei. Sind halt viele Kerle *g*

Aber SO saublöd, wie du geschrieben hast, hör ich selten wen reden (in meinem Kreis keinen). Und wenn, dann ist der bei mir unten durch.
 

Benutzer23017 

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Meiner Meinung nach hat es nichts mit dem Abschluss zu tun. Es mag auch Leute geben, die Abi gemachten haben und sich nicht besser ausdrücken können als Menschen die weniger gebildet sind, ich kenne da so ein paar Kandiaten.
 
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