Ist Wein libidosteigernd?

Benutzer133456  (49)

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Ich trinke seit etwa 25 Jahren ziemlich regelmaessig Wein (halbe Flasche am Abend war so der Durchschnitt, die meisten Jahre), und bemerkte aber in all dieser Zeit auch oft an mir selbst, dass mein Interese an Sex abnimmt, wenn ich mal nichts trinke. In Zeiten, wenn ich sportlich ehrgeizig werde, lasse ich Wein und sonstigen Alkohol oft weg, weil er einfach stoert (das ist dann mal wieder drei Monate oder einen Sommer lang so, phasenweise, bis ich mir wieder mal weh tue und es bleiben lasse); und dann geht aber auch mein Beduerfnis nach Sex steil in den Keller. Ich komme dann gerade noch so auf ein, zweimal im Monat Sex, und auch nur, weil Madame Tahini eine Bestellung aufgibt. Mit Weinkonsum jedoch ist bei mir mindestens zweimal taeglich Programm. Ich frage mich, ob jemand dazu eigene Beobachtugen hat?
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Also ich bin ja auch begeisterte Weintrinkerin :zwinker: Allerdings höchstens mal ein Viertel am Abend, meistens eher ein Achtel - und kann das nicht bestätigen. Meine Libido hängt von der Anwesenheit eines brauchbaren Mannes ab :zwinker:

Oh, wobei, ein Schwips ist immer Libido steigernd, aber das war ja nicht die Frage? Das, was ich an Wein trinke ist nicht dazu gedacht regelmäßig beschwipst zu sein - ich spür den Akohol gar nicht in einem Achtel Wein.

Auch zu Zeiten wo wir mehr getrunken haben (Prüfungszeit :grin:) habe ich das nicht beobachtet. Man könnte jetzt die These aufstellen, die Wirkung ist abhängig vom Testostern oder Oxytocin Spiegel - aber DANN ist die Frage, braucht der Hormnspiegel den Wein dazu? :zwinker:
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Shakespeare schrieb:
Lechery, Sir, it provokes and unprovokes. It provokes the desire, but it takes away the performance.

Alkohol kann natürlich aphrodisierend wirken, aber wenn es zu viel wird kriegt man nicht mehr viel zustande. Kommt auf die Dosis an.

Aber ich kann mir auch vorstellen, dass das individuell ist. Bei meiner Freundin wirkt Sekt so :link:. Kommt natürlich auch auf deine unterbewussten Assoziationen an. Wenn du Wein z.B. mit "savoir à vivre" verbindest, kann ich mir gut vorstellen, dass der dich lockerer und lustvoller macht.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Alkohol ist eher enthemmend als Libido steigernd. Wobei die Wirkung bei manchen natürlich ähnlich ist. :zwinker:

Dazu kommt noch dass Champagner seit eh mit Erotik und Lustgefühl assoziiert ist (moussierend, teuer, usw.) und so wird die Stimmung auch über die Vorstellungen im Gehirn angeregt. Beim Bier funktioniert das weniger.....
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Aber ist das nicht alles eher so ... eine Momentaufnahme? Wie gesagt, Schwips= enthemmend und Anhänglichkeitssteigernd = bei mir passend
Und bei vielen anderen, die ich kenne auch. Aber das betrifft doch den ... naja, den "heute trinke ich, danach vögele ich mir das Hirn weg" Abend?

Aber dass der regelmäßige Weingenuss, wenn er dann mal wochenlang NICHT stattfindet, mit einer dann deswegen dauerhaft gesunkenen Libido einhergeht? Oder hab ich den Eingangspost falsch verstanden?

Ich dachte es geht nicht darum, nach einer halben Flasche Wein JETZT vögeln zu wollen, sondern um
"regelmäßig Wein=regelmäßig mehr Sex"?
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Es könnte natürlich auch daran liegen, dass Tahini nach dem Sport zu ausgepowert ist, während er ohne seine überschüssigen Energien auf die Dame in der Jogginghose projeziert. :grin:
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ja, ich glaube auch eher, dass da andere Faktoren wichtiger reinspielen als die fehlende abendliche Weinflasche :grin: müsste man mal mit Ausschlussdiät probieren :tongue:
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Mein Sex verlangt eher Fitness, Hemmungen abbauen muss ich keine :grin:
Darum bin ich für 0 Promille
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Sex ist der einzige Verkehr, für den ich >0,5 Promille ok finde. Außer vielleicht beim BDSM. :grin:
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
... ich finde eine gewisse niedrige Promillezahl für Sex nicht nur ok, sondern sehr förderlich :grin: Hat glaub ich aber weniger mit der Enthemmung (bin nicht sonderlich gehemmt...) zu tun, als damit, dass ich weniger denke. Weniger Kopf = besserer Sex. Willentlich geht mein Kopf nie aus :zwinker:
 

Benutzer10855 

Team-Alumni
Alkohol enthemmt, ja, aber sonst trübt er mir meine Sinne zu sehr. Bin dann eher etwas träge und unpräzise und fühle mich beim Sex nicht wirklich gut, fast schon betäubt. Zudem macht er mich müde und knocked mich dann auch direkt nach meinem Orgasmus aus. Von daher lieber nix trinken oder eben wenig. Regelmäßigen Konsum, selbst wenn es sich um geringe Mengen handelt, stehe ich im übrigen sehr skeptisch gegenüber.
 

Benutzer157184 

Klickt sich gerne rein
Bei der Menge, Frequenz und Dauer an Alkohol wäre Entzugssymptomatik eine logische Erklärung. Du wirst Deine Worte schon aus gutem Grund so gewählt haben, wie Du sie gewählt hast. Das ist etwas für mehr als einen Arzt: ich würde da mal körperlichen und kognitiven Kassensturz machen. Wenn der Hausarzt wenig bis keinen Rat hat und maximal eine dubiose Packung Pillen über den Tresen schiebt, würde ich dafür einen anderen suchen.

Ad hoc wäre wohl das sinnigste, den Weinkeller in Ruhe reifen zu lassen und mal ein Jahr ohne Alkohol ins Land gehen zu lassen… das ist bei enstprechender Motivation auch genügend Zeit, um zu schauen, ob und was ggf. alles zu korrigieren ist nach 25 Jahren protischen Lösungsmitteln. Abstinenz-Zeiträume von Monaten, bis Körper und Gewohnheiten sich wieder normalisieren, sind dabei keine Ungewöhnlichkeit, sondern der Normalfall.
 

Benutzer146423 

Meistens hier zu finden
Klar, Alkohol ist enthemmend (im positiven, wie im negativen Sinne), aber eben auch beruhigend, angstlösend und anregend und wirkt sich so tatsächlich auch auf die Hormonausschüttung und Libido aus. Wobei ich dabei nicht von übermäßigem Konsum, oder möglichen irreversiblen Schäden durch chronischen Missbrauch rede..

Ich selbst mochte Bier noch nie besonders gerne und finde es auch "unromantisch". Davon mal ganz abgesehen, vögelt es sich auch einfacht nicht gut mit literweise Bier im Bauch und voller Blase. :tongue::grin:
So gesehen machen Wein, oder Sekt etc. schon deutlich mehr Sinn. :zwinker:
 

Benutzer136760 

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Ich weiß nicht, welche Mengen ich trinken müsste, um Alkohol einen positiven Effekt abzugewinnen.
Luststeigernd wirken sich bei mir andere Dinge aus.
 

Benutzer135968 

Sehr bekannt hier
Wein enthemmt nur, wer denkt, der würde damit seine Libido steigern, dann ist das durch die Enthemmtheit. Es kann auch gut sein, dass man so denkt, weil man so denken will und das ist dann ein Placebo-Effekt. Zudem ist ne Halbe Flasche Wein am Abend schon davon entfernt überhaupt noch irgendwas Gesundes an sich zu haben. Bier schmeckt den meisten nur, weil sie schon garnicht mehr davon ablassen können. Weil das eine Art Ritual ist und natürlich macht Bier süchtig. Wer aber durch Alk denkt, irgendwie seine Libido steigern zu können, der kann auch gleich Wodka trinken. Selbe Wirkung. Eben weil der Alkoholgehalt ausschlaggebend ist. Was sonst sollten schon für Inhaltsstoffe dafür sorgen, im Wein, dass man mehr Lust auf Sex hat?
 

Benutzer3277 

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Ich trinke auch gern Wein. Nach 1 Glas steigert sich mein Sexverlangen, aber wenn es mit Alkohol weitergeht, sinkt es. Ich habe dann zwar mehr Lust auf Sex, aber leichte Probleme, die Erektion zu halten.
 

Benutzer15049  (35)

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Beim Bier funktioniert das weniger.....
Das kann ich so nicht bestätigen. Bier wirkt bei mir hervorragend. Von Wein werd ich nur müde :zwinker: Das ist wohl Geschmackssache, welchen Alkohol man da wählt, aber klar: Alkohol in geringen Dosen wirkt auf jeden Fall libidosteigernd, würde ich sagen^^
 

Benutzer152937  (29)

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Hier gilt wieder mal der leitspruch der Mediziner und Pharmazeuten: die Dosis macht das Gift. In Maßen genossen kann Alkohol stimulierend wirken, in Massen dagegen hemmt er sexuelle Erregung.
Eine halbe Flasche Wein am Tag halte ich übrigens für sehr bedenklich, mit Genuss hat es aber sicher nicht mehr viel zu tun. Da ist für mich persönlich die Grenze zum Alkoholismus schon überschritten, das ist ja gerade das Tückische. Die Grenzen zwischen Genusstrinken und Alkoholismus sind sehr fließend.
 

Benutzer10802 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich sag's mal so: Alkoholische Enthemmung ist bei mir unnötig, Lust entwickle ich auch ohne Stöffchen und spätestens wenn ich wirklich einen zu viel im Tee habe, schwindet mein Trieb mich körperlich zu vergnügen definitiv eher als er anwächst. Das heißt nicht, dass ich nicht auch mal volltrunken geschnackselt hätte (wobei ich schon generell schon lange darauf achte, nicht volltrunken zu "enden" weil's mir nicht mehr wirklich Freude bringt, Kontrolle und Sinneswahrnehmungen komplett zu ersäufen ) - als sonderlich reizvoll ist mir derlei aber nicht in Erinnerung.

Ich kann aber nicht ausschließen, dass das eine oder andere Gläschen Sekt o.ä. möglicherweise eine dezent-anregende Wirkung auf mich ausübt - ohne beeinträchtigende Nebenwirkungen mit sich zu bringen.
 
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