Ist offene Beziehung gar nicht mehr so verpönt?

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Es liegt aber nicht an uns, das zu beurteilen. Möglicherweise ist es eben auch nicht so.
Zumal "zähneknirschend akzeptieren" eben auch eine Form des Arrangements ist. Wenn auch vermutlich nicht das Glücklichste.

Ich weiß gar nicht so genau, was die Mehrheit darüber so denkt. Ich vermute das würde eher zu Unverständnis führen, als zu wirklicher Abneigung. Klar, es gibt sicher Leute die da blöde Sprüche machen, aber die meisten würden wohl eher sagen "meins ist das nicht, aber wenn alle damit glücklich sind - why not?".

Tendenziell finden sich ja auch im Freundeskreis ähnliche Einstellungen zusammen - von daher gibt es sicher Leute, für die Abneigung gegen offene Beziehung der Normalfall ist.
 

Benutzer139331 

Sehr bekannt hier
Über das gesellschaftliche Ansehen einer offenen Beziehung anhand der Aktivität in einem Forum, dessen Fokus auf Sex liegt, zu urteilen halte ich für unangemessen :zwinker: Generell wird inzwischen offener über Sexualität in der Gesellschaft gesprochen und dank der Gesetzgebung ist die Gesellschaft nun auch einige Schritte nach vorne gekommen. Jedoch ist da immer noch ein gewisser Zwiespalt zu spüren, da es immer noch Menschen gibt, die sich darüber aufregen, dass ein Paragraph abgeschafft wurde, der Homosexualität als Straftat ansah. Generell würde man bei einer entsprechenden Umfrage ein gemischtes Bild vorfinden. Vermutlich würde ein kleiner Teil der Gesellschaft offen zugeben, dass sie eine offene Beziehung führen/leben (sorry für das Wortspiel, das war nicht beabsichtigt) und der Rest würde sich zwischen "NIEMALS!!!11EINSELF!" und "Finde ich interessant, aber für mich ist das nix" aufteilen. Gut vergleicht man diese Umfrage dann mit eventuellen Werten aus dem 50ern oder 60ern, dann ist die Gesellschaftliche Akzeptanz schon gestiegen, aber wirklich groß ist der Anteil eben nicht.
 

Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Ich denke, dass es nicht der Standardmodus einer Beziehung ist, und auch nie werden wird, weil es einfach komplizierter als Monogamie ist und gewisse persönliche Voraussetzungen fordert.
Kann mir aber vorstellen, dass es gerade in U25 und dann wieder Ü45 etwas öfter vorkommt als in der Lebensphase, in der man gemeinsamen Nestbau betreibt. Ich schätze, öfters als allgemein angenommen. Das lieht wohl daran, dass man dies eher nicht offen auslebt und herumerzählt, als Frau ist man dann schnell als Flittchen abgestempelt.

Theoretisch finde ich es spannend, aber praktisch halte ich es für unmöglich, damit eine langjährige "gesunde" Beziehung zu entwickeln. Eine, in der sich beide Partner immer wieder gegenseitig neu finden, sich zusammenraufen und nicht zur Zweckgemeinschaft werden. Aber das meine individuelle Meinung.
 
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Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich steh so gar nicht dazu, aber wie groß ist denn noch der Anteil der so denkt - und der denkt dass eine offene Beziehung ganz okay ist?
Wie groß der Anteil wirklich ist, wird dir niemand sagen können. Fakt ist, die gesellschaftliche Akzeptanz ist sehr unterschiedlich und daher wird auch sehr unterschiedlich offen damit umgegangen. Ich kenne eine Reihe von Menschen in verschiedenen offenen Beziehungsformen, aber bei den wenigsten weiß ihr ganzes Umfeld darüber bescheid.
Oft genug sind es die Menschen, von denen man es am wenigsten erwartet und die es gut vor denen zu verstecken wissen, die sie dafür verurteilen könnten. Du kannst also von einer gewissen "Dunkelziffer" ausgehen.

Es gibt Menschen, die offene Beziehungsformen als gleichwertige Variante ansehen und es gibt andere, die voller Vorurteile darüber sind. Dazwischen gibt es ein paar, die nachfragen, weil sie es einfach nicht kennen - und ich finde es gut, wenn man nachfragt. Ich denke, dieser Anteil nimmt tatsächlich zu und ich bin froh darüber, denn es führt auf lange Sicht zu mehr Akzeptanz.

Eine offene Beziehung wäre für mich, wenn beide Partner unabhängig voneinander Sex mit anderen Personen haben dürfen ohne sich dazu mit dem Partner zu besprechen bzw. um Erlaubnis zu bitten.
Es gibt viele Formen der Offenheit in Beziehungen. Man kann das nicht auf eine einschränken.
Ich persönlich würde es als "offener" bezeichnen, je mehr man mit dem Partner darüber sprechen kann. "Nicht mit dem Partner reden" ist eher ein Merkmal von Beziehungen, in denen nur ein Partner lieber offen wäre, der andere aber nicht. Da würde ich schon hinterfragen, ob das wirklich offen ist.

Theoretisch finde ich es spannend, aber praktisch halte ich es für unmöglich, damit eine langjährige "gesunde" Beziehung zu entwickeln. Eine, in der sich beide Partner immer wieder gegenseitig neu finden, sich zusammenraufen und nicht zur Zweckgemeinschaft werden. Aber das meine individuelle Meinung.
Dieser Annahme widersprechen viele, viele Beziehungen, die genau so funktionieren, jahrelang und sehr gesund. Was man für sich richtig findet und was für einen persönlich funktioniert, muss jeder selbst herausfinden. Anderen aber in Abrede zu stellen, dass ihre Beziehungskonzepte funktionieren können, nur weil man sich selbst nicht vorstellen kann wie es geht, ist ein ziemlich trauriger Zug.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer131884 

Sehr bekannt hier
Ich steh so gar nicht dazu, aber wie groß ist denn noch der Anteil der so denkt - und der denkt dass eine offene Beziehung ganz okay ist?
Welche Relevanz sollte das für mich haben? Ich versteh die Fragestellung schon nicht. Es ist genau so relevant, wie die Frage, welche Stellung beim Sex die am weitesten verbreitete ist. Meine Beziehung muss die Form haben, die mir und den direkt Betroffenen entspricht, genau so will ich die Stellung im Bett haben, bei der sich die Beteiligten am wohlsten fühlen. Was interessiert mich da bis Meinung meiner Nachbarn?

Wir führen eine offene Beziehung. An was sollte ich denn die Absprachen ausrichten? Doch ausschliesslich an meiner Partnerin, alle anderen richten sich nach diesen Absprachen, wollen sie Spielpartner sein, oder sie lassen beides bleiben. Der Rest der Welt ist schlicht nicht Faktor in den Entscheidungen, warum sollte er es auch sein? Meine Beziehungsform hat keinen Anknüpfpunkt an die Öffentlichkeit. Bei einer Homosexualität und dem damit verbundenen Beziehungswunsch (=Ehe) wäre das was anderes, da hinge ja z. B. eine finanzielle Absicherung und entsprechende rechtliche Regelungen dran. Aber in einer OB will ich einfach nur auch anderen Menschen begegnen, und wenn’s passt Sex, ganz sicher will ich keine Rentenansprüche dabei ableiten, oder Verträge auf der Basis abschließen.
 

Benutzer167603 

Sorgt für Gesprächsstoff
Off-Topic:
Naja, wahrscheinlich sind offene Beziehungen noch verständlicher/akzeptierter als "doppelt - verschlossene".:zwinker:
 

Benutzer158961  (27)

Sorgt für Gesprächsstoff
Welche Relevanz sollte das für mich haben? Ich versteh die Fragestellung schon nicht. Es ist genau so relevant, wie die Frage, welche Stellung beim Sex die am weitesten verbreitete ist. Meine Beziehung muss die Form haben, die mir und den direkt Betroffenen entspricht, genau so will ich die Stellung im Bett haben, bei der sich die Beteiligten am wohlsten fühlen. Was interessiert mich da bis Meinung meiner Nachbarn?
Ich war nur neugierig. Vllt wars auch nur Zufall, aber ich bin jetzt paar Mal über folgendes gestoßen. Jmd in einer Beziehung schreibt er hat iwie Gedanken mal mit anderen zu flirten und als Antwort kommt "geht denn offene Beziehung?" Ich würde ja viel eher überlegen worans fehlt das man Sex mit anderen möchte. Aber vllt bin ich mit 25 auch noch sehr jung.
 

Benutzer139331 

Sehr bekannt hier
Ich glaube, es ist eine Frage der Einstellung zum Sex. Wer Sex nicht mit starken Gefühlen verbindet bzw. nicht mit tiefer Liebe für den ist eine offene Beziehung einfacher als für jemanden, der Sex mit jemanden hat, zu dem er sich angezogen fühlt
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ist mMn wohl ganz klar eine Frage des Umfelds, in dem man sich bewegt. Mein Freundes- und Bekanntenkreis ist recht alternativ und diese Menschen sind sehr offene Freidenker, die aufgeschlossen sind. Und ja, ich kenne tatsächlich ein paar Leute, die offene bzw. polyamore Beziehungen führen (ich selbst ja auch). Meine Eltern sind ebenso aufgeschlossen, mein Bruder weniger (aber der weiß halt, dass ich völlig anders ticke als er und sagt da nix gegen, wie ich lebe und liebe), auch von denen kam da nie eine negative Reaktion. Und selbst bei neuen Bekanntschaften kam nie eine negative Reaktion, wenn ich von meiner Polyamorie erzählte - was aber wiederum am Umfeld liegen mag, da ich mich nicht mit (mal ganz platt und etwas "böse" ausgedrückt) mit "konservativen Spießern" umgebe, die in ihrem Horizont eingeschränkt sind. Wäre das anders, hätte ich mir bestimmt schon mehr kritische Äußerungen dazu angehört, aber was sollte ich mit solchen Menschen, die rein gar nix mit mir gemeinsam haben...
Was dieses Forum angeht, ist das natürlich kein repräsentatives Bild, da hier die sexuell sehr aufgeschlossenen Menschen zahlreicher sein dürften, als es in der gesamten Gesellschaft der Fall ist bzw. sein dürfte meiner Einschätzung nach. Andererseits sind offene Beziehungen und Polyamorie als Themen zunehmend auch in den Mainstreammedien vorhanden, was die Offenheit der Masse gegenüber diesen Beziehungsmodellen schon erhöhen kann und mMn auch wird, aber das ist ein länger andauernder Prozess.
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Ich muss auch ehrlich gestehen, ich frage andere Leute auch nicht nach ihren Behiehungsmodellen aus.
Dito, das kommt noch hinzu. Das interessiert mich nur bei potenziellen Dates, da die für mich uninteressant sind, sobald sie wohl Anhänger der Monogamie zu sein scheinen oder aber eine monogame Beziehung führen, aber die Partnerin bescheißen bzw. bescheißen wollen würden.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich würde ja viel eher überlegen worans fehlt das man Sex mit anderen möchte.
Bei manchen Menschen ist die Antwort hierauf aber: An nichts. Es fehlt an nichts in der Beziehung, aber man möchte trotzdem Sex mit anderen. Oder es fehlt etwas, dass der Partner nie geben kann – sei es eine bestimmte Praktik oder einfach die Tatsache, dass der Partner nicht neu und unbekannt sein kann, genau das aber triggert.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Bei manchen Menschen ist die Antwort hierauf aber: An nichts. Es fehlt an nichts in der Beziehung, aber man möchte trotzdem Sex mit anderen. Oder es fehlt etwas, dass der Partner nie geben kann – sei es eine bestimmte Praktik oder einfach die Tatsache, dass der Partner nicht neu und unbekannt sein kann, genau das aber triggert.
F fx_aero Ich möchte noch hinzufügen: Oder weil man schlicht das Bedürfnis hat, mit genau diesem/diesen anderen Menschen eben auch Sex zu haben, weil man sich zu ihnen hingezogen fühlt und/oder auch romantische Gefühle für denjenigen/diejenigen hat (polyamore Beziehungen sind ja auch offene Beziehungen, sie sind eben nur nicht auschließlich sexuell offen). Auch dann hat diese Lust auf jemand anderen keineswegs was damit zu tun, dass einem bei dem/den anderen Partnern was fehlt, nicht im geringsten. Aber man begehrt eben nicht nur eine Person.
 

Benutzer2610 

Meistens hier zu finden
Bei manchen Menschen ist die Antwort hierauf aber: An nichts. Es fehlt an nichts in der Beziehung, aber man möchte trotzdem Sex mit anderen.
Das ist der Punkt den ich nicht nachvollziehen kann. Warum sollte man das wollen wenn es an nichts fehlt? Man hat dann doch alles was man möchte bzw. "braucht" - das erschließt sich mir einfach nicht bzw. ich kann es nicht verstehen.
 

Benutzer140332  (33)

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Jmd in einer Beziehung schreibt er hat iwie Gedanken mal mit anderen zu flirten und als Antwort kommt "geht denn offene Beziehung?" Ich würde ja viel eher überlegen worans fehlt das man Sex mit anderen möchte.
Wobei ich Flirten jetzt nicht gleich mit ernsten Sexabsichten gleichsetzen würde. Viele monogame Menschen flirten außerhalb ihrer Beziehung und finden das auch nicht dramatisch. Da sollte man schon die Kirche im Dorf lassen und nicht gleich überlegen, wo es in der Beziehung mangelt. Und wenn ich antworten müsste, dann mit: an neuen Impulsen. :zwinker:
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das ist der Punkt den ich nicht nachvollziehen kann. Warum sollte man das wollen wenn es an nichts fehlt? Man hat dann doch alles was man möchte bzw. "braucht" - das erschließt sich mir einfach nicht bzw. ich kann es nicht verstehen.
Weil man die Nähe von mehr als einem Menschen zu schätzen weiß? Oder auch für mehr als nur einen Menschen romantische Gefühle hat?
Mir fehlts bei meinen Männern an gar nix, aber ich habe eben für mehr als einen romantische Gefühle. Die Liebe zu Mann A hat nix mit meinen Gefühlen zu Mann B zu tun, rein gar nichts. Logisch, jeder Mensch ist anders und jeden schätzt man um seiner selbst und aus verschiedenen Gründen. Wieso sollte ich also nur mit Mann A Sex haben und Zeit verbringen, kuscheln und ihm meine Gefühle ausdrücken, wenn es ebenso Mann B gibt, mit dem ich das genauso will, wenn die beiden das doch genauso wollen?! Dann würde ich ja auf einen der beiden freiwillig verzichten, warum sollte ich (oder jemand anders) das tun? Ergäbe keinerlei Sinn. Und nein, wie gesagt, dazu muss einem bei dem einen rein gar nix fehlen, dass ist Stuss! Aber A ist eben nicht B und ich bin verrückt nach beiden. Es würde mir eben etwas fehlen (eben B), wenn ich B nicht in meinem Leben hätte auch in romantischer Hinsicht. Nämlich genau dieser Mensch und diese Art von Nähe zu ihm.
Btw: Den Begriff "brauchen" find ich in dem Kontext von Liebesbeziehungen falsch, schließlich braucht man keine Liebesbeziehungen romantischer Art um glücklich zu sein, da man das Glück in sich selbst trägt und es nicht von anderen Menschen abhängt (und wer das anders sieht, kann seine Einstellung ändern). Diese Männer machen mein Leben eben noch schöner, aber ohne Männergeschichten bin ich auch nicht unglücklicher, nur weil nicht in polyamoren Beziehungen. Davon hängt mein Lebensglück natürlich nicht ab, wie übel wäre die Einstellung denn...omg.
 

Benutzer123832  (26)

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Das ist der Punkt den ich nicht nachvollziehen kann. Warum sollte man das wollen wenn es an nichts fehlt? Man hat dann doch alles was man möchte bzw. "braucht" - das erschließt sich mir einfach nicht bzw. ich kann es nicht verstehen.
Darauf basiert doch der Kapitalismus. Was "braucht" man heutzutage noch? Nur weil ich mir keine Sorgen um mein täglich Brot machen muss, möchte ich trotzdem ab und zu was Neues/anderes ausprobieren.
 

Benutzer2610 

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Weil man die Nähe von mehr als einem Menschen zu schätzen weiß? Oder auch für mehr als nur einen Menschen romantische Gefühle hat?
Wie gesagt, ich kann es beim besten Willen nicht nachvollziehen, gelingt mir einfach nicht. Mag aber auch einfach daran liegen dass ich die Nähe von Menschen generell nicht sonderlich mag. Dann auch noch gleich für mehrere Menschen Gefühle aufzubringen ist für mich völlig unvorstellbar, das ist bei einem einzelnen Menschen schon schwer genug.

Nur weil ich mir keine Sorgen um mein täglich Brot machen muss, möchte ich trotzdem ab und zu was Neues/anderes ausprobieren.
Ich nicht :smile: Bin froh wenn ich etwas gefunden habe was ich mag/mir schmeckt und kaufe dass dann immer wieder, denn da weiß ich wenigstens dass ich es mag - bei etwas neuem weiß ich es nicht.
 

Benutzer116134 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das ist der Punkt den ich nicht nachvollziehen kann. Warum sollte man das wollen wenn es an nichts fehlt? Man hat dann doch alles was man möchte bzw. "braucht" - das erschließt sich mir einfach nicht bzw. ich kann es nicht verstehen.
Ich kann verstehen, dass du das nicht verstehen kannst. Ich glaube das empfindet man entweder so oder eben nicht. Man erklärt das ja häufig mit Essen. :grin: Und irgendwie passt das auch. Ich kann ein Lieblingsgericht haben, an dem mir nichts fehlt, und trotzdem ab und zu etwas anderes haben wollen. Ich kann das Lieblingsgericht immer mal wieder verändern, aber es wird trotzdem ähnlich sein. Oder vielleicht habe ich auch mehrere Lieblingsgerichte. Du wirst ja auch nicht jeden Tag das gleiche essen, auch wenn du immer das gleiche Brot kaufst. :zwinker:

Ich kann bei offenen Beziehungen eigentlich gar nicht so wirklich mitreden. Aber ich konnte und kann nie so richtig nachvollziehen, warum beispielsweise Pornos gucken, "Fremdflirten" oder "Fremdknutschen" problematisch ist.
 

Benutzer137391  (46)

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Ich nicht :smile: Bin froh wenn ich etwas gefunden habe was ich mag/mir schmeckt und kaufe dass dann immer wieder, denn da weiß ich wenigstens dass ich es mag - bei etwas neuem weiß ich es nicht.
sagt ja auch niemand, dass nun alle menschen offene beziehungen führen müssen.. oder wo liest du das?
du musst aber auch nicht alles und jeden hier als seltsam darstellen, der anders lebt.
du magst menschen nicht.. ist ok.
aber dann lass doch die leute auch in ruhe ihr leben leben :zwinker:
 

Benutzer2610 

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Aber ich konnte und kann nie so richtig nachvollziehen, warum beispielsweise Pornos gucken, "Fremdflirten" oder "Fremdknutschen" problematisch ist.
Ist denke ich halt die Frage wie weit bzw. stark man Exklusivität haben möchte. Wenn man möchte dass der Partner nur von einem selbst (optisch) stimuliert werden soll, dann kann ich schon verstehen dass Pornos ein Problem bzw. nicht akzeptabel sind. Fremdflirten und insbesondere Fremdknutschen wäre für mich auch ein Vertrauensbruch.
 

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wie gesagt, ich kann es beim besten Willen nicht nachvollziehen, gelingt mir einfach nicht. Mag aber auch einfach daran liegen dass ich die Nähe von Menschen generell nicht sonderlich mag. Dann auch noch gleich für mehrere Menschen Gefühle aufzubringen ist für mich völlig unvorstellbar, das ist bei einem einzelnen Menschen schon schwer genug.
Du hattest aber doch schon mindestens eine Liebesbezehung? Und ich nehm an, du warst deiner Frau auch gern nah? Im Sinne von Zeit miteinander verbringen und auch Sex haben? Also hast du da auch die Nähe zu einem Menschen genossen und zu schätzen gewusst, den du geliebt hast.
Ich schrieb nix über die Quantität, wie du sicher schon weißt, brauch ich viel Freiraum und Zeit für mich und verbringe seltenst Zeit und somit auch räumliche Nähe mit meinen Männern, Freunden und Familie. Also ich hab sicher nicht gern irgendwen um mich und schon gar nicht treffe ich ständig irgendwen, sondern selten nur die Menschen, die ich eben liebe. Und als Polyamore genieße ich somit eben auch - wenns denn mal zeitlich klappt - nicht nur mit einem, sondern mit zwei Männern Zeit, auch romantisch und sexuell. Das kann nun echt nicht schwer zu verstehen sein...^^
 
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