Ist es verwerflich, ein Bordell zu betreiben?

Benutzer95038 

Benutzer gesperrt
hallo,


angenommen, man würde das so machen, dass man die dort beschäftigten Frauen gut behandelt, ihnen medizinische Unterstützung zukommen lässt, dafür sorgt, dass die Kunden sich nicht daneben benehmen etc. ist es doch besser, als wenn Frauen auf den Strich gehen. (wenn sie denn überhaupt anschaffen wollen/müssen)

Off-Topic:
Ich möchte das lediglich zur Diskussion stellen und bin keinesfalls dafür, dass Frauen sich für sowas verkaufen.


Off-Topic:
Gibts dagür eigentlich einen förmlicheren Ausdruck? Freudenhaus? K.A.
 
M

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Gast
Nein, finde ich absolut nicht verwerflich, solange die Bedingungen stimmen. Ich habe allerdings auch überhaupt kein Problem mit Prostitution, solange es nicht aus Zwang geschieht. Ist für mich ein Geschäft, wie jedes andere auch.
 
M

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Gast
Wie wäre es mit Bordell statt Puff, wenn dir der Begriff nicht zusagt?! :zwinker:
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Nö, grundsätzlich halte ich das nicht für verwerflich. Gibt genug Menschen, die das freiwillig betreiben oder sogar betreiben wollen. Wenn's Stil und Ordnung hat, finde ich, ist es ein Geschäft, wie jedes andere eben auch.
 

Benutzer92211 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:


Off-Topic:
Gibts dagür eigentlich einen förmlicheren Ausdruck? Freudenhaus? K.A.
[/QUOTE]

"Bordell" ist ziemlich neutral, finde ich.


Unter den von dir genannten Umständen finde ich es nicht verwerflich. Warum auch? Wenn alle Prostituierten das freiwillig machen und von Kunden wie von den Vorgesetzten gut behandelt werden, ist das doch nichts Schlimmes.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Von der Wortwahl fällt mir auch als neutrales Wort Bordell ein.
Ich finde Prostitution nicht verwerflich, wobei ich selbst in keiner Rolle beteiligt sein will, ob als Hure, Puffmutter oder Kundin.
 

Benutzer95038 

Benutzer gesperrt
Off-Topic:
Von der Wortwahl fällt mir auch als neutrales Wort Bordell ein.
Kannst du das noch ändern im Titel? Danke.


Die Frage kam mir wegen einem Buch (reale Begebenheit), das ich grade lese. Eine junge Frau prostituiert sich, um ihre Heroinsucht zu finanzieren. Ich weiß nicht, wie ich dazu stehen soll.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Das halte ich für einen beschissenen Grund, sich zu prostituieren.

[Titel geändert. :zwinker:]
 

Benutzer101233  (39)

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Ich dachte schon, du hast in die Richtung Ambitionen. :eek:
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Ich frage mich, ob es denn nettere Gründe gibt, es zu tun.
Ich finde das hat schon was Verzweifeltes an sich, wenn man sich für Geld hergibt.

Öh, grad im Szene- und Fetischbereich gibt es genug Damen, die sich gerne und freiwillig "für Geld hergeben", bzw. ihre Dienste leisten.

Kann mich auch an die Geschichte einer Studentin erinnern, die sich auf die Art ihr Studium finanziert hat. Die hat sich auch ihre Kunden ausgesucht und war dann eher die Edelkurtisane oder Escortlady. Find ich jetzt ehrlich gesagt nicht verzweifelt. Man kann sowas durchaus auch mit Stil betreiben.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Naja, Drogensucht ist eh schon ziemlich schlimm - und dann noch mit Sex das nötige Kapital zu beschaffen...
Bessere Gründe? Naja, halt Dienstleistung? Für mich wär es kein Beruf, aber es gibt ja genügend Frauen, für die Sex nicht zwangsläufig mit verliebten Gefühlen für den Sexpartner einhergehen muss. Und wenn die Rahmenbedingungen stimmen und die Prostituierte in keiner Zwangslage steckt, dann ist Prostitution für mich nicht unbedingt anders als andere Dienstleistungen.

Off-Topic:
Eine Cousine von mir arbeitete früher viele Jahre lang als Prostituierte, was ich aber erst spät erfuhr. Ich fand das interessant und hätte sie gerne mal dazu befragt, aber sie hat kaum mehr Kontakt zur Familie. Soweit ich weiß, hat irgendwann ein verliebter Freier sie "gerettet" und dafür gesorgt, dass sie nicht mehr arbeiten muss. (Sie ist mittlerweile über 50.) Mein Onkel hat seine Tochter verstoßen, was ich schon ziemlich hart finde; als ich davon erfuhr, büßte er seinen Platz als Lieblingsonkel ein. Meine Mutter hat damals zu ihrer Nichte gehalten und hatte sie damals auch "trotzdem" zu uns eingeladen, obwohl sie der Prostitution kritisch gegenüberstand. Aber das Verhalten ihres Bruders konnte sie trotzdem nicht verstehen.
 

Benutzer88899 

Verbringt hier viel Zeit
Newin, unter diesen Umständen finde ich das nicht verwerflich, auch wenn mir selbst Prostitution in allen Belangen sehr fremd ist. Ich glaube aber dennoch nicht, dass man dafür verzweifelt sein muss. Eine ehemalige Freundin von mir hat im Escortbereich gearbeitet, ohne dass es finanziell der letzte Ausweg gewesen wäre oder sie drogensüchtig wäre oder so. Aber es war für sie eine der bequemsten Möglichkeiten zu diesem Monatsverdienst zu kommen. Sie hat nen schlechten Abschluss, eine Ausbildung in der man wenig verdient und da war es verlockend für sie, mit Männern, die sie nicht unattraktiv findet, für Geld Sex zu haben.
 
K

Benutzer

Gast
Solang das alles mit freiem Willen geschieht, finde ich es nicht bedenklich.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ich finds kein bisschen verwerflich und hatte durchaus schon desöfteren Geschäftsideen in der Richtung. :grin:
 

Benutzer3277 

Beiträge füllen Bücher
Was soll daran verwerflich sein? Wenn alle Gesetze eingehalten werden ist es absolut ok.
 

Benutzer106050  (32)

Sorgt für Gesprächsstoff
Wir leben im Kapitalismus. Die Frage ist nicht, ob es verwerflich ist, sondern wie viel Geld man damit verdienen kann. Lohnt es sich ein Bordell zu betreiben?
 

Benutzer103916 

Meistens hier zu finden
kennt ihr noch die hure trixi von pro7 ? :grin: die war wohl zufrieden in dem job und hat es gern gemacht und geld damit verdient.
ich denke wenn man damit selber kein problem hat und auch mit der möglichen gesellschaftlichen intoleranz leben kann ist es doch ok.
 
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