Irrationale Angst-> Schwangerschaft

Benutzer74108 

Verbringt hier viel Zeit
Jetzt bin ich schon lange hier im Forum und versuche anderen bei Ihren Problemen zu helfen und nun benötige ich sie selber. :ratlos:

Mein Problem ist eine irrationale angst davor, das meine Freundin schwanger wird. Das ist aber erst, seitdem wir nur noch mit kondom verhüten (so seit ca. 3 Monaten). Ich bin ständig konzentriert beim Liebesspiel, das ja nichts schief geht und grübel hinterher, was wohl passiert sein "könnte", auch wenn wir alles richtig gemacht haben. Vorher mit der Pille war es eigentlich schon umgekehrt.

Jedes Mal wenn ihre Tage kommen bin ich richtig erleichtert, teste nach Sex, ob die Kondome auch Dicht waren, usw. Das Genusserlebnis bleibt dabei auf der Strecke. Es ist nicht so, das ich den Dinger nicht vertraue, eher die Angst, das wir bei der anwendung etwas falsch machen. Ich habe jetzt mit ihr über die Alternative Gynefix oder NFP zur Beobachtung gesprochen, sie weis nicht, was sie davon halten soll. Trotz NFP würde ich trotzdem gerne mit Kondom dann weiterverhüten.

Bin im moment etwas durcheinander. Ein Kind wäre zwar keine Katastrophe (im Hinterkopf wünsche ich mir ja sogar eins :ratlos:), andererseits würde es zu einer Unzeit kommen (Gründe möchte ich nicht ausführen).

Habt Ihr vielleicht Tips, wie ich etwas Entspannter werden kann?
 

Benutzer107327 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich nehme mal an, es hat seine Gründe, dass sie nicht mehr hormonell verhüten möchte?
 

Benutzer74108 

Verbringt hier viel Zeit
Ich nehme mal an, es hat seine Gründe, dass sie nicht mehr hormonell verhüten möchte?

Ja. Sie ist jemand, wo die Pille zu sehr reingehausen hat. Libidoverlust war da in den Jahren noch das geringste Übel. Dazu kamen Wesenveränderungen, Depri, ständige Infektionen, usw. Sie hat das aber nie auf die Pille geschoben, da habe ich sie darauf gebracht. Nach langem Hin- und Her hat sie dann die Pille testweise auf mein Drängen abgesetzt. Und was ist? Nach 1,5 Monate geht es Ihr besser als die letzten 10 jahre zuvor!
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Hast du dich schon einmal bewusst mit der Sicherheit von Kondomen befasst? Also als wirklich ganzheitlich kognitiver Prozess? :smile:
Wie oft in deinem Leben warst du auf die Verhütung mit Kondomen angewiesen? Welche Erfahrungen hast du mit ihnen gemacht? Und wie geht deine Liebste während des Vorspiels oder Sex auf dich ein um dich zu entspannen?

Dein Verstand ärgert dich hier ein bisschen, aber du solltest ihn langfristig zum Schweigen bringen um genießen zu können.

Berichte doch bitte ein bisschen mehr und ausführlicher, ggfs. kann ich meinen Freund dann an dich verweisen, wenn ich in rund einer Woche die Pille absetze. :zwinker:

Allerdings haben wir bereits sehr ausführlich darüber gesprochen, inwiefern sich der Sex dadurch ändern wird.
Vielleicht wäre auch das ein Ansatz für dich: deine Ängste und Sorgen ausführlich mit deiner Partnerin kommunizieren, damit sie dir diese Sorgen nehmen kann?
 

Benutzer88899 

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Könnt ihr denn Möglichkeiten nutzen, die Sicherheit der Kondome zusätzlich zu erhöhen, also z. B. Scheidenschwämmchen, spermienabtötende Gele oder Scheidenzäpfchen (die sich mit Kondomen vertragen) oder dass sie zusätzlich ein Diaphragma trägt? Gynefix ist ja schon eine teure Sache, die dann auch für längere Zeit sein soll, aber diese anderen Sachen kann man ja mal auf gut Glück ausprobieren. Ebenso wie NFP, das schadet ja nicht und birgt keine Risiken.
Das könnte allerdings auch nach hinten losgehen, indem du irgendwann Kondomen alleine gar nicht mehr vertraust, weil du so sehr an Mehrfachverhütung gewöhnt bist ...
 

Benutzer65590 

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Wenn ihr nicht mehr hormonell verhüten wollt, nehmt um Himmels willen Gynefix. Kostet 250 Euro und hält 3 Jahre, rechne das auf die Pille um und du merkst, dass du dabei noch Geld sparst. Ist außerdem mindestens so sicher wie die Pille und kommt eben ohne Hormone aus. Und was das Einsetzen und das handling angeht: aus (passiver) eigener Erfahrung weiß ich, dass der Eingriff schnell geht und frau am nächsten Tag schon wieder absolut fit ist. Schmerzen hat meine Freundin, die das Ding jetzt seit fast einem Jahr drin hat, noch nie damit gehabt.

Aus Sex nur mit Kondom hätte ich auch keine Lust, das ist doch etwas sehr glücksspielig. Aber, wie gesagt, Gynefix. Totale Empfehlung!
 

Benutzer38199  (38)

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Du bist erwachsen. Sex zu haben induziert die Wahrscheinlichkeit Vater zu werden. Wenn du diese Wahrscheinlichkeit auf Null reduzieren möchtest, lebe in Abstinenz.

Meine letzte Beziehung hatte noch nie in ihrem Leben mit Hormonen verhütet gehabt. Weshalb auch? Eine Frau hat nur ein bestimmtes Zeitfenster, in dem sie schwanger werden kann. Dieses Herumgegurke mit der Pille stößt mir überhaupt iA. sauer auf. Das ist aber ein anderes Thema.

Wäre ich Frau, ich würde das meinem Körper niemals antun.
 
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Wenn ihr nicht mehr hormonell verhüten wollt, nehmt um Himmels willen Gynefix. Kostet 250 Euro und hält 3 Jahre, rechne das auf die Pille um und du merkst, dass du dabei noch Geld sparst. Ist außerdem mindestens so sicher wie die Pille und kommt eben ohne Hormone aus. Und was das Einsetzen und das handling angeht: aus (passiver) eigener Erfahrung weiß ich, dass der Eingriff schnell geht und frau am nächsten Tag schon wieder absolut fit ist. Schmerzen hat meine Freundin, die das Ding jetzt seit fast einem Jahr drin hat, noch nie damit gehabt.

Aus Sex nur mit Kondom hätte ich auch keine Lust, das ist doch etwas sehr glücksspielig. Aber, wie gesagt, Gynefix. Totale Empfehlung!

Also meine Pille kostet knapp 70 Euro im Jahr, da kommt man ggf. mit Praxisgebühr finanziell ca. aufs Gleiche raus. :zwinker:
Und nicht jede Frau will einen Fremdkörper in der Gebärmutter haben, die Schmerzen beim Einsetzen auf sich nehmen (davon liest man in fast jedem Erfahrungsbericht) und außerdem verlieren auch einige Frauen das Teil wieder. Mindestens so sicher wie die Pille würde ich das nicht nennen.
Natürlich ist es eine Alternative, aber eben nicht DIE Lösung für jede Frau.
 

Benutzer74108 

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Hast du dich schon einmal bewusst mit der Sicherheit von Kondomen befasst? Also als wirklich ganzheitlich kognitiver Prozess? :smile:
Wie oft in deinem Leben warst du auf die Verhütung mit Kondomen angewiesen? Welche Erfahrungen hast du mit ihnen gemacht? Und wie geht deine Liebste während des Vorspiels oder Sex auf dich ein um dich zu entspannen?

Dein Verstand ärgert dich hier ein bisschen, aber du solltest ihn langfristig zum Schweigen bringen um genießen zu können.

Berichte doch bitte ein bisschen mehr und ausführlicher, ggfs. kann ich meinen Freund dann an dich verweisen, wenn ich in rund einer Woche die Pille absetze. :zwinker:

Allerdings haben wir bereits sehr ausführlich darüber gesprochen, inwiefern sich der Sex dadurch ändern wird.
Vielleicht wäre auch das ein Ansatz für dich: deine Ängste und Sorgen ausführlich mit deiner Partnerin kommunizieren, damit sie dir diese Sorgen nehmen kann?

Ich galube, weis einfach zu viel und das ist nicht gut. Mit meiner Ex habe ich auch nur mit Kondome verhütet und da hatte ich nicht diese Probleme :hmm:. Und es hat ewig gedauert die richtigen zu finden, welche wir beide Vertragen und mir auch passen.

Ich pusch mich immer auf, was Sorgen angeht (ihr graut es schon davor, wenn wir in ein paar Jahre an die Familienplanung gehen. Medizinische Berufe können grausam sein :grin:). Am liebsten hätte ich in dieser Ache manchmal einen "Hirn aus-Einfach genießen"-Schalter. Im Moment ist es wirklich ein psychisches Problem. Und die Gewöhnung, das wir auf manche Sachen von vorher verzichten müssen.

Könnt ihr denn Möglichkeiten nutzen, die Sicherheit der Kondome zusätzlich zu erhöhen, also z. B. Scheidenschwämmchen, spermienabtötende Gele oder Scheidenzäpfchen (die sich mit Kondomen vertragen) oder dass sie zusätzlich ein Diaphragma trägt? Gynefix ist ja schon eine teure Sache, die dann auch für längere Zeit sein soll, aber diese anderen Sachen kann man ja mal auf gut Glück ausprobieren. Ebenso wie NFP, das schadet ja nicht und birgt keine Risiken.
Das könnte allerdings auch nach hinten losgehen, indem du irgendwann Kondomen alleine gar nicht mehr vertraust, weil du so sehr an Mehrfachverhütung gewöhnt bist ...

Diese Spermizide verträgt sie nicht (brennt wie Feuer sagt sie), Diaphragma wäre natürlich eine Möglichkeit,mal sehen wie das funktioniert. Momentan favorisiere ich den Gynefix, aber sie hat noch bedenken. Wir wissen ja nicht, ob wir in 1-2 Jahren schon mit Nachwuchs anfangen, oder nicht, da ist ihr das Geld zu schade, auch wenn ich etwas zuschießen würde.
 

Benutzer65590 

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Also meine Pille kostet knapp 70 Euro im Jahr, da kommt man ggf. mit Praxisgebühr finanziell ca. aufs Gleiche raus. :zwinker:
Und nicht jede Frau will einen Fremdkörper in der Gebärmutter haben, die Schmerzen beim Einsetzen auf sich nehmen (davon liest man in fast jedem Erfahrungsbericht) und außerdem verlieren auch einige Frauen das Teil wieder. Mindestens so sicher wie die Pille würde ich das nicht nennen.
Natürlich ist es eine Alternative, aber eben nicht DIE Lösung für jede Frau.

Da kann ich - auch nach den Gesprächen mit unserem Arzt, der auch ein Pionier der Methode ist, sowie eben aus eigener passiver Erfahrung - besseres berichten :zwinker: das Einsetzen verursacht, wenn es richtig gemacht wird, keine Schmerzen, da es wirklich blitzschnell unter leichter lokaler Betäubung geht. Jedenfalls nicht "Schmerzen" wie in Armbruch oder auch nur Zahnschmerzen. Und was die Horrorgeschichten vom verlieren der KEtte angeht: da muss man schon episches Pech haben. Meine Freundin musste tatsächlich ihr Exemplar ein zweites Mal eingesetzt bekommen, weil der Arzt beim ersten Mal den Faden nicht richtig abgeschnitten hatte und deswegen eine geringe Verletzungsgefahr bestand. Aber wenn man die Sicherheitshinweise befolgt (3 Wochen nach Einsetzen kein Trampolinspringen, zwinker, zwinker - der Arzt fand den irre witzig), kann da eigentlich kaum was passieren.

Insgesamt verursacht selbst eine normal eingenommene Pille glaube ich größere Nebenwirkungen als das bisschen Metall im Körper. Allerdings ist Deutschland gläubig Pillenland, schon von der Pharmalobby her, die Spirale und eben Gynefix werden da schon mal gerne als gewaltige invasive Eingriffe dargestellt, die quasi mit Nägeln in der Gebärmutter befestigt werden.

Praktisch ist das Teil, wie gesagt, so groß wie ein Streichholz und in 5 Minuten im Körper angebracht. Und danach muss frau nicht mehr regelmäßig daran denken, ihr Pillchen zu nehmen, und hat keinen Stress mehr, wenn sie`s mal vergessen hat... und natürlich ist keine hormonelle Belastung mehr da.

Ich kann Gynefix ehrlich nur episch empfehlen und könnte auch per PM einen ganz hervorragenden Arzt für die Nummer angeben.
 
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Da kann ich - auch nach den Gesprächen mit unserem Arzt, der auch ein Pionier der Methode ist, sowie eben aus eigener passiver Erfahrung - besseres berichten :zwinker: das Einsetzen verursacht, wenn es richtig gemacht wird, keine Schmerzen, da es wirklich blitzschnell unter leichter lokaler Betäubung geht. Jedenfalls nicht "Schmerzen" wie in Armbruch oder auch nur Zahnschmerzen. Und was die Horrorgeschichten vom verlieren der KEtte angeht: da muss man schon episches Pech haben. Meine Freundin musste tatsächlich ihr Exemplar ein zweites Mal eingesetzt bekommen, weil der Arzt beim ersten Mal den Faden nicht richtig abgeschnitten hatte und deswegen eine geringe Verletzungsgefahr bestand. Aber wenn man die Sicherheitshinweise befolgt (3 Wochen nach Einsetzen kein Trampolinspringen, zwinker, zwinker - der Arzt fand den irre witzig), kann da eigentlich kaum was passieren.
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Also hatte auch deine Freundin, wie so viele andere, episches Pech? :zwinker:
Von all den Berichten, die ich zur Gynefix gelesen habe, wurde bei sehr vielen Frauen die Kette mehr als 1x eingesetzt und KEINE hat berichtet, dass es kaum Schmerzen gab. :hmm:

Außerdem finde ich 250 Euro relativ niedrig veranschlagt, meistens lagen die Kosten eher um die 400 Euro, aber kommt wohl auch auf den Arzt an? :hmm:
Insgesamt verursacht selbst eine normal eingenommene Pille glaube ich größere Nebenwirkungen als das bisschen Metall im Körper. Allerdings ist Deutschland gläubig Pillenland, schon von der Pharmalobby her, die Spirale und eben Gynefix werden da schon mal gerne als gewaltige invasive Eingriffe dargestellt, die quasi mit Nägeln in der Gebärmutter befestigt werden.
Bezüglich Nebenwirkungen gebe ich dir Recht.
Dennoch ist es eben ein Fremdkörper, den möchte nicht jede Frau dauerhaft in sich tragen, das muss man akzeptieren.

Ich kann Gynefix ehrlich nur episch empfehlen und könnte auch per PM einen ganz hervorragenden Arzt für die Nummer angeben.
Dass du als Mann das Ding super findest, kann ich gut verstehen. :zwinker:

Ich finde die Gynefix auch eine gute Sache, aber ich finde es ein wenig problematisch, sie als DIE Lösung schlechthin darzustellen, das ist sie definitiv nicht (die Pille natürlich auch nicht!).

Da der TS aber ja in absehbarer Zukunf Kinder will, muss man auch bedenken, ob die Gynefix sich derzeit überhaupt lohnt.
 

Benutzer103566 

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Da kann ich - auch nach den Gesprächen mit unserem Arzt, der auch ein Pionier der Methode ist, sowie eben aus eigener passiver Erfahrung - besseres berichten :zwinker: das Einsetzen verursacht, wenn es richtig gemacht wird, keine Schmerzen
Einem Mann bereitet sowas natürlich keine Schmerzen :rolleyes:
 

Benutzer78489 

Sehr bekannt hier
Jetzt ist mein Posting weg, also nochmal von neuem.....

Also, wenn du das Ding willst, dann solltest du es bezahlen. Oder zum größten Teil. Da ganz gönnerhaft vielleicht mal einen Teil zuschießen....Das find ich ziemlich vermessen.

Aber was deine Angst angeht, stimm ich dir zu.
Meine Affäre wollte Anfangs nicht mal mit Kondom in mir kommen, aus Sorge, es könnte etwas passieren. Ich hab das natürlich akzeptiert und auch nachvollziehen können, aber oft genug dann doch insgeheim denken müssen: "der spinnt doch!"
Doch, wir haben viel darüber geredet und nach jahrelangem Mitlesen hier im Forum und Berichten von etlichen Komdonplatzern, Abrutschern, etc. teile ich mittlerweile seine Meinung. Krava sagt oft, dass Kondome bei richtiger Anwendung sehr sicher seien. Aber, wann weiß man, ob man das Teil hundertpro richtig anwendet? Ob ne andere Größe am Ende nicht doch besser gewesen wäre? Wie kann man sichergehen, dass man es jedesmal richtig anwendet, wenn es mal schnell gehen muss, zb?

Mir ist vor Jahren mal ein Kondom flöten gegangen und ich wüsste nicht, was wir damals falsch gemacht hätten. Ich würde mich nur noch ungern nur auf das Kondom als einzigen Schutz verlassen, das Risiko ist zu groß. Und es ist auch nicht so, als wäre da noch irgendeine Sicherheit dazwischen. Bei der Pille könnte ich einen Vergesser durchaus noch vor dem Sex bemerken. Beim Kondom ist es zu spät, wenn man merkt, es hat versagt.
Also, doppelt gemoppelt ist besser und ich denke, du spinnst nicht. Aber verlang nicht von deiner Freundin, dass die 250 Euro hinblättert, weil du der Verhütungsmethode nicht vertraust.
 

Benutzer65590 

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Von all den Berichten, die ich zur Gynefix gelesen habe, wurde bei sehr vielen Frauen die Kette mehr als 1x eingesetzt und KEINE hat berichtet, dass es kaum Schmerzen gab. :hmm:

Wir haben natürlich vor dem Einsetzen auch ziemlich viele Erfahrungsberichte gelesen - hier auf PL gab es zB einen sehr guten - und meine Freundin war unterm Strich in der Tat erstaunt, dass sie fast gar keine Schmerzen nach dem Einsetzen hatte, sie hatte sich angesichts der Berichte durchaus auf Schlimmeres eingestellt. Kommt wohl in der Tat sehr auf den Arzt an, aber, nochmal: man muss halt nicht davon ausgehen, dass man da ein Bein amputiert bekommt :zwinker:

Außerdem finde ich 250 Euro relativ niedrig veranschlagt, meistens lagen die Kosten eher um die 400 Euro, aber kommt wohl auch auf den Arzt an? :hmm:

Genau 250 Euro im Jahre 2010, und zwar bar auf Tatze, also nicht vor Steuern :zwinker: und meine Freundin hat vorher 50€/halbes Jahr für die Mini-Pille ausgegeben.

Bezüglich Nebenwirkungen gebe ich dir Recht.
Dennoch ist es eben ein Fremdkörper, den möchte nicht jede Frau dauerhaft in sich tragen, das muss man akzeptieren.

Naja, ich würde mich da fragen: will ich mir einmal etwas einsetzen lassen, was ich übrigens im Alltag nicht im geringsten spüre - oder jeden Tag Hormone fressen?

Ich finde die Gynefix auch eine gute Sache, aber ich finde es ein wenig problematisch, sie als DIE Lösung schlechthin darzustellen, das ist sie definitiv nicht (die Pille natürlich auch nicht!).

Na, sagen wir mal so: unter gewissen Umständen, nämlich wenn hormonelle Verhütung unmöglich ist - so war es bei uns - ist Gynefix definitiv best of the rest. Und nach den Erfahrungen, die wir damit gemacht haben, würden wir für die Zukunft die Kupferspirale sicherlich der (Mini)Pille vorziehen, deren einziger Vorteil wohl war, dass sie die Regelblutung unterdrückt hat. Gynefix ist laut meiner Freundin einfach so eine fire-and-forget-Lösung: Spirale rein, keine Gedanken mehr an Verhütung. Das war wohl bei der Pille stressiger.

Da der TS aber ja in absehbarer Zukunf Kinder will, muss man auch bedenken, ob die Gynefix sich derzeit überhaupt lohnt.

Das ist natürlich in der Tat ein Argument, du setzt dir mit der Gynefix ja schon einiges an Geld ein, was dann idealiter auch die Jahre "angelegt" sein sollte :zwinker: - nur bleibt die Frage für den TS: was will er so lange machen? Die Kondomnummer ist ja wohl eher unbefriedigend, und so viele Alternativen gibts nicht...


Einem Mann bereitet sowas natürlich keine Schmerzen :rolleyes:

Dass du als Mann das Ding super findest, kann ich gut verstehen. :zwinker:

Und hier mal ein Disclaimer, der für mich dann auch der Schlussbeitrag zur Diskussion ist: nein, erstaunlicherweise bin ich *nicht* der böse Gorilla, der seiner Freundin ein Stück Metall in den Uterus gezwungen hat, damit er fürderhin ungestört ficken kann. Meine Freundin ist lustigerweise ein selbstbewusstes Wesen, das sich nach reiflicher Überlegung und detaillierter Information über alle möglichen Methoden selbsttätig für Gynefix entschieden hat, da es nunmal kein besseres Mittel zur nichthormonellen Verhütung gibt.

Ich persönlich hatte so meine Bedenken, eben aufgrund der ganzen invasiver-Eingriff-Klamotten, und wenn es irgend ein zuverlässiges Verhütungsmittel für Männer gäbe, hätte ich sicherlich, zumal der Sonderfall des notwendigen Wechsels auf nichthormonelle Verhütung seitens meiner Freundin schon für genug Stress gesorgt hat, die entsprechenden Belastungen auf *mich* genommen.

Es gibt aber nunmal nichts ausgereiftes für Männer. Wir haben auch über nur Kondome oder über natürlich Verhütung oder so nachgedacht, aber der entscheidende Impuls ging dann von meiner Freundin aus, die eben nicht die nächsten Jahre über unsicheren Krampfsex wollte, sondern eine sichere Verhütungslösung.

Was ich sagen will: ich kann es bei solchen Themen gar nicht leiden, wenn unterstellt wird, der Mann dränge seine Freundin zu ihm genehmen Formen der Verhütung. Das ist für mich auch immer so eine Form von indirekter Stutenbissigkeit, denn siehe: oft genug sind es wirklich einfach die Frauen, die sich für Verhütungsmethode X entscheiden, und der Mann hat nix dazu zu bestellen. Ergo richtet sich die Kritik eigentlich an die Frauen, die "sowas mit sich machen lassen". - Es gibt aber nunmal wenig Alternativen. Da kann auch der Mann nix für.
 

Benutzer74108 

Verbringt hier viel Zeit
Jetzt ist mein Posting weg, also nochmal von neuem.....

Also, wenn du das Ding willst, dann solltest du es bezahlen. Oder zum größten Teil. Da ganz gönnerhaft vielleicht mal einen Teil zuschießen....Das find ich ziemlich vermessen.

Aber was deine Angst angeht, stimm ich dir zu.
Meine Affäre wollte Anfangs nicht mal mit Kondom in mir kommen, aus Sorge, es könnte etwas passieren. Ich hab das natürlich akzeptiert und auch nachvollziehen können, aber oft genug dann doch insgeheim denken müssen: "der spinnt doch!"
Doch, wir haben viel darüber geredet und nach jahrelangem Mitlesen hier im Forum und Berichten von etlichen Komdonplatzern, Abrutschern, etc. teile ich mittlerweile seine Meinung. Krava sagt oft, dass Kondome bei richtiger Anwendung sehr sicher seien. Aber, wann weiß man, ob man das Teil hundertpro richtig anwendet? Ob ne andere Größe am Ende nicht doch besser gewesen wäre? Wie kann man sichergehen, dass man es jedesmal richtig anwendet, wenn es mal schnell gehen muss, zb?

Mir ist vor Jahren mal ein Kondom flöten gegangen und ich wüsste nicht, was wir damals falsch gemacht hätten. Ich würde mich nur noch ungern nur auf das Kondom als einzigen Schutz verlassen, das Risiko ist zu groß. Und es ist auch nicht so, als wäre da noch irgendeine Sicherheit dazwischen. Bei der Pille könnte ich einen Vergesser durchaus noch vor dem Sex bemerken. Beim Kondom ist es zu spät, wenn man merkt, es hat versagt.
Also, doppelt gemoppelt ist besser und ich denke, du spinnst nicht. Aber verlang nicht von deiner Freundin, dass die 250 Euro hinblättert, weil du der Verhütungsmethode nicht vertraust.

Ich favorisier auch die Gynefix zur Zeit. Sie wechselt grade den Gyn, da möchte sie jetzt auch mal das Thema ansprechen, was der davon hält.

Mit dem Geld zuschießen, meinte ich alles, oder den Hauptteil zu bezahlen (alles zu übernehmen wäre ihr auch nicht recht). Da hatte ich mich leider etwas falsch ausgedrückt.

Mit der Zeit werde ich es sicherlich auch vom Kopf her verarbeitet bekommen (hoffe ich).
 
R

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[OT
Was ich sagen will: ich kann es bei solchen Themen gar nicht leiden, wenn unterstellt wird, der Mann dränge seine Freundin zu ihm genehmen Formen der Verhütung.
Also das wollte ich dir ganz bestimmt nicht unterstellen, ehrlich! Anhand deiner Beiträge hier schätze ich dich auch wirklich nicht so ein. :zwinker:
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Aus Sex nur mit Kondom hätte ich auch keine Lust, das ist doch etwas sehr glücksspielig. Aber, wie gesagt, Gynefix.
Wieso glücksspielig? Wir verhüten seit Jahren nur noch mit Kondomen und es gab noch nicht ansatzweise eine Situation, in der wir Angst haben mussten.

@TS
Was genau willst du bei der Anwendung denn falsch machen?
Wenn du hinterher unbedingt Wasser einfüllen willst, dann mach das. Das stört ja nicht weiter und wenns dich beruhigt okay.
Aber ansonsten gibts da nichts, was man falsch machen kann, aber man bemerkt es nicht. Wenn das Kondom hinterher nicht irgendwie verrutscht aussieht oder so, dann kannst du auch davon ausgehen, dass alles korrekt aufgefangen wurde.

Ich les das hier verdammt oft, dass Kondome als unsicher eingstuft werden und finde das verdammt schade. Außerdem weiß ich auch nicht, woher dieser Fehlglaube kommt. :ratlos:
Man muss ja nur logisch denken, dann stellt man schon fest, dass das Kondom ganz einfach eine Barriere bildet, durch die Spermien nicht durchkommen. Also wie soll dann eine Schwangerschaft entstehen?

An Stelle deiner Freundin hätte ich keine Lust, mir Chemiezäpfchen an die Schleimhäute zu schmieren, zumal man Sex dann auch mehr oder minder planen muss, weil die Teile sich ja erstmal auflösen müssen.
NFP parallel wäre sicher eine Option. Wie steht deine Freundin denn dazu?
Ich persönlich bin dafür ganz einfach zu faul. :grin: Und sehs auch nicht als notwendig an, weil ich eben weiß wie Kondome funktionieren und mein Partner auch. :zwinker:

Die Angst vor einer SS trotz Kondom entsteht im Kopf. Bei der Pille gibts das ja auch. Da bildet man sich ein, man hätte Bauchgrummeln und so weiter...

Ich denke, du bist vielleicht ein bisschen "überfordert", weil jetzt du verhüten musst und nicht mehr deine Freundin. :zwinker: Ich mein das nicht böse... Aber es ist eben neu für dich, dass du dich in dem Punkt nicht mehr auf deine Freundin verlassen kannst und jetzt hast du Angst vor einem Fehler.

Könnte ich damit richtig liegen? :zwinker:
 

Benutzer74108 

Verbringt hier viel Zeit
Wieso glücksspielig? Wir verhüten seit Jahren nur noch mit Kondomen und es gab noch nicht ansatzweise eine Situation, in der wir Angst haben mussten.

@TS
Was genau willst du bei der Anwendung denn falsch machen?
Wenn du hinterher unbedingt Wasser einfüllen willst, dann mach das. Das stört ja nicht weiter und wenns dich beruhigt okay.
Aber ansonsten gibts da nichts, was man falsch machen kann, aber man bemerkt es nicht. Wenn das Kondom hinterher nicht irgendwie verrutscht aussieht oder so, dann kannst du auch davon ausgehen, dass alles korrekt aufgefangen wurde.

Ich les das hier verdammt oft, dass Kondome als unsicher eingstuft werden und finde das verdammt schade. Außerdem weiß ich auch nicht, woher dieser Fehlglaube kommt. :ratlos:
Man muss ja nur logisch denken, dann stellt man schon fest, dass das Kondom ganz einfach eine Barriere bildet, durch die Spermien nicht durchkommen. Also wie soll dann eine Schwangerschaft entstehen?

An Stelle deiner Freundin hätte ich keine Lust, mir Chemiezäpfchen an die Schleimhäute zu schmieren, zumal man Sex dann auch mehr oder minder planen muss, weil die Teile sich ja erstmal auflösen müssen.
NFP parallel wäre sicher eine Option. Wie steht deine Freundin denn dazu?
Ich persönlich bin dafür ganz einfach zu faul. :grin: Und sehs auch nicht als notwendig an, weil ich eben weiß wie Kondome funktionieren und mein Partner auch. :zwinker:

Die Angst vor einer SS trotz Kondom entsteht im Kopf. Bei der Pille gibts das ja auch. Da bildet man sich ein, man hätte Bauchgrummeln und so weiter...

Ich denke, du bist vielleicht ein bisschen "überfordert", weil jetzt du verhüten musst und nicht mehr deine Freundin. :zwinker: Ich mein das nicht böse... Aber es ist eben neu für dich, dass du dich in dem Punkt nicht mehr auf deine Freundin verlassen kannst und jetzt hast du Angst vor einem Fehler.

Könnte ich damit richtig liegen? :zwinker:

Du triffst den Nagel auf den Kopf! Ungewohnt und noch etwas ungeübt. Und wir müssen einige Vorlieben verzichten. Ansonsten vertraue ich ja den Dingern (ausser einer sehr bekannten Marke).

Die Angst ist eher, wenn ich z.B. vorher schon gekommen bin, das irgendwo noch Sperma versehentlich von außen ans Gummi kommt, oder sonstwie versehentlich in die Nähe der Scheide.

NFP wäre für mich eine Alternative, für sie eher nicht (zu aufwendig, wenn es stressig morgens ist), mit den Zäpfchen hatte ich ja schon wegen der Unverträglichkeit geschrieben.

Vielleicht hängt auch noch das Drama der Kondomsuche nach. Das war nicht so einfach bei uns.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Du triffst den Nagel auf den Kopf! Ungewohnt und noch etwas ungeübt. Und wir müssen einige Vorlieben verzichten.
Welche sind das denn?
Die Angst ist eher, wenn ich z.B. vorher schon gekommen bin, das irgendwo noch Sperma versehentlich von außen ans Gummi kommt, oder sonstwie versehentlich in die Nähe der Scheide.
Meinst du die Lusttropfen?
Tempos kann man doch immer griffbereit haben, also einfach vor dem Überziehen des Gummis mal schnell über den Penis wischen. :zwinker:

Vielleicht hängt auch noch das Drama der Kondomsuche nach. Das war nicht so einfach bei uns.

Aber jetzt habt ihr doch welche, also könnt ihr euch doch freuen und euch entspannen.
Bist eigentlich nur du so überängstlich oder deine Freundin auch?
 

Benutzer103566 

Sorgt für Gesprächsstoff
Off-Topic:

Was ich sagen will: ich kann es bei solchen Themen gar nicht leiden, wenn unterstellt wird, der Mann dränge seine Freundin zu ihm genehmen Formen der Verhütung.


Darum geht es gar nicht, es ist sehr lobenswert, wenn sich auch Männer mal ein paar mehr Gedanken zum Thema Verhütung machen, aber dass das Legen von Kupferkette und Spirale so gar nicht weh tut, stimmt ja nun nicht. Im Großteil der Erfahrungsberichte haben die Frauen Schmerzen erwähnt und jede Frau reagiert auf sowas unterschiedlich. Meine Mutter hatte im Gegensatz zu deiner Freundin noch tagelang danach heftige Schmerzen, obwohl die Gyni alles richtig gemacht hat.
 
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