Irgendwie bin ich nicht mehr...

Benutzer98402 

Verbringt hier viel Zeit
...der der ich einmal war.

Und ich möchte das lösen.

Zu meiner Person, bin bald 25, sehe (eigentlich) gut aus, aber habe mich in den letzten 2-3 Jahren ziemlich verändert. Inwiefern?

Erstens hab ich zugenommen (ja ok, auch viel Krattraining), aber genau das macht mich persönlich trotzdem nicht attraktiver witzigerweise, ich bin im Vergleich zu damals nicht mehr der lockere spontane Typ, eig bin ich ziemlich griesgrämig geworden. Ich bin total voreingenommen von anderen Menschen (nein, ich spreche nicht nur von Frauen, generell von Menschen!). Das ganze behindert mich sehr.

Auch im Bezug auf Frauen wirke ich irgendwie gar nicht mehr negativ, auch wenn es nicht so wäre, dass ich unbedingt eine Beziehung haben will, weil mir eh ganz selten mal eine zusagt, aber trotzdem nagt es an mir, wenn ich dran denke, wie locker ich damals mit Frauen umgehen konnte und "aufreißen" konnte, auch wenns belanglos war, es geht nur um den Vergleich.

Tja was noch zu sagen wäre, ich bin selbstbewusst, aber mit den Lebensumständen eig nicht zufrieden, mein Studium gefällt mir ehrlich gesagt gar nicht mehr, oh Wunder, ich hab nur mehr zwei Prüfungen, dann bin ich sogar noch fertig, wie ich das geschafft habe wundert mich heute noch (also wegen der geringen Motivation...). Ich hab gerade ein Praktikum, und muss mich jeden Tag hinschleppen (Gott sei Dank nur mehr 6 Wochen...). Ansonsten, mein Freundeskreis, ja, darin sind ehrlich gesagt viele Leute die nur mehr fad sein, meines erachtens, also so unmotiviert für generelle Dinge bin ich nicht, also ich schließe mal aus stark depressiv zu sein :grin:. Aber es kommt einfach gar nichts, noch dazu hier die Gegend, alles kotzt mich an, es ist nichts los.

Glaubt ihr, dass wenn sich meine sozialen Umstände ändern, also Familie, Wohnort (wo halt was los ist), neue Freunde usw, dass sich auch mein Bezug zu den Menschen wieder bessern wird? Dabei spreche ich nicht nur zwangsläufig von "wieder der Aufreisser" werden, sondern von Lockerheit und Lebensfreude Tag ein Tag aus.
Oder aber - bin ich einfach "Opfer" eines gewissen Alterungsprozesses und werde älter, hinterfrage mehr, werde kritischer im Alltag, vor allem in Bezug auf andere Menschen?

Ich finde es so schade, ich erinnere mich noch zurück an Zeiten wo ich unbeschwinglich leben konnte und mir viele Dinge Freude bereiteten, jetzt gibt es nur mehr wenige, und vor allem sehr wenige soziale Dinge, die mir Spaß machen...

Was sagt ihr dazu?
 

Benutzer152013 

Öfters im Forum
Ich denke, es ändert sich nur etwas, wenn man aktiv an sich selber arbeitet. Nein, das ist nicht immer leicht und beinhalte viele Rückschläge aber Veränderung ist nunmal die Chance, damit wir wachsen können :smile:
 

Benutzer34914 

Meistens hier zu finden
Wenn Du nur Sachen machst und in einer Umgebung lebst die Dich nicht erfreut sondern unglücklich macht und stört, weist Du doch was Du zu tun hast. Ist doch irgendwie normal das man schlecht gelaunt ist wenn man sich nur mit Sachen befasst die einem nicht gefallen.

Eine berufliche Umorientierung ist fraglich so kurz vor dem Ende, dann noch den Abschluss machen und dann nach etwas suchen was einem Spaß macht, damit Du vorerst was in den Händen hälst. Wenn Du findest, dass Du an nem neuen Wohnort besser klar kämst und Du eh keine sozialen Bindungen ausser der Familie hast, solltest Du vll. es doch in Betracht ziehen woanders hin zu kommen. Das muss aber nicht auch bedeuten, dass sich dein Leben wieder in positive Bahnen lenken wird. Jede Entscheidung bringt Vor- wie Nachteile, aber in deiner Situation kann sich deine Lage ja nur wesentlich verbessern.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Vielleicht steckst du einfach in der Quarter Life Crisis. @Riot startete mal einen Thread zu der Thematik.
 
1 Woche(n) später

Benutzer98402 

Verbringt hier viel Zeit
Vielleicht steckst du einfach in der Quarter Life Crisis. @Riot startete mal einen Thread zu der Thematik.
Oh Mann, die meisten Punkte passen. Wollen wir mal Wiki Glauben schenken.

Die berufliche (Arbeits-)Angst ist bei mir jedoch nicht so sehr ausgeprägt, vielleicht weil ich davor schon gearbeitet hatte, eher die Ungewissheit und das generelle "Was will ich wirklich?".

Und vor allem was haargenau auf mich zugetroffen hat, der Punkt "An Schulzeiten zurückdenken", das tu ich ehrlich gesagt sogar sehr oft, und schwärme darin, wie toll alles war, wie viele Kontakte, wie super, wie schön neue Dinge zu entdecken. Wie geheimnisvoll es war andere Gegenden zu erkunden, mit Leuten von anderen Kulturen zu reden. All das ist jetzt irgendwie nur mehr von einer Qualität von "achja, ok" ...
 
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