Inzest-Fall

Benutzer35070 

Meistens hier zu finden
Kann mir hier gerade nur schwer einen Meinung bilden.Inzest PAare könnten meiner Meinung nach Ruhig zusammenleben schließclich war es noch vor ein paar hundert Jahren normal,dass zum Bispeil in Adelshäuser fast nur nahe verwandte geheiratet haben.
Finde es aber heftig wie geringschätzig hier über behindetre geredet wird.Natürlich sollte man sich wenn eine BEhinderung beim BAby möglich ist das genau überlegen,aber ich wrbeite unter anderem mit Behinderten und diese Menschen haben soviel Charme und LEbensfreude, dass ich die EInstellung,diese leben wär nix wert doch sehr heftig finde.
 

Benutzer23989  (34)

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ich finde inzest nur dann schlimm, wenn aus solchen beziehungen ein kind entsteht, weil diese meist behindert sind und die eltern genau wissen, dass sie höchstwahrscheinlich ein krankes kind auf die welt bringen werden und das finde ich verantwortungslos...ansonsten solln die doch machen was sie wollen, solange dabei keiner schaden davon trägt!
 

Benutzer22137 

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auch wenn ich vielleicht mit meiner meinung alleine stehe.
aber inzest halte ich, abgesehen von den evtl. schäden eines
babys, für moralisch verwerflich.

ich könnte mir das nie vorstellen, eine beziehnung mit meiner
schwester einzugehen.

bei dem gedanken daran wird mir schon anders, diese
möglichkeit würde nie für mich in betracht kommen!!!!!

überlegt mal, ich habt später zwei erwachsene kinder
die eine sexuelle beziehung miteinander führen - also neeee :kotz:
 

Benutzer7573  (35)

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sollte verboten bleiben. es ist unverantwortungslos, wenn solche paare kinder bekommen. genauso sehe ich das auch bei behinderten paaren. die wollen unbedingt ein baby und gleichgestellt sein etc, aber denken nicht daran, was sie dem kleinen wurm antun. purer egoismus. darauf sollte es strafen geben.
 

Benutzer7854 

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Wie sieht es dnn mit Inzest aus, wenn einer der Kinder adoptiert ist? Also juristisch gesehen Geschwister, aber biologisch gesehen nicht.

Ist es dann auch verboten?
 

Benutzer13521  (40)

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ogelique schrieb:
Wie sieht es dnn mit Inzest aus, wenn einer der Kinder adoptiert ist? Also juristisch gesehen Geschwister, aber biologisch gesehen nicht.

Ist es dann auch verboten?
Der §173 StGB gilt nur für "leibliche Verwandte". Mit adoptierten Verwandten darf man also.
 

Benutzer12283 

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Hallo!

sad_girl schrieb:
sollte verboten bleiben. es ist unverantwortungslos, wenn solche paare kinder bekommen. [...]

Was vermutest du denn für negative Folgen: Hochwasser, steigende Arbeitslosigkeit, Börsencrash, Meteoroiteneinschlag, 2/3-Mehrheit für die CSU oder eine Rache des Spaghettimonsters?

Tschööö, nomoku
 

Benutzer7854 

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Ike schrieb:
Der §173 StGB gilt nur für "leibliche Verwandte". Mit adoptierten Verwandten darf man also.

Na dann finde ich das Verbot schon ziemlich gut...
Überlegt es euch mal: Die Geschwister haben beinahe gleiche Genome - wenn dann mal ein Gen defekt ist, hat das Kind schon mal gar keine Chance auf ein gesundes Leben.
Diese ganzen Ehen innerhalb von Familien sind ja auch der rund dafür gewesen, dass so viele Kinder in Königsfamilien krank wurden.

Wenn alle Inzest betreiben, stirbt die Menschheit irgendwann aus.

Wobei: Wenn wir bedenken, dass es in der Bibel vom Inzest nur so wimmelt :zwinker:
 

Benutzer13521  (40)

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Schon, aber darf man nur wegen der (erhöhten) Wahrscheinlichkeit eines behinderten Kindes den Geschlechtsverkehr verbieten? Mit moderner DNA-Analyse könnte man ja solche potentiellen Gendefekte auch bei anderen Paaren feststellen, will man die gleich behandeln müsste man denen ebenfalls das Kinder zeugen verbieten.

ogelique schrieb:
Wenn alle Inzest betreiben, stirbt die Menschheit irgendwann aus.
Irgendwie passt "Menschheit" und "Inzest" in dem Zusammenhang nicht so ganz zusammen, aber ich verstehe was du meinst. :zwinker:

Es ist aber doch meist so, dass Geschwister normalerweise kein Verlangen nacheinander haben. Also sollte man so eine "große" Gefahr eigentlich außer Acht lassen können.
 

Benutzer20202 

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*lupus* schrieb:
Da frage ich mich wirklich, wo der Spiegel das her hat.
Selbst bei der Fortpflanzung von weniger eng verwandten Menschen (z. B. Cousin und Cousine) ist das Fehlbildungsrisiko erhöht.
Du und andere haben eine Teil dessen was ihr zitiert überlesen: "deren Erbanlagen gesund sind" und genau das ist der springende Punkt.

Ich halte aber die genetischen Dinge nur für einen Nebenaspekt. Ich wäre auch gegen inzestuöse sexuelle Handlungen bei denen Schwangerschaft unmöglich ist. Der viel wichtigere Punkt ist doch der, dass es um eine Beziehung zwischen Menschen geht, die sich so nahe stehen, dass eine sexuelle Beziehung unmöglich sein sollte. Viele werden mir sicher zustimmen, dass eine sexuelle Beziehung zum besten Freund/ der besten Freundin eine kritische Situation ist, bei der sehr viel kaputt gehen kann. Aber Freunde kann man wechseln, Familie hat man nur eine. Was noch hinzukommt ist, dass es zwischen den Familienmitgliedern, zwischen denen Inzest verboten ist (Geschwister, Eltern-Kinder) praktisch immer ein Machtgefälle gibt. Selbst wenn beide Partner volljährig sind, besteht doch sehr oft ein Verhältnis bei dem einer der beiden den andern als Autorität ansieht. Halte das für problematisch, die beiden stehen nicht auf der gleichen Stufe.
 

Benutzer472 

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sad_girl schrieb:
sollte verboten bleiben. es ist unverantwortungslos, wenn solche paare kinder bekommen. genauso sehe ich das auch bei behinderten paaren. die wollen unbedingt ein baby und gleichgestellt sein etc, aber denken nicht daran, was sie dem kleinen wurm antun. purer egoismus. darauf sollte es strafen geben.
Da stellt sich die Frage, ab wann man behindert ist: "Darfst du auch keine Kinder bekommen, weil du nicht so toll bist wie ich?"
 

Benutzer32813  (45)

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Trogdor schrieb:
Du und andere haben eine Teil dessen was ihr zitiert überlesen: "deren Erbanlagen gesund sind" und genau das ist der springende Punkt.
Ich habe das schon gelesen, aber ändert trotzdem nichts an meiner Meinung. Denn wie möchte man denn feststellen, ob "die Erbanlagen gesund" sind ?? Auf jede genetische Veränderung screenen? Unmöglich, bei so vielen möglichen Gendefekten. Vor allem, weil dadurch ja gerade auch sehr seltene Krankheiten zum Vorschein kommen können, eben weil Verwandte einen ähnlichen Genpool haben.
Ich finde diesen Absatz bedenklich, denn ihn könnten viele Menschen mißverstehen, weil sie eben diesen Satz überlesen könnten bzw. sich möglicher Konsequenzen und Hintergründe nicht bewußt sind.

Meist fällt eine mögliche genetische Prädisposition doch erst dann auf, wenn es zu einer Erkrankung z. B. eines Kindes gekommen ist.
 

Benutzer18981  (35)

Benutzer gesperrt
jochen998 schrieb:
Ich finde es sollte jedem selbst überlassen sein, wenn allerdings ein behindertes Kind entsteht sollten die Eltern wegen schwerer Körperverletzung eine Freiheitsstrafe von nicht weniger als 3 Jahren verbüßen müssen.

Du willst einem behinderten Kind für 3 Jahre die Eltern wegnehmen?
 

Benutzer7573  (35)

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Daucus-Zentrus schrieb:
Da stellt sich die Frage, ab wann man behindert ist: "Darfst du auch keine Kinder bekommen, weil du nicht so toll bist wie ich?"

schwere geistige/körperliche behinderungen. wie zb das down-syndorm.

nomoku schrieb:
Hallo!



Was vermutest du denn für negative Folgen: Hochwasser, steigende Arbeitslosigkeit, Börsencrash, Meteoroiteneinschlag, 2/3-Mehrheit für die CSU oder eine Rache des Spaghettimonsters?

Tschööö, nomoku


es ist unverantwortungslos den kindern gegenüber. jeder wäre doch gern gesund und ich finde, dass manche krankheiten einen so beschränken, dass die lebensqualität zu sehr leidet. wieso sollte man das weiteren menschen antun? nur weil man seinen willlen/wunsch durchsetzen will?
ganz davon abgesehen, dass die kinder betreut werden müssen, vllt nicht arbeiten können, demnach nichts in die rentenkasse einzahlen, staatliche unterstützungen kriegen etc. was meinst du, was das für kosten für den staat sind??
und keiner kann mir erzählen, dass kinder mit schweren behinderungen glücklich sind.
 

Benutzer41838 

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sad_girl schrieb:
es ist unverantwortungslos den kindern gegenüber. jeder wäre doch gern gesund und ich finde, dass manche krankheiten einen so beschränken, dass die lebensqualität zu sehr leidet. wieso sollte man das weiteren menschen antun? nur weil man seinen willlen/wunsch durchsetzen will?
ganz davon abgesehen, dass die kinder betreut werden müssen, vllt nicht arbeiten können, demnach nichts in die rentenkasse einzahlen, staatliche unterstützungen kriegen etc. was meinst du, was das für kosten für den staat sind??
und keiner kann mir erzählen, dass kinder mit schweren behinderungen glücklich sind.
<KetzerModusAn>Behinderungen schaden allen - also so schnell wie möglich ausrotten... History listens</KetzerModusAus>

Warum sprichst du Behinderten das Recht ab glücklich zu sein. Allein das subjektive Empfinden bedeutet noch keine Allgemeingütligkeit. Schlimm... arbeite eine zeitlang mit behinderten Menschen zusammen und du wirst sehen, dass es auch unter ihnen welche gibt, die glücklich sind. Natürlich bedauern die meisten, dass sie die Behinderung haben, aber warum sollen sie nicht ihr Leben genießen können ?

Mannomann

sad_girl schrieb:
schwere geistige/körperliche behinderungen. wie zb das down-syndorm.
Noch nie mit einem Menschen mit Down-Syndrom geredet bzw einen getroffen oder ? naja... ich denke wenn man nicht bei einem Thema so viel weiß sollte man lieber still bleiben - sorry, aber so wirken solche Aussagen einfach !!
 

Benutzer18636  (37)

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ich hab da was über ne insel gefunden wo eigentlich nur leute aus inzest leben

http://de.wikipedia.org/wiki/Pitcairn

die meuterer der bounty sind da an land gegangen am ende gab es 2 männer und 10 frauen es kamen wohl nur 2 weitere männer per schiff auf die insel der rest ist dort geboren

das ist jetzt 225 jahre her und inzwischen leben da 46 menschen

von krankheiten hab ich da allerding nix gelesen mhh
 

Benutzer41838 

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hab leider grad nicht die Zeit alles zu lesen, aber Pitcairn ist nicht wirklich so abgeschieden gewesen, wie es scheinbar vermittelt wird

A comment from a Salon blog. There seems to be sort of idea that 'centuries of inbreeding' occurred on Pitcairn but this is not the case. If you look a the Bounty Genealogy pages it shows that there were other people appearing on the island that contributed to the genepool. In the 'Friends of Pitcairn' files section there is a 'Pitcairn Genetics' document that describes how close inbreeding was avoided. Some snippets from that document:

First of all, the community started with a VERY diverse, albeit small, gene pool consisting of women from three different islands, and 6 mutineers from widely differing parts of England, Scotland, and the Caribbean. (An American and a Frenchman were also there, but did not have children.)

In the first five generations on the island, only one marriage occurred between people who had 50% of their ancestors in common (the equivalent of most first cousins)
quelle und mehr: Link wurde entfernt
 
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