Immer weniger Ehescheidungen

Benutzer68742 

Meistens hier zu finden
Ich finde die Zahlen nicht sehr aussagekräftig.
Im Jahr 2013 ließen sich noch 2,1 Prozent mehr scheiden, als 2014 (--> 166 200 Scheidungen)
Dann steht da: aber die Zahl der Eheschließungen insgesamt geht zurück. Mir fehlt da die Prozentangabe bzw. das Verhältnis von Scheidungen zu Eheschließungen. Die Gesamtanzahl der Scheidungen ist ja relativ irrelevant, sondern nur aussagekräftig im Bezug zu den zeitgleich abgeschlossene Eheschließungen, oder?
Wenn 1000 Leute heiraten und sich ein Jahr später 20 von ihnen wieder scheiden lassen, ist das etwas anderes, als wenn 500 Leute heiraten und sich ein Jahr später 19 von ihnen scheiden lassen. Die Zahl geht zurück, aber das Verhältnis hat sich ja geändert. :ninja:
 

Benutzer124223  (45)

Meistens hier zu finden
Mir fehlt da die Prozentangabe bzw. das Verhältnis von Scheidungen zu Eheschließungen. Die Gesamtanzahl der Scheidungen ist ja relativ irrelevant, sondern nur aussagekräftig im Bezug zu den zeitgleich abgeschlossene Eheschließungen, oder?

Ich bin jetzt nicht so der Statistik-Freak, aber wenn man die zeitgleich geschlossenen und geschiedenen Ehen ins Verhältnis setzt, dann vergleicht man doch zwei Größen, die gar nichts miteinander zu tun haben. Denn diese (gerade geschlossenen) Ehen sind es ja nicht, die geschieden werden, sondern die, die vor X Jahren geschlossenen wurden. Aussagekräftiger ist also meiner Meinung nach das Verhältnis geschiedener Ehen im Jahr zur Gesamtzahl existierender Ehen. Und dann vielleicht auch noch die durchschnittliche Dauer der Ehe bis zur Scheidung. Aber wie Du sehr anschaulich dargestellt hast, die Gesamtzahl der Scheidungen sagt recht wenig aus.
 

Benutzer68742 

Meistens hier zu finden
Ja, ich wüsste auch nicht, wie man das adäquat ausrechnen könnte, weil die Scheidungen ja im Schnitt nach 14 Jahren Ehe zustande kamen...
Aber... vielleicht kann man den Artikel auch einfach mal als positive Nachricht festhalten und sich drüber freuen. (OBWOHL die Tatsache einer bestehenden Ehe ja nicht gleichbedeutend mit Glücksgefühlen und Friede, Freude Eierkuchen ist:rolleyes:)
 

Benutzer154044 

Öfters im Forum
Scheidungen sind teuer, also bleibt man noch mit der Alten zwangsverheiratet:grin: sonst will sie noch die halbe Bude und den halben Köter... bloß die Säge hab ich irgendwo verlegt :tongue: und beim Schnackseln muss man sich auch nicht mehr in die Äuglein sehen:sneaky:
 

Benutzer144516 

Verbringt hier viel Zeit
Statistiken sind immer so eine Sache.
Ich sehe da immer relativ wenig Aussagekraft dahinter.
Was solls, wenn heute weniger Ehen geschieden werden, aber dafür viel weniger Ehen geschlossen werden.

Allerdings ist es einfach schön zu hören, dass es doch noch etwas Hoffnung für die deutschen Ehen gibt.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wenn einerseits der zwang, zu heiraten und andererseits die Tabuisierung der Scheidung gesunken sind, ist dieser Trend nicht wirklich verwunderlich.
Wer heute heiratet, tut das überwiegend aus Überzeugung und nicht aus irgendwelchen Sachgründen, wie einem ungeplanten Kind, das dann zum Siebenomants-Kind wird.
Und der angestaute Berg derer, die sich trotz diverser Probleme in der Ehe nicht scheiden lassen wollten, weil die Scheidung zu sehr tabuisiert war, ist ebenfalls abgearbeitet.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren