Ich komme nicht über ihren Tod hinweg

Benutzer62369  (30)

Verbringt hier viel Zeit
Liebe Enfant,

ich bedauere für dich, was passiert ist und es tut mir unheimlich leid. Es "betrifft" mich auch insofern, weil mein Vater vor vielen Jahren (ich glaube, ich war damals 9 oder 10) für sehr viele Woche wegen Bauchspeicheldrüsenentzündung im Krankenhaus lag und wir um sein Leben bangten, es sah lange Zeit nicht gut für ihn aus, auch auf die Gefahr hin, dass sich bei ihm ebenfalls noch ein Bauchspeicheldrüsenkrebs entwickeln konnte. Er hat es zum Glück geschafft und heute ist er, mit viel Sport und gesunder Ernährung - was ja vor dem Krankenhausaufenhalt eher nicht der Fall war und somit die ganze Bauchspeicheldrüsengeschichte nur noch mehr gereizt und ausgelöst hat - wieder wohlauf. Es tut mir so leid, dass es deiner Mutter nicht genauso gut gehen durfte.
Ich kann es nicht nachvollziehen, wie es sein muss, wenn man seine Mutter verliert, aber ich kann mir vorstellen, was für ein schreckliches Gefühl das sein muss..
Mir fehlen echt die Worte und ich bewundere dich, dass du anfangs so stark bist, aber bei aller Bewunderung - lass deinen Gefühlen und deiner Trauer ruhig auch mal freien Lauf. Sei stark, ich wünsch dir alles gute. :knuddel:
 
M

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Ich denke mal, Deine Heirats(antrags)pläne und dergleichen hätte Deine Mutter bestimmt ganz gerührt zur Kenntnis genommen. Sie wollte - wie die meisten Mütter - doch Dein Bestes. Auch wenn sie vielleicht von Schwiegersohn und irgendwann Enkeln träumte. Mütter sind so :zwinker:.

Ich bin (leider) unfruchtbar, von daher hätte ich nie eigene Kinder bekommen können. Meine Mutter wusste das auch.

Ich hatte gestern auf Arbeit übrigens das Kleid an.War auch irgendwie dazu gewzungen, da das Kammerorchester bei uns gespielt hat und dann auch noch der Oberbürgermeister da war. Da konnte ich nicht in Jeans und T-Shirt rumlaufen. Ich hab mich komischerweise nicht schlecht dabei gefühlt.

Meinem Vater geht es (den Umständen entsprechend) gut. Ich war ihn vor ein paar Stunden besuchen und es sieht so aus, als könnte er nächste Woche wieder nach Hause.

Augen|Blick schrieb:
Woher weißt Du das ich eine Tochter verloren habe?

Nenn es weibliche Intuition. Ich hatte einfach so ein Gefühl.

Was noch ein Vorteil nach so einem Todesfall ist, man ist gezwungen erwachsen zu werden.

Das ist wohl wahr. Ich sehe jetzt auch ganz viele Dinge ganz anders. Irgendwie war mir vorher nicht bewusst, wie schnell so ein Leben zu Ende sein kann.


Spiralnudel schrieb:
Insofern hoffe ich auch, dass deine Freundin dir da noch ganz viel Kraft und Liebe schenken kann, damit du trotz deiner Trauer auch ganz bald wieder lächeln und lachen kannst.

Danke. Das tut sie auch. Gestern Abend ist sie extra von Berlin zu mir gefahren, nur damit sie in der Nacht bei mir ist.

Vielen Dank für die lieben Wünsche euch allen.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Ich bin (leider) unfruchtbar, von daher hätte ich nie eigene Kinder bekommen können. Meine Mutter wusste das auch.
Ui. Tut mir leid, dass zu hören. Auch wenn Du mit einer Frau zusammen bist und sich - vielleicht - die Kinderfrage daher weniger stellt (gibt ja auch Lesben, die zusammen Kinder großziehen).

Ich hatte gestern auf Arbeit übrigens das Kleid an.War auch irgendwie dazu gewzungen, da das Kammerorchester bei uns gespielt hat und dann auch noch der Oberbürgermeister da war. Da konnte ich nicht in Jeans und T-Shirt rumlaufen. Ich hab mich komischerweise nicht schlecht dabei gefühlt.
Es gibt ja auch keinen Grund, Dich deswegen schlecht zu fühlen, weil Du das Kleid Deiner verstorbenen Mutter trägst. Wenns Dir steht und Du Dich wohlfühlst: wunderbar. Aber Du hattest vorher Bedenken, wie Du Dich damit fühlst, wie man dem "komischerweise" entnehmen kann?

Meinem Vater geht es (den Umständen entsprechend) gut. Ich war ihn vor ein paar Stunden besuchen und es sieht so aus, als könnte er nächste Woche wieder nach Hause.
Ich drück die Daumen.
 
M

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Ui. Tut mir leid, dass zu hören. Auch wenn Du mit einer Frau zusammen bist und sich - vielleicht - die Kinderfrage daher weniger stellt (gibt ja auch Lesben, die zusammen Kinder großziehen).

Meine Freundin und ich sind uns einig, dass wir, wenn wir an den Punkt kommen uns Kinder zu wünschen, uns für eine Adoption entscheiden würden.

Aber Du hattest vorher Bedenken, wie Du Dich damit fühlst, wie man dem "komischerweise" entnehmen kann?

Ja, das kann man so sagen. Ich dachte, ich würde mich unwohl und schlecht fühlen. Aber ich denke mir, dass meine Mutter nicht gewollt hätte, dass ihre schönen Sachen im Schrank verstauben.
 

Benutzer2235 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo! zunächst mal: ich bin eigentlich ein sehr stiller Mitleser hier und schreibe selten was. Aber jetzt muss ich das einfach mal tun. Vielleicht erzähle ich einfach mal von mir.
Im Januar 2004 wurde bei meinem Vater ebenfalls Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt. Fortgeschrittenes Stadium. Meine erste Reaktion war: Ach, das wird nicht so schlimm sein...
Im März wurde es viel schlimmer. Die Chemotherapie, mit all ihren Nebenwirkungen, und wir haben ihn gemeinsam zu Hause gepflegt. Ich hatte nie Angst dass er wirklich sterben könnte. Obwohl ich täglich sah wie es bergab ging.
Eines Morgens im April schlich ich mich wie üblich aus dem Haus, ich musste sehr früh zu meinem Job, draußen drehte ich nochmals um, ging zurück ins Haus, und betrachtete meinen schlafenden Vater. Obwohl ich das bisher nie gemacht hatte, strick ich ihm über die Stirn und sagte leise "Tschüss". Aufgewacht ist er nicht.

Am frühen Nachmittag kam mein Chef ins Büro und hat mir gesagt er habe einen Anruf bekommen, ich solle nach Hause fahren und hat mir ein Auto mit Fahrer zur Verfügung gestellt. Zu Hause war schon meine ganze Familie da. Mein Vater ist gegen Mittag gestorben.
Ich habe ein einziges Mal geweint. In dem Moment, als der Bestatter den Kofferraumdeckel zugeschlagen hat und davongefahren ist. Auch später, bei der Beerdigung, alle haben geheult, ich konnte nicht. Und, ich muss zugeben, 4 Jahre danach kann ich es immernoch nicht. Ich bewundere dich, dass du es kannst. Jetzt aber kommt es, jetzt, während ich das hier schreibe, heule ich wie ein Schlosshund...
Ich kenne auch deine Gefühle wegen der Kleider deiner Mutter. Mir geht es genauso mit den Sachen meines Vaters, die mir perfekt passen. Es ist jetzt 4 Jahre her, aber bisher habe ich nur ein Hemd, eine Hose und 2 Krawatten von ihm anziehen können. Alles andere liegt seit Jahren unangetastet im Schrank.

Ich kann dir leider kein Patentrezept liefern, wie du mit der Situation umgehen kannst. Ich möchte dir aber sagen, dass du nicht alleine bist, und auch wenn es doof klingt, die Zeit arbeitet für dich.

Ich wünsche dir viel Kraft, und alles Gute für die Zukunft. Ich werd an dich denken und dir für alles die Daumen drücken!
 
L

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hallo ihr beiden

es tut mir so leid für euch, dass ihr beide eure eltern verloren habt. ich kann euch nur all zu gut verstehn. meine mom ist am 17.11.07 an lungenkrebs gestroben. das letzt jahr war einfach so schrecklich. die 10 monate seit der diagnose hab ich mich fast täglich um sie gekümmert und war immer für sie da und hab stunden lang mit ihr telefoniert und gemeinsam haben wir gekämpft und ich hab sie gepflegt, etc... aber sie hat es nicht geschafft.
schrecklich ist auch noch, sie hat am 01.07.06 ihre große liebe geheiratet, und war grad mal ein halbes jahr verheiratet als die diagnose kam. sie wurde gerade mal 49 jahre alt. sie hatte einen sehr seltenen lungenkrebs, den eigentlich nur rauchende alte männer bekommen sollten. doch meine mom war jung, nichtrauchering und ne frau und hat den scheiß trotzdem bekommen.
sie wollte nicht sterben, sie wollte leben und das hat man bis zum letzten atemzug gemerkt, sie wollte nicht gehn.

ich hab während der krankheit oft und viel mit meiner mom gemeinsam geweint weil wir das einfach brauchten... und dann als es so weit war, die letzen 3 tage im krankenhaus, als wir alle bei ihr waren, das war so schlimm. sie sagte immer wieder sie wolle nicht gehn, wir dürfen sie ja nicht aufgeben und hängen lassen - sie schafft das schon.
es war alles so schrecklich. ich war bei ihrem letzten atemzug dabei, ich hab alles gesehn.
ich war danach so fertig, dass ich gleich eine beruhigungstablette genommen hab, da ich vor lauter weinen, keine luft mehr bekam.
ich nahm mir nach dem tod meiner mom 14 tage frei um alles mit begräbnis und so mit ihrem mann und meinen beiden brüdern zu erledigen. ging dann wieder ne woche arbeiten, doch das tat nicht. ich war fast nur noch am weinen, vorallem weil so viele leute zu mir gekommen sind und mir ihr beileid mitteilen wollte. ich konnte nicht mehr und ging dann mal 2 wochen in krankenstand und anschließend urlaub. und das hab ich gebraucht.

hin und wieder wein ich noch... wenns ganz schlimm ist (bz muttertag), so wie jetzt wenn mir wieder alles einfällt was war. aber ich versuch so stark wie möglich zu sein.
leider erwisch ich mich selbst oft, wie ich das ganze einfach verdränge und irgendwie nicht wirklich war haben will.
es ist einfach alles so unglaublich, wie in einem schlechten film, dass kann es doch nicht sein, denk ich mir oft.

doch leider ist es so und lässt sich nicht ändern.

@ts
es ist immer schlimm einen nahen angehörigen zu verlieren, aber ich weiß nicht ob es schlimmer ist, seine frau, seine tochter oder seine mutter zu verlieren. ich glaub dass kann man garnicht so sagen - sowie es die verwandten deiner mom gesagt haben.

ich dachte mir jetzt kürzlich mal: meine oma(78) hat noch ein paar jahre vor sich ohne meine mom leben zu müssen, doch ich hab noch mein ganzes leben... ich hab wenn ich jetzt ihr alter hernehm noch 54 jahre ohne sie und noch mehr. ich bin die, die mal heiraten wird und ihre mutter ist nicht dabei, ich bin die die mal kinder bekommt und sie kann das erste enkelkind nicht in armen halten...
wie sehr sie sich doch gewünscht hat dass sie von mir mal enkelkinder bekommt.
wie sehr sie sich die letzten monate und wochen ihres lebens den kopf zerbrochen hat und immer wieder gesagt hat was tut meine kleine ohne mich, wie wird sie das packen etc... sie hatte so angst, dass sie meinen geburtstag ende oktober nicht mehr erlebt und meinen geburtstag hab ich dann scho noch mit ihr gefeiert, allterdings im krankenhaus... ihr gings da schon so schlecht. sie wog nur noch 38 kg und bekam kaum noch luft...

es ist einfach alles nur schrecklich...

ich glaub man wird es nie verkraften können wenn man einen geliebten elternteil oder so verliert, aber ich glaube es wird mit der zeit einfach erträglich, dieser schmerz.

ich wünsch euch viel kraft und ihr werdet das schon schaffen...

lg
 
O

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Eigentlich kann man auf einen sochen Thread nichts schreiben, weil die Worte, die man darauf schreiben kann, nicht wirklich helfen, das Leid und den Schmerz nicht mindern. Aber man darf auch nicht darauf schweigen.
Ich habe diese Probelamtik selbst durchlebt, bei mir was nicht meine Mum, sondern mein Dad. Ich kenne dieses Gefühl der inneren Leere und des real werdens, dass man einen Menschen verloren hat, den man sehr geliebt hat und auch noch immer liebt. Im ersten Halbenjahr kann man da besser mit umgehen, weil da gibt es so viele Sachen zu regeln, dass man durch die Bank abgelenkt ist. Im zweiten Halbjahr nach dem Tod kehrt dann mehr Ruhe ein, man hat mehr Zeit darüber nachzudenken. Ich konnte mir zum Beispiel im zweiten Halbjahr Bilder von meinem Dad nicht anschauen, weil ich sofort danach nur noch Rotz und Wasser geheult habe.
Ich kann dir kein Patent-Rezept verraten wie man damit am besten umgeht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nach einem Jahr besser wird, nach dem ersten Todestag, der noch einmal sehr schlimm ist. Danach denkt man nicht mehr jeden Tag daran, der Alltag kann dann wieder besser gelebt werden. Aber jedes mal, an bestimmten Tagen kehren die Erinnerungen zurück. Der Todestag, der Geburtstag, Weihnachten, Familienfeiern usw. Nein, nicht jedes mal fängt man an zu heulen und man hat auch nicht jedes mal hat man das Gefühl alleine zu sein bzw. verlassen worden zu sein. Aber gerade an solchen Tagen merkt man wieder wie sehr doch dieser Mensch fehlt. Die Erinnerungen sind auch nicht immer schmerzhaft, sondern auch irgendwann sehr schön. Denn eines merke dir, solange du deine Mum in deinem Herzen trägst, lebt Sie in dir weiter.
 
1 Woche(n) später
M

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Vielen Dank euch allen!

Für die aufbauenden Worte, die persönlichen Geschichten, die mitfühlendes PNs und auch einfach nur für die "Drück dich"-Smileys.


Am Wochenende habe ich es gewagt, in die Garage meines Vaters zu gehen und ihre/ unsere Sachen durchzugucken. Nach dem Auszug aus dem Haus, in dem ich mit meiner Mutter gewohnt habe, musste der ganze Kram (Möbel, Kleidung, Geschirr, Bücher... einfach alles!) erstmal da unterkommen. Das waren 14m mal 5m voller Erinnerungen. Ja, ich habe viel geweint, als ich diverse Dinge in den Händen hatte.

Aber es tat gut. Mein Dad war auch da und wenn es ganz besonders schlimm war, hat er mich in den Arm genommen.

Ohne eure Mutmach Beiträge hätte ich mich wahrscheinlich noch Monate davor gedrückt. Aber so hatte ich die Möglichkeit, alles was mir wichtig ist, für meinen Umzug nach Berlin mitzunehmen.

Vielen vielen Dank nochmal!
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Na, das klingt doch gut - also den Umständen entsprechend.

Du hast Dich getraut und Dich diesen zwangsläufig geweckten Erinnerungen bei all ihren Sachen gestellt. Dass es quasi vorher die "Garage des Grauens" war, kann ich verstehen, so viele Sachen von ihr an einem Platz... (Naturlich nicht wirklich "Grauen", sondern eben ein Ort, den Du gemieden hast, weil Du die Konfrontation aus Angst vor Deiner Reaktion drauf nicht wolltest.)

Dafür, dass Du ungern Schwäche zeigst, war das jetzt besonders stark.

Schön, dass Dein Vater da bei Dir sein konnte und Du Dich nicht allein daran wagen musstest.

Ich bin sicher, dass es nicht einfach ist, da zu sortieren und durchzuschauen und auch zu entscheiden, was Ihr behaltet, was vielleicht gespendet wird, was nicht mehr gebraucht wird. Es sind ja "nur Sachen", aber eben IHRE Sachen.

Gehts Deinem Vater besser? Er ist ja wohl wieder zuhaus :smile:.
--
Du ziehst hierher? Dann schon mal jetzt ein herzliches Willkommen.
 
M

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:jaa: Ja, am 3.7. gehts endültig los nach Berlin F-hain :smile:

Meinem Dad gehts inzwischen auch wieder besser. Er lässt sich nciht so leicht unterbuttern. Clevererweise hat er am gleichen Tag, als er auf dem Kkh kam erstmal seinen Rasen gemäht etc.
Dieses Verhalten wollen wir ihn schon seit Jahren austreiben.

Für mich war es eben auch wichtig, weil ich jetzt doch ein paar Andenken hatte. vorher hatte ich nur ihre Ketter und jetzt sind da ganz viel kleine Dinge, bei deinen ich an sie denken kann, wenn ich dann in Berlin wohne. Das ist irgendwie ein gutes Gefühl.
 

Benutzer44735  (40)

Verbringt hier viel Zeit
ich finde es unheimlich stark, wie du mit der situation umgehst. dass du trauer zulässt. das kann wahrlich nicht jeder! es gehört mut und kraft dazu, sich den dingen zu stellen und den großen schmerz, den der tod eines geliebten menschen mit sich bringt, zuzulassen.
deswegen sehe ich weinen und trauern auch ganz und gar nicht als schwäche - im gegenteil!
das ist ein unheimlich wichtiger prozess. nur so kann man wirklich verarbeiten und akzeptieren.

und ich finde, du meisterst das mit deinen 19 jahren verdammt gut. du legst eine reife an den tag, von der sich so manch 30-jährige eine gehörige scheibe abschneiden kann.
es heißt ja auch nicht umsonst trauerjahr.

versuch trotzdem dein leben zu leben. und lass dir von niemandem einreden, dass "jetzt mal langsam gut" sei. das ist einfach dummes zeug.

ich wünsche dir wirklich alles gute! :knuddel:
 
M

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Ich kann es nicht fassen... :kopfschue
Kaum denkt man, es geht bergauf, kommt wieder das nächste.

Gestern Nacht hatte mein Dad auf Arbeit einen Schlaganfall. :cry: Ich werd gleich ins Krankenhaus fahren (ist zum Glück nur 15min von meiner Wohnung entfernt) und hoffen, dass er ansprechbar ist...
 

Benutzer70315  (32)

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oh verdammt!!!

das tut mir so leid :cry: bitte bitte halt uns auf dem laufenden!
 
M

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Hab eben im Krankenhaus angerufen. Ich kann erst 14Uhr kommen, weil bis dahin noch Untersuchungen laufen :cry:
Aber ich muss ab 14Uhr bis 22Uhr arbeiten. Da kann ich heute gar nicht mehr zu ihm fahren...
 

Benutzer70315  (32)

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das ist ja scheiße! ist es nicht irgendwie möglich bei der arbeit anzurufen??? es kann doch nicht sein, adss du deswegen nicht zu deinem vater kannst. das ist doch ein ausnahmefall ... :geknickt:
 
M

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Das Problem ist folgendes: Ich hab heute als mein EVP (eigenverantowrtliches Projekt) ein Konzert organisiert. Auf die Konzerte arbeite ich schon seit Monaten hin.
Ich hab die Oberverantwortung und bin auch neben dem Catering und unserm Hausmeister die einzige Person im Haus. Ich kann da einfach nicht wegbleiben, weil ich aufbauen, mischen und nachher wieder zuschließen muss. Mein Chef -der einzige der für mich einspringen könnte-ist im Moment ca. 200km entfernt.
 

Benutzer70315  (32)

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ja das verstehe ich. besch**** zwickmühle!


ich denke es ist momentan auch vor allem wichtig für dihc zu wissen wie es deinem dad geht. kennst du denn jemanden, der heute deinen dad besuchen gehen könnte? ein verwandter oder so. der dir dann auch über den gesundheitszustand deines vaters bescheid geben könnte?
 
M

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Meine Schwester muss heute auch arbeiten und der Rest unserer Familie wohnt ca. 80km entfernt, bzw ist grade in Rio. Ich hab evtl nachher zwischendurch 1,5 Stunden Zeit. Dann müsste ich es schaffen, ins Kkh zu fahren. Hoffentlich :geknickt:
 
O

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He, da bin ich wirklich sprachlos. Ich hoffe, dass der Schlaganfall bei deinem Dad nicht all zu groß ist, so dass man den gut therapieren kann und ich hoffe für dich, dass es jemand auf dieser Welt gibt, der dich jetzt ganz fest in den Arm nehmen kann.
 
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