Ich habe nur Pech

D
Benutzer228373  (28) Ist noch neu hier
  • #1
Mein Leben fühlt sich gerade sehr depressiv an..bin im Urlaub und kann keine Freude empfinden. In letzter Zeit ist soviel passiert.

Mein Papa hatte einen Herzinfarkt, meine Familie interessiert sich nicht für mich.
Mein Partner interessiert sich nicht für mich redet kaum mit mir.
Ich wurde auf Arbeit massiv gemobbt deswegen Arbeitswechsel.

Ich fühle mich wegen den Ereignissen so schlecht. Richtig depressiv. Es kam alles so schnell. Ich frage mich warum ich ständig so pech habe ? Ist ein Problem vorbei dann kommt bei mir das nächste. Wie kann ich mich auf positives konzentrieren?
 
RockNilo
Benutzer228186  (29) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #2
Sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren gerade in diesen Umständen kann einem schon sehr schwer fallen.
Ganz oft gibt es auch keine Erklärung dafür, warum viele schlimme Ereignissen hintereinander jemanden selbst so treffen.

Ich hoffe du bist in deinem sozialen Umfeld wenigstens nicht ganz alleine. Hast du denn Freunde mit denen du darüber reden kannst, die dir zumindest eine andere Perspektive bieten?
 
Florence Blackwell
Benutzer205991  (66) Öfter im Forum
  • #3
Wie geht es denn deinem Vater inzwischen ? Hat er eine Reha bewilligt bekommen und bekam er Stents eingesetzt?
Dann dürfte da Erleichterung zu erwarten sein.
Kannst du denn das Gespräch mit deiner Familie suchen ?
Einmal berichten, wie es dir geht?
Und ganz wichtig: wie geht es auf der neuen Arbeitsstelle?
Mit seinem Partner sollte man auf jeden Fall Gespräche führen können; da musst du mal auf den Tisch hauen.
Ich würde empfehlen: betrachte mal die Punkte einzeln und überlege dir eine Vorgehensweise dazu.
Alles Gute
 
D
Benutzer228373  (28) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #4
Sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren gerade in diesen Umständen kann einem schon sehr schwer fallen.
Ganz oft gibt es auch keine Erklärung dafür, warum viele schlimme Ereignissen hintereinander jemanden selbst so treffen.

Ich hoffe du bist in deinem sozialen Umfeld wenigstens nicht ganz alleine. Hast du denn Freunde mit denen du darüber reden kannst, die dir zumindest eine andere Perspektive bieten?
Hallo danke erstmal für deine Worte..nein habe leider nie Freunde gehabt wegen meiner Schulbildung und meiner introvertiertheit.
 
D
Benutzer228373  (28) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #5
Wie geht es denn deinem Vater inzwischen ? Hat er eine Reha bewilligt bekommen und bekam er Stents eingesetzt?
Dann dürfte da Erleichterung zu erwarten sein.
Kannst du denn das Gespräch mit deiner Familie suchen ?
Einmal berichten, wie es dir geht?
Und ganz wichtig: wie geht es auf der neuen Arbeitsstelle?
Mit seinem Partner sollte man auf jeden Fall Gespräche führen können; da musst du mal auf den Tisch hauen.
Ich würde empfehlen: betrachte mal die Punkte einzeln und überlege dir eine Vorgehensweise dazu.
Alles Gute
Vielen Dank. Ja mein Vater hat zwei Stents bekommen und er muss viele Tabletten nehmen. Eine Reha wurde noch nicht geplant.

Ich kann mit meiner Familie nicht so reden. Sie sind auf der Gefühlsebene nicht erreichbar. Sie sind eher kalt und haben eine Durchhaltementalität. Ich war schon immer das sensibelste Kind und wurde deswegen nicht ernst genommen von ihnen oft.

Auf der Arbeitsstelle ist es etwas besser aber auch nicht so wirklich.

Wenn ich meinen Partner erzählen möchte wie es mir geht tut er es nur ab als hätte ich nur ein wehwechen und ist ja alles nicht so schlimm. Er nimmt mich nicht ernst.
.
 
Florence Blackwell
Benutzer205991  (66) Öfter im Forum
  • #6
Er nimmt mich nicht ernst.
Wenn du mal versuchst nur über ein Thema und/ oder ein Erlebnis zu sprechen
Und das zwar mit persönlicher Betroffenheit und mit Ratio gepasrt
Wenn du z.B. sagst Vater bekommt viele Tabletten auch wenn die Stents jetzt geholfen haben Sorgen mach ich mir schon über den gesundheitlichen Einschnitt bei ihm … dann kann dein Freund das ja nicht abtun ( da würde er bei mir ne klare Ansage erhalten)
Spricht denn dein Freund mit dir über Tagesereignisse gute oder schlechte?
 
Bembelschorsch
Benutzer186758  (52) Öfter im Forum
  • #7
Ich hab mir angewöhnt auch im Schlechten das Gute zu sehen. Das klappt nicht immer , aber shit Happens und durchs zerreden wird es selten besser.
Ich könnte keine Partnerschaft eingehen , wenn ich nicht ernst genommen werde.
Sprich das doch mal genau so wie hier bei deinem Freund an. Vielleicht ist er einfach unsicher wie er sich da Verhalten soll und tut es einfach ab.
Wie über mir gefragt: Besprecht ihr den Alltag?
 
Mirella
Benutzer136760  Beiträge füllen Bücher
  • #8
Wenn ich meinen Partner erzählen möchte wie es mir geht tut er es nur ab als hätte ich nur ein wehwechen und ist ja alles nicht so schlimm. Er nimmt mich nicht ernst.
Du hast dir offenbar einen Partner gesucht, der sich wie deine Familie verhält.
Hilft vielleicht auf den ersten Blick nicht weiter, aber denk mal drüber nach.
Das Umfeld hat großen Einfluss darauf, wie man sich fühlt und sein Umfeld sucht man sich größtenteils selbst aus.
Wieso also ein Partner, der deine emotionalen Bedürfnisse nicht erfüllt?
 
D
Benutzer228373  (28) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #9
Wenn du mal versuchst nur über ein Thema und/ oder ein Erlebnis zu sprechen
Und das zwar mit persönlicher Betroffenheit und mit Ratio gepasrt
Wenn du z.B. sagst Vater bekommt viele Tabletten auch wenn die Stents jetzt geholfen haben Sorgen mach ich mir schon über den gesundheitlichen Einschnitt bei ihm … dann kann dein Freund das ja nicht abtun ( da würde er bei mir ne klare Ansage erhalten)
Spricht denn dein Freund mit dir über Tagesereignisse gute oder schlechte?
Ne er verdrängt immer nur die schlechten Ereignisse. Er macht alles mit sich aus und erwartet das ich das auch so mache wie er ansonsten nerve ich ihn.
Über gute Sachen spricht er auch nicht. Er sagt immer nur das wichtige sollte angesprochen werden also bei den guten Sachen.
 
D
Benutzer228373  (28) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #10
Du hast dir offenbar einen Partner gesucht, der sich wie deine Familie verhält.
Hilft vielleicht auf den ersten Blick nicht weiter, aber denk mal drüber nach.
Das Umfeld hat großen Einfluss darauf, wie man sich fühlt und sein Umfeld sucht man sich größtenteils selbst aus.
Wieso also ein Partner, der deine emotionalen Bedürfnisse nicht erfüllt?
Hast du recht das wird wohl so sein.
Kann mich halt nicht trennen.
Problem ist ich hab beruflich nicht viele Chancen hab nur Hauptschulabschluss und verdiene nur Mindestlohn. Eine Wohnung am Anfang zu bezahlen ist unmöglich. Wir geben viel Geld für die Reisen aus. Da bleibt mir fast nichts mehr.
 
Florence Blackwell
Benutzer205991  (66) Öfter im Forum
  • #11
und verdiene nur Mindestlohn. Eine Wohnung am Anfang zu bezahlen ist unmöglich. Wir geben viel Geld für die Reisen aus. Da bleibt mir fast nichts mehr
Also das klingt mir nicht so als wäre das für dich das richtige..
Man muss schon nach Geldbeutel leben
 
T
Benutzer167764  Meistens hier zu finden
  • #12
Hast du recht das wird wohl so sein.
Kann mich halt nicht trennen.
Problem ist ich hab beruflich nicht viele Chancen hab nur Hauptschulabschluss und verdiene nur Mindestlohn. Eine Wohnung am Anfang zu bezahlen ist unmöglich. Wir geben viel Geld für die Reisen aus. Da bleibt mir fast nichts mehr.
Du scheinst aber sehr sicher zu schreiben, deswegen wirkt der HSA wie ein „Unfall“ auf mich (bin selbst so abgegangen). Solltest du dich weiterbilden wollen, wäre genau jetzt die Zeit. Du brauchst ein Jahr für den Realschulabschluss und könntest direkt danach auf ein Kolleg gehen und wärst dann vermutlich sogar BAFöG-berechtigt (bei Start bis 30).

Das wäre ein Neuanfang mit neuen Bekanntschaften, neuen Impressionen und: mehr Unabhängigkeit und Selbstvertrauen. Zugegeben, ein langer Weg, aber was wäre die Alternative?
 
D
Benutzer228373  (28) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #13
Also das klingt mir nicht so als wäre das für dich das richtige..
Man muss schon nach Geldbeutel leben
Hab meinen Partner schon gesagt das mir das zuviel Geld ist mit den Reisen..er sagte dann das es sein Leben ist und er mich nicht mehr will wenn ich nicht mitmache. Voll traurig.
 
D
Benutzer228373  (28) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #14
Du scheinst aber sehr sicher zu schreiben, deswegen wirkt der HSA wie ein „Unfall“ auf mich (bin selbst so abgegangen). Solltest du dich weiterbilden wollen, wäre genau jetzt die Zeit. Du brauchst ein Jahr für den Realschulabschluss und könntest direkt danach auf ein Kolleg gehen und wärst dann vermutlich sogar BAFöG-berechtigt (bei Start bis 30).

Das wäre ein Neuanfang mit neuen Bekanntschaften, neuen Impressionen und: mehr Unabhängigkeit und Selbstvertrauen. Zugegeben, ein langer Weg, aber was wäre die Alternative?
Habe schon per Fernschule versucht den Realschulabschluss zu machen hab es aber am Ende nicht bestanden.
War vor meinen Hauptschulabschluss halt auf einer Lernförderschule da bleiben mir kaum berufliche Chancen.
 
S
Benutzer218574  (35) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #15
Vielleicht gibt es für dich vor Ort Möglichkeiten online Kontakt zu knüpfen und sich dann offline zu treffen. Vielleicht Gleichgesinnte, die deine Interessen teilen?
Und: das mit deinem Freund scheint eher eine Belastung für dich zu sein. Vielleicht hilft dir eine Trennung? Zumindest aber ein ernsthaftes Gespräch, was dich stört.
 
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Florence Blackwell
Benutzer205991  (66) Öfter im Forum
  • #17
D
Benutzer228373  (28) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #18
Und das lässt du einfach so stehen?
Es gibt WGs, Sozialwohnungen, was auch immer, aber so einen Typen muss sich keiner gefallen lassen.
Danke da hast du recht. Wegen WG hab ich auch schon geschaut aber da muss man auch wieder schauen an welche Leute man gerät. Die Welt ist gefährlicher geworden finde ich.
 
Florence Blackwell
Benutzer205991  (66) Öfter im Forum
  • #19
Hab meinen Partner schon gesagt das mir das zuviel Geld ist mit den Reisen..er sagte dann das es sein Leben ist und er mich nicht mehr will wenn ich nicht mitmache. Voll traurig.
Und ob das traurig ist und vor allem vollkommen lieblos und herzlos; den würd ich nicht mal mehr mit dem Hühnerauge anschauen, der hätte bei mir aber gründlich verschissen mit dieser Aussage.
 
Florence Blackwell
Benutzer205991  (66) Öfter im Forum
  • #20
Die Welt ist gefährlicher geworden finde ich.
Ja vielleicht- komplizierter auf jeden Fall- aber mir drängt sich ein Fehler auf den du machst: Du siehst schon in der Zukunft schwarz.
Vorsichtig, wohlüberlegt umsichtig sollte man sein, aber garnicht nach vorne gehen ist auch verkehrt da erlebt man Stillstand.
Man darf auch mal Vertrauen: in sein Schicksal in andere Menschen und sich selbst.
 
D
Benutzer228373  (28) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #21
Und ob das traurig ist und vor allem vollkommen lieblos und herzlos; den würd ich nicht mal mehr mit dem Hühnerauge anschauen, der hätte bei mir aber gründlich verschissen mit dieser Aussage.
Ja wenn man genug Geld hätte dann wäre ich auch weg gegangen
 
D
Benutzer228373  (28) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #22
Ja vielleicht- komplizierter auf jeden Fall- aber mir drängt sich ein Fehler auf den du machst: Du siehst schon in der Zukunft schwarz.
Vorsichtig, wohlüberlegt umsichtig sollte man sein, aber garnicht nach vorne gehen ist auch verkehrt da erlebt man Stillstand.
Man darf auch mal Vertrauen: in sein Schicksal in andere Menschen und sich selbst.
Ja ich habe ja niemanden und zu vertrauen fällt mir schwer. Ich wurde oft verletzt.
 
T
Benutzer228096  (38) Klickt sich gerne rein
  • #23
Wie kann ich mich auf positives konzentrieren?
Ich gebe dir nun einen Ratschlag, von dem ich selber nicht behaupten kann, dass ich es schaffe ihn zu befolgen. Aber vielleicht ist er für dich ein Denkanstoß:

Das Leben besteht nunmal nicht nur aus schönen und spaßigen Dingen, sondern es passieren auch Dinge, die uns traurig, wütend oder hilflos machen. Die Kunst besteht nicht dadrinnen sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren, sondern das Leben ersteinmal zu akzeptieren wie es ist. Es gibt keine Gründe dafür, dass dir gerade viele schlechte Dinge passieren - es ist halt leider so.

Entscheidend ist vielmehr, dass du es schaffst die Dinge zu akzeptieren, an denen du nichts ändern kannst und die Dinge angehst, die dir wichtig sind. Einen Arbeitswechsel hast du ja bereits gemacht und das zeigt ersteinmal, dass du den Willen und die Kraft hast um dir selber zu helfen. Und das finde ich könnte ein sehr tröstender Gedanke für dich sein auch weitere Schritte in deinem Leben zu gehen.
 
D
Benutzer228373  (28) Ist noch neu hier
  • Themenstarter
  • #24
Ich gebe dir nun einen Ratschlag, von dem ich selber nicht behaupten kann, dass ich es schaffe ihn zu befolgen. Aber vielleicht ist er für dich ein Denkanstoß:

Das Leben besteht nunmal nicht nur aus schönen und spaßigen Dingen, sondern es passieren auch Dinge, die uns traurig, wütend oder hilflos machen. Die Kunst besteht nicht dadrinnen sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren, sondern das Leben ersteinmal zu akzeptieren wie es ist. Es gibt keine Gründe dafür, dass dir gerade viele schlechte Dinge passieren - es ist halt leider so.

Entscheidend ist vielmehr, dass du es schaffst die Dinge zu akzeptieren, an denen du nichts ändern kannst und die Dinge angehst, die dir wichtig sind. Einen Arbeitswechsel hast du ja bereits gemacht und das zeigt ersteinmal, dass du den Willen und die Kraft hast um dir selber zu helfen. Und das finde ich könnte ein sehr tröstender Gedanke für dich sein auch weitere Schritte in deinem Leben zu gehen.
Ja danke nett von dir. Ich akzeptiere die schlechten Dinge aber ich fühle mich dadurch eben wertlos und denke das Leben wird immer so schlecht sein gerade bei meinen Schicksal. Das aller schlimmste empfinde ich das es niemanden gibt der mich unterstützen möchte.
 
krava
Benutzer59943  (44) Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
  • #25
Dann schmeißt er mich raus und ich stehe da wo soll.ich hin
also wohnst du bei ihm?
Das geht nämlich aus deinem anderen Thread so nicht hervor und das ist ja eine sehr wichtige Info.

Und ich würde es auch nicht als Pech bezeichnen, wenn ich zu schwach bin, um mich von meinem Partner zu trennen. Das hat ja Gründe, die hast du schon aufgeführt. Jetzt musst du da ansetzen und dich um Hilfe kümmern. Ärzte, Therapeuten, Ämter etc.
Einfach so ohne Grund ist niemand mutterseeelenallein auf der Welt. Ja du hast negatives erlebt, aber das hat auch immer zwei Seiten und wenn du dich komplett zurück ziehst, dann kannst du nicht erwarten, dass jemand da ist, wenn du jemanden haben möchtest. Also wenn du Bindungen vermeidest, dann hast du logischerweise auch keine. Aus dem Kreislauf musst du mal raus und dich auch wieder auf Menschen einlassen. Dein Partner ist ja der einzige Strohhalm, an den du dich klammerst. Alle anderen Menschen sind schon weg.
was ist denn mit deiner Familie? warum ist da kein Kontakt mehr? kein Versuch wieder kontakt herzustellen? Warum nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Florence Blackwell
Benutzer205991  (66) Öfter im Forum
  • #26
und zu vertrauen fällt mir schwer. Ich wurde oft verletzt.
Das Vertrauen in andere Menschen muss nicht blindlings sein das muss sich aufbauen. In sich selber darf aber jeder Mensch Vertrauen haben, so erwächst Stärke.
Verletzt worden bin ich auch sehr viel.
Als ich auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier war auf der mir ein Mann vorgestellt werden sollte, bin ich wieder umgedreht und die U-Bahn fuhr fort, da hab ich mir in den Hintern getreten
und bin mit dem Taxi hin. Dort hab ich meinen heutigen Mann kennengelernt und obwohl nicht alles rosarot war: nach über 31 Jahren würde ich meinen Mann aus dem Feuer retten.
Was wäre, wenn ich kein Taxi genommen hätte, mich nicht motiviert hätte?
 
T
Benutzer167764  Meistens hier zu finden
  • #27
Ja bestimmt aber ich kann keinen Mann kennenlernen wenn ich vergeben bin und kaum Geld habe.
Ich kenn deinen anderen Thread nicht, aber du solltest dich weniger auf den nächsten Mann konzentrieren, als auf dich. Am besten mit kleinen Schritten.

Da du sehr isoliert scheinst, wie wäre es denn mit Sport? Oder irgendeinem anderen Hobby. Nicht, um jemanden kennenzulernen - jedenfalls nicht in erster Linie - sondern um mal herauszukommen und sich eine eigene Welt aufzubauen. Wenn dein Freund Hobbies haben kann, kannst du das ja auch.

Wenn du so eine deprimierte Verstimmung hast, musst du vor die Tür - sonst hilft alles nichts. So schwer es auch sein mag. Und irgendwann siehst du dann Wege: einen neuen Job, auf den es sich hinzuarbeiten lohnt, eine Wohnung, in die du dich träumst, neue Menschen.
 
Mirella
Benutzer136760  Beiträge füllen Bücher
  • #28
Ja ich habe ja niemanden und zu vertrauen fällt mir schwer. Ich wurde oft verletzt.
Du sollst auf dich vertrauen. Und wenn du dich traust, Dinge umzusetzen, gewinnst du dadurch mehr Vertrauen.
Es führt aber kein Weg daran vorbei, aktiv zu werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
S
Benutzer218574  (35) Sorgt für Gesprächsstoff
  • #29
Die Welt ist gefährlicher geworden finde ich.
Ganz im Gegenteil. Die Welt ist insgesamt viel sicherer geworden, es wird nur über jede größere Tat mittlerweile berichtet. Das lässt sich auch mit Zahlen belegen.
Nur mit genug Geld und Unterstützung meiner Meinung nach. Wenn das nicht gegeben ist ist es schwer.
Es geht auch ohne Geld (Wohngeldantrag, vorübergehend WG o.ä.): Mir scheint, du liebst deinen Freund nicht. Er ist einfach da und du machst bei seinen Reisen mit und wohnst bei seinen Eltern mit, weil sich das alles so ergeben hat. Jetzt findest du nach 7 Jahren, ihr solltet mal zusammenziehen, weil ihr halt ein Paar seid, nicht aber, weil du mit ihm dein restliches Leben verbringen WILLST.
Von deinen Schilderungen her tut dir dein Freund nicht gut.
Stehe für deine Wünsche und Träume ein. Ich weiß dass es schwer ist und wird. Aber es lohnt sich.
Probiere es vielleicht in kleinen Schritten oder hole dir Hilfe von außen (Therapie? Beratung (teilweise gibt es kostenlose Beratungsangebote der Diakonie oder der Caritas bspw)?).
Mirella, warum werde ich gerade von dir angefeindet?
Off-Topic:
Du stellst irgendwelche (teilweise arg sexistische) Behauptungen auf. Sie bestanden auch jeweils nur aus einem Satz. Die Beiträge empfand ich bislang auch nicht als hilfreich.
 
Rosoideae Fragaria
Benutzer147358  (31) Planet-Liebe-Team
Moderator
  • #30
D Dame123 ich hoffe es kommen jetzt wieder hilfreiche Antworten.
Sollte nochmal jemand deinen Thread kapern, sag gerne Bescheid, dann greifen wir auch eher ein :smile:
 
T
Benutzer226385  (33) Ist noch neu hier
  • #31
Es tut mir sehr leid zu hören, wie schwer die letzten Monate für dich waren. Manchmal hilft es, kleine Dinge im Alltag bewusst wahrzunehmen, die Freude bringen – sei es ein Spaziergang, Musik oder ein Gespräch mit jemandem, dem du vertraust. Auch professionelle Hilfe, wie eine Therapie, kann unterstützen, gerade wenn alles überwältigend scheint. Versuch, dir selbst Zeit zu geben und liebevoll mit dir umzugehen. Du bist nicht allein, und es wird wieder bessere Tage geben. Kopf hoch!
 
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