Ich hab nichts gegen Ausländer, aber....

Benutzer26398 

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Hallo,
folgender Satzanfang:
Ich hab nichts gegen Ausländer, aber...
bedeutet für mich das wir in einer Gesellschaft voll mit Vorurteilen leben. Manche neg. wie pos. Sachen treffen halt nur auf "Ausländer" zu. In Deutschland wird einem da aber oftmals "Rassismus" etc. vorgeworfen... daher dieser sonderbare Satzanfang...

Würde man jetzt sagen:
Osteuropäische Ausländer sind überdurchschnittlich häufig in Straftatsbeständen verwickelt die mit körperl. Gewalt einhergehen (Messerstecherei, gewalttätiger Raubüberfall etc.)
würde man von "vielen" Mitmenschen unverständlicherweise in die "rechte Ecke" gestellt.
Den folgenden "Vorsatz": "Ich hab nichts gegen Ausländer, aber" muss man hier leider manchmal benutzen damit man nicht gleich als Nazi abgestempelt wird.
Aber der Umfrage nach zu urteilen hilft nichtmal dieser Satz...:kopfschue
 

Benutzer28726  (31)

Verbringt hier viel Zeit
Tolle Auswahlmöglichkeiten...-.-
Naja, find des ned schlimm
 
V

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Gast
Off-Topic:
Weil sie nun mal Gäste sind! Sie haben sich anzupassen, weil sie in unserem Land leben wollen.
Das mit der Anpassung sehe ich auch so.
Aber nach 15,5 Jahren, die ich hier lebe und einer von Beginn an unbefristeten Aufhenthalterlaubnis, habe ich mich als Mitbürgerin betrachtet, nicht als popeligen Gast, dem man auf die Finger guckt, damit man einen Grund findet, ihn abzuschieben. Zum Glück behandeln mich die Menschen in meinem näheren Umfeld als gleichwertigen Menschen.



Oft habe ich das Gefühl, dass hinter diesem Satz die Angst steckt, als Rassist abgestempelt zu werden, nur weil man einen Menschen ausländischer Herkunft kritisiert.
Oft genug scheint es mir aber, als hätte man eben doch was gegen Ausländer und will es sich entweder sich selbst nicht eingestehen oder man will es nicht direkt vor Anderen zugeben.
 

Benutzer51063 

Verbringt hier viel Zeit
Also ich habe den Satz "Ich habe nichts gegen Ausländer, aber .." in letzter Zeit oft benutzt.

Warum? Weil ich in meinem Sinologie Kurs Protokoll schreiben musste über ein Referat und es echt schwer war auch nur ein Wort zu verstehen, wenn eine der Chinesinnen von uns, trotz guter Deutsch Kenntnisse, das sachliche Referat vorgetragen hat :grin:

Mein satz war so:
"Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber es ist echt schwer Protokoll zu schreiben, bei einer Chinesin mit einem stark chinesisch akzentuierten Deutsch, wenn bereits das Thema des Referats fad ist, und in jedem Satz c.a. 30 chinesische Flussnamen auftauchen, von denen ich zu 99 % nicht mal weiß wie man sie schreibt."

Ich fand das war nicht rassistisch. Meine Mutter ist selbst Asiatin und spricht kein besseres Deutsch, aber in dem Moment war ich einfach echt überfordert :grin:

Imho, drückt der Satz "Ich habe nichts gegen Ausländer, aber .." wirklich aus, das man nichts gegen Ausländer hat, aber die folgende Aussage eben nur auf bestimmte Ausländer zu beziehen ist.
 
P

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Gast
Eine Straftat und Du fliegst raus. Ohne Rücksicht.
Und genau danach sollte man verfahren.

Ich finde, hier sollte definitiv zwischen verschiedenen Straftaten und deren Schwere unterschieden werden. Und man sollte auch bei Straftaten immer erst nach dem "Warum" fragen. Denn meiner Meinung nach hat (bis auf wenige Ausnahmen) jeder eine 2. Chance verdient.
 

Benutzer19495 

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Ich finde, hier sollte definitiv zwischen verschiedenen Straftaten und deren Schwere unterschieden werden. Und man sollte auch bei Straftaten immer erst nach dem "Warum" fragen. Denn meiner Meinung nach hat (bis auf wenige Ausnahmen) jeder eine 2. Chance verdient.

Du kannst davon ausgehen, dass man bei 90% der besagten Ausländer auch eine 3., 4.,....100. Chance geben könnte und sie würden sie nicht nutzen!
Ich sehe das genauso wie Novalis...wenn es nach mir ginge sollte man alle ausländischen Straftäter (damit meine ich ALLE...Türken, Russen, Spanier, Italiener, Engländer usw.) bei Fällen wie Raubüberfall, Körperverletzung, Vergewaltigung etc. pp sofort in ihr ursprüngliches Heimatland zurück schicken. Ich bin mir sicher, dass wir dann viel weniger Probleme in Deutschland mit Kriminalität hätten als wir es jetzt haben. Probelm nur...die ursprünglichen Heimatländer wollen sie ja meistens nicht zurück. Die sind doch größtenteils froh, dass Deutschland so gastfreundlich sind so gut wie jeden aufzunehmen.:angryfire
 

Benutzer53832 

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Ich finde, hier sollte definitiv zwischen verschiedenen Straftaten und deren Schwere unterschieden werden. Und man sollte auch bei Straftaten immer erst nach dem "Warum" fragen. Denn meiner Meinung nach hat (bis auf wenige Ausnahmen) jeder eine 2. Chance verdient.

Dem könnte ich zustimmen.
Es würde ja schon reichen jeweils 2 Straftaten aus dem Bereich Eigentum, Körpverletzung, Drogen/Rauschgift, Verkehr und eine Straftat aus dem Bereich der Sexualstraftaten als Maßstab zu nehmen.
Dann wären wir grob geschätzt schonmal eine Million Probleme los.

Da sich dann noch einige auf Wirtschaftskriminalität spezialisieren würden, müßte man da dann nochmal nachsteuern.

Und Eltern gehen für ihre jugendlichen Kinder mit.
Das würd gleich nochmal nen ordentlichen erziehungsanreiz geben.
 

Benutzer12443  (40)

Meistens hier zu finden
Du sagst überkorrekte Erziehung, was wäre deines Erachtens angebracht?
Drüber wegkommen, denkst du das "deutsche Volk" hat schon aus seiner "Vergangenheit" gelernt? Ich hege da zweifel dran, wenn ich einen Blick in die Sächsischen/Mecklenburg-Vorpommerischen Landtäge werfe (Bremen und Brandenburg erwähnen wir mal nicht).

meines erachtens nach wäre es angebracht, dass sich alle völker ihrer greueltaten schämen und für immer und ewig reuhe den geschädigten gegenüber zeigen. das hielte ich für äußerst angebracht. aber solange niemand außer den deutschen auch nur im ansatz daran denkt, dies zu tun und statt dessen mit dem finger auf die deutschen zeigt, halte ich es eher für angebracht, sich mal wieder in eine normale position zu bringen. niemand auf der welt ist so blöd wie wir und lässt sich dermaßen einkesseln, bedrängen und einschüchtern. es reicht jetzt langsam. vll. sollten einige nationen lieber vor der eigenen haustür kehren.
 
S

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Gast
Die wichtigsten Regeln um nicht als Rasist abgestempelt zu werden:

1. Sage NIE etwas gegen einen Menschen fremder Herkunft
2. Akzeptiere tunlichst das was Gäste hier praktizieren.
3. Behandel am Besten alle Ausländer als die Götter.

Na wo bleibt da die eigene Meinung?

Bin ich ein Rasist weil ich bestimmte Verhaltensmustern nicht abkann und diese meist bei Ausländern oder Menschen anderer Herkunft finde?
Liegt das an der Mentalität der Ausländer oder liegts einfach daran das ich ein Rasist bin?

Ich bin kein Rasist! Rasist wäre ich wenn ich Schilder wie die NPD Aufhänge wo man diese Personen in menschen unwürdigen Verhältnissen ablichtet. Rasist wäre ich wenn ich Aufgrund irgendwelchen kranken Gedankenszüge Ausländer jagen würde und Ihnen das Leben in der Gesellschaft unmöglich machen würde.

Ich bin nur jemand der seine Meinung sagt die auf Erfahrungen eben mit diesen Leuten basiert. Bin ich deswegen aber von der Gesellschaft zu verurteilen? Nein, ich kann ja nichts dafür wenn die Menschen immer noch so Stiefmütterlich mit dem Thema umgehen.

Bin ich ein rasist wenn ich sage:

Die Art und Weise mancher Ausländer passt mir überhaupt nicht? Wenn ja muss ich wohl anfangen NPD zu wählen, die müssten meine Interessen ja optimal vertreten können. Ehrlich gesagt ist das ausgemachter Schwachsinn.

mfg
 

Benutzer68946  (39)

Benutzer gesperrt
Oft habe ich das Gefühl, dass hinter diesem Satz die Angst steckt, als Rassist abgestempelt zu werden, nur weil man einen Menschen ausländischer Herkunft kritisiert.

joa das iss in der tat ne art tabu. iss wie mit juden oder israelis. die darf man auch nicht kritisieren.

ich hatte n mädchen in der schule die jüdin ist (was ich aber damals nicht wusste) - sie war echt blöd und ich hab ihr mal gesagt, dass sie mir total auf die nüsse geht. sie hat dann nen riesen aufriss gemacht und rumerzählt, dass ich n nazi bin und so - das muss man sich mal vorstellen LOL
 

Benutzer14773 

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Ich finde, du darfst das Wort hier nicht negativ besetzen oder denken, jemand benutzt es mit einem negativen Touch. Ausländer sind alle Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit (also auch Franzosen, Österreicher, Schweizer, (Leute aus Bayern :zwinker: ) etc.). Und es gibt natürlich auch Deutsche mit ausländischer Herkunft.
Wenn ich den Begriff Ausländer benutze ist das vollkommen wert- und urteilsfrei.

Aber es sagt doch niemand "Ich hab nichts gegen Ausländer, aber die sagen immer so komisch "isch" wenn sie "ich" meinen." Und meinen damit dann Franzosen. Ich glaube, viele benutzen "Ausländer" synonym mit "Menschen aus ost/südosteuropäischen Ländern" und meinen das nicht positiv.
 

Benutzer53832 

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Aber es sagt doch niemand "Ich hab nichts gegen Ausländer, aber die sagen immer so komisch "isch" wenn sie "ich" meinen." Und meinen damit dann Franzosen. Ich glaube, viele benutzen "Ausländer" synonym mit "Menschen aus ost/südosteuropäischen Ländern" und meinen das nicht positiv.

Richtig.
Das hängt aber viel mit der EU zusammen.
Ich betrachte auf dem europäischen Kontinent
alles westlich und südlich von Deutschland, als Inländer.
Uns verbindet ein in wesentlichen Teilen einheitliches Wertesystem.
 
P

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Gast
@ Novalis

Die Erwähnung von Verkehrsdelikten finde ich reichlich übertrieben. Würde D jemanden irgendwann mal wegen so etwas wieder ausweisen, würde ich mich dafür echt schämen.
Und die Erziehung der Kinder geht nicht erst im Elternhaus los, sondern schon damit, dass einige Städte "Problemviertel" aufbauen, indem sie Einwanderer oftmals "ihresgleichen" zuweisen. Und wenn jemand durch so etwas von anderen Lebensweisen quasi abgeschottet wird, kann man das auch nicht so lapidar abtun.


Ich beurteile Menschen nunmal grundsätzlich nicht nach ihrer Herkunft, sondern nach ihrem Verhalten anderen gegenüber. Und ich frage mich bei z. B. auffälligem Verhalten immer erst nach dem "warum". Das soll mir dann nicht immer als Rechtfertigung für ein Verhalten, aber zumindest als Erklärung dienen. Aber damit sage ich auch nicht, dass sich jeder alles erlauben darf. Nur sollte man nicht vorschnell urteilen.
 

Benutzer41838 

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Ich bin kein Rasist! Rasist wäre ich wenn ich Schilder wie die NPD Aufhänge wo man diese Personen in menschen unwürdigen Verhältnissen ablichtet. ...
zum einen geht es um Rassisten ;-)

außerdem entsteht der Rassismus im Kopf und nicht in den Taten eines Menschen. Und es geht ebenso wenig um den praktizierenden, sondern um den latenten Rassimus
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
worduch ist der steigende rassismus der letzten jahre in deutschland bedingt?

und wie gesagt die aussage ist relativierend wichtiger ist aber der nachfolgende teil.

ich habe nichts gegen ausländer aber alle schwarzen sind dealer wäre rassistisch

ich habe nichts gegen ausländer aber ich hatte schon öfter probleme mit welchen ist nicht rassistisch.

jetzt stellt sich aber die frage wieso bei manchen gleich die alarmglocke schrillt und sie meinen mit hocherhobenen finger nach dem scheiterhaufen rufen zu müssen.
 

Benutzer53832 

Benutzer gesperrt
@ Novalis

Die Erwähnung von Verkehrsdelikten finde ich reichlich übertrieben. Würde D jemanden irgendwann mal wegen so etwas wieder ausweisen, würde ich mich dafür echt schämen.

Ich rede nicht von Verkehrsordnungwidrigkeiten, sondern von verkehrstraftaten.
Dazu gehört zum Beispiel Trunkenheit im Straßenverkehr oder auch der gefährliche Eingriff in den Straßenverkehr.

Gerade wird in Bremen gegen die Steinewerfer verhandelt, die fast einen Monat lang immer wechselnd die A1 und die A27 beworfen haben. Zwei Typen die nachts Rasenkantensteine, Gehwegplatten, Bürgersteigkantsteine und ähnliches von Autobahnbrücken gezielt auf Autos geworfen haben. Darunter ein Tanklaster mit 35.000 L Benzin.

Dagegen sind Ladendiebstähle ja wohl Peanuts.
Allerdings darf man da auch auf eien verurteilung wegen versuchten Mordes hoffen.
 

Benutzer19495 

Benutzer gesperrt
naja da wir hier ja im täterschutz-land sind, hoff ma lieber auf sachbeschädigung (weil sie die platten ausm bürgersteig gerissen haben) :ratlos:
Off-Topic:

Absolut richtig. Die deutsche Rechtsrechung ist größtenteils für den Allerwertesten. Manchmal frage ich mich, wie Richter & Co. mit einem gesunden Menschenverstand gewisse Urteile rechtfertigen können....
Beispiel: Der Raser von Rügen. Er hat am 4. Juni 2005 4 18-jährige junge Menschen in den Tod gefahren, weil er mit viel zu hoher Geschwindigkeit (mindestes 180 km/h), in einer unübersichtlichen Kurve mit doppeltdurchgezogener Linie (absolutes Überholverbot), geschätztze 2,0 Promille im Blut UND nachgewiesener Kokainkonsum, gefahren ist. Ich würde jetzt mal behaupten mehr Vergehen aufeinmal gehen nicht. Für mich wie für die Angehörigen IST das 4-facher Mord.
So und jetzt kommt unsere fabelhafte Rechtsprechung ins Spiel. Höchststrafe für fahrlässige Tötung 5 Jahre. Natürlich bekommt er sie nicht...wieso? Na weil er ein bißchen ZUVIEL getrunken hat und ab einer gewissen Promillegrenze ist man vermindert schuldfähig. Demnach wurde 1/3 der Höchststrafe erlassen. Hätte er z.B nur 1,3 Promille gehabt, hätte man die Höchststrafe anwenden können.
...soviel zur deutschen Rechtsprechung!

Sorry fürs Off-topic...aber musste das mal lowerden!:zwinker:
 

Benutzer4977  (34)

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Wenn ich mich über eine Person ärgere aus einem Grund, die zufällig auch Ausländer ist, dann muss man sich meist irgendwie rechtfertigen, um nicht als Rassist abgestempelt zu werden. :ratlos:

Denke genau das ist der springende Punkt, man muss diesen Satz eben voranschieben weil man sonst gleich Obernazi und Antichrist zugleich ist :zwinker:
 
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