Ich glaube bei mir spukt es

Sappho
Benutzer188067  Sorgt für Gesprächsstoff
  • #1
Ich wohne seit Anfang des Jahres in einem 300 Jahre alten Haus und seit einiger Zeit passieren Dinge die immer unerklärlicher werden.

Es bekannt mit Dingen die man nur sehr schwer wahrnimmt, weil im Haus Renovierungsarbeiten laufen.

Aber das eine Katzenklappe aufgeht als würde gerade eine Katze durchlaufen kann ich mir noch mit Windzug erklären, so wie einige andere Dinge, aber gerede ist im Keller der Hochdruckreiniger angegangen und ich musste ihn wieder ausschalten.
Jetzt suche ich dafür eine Erklärung weil das war jetzt wirklich spuky.
 
Fußliebhaber84
Benutzer195524  (41) Verbringt hier viel Zeit
  • #2
gerede ist im Keller der Hochdruckreiniger angegangen und ich musste ihn wieder ausschalten.
Dann war der Ein/Aus Schalter in einer Übergangsposition und ist zufällig gekippt.
 
T
Benutzer167764  Meistens hier zu finden
  • #3
Ok, aber der Geist kommt ja nicht durch die Katzenklappe und hatten die vor 300 Jahren schon Hochdruckreiniger? Oder meinst du, der fummelt mal dran rum, um zu gucken, was passiert?

Gab es in eurer Gegend denn Schlachten, Morde, Gefängnisse, Irrenhäuser oder Klosterschulen? Ich meine, es scheint ja nichts ungeklärtes für den Geist/die Geister zu sein, was ihn/sie hier hält, sondern er scheint sich ja direkt gegen dich und deine Renovierung zu wenden.
 
Lollypoppy
Benutzer71335  (58) Planet-Liebe ist Startseite
  • #4
Ich hätte jetzt mal an einen Waschbären gedacht.
Die sind sehr geschickt mit ihren Fingern/Pfoten, passen durch Katzenklappen und sind extrem neugierig.
 
M
Benutzer181426  (44) Sehr bekannt hier
  • #5
Wenn der Hochdruckreiniger nicht mit Akku läuft, sondern an der Steckdose hing, kann, je nach Schalter, eine Spannungsspitze im Stromnetz zum Einschalten führen. Hatten wir mal ne Weile mit einem Fernseher, der ab und zu einfach an ging.
 
J
Benutzer209822  Sorgt für Gesprächsstoff
  • #6
Wow.. sehr interessant die Story.. gibt es da noch mehr solcher Vorfälle?
Und ist evtl. etwas über vorherige Besitzer des Hauses bekannt?
 
D
Benutzer189883  (50) Verbringt hier viel Zeit
  • #8
Warum ist ein Hochdruckreiniger im Haus an der Steckdose angeschlossen?
 
Sappho
Benutzer188067  Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #9
Ok, aber der Geist kommt ja nicht durch die Katzenklappe und hatten die vor 300 Jahren schon Hochdruckreiniger? Oder meinst du, der fummelt mal dran rum, um zu gucken, was passiert?
Ich habe keine Ahnung, vielleicht war er ja eingeschaltet und nur der Stecker los der vielleicht durch die Katze , Maus was weiß ich richtig Kontakt bekommen so das der Stecker wieder Kontakt hatte.
Gab es in eurer Gegend denn Schlachten, Morde, Gefängnisse, Irrenhäuser oder Klosterschulen? Ich meine, es scheint ja nichts ungeklärtes für den Geist/die Geister zu sein, was ihn/sie hier hält, sondern er scheint sich ja direkt gegen dich und deine Renovierung zu wenden.
Das erste Gebäude wurde 1615 gebaut und ist wohl im 30 jährigen Krieg abgebrannt.
So wie es heute hier steht ist es von 1730. Sicher sind hier Menschen drin gestorben. Von Gewandsamen Toden weiß ich nichts.
 
Sappho
Benutzer188067  Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #10
Warum ist ein Hochdruckreiniger im Haus an der Steckdose angeschlossen?
Keine Ahnung hab ihn Weil er an einer Kabeltrommel angeschossen ist an der mehre Geräte hängen z.b die Ladestationen für die Akkuschauber.
Dann war der Ein/Aus Schalter in einer Übergangsposition und ist zufällig gekippt.
Es gibt wahrscheinlich viele Erklärungen, aber das der Schalter von alleine hochklappt glaube ich weniger.
 
D
Benutzer189883  (50) Verbringt hier viel Zeit
  • #11
Keine Ahnung hab ihn Weil er an einer Kabeltrommel angeschossen ist an der mehre Geräte hängen z.b die Ladestationen für die Akkuschauber.
Es gibt wahrscheinlich viele Erklärungen, aber das der Schalter von alleine hochklappt glaube ich weniger.
Wenns ein Kippschalter ist, kommt je nach Wiederstand und Position evtl. tatsächlich die Katze in Betracht. Die stellen ja gern mal Unfung an. Ansonsten würde ich Elektogeräte, die man eh nur selten braucht, vom Stromnetz trennen. Ein Kurzschluss oder ne andere Fehlfunktion können immer mal vorkommen.
 
Lira.mol9
Benutzer217754  (19) Öfter im Forum
  • #12
Hatte auch mal eine gruselige Situation das Haus in dem mein Freund mit seinen Eltern wohnt wurde unter anderem aus Grabsteinen gebaut, weil der Friedhof weg musste

Wollte nachts auf Klo , alle haben geschlafen und mein Freund war oben . Habe mich unten im Bad so beobachtet gefühlt. Als ich dann wieder hoch wollte, und die Tür vom Bad aufmachen wollte habe ich für einen kurzen Blick einen schwarzen Schatten in Form eines Menschen gesehen. Darauf hin bekam ich Gänsehaut und es war eine extreme Kälte im Raum, die vorher nicht da war.

Hab mich dann eine lange Zeit nicht getraut alleine aufs Klo bei ihm zu gehen 😅

Ansonsten glaube ich nicht dass es Geister oder so gibt auch wenn man sich manches nicht erklären kann
 
Sappho
Benutzer188067  Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #13
Wenns ein Kippschalter ist, kommt je nach Wiederstand und Position evtl. tatsächlich die Katze in Betracht. Die stellen ja gern mal Unfung an. Ansonsten würde ich Elektogeräte, die man eh nur selten braucht, vom Stromnetz trennen. Ein Kurzschluss oder ne andere Fehlfunktion können immer mal vorkommen.
Ja die Katze machen viele Blödsinn ich finde dauert meine alten Stofftiere und Socken überall, fand das schon merkwürdig bis sie erwischte wie sie ein Stofftier das doppelt so groß war wie sie die Treppe runter schleppte.
 
Sappho
Benutzer188067  Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #14
Hatte auch mal eine gruselige Situation das Haus in dem mein Freund mit seinen Eltern wohnt wurde unter anderem aus Grabsteinen gebaut, weil der Friedhof weg musste
Das ist echt schreck und grusselig.
Wollte nachts auf Klo , alle haben geschlafen und mein Freund war oben . Habe mich unten im Bad so beobachtet gefühlt. Als ich dann wieder hoch wollte, und die Tür vom Bad aufmachen wollte habe ich für einen kurzen Blick einen schwarzen Schatten in Form eines Menschen gesehen. Darauf hin bekam ich Gänsehaut und es war eine extreme Kälte im Raum, die vorher nicht da war.

Hab mich dann eine lange Zeit nicht getraut alleine aufs Klo bei ihm zu gehen 😅

Ansonsten glaube ich nicht dass es Geister oder so gibt auch wenn man sich manches nicht erklären kann
Ich eigentlich auch nicht, besonders glaube ich nicht das Geister auf Dachboden oder alten Kellern spucken, oder in alten Irrenanstalten, Folterkammern usw ich Stelle mir immer die Frage Warum sollten sie das tun. Wenn ich hier im Haus sterbe währe es das letzte das ich als Geist in den Keller oder den Dachboden ziehe um den unsicher zu machen.
 
Carignan
Benutzer177399  (43) Meistens hier zu finden
  • #15
Sappho Sappho , ich finde es interessant dass Du die Renovierungsarbeiten erwähnst, dass kann häufig ein Auslöser für Paranormales Phänomene sein.
 
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Buenosaurus
Benutzer186761  (52) Öfter im Forum
  • #23
Ich glaube an die Existenz von Paranormalen Wesen...
Ja. Ich selbst glaube nicht daran, aber als ehemaliger Waldorfschüler bin ich natürlich in der Gesellschaft von Wichteln, Nixen, Sylphen und Feuersalamandern groß geworden und kann das daher nachvollziehen. Ganz zu schweigen von den Waldorf-Müttern und -Vätern, die auch alle schon die Gegenwart von Wichteln gespürt haben. Fühl' dich umarmt. :knuddel:
... das heißt aber nicht dass ich denke dass bei jedem Haus das renoviert wird unerklärliche Phänomene auftauchen, aber in seltenen Fällen kann ich mir durchaus vorstellen dass ein Umbau solche Phänomene provozieren kann. Allerdings bin ich trotz meines Glaubens an Paranormale Wesen immer skeptisch und versuche zuerst eine normale Erklärung zu finden.
Alles, was ich weiß, ist: in sehr alten Häusern hört man nachts immer knackende oder krachende Geräusche. So, als ob jemand die hölzerne Speichertreppe hinauf- oder herabschritte. Es hat aber fast immer was mit Temperaturschwankungen zu tun.
Als ich dann wieder hoch wollte, und die Tür vom Bad aufmachen wollte habe ich für einen kurzen Blick einen schwarzen Schatten in Form eines Menschen gesehen.
Sicher. Unser Auge und unser Gehirn sind darauf trainiert, Bedrohungen zu sehen: selbst wenn es in der Nacht nur ein Mantel ist, der an der Garderobe hängt. Oder unser eigener Schatten.
Darauf hin bekam ich Gänsehaut und es war eine extreme Kälte im Raum, die vorher nicht da war.
Das ist der Schock. Das macht dein Sympathikus-Nervensystem mit dir: du siehst einen verdächtigen Schatten, und zack - steigt dein Blutdruck. Weil sich dein Körper auf eine "fight-or-flight"-Reaktion vorbereitet, während du stillstehst. Deine Gefäße werden besser durchblutet, und damit kühlst du auch schneller aus.
Frau Meier reist weiter
👍
 
Buenosaurus
Benutzer186761  (52) Öfter im Forum
  • #43
Ich bin viel in Island unterwegs gewesen, da spielen Trolle und Co eine große Rolle ... Richtig was machen kannst du ja eh nicht, daher würde ich mich mit dem potenziellen "Geist" gut stellen.
Soviel ich weiß, wird in den nordischen Ländern Bier speziell für Trolle gebraut, die dort ja als gutartige Wesen gelten. Um den Trollen zu danken, stellen die Menschen besonders im Winter über Nacht diese kleinen Bierflaschen nach draußen. Und wenn die Flasche dann am nächsten Morgen leer ist, weiß man, dass ein kleiner Troll vorbeigekommen sein muss und sich am Bier gelabt hat.
Wenn es etwas geben würde, dann könnte man das auch messen/nachweisen.
Ich gebe zu, dass die Anzahl der Bierflaschen statistisch wohl nicht ausreicht, um daraus eine Schätzung der Troll-Gesamtpopulationshöhe abzuleiten, aber zumindest ist das doch ein messbares Experiment.
Von einer Freundin, die auf der Intensivstation arbeitet bekomme ich manchmal Dinge mit, die sich nicht erklären lassen.
Vor vielen Jahren habe ich Nachtwache in einem Pflegeheim gemacht, in dem immer wieder ein bestimmter Bewohner, der Herr [M.], ein großer breitschultriger, schon etwas dementer alter Herr mit schlohweißer Mähne dadurch aufgefallen ist, dass er mitten in der Nacht immer wieder aufgestanden und den Flur entlang bis zur großen Eingangs-Glastür gelaufen ist, an der er dann herumgeklopft hat. Wenn man solche Menschen dann fragt, was sie da machen, sagen sie ja oft: "Ich will nach Hause!" oder "Ich muss zu meinen Kindern!" oder so etwas.

Doch dieser Herr gab stets einen anderen, ungewöhnlichen Grund an: "Ich habe meinen verstorbenen Bruder durch mein Zimmerfenster gesehen. Er hat mir gewunken. Er steht jetzt da draußen vor der Eingangstür, und deshalb bin ich hierher gelaufen."

Natürlich stand niemals jemand da draußen. Die mutigeren Nachtschwestern haben ihm sogar die Tür geöffnet: niemand da! "Wo ist er hin?" wunderte sich dann auch der alte Herr. "Ich habe doch ganz bestimmt meinen toten Bruder vor der Tür stehen sehen. Er hat mir zugewunken."

Der alte Herr beschrieb seinen verstorbenen Bruder (von dem er ja sogar wusste, dass dieser wenige Monate zuvor verstorben war) mit einer solchen Intensität und Glaubwürdigkeit, dass es den furchtsameren unter den Schwestern schon angst und bange wurde. Manche baten sogar darum, gar keine Nachtdienste mehr machen zu müssen, weil ihnen dieser nie gesehene "tote Bruder" doch zu viel Grusel bereitete. Und... war es denn möglich, dass unser Herr [M.] wirklich Tote sehen konnte?

Und so kam mir Herr [M.] eines Nachts auch wieder im Flur entgegen, auf dem Weg zur gläsernen Eingangstür. "Herr [M.]," sprach ich ihn an, "wo wollen Sie denn mitten in der Nacht hin?" - "Zur Eingangstür! Ich bin eben aufgewacht und habe in meinem Zimmer Licht gemacht, denn ich wollte auf die Toilette gehen -- und da habe ich durch mein Zimmerfenster meinen toten Bruder gesehen! Er hat mir zugewunken! Ich glaube, er will mich treffen, und deshalb gehe ich jetzt zur Eingangstür, denn ich denke, er wartet da draußen auf mich..."

Während ich noch im Hinterkopf die Gesprächsoptionen durchging, die ich in so einer Situation als Pfleger anwenden kann, riss Herr [M.] plötzlich seinen Arm hoch, deutete mit ausgestrecktem Finger auf die gläserne Eingangstür, und seine Pupillen weiteten sich: "DA IST ER! ICH SEHE MEINEN BRUDER!"

Ich gebe zu, dass dies ein Moment war, in dem einem schon das Blut in den Adern gefrieren hätte können. Aber dann drehte ich mich um und sah das, was Herr [M.] auch sah: unsere Spiegelbilder im Glas der Tür. Draußen war es dunkel; der Flur war beleuchtet: natürlich sahen wir uns selbst.

"Herr [M.]," fragte ich, "ist ihr Bruder gerade alleine vor der Tür?" - "Nein," antwortete Herr [M.], "er ist mit dem großgewachsenen Pfleger zusammen, der immer eine weiße Uniform trägt."

"Herr [M.]," fragte ich, "hat Ihr Bruder Ihnen sehr ähnlich gesehen?" - "Ja," rief Herr [M.], "er war, wie ich, ein großer, breitschultriger Mann mit schlohweißer Mähne! Er war ein schöner Mann, wenn ich das so sagen darf. Intensive Augen hatte er!"

Herrn [M.]s toter Bruder ist niemals um unser Pflegeheim geschlichen. Herr [M.] hat auch niemals seinen toten Bruder im Fenster oder in der Glastür gesehen, sondern immer nur sich selbst, und in sich selbst den ähnlich gebauten Bruder erkannt: wenn es drinnen hell war, und draußen dunkel: dann spiegelt man sich in der Glasscheibe.

Glücklicherweise konnte ich das dem Herrn [M.] irgendwie erklären, und mit meiner Erklärung war er zufrieden. Er konnte in dieser Nacht auch gut schlafen ohne dass ich ihm zusätzliche Schlaftabletten hätte geben müssen.
 
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Nevery
Benutzer72433  Planet-Liebe ist Startseite
  • #54
Ich hab schon zu viel spooky Zeugs erlebt - keineswegs immer negativ oder mit einem Gefühl der Bedrohung belegt - dass ich ganz sicher nicht ausschließe, dass es da so einiges gibt.

Da ichs aber auch nicht nachweisen kann bin ich absolut fein mit "kann ich nicht beurteilen, dazu fehlt es mir an Gewissheit, kann sein, kann auch sein das nicht".

Man kann ja auch einfach mal zugeben dass man etwas nicht beurteilen kann, anstatt zu sagen "kenn ich nicht, kann ich nicht, lässt sich aktuell nicht beweisen, also ist es nicht". Denke ich mir auch immer bei den Flatearthern.

Einzig an eine göttliche Wesenheit kann ich nicht glauben - hab aber auch kein Problem mit Menschen die dran glauben, sofern sie in dessen Namen keine grobe Scheisse anstellen.
 
Buenosaurus
Benutzer186761  (52) Öfter im Forum
  • #55
Man kann ja auch einfach mal zugeben dass man etwas nicht beurteilen kann, anstatt zu sagen "kenn ich nicht, kann ich nicht, lässt sich aktuell nicht beweisen, also ist es nicht". Denke ich mir auch immer bei den Flatearthern.
Ich bin jetzt doch schon ein bisschen sprachlos: gerade von dir hätte ich erwartet, dass du den Flat-Earthern widersprichst!

Oder bin ich jetzt auf dem ganz falschen Dampfer, der auch gar nicht über den Horizont fallen kann, weil die flache Erde mehr wie eine Schüssel aussieht, wenn man am Meeresufer steht und den Horizont ansieht -- bitte was?
 
B
Benutzer420  dauerhaft gesperrt
  • #56
Die Auswirkungen waren trotzdem spürbar und ein Messversuch ist reproduzierbar.
nein, das waren sie natürlich nicht. Bevor man die Radioaktivität entdeckt hat, konnte man sie sich noch nicht einmal vorstellen.
 
Nevery
Benutzer72433  Planet-Liebe ist Startseite
  • #57
Ich bin jetzt doch schon ein bisschen sprachlos: gerade von dir hätte ich erwartet, dass du den Flat-Earthern widersprichst!
Die sind der Überzeugung, dass die Erde flach sein muss, weil jede andere Option schlicht über deren Horizont hinaus geht.

Es täte denen sehr gut, die eigenen Grenzen zu erkennen, und zu akzeptieren, dass "verstehe ich nicht" nicht "existiert nicht" bedeutet.

Und so sehe ich das auch mit manchen anderen Dingen, wenn Leute nur aus ihrer persönlichen Erfahrung und den (aktuellen) Grenzen des Wissens heraus etwas felsenfest behaupten wollen: Bisschen arg beschränkt.

Also, ja, ich widerspreche deren Glauben absolut.
 
Zuletzt bearbeitet:
B
Benutzer420  dauerhaft gesperrt
  • #58
Weil du so sympathisch rüberkommst 😁, schreibe ich dir mal zwei Beispiele und du erklärst mir die Geschehnisse mit deinem offensichtlich wachen Menschenverstand.

Auf der Intensivstation, in der eine meiner besten Freundinnen arbeitet, war zum Coronalockdown ein älteres Ehepaar eingeliefert worden.
Beiden ging es sehr schlecht.
Der Mann verstarb.
Um die kranke Frau zu verschonen, entschied die Tochter, ihrer Mutter den Tod noch nicht mitzuteilen.
Aber die Mutter wusste es schon, denn der Verstorbene hatte sich bei ihr verabschiedet.
(Er lag nicht im selben Zimmer)

Ich stand neben meinem Mitazubi im Labor und hatte plötzlich intensives Bauchkribbeln, wie von einer Verliebtheit ausgelöst und wusste, dass das Gefühl nicht von mir kommt.
Ich fragte ihn direkt ob er gerade verliebt sei und eben an sie gedacht hat, was er bejahte.
Es war, wie wenn sich dieses intensive Gefühl auf mich übertragen hätte.
Das sind eindrucksvolle Geschichten. Allerdings ist das nicht ganz zu vergleichen mit der Geschichte mit der Uhr. Das Menschen intuitiv etwas an einem anderen Menschen wahrnehmen ist besser zu erklären, als das ein technisches Gerät ohne Energie funktioniert. Wenn die Uhr keinen Akku oder Kondensator oder etwas wie eine aufgezogene Feder hatte, ist das schlicht nicht möglich, dass sie wochenlang die korrekte Zeit anzeigt, wenn keine Batterie eingelegt wird.
 
Nevery
Benutzer72433  Planet-Liebe ist Startseite
  • #59
Wenn die Uhr keinen Akku oder Kondensator oder etwas wie eine aufgezogene Feder hatte, ist das schlicht nicht möglich, dass sie wochenlang die korrekte Zeit anzeigt, wenn keine Batterie eingelegt wird.
...jedenfalls nicht nach unserem aktuellen Wissensstand.

Wie viel Angst muss einem sowas wohl machen, damit man es lieber kategorisch ausschließt, anstatt die Grenzen zuzugeben? Alternativ ist es pure Arroganz.

Halte ich sowas für wahrscheinlich? Nein. Kann ichs ausschließen? Genau so wenig - denn, wen ich aus der bisherigen Geschichte der Menschheit eins gelernt habe, dann, dass wir wenig wissen. Das ist heute nicht anders als vor 500 Jahren, klar weiß man in Klasse 10 mehr als in 5, aber zu glauben man wisse alles wäre lächerlich.
 
Triforce5586
Benutzer229176  (39) Ist noch neu hier
  • #60
nein, das waren sie natürlich nicht. Bevor man die Radioaktivität entdeckt hat, konnte man sie sich noch nicht einmal vorstellen.
Natürlich ist die Auswirkung von Radioaktivität schädlich?! Nur weil man sie nicht kennt heißt das doch nicht, dass es dem Körper nicht schadet?!
 
Carignan
Benutzer177399  (43) Meistens hier zu finden
  • #61
Und was stellst du dir konkret darunter vor?
Was ich mir unter Paranormale Wesen vorstelle? Verschiedenes. Ich denke es gibt viele Wesen oder Energien deren Herkunft oder Existenz man (noch) nicht nachweisen kann. Ich glaube an Seelen Verstorbener und dass sie sich uns zeigen und teilweise mit uns kommunizieren können. Und ich glaube auch dass der Glaube an Feen und Zwerge nicht ganz aus der Luft gegriffen ist. Ich glaube zwar nicht an kleine Männchen mit roten Zipfelmützen und kleine geflügelte Frauen, aber ich glaube an eine beseelte Natur, dass jedes Lebewesen eine Seele hat, auch Pflanzen. Und ich kann mir gut vorstellen dass es so was wie Elementarwesen oder Naturgeister gibt aus denen in Erzählungen irgendwann Zwerge und Feen gemacht wurden um sie besser zu erklären. Aber was sind sie genau? Die Seelen von Pflanzen die sich als Erscheinungen manifestieren oder was anderes? Ich weiss es nicht. Ich kann mir auch gut vorstellen dass Poltergeistaktivitäten (von denen wird oft vermutet dass es unbewusste Telekinetische Fähigkeiten von Menschen sind) oder auch Geister nicht menschlichen Ursprungs existieren könnten doch woher sie kommen, wenn sie denn wirklich existieren, weiss niemand, darüber gibt es nur Annahmen und Spekulationen, zb dass sie aus einer Parallelwelt stammen, doch wirklich wissen tut es niemand. Es gibt in der Parapsychologie zwei Probleme : Erstens sind Messinstrumente mit deren Hilfe wir die Existenz solcher Wesen ganz sicher nachweisen oder dementieren können noch nicht entwickelt und zweitens gibt es auf diesem Gebiet enorm viel Scharlatane und Betrüger was dazu führt dass es oft nicht ernst genommen wird und Leute die daran glauben ausgelacht werden.
 
B
Benutzer420  dauerhaft gesperrt
  • #62
...jedenfalls nicht nach unserem aktuellen Wissensstand.
Diese Einschränkung gilt tatsächlich für alles, was man weiss. Trotzdem ist ein technischer Sachverhalt, der schliesslich mit unserem Wissen erfunden wurde, wesentlich weniger mit übernatürlichen Dingen zu erklären als Ereignisse auf der spirituellen Ebene.

Ich glaube schon, dass man mit unserem Verstand die Frage beantworten kann, ob es möglich ist, dass ein Elektromotor ohne elektrische Energie für lange Zeit in Bewegung gesetzt werden kann.

Wir können uns aber nicht mit den uns bekannten wissenschaftlichen Methoden Fragen erklären wie, warum wir jemanden lieben, ob das Leben einen Sinn hat, wie wir spüren, ob es jemandem schlecht geht, ob es ein Leben nach dem Tod gibt usw.

So ist auch nicht wissenschaftlich erforschbar, ob es einen Gott gibt, weil das nur dem Glauben zugänglich ist.

Es ist aber durchaus erforschbar und auch hinlänglich bekannt, wie ein elektrisch angetriebenes Uhrwerk funktioniert und wann es nicht funktionieren kann.
Wie viel Angst muss einem sowas wohl machen, damit man es lieber kategorisch ausschließt, anstatt die Grenzen zuzugeben?
Mir macht das überhaupt keine Angst. Ganz im Gegenteil, ich finde es wundervoll, dass wir so unglaublich viele Dinge noch nicht wissen. Das Leben wäre doch total langweilig, wenn wir schon alles wüssten.

In diesem Punkt bin ich auch sehr zuversichtlich. Wir Menschen werden niemals alles wissen und uns deshalb auch so lange daran erfreuen können, immer wieder neues zu entdecken und anderes infrage zu stellen, solange es Menschen gibt.
Alternativ ist es pure Arroganz.
Arroganz gegenüber wem oder was?
Halte ich sowas für wahrscheinlich? Nein. Kann ichs ausschließen? Genau so wenig
Das ist Unsinn. Man kann sehr viele Dinge nicht genauso wenig ausschliessen, wie man sie für wahrscheinlich halten kann.

Du kannst natürlich bei allen Dingen, die gewiss sind, sagen, dass es nur eine mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit dafür gibt. Bei vielen Dingen ist die Wahrscheinlichkeit aber so nah an der Sicherheit, dass es einfach keinen Sinn mehr hat, die Sicherheit abzustreiten.
- denn, wen ich aus der bisherigen Geschichte der Menschheit eins gelernt habe, dann, dass wir wenig wissen. Das ist heute nicht anders als vor 500 Jahren,
Auch das ist unsinnig, weil wir heute natürlich ungleich mehr wissen als damals und vor allem auch ein ganz anderes Wissen darüber haben, wie man Wissen bewerten kann. Vor 500 Jahren waren grundlegende wissenschaftliche Methoden ja noch nicht einmal erfunden, geschweige denn umgesetzt. Insofern glaubten die Menschen ausschliesslich an ihre Erfahrungen oder das, was sie glauben sollten.

Anders als heute war es ja auch gar nicht möglich, bestimmte Dinge infrage zu stellen, ohne dafür auf dem Scheiterhaufen zu landen.
klar weiß man in Klasse 10 mehr als in 5, aber zu glauben man wisse alles wäre lächerlich.
Natürlich wäre das lächerlich. Das hat ja aber auch niemand behauptet.

Um bei deinen Schülern zu bleiben: in der fünften Klasse weiss man vielleicht 0,00002% von dem, was die Menschheit weiss. In der zehnten Klasse sind es dann schon 0,00003%.

Man weiss dann aber immer noch mehr als 99,9999999999% von dem nicht, was man vielleicht irgendwann wissen könnte, vorausgesetzt, wir Menschen oder andere intelligente Wesen können solange überleben.
 
Zuletzt bearbeitet:
B
Benutzer420  dauerhaft gesperrt
  • #63
Natürlich ist die Auswirkung von Radioaktivität schädlich?! Nur weil man sie nicht kennt heißt das doch nicht, dass es dem Körper nicht schadet?!
ja, natürlich, aber trotzdem war die radioaktive Strahlung noch für niemanden spürbar, bevor man sie entdeckt hat.
 
Katzenauge123
Benutzer202690  (40) Verbringt hier viel Zeit
  • #64
Natürlich ist die Auswirkung von Radioaktivität schädlich?! Nur weil man sie nicht kennt heißt das doch nicht, dass es dem Körper nicht schadet?!
Du weißt, dass es verschiedene Strahlungsarten gibt?
Dass der Körper zu einem gewissen Grad fähig ist, verletzte Zellen korrekt zu reparieren?
Dass wir selber strahlen?
Dass es kosmische Strahlung gibt?
Dass wir natürliche Radionuklide haben?

Für mich klingst du sehr unwissend 🤔
 
F
Benutzer217578  (38) Öfter im Forum
  • #65
Ich wohne seit Anfang des Jahres in einem 300 Jahre alten Haus und seit einiger Zeit passieren Dinge die immer unerklärlicher werden.

Es bekannt mit Dingen die man nur sehr schwer wahrnimmt, weil im Haus Renovierungsarbeiten laufen.

Aber das eine Katzenklappe aufgeht als würde gerade eine Katze durchlaufen kann ich mir noch mit Windzug erklären, so wie einige andere Dinge, aber gerede ist im Keller der Hochdruckreiniger angegangen und ich musste ihn wieder ausschalten.
Jetzt suche ich dafür eine Erklärung weil das war jetzt wirklich spuky.

Meine Großeltern lebten in einer früheren Scheune. "Früheren" meint in diesem Fall, dass die Scheune etwa zu Goethes Lebzeiten zum Wohnhaus wurde. Dort "spukte" es immer. Das begann mit Waschbären und Mäusen und endete bei mancher Leitung, die ihren Zenit schon vor Jahren überschritten hatte.
Besonders schlimm war der Weg ins "normale Wohnzimmer". Das "normale Wohnzimmer" war ein Anbau, wiederum aus dem 19. Jahrhundert und mit einer Trittstufe vom eigentlich Wohnhaus getrennt. Diese Trittstufe knarrte und es schien irgendwas darin gefangen zu sein. In Wahrheit war der Hohlkörper irgendwann mal mit allerlei Papierresten gefüllt worden und beim Renovieren fanden wir irgendwann Zeitungsseiten aus den früheren 1950er Jahren wieder.

Vor knapp zehn Jahren mussten meine Eltern und ich zu einem 90. Geburtstag in den Weihnachtsferien. Das Navigationsgerät lud in der Küche und als ich mir die Dominosteine nehmen wollte, sprach eine Stimme "Sie haben ihr Ziel" erreicht. Das Gerät war eingeschaltet und versehentlich in einem "Simulationsmodus" gelandet, was wohl eine moderne Spielerei war. Allerdings hatte dies drei Stunden vor dem Moment niemand gemerkt.
 
B
Benutzer420  dauerhaft gesperrt
  • #66
noch mal zum Thema Wissen und der elektrisch betriebenen Uhr, die angeblich wochenlang ohne Batterie im Betrieb war:

Ich halte es durchaus für legitim, wenn jemand sagt, dass er weiss, dass eine batteriegetriebene Uhr ohne Batterie nicht funktionieren kann.

Erstens kann man wissenschaftlich korrekt erklären, wie der Antrieb einer solchen Uhr funktioniert und begründen, warum sie dafür Strom benötigt.

Zweitens kann man wissenschaftlich korrekt begründen, wieso der Antrieb einer solchen Uhr ohne Strom nicht funktionieren kann.

entscheidend für eine wissenschaftlich fundierter Aussage, und damit für tatsächliches Wissen ist die Tatsache, dass beides auch experimentell nachweisbar ist.

Jede korrekt konstruierte Uhr mit Batterieantrieb funktioniert, wenn eine aufgeladene Batterie eingelegt wird. Damit wurde die wissenschaftliche Aussage verifiziert.

Keine korrekt konstruierte Uhr mit Batterieantrieb funktioniert, wenn keine aufgeladene Batterie eingelegt wird.

Solange niemand ein wissenschaftlich korrekt durchgeführtes Experiment vorlegt, in dem eine elektrisch betriebene Uhr auch ohne Strom funktioniert hat, müssen wir davon ausgehen, dass diese Uhr tatsächlich elektrischen Strom benötigt.

Das kann wie gesagt, jederzeit verifiziert werden und ist bislang noch niemals falsifiziert worden.

Insofern halte ich es dann auch für zulässig, wenn jemand sagt, dass er weiss, dass diese Uhr eine Batterie braucht.
 
Allegiance147
Benutzer203000  Öfter im Forum
  • #67
Wenn der Hochdruckreiniger nicht mit Akku läuft, sondern an der Steckdose hing, kann, je nach Schalter, eine Spannungsspitze im Stromnetz zum Einschalten führen. Hatten wir mal ne Weile mit einem Fernseher, der ab und zu einfach an ging.
🫣 Das mit dem Fernseher hatten wir auch und dann ging der auf voller Lautstärke los 😳 2 Nächte hintereinander. Seither habe ich eine Steckdosenleiste mit Schalter, diese Schalte ich Nachts ab. Spuk beendet. Aber im ersten Moment gruselig. In meinem Haus (Bj 1961) starb damals (1982) der erste Besitzer. Vielleicht hat ihm der Smart TV so gut gefallen das er ihn testen wollte 😁
 
Zuletzt bearbeitet:
Sappho
Benutzer188067  Sorgt für Gesprächsstoff
  • Themenstarter
  • #68
Meine Großeltern lebten in einer früheren Scheune. "Früheren" meint in diesem Fall, dass die Scheune etwa zu Goethes Lebzeiten zum Wohnhaus wurde. Dort "spukte" es immer. Das begann mit Waschbären und Mäusen und endete bei mancher Leitung, die ihren Zenit schon vor Jahren überschritten hatte.
Besonders schlimm war der Weg ins "normale Wohnzimmer". Das "normale Wohnzimmer" war ein Anbau, wiederum aus dem 19. Jahrhundert und mit einer Trittstufe vom eigentlich Wohnhaus getrennt. Diese Trittstufe knarrte und es schien irgendwas darin gefangen zu sein. In Wahrheit war der Hohlkörper irgendwann mal mit allerlei Papierresten gefüllt worden und beim Renovieren fanden wir irgendwann Zeitungsseiten aus den früheren 1950er Jahren wieder.

Vor knapp zehn Jahren mussten meine Eltern und ich zu einem 90. Geburtstag in den Weihnachtsferien. Das Navigationsgerät lud in der Küche und als ich mir die Dominosteine nehmen wollte, sprach eine Stimme "Sie haben ihr Ziel" erreicht. Das Gerät war eingeschaltet und versehentlich in einem "Simulationsmodus" gelandet, was wohl eine moderne Spielerei war. Allerdings hatte dies drei Stunden vor dem Moment niemand gemerkt.
Ja das ist genau das was ich meine es gibt immer irgendwie eine plausibel Erklärung. Zu 98% jedenfalls. Die restlichen 2 % sind einfach nur schwerer zu finden und oft sind es so banale Lösungen das man sie nicht sieht oder in Erwägung zieht.
 
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