ich gegen vater - abtreiben? oder???

Benutzer54569  (34)

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Hallo
:geknickt:
Also mir gehts gar nicht gut. Ich mag mich erstmal entschuldigen, dass ich schon wieder so lange nicht da war, aber ich konnte einfach nicht. Ich habe es gemacht, ich habe vor einer Woche mein Kind hergegeben. Ja, es fühlt sich schon bissl erleichternd an, aber es tut noch so viel mehr weh. Seltsamer weise verstehen wir uns mit dem Vater jetzt wirklich wieder viel besser. Dafür hat er aber gesagt, dass er nachher für mich da ist und er wars genau einen Tag lang, bis er der Meinung war das reicht. Seltsamer Weise bin ich in diesem Zentrum zurück in den Warteraum, nach dem Eingriff, und er war fertig. Ich dachte er würde sich drüber freuen und es ging ihm schlecht damit. Ich kann grad nicht mehr schreiben. Muss schon wieder :cry:
Ich hätte das nicht tun dürfen.
 

Benutzer69081  (35)

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Lass dich erstmal knuddeln :knuddel:

Mir fehlen da echt die Worte! Vielleicht wäre es gut, wenn du dir professionelle Hilfe holen würdest, um das zu verarbeiten.

Habe im anderen Thread gelesen, dass alle plötzlich betroffen waren, ich hoffe sie stehen dir jetzt wenigstens bei.

Alles Gute!
 

Benutzer31272  (36)

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ich würde dir auch raten zur professionellen Hilfe, es hilft wirklich bei mir waren es zwar Eheprobs. aber es hat so gut getan.

Lass dich knuddeln
 

Benutzer63819 

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Ich kann dazu nichts sagen, außer fühl dich gedrückt. :knuddel:
 

Benutzer35546 

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Fühl dich gedrückt! Ich kann dir nichts wirklich aufmunterndes schreiben, nur, dass du es hoffentlich bald verarbeitest...

Lillaja
 

Benutzer54569  (34)

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Vielleicht ein wenig weil ich es allen recht machen wollte. Und weil sich meine Umgebung darin einig schien, dass es verantwortungslos ist dieses Kind zu bekommen. Dass ich doch sowas (was auch immer das in ihrer meinung sein mag) doch nicht meinem Kind antun will und kann. Dass es nur egoismus wäre dieses arme Kind zu bekommen. Weil der Vater gedroht hatte uns das Leben schwer zu machen wie nur irgend möglich. Weil ich mir einmal helfen lassen wollte und nicht meinen Sturkopf durchsetzten wollte. Weil der Vorwurf kam, dass Ratschläge eh sinnlos wären weil ich sie ignoriere und immer glaube alles besser zu wissen und das auch als leute mit 20 jahren mehr lebenserfahrung und dass es angebracht wäre spätestens jetzt mal was zu ändern. usw. ... und doch, es war mein engel, mein würmchen. Ich hatte es lieb und auch wenn ich nicht weiß was die Zukunft mit sich gebracht hätte, eines weiß ich, auch wenn da viele anderer Meinung waren, ich hätte mein Kind nicht links liegen gelassen. Ich hatte es doch schon jetzt geliebt. Ich hätte mit allem was ich habe dafür gekämpft, dass es dem kind gut gegangen wäre. Ich hatte mich auf mein kleines gefreut. Aber ich hatte Angst, dass mein bestes vielleicht doch nicht genug sein könnte,dass die mit mehr lebenserfahrung vielleicht doch recht haben, dass das was ich habe und ihm hätte geben können nicht reicht, vor allem wenn die Umgebung dann auch noch gegen einen Kämpft.
 

Benutzer66733 

Benutzer gesperrt
Hey Kopf hoch !

Klar fühlst du dich am miesesten, denn letztendlich war es deine Verantwortung, quasi ein eventuelles Leben zu verhindern. Aber es ist jetzt so. Du bist deswegen kein Monster.
Du hast dich jetzt erstmal für DEIN Leben entschieden.

Und zu 100% ist auch gar nicht sicher, ob der Embryo überlebt hätte bis zur Geburt.
Das kann man nicht mit Garantie sagen.

Ich wüsste gar nicht wie ich entscheiden würde, wenn ich eine Frau wäre. Ist nicht einfach.
 

Benutzer35546 

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Hey Kopf hoch !

Und zu 100% ist auch gar nicht sicher, ob der Embryo überlebt hätte bis zur Geburt.
Das kann man nicht mit Garantie sagen.

QUOTE]

Den Satz finde ich nicht gerade passend, sorry! Der Rest war ja lieb, aber den hättest du dir sparen können! (Ist nicht böse gemeint, nur ein Hinweis!

Lillaja
 

Benutzer67156 

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Hallo du!
Erstmal muss ich sagen, dass ich dich verstehen kann und dass ich am Ende wahrscheinlich genauso gehandelt hätte wie du, einfach weil ich keinen anderen Ausweg sehen würde und weil ich es mir selber auch nicht zutrauen würde ein Kind aufzuziehen.

Ich denke, du musst jetzt lernen mit deiner neuen Situation umzugehen. Dabei ist es hilfreich sich einen unabhängigen Menschen an seine Seite zu holen. Veile Frauen, die abgetrieben haben, begeben sich danach in eine Therapie um das Geschehene zu verarbeiten. Ich denke, das wäre bei dir auch sehr ratsam, besonders da du dich selber ja auch eher als labile Persönlichkeit entstufst und auch schon mal in einer Therapie warst (oder habe ich das jetzt falsch verstanden?)

Was tanzt du eigentlich? Standart oder Latein? Und welche Klasse tanzt ihr zur Zeit? Ich tanze nämlich auch, allerdings bin ich erst am Anfang meiner "Lateinturnierkarriere" :zwinker:
Auch wenn es enorm schwer ist einen neuen Tanzpartner zu finden, du solltest dich darum bemühen! Wann immer du deinen jetzigen Tanzpartner siehst, wirst du an das Kind erinnert und das ist definitiv nicht förderlich für deine Gesundheit und deine Psyche.
Außerdem scheint auch er nicht der psychisch stärkste zu sein, ansonsten hätte er dir wie ein Mann beigestanden und nicht wie ein kleiner 15-jähriger Junge, der von nichts eine Ahnung hat!

Ich wünsche dir alle Kraft der Welt und wer weiß, vielleicht treffen wir uns ja in ein paar Jahren auch mal auf einem Turnier. :grin:
 
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