Ich fange an mich zu verletzen

Benutzer142319 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo liebe Forummitglieder,, dass ich daran gedacht habe, wenn es mir seelisch sehr schlechti Iging
ich hätte zwar nicht gedacht, dass ich mal in diesen Thread schreibe trotzdem.
Erst einmal kurz zu mir:

  • ich bin seit über einem Jahr wegen zu wenig Krankheitseinsicht und damit verbundenen Depressionen einmal die Woche bei einer Psychologin
  • an sich bin ich relativ stabil
  • Antidepressiva nehme ich nicht mehr
Vorab möchte ich erst einmal erwähnen, dass ich nicht auf die Idee kommen würde mich zu ritzen oder ähnliches. Angefangen hat es damit, dass wenn es mir seelisch schlecht ging ich heiß duschen war oder mir heißes Wasser über die Hände hab laufen lassen. Um mich so abzulenken und zu merken "dass ich noch da bin"... Das habe ich selten gemacht.
In letzter Zeit geht es mir nicht zu gut. Wenn irgendetwas ist kratze ich mich, oder beiße mich in die Hand(sehr selten), um nicht zu weinen, wenn ich irgendwo bin. Ebenso kriselt es leicht zwischen mir und meinem Freund. Es kommt aber eher von meiner Seite. Ich denke dann immer, dass er denkt ich sei eine Heulsuse etc. Ich habe einfach zu wenig Selbstbewusstsein und weiß auch nicht, wie ich das aufstocken soll...
Das Problem ist, dass ich mir nicht weh tun möchte. Ich mache es auch selten und bin noch so ziemlich am Anfang, aber ich möchte da nicht reinrutschen oder ähnliches.

Habt ihr irgendeinen Rat was ich dagegen tun könnte und wie ich selbstbewusster werde?
Bitte keine angreiflichen Kommentare :frown:
Danke fürs lesen! :smile:

P.S.: Mit meinen Eltern und meinem freund bzw. Freunden kann ich darüber nicht reden und mit der Psychologin darüber reden möchte ich nicht, weil ich mir dann wieder denken kann, wie dass Gespräch abläuft und darauf habe ich keine Lust..
 

Benutzer136760 

Beiträge füllen Bücher
Wie alt bist du?
Wie kommt es, dass du die Antidepressiva abgesetzt hast und als stabil giltst, wenn du doch offensichtlich mit dem Gedanken spielst, dich selbst zu verletzen?
Hast du von deiner Psychologin Methoden an die Hand bekommen, wie du mit Situationen umgehen kannst, wenn es dir weniger gut geht?

Sorry für die vielen Fragen aber angesichts der Fragestellung finde ich es schwierig, etwas zu raten (außer, dass du dich an deine Therapeutin wenden sollst, was du ja nicht möchtest.)
 

Benutzer142319 

Verbringt hier viel Zeit
Danke erstmal für die Antwort :smile:

Ich habe das Antidepressiva damals in der Akutphase bekommen, weil ich nur noch geweint habe und es mir sehr schlecht ging.. Das Antidepressiva wollte ich nicht mehr nehmen, weil es mir gut ging. Diese Gedanken habe ich erst seit kurz, dass hat aber nichts mit dem absetzen zu tun, da der Stoff noch Monate nach wirkt... Meine Psychologin weiß von diesen Gedanken glaube ich nichts... Ich möchte mit ihr wie gesagt auch nicht groß darüber reden, weil sie dann ein riiiiiiieeeeeßen Thema draus macht und ich darauf keine Lust habe.
ich möchte das alleine hinbekommen...

Und ja, dass habe ich, aber manchmal gibt es Situationen, in der ich unter Zeitdruck stehe, dass ich da gar nicht groß nach denke...
 

Benutzer136760 

Beiträge füllen Bücher
Mal unter Vorbehalt, weil ich wie gesagt finde, dass du das mit deiner Therapeutin besprechen solltest (oder mit jemandem, der mehr Ahnung hat und sich eher auf dich einstellen kann als jemand, der deine Beiträge aus dem Netz kennt)
Kannst du in den Situationen wie du sie ansprichst versuchen, kurz durchzuatmen, dir ein wenig Zeit zu nehmen und dir die Methoden ins Gedächtnis rufen, die du gelernt hast?
Auch wenn das nicht sofort klappen wird - versuch es immer wieder und bastele dir deine eigene kleine Routine, die du abrufen kannst, wenn du merkst, dass dir die Situation zu entgleiten droht.

Und hast du mal darüber nachgedacht, evtl. die Therapeutin zu wechseln? Es ist wichtig, dass du mit ihr über alles reden kannst und dass sie so auf dich eingehen kann, wie du es brauchst.
 

Benutzer126793 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich bin zwar in Sowas nicht großartig gebildet oder änliches aber ich sag mal so es gibt ja Menschen mit gewissen zwang etcpp. versuch doch mal die mildere schmerzgrenze nimmst ein gummiband machste dir über Handgelenk und wen du den Zwang hast ziehste dran und lässt es los so kommst du nich auf die Gedanken dich zu Ritzen oder zu verbrühen.
 

Benutzer142764  (25)

Benutzer gesperrt
Die Therapeutin ist dazu da, um dir genau bei sowas zu helfen. Wenn du mit ihr nicht drüber reden kannst, weil du keine Lust auf das Gespräch mit ihr hast, würde ich dir auch raten dich nach einer neuen Therapeutin umzusehen, sonst sitzt du da nur deine Stunde ab und am Ende bist du nicht so viel weiter gekommen, wie du hättest weiter kommen können.
 

Benutzer152490  (21)

Sorgt für Gesprächsstoff
Also ich weiß wie es dir gehen muss da ich das mit dem verletzen selber ganz gut kenne. Villeich könnte es dir helfen dir zu überlegen warum du es machst und was dagegen spricht und was deine Motivation ist damit aufzuhören. Hat bei mir geholfen da ich eventuelle Verletzungen vor meinen erklären wollte und habe mich jetzt seit gut einem Monat nicht ein bisschen (selbst)verletzt.
Und wenn du nicht mit deinem Therapeuten sprechen willst solltest du dir Überlegenheit ob das wirklich der richtige für dich ist
 

Benutzer6428 

Doctor How
An der Stelle zitiere ich nochmal Mirellas Beitrag, denn der enthält quasi die wichtigsten Fragen, von denen du bisher leider nur eine einzige sehr oberflächlich beantwortet hast.
Wie alt bist du?
Wie kommt es, dass du die Antidepressiva abgesetzt hast und als stabil giltst, wenn du doch offensichtlich mit dem Gedanken spielst, dich selbst zu verletzen?
Hast du von deiner Psychologin Methoden an die Hand bekommen, wie du mit Situationen umgehen kannst, wenn es dir weniger gut geht?

Sorry für die vielen Fragen aber angesichts der Fragestellung finde ich es schwierig, etwas zu raten (außer, dass du dich an deine Therapeutin wenden sollst, was du ja nicht möchtest.)

Zusätzlich ist auch unklar, ob du die ADs selbst abgesetzt hast, denn egal ob sie nachwirken oder nicht, sowas ist mit einem entsprechenden Arzt abzusprechen, denn wenn man das unkontrolliert selbst tut, weil es einem besser geht, dann ist die Folge oft, dass es einem hinterher WESENTLICH schlechter geht!!

Weißt du..Menschen betreiben Selbstverletzung aus den verschiedensten Gründen. Wieso glaubst du, dass es einen allgemeinen Knopf gibt, den man drücken kann, und dann ist alles wieder gut? Es gibt dafür nicht einfach EINE Lösung.

Wenn du das Problem also ohne fremde Hilfe lösen möchtest, dann wirst du es erstmal verstehen müssen. Bisher scheinst du aber noch gar nicht verstanden zu haben, dass nicht die Therapeutin ein "riesen Thema" draus macht. Es IST bereits ein RIESEN Thema. Sie würde dir nur versuchen aufzuzeigen, dass es eins ist.

Ohne dass das jetzt irgendwie böse klingen soll: Wenn du deine Probleme selbst lösen können möchtest, dann wirst du dich mit dem Thema sehr viel mehr befassen müssen, als ein paar wenige Zeilen in ein Forum zu posten und dabei kaum etwas über dich zu erzählen...nichtmal dein Alter. Das solltest du als erstes begreifen. Es wird keine einfache Lösung geben und vielleicht schaffst du es doch nicht alleine..was wäre so schlimm daran? Bisher kann ich mir einfach nicht vorstellen, warum es so blöd wäre es zu versuchen und der Therapeutin davon zu erzählen. Glaubst du, du stehst dann doof da? oder schwach? Warum hast du Angst davor?

So viele Fragen...und ich will dir wirklich irgendwas raten können, wenn auch nur was kleines...aber ich verstehe dich nicht...kann ich auch nicht, denn bisher kenne ich kaum etwas von dir. Vielleicht kannst du da echt nochmal Licht ins Dunkel bringen.
 

Benutzer142319 

Verbringt hier viel Zeit
Vielen Dank erst einmal für eure Beiträge. :smile:

Was noch hinzuzufügen war-
  • Ich bin 18
  • habe die Medikamente NICHT alleine abgesetzt, sondern in Absprache mit dem Arzt
Ich verletze mich erst seit kurzem und habe es auch erst zwei mal gemacht, ich habe es auch nicht nochmal vor... Als ich es getan habe, ging es mir seelisch kurzzeitig sehr schlecht, weil mich jemand sehr enttäuscht und gedemütigt hat... Ich möchte einfach nicht, dass es nochmal so weit kommt...
Im Moment geht es mir ganz gut. :smile:
 

Benutzer101125  (30)

Meistens hier zu finden
Ich hatte auch immer mal wieder Phasen, in denen ich mich leicht verletzt habe. Mir hilft es in solchen Situationen etwas mit meinen Händen zu machen, z. B. häkeln oder einfach mit dem Handy rumspielen, bis ich wieder etwas runtergekommen bin und eigentlich keine Lust mehr drauf hab.
 

Benutzer149905 

Sorgt für Gesprächsstoff
Also erstmal: Ich hatte auch Depressionen, über ein Jahr, im Moment gehts mir aber wieder sehr gut. Ich weiß wie du dich fühlst, Depressionen sind grausam. Ich habe mich auch geritzt, das hat aber schon vor Jahren angefangen und ist dann immer seltener geworden, das letzte Mal war immerhin wor sechs Monaten. Ich habe letztens dieses Video gesehen, was ich sehr süß fand, vielleicht hilft es dir:
Ansonsten kann ich dir den Tipp geben, ein Gummiband ums Handgelenk zu tragen und wenn du den Drang spürst, dich selbst zu verletzen, einfach gegen den Arm zu schnalzen. Davon bleiben zumindest keine Narben. Das ist jedoch nur eine Übergangslösung, wenn du aufhören willst.
Ich würde dir wirklich raten, dich jemandem anzuvertrauen. Wenn diese Psychologin nichts für dich ist, dann solltet ihr eine andere suchen. Denn du solltest eigentlich das Gefühl haben, mit ihr über alles reden zu können.
Ich hoffe ich konnte dir irgendwie helfen, alles Liebe.
 

Benutzer123421  (30)

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
Loni Loni Das Video ist so super danke fürs Teilen ich denke das Hilft vielen. :grin: Auch wenn es nicht von dir ist gut das du es Teilst.
 

Benutzer101125  (30)

Meistens hier zu finden
Off-Topic:
Loni Loni Hab mir auch grad das Video angeschaut und bedanke mich fürs teilen. Da sind ein paar super Ideen dabei :smile:
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren