Ich bin zu blöd zum Arbeiten - Beziehung kurz vorm scheitern

Benutzer12443  (40)

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nun ich habe während meines studiums probleme gehabt, die gewissermaßen ähnlich waren. es hatte nichts mit arbeiten oder vorlesungen zu tun. es war vielmehr so, dass ich immer, wenn ich zu meinen neuen schwiegereltern gefahren bin, fürchterliche krämpfe in der bauchgegend bekam oder auch migräne mit gleichzeitigem erbrechen. ich mochte die leute, aber es war wie verhext. ich saß dann stunden auf dem klo und bin vor krämpfen fast umgekippt, ohne dass sich ein grund erkennen lies. die situation dehnte sich so weit aus, dass ich nach einiger zeit jedesmal, wenn ich in ein auto einstieg und noch später sogar jedesmal, wenn ich mein wohnheim verlassen musste mehr oder weniger starke krämpfe bekam. wie gesagt, das ganze hatte keinen für mich ersichtlichen grund, mein körper hat einfach vollkommen verrückt gespielt. mein freund dachte schon, ich will ihn ärgern.

jedenfalls hatte ich nach dem leistungsbedingten abbruch meines studiums aus dann eine ausbildungsstelle bekommen. ich musste plötzlich täglich fast ne stunde dorthin fahren. ich glaube grade du kannst dir vorstellen, was abgeht, wenn man genau in die situation gedrängt wird, die einen so fertig macht und es gibt keinen ausweg. aber ich hatte ja keine wahl.
ich bin die ersten ein oder zwei monate fast gestorben, auch aus angst vor den krämpfen. was macht man, wenn man plötzlich in der öffentlichkeit wegdreht oder sonstwas? aber irgendwann hatte das ganze seinen schrecken von selber verloren. ich hab mir immer wieder gesagt (also mehr zu meinem bauch): du musst aber trotzdem, egal was du hier abziehst, du kommst eh nich drumrum, also machs dir nicht erst so schwer.
seitdem bin ich diese merkwürdigen krämpfe beim ausgehen nach und nach komplett losgeworden. das ganze zog sich aber sicherlich so gute drei jahre hin und es kam aus dem nichts.
meine methode war also quasi schocktherapie. wirksam, aber sicherlich nichts für jedermann,
 
A

Benutzer

Gast
was soll daran eine schande sein @marla?

du versuchst ja, etwas gegen dein problem zu tun....
du bist noch nicht am ziel, aber du machst einen anfang...

eine schande wäre es, alles so laufen zu lassen und sich auf der diagnose auszuruhen... aber das tust du ja nicht...

mach weiter so... es wird schwer werden, es wird enttäuschungen geben, aber du wirst es schaffen. vielleicht wirst du deinem freund irgendwann dankbar sein, dass er dich vor diese entscheidung gestellt hat.

such dir hilfe, lass dir helfen, aber entscheidend wird sein, was du tust und was du willst.... du musst es nur genug wollen....

also marla, bleib auf deinem weg..... du wirst es schaffen



grüsse vom alten Sack
 
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