hypochondrie?

Benutzer84546 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo ihr lieben,

ich melde mich heute wiedermal hier
weil ich einfach mal was los lwerden will.

wie einige ja wissen hatte ich eine nebenhöhleninfektion (die über vier wochen anhielt) in dieser Zeit hatte ich so Angst dass es gar keine nebenhöhlensache sondern etwas ganz anderes (tumor) sein könnte...
ich hab mir das so eingeredet dass ich nachts nicht mehr schlafen konnte und es mir immer schlechter ging (vom gefühl her)
nun der HÖHEPUNKT SO nachmittag hab ich den Notarzt wegen einem Druckgefühl im Hals gerufen im Krankenhaus wurde ich dann untersucht (EKG; 2mal Blutabnahme, abhören des Magens-Herzens-Lunge und MRT)
vor dem Mrt hatte ich am meisten angst, hier wurde SPeiseröhre, Gehirn und das ganze Gesicht gemacht --> OHNE Befund.. also = GEsund auch die restlichen Untersuchungen liefen gut ab... nun hab ich seit heute einen für mich trockenen hals.. ich trinke und trinke aber es wird irgendwie nicht besser... meine FAmilie ist schon total verzweifelt weil ich nur jammere.. (sie wollen mich in die psychatrie einweisen) ich habe angst... angst dass da irgendwas sein könnte im hals obwohl doch am MO MRT gemacht wurde und ich im KRankenhaus so viele Untersuchungen hatte .. meine Ärzte sprachen vom "Globusgefühl" wegen dem Druck..
ich weiß schon langsam selber nicht mehr weiter..
:frown:
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Da die Untersuchung ohne Befund war kann es sein, dass du noch die Nachwirkungen der Infektion verspürst und/oder du steigerst dich tatsächlich ein Stück weit in etwas hinein, was dein Gefühl, dass es dir schlecht geht natürlich noch verstärkt.

Dass du nun einen trockenen Hals hast und viel trinken musst, kann eine Nachwirkung der Infektion sein, kann vielleicht aber auch psychische Ursachen haben. Auf jeden Fall solltest du da noch einmal mit dem behandelnden Arzt darüber reden, falls es nicht besser wird. Für den Druck, den du nachträglich verspürt hast, hast du ja schon mal eine medizinische Erklärung erhalten.

Die Angst davor schwer krank zu sein oder zu werden kann viele Ursachen haben und auch wenn keiner von uns gänzlich ausschliessen kann früher oder später z.B. an einem Tumor zu erkranken, kann die Lebensqualität stark dadurch beeinträchtigt werden, wenn man ständig daran herum grübelt was uns alles passieren könnte.

Solche Ängste zeigen sich ja häufig dann, wenn man entweder im Umfeld selbst schon schwere Krankheiten und die damit verbundenen Leiden miterlebt hat oder wenn man sich solche Dinge generell zu Herzen nimmt und einen allein die Gedanken daran schon krank machen, weil man glaubt im Ernstfall damit nicht umgehen zu können.

Momentan solltest du eigentlich Erleichterung verspüren, weil die Untersuchungen so gut verlaufen sind und deshalb solltest du dich daran freuen, dass du dir erst mal keine ernsthaften Sorgen mehr machen musst. Wenn du einen trockenen Hals hast, dann sorge für ausreichend Flüssigkeit und versuche zu entspannen, um dich abzulenken, da deine Gedanken trotz allem negativ und offenbar etwas hypochondrisch sind. Ein warmes Bad, entspannende Musik und nette Menschen um dich herum könnten da z.B. sehr hilfreich sein.

Allerdings scheint deine Familie in ihrem Verhalten dir gegenüber ja eher kontraproduktiv zu sein, da sie sogar schon davon reden dich gleich in die Psychiatrie einweisen zu lassen. :schuettel:
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Meine Tante hatte vor ein paar Jahren eine sehr schwere Nebenhöhleninfektion, wurde lange mit Antibiotika behandelt und hat ähnliches berichtet. Du hast Dir doch sicher mal ein Schaubild von den Nebenhöhlen im Kopf angeschaut und weißt daher, dass diese ganzen "Höhlen" röhrenartig miteinander verbunden sind (Ohren, Hals, Nase) und auch fast über das ganze Gesicht (Stirnhöhle, unter den Augen, Nasenbereich, Kieferbereich, Wangen) laufen. Du musst bedenken, dass bei einer Infektion diese ganzen "Hohlräume" und "Gänge" und deren Schleimhäute unheimlich trocken und nun sehr empfindlich sind - die medizinische Behandlung greift leider die Schleimhäute sehr an - und es dauert schon noch etwas, bis das alles wieder okay ist. Bis dahin hast Du eine Menge unangenehmer Gefühle am Kopf und im Hals - vielleicht hörst Du sogar Geräusche - auch das wäre in diesem Zusammenhang normal. Vermeide Heizungsluft und trinke so viel Du kannst. Das lindert ein wenig.

Sei beruhigt. Einen Tumor hätte man auf dem MRT gesehen. Leider habe ich auch diesbezüglich jemanden gekannt, der ewig auf Nebenhöhleninfektion behandelt wurde (und leider viel zu spät) erst nach Behandlungsmisserfolg endlich ein MRT gemacht wurde, bei dem eindeutig erkennbar war, dass es ein Geschwulst war.

Entspanne Dich und hilf Deinem Körper damit, dass er schneller gesund wird. Und schlafe viel, dann heilt vieles am besten.

Alles Gute!
 

Benutzer84546 

Verbringt hier viel Zeit
hey,

ja ich weiß dass ich jetzt froh sein kann über die super verlaufenden Untersuchungsergebnisse
aber kA.. anscheinend hab ich wirklich innerlich soooo starke angst... dass ich mir das alles einrede (wer weiß)
meine Mutter leidet selber an einer Psychischen Erkrankung und ist deswegen da eher anfällig und macht sich gleich sorgen wenn ich so herum rede.. ich habe für MO einen Termin beim Psychologen.. und dann schau ich mal weiter..ich hoffe es wird alles wieder gut! :smile:
 
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