Husky in der Stadt halten

Benutzer12784  (40)

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also in letzter Zeit seh ich immer wieder Leute die Laufintensive Gebrauchshunde, also zb Huskys oder Malamutes, in der Stadt halten, teilweise ältere Menschen die nicht so aussehen, als würden sie Täglich 40 km rennen, oder den Hund als Zugtier verwenden.

und wenn man einen flohbeiser als wohnungshund hält, mag das ja noch ok sein, aber gerade Huskys leben dafür zu Arbeiten.

Sollte man, gerade bei solchen Hunden, nicht wirklich erst einen Hundeführerschein einführen, damit die eben nicht als Kuscheltier missbraucht werden?
 

Benutzer54698 

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Das gleiche habe ich heute auch schon öfters gedacht. Lebe zur Zeit bei einer Familie in Spanien die einen Husky haben.. die gehen NIE mit dem raus. Ok die haben zwar nen großen Garten.. aber die gehen einfahc nie Gassi oder geben dem ne Aufgabe oder so :kopfschue
 

Benutzer52655 

Sehr bekannt hier
Sollte man, gerade bei solchen Hunden, nicht wirklich erst einen Hundeführerschein einführen, damit die eben nicht als Kuscheltier missbraucht werden?
Sollte man bei allen Hunden, auch bei Chihuahuas, Yorkis und sämtlichen anderen Armkötern, denn die wollen auch lieber Hund sein, als totgekuschelt und in Handtaschen gesteckt werden.

Wenn nach mir ginge, bräuchte man eh fürs halten sämtlicher Haustiere (einschließlich Kinder :-D) eine Eignungprüfung. Aber nach mir geht ja nicht...
 

Benutzer12784  (40)

Sehr bekannt hier
Es ist ja auch so das viele Hundebesitzer total überfordert sind.

Wenn ich mit einem Hund spazieren gehe, dann hat der nicht zu ziehen, oder andere Hunde anzubellen, sondern brav neben mir gehen und Augenkontakt halten. Schlussendlich führe ich das Rudel und nicht der Hund.
Viele wissen halt gar nicht das ein Hund Führung braucht (was nichts mit Gewalt zu tun hat) und wenn er die nicht bekommt, ist bald Feuer am Dach, weil er dann denkt das Rudelführen zu können und die Rollen zu verteilen.
Bei nem kleinen Hund geht das ja noch, aber bei nem Großen kann das böse Enden.

Das mit dem Garten ist ja sowieso zu wenig. Wie gesagt, ein Husky bekommt seine Packtaschen, oder wird vor einen Schlitten gespannt, oder Fahrrad was auch immer und dann wird gewandert. Ansonsten kauft man sich eben einen Familienhund der nicht so anspruchsvoll ist.
 

Benutzer18265  (34)

Meistens hier zu finden
find ich auch traurig... wohne jetzt studienbedingt unter der Woche in der Stadt. Mein Hund (deutsche Dogge) ist zu Hause. Ich wüßt hier garnicht wo ich den mal richtig rumtoben lassen könnte... Ich seh hier auch oft Leute mit Hunden, aber hab wirklich keine Ahnung wie die das machen;wahrscheinlich garnicht.
 

Benutzer11106 

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Hundeführerschein ist wieder so ne Sache... Ich arbeite im Tierheim und bekomme da echt viel mit,
weiß nicht ob dadurch den Hunden geholfen werden kann.
Das Thema hatten wir schon oft, sowas scheitert wahrscheinlich immer an der Durchführung;
Theorie und/oder Praxis? Mit einem völlig unbekannten Hund? Mit dem eigenen? Welche Aufgaben?
Da müsste man tagelange Seminare über Hundesprache, Rudelhaltung etc. organisieren.
Also die Idee finde ich gut, aber ob das durchführbar ist?
Natürlich erwarte ich EIGENTLICH, dass man sich vor der Anschaffung eines Hundes über all das informiert,
aber das passiert natürlich viel zu selten, in den wenigsten Fällen schaffen sich Leute nen Hund nach
reiflicher Überlegung an, oft sieht man irgendwo Welpen und die sind ja soooo süß usw.

Da komme ich schon wieder auf das nächste Thema; kein Hund - egal ob "Kampfhund" oder nicht - ist
von Natur aus böse, er wird ausschließlich von seiner Umwelt so gemacht.
Für viele Menschen ist es einfach schwer zu verstehen, dass ein Tier (und ganz besonders Hunde)
eine klare Rangordnung brauchen, die schon auch mal in Frage gestellt werden kann.
Das gleiche mit Pferden: Ich wurde schon dumm angemacht, weil ich meinem Pferd das mir mit zurückgelegten
Ohren und erhobenem Hinterfuß gedroht hat, einen Rempler verpasst habe!
Wenn sich diese Leute mal mit der Ethologie dieser Tiere auseinandersetzen würden bzw. mal sehen
könnten, wie in einem Rudel/einer Herde untereinander umgegangen wird, wäre vieles klarer.
 

Benutzer18265  (34)

Meistens hier zu finden
Da komme ich schon wieder auf das nächste Thema; kein Hund - egal ob "Kampfhund" oder nicht - ist
von Natur aus böse, er wird ausschließlich von seiner Umwelt so gemacht.
Für viele Menschen ist es einfach schwer zu verstehen, dass ein Tier (und ganz besonders Hunde)
eine klare Rangordnung brauchen, die schon auch mal in Frage gestellt werden kann.
Das gleiche mit Pferden: Ich wurde schon dumm angemacht, weil ich meinem Pferd das mir mit zurückgelegten
Ohren und erhobenem Hinterfuß gedroht hat, einen Rempler verpasst habe!
Wenn sich diese Leute mal mit der Ethologie dieser Tiere auseinandersetzen würden bzw. mal sehen
könnten, wie in einem Rudel/einer Herde untereinander umgegangen wird, wäre vieles klarer.

exakt das ist das Problem!

Off-Topic:
erinner mich da auch noch an eine szene mit Pferden:
Hab mit meinem damaligen Pflegepferd viel Bodenarbeit gemacht, um auch die Rangordnung klar zu stellen. Deshalb ist mir das Pferd auch ohne Strick hinterher gelaufen. Nun fragt mich ein anderes Mädchen, wie ich das gemacht habe. Ihr Pferd soll ihr auch nachlaufen. Hab ihr dann die Sache mit der Rangordnung erklärt. Sie daraufhin: "ach, ich versuchs erstmal mit Leckerlie" :ratlos:
 

Benutzer7522  (34)

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Ich finde das ganze ist realisierbar indem die Züchter mehr überwacht werden und es eben verboten ist, Hunde von privater Seite zu vermitteln.

Der ganze Mist hört eben solang nicht auf, wie jeder Depp an alle Deppen der Welt seine Hunde verscherbeln kann und die Zwingerhaltung bei manchen Züchtern Einzug hat.

Da sollte man anknüpfen. Nur autorisierte Züchter dürfen Hunde vermitteln- die widerum könnten eben solche Seminare organisieren. Selbst wenn es "nur" ein zweitägiges ist. Er kann es sich doch bezahlen lassen, wenn man einen Hudn möchte muss man über solche Investitionen "hinweg" sehen. Zudem sollte er die zukünftigen Besitzer nicht nur ausfragen sondern auch mal praktisch testen...

Jaja.. es sind alles Idealvorstellungen, aber meiner Meinung nach liegt das Elend in der Möglichkeit Hunde von privat zu kaufen.. die Hunde vermehren sich unkontrolliert, die Hobbyzüchter meist noch unwissender als wie die zukünftigen Besitzer... :ratlos:

vana
 

Benutzer30569 

Verbringt hier viel Zeit
Sollte man bei allen Hunden, auch bei Chihuahuas, Yorkis und sämtlichen anderen Armkötern, denn die wollen auch lieber Hund sein, als totgekuschelt und in Handtaschen gesteckt werden.

Wenn nach mir ginge, bräuchte man eh fürs halten sämtlicher Haustiere (einschließlich Kinder :-D) eine Eignungprüfung. Aber nach mir geht ja nicht...

Bin auch für einen Eignungstest für Tiere und homo Sapiens-Aufzucht erlaubnis. Dann wird nicht soviel Kinderragout im Gefrierfach gelagert.

Hunde gehören nur in entsprechende Hände. Die so genannten Kampfhunde gehören zu den Dinosauriern. Was soll der Sche*ß mit den Viechern? Sind doch eh meist die "bekannten" Hackfressen die mit solchen Tötungsmaschinen antraben.

Warten wir geduldig auf das nächste Kindsopfer, welches ohne Gesicht weiterleben muss ...
 

Benutzer12784  (40)

Sehr bekannt hier
Hunde gehören nur in entsprechende Hände. Die so genannten Kampfhunde gehören zu den Dinosauriern. Was soll der Sche*ß mit den Viechern? Sind doch eh meist die "bekannten" Hackfressen die mit solchen Tötungsmaschinen antraben.

Das ist Blödsinn, es gibt keine bösen Hunderassen, man kann fast jeden Hund dazu erziehen aggresiv zu werden, wenn man ihn falsch anpackt. Rottweiler zB also die bekannten Killermaschienen können genauso zum Therapiehund ausgebildet werden, wie ein Golden Retriever. Tiere sind von Natur aus keine Kämpfer, sie kämpfen nur wenn sie bedroht werden, oder wenn sie falsch erzogen werden.

Tötungsmaschine find ich nicht fair, das wär das selbe, die Schuld nur bei der Waffe zu suchen, wenn jemand erschossen wird.

[edit] das hunde in entsprechende Hände gehören stimmt natürlich.
 

Benutzer7522  (34)

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Das ist Blödsinn, es gibt keine bösen Hunderassen, man kann fast jeden Hund dazu erziehen aggresiv zu werden, wenn man ihn falsch anpackt. Rottweiler zB also die bekannten Killermaschienen können genauso zum Therapiehund ausgebildet werden, wie ein Golden Retriever. Tiere sind von Natur aus keine Kämpfer, sie kämpfen nur wenn sie bedroht werden, oder wenn sie falsch erzogen werden.

Tötungsmaschine find ich nicht fair, das wär das selbe, die Schuld nur bei der Waffe zu suchen, wenn jemand erschossen wird.

naja, geh da nicht zu weit!

Sicher sind Rottweiler keine Tötungshunde. Aber jede Hunderasse hat seine Eigenart. Die, die meistens im Tierheim landen sind irgendwelche Jagdmixe, die sehr auffordernd sind und der Besitzer sich nicht ausreichend über die Bedürfnisse informiert hat.

vana
 

Benutzer12784  (40)

Sehr bekannt hier
naja, geh da nicht zu weit!

Sicher sind Rottweiler keine Tötungshunde. Aber jede Hunderasse hat seine Eigenart. Die, die meistens im Tierheim landen sind irgendwelche Jagdmixe, die sehr auffordernd sind und der Besitzer sich nicht ausreichend über die Bedürfnisse informiert hat.

vana

Eigenart ja, aber man kann jeden Hund erziehen.

Ziel der Rottweilerzucht ist ein harmonischer, fest und stark gebauter, den Rassekennzeichen entsprechender Begleit-, Blinden-, Dienst-, Gebrauchs- und Familienhund von höchster körperlicher und charakterlicher Leistungsfähigkeit. Das Streben unserer Züchters ist stets darauf gerichtet, die Rasse nicht nur zu vermehren, sondern Form und Wesen auf breiter Basis zu erhalten und zu festigen.

Der FCI beschreibt den Charakter folgendermaßen: Von freundlicher und friedlicher Grundstimmung, kinderliebend, ist er sehr anhänglich, gehorsam, führig und arbeitsfreudig. Seine Erscheinung verrät Urwüchsigkeit; sein Verhalten ist selbstsicher, nervenfest und unerschrocken. Er reagiert mit hoher Aufmerksamkeit gegenüber seiner Umwelt.

Rottweiler sind nicht meine Lieblingshunde, aber ich halte sie auch nicht für Bestien, ich glaube nur das es sehr erfahrene Besitzer braucht um sie zu führen.
 

Benutzer18265  (34)

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Also bitte, ich bin mit einem Pit Bull aufgewachsen und tatsächlich ich lebe noch!
Hätte nicht gedacht, dass es noch Leute gibt, die mit ihrem Kampfhund-Denken noch so in der Steinzeit stecken.:mad:

Beißer Nummer 1 ist laut Statistik übrigens der Schäferhund und der ist kein Kampfhund

Aber es gibt wirklich Hunderassen die für "Anfänger" besser geeignet sind, als andere...
 

Benutzer12616  (32)

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Also bitte, ich bin mit einem Pit Bull aufgewachsen und tatsächlich ich lebe noch!
Hätte nicht gedacht, dass es noch Leute gibt, die mit ihrem Kampfhund-Denken noch so in der Steinzeit stecken.:mad:

Beißer Nummer 1 ist laut Statistik übrigens der Schäferhund und der ist kein Kampfhund

Aber es gibt wirklich Hunderassen die für "Anfänger" besser geeignet sind, als andere...
Eben.
Es GIBT keine Kampfhunde. Ich kann auch einen Dackel dazu bringen, Kinder anzufallen.

Jede Rasse hat ihre Eigenarten, richtig. Aber in den meisten Fällen haben auch gerade die angeblichen Kampfhunderassen einen gutmätigen und aggressionsfreien Charakter.
Sie wurden nur im Laufe der Zeit darauf traniert. Und das geht mit jedem Hund.
Ausgewählt hat man Staffis und co. dafür ausschließlich aufgrund ihres Erscheinungsbildes.

Unten bei uns im Haus wohnt ein Goldi, der alles und jeden anknurrt und bellt.
Aber wenn ich sehe, wie die Besitzer mit ihm umgehen, wundert mich das wenig.

Dafür kenne ich eine American Bulldog, die das gutmütigste Wesen überhaupt hat.

Tja, die Welt, insbesondere die Medien leben eben von und mit ihren Vorurteilen.
 
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