hund, nachbar will zaun

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Benutzer79140 

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also da man ja keine rechtlichen tipps mehr geben darf, könnt ihr vielleicht stattdessen berichten wie es bei euch gelaufen ist....

also wir wohnen jetzt seit ca drei jahren in einem haus mit garten, steht in einer neubausiedlung heißt also, haus neben haus, garten neben garten. vor ein paar wochen haben wir neue nachbarn bekommen. zu dieser seite sind nur ein paar büsche gepflanzt worden, das war mit den vorherigen besitzern so abgesprochen und ging von deren seite aus.
heißt also es kann passieren das unser hund einen schritt auf deren wiese setzen könnte.

diese nachbarn (die werder grüßen noch einen anschauen) standen heute vor der tür. sie meinten, dass sie gerne einen zaun haben wollen wegen dem hund. ist ja kein problem nicht jeder findet hunde toll. jedoch haben sie uns durch die blume gesagt das sie von uns wollen das wir den zaun dorthin setzen und bezahlen.

das widerum seh ich eigentlich nicht ein. das wir auf den kosten sitzen bleiben nur weil die einen zaun wollen.
zaun können sie ja gerne haben, aber dann sollen die sich auch drum kümmern.
klar muß ich drauf achten das der hund da nicht rübergeht das weiß ich. ist aber auch nicht so das er da rübergeht und in den garten scheißt oder sowas. er rennt höchstens mal hinter einem ball her der da rüber rollt....

wie war es bei euch? was würdet ihr machen?
 

Benutzer26398 

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ich geh mal davon aus das die Nachbarn nur deswegen einen Zaun wollen da euer Hund rüberrennt d.h. das EUER Hund der Übeltäter ist und ihr somit in den Augen der Nachbarn der Verursacher seid der den Zaun zu zahlen hat...

Ist natürlich nicht so toll allerdings kann ich die Nachbarn auch vertehen da sie eben keinen Hund in ihrem Grundstück haben wollen...

Am sinnvollsten wäre es wenn ihr dafür sorgen könntet das euer Hund eben nicht mehr auf das Grundstück der Nachbarn rennt - d.h. ihr solltet alles tun um das zu vermeiden...:ratlos:
 

Benutzer67627  (51)

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also wir haben damals das gesamte grundstück umzäunt (allerdings unser grundstück und nicht das des nachbarn).
ist für mich eigentlich eine selbstverständlichkeit, damit der hund nicht ausbüchsen kann.
 

Benutzer59213  (34)

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Wir haben von uns aus einen Zaun hingemacht, weil unser Hund gern mal durch alle Nachbargärten gerannt ist, wenn er unserem Kater hinterher ist oder jemand anderes im Garten war.
Folglich haben wir den auch bezahlt, immerhin ist es ja unser Hund weswegen der Zaun da hin gekommen ist.
 

Benutzer37284 

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Ist doch ganz einfach: Der Zaun ist in der Mitte der Gärten, also zahlt jeder die Hälfte.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ist doch ganz einfach: Der Zaun ist in der Mitte der Gärten, also zahlt jeder die Hälfte.
Finde ich sehr vernünftig.
Ihr zeit dann Entgegenkommen und da sie ja den Zaun wünschen, ist es auch nicht zu viel verlangt, wenn sie sich zumindest an den Kosten beteiligen. Der Zaun grenzt ja eben an beide Grundstücke, also ist es nur logisch, wenn auch die Kosten geteilt werden.
 

Benutzer79140 

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also die vorbesitzer haben sich den hund immer rübergeholt von daher mussten wir erstmal ein bißchen üben das er nicht darüber geht aber es klappt. und von daher ist das thema zaun zu dieser seite auch noch nie aufgekommen.

ich bin sicher das sie sich den hund vom hals halten wollen allerdings bin ich mir genauso sicher das sie da einen zaun haben wollen, dass ihre kinder nicht zu dem hund rübergehen können....

ich fand einfach frech von ihm das so zu verlangen. es waren sozusagen seine ersten worte an seine neuen nachbarn...

Finde ich sehr vernünftig.
Ihr zeit dann Entgegenkommen und da sie ja den Zaun wünschen, ist es auch nicht zu viel verlangt, wenn sie sich zumindest an den Kosten beteiligen. Der Zaun grenzt ja eben an beide Grundstücke, also ist es nur logisch, wenn auch die Kosten geteilt werden.

damit hätte ich auch kein problem.... aber er will es ja auf uns abwälzen
 

Benutzer26398 

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Habt ihr ihm dem Vorschlag, denn schon so konkret gemacht?
Frag ich mich auch...:ratlos:

Ansonsten schreibst du das er die Kinder nicht zum Hund lassen will - weiß ja nicht um welchen Hund es geht aber wenn es ein großer ist finde ich es verständlich das man die Kinder davor auch "schützt".
 

Benutzer79140 

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wir haben einen dalmatiner, ist ja kein problem wenn er seine kinder schützen will. ich hab auch kein problem mit dem zaun.
es kommt halt nur auf die art und weise an, das ich schon garkeine lust mehr habe ihm irgendwelche vorschläge zu machen.

es war halt unangemessen wie er es rübergebracht hat
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich überleg grad, wie ich das aus einer recht neutralen Position bewerten sollte. Der Tonfall ist natürlich schonmal nicht nett, das kann man netter sagen.

Aber vom Prinzip her kann ich den Nachbarn verstehen. Auch der liebste "aber er hat noch nie was gemacht"-Hund ist halt nur ein Tier und wenn es aus irgendeinem Grund mal zu einem unbeaufsichtigten Zusammentreffen zwischen Tier und Kind kommt und das Kind aus unwissenheit vielleicht mal etwas grober wird, dann hat so ein Hund halt auch schonmal zugeschnappt.

Ich kann mich gerade nur nicht entscheiden, ob der Nachbar für seinen Schutz Sorge zu tragen hat oder ob du dafür sorgen musst, dass der Hund praktisch nicht auf sein Grundstück gelangen kann.
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
also als erstes ist mir so durch den kopf gegangen ... ich ziehe mal eben in ein haus und dann verlange ich, das der flughafen geschlossen wird, weil es ohne fluglärm schöner ist. :grin:

in gewisser weise habe ich mich VORHER schlau zu machen, was da so abgeht wo ich hinziehe.

allgemein muss man in unserem ort für eine einfriedung seines grundstückes sorgen.
das kann man mit sträuchern zäunen oder sonstwas machen, sofern man bestimmte höhen nicht überschreitet.

das in einem wohngebiet damit gerechnet werden muss, das haustiere auch mal auf mein grundstück wandern, gehört für mich zum logischen denken.

möchte ich nicht, das sowas passiert, muss ich wohl dafür sorge tragen und mir einen zaun selbst ans bein binden, was die kosten und die arbeit angeht.

aber offensichtlich hast du eine besondere sorte mäuse als neue nachbarn bekommen. :engel:
wetten das du mit denen noch des öfteren deinen "spass" haben wirst?

die einen regen sich über knallerbsensträucher auf, die einen maschendrahtzaun entedeln und die anderen möchten gern einen zaun bezahlt bekommen, weil der nachbar einen hund hat. :grin:

grundsätzlich solltest du als hundehalter natürlich dafür sorge tragen, das dein hund nicht andere belästigt.
das kann man aber auch entsprechend antrainieren oder eben notfalls mit einer leine lösen.

im übrigen ... ein beratungsgespräch bei einem rechtsanwalt kostet nicht die welt. ;-)
 

Benutzer36025 

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in gewisser weise habe ich mich VORHER schlau zu machen, was da so abgeht wo ich hinziehe.

ich kann aber doch nicht bei allen nachbarn untersuchen, ob es da irgendwas gibt, was mich stören könnte.
und das der nachbars hand auf meinem grundstück rumrennt, hätte ich als voraussetzung gesehn. die nachbarn stehen ja auch nicht plötzlich in meinem garten oder ich in deren.

ich hätte auch keine lust, jederzeit mit einem hund rechnen zu müssen, wenn ich im garten bin.

wenn du nun eher unnett auf ihn reagierst, weil er euch das auch so blöd gefordert hat, fördert ihr glaube ich nur den zorn in zukunft. gerade da sollte man extra nett und entgegenkommend sein, finde ich. schließlich müsst ihr nun neben denen wohnen.
 

Benutzer26398 

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es war halt unangemessen wie er es rübergebracht hat
gut da verstehe ich dich...

Das Ergebnis wäre allerdings wohl genau das gleiche gewesen wenn er es freundlich rübergebracht hätte... ich meine dir gehts hauptsächlich darum den Zaun nicht alleine zahlen zu müssen.:zwinker:

Allerdings finde ich schon das du auch als Eigenschutz für einen Zaun o.ä. sorgen solltest! Vielerorts ist das vorgeschrieben und ein "Maschendrahtzaun" kostet nun auch nicht die Welt und sieht nich so schlimm aus wenn davor noch Büsche etc. gepflanzt werden - muss ja kein 5m hoher Zaun Stahlzaun mit NATO-Draht sein...

Jedenfalls kann ich den Nachbarn zumindest verstehen das er etwas gegen DEINEN Hund auf seinen Grundstück hat - die unfreundliche Art und Weise ist eine andere Sache... (vielleicht hat er auch schon "die Schnautze" voll vor eurem Hund). Das zu verstehen fällt manchen Hundebesitzern eben schwer... ist eben nicht jeder ein Hundefreund... und man möchte die Kinder auch mal im Garten spielen lassen ohne das man permanent Gefahr läuft das ein mittelgroßer Hund des Nachbarn dazwischenspringt.

Nach meinem "moralischen" Verständnis seid ihr die Verursacher (bzw. der Hund) also solltet ihr auch für Abhilfe schaffen!

Wenn sich mein Nachbar permanent über meinen defekten, röhrenden Auspuff beschwert kann ich auch nicht von ihm verlangen das er die Hälfte der Reparaturkosten trägt oder sich bessere Fenster einbaut nur weil ihm das stört und mich nicht...

Ihr seit der Verursacher also solltet ihr auch dafür sorgen das es nicht mehr passiert! Wie auch immer!
 

Benutzer79140 

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also als erstes ist mir so durch den kopf gegangen ... ich ziehe mal eben in ein haus und dann verlange ich, das der flughafen geschlossen wird, weil es ohne fluglärm schöner ist. :grin:

in gewisser weise habe ich mich VORHER schlau zu machen, was da so abgeht wo ich hinziehe.

allgemein muss man in unserem ort für eine einfriedung seines grundstückes sorgen.
das kann man mit sträuchern zäunen oder sonstwas machen, sofern man bestimmte höhen nicht überschreitet.

das in einem wohngebiet damit gerechnet werden muss, das haustiere auch mal auf mein grundstück wandern, gehört für mich zum logischen denken.

möchte ich nicht, das sowas passiert, muss ich wohl dafür sorge tragen und mir einen zaun selbst ans bein binden, was die kosten und die arbeit angeht.

aber offensichtlich hast du eine besondere sorte mäuse als neue nachbarn bekommen. :engel:
wetten das du mit denen noch des öfteren deinen "spass" haben wirst?

die einen regen sich über knallerbsensträucher auf, die einen maschendrahtzaun entedeln und die anderen möchten gern einen zaun bezahlt bekommen, weil der nachbar einen hund hat. :grin:

grundsätzlich solltest du als hundehalter natürlich dafür sorge tragen, das dein hund nicht andere belästigt.
das kann man aber auch entsprechend antrainieren oder eben notfalls mit einer leine lösen.

im übrigen ... ein beratungsgespräch bei einem rechtsanwalt kostet nicht die welt. ;-)

danke so in etwa sehe ich es auch.

und er ist ja nicht mehr drüben. wenn er im garten ist ist einer dabei oder er ist an der leine.
 

Benutzer26398 

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und er ist ja nicht mehr drüben. wenn er im garten ist ist einer dabei oder er ist an der leine.
Das meinte ich mit "in irgendeiner Weise" dafür sorgen das der Hund nicht mehr rübergeht.

Entweder durch einen Zaun oder aber durch Aufpassen dafür sorgen das der Hund NIEMALS MEHR rüberläuft.

Trotz allem kann ich den Nachbarn gut verstehen - weiß ja nicht wie alt die Kinder der Nachbarn sind... aber ich hätte schon ein mehr als mulmige Gefühl wenn ich weiß das sich der nicht gerade kleine Hund der Nachbarn so einfach nähern kann...
 

Benutzer79140 

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ja das kann ich auch verstehen wie gesagt ich weiß das nicht jeder hunde mag. auf der anderen seite stand seine tochter schon ein paar mal bei uns im garten um den hund zu streicheln...
man kann ja auf zwei weisen mit der situation umgehen, entweder total abschotten oder aber erstmal nachbarn und hund kennenlernen und dann reagieren.
 

Benutzer18846 

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Ich würde einfach mal eine Blick in die entsprechenden Gesetze/Verordnungen werfen.

Stichwort: Nachbarschaftsrecht.

Dort ist klar geregelt wer einen Grundstückseinfriedung zu bezahlen hat. Da dieses Sache Landesrecht ist, hat dort jedes Bundesland seine eigenen Regelungen.
Manchmal ist es so dass jewiels jeder die Hälfte zu zahlen hat, macnham muss jeder immer seinen linken Zaun bezahlen, manchmal jeder seinen rechten Zaun.

Je nachdem wie es bei dir geregelt ist, musst du also entweder die Hälfte bezahlen, alles bezahlen oder nichts bezahlen.

Ich persönlich würde auch nicht wollen dass der Nachbarshund dauernd rüberkommt.
Da ich generell Hunde nicht sonderlich sympathisch finde (insbesondere ab einer gewissen Größe), helfen mir auch Aussagen "der tut doch nichts" nicht.
Wenn man als Nicht-Hundebesitzer einmal Nachts in den Garten gegangen ist, und plötzlich kommt aus der Dunkelheit der Nachbarshund angerannt, dann wird nach diesem Schreck wohl jeder einen Zaun fordern...und das zu Recht.

Unabhängig davon sollte man sowas natürlich in einem Vernünftigen Gespräch mit dem Nachbarn besprechen.


Gruß
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
ja das kann ich auch verstehen wie gesagt ich weiß das nicht jeder hunde mag. auf der anderen seite stand seine tochter schon ein paar mal bei uns im garten um den hund zu streicheln...
Ist halt immer noch die Frage, wie alt die Tochter ist. Wenn da das einjährige Töchterlein rüber wankt und den Hund streichelt (die Nachbarn sollten doch echt mal ihre Tochter besser einzäunen :grin:), dann ist das sicherlich nicht toll. Vor allem wenn man es erst sieht, wenn es zu spät ist.
 

Benutzer38494 

Sehr bekannt hier
Ich würde einfach mal eine Blick in die entsprechenden Gesetze/Verordnungen werfen.
Gericht: Hund muss hinter Zaun

In einem dem Geflügelkrieg von Tönnhausen durchaus vergleichbaren Fall hat ein Hundehalter aus Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern) unlängst einen Teilerfolg erzielt. Die Stadt hatte ihn angewiesen, sein Grundstück sofort so einzuzäunen, dass der Mischlingshund nicht länger auf Nachbargrundstücken und auf der Straße frei herumstreunen könne. Das Verwaltungsgericht Schwerin entschied jedoch, der Zaun müsse nicht sofort gebaut werden. Begründung: von dem Hund gehe offensichtlich keine Gefahr aus (Az.: 7 B 1076/01). Zugleich ließen die Richter aber auch durchblicken, dass die Forderung der Stadt nach einer Umzäunung im Grundsatz rechtmäßig ist. Hunde müssten so gehalten werden, so das Gericht, dass sie das Grundstück ihres Halters nicht gegen dessen Willen verlassen können.
dpa

http://www.abendblatt.de/daten/2002/11/27/97620.html

;-)

ich finde es auch immer schlimm, wenn sich die nachbarn anpesten.
meinem nachbarn und vermieter habe ich mal gesagt "man muss sich nicht lieben, aber man sollte miteinander auskommen können." :grin:

mir persönlich ist es lieber, das man mir gleich sagt, wenn einem was nicht passt, noch bevor sich da wut anstauen kann.
sofern ich dinge abstellen kann, tue ich das natürlich.

mich würde noch interessieren, ob die ts in einem eigenen haus wohnt oder ob sie zur miete wohnt.
letztlich kann man bei einem mietobjekt ja nicht ALLES tun und lassen was man gerne möchte, oder? :ratlos:
 
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