Hund nach Trennung?

Benutzer133927  (27)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo liebe Community! :smile:

Ich (21) verzweifle jetzt schon seit Monaten an diesem Problem. Mein Exfreund und ich wohnen zusammen mit unserem gemeinsamen Hund in einer Wohnung, sie ist sogut wie nie alleine Zuhause und alles klappt mit ihr gut. Seit einigen Monaten sind wir allerdings kein Paar mehr, da es keine Möglichkeiten mehr gibt, zusammen zu wohnen, das ist aber eine andere Geschichte.
Auf jedenfall möchten wir jetzt getrennt wohnen, doch was passiert mit der kleinen? Er sagte, dass er sie mir überlassen würde, weil ich mehr Zeit unf Aufwand für sie investieren könne. Ich bin Kunststudentin, der Hauptteil meiner Arbeit verbringe ich in meinem Atelier und ich habe viele Mitstudenten, die ihre Hunde sogar mit in die Kurse bringen, alles ist dort sehr frei gehandhabt.
Allerdings bin ich seeeehr auf meine Hündin fixiert, will sie eigentlich gar nicht alleine lassen, bin extrem achtsam und in Großteil meines Lebens dreht sich eigentlich nur um sie, sodass ich mich selbst oft aus den Augen lasse. Deswegen habe ich große Angst mit ihr alleine zu wohnen (ich würde dann in die Stadt ziehen wo ich studiere, damit sie nicht lange allein sein muss). Achja, sie ist ein Cavalier King Charles Spaniel, 11 Monate alt und sehr angenehm im Umgang :smile: (Und eben sehr anhänglich) Familie zum Aufpassen habe ich leider nicht.
Zudem gehen ich und mein Exfreund im Guten auseinander, wir wohnen ja schon seit monaten nur als Freunde zusammen, er würde die kleine also regelmäßig sehen (aber ich will sie nicht rumschubsen), da er sie natürlich abgöttisch liebt. Eigentlich wohnen wir ja nur wegen dem Hund noch zusammen, so langsam wird es aber eng.

Was würdet ihr mir empfehlen zu tun? Niemand scheint da einen Ausweg zu finden.
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Naja, wer von Euch kann sich besser um sie kümmern und mit wem kommt sie besser klar?
 

Benutzer142764  (25)

Benutzer gesperrt
Off-Topic:
Hört sich an, wie ein kleiner Sorgerechtsstreit^^


Also wenn du mehr Zeit hast, solltest du den Hund nehmen:smile: und wenn der Hund doch ne längere Zeit allein sein muss, kannst du ihn ja vllt beim hundesitter abgeben- für n Nachmittag oder so, falls das eine Option wäre.
 

Benutzer139069  (29)

Verbringt hier viel Zeit
Wenn dein Hund mal für ein paar wenige (!) Stunden allein sein müsste ist das kein Problem, da solltest du dir keinen Kopf drum machen. Ansonsten würde ich sagen, dass du den Hund behalten solltest, so wie du es beschreibst liest es sich für mich eh so, als ob du ihn niemals hergeben könntest!
 

Benutzer138371  (41)

Beiträge füllen Bücher
Bei uns auf der Uni bringen auch viele ihre Hunde mit..
Und wenn er nicht so lange allein ist, dann sehe ich da auch kein Problem.
Meiner ist auch mal 2-3h allein daheim, und der schafft das auch :zwinker:
Und so wie ich das sehe, will dein Ex ja den Hund nicht wirklich haben oder?
 

Benutzer133927  (27)

Sorgt für Gesprächsstoff
Also es ist schon eindeutig, dass ich sie nehmen werde. Nur habe ich eben Angst, dass ich alleine ihr nicht die 100% Aufmerksamkeit geben kann, die sie zB jetzt hat.
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Also es ist schon eindeutig, dass ich sie nehmen werde. Nur habe ich eben Angst, dass ich alleine ihr nicht die 100% Aufmerksamkeit geben kann, die sie zB jetzt hat.

Damit kommt sie klar, Du musst die lückenlose Aufmerksamkeit eben langsam abbauen, verhätschel sie nicht so, das braucht kein Hund. Auch wenn einer Zuhause ist, wird sich zu bestimmten Zeiten gar nicht um den Hund gekümmert, sie wird quasi ignoriert, bekommt vielleicht einen Kauartikel oder ein Schmusetier zur Beschäftigung. Sinnigerweise zu den Zeiten, wo sie mal alleine bleiben wird.

Sie ist nun kein Welpe mehr und viel gelassener, wirst sehen, wenn Du das Alleinebleiben richtig übst, sie vorher auslastest und verköstigst (Anleitungen gibts zuhauf im Internet) ist das überhaupt kein Thema.
Unser Hund jetzt 18 Monate, der war und ist auch eigentlich NIE alleine, aber mittlerweile fahr ich auch mal einkaufen oder hab einen Termin, wo er eben nicht mit kann. Das hat er locker gepackt, ich war erstaunt. Er weiß, ich komme immer wieder und von daher schläft er dann sowieso ... und kaputt gemacht, hat er noch nie was. Wobei ich bestimmte Sachen (wie Fernbedienungen etc.) natürlich sicherheitshalber aus seinem Wirkungskreis entferne.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Hunde sind da sehr flexibel und wenn du mal an dich denkst und dich nicht 24 Stunden am Tag deinem Hund widmest, dann überlebt sie das locker :zwinker:
Wichtig ist ein halbwegs geregelter Ablauf, also sie kommt regelmäßig raus, dann gibts Zeiten, da schläft sie, das Alleinebleiben kann man üben und ein müder und ausgelasteter Hund kann auch alleine bleiben.
Außerdem gibts ja die Möglichkeit, dass mal jemand nach dem Hund schaut oder mit ihr raus geht oder nicht?
Freunde, Nachbarn o. ä. Das kann man alles finden. Also wenn du wirklich den ganzen Tag mal weg musst, dann kann man das mit Hilfe anderer Leute auch regeln.
Und wenn du mit deinem Ex noch guten Kontakt hast, dann kann er den Hund ja dann auch mal tageweise nehmen. Da könnt ihr euch ja absprechen.

Besucht ihr eine Hundeschule? Dann habt ihr ja Kontakte und normalerweise bieten Hundeschulen auch immer Betreuungs- und Unterbringungsmöglichkeiten an.
Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man auch ein Loslassen lernen kann :zwinker:
Mir fällts auch immer mal schwer, meinen Hund allein zu lassen, aber das ist Quatsch. Er bekommt genügend Auslauf und Aufmerksamkeit, Kuscheleinheiten usw. Und wenn er über Mittag mal 4 Stunden alleine in der Wohnung schläft, ist das gar kein Problem :zwinker:
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer76250 

Planet-Liebe Berühmtheit
Und wenn er über Mittag mal 4 Stunden alleine in der Wohnung schläft, ist das gar kein Problem :zwinker:
Solange er nicht das Haus zusammenbellt, wenn man ein Nachbar die Treppe runtereiert... :zwinker:

Hunde sind in der Tat anpassungsfähig, oft sogar besser als Menschen. Man muss nur generell ein Auge drauf werfen, dass er keine Marotten entwickelt, die der Anpassung geschuldet sind (zum Beispiel Dominanzverhalten durch ungenügende menschliche Führung). Auslastung wurde ja schon genannt (sprich: Das, was er an Kalorien zu sich nimmt, auch wieder durch Erfüllen des Bewegungsdrangs abbauen, sonst gibt's Frust).
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Solange er nicht das Haus zusammenbellt, wenn man ein Nachbar die Treppe runtereiert... :zwinker:
also an die neuen Geräusche hier im Haus musste sich meiner nach meinem Umzug auch erst gewöhnen und ich hab ihn natürlich nicht von jetzt auf gleich alleine lassen können. Die Tür zum Flur ist auch immer zu, sodass er etwas entfernt von der Wohnungstüre und den Geräuschen im Treppenhaus ist.
Inzwischen kennt er die Geräusche auch und es interessiert ihn selten. Dazu lass ich ihm immer Radio an, wenn er alleine ist. Das dämpft auch ein bisschen :zwinker: Und wenn er wirklich kaputt ist vom Spazierengehen, dann schläft er auch und regt sich nicht wegen jedem Pups auf.
 

Benutzer137374  (49)

Benutzer gesperrt
Zudem gehen ich und mein Exfreund im Guten auseinander, wir wohnen ja schon seit monaten nur als Freunde zusammen, er würde die kleine also regelmäßig sehen (aber ich will sie nicht rumschubsen), da er sie natürlich abgöttisch liebt.
Es gibt Themen :zwinker: Das Wort "natuerlich" im Kontext ist faszinierend. Wie auch immer erkenne ich nicht das Problem. Dein Ex will den Hund nicht, und Du haengst die meiste Zeit zuhause rum. Ist doch perfekt fuer das Tier und das Problem geloest. Dass Deine Fixierung auf den Hund vielleicht eigenartige Zuege hat, beurteile ich nicht, aber so oder so wird doch die Wohnsituation des Tieres zusammen mit Dir fuer ihn optimal sein.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Tja..mit dem Anschaffen eines Tieres ist es fast so wie mit dem Anschaffen eines Kindes. Man sollte sich schon sicher sein, dass man sich drum kümmern kann.

Mich beschleicht so ein bisschen der Verdracht, dass du mit deinem Hund noch gar nicht in der Hundeschule warst bzw. dich noch gar nicht so sehr mit Hundeerziehung auseinandergesetzt hast. Ich habe da zwar auch kaum Ahnung von, weiß aber, dass man einen Hund durchaus mal alleine lassen kann. Vielleicht solltest du erstmal genau das tun: Dir Informationen besorgen und dir von Spezialisten Mittel und Wege an die Hand geben lassen, wie du dein Tier künftig behandelst und erziehst.
Vielleicht liege ich hier auch falsch..schaden kann es jedenfalls nicht.
 

Benutzer143952  (27)

Sehr bekannt hier
Also vielleicht sehe ich das Problem gerade nicht oder es gibt wirklich keins :smile: Du kannst doch den Hund ohne Probleme nehmen.Der Hund kann auch mal ein paar Stunden alleine sein,der braucht ja keine rundum Betreuung^^ Und du kannst ich ja wohl auch mitnehmen so wie ich das verstanden habe.Cavalier
King Charles Spaniel sind doch super angenehme und umgängliche Hunde.Und zu jung ist er jetzt auch nicht mehr.Dein Freund wollte sich doch auch darum kümmern oder nicht!?Falls du den Hund zu lange alleine lassen musst aus irgendwelchen Gründen,gibt es auch Hundesitter,Hundepensionen oder Gassigeher :smile:
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Ich sehe das Problem auch nicht. Es ist ja nicht so, dass du Vollzeit arbeitest oder wochenlang auf Geschäftsreise bist, sondern du studierst und kannst den Hund da oft mitnehmen, ist doch super.

Ich lasse meine Hündin regelmäßig alleine (etwa 2-3 mal pro Woche für 4, 5 Stunden momentan) und finde das nicht schlimm. Es stimmt zwar, dass es meistens weh tut, also mir, aber ich bin mir sicher, für meinen Hund ist das wenig bis gar nicht schlimm.

Übrigens habe ich jemanden, der sich oft auch mehrere Tage um meinen Hund kümmert, wenn ich viel Uni habe oder verreise. Das ist gar kein Problem für mich. Ich weiß ja, dass sie es da gut hat und man hat nun mal auch noch ein Leben neben dem Hund, auch wenn der bei mir ebenfalls das wichtigste überhaupt ist.
 
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