Homosexuelle und Adoption

Benutzer62841  (34)

Meistens hier zu finden
Ich geh mal weg von allem "könnte" und "was wäre, wenn" und verlasse mich mal lieber auf das, was Leute sagen, denen ich solche Einschätzungen deutlich mehr zutraue als mir selbst und dem durchschnittlichen PL-User. Zu diesen Leuten zähle ich z.B. den Berufsverband der amerikanischen Psychologen (APA), der einen sehr deutlichen Standpunkt dazu vertritt. Tut mir leid, die Zitate sind in englisch, am Ende der Link zur kompletten Seite:

*****
WHEREAS there is no scientific evidence that parenting effectiveness is related to parental sexual orientation: lesbian and gay parents are as likely as heterosexual parents to provide supportive and healthy environments for their children (Patterson, 2000, 2004; Perrin, 2002; Tasker, 1999);

WHEREAS research has shown that the adjustment, development, and psychological well-being of children is unrelated to parental sexual orientation and that the children of lesbian and gay parents are as likely as those of heterosexual parents to flourish (Patterson, 2004; Perrin, 2002; Stacey & Biblarz, 2001);

THEREFORE BE IT RESOLVED that the APA opposes any discrimination based on sexual orientation in matters of adoption, child custody and visitation, foster care, and reproductive health services;

THEREFORE BE IT FURTHER RESOLVED that the APA believes that children reared by a same-sex couple benefit from legal ties to each parent;

THEREFORE BE IT FURTHER RESOLVED that the APA supports the protection of parent-child relationships through the legalization of joint adoptions and second parent adoptions of children being reared by same-sex couples;
*****

Link wurde entfernt


Von daher von mir ein ganz klares "Ja!" zu dieser Frage.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
C

Benutzer

Gast
Ich kann deine beiden Fragen mit Ja beantworten...Ich kenne (wie schon erwähnt) ein gleichgeschlechtliches Pärchen. Sicher, das Kind wurde auch mal ehenselt. Aber, andere Kinder (z.b,ohne markenklamotten, dicke Kinder, dünne Kinder, kinder mit vielen pickeln etc.etc.) werden auch gehenselt und gemobbt...Und sag jetzt nicht, das ist was anderes. Das ist nichts anderes. Ich bin damals auch gehenselt worden. Irgendwann lernt man damit umzugehen und irgendwann gibt sich das auch. Deswegen mene aussage ob du es nicht etwas übertreibst

Nicht alle und das ist das Problem.

Die Eltern können meistens wenig dafür, dass das Geld nicht reicht für Markenklamotten. Hier wird also nicht bewusst so gehandelt, dass das Kind gehänselt wird.

Dicke und dünne Kinder...da finde ich es auch falsch und Verantwortungslos von den Eltern.

Viele Pickel kann durchaus verschiedene Gründe haben, aber solang es zuhause nicht fast jeden Tag Fast Food gibt (Ich kenn solche Familien) sondern auch was gesundes, können die Eltern dafür nichts dafür.


Aber hier gehts darum, dass das Kind automatisch in eine Situation gedrängt wird, wo bewusst dieser Zustand hingenommen wird.

Genauso ist es mit Namen, die absolut blöd sind und man ahnen kann, dass das Kind darunter leiden wird.

So toll wie man sich selbst von der Gesellschaft abnabeln kann, Kinder können das nicht immer und leiden oft drunter. Es ist schön, wenn man es selber kann, aber das Kind mit absicht auf diese Probe stellen, finde ich unter aller Sau.

Eltern tragen die Verantwortung gegenüber dem Kind und da gehört meiner MEinung auch dazu, dass man dem Kind soviel weitergibt, dass es 'Gesellschaftstauglich' ist.

Bei uns ist man mit 18 mündig.

Urteilsfähig ist man schon vorher.

Letzteres nur begrenzt.

Sonst müsste man nicht soviel bevormunden.

Aber wenn es laut Gesetz ok ist, wenn ein 10 Jähriger das entscheidet, dann stehe ich nicht im Weg und das Gesetz sollte es auch ned.

okk...ich muss sagen..niemand will damit umgehen gehänselt zu werden..das ist ein guter Punkt der einzige den ich im ganzen Thread als wirkli OK ansehe. Niemand möchte das eine Kinder gemobbt werden nur weil sie etwas anderes haben oder sind als alle anderen. Aber ich denke das liegt dann nicht nur an den Homo-Eltern sondern an der Gesellschaft die halt eben das als absolutest Abnorm absieht

Klar und das Ziel sollte nun sein, diesen Standpunkt der Gesellschaft zu verändern, so, dass es akzeptiert ist und ab dem Zeitpunkt befürworte ich das ganze sofort auf ganzer Linie.
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Interessant finde ich hier eigentlich nur, wie viele auf den Trichter kommen, was für ein Kind "ideale Verhältnisse" sind. Dieser Quatsch mit "von der Natur so gewollt" kann ja wohl kaum dahinter stecken. Sowas ist eine Mutmaßung, aber mehr auch nicht.

Inzwischen gibt es genug Studien, die beweisen, dass sich zwei Männer oder zwei Frauen als Eltern nicht negativ auf die Kindesentwicklung auswirken. Wer da näher interessiert ist, möge einfach mal Fachliteratur zu Rate ziehen. Und selbst wenn - und das steckt doch bei vielen dahinter - Homosexualität ansteckend wäre und Kinder von Schwulen automatisch schwul werden würden - who cares?

Die Aussagen, Vater und Mutter sind Idealbedingung oder ein Kind braucht eine Vater- und eine Mutterfigur, sind nichts als Mutmaßungen, wofür es keinerlei Nachweise gibt. Genau so könnte man aussagen, dass zwei Schwule Väter das Idealbild darstellen. Für beides gibt es weder Beweis noch Gegenbeweis. Nur weil die meisten Kinder mit Vater und Mutter aufwachsen, heißt das nicht, dass es das Beste für das Kind ist. Genau hier gibt es ja genug Fälle, die das Gegenteil beweisen. So liest man doch häufig von Fällen der Kindesmißhandlung in Hetero-Beziehungen, von schwulen Beziehungen habe ich das noch nicht.

Wer eine Adoption in Betracht zieht - egal ob homo oder hetero - der hat ein ECHTES Interesse am Wohlergehen des Kindes und wird alles tun, dass es dem Kind an nichts fehlt. Da die Risiken vorzukehren, die zwangsläufig jede Kindererziehung mit sich bringt, ist mehr als ermüdend.

Weiterhin interessant ist, dass solche Aussagen oft von Leuten kommen, die selbst keine Kinder oder mit Kindern selbst nicht viel zu tun haben...
 
M

Benutzer

Gast
Wer eine Adoption in Betracht zieht - egal ob homo oder hetero - der hat ein ECHTES Interesse am Wohlergehen des Kindes und wird alles tun, dass es dem Kind an nichts fehlt.

Genau das ist. Viele hier sehen die Adoption eines Kindes als beiläufigen Wunsch von homosexuellen Paaren an.

Ich denke, wenn sich ein Paar entscheidet, ein Kind zu adoptieren, ist das ein sehr gut überlegter Schritt. Denn wenn man es so betrachtet, wächst die Familie um ein "fremdes" Mitglied an. Man nimmt ein Kind zu sich, was vielleicht schon psychisch gelitten hat. Ein Kind, was -abgesehen von Babys und sehr kleinen Kindern- schon einen eigenen Charakter hat, den man nicht mehr beeinflussen kann.
Das entscheidet man nicht von heute auf morgen.

Dazu möchte ich betonen, dass es sich niemand aussucht homosexuell zu sein. Und heterosexuellen Paaren sagt auch niemand: "Ach, dann verzichte eben auf ein Kind!". Warum also bei homosexuellen Paaren?
 

Benutzer49007  (34)

Sehr bekannt hier
Genau das ist. Viele hier sehen die Adoption eines Kindes als beiläufigen Wunsch von homosexuellen Paaren an.

Ich denke, wenn sich ein Paar entscheidet, ein Kind zu adoptieren, ist das ein sehr gut überlegter Schritt. Denn wenn man es so betrachtet, wächst die Familie um ein "fremdes" Mitglied an. Man nimmt ein Kind zu sich, was vielleicht schon psychisch gelitten hat. Ein Kind, was -abgesehen von Babys und sehr kleinen Kindern- schon einen eigenen Charakter hat, den man nicht mehr beeinflussen kann.
Das entscheidet man nicht von heute auf morgen.

Dazu möchte ich betonen, dass es sich niemand aussucht homosexuell zu sein. Und heterosexuellen Paaren sagt auch niemand: "Ach, dann verzichte eben auf ein Kind!". Warum also bei homosexuellen Paaren?
DIe Gesellschaft akzeptiert uns nicht und ich denke da liegt das einzige Problem am Ganzen!
 

Benutzer38570 

Planet-Liebe Berühmtheit
Genau das ist. Viele hier sehen die Adoption eines Kindes als beiläufigen Wunsch von homosexuellen Paaren an.

Ich denke, wenn sich ein Paar entscheidet, ein Kind zu adoptieren, ist das ein sehr gut überlegter Schritt. Denn wenn man es so betrachtet, wächst die Familie um ein "fremdes" Mitglied an. Man nimmt ein Kind zu sich, was vielleicht schon psychisch gelitten hat. Ein Kind, was -abgesehen von Babys und sehr kleinen Kindern- schon einen eigenen Charakter hat, den man nicht mehr beeinflussen kann.
Das entscheidet man nicht von heute auf morgen.
Das meine ich. Eine Adoption und die ganzen Beweggründe bis dahin, sind viel zu umfangreich und komplex, als dass man sowas mal eben macht, nur um "gleichberechtigt" zu sein. Davon abgesehen bedeutet die Entscheidung für ein Kind neben einer ganzen Menge Verantwortung und Zeit auch eine Menge Geld. Von daher geht die Wahrscheinlichkeit, dass jemand sowas macht, um sich selbst zu profilieren, schlicht und einfach gegen Null.
 

Benutzer28114 

Verbringt hier viel Zeit
Können zeugungsunfähige Paare Kinder zeugen? Sollten die dann Kinder adoptieren dürfen oder muss man ihnen das verweigern?

Zeugungsunfähige hetero Paare können sehr wohl Kinder adoptieren.

Und für alle: Ich habe nie erwähnt, dass ich den Homosexuellen aufgrund der Tatsache, dass sie keine Kinder kriegen können, eine Adoption verweigern würde. Da habe ich ganz andere Gründe geliefert. Kann jeder nachlesen.

Die ganze Diskussion ist halt einfach zu sehr ausgeschweift. Da ging es zunächst um das eigentliche Thema, dann darum ob homosexuelle heiraten dürfen. Daraufhin ging es darum, welche Vergünstigungen es in der Ehe gibt bzw. wie ich das Kinderkriegen schmackhafter machen würde. Und jene die gewollt oder aufgrund ihrer Homosexualität keine Kinder haben können, sollen meines Erachtens mehr Steuern zahlen, damit ihre eigene Rente finanziert werden kann.

Niemand möchte das eine Kinder gemobbt werden nur weil sie etwas anderes haben oder sind als alle anderen. Aber ich denke das liegt dann nicht nur an den Homo-Eltern sondern an der Gesellschaft die halt eben das als absolutest Abnorm absieht
Dann fang du am besten gleich mal an, indem du deine Signatur änderst :grin:
 
D

Benutzer

Gast
Die ganze Diskussion ist halt einfach zu sehr ausgeschweift. Da ging es zunächst um das eigentliche Thema, dann darum ob homosexuelle heiraten dürfen. Daraufhin ging es darum, welche Vergünstigungen es in der Ehe gibt bzw. wie ich das Kinderkriegen schmackhafter machen würde. Und jene die gewollt oder aufgrund ihrer Homosexualität keine Kinder haben können, sollen meines Erachtens mehr Steuern zahlen, damit ihre eigene Rente finanziert werden kann.
Das ist aber immernoch Blödsinn. Der Status quo ist, dass auch viele Heteropaare keine Kinder bekommen (teilweise weil sie nicht wollen, teilweise weil sie nicht können) und trotzdem die Vorteile einer Steuervergünstigung in Anspruch nehmen. Die Regel, dass nur Ehen mit Kindern steuerlich besser gestellt werden sollen, muss dann auch sowohl für Hetero- als auch für Homoehen gelten (...angemerkt: das wäre vor allem wegen des Widerstands von Heteros politisch kaum umsetztbar).


Zum Generationenvertrag: Die eigentliche Leistung liegt ja nicht in der Zeugung von Kinder sondern in dem Aufziehen und Begleiten eines guten Teils ihres Lebensweges. Wenn jemand willens ist dies zu tun, kann er diesen Teil auch durch Adoption leisten.

Es ist ja nicht die Frage, ob homosexuelle Paare Kinder bekommen können, sondern ob die Gesellschaft willens ist dies* homosexuellen Paaren zuzubilligen.

Wenn dies homosexuellen Paare nicht zubilligt wird, können diese keine Kinder adoptieren und in der Folge auch keinen Generationvertrag erfüllen. Diese Feststellung ist allerdings richtig. Du hast in der Rückrichtung argumentiert und diese heißt vollständig: Homosexuelle Paare können keinen Generationenvertrag erfüllen, da sie keine Kinder adoptieren dürfen, weil die Gesellschaft es ihnen nicht erlaubt.

*Erziehung und Begleiten des Kindes/der Kinder
 

Benutzer53463 

Meistens hier zu finden
Das mag jetzt vielleicht blöd klingen und wird vermutlich auch wieder negative Bewertungen hageln:

Ein Heteropaar lebt in einer Konstellation in der es im Normalfall alleine ohne künstliches Zutun ein Kind zeugen kann. Wenn das jetzt aus Gründen der Unfruchtbarkeit eines oder beider Partner nicht klappt ist das nicht mehr der Normalfall sondern eine Erkrankung. Das liegt dann jedoch nicht an der Konstellation.

Bei einem Homopaar ist es jedoch so, dass im Normalfall nie ein Kind gezeugt werden kann. Es ist schlicht und einfach biologisch bedingt.

Aus diesem Grund sehe ich es nicht als Begründung wenn man sagt wenn unfruchtbare Heteros Kinder adoptieren dürfen dürfen dies Homosexuelle auch. Die Ursache für die Kinderlosigkeit ist eine andere.

Zum Thema dass manche es nicht gelten lassen wollen dass die Idealbedingungen für ein Kind Vater und Mutter sind: Gerade in den letzten Jahren wird vermehrt versucht Männer als Grundschullehrer oder auch Erzieher zu gewinnen. Man hat durchaus erkannt, dass es Kinder gut tut nicht nur/überwiegend Personen eines Geschlechts als Bezugsperson zu haben. In Zeiten in denen viele Mütter alleinerziehend sind und nicht unbedingt viel Kontakt zum Vater haben, in den Grundschulen und Kindergärten hauptsächlich Frauen die Kinder erziehen/unterrichten kann schon diese vermutlich nicht geplante Situation zu Problemen führen. Ich fände es da unverantwortlich, solch eine Situation noch bewusst zu schaffen. Der Kinderwunsch von homosexuellen Paaren in allen Ehren, aber bei der Adoption sollte es doch vorrangig um das Wohl des Kindes gehen.

Und sind wir doch mal ehrlich, selbst wenn es rein rechtlich gesehen erlaubt wäre das homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürften glaube ich nicht, dass sie eine Erfolgschance hätten. Es gibt ein massives Überangebot an potentiellen Adoptiveltern.

Zum Thema ältere Kinder adoptieren. Ich denke ehrlich gesagt dass sich dieser Fall nicht so oft stellt. Angenommen die Eltern eines älteren Kindes sterben ist es meist so das Verwandte sie adoptieren können. Hauptsache hierbei ist es in meinen Augen die Kinder möglichst nicht aus dem gewohnten Umfeld heraus zu reißen um den Verlust nicht noch größer zu machen. Und wenn jetzt die Tante oder der Onkel homosexuell ist ist es in dem Fall trotzdem ok, Hauptsache das Kind wird nicht in einen gänzlich unbekannte Umgebung gesteckt.

Da manchmal auch das Argument kam alles sei besser als im Heim zu sein. Man muss bedenken, dass Kinder die im Heim leben oft nicht "zur Adoption frei stehen". Meist sind das Kinder deren Eltern nicht mit der Erziehung klar kamen oder sonst welche Probleme hatten. Das heißt aber nicht dass die dann gleich adoptiert werden können.
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Ein Heteropaar lebt in einer Konstellation in der es im Normalfall alleine ohne künstliches Zutun ein Kind zeugen kann. Wenn das jetzt aus Gründen der Unfruchtbarkeit eines oder beider Partner nicht klappt ist das nicht mehr der Normalfall sondern eine Erkrankung. Das liegt dann jedoch nicht an der Konstellation.

Diese Argumentationsweise ist einfach unsinnig. Wenn Zeugungsfähigkeit auf natürlichem Weg ein Kriterium ist, muss das für Paar A (Hetero) genauso gelten wie für Paar B (Homo).

Das Paar A "beinahe" ja irgendwie vielleicht doch oder auch eben nicht ein Kind bekommen könnte, wenn sie nicht zeugungsunfähig wären (ähm :ratlos: ), kann dabei keine Rolle spielen.

Um es nochmal auf den Punkt zu bringen:

Zeugungsfähigkeit ist kein Kriterium für die Möglichkeit einer Adoption, denn das wäre a) absurd, weil dann ja kaum Bedarf an einer Adoption bestehen würde und b) ist Elternschaft und Zeugung etwas völlig verschiedenes und sagt nichts über die Qualitäten eines Paares aus.
 

Benutzer49007  (34)

Sehr bekannt hier
Der Kinderwunsch von homosexuellen Paaren in allen Ehren, aber bei der Adoption sollte es doch vorrangig um das Wohl des Kindes gehen.

Niemand sagt dass es nicht erstrangig um die Kinder geht! Die Kinder sind das A und O für alles. Und die Kinder müssen ein gutes Leben haben.

Und sind wir doch mal ehrlich, selbst wenn es rein rechtlich gesehen erlaubt wäre das homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürften glaube ich nicht, dass sie eine Erfolgschance hätten. Es gibt ein massives Überangebot an potentiellen Adoptiveltern.
Ich denke eher das es ein über"angebot" (Wer spricht schon von Angebot bei Kindern!!!?Ist doch keine Ware) von Kinder gibt ohne Eltern. Dein Argument das viele Kinder nicht zu Adoption freigegeben sind nur weil die Eltern nicht fähig sind es zu erziehen find ich unsinnig. Und wir gehen ja auch mal davon aus das die Kinder zur Adoption freigegeben sind wen das nicht der Fall ist wäre ja die Diskussion überflüssig
 

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
ja, die heime sind voll. aber wirklich adoptiert werden können schlußendlich nur kinder, die von ihren biologischen eltern entweder hergegeben werden, oder verwaist sind. (weiß nicht, ob sich ein kind selbst zur adoption freigeben kann)

es gibt afaik schon viel mehr adoptionswillige als kinder. aber wenn man auf der einen seite ausräumt, dass die vater+mutter-umgebung besser ist als alles andere, dann kann man andererseits auch in den verfahren nicht dahingehend diskriminieren.

die sache an der zeugungsunfähigkeit von zwei menschen gleichen geschlechts aufzuhängen ist aber jedenfalls blödsinn. man kann gegen homo-adoption sein, und auch homophob, wenn man "ganz zeitgemäß" sein will, aber der schluß von der zeugungsunfähigkeit auf ein "adoptionsverbot" ist einfach nur objektiv dämlich. das sind alles nur gehversuche in pseudoargumentationen, um sich homophobie als meinung leisten zu können, mehr nicht.
 

Benutzer28114 

Verbringt hier viel Zeit
Das ist aber immernoch Blödsinn. Der Status quo ist, dass auch viele Heteropaare keine Kinder bekommen (teilweise weil sie nicht wollen, teilweise weil sie nicht können) und trotzdem die Vorteile einer Steuervergünstigung in Anspruch nehmen. Die Regel, dass nur Ehen mit Kindern steuerlich besser gestellt werden sollen, muss dann auch sowohl für Hetero- als auch für Homoehen gelten (...angemerkt: das wäre vor allem wegen des Widerstands von Heteros politisch kaum umsetztbar).

Wenn jetzt ein hetero-Paar keine Kinder will oder aus gesundheitlichen Gründen keine Kinder zeugen kann, dann ist das natürlich schade, aber sie profitieren von allen anderen Rechten, die eine Ehe mit sich bringt. Nur würden sie nie, von den von mir geforderten Anreizen, um Kinder zu kriegen, profitieren: nämlich doppelte bis dreifache Anrechnung an die Pension und entsprechendes Karenzgeld. Genau das gleiche gilt auch für Homosexuelle-Paare, denen ich, genug Rechte (Erbrecht, Sozialversicherungs-Geschichten, Wohn- und Mietrecht usw.) einräumen würde. Das Recht auf Adoption eben halt nicht. Die Gründe habe ich schon oft genug erwähnt.
 

Benutzer65427 

Benutzer gesperrt
Die Gründe habe ich schon oft genug erwähnt.


du wirst den leuten hier nie beibringen können das es was anderes is wenn ein kind bei mutter und vater aufwächst oder zumindest bei einem elternteil mit klaren mutter-vaterrolle, als wenn es in eine "familie" aufwächst wo er keine klare rollenverteilung gibt.
 

Benutzer49007  (34)

Sehr bekannt hier
du wirst den leuten hier nie beibringen können das es was anderes is wenn ein kind bei mutter und vater aufwächst oder zumindest bei einem elternteil mit klaren mutter-vaterrolle, als wenn es in eine "familie" aufwächst wo er keine klare rollenverteilung gibt.
Kennst du irgendein homosexuelles Paar? NEIN sonst würdest du nicht sagen da gibts keine Rollenverteilung. In den meisten Beziehungen gibt es ein eher männlichen Part und eher ein weiblicher Part! Es ist jetzt nicht so das ein Mann ein Rock trägt um die weibliche Rolle zu sein, trotzdem gibt es eine Rollenverteilung in homosexuellen Beziehungen.
Bitte spart dir Aussagen über Dinge die du nicht beurteilen kannst
 

Benutzer62841  (34)

Meistens hier zu finden
du wirst den leuten hier nie beibringen können das es was anderes is wenn ein kind bei mutter und vater aufwächst oder zumindest bei einem elternteil mit klaren mutter-vaterrolle, als wenn es in eine "familie" aufwächst wo er keine klare rollenverteilung gibt.

Wie wäre es, wenn du dich mal mit den von mir weiter vorne genannten Quellen zu dem Thema beschäftigen würdest?
 

Benutzer75021 

Beiträge füllen Bücher
DIe Gesellschaft akzeptiert uns nicht und ich denke da liegt das einzige Problem am Ganzen!
Ganz genau!

Ich hab die letzten Seiten nur überschlagen, aber mir fielen immer wieder ein paar Dinge ins Auge: normale Verhältnisse fürs Kind, Mutter-Vater ideal, Hänseleien
So, jetzt sag ich mal was dazu: Ich bin alleinerziehend und auch wenn es in Großstädten "normal" ist, hier in meinem Örtchen ist es anscheinend nicht "normal".
Ich wurde Anfangs auch schräg angeguckt, wenn ich erzählte das ich alleine mit den Kindern lebe. Die Kinder wurden im Kindergarten oft gefragt, warum denn kein Papa bei uns lebt. Ja, sie wurden auch ein paar mal damit aufgezogen "du hast ja bestimmt keinen Papa" etc.
Na und? Meine Kinder sind trotzdem glücklich und dadurch stärker geworden. Klar musste ich mich oft mit ihnen hinsetzen und ihnen erklären, warum wir anders Leben als Fritz und Sarah, aber sie haben dadurch auch eine Menge gelernt-nämlich das es viele verschiedene Familienformen gibt.
Heute gehen sie zu den besagten selbstsicher Kindern hin und erklären ihnen, warum wir ohne Papa wohnen und das sie ihren Papa immer besuchen und anrufen und es jetzt einen tollen "Kumpel" (mein Freund) gibt, der auch noch mit ihnen spielt.

Der Bruder meines Freundes ist homosexuell, lebt mit seinem Freund in Brasilien. Ich freue mich jetzt schon drauf ihn kennen zu lernen und das die Kinder wieder aus einer neuen Erfahrung profitieren und lernen können.
Sie kennen leider keine homosexuellen Beziehungen, aber ich bin bereit es ihnen zu erklären und gespannt wie sie darauf reagieren werden. :smile:
Glücklicherweise haben Kinder keine Vorurteile!
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
du wirst den leuten hier nie beibringen können das es was anderes is wenn ein kind bei mutter und vater aufwächst oder zumindest bei einem elternteil mit klaren mutter-vaterrolle, als wenn es in eine "familie" aufwächst wo er keine klare rollenverteilung gibt.

Rollen sind gar nicht so unwichtig, da gebe ich Dir absolut recht. Wichtig finde ich vor allem, dass die Eltern die Rolle von kultivierten und zivilisierten Mitbürgern ausfüllen und sich liebevoll und mit Verstand um die Kinder kümmern. Denn sonst, vor allem in Verbindung mit einem allgemein sehr niedrigen Bildungsniveau, kommt es leider oft vor das sich die Kinder später dumpfbackigen rechten Gruppierungen anschließen.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren