Homosexuelle und Adoption

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Ich glaub, in erster Linie hat man als adoptiertes Kind andere Probleme, spätestens mit der Pubertät.

Von daher kann ich nachvollziehen, wenn ein gemischtes Paar bei Adoptionen bevorzugt wird. Man muss Kindern nicht noch mehr Probleme aufbürden, und die wird es spätestens dann geben, wenn die Oma von nebenan am Zaun ein dummes Gesicht macht. Das soll aber nicht heißen, dass ich homosexuellen Paaren das Recht auf ein Kind grundsätzlich absprechen will, das steht mir nicht zu.
 

Benutzer54457 

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mein ziel wäre immer noch, auch in sachen adoption homo und hetero gleichzustellen, nur muss, weil es eben auch den dritten beteiligten - das kind - gibt, die sache etwas besser beleuchtet werden als ein garden variety-diskriminierungsfall. ich glaube, dass schlussendlich nichts dagegen sprechen wird, sich aber aus ganz allgemeinen kindswohl-kriterien heraus auflagen ergeben können.
 

Benutzer6874  (35)

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Homosexuell heisst auch im gleichen Atemzug lesbisch. Homo = gleich.

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Viele haben eben Latein im Hinterkopf. homo = Mann :grin:


Also zum Thema: Ich bin ein bisschen geteilt. Aber ein grundsätzliches Verbot scheint mir falsch. Eher von der Angst diktiert, als vom Verstand.

Es gibt kein Recht auf Adoption, und jeder Fall muss einzeln abgeklärt werden. Gleichgeschlechliche Adoptiveltern werden auch ohne Verbot die Ausnahme bleiben.

Was ich NICHT anerkennen mag ist das Argument, Adoptivkinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern würden von ihren Schulkollegen ausgelacht. Es ist eine Erziehungsaufgabe, den Konformitätsdruck abzubauen. Die Gesellschaft ist auch lernfähig (hoffe ich), und Vorurteile in dieser Hinsicht werden sich abschwächen. Wenn wir sie immer wieder als Argumente gegen unkonventionelle Lebensformen einsetzen, werden sie dagegen verstärkt.
 

Benutzer505 

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Viele haben eben Latein im Hinterkopf. homo = Mann :grin:
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homo, hominis = Mensch. vir, viri = Mann *klugscheiss* :zwinker:


Zum Thema bin ich mir eher uneins. Ich bezweifle nicht im mindesten, dass homosexuelle Paare die gleichen Qualitäten als Eltern aufweisen können, wie heterosexuelle - aber was ich nicht weiß, ist, wie/ob es die Entwicklung des Kindes verändert (und nein, ich meine damit nicht, dass man ihnen vielleicht Homosexualität anerziehen könnte..).
 

Benutzer75021 

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Ich finde JA.
Wenn das Umfeld der Adoptiveltern stimmt, sie jahrelang zusammen sind und finanziell alles in Ordnung ist (genug Platz und vor allem Liebe für ein Kind), dann ist es doch viel besser wenn ein Kind bei Adoptiveltern aufwächst, als im Kinderheim.
Ich denke nicht, das es den Kindern schadet mit zwei gleichgeschlechtlichen Eltern aufzuwachsen ( hier wurde oft angesprochen, das dem Kind ein Geschlecht in der Erziehung fehlt). Das ist doch bei alleinerziehenden auch so und viele alleinerziehende Mütter/Väter leben jahrelang alleine mit den Kindern. Kein Kind hat bisher einen Schaden davon getragen.
Wichtig ist, das ein Kind auch weibliche/männliche (je nachdem welcher Part fehlt) Bezugspersonen im familiären Umfeld hat. Das kann auch der Onkel, die Tante, Oma oder Opa sein.
 

Benutzer6874  (35)

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homo, hominis = Mensch. vir, viri = Mann *klugscheiss* :zwinker:

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Ist es nicht beides? Mann = Mensch :tongue:
jedenfalls homme/uomo/hombre heisst beides, Mensch UND Mann. Mannomann.....


Sweetys Beitrag finde ich gut!
Besonders wenn ich an Kinder denke, die ganz ohne elterliche Liebe in irgendwelchen Heimen aufwachsen müssen -- da betrifft unsere Diskussion gerade noch ein Luxusproblem!
Und immer daran denken, es geht um Erlaubnis/Verbot, nicht um Empfehlung oder gar Förderung.
 

Benutzer49007  (34)

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Ich finde JA.
Wenn das Umfeld der Adoptiveltern stimmt, sie jahrelang zusammen sind und finanziell alles in Ordnung ist (genug Platz und vor allem Liebe für ein Kind), dann ist es doch viel besser wenn ein Kind bei Adoptiveltern aufwächst, als im Kinderheim.
Ich denke nicht, das es den Kindern schadet mit zwei gleichgeschlechtlichen Eltern aufzuwachsen ( hier wurde oft angesprochen, das dem Kind ein Geschlecht in der Erziehung fehlt). Das ist doch bei alleinerziehenden auch so und viele alleinerziehende Mütter/Väter leben jahrelang alleine mit den Kindern. Kein Kind hat bisher einen Schaden davon getragen.
Wichtig ist, das ein Kind auch weibliche/männliche (je nachdem welcher Part fehlt) Bezugspersonen im familiären Umfeld hat. Das kann auch der Onkel, die Tante, Oma oder Opa sein.
Das sogar eine Mutter das so sieht ist schon schön. Weil du selbst Kinder hast und weisst was ein Kind braucht!:smile:
 

Benutzer28114 

Verbringt hier viel Zeit
Es macht schon einen Unterschied aus, ob ein Kind mit Vater und Mutter aufwächst oder nicht.

Ich kenne viele Leute, die leider ohne Vater und/oder Mutter aufgewachsen und erzogen wurden. Die tragen das auf irgendeine Weise ihr Leben lang mit sich herum. Ein Freund von mir wurde von Mutter und Tante erzogen. Er hat einen Vollschuss und wurde schwul. Ob er es deswegen wurde, weiß er selber nicht genau, er beschäftigt sich aber intensiv damit.

Kindern bzw. Menschen, die nur von Vater oder Mutter großgezogen wurden, fehlt etwas. Als psychologischer Laie fallen mir da Ödipuskomplex und Elektrakomplex aus. (Ich gehe mal davon aus, dass Siegmund Freud damit recht hat.) Solche Leute haben auch eher Probleme Beziehungen zum anderen Geschlecht aufzubauen bzw. aufrechtzuerhalten. Sehe ich in meinem Umfeld immer wieder.

Schlimm genug, dass nicht alle Kinder von einem intakten Elternpaar aufgezogen werden, aber ich bin wie gesagt skeptisch bei gleichgeschlechtlichen Paaren. Ich würde Homosexuellen auch die Heirat verbieten. Mir ist schon klar, dass jede Gesellschaft durch ihre Randgruppen definiert ist, aber für mich ist und bleibt die Familie im klassischen Sinn die Keimzelle der Gesellschaft. Da würde ich sogar noch mit ein paar Gesetzen ordentlich nachhelfen.
 

Benutzer31418 

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Ja, wobei ich das Argument verstehe, dass es günstiger ist, wenn ein Kind ein männliches und ein weibliches Elternteil besitzt. Aber mir fehlen da die Kenntnisse, um zu beurteilen, wie entscheidend das tatsächlich für die Entwiclung ist. Vor allem, wenn im engeren Umfeld kein "Ersatz" dafür da sein sollte, also dass ein schwules Pärchen eben keine Schwester oder Mutter oder enge Freundin hat, die diesen weiblichen Part als Bezugsperson übernehmen könnte.
 

Benutzer49007  (34)

Sehr bekannt hier
Schlimm genug, dass nicht alle Kinder von einem intakten Elternpaar aufgezogen werden, aber ich bin wie gesagt skeptisch bei gleichgeschlechtlichen Paaren. Ich würde Homosexuellen auch die Heirat verbieten. Mir ist schon klar, dass jede Gesellschaft durch ihre Randgruppen definiert ist, aber für mich ist und bleibt die Familie im klassischen Sinn die Keimzelle der Gesellschaft. Da würde ich sogar noch mit ein paar Gesetzen ordentlich nachhelfen.
Kannst du mir erklären was nun an der Heirat verwegen ist? Das hat dann ja mit Kindern überhaupt nix zu tun. Sondern damit das man sich rechtlich absichern will. Wenn bei hetero Paaren eine im Spital auf der Intensivstation liegt kann der partner hin und hat auch rechte. Und wir nicht nur weil wir nicht verheiratet sind? Wenn mein Partner stirbt und man nicht heiraten dürfte würde ich ohne nichts da stehen nur weil es nicht gesellschaftlich ist? Findest du das im ernst gerecht?
Ok das du nicht für eine Adoption bist was Homosexuelle Paare angeht kann ich noch akzeptieren. Aber das mit der Heirat nicht. Das hat was mit Liebe zu tun
 

Benutzer65427 

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Kannst du mir erklären was nun an der Heirat verwegen ist? Das hat dann ja mit Kindern überhaupt nix zu tun. Sondern damit das man sich rechtlich absichern will. Wenn bei hetero Paaren eine im Spital auf der Intensivstation liegt kann der partner hin und hat auch rechte. Und wir nicht nur weil wir nicht verheiratet sind? Wenn mein Partner stirbt und man nicht heiraten dürfte würde ich ohne nichts da stehen nur weil es nicht gesellschaftlich ist? Findest du das im ernst gerecht?
Ok das du nicht für eine Adoption bist was Homosexuelle Paare angeht kann ich noch akzeptieren. Aber das mit der Heirat nicht. Das hat was mit Liebe zu tun

ich finde das voll gerecht, wer homosexuell ist entzeiht sich der gesellschaft, stellt sich quasie nach außen und warum sollte jemand der die gesellschaft nicht akzeptiert von den gesellschaftlichen regeln die zum schutzt der famile geschaffen wurden geschützt werden? die ehe ist dazu da um familien zu schützten und homosexuelle paare sind alles nur keine familie und kein vorbildhafter ort zum aufwachsen von kindern.
 

Benutzer31418 

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ich finde das voll gerecht, wer homosexuell ist entzeiht sich der gesellschaft, stellt sich quasie nach außen und warum sollte jemand der die gesellschaft nicht akzeptiert von den gesellschaftlichen regeln die zum schutzt der famile geschaffen wurden geschützt werden? die ehe ist dazu da um familien zu schützten und homosexuelle paare sind alles nur keine familie und kein vorbildhafter ort zum aufwachsen von kindern.
Ähm, d asklingt aber sehr nach Vorwurf. Man sucht sich doch seine sexuellen Vorlieben nicht aus. Und warum sollten Homosexuelle die Gesellschaft nicht akzeptieren? :ratlos: Nicht genauso zu leben wie der Großteil der Bevölkerung hat ja nichts mit fehlender Akzeptanz zu tun.
 

Benutzer49007  (34)

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ich finde das voll gerecht, wer homosexuell ist entzeiht sich der gesellschaft, stellt sich quasie nach außen und warum sollte jemand der die gesellschaft nicht akzeptiert von den gesellschaftlichen regeln die zum schutzt der famile geschaffen wurden geschützt werden? die ehe ist dazu da um familien zu schützten und homosexuelle paare sind alles nur keine familie und kein vorbildhafter ort zum aufwachsen von kindern.
Sorry aber ganz im ernst ich muss gleich heulen! Ich entziehe mich nicht der Gesellschaft nur weil ich gerade freude daran hab mal anderst zu sein. Nur weil ich ein Mann liebe soll ich keine Rechte haben..? Wo lebt ihr denn eigentlich?!!!! Wenn du Familie und ein Mann und alles hast willst und ihn liebst willst dann auch wenn er mal stirbt vor dem Nix stehen? Ach ne..sorry..du bist ja normal!

Das verschlägt mir die Sprache..echt!
 

Benutzer28114 

Verbringt hier viel Zeit
Homosexuelle können von mir aus eine Eintragung als Lebensgemeinschaft haben, aber keine Ehe. Ich fände es auch in Ordnung, wenn man gleichgeschlechtliche Paare bezüglich Erbrecht, Sozialversicherungs-Geschichten, Wohn- und Mietrecht gleich wie in einer normalen Ehe behandelt. Kurz: rechtlich gesehen können solche Partnerschaften einer Ehe gleichgestellt werden. Allerdings soll Homosexuellen die Heirat und die Adoption verwehrt bleiben.

Ich finde, die Ehe macht auch nur einen Sinn wenn man Kinder hat bzw. erwartet. Das ist auch der einzige Grund warum man heiraten sollte. Alles andere ist Kinderei, weil man auch so zusammenleben kann.

Ps. Mir ist aufgefallen, dass die meisten Leute zwar aus allen möglichen Gründen heiraten, nur nicht aus einem: Liebe.
 

Benutzer49007  (34)

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Vor 50-80 Jahren hat man eine Frau geheiratet als schwuler Mann weil man ja nicht aus der Reihe treten wollte. Und jetzt lässt man sich scheiden weill man nicht mit einer Frau glücklich ist. Ich dachte echt wir wäre weiter fortgeschritten in der Zeit..und nicht stehen geblieben.
Am besten heirate ich eine Frau mache ihr ein paar tolle Kinder und bin unglücklich..genau dann bin ich auch die Gesellschaft...!
 

Benutzer65427 

Benutzer gesperrt
Man sucht sich doch seine sexuellen Vorlieben nicht aus.


genau das is die meinung die immer verbreitet wird wenn homosexuelle versuchen ihre neigung als normal darzustellen.

aber sie können immernoch nicht erklären warum gott mann und frau schuf um das sie sich lieben und mehren. ich weiß is ein ungeliebtes argument, aber das erschlägt für mich nunmal alle anderen die von den homosexuellen benutzt werden um ihre andersartigkeit zu erklären, bzw die geisteshaltung die dazu führt sich einzureden anders sein zuwollen.
 

Benutzer49007  (34)

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genau das is die meinung die immer verbreitet wird wenn homosexuelle versuchen ihre neigung als normal darzustellen.

aber sie können immernoch nicht erklären warum gott mann und frau schuf um das sie sich lieben und mehren. ich weiß is ein ungeliebtes argument, aber das erschlägt für mich nunmal alle anderen die von den homosexuellen benutzt werden um ihre andersartigkeit zu erklären, bzw die geisteshaltung die dazu führt sich einzureden anders sein zuwollen.
Kennst du das Wort Liebe???? Wo die Liebe hinfällt? Das sucht man sich nicht aus. Soll ich mich oder alle anderen sich verstellen und verheimlichen, das was man selbst ist? Nur weil andere es als schlecht nicht natürlich und schon gar nich gut finden? Liebe ist etwas das man nicht steuern kann das sind Gefühle. Kennst du das?
 

Benutzer54457 

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du musst dich nicht mit jedem schwachsinn auseinandersetzen, und ich glaub es nimmt dir keiner übel, wenn hilfiger und besonders die doofe süßejana hier ausgespart werden.

jedenfalls völliger blödsinn, was aus dieser richtung kommt, wie gewohnt.
 

Benutzer31418 

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genau das is die meinung die immer verbreitet wird wenn homosexuelle versuchen ihre neigung als normal darzustellen.

aber sie können immernoch nicht erklären warum gott mann und frau schuf um das sie sich lieben und mehren. ich weiß is ein ungeliebtes argument, aber das erschlägt für mich nunmal alle anderen die von den homosexuellen benutzt werden um ihre andersartigkeit zu erklären, bzw die geisteshaltung die dazu führt sich einzureden anders sein zuwollen.
Ja nu, warum es Homosexualität gibt, dazu gibts ja zig Thesen, von genetischer Veranlagung über Schutz vor Überbevölkerung, aber fest steht ja nun mal, dass es nicht schadet und man es nicht verhindern kann, wenn man so fühlt, warum sollte man also so negativ da rangehen.
 
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