Hochzeit - welchen Namen wollt ihr haben?

Benutzer42056  (38)

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nein, normalerweise nicht, hab grad nochmal nachgefragt

Moment, wo hast denn das nachgefrgt? Bei Vaddern? Nee, blöder Witz...

Nee, so einfach verliert man das "von und zu" nicht.
Du wirst vieleicht von der adligen Gesellschaft nicht mehr als zugehörig empfunden, aber dein "von" verlierst du oder dein Partner nicht. Schliesslich sind Adels-Titel 1918 in den Nachnamen mit aufgegangen, also ein Teil von diesen..
 

Benutzer26 

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Seinen!!

Es sei denn er gefällt mir noch weniger als meiner :zwinker:

Aber da ich nicht heiraten werde...
 

Benutzer29410 

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Du wirst vieleicht von der adligen Gesellschaft nicht mehr als zugehörig empfunden

Das meinte ich....und wozu dann ein "von" wenn man doch nicht mehr "dazu gehört"?
 

Benutzer47810  (35)

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Entweder seinen Namen...
Oder einen Doppelnamen.
Je nachdem wie es sich anhören würde...

Gruß
Moni
 

Benutzer42056  (38)

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Das meinte ich....und wozu dann ein "von" wenn man doch nicht mehr "dazu gehört"?

Na weswegen überhaupt Adel? Wegen der Zugehörigkeit zu 'ner oberen Kaste, welche sich zumeist für was besseres hält? Nö...
Klingt halt gut oder zumindest lustig....


Aber frag mal LangerJan ober sich mit sowas schon befasst hat :tongue:
 

Benutzer61009  (43)

Benutzer gesperrt
nein norrmalerweise nicht, hab grad nochmal nachgefragt

Das ist definitiv falsch. Das "von" ist einfach ein Namenszusatz, den niemand durch Heirat verliert.
Das "gesellschaftlich nicht mehr dazugehören" betrifft - wenn überhaupt - den Hochadel.
 

Benutzer44900 

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Ich habe seinen Namen angenommen, weil... ... ich Doppelnamen nicht mag, das wäre zu lang geworden und hätte auch blöd geklungen ... mein Mädchenname zwar kürzer war, aber niemand konnte ihn aussprechen und schreiben ... zu seinem Vornamen mein Mädchenname nicht gepasst hätte, zu meinen Vornamen aber sein (und jetzt auch mein) Nachname
 

Benutzer29410 

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"gesellschaftlich nicht mehr dazugehören" betrifft - wenn überhaupt - den Hochadel.

ist einfach nicht wahr! Da ich mich in "solchen Kreisen" bewege, weiß ich vielleicht auch ein klein bisschen was. :zwinker: Ich meine dabei auch ausschließlich den Erbadel, keine Bürgerlichen, die vor 150 Jahren geadelt worden sind.

Richtige Vornehmheit erkennt man übrigens auch daran, dass das "von" beim Vorstellen etc. ganz weggelassen wird, nebst Titel. Das ist einfach ne Erziehungssache.
 

Benutzer54734  (35)

Klein,aber fein!
Siehe Titel: Aus aktuellem Anlass würde mich mal interessieren, ob ihr euren Namen bei einer Hochzeit behalten würdet, den des Partners annimmt oder en doppelnamen haben wollt!

Ist es denn ein Kriterium, wie der Name des Partners ist?

Also mein Freund hat mir gesagt er würde,wenn er mich heiratet meinen Nachnamen annehmen wollen,da er seinen nicht leiden kann.

Habe dem erfreut zugestimmt :-D

@San:
Steht bei dir die Frage an,welcher Nachname es sein soll oder wie?
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Sunny2010;2479063 @San: Steht bei dir die Frage an schrieb:
hehe ne, wie oben erwähnt: En Kumpel von mir hat geheiratet und deshalb bin ich auf die Frage gekommen, dreht sich also nicht um mich :zwinker:

Dann muss er ja nen schlimmen namen haben.. :grin:
 

Benutzer49889 

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San-dee schrieb:
Aus aktuellem Anlass würde mich mal interessieren, ob ihr euren Namen bei einer Hochzeit behalten würdet, den des Partners annimmt oder en doppelnamen haben wollt!
Mein aktueller Fast-Freund hat einen tolleren Namen als ich. Deshalb würde ich den lieber annehmen wollen, wenn es zu einer Hochzeit kommt. Hat bei mir aber nichts mit Tradition zu tun.
San-dee schrieb:
Ist es denn ein Kriterium, wie der Name des Partners ist?
Ja, wenn der noch schlimmer wäre, als mein eigener, dann würde ich wollen, dass er meinen Namen annimmt. :tongue:
Da ich aber sowieso nicht so schnell heiraten werde...

Die Knalltüte
winktiny.gif
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Ist schwer zu sagen... einerseits finde ich den Namen von meinem Freund echt ok, also ich finde ihn jetzt nicht so schrecklich, daß ich ihn nicht annehmen wollen würde.

Andererseits mag ich auch meinen Nachnamen sehr, sehr gern. Als Kind fand ich ihn immer blöd, weil er ziemlich einzigartig ist und ich immer gefragt wurde "Kommen deine Eltern aus Griechenland/Italien/Spanien/Tschechien/Rußland...?" (könnte vom Klang her allen diesen Ländern irgendwie zugeordnet werden :-p, meine Eltern, Großeltern, Urgroßeltern... kommen allerdings alle aus Deutschland, nur gab es wohl iiiiiirgendwann mal irgendwelche Vorfahren in Schlesien oder so, keine Ahnung)

Aber mittlerweile mag ich meinen Namen total gerne, und ich mag es auch, so "unverwechselbar" zu heißen. Müller, Meier und Co. würde ich nicht heißen wollen. Außerdem ist mein Vorname recht "normal", deshalb finde ich den ungewöhnlichen Nachnamen als "Ausgleich" ganz ok. Ich will später mal so einen gewissen "Wiedererkennungswert" *g* haben, deshalb würde ich mich schwertun, meinen Nachnamen abzugeben.

Andererseits, ein Doppelname mit den Namen von mir und meinem Freund würde total bescheuert klingen. Außerdem ist das meistens ein ganz bestimmter Typ Frau, der Doppelnamen hat, und so eine bin ich eigentlich nicht. :-p

Sternschnuppe
 
T

Benutzer

Gast
Ich würde den Namen meines Partners annehmen. Doppelnamen finde ich fast immer schrecklich und mein Freund will seinen Namen unbedingt behalten (einziger, der ihn noch vererben kann).

Da mein Freund einen schönen Nachnamen hat, der auch gut zu meinem Vornamen passt, habe ich überhaupt kein Problem damit. Bei einem ganz schrecklichen Nachnamen sähe das aber anders aus.
 

Benutzer42056  (38)

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ist einfach nicht wahr! Da ich mich in "solchen Kreisen" bewege, weiß ich vielleicht auch ein klein bisschen was. :zwinker: Ich meine dabei auch ausschließlich den Erbadel, keine Bürgerlichen, die vor 150 Jahren geadelt worden sind.

Richtige Vornehmheit erkennt man übrigens auch daran, dass das "von" beim Vorstellen etc. ganz weggelassen wird, nebst Titel. Das ist einfach ne Erziehungssache.

Moment.. 150 Jahre sind dir zu popelig *G*... Okay, kein vgl. mit den Welfen, aber... immehin noch im 19. Jh.

Gut, wenn er ihren Namen annimmt (andersum ist es angeblich ja sowieso kein Problem... Bürgerliche Ehefrauen sollen ja geduldet sein) und die Familie meinetwegen noch auf dem Schloß residiert hat das eventuell schon 'nen komischen Beigeschmack für die Außenwelt.
Aber da fragt man sich ja den eher hat ob er sie des Namens, Geldes, oder guten Rufes und damit gesellschaftlichen Erfolges wegen geiratet hat...
Oder einfach aus Liebe und der eigene Name nicht so prickelnd war.
Trotzdem glaub ich nicht das sich jemand nen Namen zulegt (sei es auch durch Adoption) um im Adel selbst verkehren zu können. Wie du ja schon gesagt hat, das fällt sofort auf.

Naja und das mit dem Weglassen als Understatement ist schon klar. Wenn du dich ne halbe Minute lang vorstellst wirkt das arrogant und abgehoben. Klassenkamerad von mir hat die Hälfte von seinem Namen auch immer weggelassen.. So gesehen würd ich das auch nicht als Erziehungsangelegenheit definieren, ist eher praktischer Natur..

Okay das wär jetzt mächtig OT:

Aber mir is nochmals was eingefallen. Der Mann der bekannten meiner Freundin hat auch ihren Namen angenommen. Hat selbst nen slawisch-polnischen an dem ihm nix lag und sie wollte ihren unbedingt behalten... Allerdings musste er erst vor dem Gericht der hohen Familie (gesamte Verwandschaft) offiziell einen Antrag einreichen und begründen dass er dieses Namens würdig sei :ratlos:
 
K

Benutzer

Gast
Ich würde schon gerne meinen Namen behalten ... wegen dem "von":schuechte
 

Benutzer37  (36)

im Ruhestand
Hm, ich finde, es fehlt hier eine entscheidende Auswahlmöglichkeit: "Ich will den Namen, der schöner ist."
Mir ist es vom Prinzip her wirklich vollkommen egal, ob mein Partner meinen Namen nimmt oder ich seinen. Ich denke, von den alten Traditionen (Frau nimmt den Namen des Mannes an) habe ich mich soweit gelöst, dass ich sie weder erfüllen noch krampfhaft dagegensteuern muss. Also will ich den Namen, der besser klingt. Bei meinen beiden Exfreunden wäre das definitiv mein Name gewesen :zwinker:... aber es gibt so schöne Nachnamen... wenn mein Zukünftiger einen richtig tollen Namen hätte, würde ich mir den nicht entgehen lassen. :zwinker:
 

Benutzer29410 

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Aber da fragt man sich ja den eher hat ob er sie des Namens, Geldes, oder guten Rufes und damit gesellschaftlichen Erfolges wegen geiratet hat...

eben...:zwinker: Vor allem weil ziemlich viele Leute (Männlein und Weiblein) gleich glänzende Äuglein kriegen wenn sie nen adligen Namen hören und damit gleich automatisch Prestige, Kohle und Schloß verbinden....:ratlos:

Vielleicht finde ich es deswegen etwas unfein wenn man sich mit einem adligen Namen schmücken möchte und deswegen den Namen der Frau annimmt, nur weil da ein "von" drin ist, wie Ivy Mike das ja vorschlug.. :zwinker:

Trotzdem glaub ich nicht das sich jemand nen Namen zulegt (sei es auch durch Adoption) um im Adel selbst verkehren zu können. Wie du ja schon gesagt hat, das fällt sofort auf.

Oh doch, das gibt es....es gibt sogar Holländer die ihr "van" in ein "von" wandeln möchten und dabei weder Kosten noch Mühe scheuen (wenn auch meist erfolglos). Es gibt auch Kinder einer adligen Mutter und eines nichtadligen Vaters, die ihren schlichten bürgerlichen Namen in privater Runde gertn mit einem "von" verzieren...Mami ist ja adlig also sind sie es auch FAST....*lächerlich*

So gesehen würd ich das auch nicht als Erziehungsangelegenheit definieren, ist eher praktischer Natur..

Och, ich kenne Leute die das "Freiin" noch sagen wenn sie in der Verkehrskontrolle nach ihrem Namen gefragt werden....daran erkennt man im Klüngel die gut und die schlecht erzogenen :zwinker:
 

Benutzer48633  (33)

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Ich würde auf jeden Fall seinen Namen annehmen, solange er nicht Fick, Möse, etc. heißt.:tongue:

Bin da irgendwie altmodisch.
 
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