Studium Hilfe: ich bin dumm

Benutzer106714 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich bin in einem Weiterbildungsstudium und kurz vor meinem Abschluss im Herbst. Je länger je mehr merke ich, dass ich den Anforderungen gar nicht gewachsen bin und ich wortwörtlich jeden Tag immer dümmer werde. Ich vergesse Dinge, die ich gestern gelernt oder getan habe, wenn ich es mir nicht aufschreiben würde. Es fehlt mir an der kognitiven Fähigkeit, aus dem Gelernten die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Nun kann man argumentieren: Ja, aber das Grundstudium hast du ja auch geschafft.
Ja, habe ich. Aber nur weil bei dieser Hochschule die Anforderungen viel tiefer waren und ich durch mogeln und Glück alle Prüfungen und Projekte bestanden habe.

Aber kann ich dumm sein, wenn ich es merke, dass ich dumm bin bzw. werde?

Danke für eure Antworten

g chris
 

Benutzer11002 

Verbringt hier viel Zeit
Hi, das kann nur eine Phase sein, mach Dich bitte nicht verrückt und wiederhole es einfach solange bis es sitzt.
 

Benutzer26217 

Meistens hier zu finden
Beruhig dich erstmal ein bisschen, allein dein Beitrag hier im Forum ist ja schon ganz wirr. :smile:

Für uns ist es schwer zu sagen, was gerade bei dir los ist. Vielleicht machst du dich vor lauter Stress und Druck gerade total verrückt, vielleicht macht dir aber auch eine Lern- oder Konzentrationsschwäche zu schaffen.

Wir können hier ja nur aus deinem Beitrag schließen, und wenn ich mir den so angucke, kann ich dir nur raten, die Dinge ein bisschen ruhiger und strukturierter anzugehen.
 

Benutzer120994  (36)

Sorgt für Gesprächsstoff
Dem kann ich nur zustimmen, vor allem aber:

Bleib nicht allein, bilde Lerngruppen und sprecht über das Gelernte, so verfestigt es sich meiner Meinung nach am besten. Erstmal durchatmen, das packst du sicherlich!
 

Benutzer120879  (34)

Benutzer gesperrt
im grunde sind alle menschen gleich inteligent. inteligenz hat eifach viele gesichter und da in schule und weiterbildung oder was auch immer du machst, meist nur auf ein-zwei kanälen angesprochen wird, scheinen manche menschen weniger klug als andere. aber manchmal sind es auch die scheinbar klugen (vor allem auf dem bau) die die hand vor augen nicht sehn und sech unendlich dumm anstellen. autofahren ist auch eine form von intelligenz. oder aufräumen, ich zum beispiel bin extrem dumm wenns ums aufräumen geht, da mache ich alles falsch fange unten an zu putzen stelle dann die sachen aus dem weg, putze wieder unten, dann putz ich oben, dreck fällt runter...bla bla bla was ich sagen will halt dich bitte nie für dumm wenn irgend etwas in der schule nicht klappt. schule ist ein ganz kleiner teil der intelligenz.

Du bist garantiert nicht dumm. Ich mach mir andere gedanken was dir fehlen könnte. Ich will dir nichts einreden, aber es klingt für mich ein bisschen nach depressiven symtomen. Es fehlt dir an kognitiven Fähigkeiten, du merkst wie deine "hirnleistung" sich verschlechtert und du beginnst zu grübeln an was das liegen könnte, du fühlst dich überfordert und deine leistungen sinken. könnte durchaus eine art depression sein. was denkst du, spricht etwas dafür, wie du dich seit den letzten wochen fühlst, oder geds dir an sonsten wirklich gut?
 

Benutzer105448 

Sehr bekannt hier
im grunde sind alle menschen gleich inteligent. inteligenz hat eifach viele gesichter und da in schule und weiterbildung oder was auch immer du machst, meist nur auf ein-zwei kanälen angesprochen wird, scheinen manche menschen weniger klug als andere. aber manchmal sind es auch die scheinbar klugen (vor allem auf dem bau) die die hand vor augen nicht sehn und sech unendlich dumm anstellen. autofahren ist auch eine form von intelligenz. oder aufräumen, ich zum beispiel bin extrem dumm wenns ums aufräumen geht, da mache ich alles falsch fange unten an zu putzen stelle dann die sachen aus dem weg, putze wieder unten, dann putz ich oben, dreck fällt runter...bla bla bla was ich sagen will halt dich bitte nie für dumm wenn irgend etwas in der schule nicht klappt. schule ist ein ganz kleiner teil der intelligenz.
Off-Topic:
Ich finde das sind eher Stärken und Schwächen.
Intelligenz ist meiner Meinung nach schon die Eigenschaft die uns, je nach Ausprägung, hilft Zusammenhänge zuverstehen, Verknüpfungen zu erstellen oder bestimmte Probleme schneller zu erkennen und zu analysieren als andere.
 
D

Benutzer

Gast
Dein Problem ist weniger die Intelligenz, sondern vielmehr die niedrige Selbstwirksamkeit. Du denkst, du kannst das nicht, also schaffst du es auch nicht. In der Lernpsychologie ist das ein sehr entscheidender Faktor, der von vielen wichtiger angesehen wird als die Intelligenz selber.
Wenn du dir selbst und deinen Fähigkeiten vertraust, dass du das kannst, dass du die Fähigkeit besitzt, etwas zu schaffen, liegt die Wahrscheinlichkeit auch deutlich höher, dass du es tatsächlich schaffst.
Tja, soweit die Theorie. Jetzt ist natürlich die Frage, wie man seine eigene Selbstwirksamkeit erhöhen kann. Am besten ist natürlich die direkte Erfahrung. Du musst merken, dass Anstrengung sich lohnt, was natürlich sehr sehr schwer ist, wenn man einmal in dieser "Negativspirale" gefangen ist. Daher helfen am besten aufmunternde Worte von anderen, wofür auch die Lehrer oder Ausbilder zuständig sind.
Du solltest auf jeden Fall versuchen die negativen Gedanken abzulegen, denn alleine dadurch verbrauchst du kognitive Ressourcen, die du für die Aufgaben bräuchtest. Wenn du das erst einmal schaffst, dir visualisierst, Beispiele suchst, wo es geklappt hat, wirst du auch wieder bessere Leistungen erzielen. Man kann es auch mit einer Angst vergleichen. Leute, die vor etwas Angst haben, haben meist irgendwann einfach davor Angst, Angst zu haben. Und genau das ist so nervenaufreibend, dass es sie kaputt macht. Bsp. Prüfungsangst. Obwohl sie alles gelernt haben, intelligent genug sind, können sie es nicht abrufen, weil sie mental blockiert sind. Wenn du darüber bescheid weißt und erkennst, dass dies letztlich auch bei dir nur daran liegt, hilft dir das vielleicht etwas. Viel Erfolg dabei.
 
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