Hilfe bei Gedichtinterpretation

Benutzer62847 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo ihr :zwinker:
ich hoffe, mir kann jemand ein bisschen helfen....Ich muss nach den Ferien ein Gedicht vor der Klasse vorstellen.
Ich soll etwas über den Autor, die Epoche und über das Gedicht sagen, welches ich zugeteilt bekommen habe.

Jetzt erstmal das Gedicht:

Glück

Wie jauchzt meine Seele
Und singet in sich!
Kaum, dass ich's verhehle,
So glücklich bin ich.

Rings Menschen sich drehen
Und sprechen gescheut,
Ich kann nicht verstehen,
So fröhlich zerstreut. -

Zu eng wird das Zimmer,
Wie glänzet das Feld,
Die Täler voll Schimmer,
Weit herrlich die Welt!

Gepresst bricht die Freude
Durch Riegel und Schloss,
Fort über die Heide!
Ach, hätt ich ein Ross! -

Und frag ich und sinn ich,
Wie so mir geschehn: -
Mein Liebchen herzinnig,
Das soll ich heut sehn!

Joseph von Eichendorff


Zu dem Autor kann ich einiges sagen, dass bekomme ich selber hin. Bei der Epoche bin ich mir wirklich nicht sicher. Kann mir jemand sagen, wann Joseph von Eichendorff das Gedicht geschrieben hat? Ich hab schon das halbe Internet danach abgesucht und nichts gefunden.
Hauptsächlich hat Joseph von Eichendorff meines Wissens nach zum Ende der Romantik geschrieben.
Während seines Lebens kämen allerdings Weimarer Klassik, Romantik, Biedermeier/Vormärz, Junges Deutschland und Realismus in betracht.
In welcher Epoche hat er das Gedicht "Glück" geschrieben? Bzw. von welchen Epochen wurde sein Schreiben beeinflusst?

Bei der Analyse/Interpretation des Gedichtes habe ich auch Probleme :geknickt: .


Glück

a Wie jauchzt meine Seele w Enjambement
b Und singet in sich! m
a Kaum, dass ich's verhehle, w
b So glücklich bin ich. m

a Rings Menschen sich drehen w Enjambement
b Und sprechen gescheut, m
a Ich kann nicht verstehen, w
b So fröhlich zerstreut. - w 'Paradoxon, verkürzter Vers

a Zu eng wird das Zimmer, w
b Wie glänzet das Feld, m
a Die Täler voll Schimmer, w
b Weit herrlich die Welt! m

a Gepresst bricht die Freude w
b Durch Riegel und Schloss, m
a Fort über die Heide! w
b Ach, hätt ich ein Ross! - m

a Und frag ich und sinn ich, w
b Wie so mir geschehn: - m
a Mein Liebchen herzinnig, w
b Das soll ich heut sehn! m

Joseph von Eichendorff


Meiner Meinung nach verwendet Eichendorff einen Kreuzreim sowie einen 4-hebigen Jambus und ein lyrisches Ich.

Bei der Interpretation komme ich leider auch nicht sehr weit.

Ich würde sagen, dass das Motiv des Frühlings verwendet wird. In dem Gedicht wird die Sehnsucht, Weite und Enge sehr deutlich.


Wenn mir jemand helfen könnte, wäre das wirklich sehr net...ich bin hier kurz vorm Verzweifeln :geknickt:

Liebe Grüße, ann :herz:
 

Benutzer65149 

Meistens hier zu finden
Also Joseph von Eichendorff ist auf jeden Fall ein Vertreter der Romantik.
 

Benutzer62847 

Verbringt hier viel Zeit
Danke für deine Hilfe!!! :zwinker:
Du hast mir wirklich weitergeholfen!!! :smile:
 
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