Bekleidung High Heels im Vorlesungssaal

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Kommt wohl auch massiv aufs Fach an:
Bei BWLern und Juristen ist es durchaus üblich, warum auch immer, "chick" in die Uni zu gehen. Dazu gehören Hugo Boss Polo Shirts, manchmal auch der Anzug und bei dem Damen das Kostüm und statt Rucksack trägt man eine Aktentasche, warum auch immer. Die "Primimäuse" (Grundschullehrämtler) rennen dafür "alle" in Jeans und geblümten Blusen und Ballerinas rum und die Informatiker tragen schwarze Shirts mit Witzen die keiner versteht. Vllt war der Herr mit dem du geredet hast auch auf einer privaten Manager-Uni. Da ist das häufig noch mal üblicher.
Off-Topic:
Ich will hier niemandem beleidigen, aber das sind meine Beobachtungen auf meinem Campus. Und ich bin selbst eine blonde Primimaus.
 
M

Benutzer

Gast
Off-Topic:
Ich will hier niemandem beleidigen, aber das sind meine Beobachtungen auf meinem Campus.

Off-Topic:
Keine Angst, deine Beobachtungen sind deckungsgleich mit meinen :smile:

Manchmal, bevor ich die WIWI-Cafete betrete, habe ich Angst, dass vor der Tür ein breitschultriger, anzugtragender Securityman mit Sonnenbrille steht, der zu mir sagt: "Dukommsthiernichrein. Nicht mit DEN Schuhen!" :smile:
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
In meinem naturwissenschaftlichen Studium wäre eine Studentin mit Kleid und High-Heels sofort als kitschiges Modepüppchen aufgefallen, da sich die wenigen Frauen in diesem Studiengang doch eher zweckmäßig, als modisch gekleidet haben.

Aber selbst die Jura- und BWL-"Klon-Barbies" (welch schönes Wort :zwinker:) werden in meiner Unistadt kaum in High-Heels durch die Gegend laufen, weil insbesondere die Innenstadt überwieged aus Kopfsteinpflaster und steilen Gassen besteht, was viele High-Heel-Trägerinnen wohl recht schnell mit gerissenen Bändern in die nächste Arztpraxis befördert.
 
G

Benutzer

Gast
Jopp, ähnliche Beobachtungen habe ich an meiner Uni auch schon gemacht: je aufgedonnerter das Mädchen und je höher die Absätze, desto wahrscheinlicher, dass sie BWL oder Jura studiert (nein, natürlich gibt es da auch noch Ausnahmen).

Ich muss gestehen, ich finde es jedesmal ziemlich affig, wenn ich so eine Puppe bei uns an der Uni sehe. Ich habe nichts gegen Frauen in hohen Schuhen, aber es wirkt einfach albern auf unserem Campus: die Gehsteigplatten sind entweder kaputt oder so wackelig, dass man stellenweise das Gefühl hat, man laufe bei Sturm über ein Schiffsdeck. Wenn ich da allmorgendlich die Mädels auf 10cm-Hacken drüberwanken sehe, dann muss ich mir innerlich schon ein Grinsen verkneifen, weil es einfach lächerlich aussieht und unpraktisch ist.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich muss gestehen, ich finde es jedesmal ziemlich affig, wenn ich so eine Puppe bei uns an der Uni sehe. Ich habe nichts gegen Frauen in hohen Schuhen, aber es wirkt einfach albern auf unserem Campus: die Gehsteigplatten sind entweder kaputt oder so wackelig, dass man stellenweise das Gefühl hat, man laufe bei Sturm über ein Schiffsdeck. Wenn ich da allmorgendlich die Mädels auf 10cm-Hacken drüberwanken sehe, dann muss ich mir innerlich schon ein Grinsen verkneifen, weil es einfach lächerlich aussieht und unpraktisch ist.
An meiner alten Uni brauchte man eigentlich fast immer Gummistiefel, weil die Hälfte des Jahres der nicht befestigte Weg aus Matsch bestand. Nicht nur die Schuhe wurden dreckig, sondern auch die Hosen bis in Kniehöhe. War immer sehr interessant zu sehen, wenn besagte Damen mit HighHeels zum Audimax stiefelten :grin:
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Ich finde es schön, wenn sich Frauen -egal aus welcher Fachrichtung- hübsch zurechtmachen - ja, auch mit den hier so verteufelten High Heels. Was ich allerdings nicht verstehen kann ist dieses hier zur Schau gestellte Sammelsurium an Vorurteilen über "die BWL-Püppchen" bzw. "die (notgeilen) Männer", die sowas schön finden.

Gehen wir das mal ganz unaufgeregt an: Viele, die BWL, Jura oder ähnlich klingende Fächer studieren, möchten später in Jobs arbeiten, die einen bestimmten Dresscode haben. Manchen finden ihn toll, andere arrangieren sich lediglich damit. Die, die es eben schön finden Blazer, High Heels und die ach so schlimmen Perlenohrringe zu tragen können direkt modische Vorlieben und Berufswahl miteinander kombinieren - besser geht es ja nicht. Daneben sorgen diese Outfits natürlich auch für ein Zugehörigkeitsgefühl - der Punk hat seine Lederjacke mit Aufnähern, der Hip Hopper seine Baggy Pants und die angehende Sozialpädagogin eben ihr bequemes Outfit - Ausnahmen bestätigen die Regel. Interessanter als die stylische Betriebswirtin in Spe sind dann aber doch die abwertenden Blicke und Geflüster, in dem sich in rasantem Tempo Abwertendes über "dumme BWL-Tussis" usw. findet - natürlich immer von Leuten, die sich ja als total tolerant vorkommen und offiziell immer brav Sätze wie "Also eigentlich soll ja jede/r leben sie er/sie will" aufsagen.

Wäre ja schon schön, wenn Toleranz mal mehr als ein Lippenbekenntnis wäre.

Ich finde dieses Styling schön...wer sich nur unter Bequemlichkeitsaspekten stylt, soll es tun - mir egal.

Noch ein kleiner Tipp: Wer BWL studiert hat mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einen Nebenjob im kaufmännischen Bereich...da muss man halt entsprechen angezogen sein, wenn man von der Uni zum Job fährt...hat auch was damit zu tun, dass nicht alle BWL'ler von Beruf Tochter bzw. Sohn sind. :rolleyes:
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Viele, die BWL, Jura oder ähnlich klingende Fächer studieren, möchten später in Jobs arbeiten, die einen bestimmten Dresscode haben.

Und dann müssen sie dafür an der Uni schon mal üben? :tongue:

Sagen wir mal so:
BWL-Püppies (ich verwende das mal weiter als praktischen Sammelbegriff :zwinker:), deren aufgerüschter Kleidungsstil eine ebenso "aufgerüschte" Persönlichkeit spiegelt, sind halt einfach überhaupt nicht mein Fall - man muss ja auch nicht jeden mögen.

Und für BWL-Püppies, die sich aufrüschen, obwohl das eigentlich gar nicht ihr Stil ist, weil sie denken, sie müssten sich der Allgemeinheit anpassen, fehlt mir ehrlich gesagt auch ein wenig das Verständnis. Eine meiner besten Freundinnen ist Anwältin, trotzdem lief sie in der Uni ganz normal angezogen rum und siehe da, es hat niemanden auch nur im Mindesten interessiert, was sie anhatte.

Wenn du aussiehst wie eine Ente, watschelst wie eine Ente und quakst wie eine Ente, dann musst du halt damit leben, dass man dich (zumindest auf den ersten Blick) auch für eine Ente hält, auch wenn du vielleicht keine bist.
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Wenn du aussiehst wie eine Ente, watschelst wie eine Ente und quakst wie eine Ente, dann musst du halt damit leben, dass man dich (zumindest auf den ersten Blick) auch für eine Ente hält, auch wenn du vielleicht keine bist.

Die Sache ist doch eher eine andere: Wenn sich Frauen für ein bestimmtes Styling entscheiden...warum muss man daraus denn überhaupt Schlüsse auf (fehlenden) Charakter usw. schließen? Selbst wenn man sich selber dabei ertappt, in Klischees zu denken ist es halt eine persönliche Frage, wie man damit umgeht und ob daraus irgendwas folgen muss.

Könnte ja auch sein, dass bestimmten Frauen dieses Styling einfach gefällt. Warum werden sie dadurch gleich zu Frauen 2.Kalsse obwohl doch auch hier in vielen Threads beschworen wird, dass wie ja alle so supi-individuell sind und Verallgemeinerungen oftmals nicht so wahnsinnig viel mit der Wahrheit zu tun haben?
 

Benutzer98820 

Sehr bekannt hier
Naja, wenn eine Frau solche Klamotten anzieht, ist sie ja gerade nicht individuell, sondern hält sich an eine ungeschriebene Kleiderordnung (was ja auch heißt, daß sie diese auch als solche annimmt oder hinnimmt). Und das in einem Kontext, der das überhaupt nicht erfordert, wo es eben sogar auffällt. Daß sowas als oberflächlich wahrgenommen wird und aller Erfahrung nach meistens auch noch in den Studienfächern zu sehen ist, die als Wegbereiter für eine typische Lügner-und-Betrüger-Karriere gelten, macht es nicht besser.
 

Benutzer114808  (34)

Beiträge füllen Bücher
Bei uns liefen eher die Marketing-Stduentinnen rum wie vom Laufsteg, in meinem Fachbereich (hab zwar nen BWLer-Abschluss aber mit BWL ansich hat das Studium nix am Hut) war das weniger der Fall. Fand aber auch hohe Schuhe, Bluse und Blazer nicht verwerflich oder tussihaft, wenn man bedenkt, dass der Prof im Anzug vor einem steht. War für mich eher eine Sache des Respekts und wie ich Turnschuhe und 08/15-T-Shirt vor oder nach den Vorlesungen auf der Arbeit hätte erklären sollen, weiß ich nicht.
Eine Aktentasche habeich aber nie gehabt, da wäre ich unter dem Gewicht der Gesetze doch zusammen gebrochen. Ich hatte einen Trolley.
 
Zuletzt bearbeitet:
S

Benutzer

Gast
Wer mit High Heels durch die Uni stolziert, hat mein Mitgefühl. Die zukünftigen Gelenkprobleme möchte ich nicht haben :/[DOUBLEPOST=1372616913,1372616833][/DOUBLEPOST]
Könnte ja auch sein, dass bestimmten Frauen dieses Styling einfach gefällt. Warum werden sie dadurch gleich zu Frauen 2.Kalsse obwohl doch auch hier in vielen Threads beschworen wird, dass wie ja alle so supi-individuell sind und Verallgemeinerungen oftmals nicht so wahnsinnig viel mit der Wahrheit zu tun haben?

Und warum werden Frauen, die sich normal kleiden, schief angeguckt? Das war doch immerhin der Ausgangspunkt dieses Threads.
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Und warum werden Frauen, die sich normal kleiden, schief angeguckt? Das war doch immerhin der Ausgangspunkt dieses Threads.

Der entfernte Bekannte der TS hat sich nur über die Anzahl der Frauen gewundert, die es lieber bequem mögen. Daher fragte er nach und hat wohl andere Styling-Vorlieben - soweit völlig unspektakulär. Den Charakter dieser Frauen hat er nach dem Ausgangspost zu Urteilen nicht in Frage gestellt. Ganz im Gegensatz zu manchen Beiträgen hier.
 

Benutzer98820 

Sehr bekannt hier
Was glaubst du denn, was mit "Bauerntrampel" gemeint ist?

edit: Das ist keine rein rhetorische Frage.
 
Zuletzt bearbeitet:
S

Benutzer

Gast
War für mich eher eine Sache des Respekts [...]

Seinen Respekt vor der Lehrperson bzw. seinen Kommilitonen kann man im Hörsaal übrigens hervorragend dadurch ausdrücken, dass man während der Vorlesung sein Plappermäulchen hält (und das schaffen nicht wenige leider gar nicht). Ich bin mir sicher, dass das einem Dozenten wichtiger ist als die Kleidung :zwinker:
 
V

Benutzer

Gast
Der entfernte Bekannte der TS hat sich nur über die Anzahl der Frauen gewundert, die es lieber bequem mögen. Daher fragte er nach und hat wohl andere Styling-Vorlieben - soweit völlig unspektakulär.
Naaaja. Also wenn man ein normales Outfit als "schludrig" bezeichnet und sagt, alle Mädels an dieser Uni seien gekleidet wie "Bauerntrampel", dann steckt da für mich eine negative Wertung dahinter und kein neutrales, interessiertes Nachfragen.
 

Benutzer114808  (34)

Beiträge füllen Bücher
Seinen Respekt vor der Lehrperson bzw. seinen Kommilitonen kann man im Hörsaal übrigens hervorragend dadurch ausdrücken, dass man während der Vorlesung sein Plappermäulchen hält (und das schaffen nicht wenige leider gar nicht). Ich bin mir sicher, dass das einem Dozenten wichtiger ist als die Kleidung :zwinker:
Mein "Plappermäulchen" musste ich in der Vorlesung nie halten - die Meinung der Studenten war sehr gefragt und ständig gefordert.
Weiß auch nicht, was das mit der Kleidungsfrage zu tun hat.
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Och, jeder wie er mag. Viele Outfits der Jura-Mädels an meiner Uni gefallen mir, ja. Und doch weiß ich, dass ich mich, gerade in meinem naturwissenschaftlichen Studium, mit Mini-Kleid und High-Heels sehr unwohl fühlen würde. Allein die Blicke, wenn ich durch unser Gebäude laufe - nicht auszudenken. :grin:
Ich denke, man passt sich, je nach Studium, automatisch auch an die Kleiderordnung an. Deshalb mag es bei den Wirtschaftwissenschaften normal sein, in Hemd und Stoffhose in der VL zu sitzen, bei den Geckos dafür normal, barfuß in die VL zu kommen. :grin:
 

Benutzer50955 

Sehr bekannt hier
Naaaja. Also wenn man ein normales Outfit als "schludrig" bezeichnet und sagt, alle Mädels an dieser Uni seien gekleidet wie "Bauerntrampel", dann steckt da für mich eine negative Wertung dahinter und kein neutrales, interessiertes Nachfragen.

Er sagte, dass sich die Mädels wie "Bauerntrampel" kleiden, hier wird ständig darauf rumgeritten, dass die BWL'lerinnen "geklonte BWL-Püppchen sind". Man beachte den Unterschied.
 

Benutzer98820 

Sehr bekannt hier
Er sagte, dass sich die Mädels wie "Bauerntrampel" kleiden, hier wird ständig darauf rumgeritten, dass die BWL'lerinnen "geklonte BWL-Püppchen sind". Man beachte den Unterschied.
Das mag oberflächlich ein Unterschied sein. Aber in Wahrheit verschiebst du das Problem nur, denn seine Aussage bedeutet doch wohl, daß es "Bauerntrampel" wirklich gibt und daß man diese an ihrer Kleidung erkennen kann. Ob jetzt diese konkreten Frauen, die er da gesehen hat, auch noch Bauerntrampel "sind", ist eine Detailfrage, die sich darin erschöpft, ob er nun diese konkreten Frauen geringschätzt, weil sie sich so kleiden, oder "nur" die "echten" Bauerntrampel.
Zusammengefaßt: Es gibt also keinen Unterschied.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren