Herzfrequenz beim Training

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Wentj Wentj , von Anstrengungsathma habe ich ja noch nie gehört! :eek: Ich habe mich nur seit ich klein bin immer mal wieder gefragt, ob ich vielleicht Asthma habe, weil ich beim Sport immer gaaanz schnell Atemnot bekommen habe und das auch noch wo ich im Normalgewichtsbereich lag und 3-4x die Woche trainiert hab. Hab den Gedanken dann aber ganz schnell wieder weggeschoben, weil ich ja sonst nie Atemnot bekam und dachte halt immer, es läge an meiner miesen Kondition.

S showrunner Gut zu wissen! :smile: Dann werde ich jetzt erstmal nen Gang zurückschalten und auf meinen Puls achten!
 

Benutzer36171 

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Die Varianz beim Maximalpuls (der letztlich die entscheidende Größe fürs Ausdauertraining ist) ist relativ groß. Die meisten fallen da zwar unter die ganzen Faustformeln, aber beim besten Willen gilt das nicht für alle.
Das hier wollte ich nochmal hervorheben, denn wenn ich mit dem angeblichen Maximalpuls bzw. 80 Prozent davon trainiere, ist das einfach gefühlt ultra langsam und auch zu wenig anstrengend. Das war schon immer so, ob trainiert oder untrainiert. Mein Maximalpuls scheint einfach naturgemäß höher zu sein als diese Faustformeln hergeben. Mein Ruhepuls ist dagegen relativ niedrig - mein Pulsbereich ist wohl einfach sehr variabel.
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Lass vielleicht noch abklären ob du eine leichte Form von Anstrengungsasthma hast, das ist bei mir der Auslöser für die hohe Herzfrequenz. Aber ansonsten hör einfach auf deinen Körper, der teilt sich da gut mit :smile:
Oh. Dass das den Maximalpuls beeinflusst wusste ich nicht. :grin: Ich habe auch Belastungsasthma/Anstrengungsasthma (und auch allergisches Asthma), jedoch nur sehr leicht, sodass ich nach einigen Wochen regelmäßigem Training kein Spray mehr brauche.
 

Benutzer144187 

Sehr bekannt hier
Ich habe mich nur seit ich klein bin immer mal wieder gefragt, ob ich vielleicht Asthma habe, weil ich beim Sport immer gaaanz schnell Atemnot bekommen habe und das auch noch wo ich im Normalgewichtsbereich lag und 3-4x die Woche trainiert hab. Hab den Gedanken dann aber ganz schnell wieder weggeschoben, weil ich ja sonst nie Atemnot bekam und dachte halt immer, es läge an meiner miesen Kondition.
Ha, interessant. So gings mir auch immer - aber ich war auch ein bisschen moppelig :ashamed: Lass das mal abklären. Wenn was dabei rauskommt hast du einen Anhaltspunkt, wenn nicht ist ja auch gut :smile:
Oh. Dass das den Maximalpuls beeinflusst wusste ich nicht. :grin:
Das hat mir mein Lungenarzt damals zumindest so erklärt und irgendwie hat mir das auch eingeleuchtet. Ich bin jetzt auch mehrheitlich Spray-frei, wenn ich erkältet bin inhaliere ich manchmal noch prophylaktisch um einen Anfall zu vermeiden.
 
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Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Siehst du mal wie individuell das ist. Ich bin sehr sehr sportlich, schlank, durchtrainiert aber hab ein kleines Problemchen mit dem Herz. Ich bin bei 150 Hops gegangen.



Jawohl Chef :whistle:
150 ist mein gemütlicher Trainingspuls, mein Wettkampfpuls für Kurzstrecke liegt > 180. Oder wenn ne hübsche Frau mir entgegen joggt.
Wer ernsthaft trainiert, kommt nicht um eine Spiro im Leistungszentrum herum. kostet 100 Euro, das sollte es einem Wert sein.
 
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150 ist mein gemütlicher Trainingspuls, mein Wettkampfpuls für Kurzstrecke liegt > 180. Oder wenn ne hübsche Frau mir entgegen joggt.
Wer ernsthaft trainiert, kommt nicht um eine Spiro im Leistungszentrum herum. kostet 100 Euro, das sollte es einem Wert sein.

Ich habe mich mit meinem Kardiologen darauf geeinigt, dass ich es wie immer handhaben soll: Auf den Körper hören und ich werde kein Marathonläufer in diesem Leben.

Für mich ist alles ok. Normal mache ich langsamer, wenn ich merke, ich komme an die Grenze. Bei den Tests haben wir bewusst weiter gemacht.

Ich trainiere ernsthaft und für mich erfolgreich, so wie ich es halt kann in meinem Rahmen und mehr brauche ich nicht.
Da mir bedingt durch eine Fehlstellung im Fuß lange Strecken, auch mit gutem Schuhwerk, nicht liegen, fallen die eh raus.
Also für was der Aufwand? Man kann sich auch ohne Laufen fit halten. Geh ich halt pumpen :smile:
 
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Benutzer99401 

Verbringt hier viel Zeit
Ich meine den Puls, mit der maximalen aeroben Leistung, wann optimal Fett als Brennstoff verwendet wird.
Wirklich messen kann man den Punkt nur bei einer Spiroergometrie. Hab ich vor kurzem machen lassen, der VT1 Punkt lag bei mir exakt bei diesem MAF Puls, obwohl meine HFMax bei knapp 195 liegt (und der nach der 220er Faustformel irgendwo bei 182 sein sollte...).
Ich schweife mal etwas von der eigentlichen Fragestellung ab und sage kurz was zum "optimalen Fettverbrennungspuls"

Anpassungen vollziehen sich in der Phase nach dem Traning, nicht während des Trainings. Dies gilt nicht nur für Muskelaufbaueffekte, sondern auch bei dem Trainingsziel Körperfettreduktion. An sich ist es völlig egal, ob und wieviel Fett im Training verbrannt wird. Entscheidend ist, dass durch das Training zusätzliche Kalorien verbraucht werden und das über die Nahrungszufuhr eine negative Kalorienbilanz erzielt wird. Diese Effekte sind ausschlaggebend für eine effektive Körperfettreduktion.
Es mag einen Fettverbrennungspuls geben, aber der ist eigentlich nur für Marathonläufer von Bedeutung. Freie Fettsäuren aus dem Unterhautfettgewebe werden erst nach mehreren Stunden dominant aerober Belastung mobilisiert. Vorher werden freie Fettsäuren in der Muskulatur sowie im Blut verstoffwechselt.
Sinnvoller ist es den Regenerationsstoffwechsel zu Manipulieren:
intensives Krafttraining -> Mikortraumen -> Wiederherstellungsprozess in der Regnerationsphase. Dieser Vorgang dauert Stunden bis Tage an. Während dieser Zeit wird für die Reparaturprozesse Energie verbraucht, d.h. der Grundumsatz ist Stunden bis Tage erhöht (sog. Nachbrenneffekt). Außerdem sieht eine Person viel natürlicher und gesünder aus wenn eine Gewichtsreduktion durch Krafttraining erzeugt wird.
Aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden :smile:

Für die Medien und Gerätehersteller lohnt es sich natürlich den "Kunden" ein "optimales Fettverbrennungstraining" anzubieten. In der Trainingswissenschaft oder Sportmedizin existiert der Begriff "Fettverbrennungstraining" überhaupt nicht. Nochmals: die Schlüsselfaktoren für eine effektive und nachhaltige Körperfettreduktion ist ein erhöhter Kalorienverbrauch durch das Training, sowie eine negative Kalorienbilanz, erzielt über eine angepasste Ernährung. Hoch intensives Training (intensives Krafttraining oder Hoch-intensives-Intervalltraining - HIIT) fördert den Nachbrenneffekt und schafft eine für die Fettverbrennung günstige Stoffwechsellage in der Regenerationsphase (obgleich bei so einem Training aufgrund der dominant anaerob-laktaziden Stoffwechsellage kaum Fett direkt zur Energiebereitstellung bereit gestellt wird).

Wow, C cyko , danke für die ausführliche Antwort! :eek:
Also sollte ich als Anfänger zB zweimal die Woche für jeweils eine halbe Stunde bei moderater Geschwindigkeit radeln? (Wobei ich das ja eigentlich eh schon mache, weil ich fast jeden Tag mit dem Fahrrad in die Stadt fahr :what:)
Ich wollte außerdem mit 2x die Woche Krafttraining anfangen, dafür will ich mir eben ein Studio suchen - zumindest für den Einstieg - weil ich von sowas echt keine Ahnung habe :confused: Aber die Leute sind ja dafür da, mit mir nen Trainingsplan zu erarbeiten :grin:
Kein Problem. Ich mache das ganze auch aus gutem Grund so ausführlich....weil es nicht nötig ist. :whoot::what:
Es gibt einen roten Faden an dem man sich orientieren sollte. Keine Frage. Aber jeder Mensch ist individuell, es gibt nicht DEN Weg. Außerdem was bringt es dir als motivierte Person die etwas für ihre Gesundheit machen möchte wenn ich dich 20min aufs Laufband setze und dir sage du musst für den optimalen Effekt danach noch 3 Liegestütze machen und einen Purzelbaum wenn du absolut 0 Bock darauf hast und nach 2 Monaten aufhörst. Dieses ganze Fachwissen usw kann gerne für Leistungssportler angewendet werden, aber für jemanden der einfach nur etwas für seine Gesundheit machen möchte reicht es doch vollkommen aus sich:
1) realistische Ziele zu setzen und diese zu erreichen
2) möglichst lange Spaß und Freude daran zu haben

Jedes noch so gute System/Programm oder ausführliche Trainingsplanung hat keinen Sinn wenn man nicht beständig am Ball bleibt. :zwinker:
 

Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Ich habe mich mit meinem Kardiologen darauf geeinigt, dass ich es wie immer handhaben soll: Auf den Körper hören und ich werde kein Marathonläufer in diesem Leben.

Für mich ist alles ok. Normal mache ich langsamer, wenn ich merke, ich komme an die Grenze. Bei den Tests haben wir bewusst weiter gemacht.

Ich trainiere ernsthaft und für mich erfolgreich, so wie ich es halt kann in meinem Rahmen und mehr brauche ich nicht.
Da mir bedingt durch eine Fehlstellung im Fuß lange Strecken, auch mit gutem Schuhwerk, nicht liegen, fallen die eh raus.
Also für was der Aufwand? Man kann sich auch ohne Laufen fit halten. Geh ich halt pumpen :smile:
Passt doch. Puls ist nur ein Thema beim Ausdaurtraining.
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Off-Topic:
Beim Ausdauertraining ist zwar in etwa klar, welche Pulsbereiche man trainieren sollte; warum das so ist, ist aber keineswegs so eindeutig geklärt.

Wobei eine ganze Menge Läufer ja auch erfolgreich ohne pulsbasierte Trainingskontrolle laufen.

Gerade als Anfänger kann man lange einfach nur sehr langsam laufen und wird besser.
 

Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Off-Topic:
Beim Ausdauertraining ist zwar in etwa klar, welche Pulsbereiche man trainieren sollte; warum das so ist, ist aber keineswegs so eindeutig geklärt.

Wobei eine ganze Menge Läufer ja auch erfolgreich ohne pulsbasierte Trainingskontrolle laufen.

Gerade als Anfänger kann man lange einfach nur sehr langsam laufen und wird besser.

Off-Topic:
Nach dem aktuellen "Goldstandard" kannste diese wahllosen Bereiche eh in die Tonne treten. Es gilt nur Training am VT1 und Sprints am VT2. Dazwischen ist die Black Hole Zone die nur Stress aber keinen Fortschritt bringt.
Aber wie so oft: 100 Köpfe, 100 Meinungen. Hauptsache man hat Spaß daran.
 
A

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Gast
Soo, das Probetraining im zweiten Fitnessstudio hat mir sehr gut gefallen, schöne Räumlichkeiten und nettes Personal :smile:
Eine Woche darf ich da jetzt erstmal umsonst trainieren.
Vorhin saß ich dann erstmal 20 Minuten auf dem Rad und hab meinen Puls ganz brav zwischen 150 und 160 gehalten :grin: Ergebnis: war leicht anstrengend.
Danach habe ich noch ein bisschen Krafttraining gemacht, einfach mal die Geräte ausprobiert.

Mein Plan ist nun, 3x die Woche für 20 Minuten Kondition (also auf dem Rad) zu trainieren und 2x noch Kraft dranzuhängen.
Irgendwie muss ich nur noch für mich herausfinden, wie viel ich mir zumuten kann ... ich will ja am Anfang weder zu viel noch zu wenig machen :cautious:
Achja und ich geh ohnehin mindestens eine Stunde am Tag spazieren :smile:
 
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