Heimliche Vaterschaftstests werden verboten!

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nein, ich lasse niemanden zahlen, der nicht der vater ist. (es muss, nebenbeigesagt, der anerkannte und 100% vater auch nicht zahlen, weil er dann neben dem studium arbeiten gehen müsste und mir lieber ist, er verbringt diese zeit mir seiner tochter...)
ABER wenn es zweifel gibt, gibts die von anfang an und dann heißt es nägel mit köpfen machen und vaterschaftstest, braucht nicht mal heimlich sein, wenn er gleich gemacht wird. in österreich hat ein potentieller vater bis zu einem gewissen alter des kindes (1 jahr) das recht dazu.
später ist es einfach nur grausam dem kind gegenüber. und mir gehts da nicht ums liebe geld sondern ums kind. und ich finde es traurig, dass heutzutage vatersein mit zahlen gleichgesetzt wird und nicht mit dem strahlen eines kindes, wenn der vater den raum betritt, den es für den übermenschen schlechthin hält.
den leiblichen vater zu kennen ist, finde ich, äußerst wichtig für die identität eines menschen.

etwas auf dieses "ich muss zahlen" zu beschränken ist für mich eine traurige tatsache, die ich um mich herum überall sehe. ich gebe für mich selber im monat, abgesehn von den fixkosten wie miete, ca 100 euro aus, das ist weniger als für meine tochter. nicht nur ich habe mich für sie entschieden, sondern auch mein damaliger partner und vater von ihr.
ich finde es traurig, das es nur ums geld geht. eigentlich sollte da noch viel mehr stehen. wieso fragt niemand: und du findest OK jemanden zeit mit diesem kind verbringen zu lassen, und du findest OK, dass jemand abgöttisch geliebt wird, der eventuell gar nicht der vater ist.......
wenn er eine beziehung zu dem kind hat, oder besser gesagt das kind zu ihm : JA
und wenn das kind noch ein baby ist steht das gesetz ja voll auf seiner seite

das hat nichts mit emanze oder sonst was zu tun, ich erlebe tagtäglich wie es ist, die arschkarte gezogen zu haben
gott sei dank hat der vater meines kindes einen weiteren horizont wie manch andere hier. er schläft dafür jeden abend mit dem gefühl ein, dass es da ein kleines mädchen gibt, dass ihn für den besten papa der welt hält, nein, einen gott, den sie später unbedingt einmal heiraten möchte :grin:
und er würde sie um nichts der welt wieder hergeben wollen, deshalb würde er gar nicht auf die idee kommen, die vaterschaft in frage zu stellen. weil ER dann viel, viel mehr verlieren würde als gewinnen. (nochmal: bei uns ist 100% klar dass er der vater ist, erstens waren wir zum zeugungszeitpunkt praktisch 24 stunden zusammen über mehrere wochen, zweitens sieht sie ihm sehr ähnlich, drittens haben sie beide die gleiche, seltene blutgruppe)
die frage, die sich mir aufdrängt, warum haben das andere väter nicht zu ihren kindern, so dass sich die frage nach diesem test überhaupt stellt?

und wenn ein vater laut vaterschaftstest, den er im ersten lebensjahr gerichtlich verlangen kann, nicht der vater ist, muss er hier nicht einmal was zahlen.
diese heimlichtuerei, wem bringt die eigentlich was?

und wenn er ihr so mißtraut, dann hat die beziehung sowieso schon einen knacks
 

Benutzer2610 

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gwyneth schrieb:
nein, ich lasse niemanden zahlen, der nicht der vater ist. (es muss, nebenbeigesagt, der anerkannte und 100% vater auch nicht zahlen, weil er dann neben dem studium arbeiten gehen müsste und mir lieber ist, er verbringt diese zeit mir seiner tochter...)
ABER wenn es zweifel gibt, gibts die von anfang an und dann heißt es nägel mit köpfen machen und vaterschaftstest, braucht nicht mal heimlich sein, wenn er gleich gemacht wird.
Und wenn er z.B. erst später erfährt dass die Partnerin im Zeitraum der Zeugung eine Affäre hatte das aber zum Wohle des Kindes und des Beziehungsfriedens nicht unbedingt an die große Glocke hängen möchte?
Wäre es da besser für das Kind wenn es das ganze (vor Gericht) mitkriegt?
 
G

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Gast
hängt ab, wieviel später
sobald eine enge beziehung vom kind zum "vater" da ist lehne ich es ab, weil es beim kind einen nicht mehr gutzumachenden schaden hinterlassen kann

und ich würde nochmal darum bitten meinen text weniger selektiv zu lesen, dann würde vielleicht verstanden werden, dass ich einfach diese grundsätzliche einstellung zum vatersein zum kotzen finde, da nicht nur der zeugungsakt einen vater zum vater macht, sondern für ein kind der mann der vater ist, der seine wichtigste männliche bezugsperson ist

viel zu oft geht es da nämlich um eine bestrafung der frau und um die beziehungsgeschichte mann-frau und das eigene ego
dass es in wirklichkeit um ein kind, das für seine verkorksten eltern nichts kann geht, ist allen wurtsch (das gilt übrigens auch für viele mütter)
 

Benutzer2610 

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gwyneth schrieb:
hängt ab, wieviel später
sobald eine enge beziehung vom kind zum "vater" da ist lehne ich es ab, weil es beim kind einen nicht mehr gutzumachenden schaden hinterlassen kann
Aber nur wenn es ein Kukucksei ist!
Und dann, man verzeihe mir die Einstellung, wäre mir der seelische Schaden den das Kind nehmen mag scheissegal - ist schließlich nicht meines.
 

Benutzer15806 

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Kirby schrieb:
[...]
Und dann, [...], wäre mir der seelische Schaden den das Kind nehmen mag scheissegal - ist schließlich nicht meines.

Und genau das verstehen die wenigsten Frauen.
"Aber es ist doch ein Kiiiiiiiiiiiiiiind...ach mennnooooooooo... das kann doch nix dafüüüüüüürrrrrrrrrrr....blabla usw." ..... und am besten noch so drehen, dass am Ende der Mann der gefühlskalte und abgezockte Buhmann ist, dem es ja ach nur darum geht keinen Unterhalt zu zahlen und keiner mehr darüber redet, dass es die Frau war, die die Beine einmal zuviel unnötig breit gemacht hat...
Ich kann auch nur sagen:
Solange ich keine fundamentale emotionale Bindung zum Kind aufgebaut habe ist es mir sehr recht, dass ich es erfahre, falls es nicht mein Kind ist, denn dann ist es leichter sich gefühlsmäßig vom Kind zu lösen... natürlich ist es unmöglich sich z.B . von einem 14jährigen Kind loszusagen, dessen Leben man von Anfang miterlebt und gestaltet hat und Verantwortung verspürt. Ich denke, da kann ich sagen, dass es gefühlsmäßig mein Kind bleibt... was ich dann aber mit der Frau mache steht auf einem anderen Blatt :link:
 
G

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Gast
Farivar schrieb:
[...]
Solange ich keine fundamentale emotionale Bindung zum Kind aufgebaut habe ist es mir sehr recht, dass ich es erfahre, falls es nicht mein Kind ist, denn dann ist es leichter sich gefühlsmäßig vom Kind zu lösen... [...]

warum soltest du dich gefühlsmäßig von einem kind lösen müssen????
 

Benutzer15806 

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gwyneth schrieb:
warum soltest du dich gefühlsmäßig von einem kind lösen müssen????

:grin:
Liebe gwyneth,
bei allem Respekt aber das ist doch jetzt wohl nicht Dein Ernst, oder?
Natürlich entwickelt sich eine gefühlsmäßige Bindung... allein schon, wenn man manchmal ein fremdes Baby im Arm hält... und wenn man (anfangs) denkt es sei von einem selber ist diese Bindung dann natürlich verstärkt und wenn ich in einem überschaubaren zeitlichen Rahmen herausbekäme, dass ich verarscht werden sollte, dann ist es nicht MEIN Bier, sondern dann hat sich Madame eben drum zu kümmern... väterliche Gefühle werde ich dann verlieren... es werden allenfalls Mitleid für das Kind übrig bleiben, mit was für einer Mutter ich es zurücklasse!
 

Benutzer24093  (41)

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Na ja, mir ginge es besonders um den Fall, dass sie mir ein Kind unterjubelt, sich von mir trennt, mit dem wahren Erzeuger zusammenkommt und mich dann zahlen läßt...ich bezweifle dass das so selten ist.
Fakt ist, dass Kuckuckskinder so alt wie die Menschheit sind, da optimaler Erzeuger/Partner fürs Bett und optimaler Versorger bzw. Partner fürs Leben aus Frauensicht halt meist nicht deckungsgleich sind. Deshalb geschieht das ganze oft genug vorsätzlich, und das ist wirklich zum K...

Wenn es vielleicht ein gefühlloser Seitensprung war, den sie bereut und sie wirklich mit mir zusammenbleiben will, dann möchte ich das mit der Vaterschaft lieber gar nicht wissen und die ja eigentlich glückliche Beziehung lieber weiterführen...aus meinem eigenen und den Interessen des Kindes.
Ich weis doch auch so das meine Gene nicht die besten sind. :grin::grin::grin:
 
G

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Gast
ich sehe mich persönlich nicht als eine einheit mit meinem kind, sondern wir sind zwei eigenständige personen. und weil ihr vater das genauso sieht hat sie gott sei dank auch nach unserer trennung einen. ich hab bis zu diesem thread gedacht, das sei inzwischen bei den meisten selbstverständlich.
war wohl wieder mal ausgesprochen naiv.

und ich glaub, ich hab mich da zu sehr hineingesteigert. ich seh die beziehung mann-frau lange nicht so kompliziert wie viele hier. und ich geh halt immer davon aus, dass man sich alles wie vernünftige menschen ausreden kann.wie man sich gegenseitig so hintergehen kann ist mir unverständlich. genauso, wie man seine prioritäten derart bei sich setzen kann, wenn ein kind im spiel ist. ich persönlich könnt einem partner gar kein "kukuckskind" unterjubeln, dafür bin ich viel zu schlecht im lügen. für mich wär ein heimlicher vaterschaftstest ein größerer vertrauensbruch als zu sagen "hey, ich wär mir gern sicher". ist aber wohl ein persönliches ding.
 

Benutzer472 

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Ich sehe, ehrlich gesagt, auch nicht, wo das Problem bei so genannten Kuckuckskindern sein soll: Wenn ich einen Menschen liebe, dann weil er ein Mensch ist, ich etwas an ihm mag in seinem Sein, er in meiner Nähe ist. - Aber es ist völlig uninteressant, ob ich mal Genpotenzial verloren habe, woraus er entstanden ist, oder ob es ein anderer war! Es gibt genug leibliche Eltern, die kein Verhältnis zu ihren Kindern aufbauen, also ist der Umkehrschluss, dass man nur zu einem leiblichen Kind eine emotionale Vaterbeziehung haben kann auch recht unsinnig.
 

Benutzer15806 

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Daucus-Zentrus schrieb:
Ich sehe, ehrlich gesagt, auch nicht, wo das Problem bei so genannten Kuckuckskindern sein soll: Wenn ich einen Menschen liebe, dann weil er ein Mensch ist, ich etwas an ihm mag in seinem Sein, er in meiner Nähe ist. - Aber es ist völlig uninteressant, ob ich mal Genpotenzial verloren habe, woraus er entstanden ist, oder ob es ein anderer war! Es gibt genug leibliche Eltern, die kein Verhältnis zu ihren Kindern aufbauen, also ist der Umkehrschluss, dass man nur zu einem leiblichen Kind eine emotionale Vaterbeziehung haben kann auch recht unsinnig.

Lieber Daucus-Zentrus!
Klar, wir leben in einer modernen Welt und im 21. Jahrhundert und müssen alle tolerant sein und so...
Aber erlaube wenigstens einigen paar fehlgeleiteten Menschen, wie z.B. mir, dass sie sich ihr Toleranz-Limit selber abstecken und nicht abstecken lassen... Ich für mich kann nur sagen, dass ich mindestens ausraste, wenn mir sowas widerfährt und Dir wünsche ich echt vom ganzen Herzen etwa 5 Kuckuckskinder von 5 Affären Deiner (zukünftigen) Frau und hoffe, dass Du eine schöne emotionale Beziehung zu ihnen aufbauen kannst und möglichst oft bei ihnen bist, damit Deine Frau in aller Ruhe nach ihrem 6ten Stecher Ausschau halten kann und nicht von ihren Kindern abgelenkt wird, damit sie ihr Sexualleben genießen kann. Natürlich wird sie Dich über alles lieben, weil Du so lieb und verständnisvoll bist und auf ihre Bedürfnisse eingehen kannst, indem Du fähig bist auch mal loszulassen... Du bist ein Mann des 21. Jahrhunderts! Modern, tolerant und verständnisvoll... :anbeten:
Und von solchen Männern wie Dir zehren sie.... die Zypries's, die Schwarzers... usw...
Gruß
 

Benutzer472 

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Lieber Farivar,
ich bin recht zuversichtlich, dass du die Wahrheit auch noch erkennst...:zwinker: - Und dann stopfen wir den beiden Tussis das Maul.. :grin:

Liebe Grüße,
Daucus
 

Benutzer2610 

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Ey, nix gegen die Schwarzer - die ist cool ... irgendwie :zwinker:
 

Benutzer15993 

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zu diesem thema fällt mit spontan noch ein witz ein:

es war einmal ein ehepaar. jedesmal wenn sie sex hatten, bestand der mann darauf, dass sie das licht löscht. eines tages schaltete sie während dem sex das licht an. sie: "ahh, peter! du hast beim sex immer einen servelat benütz um mich zu befriedigen?". er: "ja schatzi, ich bin seit meiner geburt impotent." sie öffnet gerade den mund und holt tief luft um ihrem man die leviten zu lesen, als er folgende worte stotterte: "wie sind eigentlich unsere kinder entstanden?". :eek:

gruss la vita ...
 

Benutzer15104  (43)

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Ich finde die Begründung der Ministerin nur bescheuert. So von wegen die Frau ist halt mit in die Sache involviert bzw daran beteiligt also hat sie auch ein Mitbestimmungsrecht.

So ein Schwachsinn. So gesehen hat ein Mann auch kein Mitbestimmungsrecht ob eine Frau ein Kind nun will oder abtreibt, also warum sollte die Frau ein Mitbestimmungsrecht haben, wenn der Mann sich einfach nur sicher sein will.

Und wenn ich höre das jedes 4 Kind ein untergeschobenes ist, dann kann ich die Männer schon verstehen, gerade dann wenn der Mann nur fürs bezahlen her halten soll, sollte er sich doch wenigstens sicher sein können, das es auch sein Kind ist für das er bezahlt.

Und wenn die Frau ihm dann ständig die Zustimmung verweigert, er aber immer noch nur Zahlemann ist,...Hallo? Ich dachte wir sind in einem Rechtstaat wo auch die Männer Rechte haben.

Es ist doch schon schade genug das Männer generell eine schlechte Position haben im Fall Kinder. Wenn sie das Sorgerecht haben wollen dann werden sie Frauen gegenüber benachteiligt, wenn es generell um Fürsorgestreits geht usw sind Frauen meist sehr bevorzugt, wenn es darum geht ob das Kind überhaupt zur Welt kommen darf haben Männer nix zu sagen usw usw......

Echt trauig und irgendwie schlimm auf was für Ideen Politiker kommen, die Frau sollte sich mal überlegen das JAhrelange Ungewissheit auch nicht harmonisch im Haushalt und Partnerleben wirkt,

Kat
 

Benutzer20202 

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Daucus-Zentrus schrieb:
Ich sehe, ehrlich gesagt, auch nicht, wo das Problem bei so genannten Kuckuckskindern sein soll: Wenn ich einen Menschen liebe, dann weil er ein Mensch ist, ich etwas an ihm mag in seinem Sein, er in meiner Nähe ist. - Aber es ist völlig uninteressant, ob ich mal Genpotenzial verloren habe, woraus er entstanden ist, oder ob es ein anderer war! Es gibt genug leibliche Eltern, die kein Verhältnis zu ihren Kindern aufbauen, also ist der Umkehrschluss, dass man nur zu einem leiblichen Kind eine emotionale Vaterbeziehung haben kann auch recht unsinnig.
Irgendwie hast Du das Problem noch nicht begriffen. Natürlich kann man ein Kind auch lieben, wenn es nicht das eigene ist. Stell Dir vor, es gibt sogar Leute, die ganz wissentlich ein fremdes Kind adoptieren, und das trotzdem lieben wie ein eigenes. Um all diese Fälle geht es aber gar nicht, denn wenn es dem Vater egal wäre, ob es das eigene ist, würde er ja keinen Test machen. Im Gegenteil, vielleicht schneidet er sich ja was das Sorgerecht bei einer Trennung angeht ja sogar ins eigene Fleisch, wenn er feststellen läßt, dass es gar nicht das leibliche Kind ist. Es geht hier doch wohl in erster Linie um Fälle, bei denen die Beziehung oder zumindest das Vertrauen zur Partnerin Brüche bekommen hat, und vermutlich auch die Beziehung zum Kind nicht die Beste ist, der Mann aber trotzdem fleissig zahlen soll. Denn in genau solchen Fällen, wird so ein Test ja gemacht.
Und die Begründung mit der Privatspäre des Kindes ist (zumindest wenn das jung ist) ja wohl nur lächerlich. Wenn ein Kind krank ist, darf ein Vater jo wohl auch mit dem zum Artz, einen Bluttest auf mögliche Antikörper machen und erhält einen Einblick in Patientendaten. Woring besteht der Unterschied wenn es sich bei einem solchem Test nicht um einen test auf Scharlach-Erreger, sondern um einen Vaterschaftstest handelt?
Die Zypries ist echt die größte Pfeife im ganzen Kabinett, schade, dass das die Öffentlichkeit sowenig mitkriegt.
 

Benutzer472 

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@Trogdor:
Daucus-Zentrus schrieb:
Entscheidend ist also nur der Fall, wo der "Vater" das Kind nicht liebt. Dies ist für das Kind bestimmt ein trauriger Fall, aber er wird nicht dadurch gerettet, dass man im im Fall der Fälle weiter vormacht, dieser Mensch, der das Kind nicht liebt, wäre der Vater...! Der angebliche Vater muss aber ohne Test für ein Kind zahlen, was nicht seins ist und was er nicht liebt, denn die Mutter kann ihm ja aus Eigeninteresse einfach den Test verweigern...
Fazit: Wenn ich ein Kind liebe, mache ich keinen Test. Das Gesetz darf nicht so aussehen, wie Frau Zypries es vorschlägt.
Noch Fragen?

Liebe Grüße,
Daucus
 

Benutzer15806 

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Das Einzige, was so einen solchen Gesetzentwurf rechtfertigen würde, wäre, wenn Ehebruch (natürlich von beiden Seiten) genauso unter Strafe stünde.
Es ist so hirnrissig und es schockt mich teilweise, von was für einigen Dummköpfen wir regiert werden... nur mal um es anschaulich zu machen:
Der Mann, muss die Frau fragen und ihren Segen holen, wenn er sicher sein möchte, dass es sein Kind ist.
Die Frau aber brauch den Mann nicht zu fragen, wenn sie Lust auf Sex mit anderen Männern hat.
Und mal GANZ abgesehen davon... ein weiteres Argument dafür Ehebruch unter Strafe zu stellen:
Der Part, der fremdgeht gefährdet indirekt auch das Leben des Anderen, der davon ausgeht, dass nur zuhause gepoppt wird... es wird BEWUSST mit der Gesundheit des Ehepartners gespielt... von den psychischen Folgen GANZ abgesehen... und das alles soll man mal in Relation setzen einen heimlichen Vaterschaftstest zu machen (1 Jahr Freiheitsstrafe)... wo bleibt da die Verhältnismäßigkeit.
Und sowas schimpft sich "Bundesjustizministerin"... ein Witz auf 2 Beinen ist diese Frau... nicht mehr und nicht weniger!
Aber ich schrieb ja schon... wir leben ja im 21. Jahrhundert und müssen alle furchtbar tolerant und modern sein um nicht als "von gestern" zu gelten... sehr schade diese Entwicklung...
 
G

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Schlumpf Hefti schrieb:
@ gwyneth
Du hast auch leicht reden - du beziehst die Situation zu sehr auf deine eigene, in der es doch recht eindeutig ist. Aber nur weil bei dir alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, darft du nicht anderen das gleiche unterstellen.
oh, ich glaube, nicht nur ich, sondern jeder in dieser diskussion ist von sich ausgegangen. mit dem unterschied, dass ich mich auf real erlebtes bezogen habe (meiner erfahrung als mutter eines unehelichen kindes, bei dem es auf meiner vorgeschichte durchaus nicht so friede, freude, eierkuchen war, sondern erst im nachhinein und der, wie es für ein kind ist, wenn derjenige, der für das kind immer als vater gegolten hat und zu dem das kind eine tiefe emotionale bindung hat auf einmalk nicht mehr der vater ist) und viele hier es als reine theorie diskutieren
ich finde nur, dass es sich viele hier sehr leicht machen und leider werden sie es sich später auch einmal leicht machen und diese kinder tun mir jetzt schon leid
und zu leicht reden - ich glaube niemand hier ist so emotional berührt von dieser geschichte wie ich

übrigens hab ich oft geschrieben, dass ich das gesetz in dieser form auch nicht so toll finde und absolut für vaterschaftstests gleich nach der geburt bin! nur stört es mich enorm, dass viele männer vaterschaft wie ein kleidungsstück sehen, dass man nach belieben an und wieder ausziehen können - meine ureigene erfahrung, die ich als grundlage für diese disskusion genommen habe, so wie die anderen ihre angst, betrogen zu werden
 
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