Hebt es ab?

Benutzer6487 

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Und als nächstes kommst du damit, daß Dinge aus Holz und Metall doch gar nicht fliegen können, denn sie sind ja schwerer als luft, oder was? :grin:

@Xela:

mit u=wrel habe ich zugegebenerweise das wrel etwas anders definiert

Du hast es, nochmal anschaulich so gemeint: Mach nen Kreidestrich an den Reifen, und beobachte als Pilot, mit welcher Tangentialgeschwindigkeit sich dieser Strich bewegt, wenn er grade unten, an der Fahrbahn ist.

Und wie du mit einer Schlupfbedingung richtig sagst: Diese geschwindigkeit muß gleich der Geschwindigkeit sein, mit der der Pilot die Fahrbahn unter sich nach hinten rasen sieht.

Wenn du jetzt aber dazu übergehst, mit dieser Geschwindigkeit generell die Bahngeschwindigkeit (2*PI*Winkelgeschwindigkeit) des Rades zu betrachten, ist diese unabhängig von jedem nicht rotierenden Bezugssystem, also Inertialsystem. Ob das nun das FLugzeug oder ein Beobachter ist, beide würde die gleiche Bahn- oder Winkelgeschwindigkeit des Rades messen.

(Vektoriell ist das ja wieder doof, weil die Bahngeschwindigkeit ja parallel zur Achse wäre, aber wir wollen jetzt keinen verwirren)


und wenn du dann sagst, weil die Sache sich nach vorne bewegt /bewegen soll, läuft das Band nach hinten, kommst du auf u=wrel, wenn wrel am unteren Ende des Rades gemessen wird.


Kurz gesagt, schau, was auf dem (Reifen)Tacho des Flugzeuges steht, und mach das Band genau schnell, aber nach hinten. Dann gibts kein v != 0.


Ansonsten, doch, ich habe b) verstanden. Im nachhinein stimmts, das ist nicht genau das, was Shabba meinte, das ist nämlich (wrel+v). Und genau das ist die Geschwindigkeit meines Kreidestrichs über Grund, wenn er den Boden berührt, wenn der Pilot das auf das Ruhesystem zurückrechnet. Klar, daß das 0 ist.

zu c)
Man beachte unbedingt, daß die Unterseite gemeint ist. Für ein normales Flugzeug ist wrel ja negativ, und wenn man wrel wieder als Bezugspunkt für die Geschwindigkeit nimmt, muß u positiv sein, also u=-wrel, auch das stimmt so weit.


Nur, wie gesagt, wenn man als Geschwindigkeit die Tachoanzeige nimmt und diese direkt an das Laufband verfüttert - mit umgekehrtem Vorzeichen, dann paßt da was nicht, oder?
 

Benutzer16370 

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Armes Deutschland :flennen:
Lumpige 23% kennen die richtige Lösung.
Ich sage hier nichts mehr zur eigentlichen Thematik.
Die Dünnbrettbohrer und Schwachmaten dies immer noch nicht kapiert haben das Flugzeug so gut wie nichts vom Band mitbekommt sollten ihre wilden Theorien für sich behalten.
Bei manchen Ansätzen könnte einem ja das Kotzen kommen :wuerg:

Ja, da hat er völlig Recht, der markus-x!
Nur Dünnbrettbohrer und Schwachmaten können jetzt noch daran zweifeln, dass das Flugzeug abheben wird. Selbst mir, der ich am Anfang felsenfest davon überzeugt war, dass das Flgzg. am Boden bleiben wird, ist das mittlerweile klar. Ist doch völlig logisch und mittels v, u und wrel sollten selbst die dämlichsten 77% nun verstanden haben, wie der Hase läuft. Aber manche von diesen ungebildeten Halbaffen haben ja grad mal das Abi und kein Studium begonnen, oder noch schlimmer nur einen Hauptschulabschluß. Was will man da erwarten?

Wir sind halt schlauer, der markus-x und ich! Wir beide machen nun unsere Fenster und Türen zu, damit wir "ruhende Luft" im Raum haben und somit optimale Bedingungen herrschen, wenn wir zwei gemeinsam abheben, in geistige Sphären, die frei sind, von Dünnbrettbohrern und Schwachmaten.

Armes Deutschland :flennen:
Trinkst ein "Red Bull" mit, markus-x? :bier:
 

Benutzer6487 

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Vorsicht, ja?

Anscheinend hast du auch noch lange nicht alles begriffen, denn diese Frage ist nicht wirklich eindeutig.

Wie ich bereits zwei mal erklärt habe, ist die Frage recht schwammig formuliert worden. je nach Betrachtungsweise hebt es in den meisten Fällen ab, aber man kann es auch so verstehen, daß es nicht abhebt.

Nimm den Fall, den ich zuletzt erläutert habe, und davor auch in rot. Guck auf den Tacho, dermit den Reifen verbunden ist, und stelle exakt diese Geschwindigkeit am Laufrad in entgesetzte Richtung ein.

Das führt bei dem ersten Versuch, vorwärts zu kommen, sofort zu einer unendlichen Beschleunigung des Laufbandes und der Reifen.

Das wäre erstmal egal, nur leider führt, sofern die Räder eine Masse haben, dies zu einer Kraft in den Radlagern, die dann bremsend wirkt.

Bedenke: es geht hier NICHT um eine Geschwindigkeit, die die reifen haben, es geht um deren Beschleunigung. Bisher haben sich alle, einschließlich unserem mathematischen Freund oben, rein mit der Geschwindigkeit auseinandergesetzt. Dabei ist die Rotationsbeschleunigung und die damit verbundenen Effekte auch nicht zu vernachlässigen!

Von da her, bitte nicht so voreilig!
 

Benutzer34934  (49)

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Ich bin kein Physiker, ich bin Solution Designer. Wenn ich Schlumpf folge bewegen mich die Turbinen gegen die Luft, simpel gesprochen.
Jetzt meine ketzerische Frage:
Wenn ich in der FitnessCompany auf Rollschuhen auf einem Laufband stehe, eine Turbine auf dem Rücken habe und das Rollband sich genauso schnell in die entgegengesetzte Richtung meiner Vorewärtsbewegung dreht. Jetzt kommt es...
Spüre ich Gegenwind ? Ich denke nicht. Schlumpf hat recht wenn das Flugzeug (oder jeder andere beliebige Gegenstand) keine Verbindung zum Gegenläufigen Bezugssystem hat.
Wenn ich ein Flugzeug auf einem Flugzeugträger starte hat es erst dann Gegenwind wenn die Brems gelöst wird und sich das FZ nach vorne, sprich gegen die Luft bewegt. In diesem Falle würde das Laufband wie eine Bremse wirken. Ich lasse mal Reibung aussenvor.
Es ist letzendlich auch unabhängig ob die Räder angetrieben sind oder nicht. Ich gehe davon aus, dass wenn ich die Turbinen ausschalte und die Reifen, und damit das Flugzeug das daran befestigt ist, per Antrieb auf 300 Km/H beschleunige das Flugzeug unter normalen Umständen abhebt (Segelflugzeug und Winde).
 

Benutzer35543 

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Ich muß gestehen, ich bin jetzt ins Grübeln gekommen, hatte aber auch noch keine Zeit mich eingehender mit den obigen Gleichungen zu beschäftigen. Aber vielleicht könnte jemand von den Experten mir als Laien mal ein paar grundlegende Dinge erklären.

Für den Anfang: erfährt das Flugzeug eine durch das Band eine Beschleunigung in Bandrichtung?
 

Benutzer32702 

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Diese ganzen Antworten wurden mir nach einiger Zeit viel zu physikalisch....Ich habe dafür gestimmt, dass es abhebt, weil ich der Meinung bin, dass Auftrieb entsteht.
Kriegen wir eigentlich auch noch mal die richtige Lösung? Mit Erklärung?
 
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Benutzer

Gast
@ Event Horizon
Du hast es, nochmal anschaulich so gemeint: Mach nen Kreidestrich an den Reifen, und beobachte als Pilot, mit welcher Tangentialgeschwindigkeit sich dieser Strich bewegt, wenn er grade unten, an der Fahrbahn ist.

Und wie du mit einer Schlupfbedingung richtig sagst: Diese geschwindigkeit muß gleich der Geschwindigkeit sein, mit der der Pilot die Fahrbahn unter sich nach hinten rasen sieht.

Genau so.

Wenn du jetzt aber dazu übergehst, mit dieser Geschwindigkeit generell die Bahngeschwindigkeit (2*PI*Winkelgeschwindigkeit) des Rades zu betrachten, ist diese unabhängig von jedem nicht rotierenden Bezugssystem, also Inertialsystem. Ob das nun das FLugzeug oder ein Beobachter ist, beide würde die gleiche Bahn- oder Winkelgeschwindigkeit des Rades messen.

Nicht ganz, generell gilt bei meiner Definition: wrel=Winkelgeschwindigkeit*Reifenradius ,wobei auf normalen Flugplätzen bei meiner Vorzeichenkonvention für wrel die Winkelgeschwindigkeit einen negativen Wert hätte. Die Winkelgeschwindigkeit ist in allen Inertialsystemen dieselbe, aber NICHT die Bahngeschwindigkeit. Zwar kann sich einer in jedem beliebigen Bezugssystem hinstellen und Winkelgeschwindigkeit*Reifenradius in den Taschenrechner tippen, was er numerisch dabei erhält, ist aber i.a. nicht die Bahngeschwindigkeit des besagten Reifenpunktes, die er in seinem Bezugssystem auch MesseN würde. Das ist nur im Bezugssystem des Flugszeugs so.

und wenn du dann sagst, weil die Sache sich nach vorne bewegt /bewegen soll, läuft das Band nach hinten, kommst du auf u=wrel, wenn wrel am unteren Ende des Rades gemessen wird.

Die "Sache" die sich nach vorne bewegt/bewegen soll ist einzig und allein das Flugzeug! Also nur v>0, wrel aber darf ruhig sonst was für Werte annehmen, d.h. der besagte Reifen darf sich ruhig in jede der beiden Richtungen (in x- bzw. gegen x-Richtung) bewegen!

Kurz gesagt, schau, was auf dem (Reifen)Tacho des Flugzeuges steht, und mach das Band genau schnell, aber nach hinten. Dann gibts kein v != 0.

Nein. Wenn du sagst: Schau aufs Tacho und mach u=-Tachowert, dann entspricht das gerade meiner Interpretation a)! , denn der Tachowert ist zufällig mit dem numerischen Wert von v identisch. Und nach meiner Rechnung darf hier bei Berücksichtigung der Schlupfbedingung (1) v jeden beliebigen Wert annehmen. Für jeden Wert von v hat das Gleichungssystem (1),(2a) eine Lösung!

Ansonsten, doch, ich habe b) verstanden. Im nachhinein stimmts, das ist nicht genau das, was Shabba meinte, das ist nämlich (wrel+v). Und genau das ist die Geschwindigkeit meines Kreidestrichs über Grund, wenn er den Boden berührt, wenn der Pilot das auf das Ruhesystem zurückrechnet. Klar, daß das 0 ist.

Jein. Was Shabba meinte, war nicht (wrel+v) sondern die Relativgeschwindigkeit zwischen unterem Reifenpunkt und Laufband, also (wrel+v)-u und er meinte, daß DieseE Geschwindigkeit gleich null wäre, d.h. (wrel+v)-u=0, was aber nichts anderes ist, als meine Schlupfbedingung (1).

Nur, wie gesagt, wenn man als Geschwindigkeit die Tachoanzeige nimmt und diese direkt an das Laufband verfüttert - mit umgekehrtem Vorzeichen, dann paßt da was nicht, oder?

Wie gesagt, wenn man das tut, dann entspricht das meiner Interpretationsmöglichkeit a) und da gibt nichts, was nicht passen würde!


@ tavis

Für den Anfang: erfährt das Flugzeug eine durch das Band eine Beschleunigung in Bandrichtung?

Fest steht, daß das Flugzeug in jedem Fall eine Kraft durch das Band erhält. Der Grund ist der, daß die Räder i.d.R. eine von 0 versch. Masse haben und daher mit ihrer Rollbewegung kinetische Energie aufnehmen, die erst durch eine Haftreibungskraft vom Band erzeugt werden muß. Da zum Flugzeug die Räder dazugehören, wirkt diese Kraft auch auf das Flugzeug auch als Ganzes.

Nun zur Kraftrichtung. In meinen Varianten a), b), c) ist, wenn v>0 stets wrel<0, Daraus folgt, daß die Haftreibungskraft, die das Band aufs Rad, bzw. Flugzeug ausübt in allen Fällen in -x-Richtung zeigt und damit auf das Flugzeug als Ganzes BremsenD wirkt.

Sofern die Räder jedoch nicht übermäßig großes Trägheitsmoment besitzen, bzw. äquivalent die Düsen stark genug sind, hindert dies das Flugzeug nicht daran, irgendwann die Startgeschwindigkeit zu erreichen.


@ starlight

Kriegen wir eigentlich auch noch mal die richtige Lösung? Mit Erklärung?

Die richtige Lösung ist, das Flugzeug hebt in allen dreien von mir skizzierten Fällen ab, WENN die Düsen stark genug sind und die Räder kein übermäßiges Trägheitsmoment (große Masse, großer Radius) haben. Eine einfache anschauliche Erklärung hat bereits glaub ich markus-x gegeben, der sinngemäß sagte, daß das Flugzeug von dem, was mit seinen Rädern passiert so gut wie gar nichts mitbekommt (sofern, Düsen und Räder bla bla entsprechend dimensioniert sind). Es ist sehr vereinfacht so, als würde das Flugzeug auf Eis stehen. Egal wie sich das Eis unter dir bewegt, ob vor, zurück oder zur Seite, es übt praktisch keine Kraft auf dich aus, sondern nur dein Düsentriebwerk.

@7Inch

...Ich gehe davon aus, dass wenn ich die Turbinen ausschalte und die Reifen, und damit das Flugzeug das daran befestigt ist, per Antrieb auf 300 Km/H beschleunige das Flugzeug unter normalen Umständen abhebt (Segelflugzeug und Winde).

Ich weiß nicht recht, welchen Antrieb du meinst. Also die Turbinen sollen aus sein. Meinst du etwa mit Antrieb das Laufband? Ok, nehmen wir mal an, du meinst das. Es passiert dann folgendes. Nehmen wir dazu an, wir fahren die Bandgeschw. u von 0 mit konstanter Beschleunigung auf bel. pos Werte hoch.

Anfangs ist es so, daß sich das Flugzeug noch nicht wesentlich vom Fleck rührt, d.h. v~~0, aber dafür die Räder sich stets mit dem Band schon drehen, da wir ja keinen Schlupf haben. Die Räder drehen sich immer schneller, da sie dem Band wegen der Schlupfbed. zu folgen haben. Dazu ist eine Kraft notwendig, die vom Band aufgebracht wird. Diese Kraft wirkt auch auf das Flugzeug als ganzes und beschleunigt auch dieses, allerdings nur verhältnismäßig langsam, da das Flugzeug im Vergleich zu seinen Rädern sehr viel träger ist. Die Folge ist, da wir diesen Prozess beliebig lange durchführen, daß das Flugzeug irgendwann die Abfluggeschwindigkeit erreicht, sich allerdings das Band und die Räder dabei bereits mit einer sehr viel höheren irrsinnigen Geschwindigkeit drehen.
 

Benutzer34934  (49)

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@ Event Horizon



Die richtige Lösung ist, das Flugzeug hebt in allen dreien von mir skizzierten Fällen ab, WENN die Düsen stark genug sind und die Räder kein übermäßiges Trägheitsmoment (große Masse, großer Radius) haben. Eine einfache anschauliche Erklärung hat bereits glaub ich markus-x gegeben, der sinngemäß sagte, daß das Flugzeug von dem, was mit seinen Rädern passiert so gut wie gar nichts mitbekommt (sofern, Düsen und Räder bla bla entsprechend dimensioniert sind). Es ist sehr vereinfacht so, als würde das Flugzeug auf Eis stehen. Egal wie sich das Eis unter dir bewegt, ob vor, zurück oder zur Seite, es übt praktisch keine Kraft auf dich aus, sondern nur dein Düsentriebwerk.

So wie ich die Frage verstanden habe ist das Laufband immer so schnell in die entgegengesetzte Richtung der Vortriebsrichtung das Deine Möglichkeiten nur dann greifen wenn dies eben nicht der Fall ist. Wenn die Triebwerke den Haufen Blech auf 300 km/h beschleunigen (MIr ist es egal wie schnell sich dafür die Reifen drehen, denn das Laufband ist laut verschwommener Fragestellung genau so schnell in die Gegenrichtung) bewegt sich das Fluggerät (Zeug kann nicht fliegen) nicht nach vorne, was allerdings Notwendig wäre um Auftrieb zu bekommen.
Die Geschwindigkeit des Reifens ist irrelevant. Die Vorwärtsbewegung des Fluggeräts wird doch neutralisiert.

Oder sehe ich das Falsch ?
 
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Benutzer

Gast
Die Bewegund des Flugzeugs muß keineswegs neutralisiert werden.

Stell dir vor, du stehst regunslos auf der Autobahn, und siehst, wie ein auto mit 100km/h nach rechts an dir vorbeibewegt.

Aus dieser Perspektive ruht die Autobahn und das Auto fährt mit 100km/h.

So und nun stellst du dir die gleiche Situation vor, bei der du selbst nicht mehr regungslos auf der autobahn stehst, sondern mit 50 km/h dem auto hinerherschwebst. Was siehst du nun in dieser Perspektive? Naja, ganz einfach. Das Auto bewegt sich aus dieser Perspektive mit 50km/h in die eine Richtung und der Autobahnfahrbelag mit 50 km/h in die andere Richtung. D.h. da ist nix mit Neutralisation der Vorwärtsbewegung.

Ersetze nun in diesem Beispiel das auto durchs Flugzeug und den Autobahnfahrbelag durchs Laufband.
 

Benutzer45372 

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Ein Flugzeug wird durch die Triebwerke angetrieben. Diese Verleihen dem Flugzeug den nötigen Schub, um starten zu können. Die Materie, die sie benutzten ist die Umgebungsluft und NICHT der Erdboden. d.h. bei einem Flugzeug drehen sich die Räder am Boden nur mit. Sie haben keinen eigenen Antrieb (vergleiche auch: Wasserflugzeug ohne Räder).
Wenn unter einem Flugzeug ein Laufband läuft, bleibt das Flugzeug von diesem Laufband unberührt, WENN sich die Räder frei bewegen können und sich das Flugzeug in der Materie Luft festhält (etwa so, wie wenn ihr die Tischdecke unter dem ferztg bedeckten Tisch rauszieht).
Das Flugzeug erfährt durch die Treibwerke einen Antrieb nach forne (F). Die Räder bewegen sich in nach vorne mit, haben aber selbst keinen Antrieb (F0). Das Laufband bewegt sich mit gleicher Geschwindigkeit wie die Räder nach hinten. Sie bewirken aber auf die freien Räder keinen Antrieb (F0).
Positiver Antrieb = F + F0 = F
Negativer Antrieb= F0
F0 = 0 ---> er fällt weg.
Das Flugzeug startet wie gehabt.

Das Irritierende hier ist der Mechanismus, der das Laufband mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Räder nach hinten bewegen soll. Dieser Mechanismus würde im Genannten Beispiel übersteuern, WENN er Räder-abhängig ist. Die Räder haben eine Geschwindigkeit:
nach vorne: Geschwindigkeit des Flugzeugs + negative Geschindigkeit des Laufbands : V + (-) -VLaufband = V + VLaufband
Der Mechanismus erhöht die Geschindigkeit des Laufbands nun um die Gesamtgeschwindigkeit, also (V + VLaufband). Es passt die neue Geschwindigkeit an:
Laufband : (V + VLaufband) + (-) - (V + VLaufband)
Es wird immer schneller.
 
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Benutzer

Gast
Irgendwie ist der zweite abschnitt von deinem Posting unverständlich.

Die Räder haben eine Geschwindigkeit:

Ok, akzeptiert, nur welche Geschwindigkeit der Räder meinst du? Die des Radmittelpunkts, oder die Rotationsgeschwindigkeit des Rades, und in welchen System mißt du die, vom Flugzeug oder vom Laufband oder abseits von beiden aus?

nach vorne: Geschwindigkeit des Flugzeugs + negative Geschindigkeit des Laufbands : V + (-) -VLaufband = V + VLaufband

Also wenn V die Geschw. des F-zeugs ist und VLaufband die des Laufbands ist, dann lautet es ja wohl "V -VLaufband" und nicht "V + (-) -VLaufband" wenn du "Geschwindigkeit des Flugzeugs + negative Geschindigkeit des Laufbands" meinst. Also deine Rechnung ist merkwürdig.
 

Benutzer631 

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So, ich sag mal was. Eigentlich wollte ich mich ja gar nicht äussern, aber ich find den Thread klasse :grin: Daedalus hats doch schon lange aufgeklärt, oder?

Also, ich nehm mal so ein Flugzeug und das kommt auf das Laufband. Dann steig ich in das Flugzeug, dreh den Zündschlüssel um, und zieh die Bremsen der Reifen an.

Dann geb ich Schub mit den Turbinen, bis ich Startgeschwindigkeit erreicht hab und löse dann die Bremse. Von diesem Moment an hab ich genug Auftrieb unter den Flügeln, dass mich das doofe Laufband mal kreuzweise kann :zwinker:
 

Benutzer45372 

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Du ziehst die Bremse an bis Du Startgeschwindigkeit hast?

ZIEHST DIE BREMSE? Geschwindigkeit?

Also mit Bremse kriegst Du keine Geschwindigkeit.
 

Benutzer631 

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Du ziehst die Bremse an bis Du Startgeschwindigkeit hast?

ZIEHST DIE BREMSE? Geschwindigkeit?

Also mit Bremse kriegst Du keine Geschwindigkeit.

No, aber ich baue Schub auf. Ist wie, wenn man mit dem Auto am Berg anfährt und dabei die Handbremse benutzt.
 

Benutzer15353 

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So, ich sag mal was. Eigentlich wollte ich mich ja gar nicht äussern, aber ich find den Thread klasse :grin: Daedalus hats doch schon lange aufgeklärt, oder?

Also, ich nehm mal so ein Flugzeug und das kommt auf das Laufband. Dann steig ich in das Flugzeug, dreh den Zündschlüssel um, und zieh die Bremsen der Reifen an.

Dann geb ich Schub mit den Turbinen, bis ich Startgeschwindigkeit erreicht hab und löse dann die Bremse. Von diesem Moment an hab ich genug Auftrieb unter den Flügeln, dass mich das doofe Laufband mal kreuzweise kann :zwinker:

Ich wiederhole mich ja ungern, aber wie soll ein Flugzeug auf einem Laufband, das sich immer exakt mit der Geschwindigkeit bewegt, Vortrieb gewinnen.

Ps.: Falls Du Zuendschluessel fuer Dein Flugzeug haben solltest, dann bezweifele ich, dass Du ein Zuendschloss dafuer finden wirst. :zwinker:

Gitano schrieb:
Nur Dünnbrettbohrer und Schwachmaten können jetzt noch daran zweifeln, dass das Flugzeug abheben wird. Selbst mir, der ich am Anfang felsenfest davon überzeugt war, dass das Flgzg. am Boden bleiben wird, ist das mittlerweile klar. Ist doch völlig logisch und mittels v, u und wrel sollten selbst die dämlichsten 77% nun verstanden haben, wie der Hase läuft. Aber manche von diesen ungebildeten Halbaffen haben ja grad mal das Abi und kein Studium begonnen, oder noch schlimmer nur einen Hauptschulabschluß. Was will man da erwarten?
Dir gehts aber ansonsten gut? Bei einem 14jaehrigen koennte ich solche Beleidigungen noch mit der Pubertaet entschuldigen (auch wenn es mir schwer fallen wuerde) Aber wenn Du wirklich schon 32 bist und Du Dich, obwohl Du nicht angegriffen wurdest, solch beleidigener Ausdrucksweise bedienen musst, dann hast Du mein volles Mitleid.
 

Benutzer631 

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Für diese schwache Aktion von Markus-x gibts erstmal ne Abmahnung - solch unqualifizierte Beiträge wollen wir hier nicht.

@whitewolf: Ich bin bald bei dir in der Gegend :zwinker:
 

Benutzer29206  (36)

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Mir scheint, für manche hier ist die Luft, die durch die Turbine angesaugt wird, die gleiche, die um die Flügel für Auftrieb sorgt...

Würde ein Flugzeug unter normalen Bedingungen starten können, wenn es Rückenwind hätte, dessen Geschwindigkeit gleich oder über der des Flugzeugs liegt? :-D
 

Benutzer16370 

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Gitano kannst Du auch gleich eine schicken. Ueber den hatte ich mich eigentlich aufgeregt.

Lieber whitewolf!

Sollte ich eine Abmahnung erhalte, kann ich mich aber nur mehr wundern.

Ich dachte mein Posting wäre zynisch genug, damit man erkennen kann, dass ich das nicht ernst meine. Wollte damit eigentlich nur "markus-x" vermitteln, dass man 77% aller User nicht als Dünnbrettbohrer und Schwachmaten bezeichen kann und ihm sein elitäres und abgehobenes Verhalten unter die Nase reiben.

Wenn das nicht angekommen ist, werd ich in Zukunft nur mehr sachlich schreiben, ohne den Versuch, zynisch zu sein. Habe halt nur Hauptschulabschluß und da muß man Abstriche machen... :tongue:

edit by Gitano [12:00]: Danke Trogdor, ich dachte schon, ich hätte die Ironie so gut versteckt, dass es niemand bemerkt.
 
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