@ hebammen (und natürlich andere) - saugglocke, zange

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Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Also ich hab mich mal (zum Teil) durch den Thread durchgekämpt. Leider scheint ja die TS nicht mehr dabei zu sein.

Ich bin zwar kein Frauenarzt/Geburtshelfer etc. aber ich habe drei Kinder (1 mit Saugglocke, 2 "normal" zur Welt gekommen).

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, die TS hat einfach nicht verstanden, worum es bei einer Zangengeburt/Saugglockengeburt eigentlich geht....obwohl es ihr ja öfter gesagt wurde.

Es ist nicht so, dass man mal "locker" ein paar Stündchen vor der Geburt überlegt, hey wir nehmen ne Saugglocke, oder vielleicht doch lieber eine Sectio?

So weit ich informiert bin...bzw. so war es auch bei unserem Kind....wird die Saugglocke eingesetzt, wenn während der "normalen" Geburt irgendeine Komplikation auftritt und das Kind ganz ganz schnell raus muss. Das ist wohl in aller Regel überhaupt keine Zeit mehr für eine Sectio. Man trifft also keine "Entscheidung" für eine Saugglocke, wie man z.B. die Entscheidung für eine geplante Sectio trifft. Das ist dann einfach ein Notfall.

Bei unserem war es z.B. so, dass während des normalen Geburtsvorgangs plötzlich die Herztöne runtergegangen sind...Nabelschnur abgeklemmt.....und dann musste es halt rasend schnell gehen...das war ne Sache von höchstens 1 Minute eher noch darunter (sorry, ich war da in einem Ausnahmezustand und hatte kein Zeitgefühl ;-).

Unser Kind hat übrigens keine bleibende Schäden erlitten....gestresst war er aber schon und das hat man ihm im Säuglingsalter schon angemerkt. Ist auch nicht gerade schön, so in die Welt "hinauskatapultiert" zu werden. Aber Notfall ist Notfall und die Alternative wäre wohl Behinderung wegen Sauerstoffmangel oder gar der Tod gewesen. Jetzt ist er 5 Jahre und ein völlig normales Kind.

Übrigens: In so einer Situation fragt kein Mensch irgendwen, ob sie jetzt mal die Saugglocke einsetzen dürfen und diskutiert das mit der Mutter aus....da gehts um Leben und Gesundheit des Kindes....und um Sekunden!

Also der "Gefahr", dass eine Saugglocke/Zange eingesetzt wird, kann man nur durch einen geplanten Kaiserschnitt entgehen. Wenn ihm vorhineien irgendwas problematisches auffällt (Kind liegt ungünstig etc.) werden das Arzt und Hebamme sowieso vorschlagen.
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Ich will gar nicht viel sagen...

Aber ich bin selbst mit der Saugglocke geholt worden, weil ich eben anders gar nicht kommen wollte und es dann letztendlich doch schnell gehen musste und bei mir ist ja auch echt alles okay, gab nie Folgeprobleme oder so.

Ich verstehe nicht, wie man sich als Laie anmaßen kann, einem Arzt sagen zu wollen, was er tun soll... Ärzte treffen SOLCHE Entscheidungen ja auch nicht aus Spaß, sondern nur, wenn es sein muss! Und WENN das sein muss, dann aber dallidalli, ich glaube, bevor man seinen Protestsatz noch ausgesprochen hat, sind die Ärzte dann schon damit beschäftigt, die Saugglocke anzusetzen. *g*
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich will gar nicht viel sagen...

Aber ich bin selbst mit der Saugglocke geholt worden, weil ich eben anders gar nicht kommen wollte und es dann letztendlich doch schnell gehen musste und bei mir ist ja auch echt alles okay, gab nie Folgeprobleme oder so.

Ich verstehe nicht, wie man sich als Laie anmaßen kann, einem Arzt sagen zu wollen, was er tun soll... Ärzte treffen SOLCHE Entscheidungen ja auch nicht aus Spaß, sondern nur, wenn es sein muss! Und WENN das sein muss, dann aber dallidalli, ich glaube, bevor man seinen Protestsatz noch ausgesprochen hat, sind die Ärzte dann schon damit beschäftigt, die Saugglocke anzusetzen. *g*

genauso ist es!...und das ist gut so.
 

Benutzer46416 

Verbringt hier viel Zeit
@ beastie

dem möchte ich nur noch hinzufügen dass nicht immer zwingend eine Epi ( dammschnitt) nötig ist! ich habe auch schon VE´s mit intaktem damm gesehen:zwinker:

nich das jetzt die angst wegen einer Epi unter der geburt dazukommt

lg lachendemaske
 

Benutzer84222 

Benutzer gesperrt
Ich verstehe deine Gedankengänge auch nach so vielen logischen Aspekten! Ich verstehe nicht, warum du dich so verrückt machst, wenn du mit solchen Gedanken zur geburt gehst, wird das sicher nicht einfach!

Warum willst du dein Baby einer Gefahr aussetzen, nur weil DU mit Ärzten und Hebammen diskutieren willst??? Warum willst du nicht einfach das Beste für dein Baby?

Ich bin auch mit Schiss zur Geburt gegangen, man weiß ja mal einfach nicht, was da auf einen zukommt! Es lief naja, wahrscheinlich so wie es laufen soll, nur das meine Tochter nicht so rutschte wie sie sollte! Ich hatte das Glück, dass sie weiter gut versorgt war und ihr Herz ganz fein schlug! Als es zum Pressen kam passierte nichts... 7-8 Presswehen, nichts und ich wusste genau, gleich würden sie schneiden und sie haben mich nicht gefragt, sie haben es einfach gemacht und weißt du wie egal mir es war??? Scheißegal, es hat zwar wehgetan, aber mein Baby ist gerutscht... bis die Schulter hängen blieb! Und es tat weiter weh und ich wollte einfach nur dieses Baby und das letztewas ich gemacht hätte, wäre gewesen, mit den Ärzten oder Schwestern zu DISKUTIEREN!!!

Ich bin um eine Zangengeburt drumrumgekommen, aber sie hatte trotzdem einen Schlüsselbeinbruch und eine Armlähmung! Ja, es ist etwas passiert, aber ohne Hilfsmittel! Und ich kann dir sagen, dass wenn ich hätte das verhindern können, wenn eine Glocke oder Zange geholfen hätte... ich hätte es gemacht!

Deinem Kind kann immer was passieren, aber die Prozentzahlen sind so gering und warum schon vorher so drüber nachdenken??? 95% aller Geburten verlaufen normal... denk da dran!

Aber verantwortungslos deinem Kind gegenüber fände ich, wenn du unter der Geburt bist und da das diskutieren anfängst, obwohl dein baby vielleicht kein Suaerstoff bekommt... denn da ist die Gefahr viel höher, dass es schwer behindert wird, oder sogar stirbt! Dann doch lieber ne kleine Beule von der Saugglocke!

Lillaja

Gerade bei dir verstehe ich es überhaupt nicht dass du so extrem gegen den Kaiserschnitt sprichst. Sicher in der von der TS geschilderten Situation wäre es dafür zu spät. Aber was spricht z.B. dagegen ein Kind per Kaiserschnitt zu holen wenn es vermutlich sehr groß ist? Solche Verletzungen wie bei deiner Tochter könnten damit verhindert werden.

Aber nein hier wird mal wieder partout Stimmung gegen Kaiserschnitt gemacht. Die Argumentation basiert oft auf dem Standpunkt, dass war schon immer so also ist es das beste. Manche hier klammern sich so blind an die Vorstellung dass eine vaginale Entbindung das aller beste sei, dass sie selbst bei Fällen in denen es sich im Nachhinein als Trugschluss erwies es nicht bemerken.

Und was bitte ist so schlimm daran, dass man eben lieber ein halbwegs kalkulierbares Risiko beim Kaiserschnitt eingehen möchte, als den eben oft doch unkalkulierbaren Geburtsverlauf auf dem vaginalen Weg?

Und noch eine kleine Denkfrage zum Schluss: Wieso meint ihr werden Frühchen die sich nicht mehr "aufhalten" lassen wenn möglich per Kaiserschnitt geholt?
Sicher nicht weil eine vaginale Geburt für sie weniger anstregend wäre, im Gegenteil!
 

Benutzer69081  (35)

Beiträge füllen Bücher
Gerade bei dir verstehe ich es überhaupt nicht dass du so extrem gegen den Kaiserschnitt sprichst. Sicher in der von der TS geschilderten Situation wäre es dafür zu spät. Aber was spricht z.B. dagegen ein Kind per Kaiserschnitt zu holen wenn es vermutlich sehr groß ist? Solche Verletzungen wie bei deiner Tochter könnten damit verhindert werden.

Aber nein hier wird mal wieder partout Stimmung gegen Kaiserschnitt gemacht. Die Argumentation basiert oft auf dem Standpunkt, dass war schon immer so also ist es das beste. Manche hier klammern sich so blind an die Vorstellung dass eine vaginale Entbindung das aller beste sei, dass sie selbst bei Fällen in denen es sich im Nachhinein als Trugschluss erwies es nicht bemerken.

Und was bitte ist so schlimm daran, dass man eben lieber ein halbwegs kalkulierbares Risiko beim Kaiserschnitt eingehen möchte, als den eben oft doch unkalkulierbaren Geburtsverlauf auf dem vaginalen Weg?

Und noch eine kleine Denkfrage zum Schluss: Wieso meint ihr werden Frühchen die sich nicht mehr "aufhalten" lassen wenn möglich per Kaiserschnitt geholt?
Sicher nicht weil eine vaginale Geburt für sie weniger anstregend wäre, im Gegenteil!
Du hast den Thread (und alle Beiträge im Einzelnen) nicht ganz gelesen, oder? Es geht nicht darum, dass die TS einen geplanten KS haben will sondern sie will, wenn sie schon in den Presswehen liegt und das Kind EVENTUELL feststeckt, dass Zange oder Saugglocke zum Einsatz kommen KÖNNTEN (muss ja nicht, auch wenn das Kind feststeckt) dann will sie lieber erst mit den Hebammen und Ärzten diskutieren, damit das nicht zum Einsatz kommt und ob sie nicht vielleicht doch einen KS bekommen könnte. Nochmal: KEINEN geplanten KS, wo man das Kind, weil es sehr groß ist, 14 Tage vor ET holt!

Man merkt schon an dem, wie ich es geschrieben habe, dass bei so einer Diskussion viel Zeit verloren wird und die Idee der TS gefährlich fürs Kind sein könnte.

Ich will ungerne nochmal alle Punkte der letzten Seiten hier aufführen, das würde den Rahmen sprengen
Off-Topic:
du kannst ja einfach mal alles lesen, es ist zwar viel aber dann erübrigen sich viele Fragen


Zu deiner Frage: Ich bin keine Expertin, aber seit wann werden Frühchen primär per KS geholt? Davon wüsste ich nichts :ratlos: vielleicht kann sich Lachende Maske nochmal dazu äußern?
 

Benutzer15104  (43)

Verbringt hier viel Zeit
Gerade bei dir verstehe ich es überhaupt nicht dass du so extrem gegen den Kaiserschnitt sprichst. Sicher in der von der TS geschilderten Situation wäre es dafür zu spät. Aber was spricht z.B. dagegen ein Kind per Kaiserschnitt zu holen wenn es vermutlich sehr groß ist? Solche Verletzungen wie bei deiner Tochter könnten damit verhindert werden.

Öhm steht da irgendwo das das Kind zu groß war?
Nein es stand da das es nicht so rutsche wies sollte und das ist nich zwangsläufig abhängig von der Größe.

Und das mit dem Schlüsselbeinbruch, - ich hatte ja eingangs mal beschrieben, wie sich das Kind rausschraubt aus dem Mutterleib.
Das dreht sich praktisch immer mit dem geringsten Durchmesser durch die Öffnungen (Muttermund, geburtskanal, Scheide)
So und wenns mal ne Drehung net ganz schafft weil es dann doch schneller rutscht oder sowas, dann bleibt es eben hängen.
Das hat aber nix mit seiner Größe zu tun.

Und an was mchst du die Größe fest?
Sorry ein Tag vor ET hies es bei Eileen das sie min, ihre 3500-4000kg haben wird und entsprechend groß sein wird.


Pustekuchen, sie kam mit 2775 g auf die Welt und zierlichen 48cm

Willst du jetze alle Kinder, die auf dem US zu groß aussehen, per Sectio holen lassen? Auch das ist wieder wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
EIne Sectio ist und bleibt eine Notfallentbindung, und genauso betrachte ich sie auch.
Die sollte im Notfall zum Einsatz kommen.

Und noch eine kleine Denkfrage zum Schluss: Wieso meint ihr werden Frühchen die sich nicht mehr "aufhalten" lassen wenn möglich per Kaiserschnitt geholt?
Sicher nicht weil eine vaginale Geburt für sie weniger anstregend wäre, im Gegenteil!
Wäre mir neu das Frühchen ausschließlich per Sectio geholt werden, die bei dennen es so ist, die müssen halt schnell betreut werden (Stichwort Gestose oder sowas)
Und eventuell auch weil es bei einem Früchen sehr schnell gehen muss, das es wieder in "Mamaähnliche!" Umgebung kommt- also Brutkasten,.
Da ist es auch schlicht wieder der Zeitfaktor, auch weil man schauen will ob es dem Kind gut geht usw.

Kat
 

Benutzer69081  (35)

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Off-Topic:
@Kat:
Lillajas Tochter war tatsächlich verhältnismäßig groß aber wenn ich mich recht erinnere, war das, dank der supergenauen Messmöglichkeiten vorher, die wir alle kennenlernen durften :zwinker: nicht so ganz klar. Sprich es stellte sich erst postnatal raus.
Aber das tut ja nichts zur Sache, ein Kind muss nicht zwingend sehr groß sein um fest zu stecken. (wie bei meiner Kleinen: 49cm und 2945g und sie steckte fest)
 

Benutzer84222 

Benutzer gesperrt
Du hast den Thread (und alle Beiträge im Einzelnen) nicht ganz gelesen, oder? Es geht nicht darum, dass die TS einen geplanten KS haben will sondern sie will, wenn sie schon in den Presswehen liegt und das Kind EVENTUELL feststeckt, dass Zange oder Saugglocke zum Einsatz kommen KÖNNTEN (muss ja nicht, auch wenn das Kind feststeckt) dann will sie lieber erst mit den Hebammen und Ärzten diskutieren, damit das nicht zum Einsatz kommt und ob sie nicht vielleicht doch einen KS bekommen könnte. Nochmal: KEINEN geplanten KS, wo man das Kind, weil es sehr groß ist, 14 Tage vor ET holt!

Man merkt schon an dem, wie ich es geschrieben habe, dass bei so einer Diskussion viel Zeit verloren wird und die Idee der TS gefährlich fürs Kind sein könnte.

Ich will ungerne nochmal alle Punkte der letzten Seiten hier aufführen, das würde den Rahmen sprengen
Off-Topic:
du kannst ja einfach mal alles lesen, es ist zwar viel aber dann erübrigen sich viele Fragen


Zu deiner Frage: Ich bin keine Expertin, aber seit wann werden Frühchen primär per KS geholt? Davon wüsste ich nichts :ratlos: vielleicht kann sich Lachende Maske nochmal dazu äußern?
Tja du scheinst meinen Post nicht wirklich gelesen zu haben, oder hast du das überlesen?
Sicher in der von der TS geschilderten Situation wäre es dafür zu spät.
So bald es hier in irgend einer Weise um das Thema Kaiserschnitt geht werden viele hier einfach nur blind und reden einfach nur dagegen Argumente völlig für die Katz. Oder wie sonst kommt es dazu, dass die Mutter eines Kindes das durch eine vaginale Geburt eine Behinderung erlitten hat trotzdem diese weiter befürwortet?


Öhm steht da irgendwo das das Kind zu groß war?
Nein es stand da das es nicht so rutsche wies sollte und das ist nich zwangsläufig abhängig von der Größe.

Und das mit dem Schlüsselbeinbruch, - ich hatte ja eingangs mal beschrieben, wie sich das Kind rausschraubt aus dem Mutterleib.
Das dreht sich praktisch immer mit dem geringsten Durchmesser durch die Öffnungen (Muttermund, geburtskanal, Scheide)
So und wenns mal ne Drehung net ganz schafft weil es dann doch schneller rutscht oder sowas, dann bleibt es eben hängen.
Das hat aber nix mit seiner Größe zu tun.

Und an was mchst du die Größe fest?
Sorry ein Tag vor ET hies es bei Eileen das sie min, ihre 3500-4000kg haben wird und entsprechend groß sein wird.


Pustekuchen, sie kam mit 2775 g auf die Welt und zierlichen 48cm

Willst du jetze alle Kinder, die auf dem US zu groß aussehen, per Sectio holen lassen? Auch das ist wieder wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
EIne Sectio ist und bleibt eine Notfallentbindung, und genauso betrachte ich sie auch.
Die sollte im Notfall zum Einsatz kommen.


Wäre mir neu das Frühchen ausschließlich per Sectio geholt werden, die bei dennen es so ist, die müssen halt schnell betreut werden (Stichwort Gestose oder sowas)
Und eventuell auch weil es bei einem Früchen sehr schnell gehen muss, das es wieder in "Mamaähnliche!" Umgebung kommt- also Brutkasten,.
Da ist es auch schlicht wieder der Zeitfaktor, auch weil man schauen will ob es dem Kind gut geht usw.

Kat
Die Größe hat sehr wohl etwas mit der Wahrscheinlichkeit des "Steckenbleibens" zu tun. Wenn du etwas anderes behauptest dann entbehrt das jeglicher Logik. Ein kleineres Kind kommt womöglich auch noch in einem etwas ungünstigeren Winkel durch, ein großes hat einen viel geringeren Spielraum. Sicherlich kann auch ein kleines Kind mal stecken bleiben, das Risiko hierfür ist jedoch viel geringer! Und wenn man von einem großen Risiko bei einem großen Kind ausgeht wieso nicht auf Nummer sicher gehen und gleich einen Kaiserschnitt planen?

Das es zu solchen Fehlschätzungen des Geburtsgewichts kommt wie bei deiner Tochter wird wohl die Ausnahme sein.

Für Frühchen ist eine normale Geburt eine große Belastung da sie oft noch schwächer sind. Deshalb ist in dem Fall ein Kaiserschnitt für das Frühchen sicherer.

Und was spricht dagegen bei einem vermutlich großem Kind das Becken zu vermessen (MRT) und dann abhängig vom Ergebnis zu entscheiden welche Variante für Mutter und Kind weniger risikoreich ist? Wenn man sich in solch einem Fall auf eine vaginale Geburt einlässt kann es schon zu spät sein da das Kind ja trotz Saugglocke und Dammschnitt nicht kleiner und der Beckendurchgang nicht größer wird.
 

Benutzer15104  (43)

Verbringt hier viel Zeit
Ganz ehrlich ich hab schon von sovielen Schwangere gehört wo das gewicht immer weit danneben lag

Und ich find es nunmal wie mit Kanonen auf Spatzen schießen, wenn man wegen jedem Ultraschall das auf ein großes Kind hindeutet ne Sectio macht.

Mal abgesehen davon sind wir dann wieder bei den Kostengründen.
Das Krankenhaus macht vor dem Termin nen Kontrollus....weis natürlich wenn es ne Sectio macht, gibts mehr Geld.
Also was denkst du wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, das plötzlich alle Kinder auf dem US recht groß erscheinen. Rausreden kann man sich ja oft.

Als Laie siehst du auf dem US eh nur böhmische Dörfer, bzw du kannst Größe usw nicht wirklich abschätzen oder ins Verhältniss setzen.

Klar in dem Punkt geb ich dir recht, je größer das Kind desto größer das Risiko, nur was ist groß? Laut heutigen Geburtstabellen ist alles bis 4 kg absoluter durschnitt.
Und es gibt auch Frauen (mit ner Schwangerschaftsdiabetis) die ein 6-8 kg schweres Kind ganz normal entbinden können?

Also an was machst du das dann fest?????

Und was spricht dagegen bei einem vermutlich großem Kind das Becken zu vermessen (MRT) und dann abhängig vom Ergebnis zu entscheiden welche Variante für Mutter und Kind weniger risikoreich ist? Wenn man sich in solch einem Fall auf eine vaginale Geburt einlässt kann es schon zu spät sein da das Kind ja trotz Saugglocke und Dammschnitt nicht kleiner und der Beckendurchgang nicht größer wird.
DU genau SO haben wir der TS das versucht zu erklären. Entweder sie macht von vornherein ne geplante Sectio oder ne normale Entbindung. Über Sinn oder Unsinn zu diskutieren, ist hierbei erstmal unwichtig.

Aber sie wollte ja UNTER der Geburt dann spontan die Saugglocke verweigern und dann lieber ne Notsectio machen lassen, und das wird so nicht klappen.

Kat
 

Benutzer69081  (35)

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@Raindrops: Bist du vom Fach (Hebamme oder FÄ?) oder hast du schon ein Kind?

Scheinbar verfehlst du das Thema. Ich will dich nicht angreifen, den Satz habe ich tatsächlich überlesen. Thema in diesen Thread ist NICHT der Wunsch-/geplante Kaiserschnitt sondern der in einer akuten Notsituation Ginge es um eine WKS oder einen geplanten, medizinisch Notwendigen, wäre das ganz was anderes.
Dennoch möchte ich noch was loswerden: Hier wollen alle eigentlich nur das Beste für die TS und ihr Kind! Und das ist das, was leider irgendwie kaum einer (du und die TS) verstehen kann.

Wer hat denn hier spontan entbunden und das Kind hat Behinderungen? Ich find die Stelle nicht. Bitte zitier mal und schreib am besten die Seite dazu.

Die Gefahren eines KS für das Kind werden von dir aber genauso runtergespielt, wie du dich gerade über die KS-Gegner aufregst. Sie wurden hier doch schon so oft aufgezählt: KISS (auch das wird gerne verharmlost), Schnittverletzungen etc pp. Dass auch bei einem KS gelegentlich Hilfmittel wie Zange/Saugglocke angewendet werden, ignorieren die KS-Fans hier völlig :kopfschue

Die Fehleinschätzungen des Geburtsgewichts sind übrigens keine Ausnahme sondern die Regel. Jeder Arzt sagt, wenn er via Ultraschall das Gewicht berechnet dazu, dass das nur ungefähre Werte sind und ich hatte eine ehrliche Ärztin, die schon Abweichungen von 2 Kilo erlebt hat. Nur mal so. Die Genauigkeit hängt ganz viel vom Gerät und Können des Arztes ab und davon, wie das Kind liegt. Die Lage des Kindes ist dabei der größte Unsicherheitsfaktor. Meine Kleine wurde noch am Tag der Geburt auf 3800g geschätzt. (2945g hat sie gewogen)

Was gegen einen MRT spricht (wieso so kompliziert? Man kann es auch manuell vermessen - macht trotzdem keiner, wahrscheinlich können das nur Orthopäden): die Kosten
UND: Durch die Knochen passt so ziemlich jedes halbwegs normalgroße Kind (bis ca 4500-5000g)
wo das Kind feststecken kann ist ein anderer Punkt: das sind die Muskeln, das Bindegewebe, der Damm und weil es sich schlicht und ergreifend falsch oder garnicht gedreht hat unter der Geburt. Das alles kann man aber erst feststellen, wenn das Kind schon unterwegs ist und die Nase schon fast draußen hat. Nicht vorher
 

Benutzer84222 

Benutzer gesperrt
Ganz ehrlich ich hab schon von sovielen Schwangere gehört wo das gewicht immer weit danneben lag

Und ich find es nunmal wie mit Kanonen auf Spatzen schießen, wenn man wegen jedem Ultraschall das auf ein großes Kind hindeutet ne Sectio macht.

Mal abgesehen davon sind wir dann wieder bei den Kostengründen.
Das Krankenhaus macht vor dem Termin nen Kontrollus....weis natürlich wenn es ne Sectio macht, gibts mehr Geld.
Also was denkst du wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, das plötzlich alle Kinder auf dem US recht groß erscheinen. Rausreden kann man sich ja oft.

Als Laie siehst du auf dem US eh nur böhmische Dörfer, bzw du kannst Größe usw nicht wirklich abschätzen oder ins Verhältniss setzen.

Klar in dem Punkt geb ich dir recht, je größer das Kind desto größer das Risiko, nur was ist groß? Laut heutigen Geburtstabellen ist alles bis 4 kg absoluter durschnitt.
Und es gibt auch Frauen (mit ner Schwangerschaftsdiabetis) die ein 6-8 kg schweres Kind ganz normal entbinden können?

Also an was machst du das dann fest?????


DU genau SO haben wir der TS das versucht zu erklären. Entweder sie macht von vornherein ne geplante Sectio oder ne normale Entbindung. Über Sinn oder Unsinn zu diskutieren, ist hierbei erstmal unwichtig.

Aber sie wollte ja UNTER der Geburt dann spontan die Saugglocke verweigern und dann lieber ne Notsectio machen lassen, und das wird so nicht klappen.

Kat
Wie bereits gesagt kann man das Becken im Zweifelsfall vermessen. Danach kann man dann entscheiden. Und wenn das Becken der Frau eher klein ist eben für einen Kaiserschnitt.

Nein so wie du schreibst kam das wirklich nicht rüber. Das was rüber kam war, wenn man schwanger ist und sich in die Hände von Ärzten begibt muss man sich denen völlig ausliefern. An der Option geplante Sectio wurde hier noch nie ein gutes Haar gelassen.
 

Benutzer15104  (43)

Verbringt hier viel Zeit
Nein so wie du schreibst kam das wirklich nicht rüber. Das was rüber kam war, wenn man schwanger ist und sich in die Hände von Ärzten begibt muss man sich denen völlig ausliefern. An der Option geplante Sectio wurde hier noch nie ein gutes Haar gelassen.

Ich habe es bereits mehrfach selbst so geschrieben---Kurzfassung- 2 Möglichkeiten, Sectio auf Wunsch in der 38 SSW, oder eben spontan, nur das im letzen Moment in Notsituationen die Ärzte entscheiden bei spontan und net die Mutter, da wird kein Arzt mit ihr rumdiskutieren und wertvolle Zeit fürs Baby verplempern..was auch gut so ist....

Etwas genauer lesen bitte.

Und ja ich persönlich mache keinen hehl draus, das ich ne Wunschsectio nicht verstehen kann.
Es sei denn es gegen medizinische Indikatoren voraus.- aber hiermit mein ich sowas wie Vorderwandplazenta, Gestose, schwere Schwangerschaftsdiabetis, meinetwegen auch BEL oder Mehrlinge.

Aber ich persönlich finde eben die ANgst vor ner Zangengeburt keinen notwendigen medizinischen Indikator. -

Entscheiden kanns schlußendlich nur die Mutter, das ist klar.
Ich weis wie ich mich entscheiden würde. Wenn andere sich wegen so nem Kinderkram lieber den Bauch aufreißen lassen----bitte.-----ich wüst was besseres.

Zum Thema vermessen, biologisch ist das Becken bei jeder Frau in eigentlich gleich groß (bis auf wenige Ausnahmen). Willst du die Krankenkassenkosten hochtreiben um wegen 2 % der Frauen ne Vermessung vornehm zu lassen?

Also ich hab kein Bock, das wegen so nem Müll meine Krankenkassenbeiträge noch weiter steigen.

Es ist immer eine Frage des Aufwandes und des Nutzens und den sehe ich persönlich nicht gegeben.

Es sei denn die Mutter bezahlt den Kram selbst, dann ist es auch ihre Sache und mir ehrlicherweise egal.
Ich würd auch für so nen Kram kein Geld rausschmeisen, genauso wie ich mich bewust gegen jegliche fragwürdige pränataldiagnostik entschieden habe.
Aber auch das muss halt jede Frau selbst wissen.

Kat
 

Benutzer84222 

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@Raindrops: Bist du vom Fach (Hebamme oder FÄ?) oder hast du schon ein Kind?

Scheinbar verfehlst du das Thema. Ich will dich nicht angreifen, den Satz habe ich tatsächlich überlesen. Thema in diesen Thread ist NICHT der Wunsch-/geplante Kaiserschnitt sondern der in einer akuten Notsituation Ginge es um eine WKS oder einen geplanten, medizinisch Notwendigen, wäre das ganz was anderes.
Dennoch möchte ich noch was loswerden: Hier wollen alle eigentlich nur das Beste für die TS und ihr Kind! Und das ist das, was leider irgendwie kaum einer (du und die TS) verstehen kann.

Wer hat denn hier spontan entbunden und das Kind hat Behinderungen? Ich find die Stelle nicht. Bitte zitier mal und schreib am besten die Seite dazu.

Die Gefahren eines KS für das Kind werden von dir aber genauso runtergespielt, wie du dich gerade über die KS-Gegner aufregst. Sie wurden hier doch schon so oft aufgezählt: KISS (auch das wird gerne verharmlost), Schnittverletzungen etc pp. Dass auch bei einem KS gelegentlich Hilfmittel wie Zange/Saugglocke angewendet werden, ignorieren die KS-Fans hier völlig :kopfschue

Die Fehleinschätzungen des Geburtsgewichts sind übrigens keine Ausnahme sondern die Regel. Jeder Arzt sagt, wenn er via Ultraschall das Gewicht berechnet dazu, dass das nur ungefähre Werte sind und ich hatte eine ehrliche Ärztin, die schon Abweichungen von 2 Kilo erlebt hat. Nur mal so. Die Genauigkeit hängt ganz viel vom Gerät und Können des Arztes ab und davon, wie das Kind liegt. Die Lage des Kindes ist dabei der größte Unsicherheitsfaktor. Meine Kleine wurde noch am Tag der Geburt auf 3800g geschätzt. (2945g hat sie gewogen)

Was gegen einen MRT spricht (wieso so kompliziert? Man kann es auch manuell vermessen - macht trotzdem keiner, wahrscheinlich können das nur Orthopäden): die Kosten
UND: Durch die Knochen passt so ziemlich jedes halbwegs normalgroße Kind (bis ca 4500-5000g)
wo das Kind feststecken kann ist ein anderer Punkt: das sind die Muskeln, das Bindegewebe, der Damm und weil es sich schlicht und ergreifend falsch oder garnicht gedreht hat unter der Geburt. Das alles kann man aber erst feststellen, wenn das Kind schon unterwegs ist und die Nase schon fast draußen hat. Nicht vorher
Nö leider ist es nicht etwas komplett anderes ob es um WKS geht. Die "Argumente" die gebracht werden sind genau dieselben. Es wird genauso stur an der "Normalen Geburt" fest gebissen.

Lilajas Kind hat durch den Schlüsselbeinbruch eine Nervenschädigung. Ist sogar in diesem Thread erwähnt. Vielleicht solltest du erstmal den Thread ganz lesen bevor du weiter schreibst :smile:

Tja und an den Risiken die hier oft aufgezählt werden ist oft auch nur die Hälfte wahr. Z.B. zu dem von dir genannten KISS-Syndrom:
Die Ursache der nachzuweisenden Assymmetrie ist vielmehr eine intrauterine Zwangslage, die zu einer einseitigen Verkürzung der Rumpf- und Halsmuskulatur geführt hat, wie sie in fast jedem Fall nachzuweisen ist.
Link wurde entfernt

Weiter mögliche Ursachen für das KISS-Syndrom sind traumatische Geburtsverläufe wie Zange/Saugglocke oder wenn das Kind übertragen wird. Mit dem Kaiserschnitt an sich hat es jedoch nichts zutun! :zwinker:

Grober Unfug sind dann die Stellen in denen behauptet wird die natürliche Geburt sei soviel besser damit das Fruchtwasser aus den Lungen gequetscht wird. Schon mal überlegt das die Rippen das nicht so mitmachen würden? Wurde in diesem Bereich hier aber schon alles bahuptet!:cry:

Und wieso im Zweifelsfall MRT? Die Frage ist hoffentlich nicht ernst gemeint oder? Oder ist dir die Gesundheit deines Kindes egal? Ganz ehrlich wenn ich da Zweifel hätte würde ich das zur Not auch selbst bezahlen. Das ist eine ungefährliche Sache da es ja beim MRT auch keine Röngtenbelastung gibt. Und manuelle Vermessung ist relativ ungenau im Vergleich zum MRT.

Tja Problem ist nur die Knochen können im Geburtsvorgang nicht gedehnt werden/ auseinander weichen (Symphyse mal ausgenommen) Muskeln und Bindegewebe wird dabei jedoch gedehnt, und beim Damm kann man zur Not eben nachhelfen. Der Knackpunkt ist und bleibt die durch die Knochenstruktur vorgegebene Weite. Wenn die nicht da ist hat man ein Problem. Und zum falschen Drehen hatte ich ja bereits etwas geschrieben. Ein kleines Kind hat viel mehr Spielraum sich falsch zu drehen und trotzdem durch zu passen, ein großes Kind eben nicht und muss quasi perfekt rauskommen. Wobei das ja wieder um kein Argument für deinen Standpunkt ist.
 
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Benutzer15104  (43)

Verbringt hier viel Zeit
Und wieso im Zweifelsfall MRT? Die Frage ist hoffentlich nicht ernst gemeint oder? Oder ist dir die Gesundheit deines Kindes egal? Ganz ehrlich wenn ich da Zweifel hätte würde ich das zur Not auch selbst bezahlen. Das ist eine ungefährliche Sache da es ja beim MRT auch keine Röngtenbelastung gibt. Und manuelle Vermessung ist relativ ungenau im Vergleich zum MRT.
Ich rede nicht von Belastung durch ein MRT, sondern um Sinn und Unsinn.
Wie gesagt bei den meisten Frauen past ein Kind ohne Probleme durchs Becken.
Auch ein leicht größeres.

Und ich bin der Ansicht, das man bissel Vertrauen in die Schwangerschaft und Natur ham sollte, denn sonst kann man die Schwangerschaft net geniesen und die Geburt net halbwegs entspannt angehen.

Genauso gut könnt ich dir jetze die Gegenfrage stellen, warum lassen wir dann net alle einleiten- so in der 30-35 Woche.
Das ist vor den Senkwehen, da kann man auch locker ne Sectio machen, weil man das Kind net aus dem ganzen Becken zurückholen muss.
Oder wie gesagt per Einleitung,- lebenfähig ist das Kind praktisch ja....und noch klein und schwups past es durch.....

(gut ich persönlich find das genauso schwachsinn wie Frauen die in der 30 Woche ne Sectio ham wollen, eh das Kind nochmehr wächst und es zu SS Streifen kommen könnte)

Kat
 

Benutzer84222 

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Ich habe es bereits mehrfach selbst so geschrieben---Kurzfassung- 2 Möglichkeiten, Sectio auf Wunsch in der 38 SSW, oder eben spontan, nur das im letzen Moment in Notsituationen die Ärzte entscheiden bei spontan und net die Mutter, da wird kein Arzt mit ihr rumdiskutieren und wertvolle Zeit fürs Baby verplempern..was auch gut so ist....

Etwas genauer lesen bitte.

Und ja ich persönlich mache keinen hehl draus, das ich ne Wunschsectio nicht verstehen kann.
Es sei denn es gegen medizinische Indikatoren voraus.- aber hiermit mein ich sowas wie Vorderwandplazenta, Gestose, schwere Schwangerschaftsdiabetis, meinetwegen auch BEL oder Mehrlinge.

Aber ich persönlich finde eben die ANgst vor ner Zangengeburt keinen notwendigen medizinischen Indikator. -

Entscheiden kanns schlußendlich nur die Mutter, das ist klar.
Ich weis wie ich mich entscheiden würde. Wenn andere sich wegen so nem Kinderkram lieber den Bauch aufreißen lassen----bitte.-----ich wüst was besseres.

Zum Thema vermessen, biologisch ist das Becken bei jeder Frau in eigentlich gleich groß (bis auf wenige Ausnahmen). Willst du die Krankenkassenkosten hochtreiben um wegen 2 % der Frauen ne Vermessung vornehm zu lassen?

Also ich hab kein Bock, das wegen so nem Müll meine Krankenkassenbeiträge noch weiter steigen.

Es ist immer eine Frage des Aufwandes und des Nutzens und den sehe ich persönlich nicht gegeben.

Es sei denn die Mutter bezahlt den Kram selbst, dann ist es auch ihre Sache und mir ehrlicherweise egal.
Ich würd auch für so nen Kram kein Geld rausschmeisen, genauso wie ich mich bewust gegen jegliche fragwürdige pränataldiagnostik entschieden habe.
Aber auch das muss halt jede Frau selbst wissen.

Kat
Sry, aber es hat hier noch nie geklappt, dass ein WKS neutral mit sachlichen Pros und Cons gelten durfte. Da wurde immer auf emotionaler unsachlicher Ebene dagegen geschrieben.

Das du persönlich keinen WKS durchführen lassen würdest ist dein gutes Recht.

So selten wären selbst die 2% nicht. Überleg mal wenn jedes 50. Kind wegen so etwas Nervenschädigungen, Sauerstoffmangel oder anderes hat. Ich denke alleine die finanziellen Kosten der dadurch zu verhindernden Folgeschäden bei Kind und Mutter sollten dies rechtfertigen, wenn eben im Raum steht dass das Kind besonders groß ist, in BEL liegt o.ä. Wobei man solche Geburtsschäden natürlich nie in Geld messen kann. Ich denke jede Mutter möchte gerne ein gesundes Kind. Zumal in dieser Situation ja auch eine sinnvolle Behandlungsmaßnahme vorhanden ist und die Gefahr damit umgangen werden kann.

Bei der pränatalen Diagnostik ist das eine Entscheidung die jeder für sich treffen muss, da eben im Falle des Falles nicht wirklich viele Möglichkeiten zu Wahl stehen. Wenn sich das dann aber soweit ausdehnt, dass der Sinn des Impfens etc. verleugnet wird o.ä. ist das wiederum eine Gefährdung für das Kind weil Risiken schlicht ignoriert wurden. Und auch hierdurch entstehen enorme Kosten für das Gesundheitssystem, da die Kinder dann u.U. unter Spätfolgen leiden.

Und nur weil du den Nutzen hinter bestimmten medizinischen Untersuchungen etc. nicht siehst heißt es noch lange nicht dass dieser nicht gegeben ist. Ein Krankenhaus, dass eine Nullipara mit BEL ohne Vermessen des Beckens vaginal entbinden lässt z.B. ist in meinen Augen grob fahrlässig. Und wenn es jetzt ein sehr großes Kind ist ist es vom Prinzip her ja nicht viel anders. Ich hatte auch nirgends geschrieben dass das bei jeder schwangeren durchgeführt werden sollte. Nur da die Konstellation schmales Becken und großes Kind bei einer vaginalen Geburt denkbar ungünstig ist sollte das eben wenn ein großes Kind erwartet wird ausgeschlossen werden.
 

Benutzer15104  (43)

Verbringt hier viel Zeit
So selten wären selbst die 2% nicht. Überleg mal wenn jedes 50. Kind wegen so etwas Nervenschädigungen, Sauerstoffmangel oder anderes hat.

Also ganz ehrlich du tust ja grade so als wenn jedes Kind das stecken bleibt automatisch Nervenschäden usw bekommt.
Ich kenne auch viele Kinder die mit Glocke/Zange geholt wurden und von dennen fehlt keinem was.
Der Vater meiner Tochter hat auch an Schlüsselbeinbruch gehabt, er hat sich unter der Geburt nochmal in BEL gedreht und ist deswegen hängengeblieben.

Aber nervenschäden hat er wegen dem Bruch auch net.

Wenn du schon mit Stochastik anfängst, dann setz es bitte auch korrekt fort-. Beispiel von 100 Geburten müssen 2 mit Zange geholt werden und davon kommt es bei 0,x nochmal zu Komplikationen wie Nervenquetschung, Brüchen usw.

Und es geht hier net um Wunsch KS,.....wie gesagt lies mal aufmerksam.

Viele inkl. ich, haben der TS mehrfach versucht begreiflich zu machen, das sie entweder ne Wunschsectio machen lassen soll, oder eben spontan.

Und sie meinte mehrmals das sie eben keine Wunschsectio will.....woraufhin wir ihr wiederrum zu verstehen gaben, das sie dann aber bei spontan net stundenlang diskutieren kann.
Oder eben dann eventuell der Wunsch KS netmehr geht, weil zu spät.

Es geht hier nicht darum ob ein WUnsch KS sinnvoll ist oder nicht, oder überhaupt um eine Wunschsectio....von mir aus kann sich jede Frau aus den hirnrissigsten Gründen den Bauch aufschneiden lassen.
Es ist ihr Bauch, ihr Kind und sie wird alle Konsequenzen vor sich und dem Kind zu verantworten haben, und nicht vor mir.

Wenn sich das dann aber soweit ausdehnt, dass der Sinn des Impfens etc. verleugnet wird o.ä. ist das wiederum eine Gefährdung für das Kind weil Risiken schlicht ignoriert wurden. Und auch hierdurch entstehen enorme Kosten für das Gesundheitssystem, da die Kinder dann u.U. unter Spätfolgen leiden.
Gut dann bekenne ich mich auch gerne dazu. Ich halte nichts vom Impfwahn und ich gehöre zu den Müttern, die Impfungen kritisch betrachten und zumindest hinterfragen.
Ich lasse mein Kind nicht ungefragt mit jedem Scheiß vollpumpen.

Eine Rötelimpfung wird meine Tochter Beispielsweise definitv nicht bekommen, weil ich das Schwachsinn find.

Nur da die Konstellation schmales Becken und großes Kind bei einer vaginalen Geburt denkbar ungünstig ist sollte das eben wenn ein großes Kind erwartet wird ausgeschlossen werden.
Wie gesagt, das das Becken zu schmal ist, gibt es eher selten, denn masgeblich ist der Durchmesser des Beckenknochns und der ist bei den meisten Frauen gleichgroß.

Kat
 

Benutzer84222 

Benutzer gesperrt
Ich rede nicht von Belastung durch ein MRT, sondern um Sinn und Unsinn.
Wie gesagt bei den meisten Frauen past ein Kind ohne Probleme durchs Becken.
Auch ein leicht größeres.

Und ich bin der Ansicht, das man bissel Vertrauen in die Schwangerschaft und Natur ham sollte, denn sonst kann man die Schwangerschaft net geniesen und die Geburt net halbwegs entspannt angehen.

Genauso gut könnt ich dir jetze die Gegenfrage stellen, warum lassen wir dann net alle einleiten- so in der 30-35 Woche.
Das ist vor den Senkwehen, da kann man auch locker ne Sectio machen, weil man das Kind net aus dem ganzen Becken zurückholen muss.
Oder wie gesagt per Einleitung,- lebenfähig ist das Kind praktisch ja....und noch klein und schwups past es durch.....

(gut ich persönlich find das genauso schwachsinn wie Frauen die in der 30 Woche ne Sectio ham wollen, eh das Kind nochmehr wächst und es zu SS Streifen kommen könnte)

Kat

Und die Kinder die dann eben nicht durchpassen haben Pech gehabt oder wie? Wieso Methoden wie vor Jahrhunderten nutzen wenn es bessere und sichere Varianten für solche Fälle als abwarten gibt? Ich denke jedes Kind sollte die Chance haben gesund auf die Welt zu kommen und wenn es eben Zweifel gibt sollten ein paar hundert Euro die ein MRT vll kostet jetzt im Vergleich zur Gesundheit nicht soviel sein.

Nicht ohne Grund war die Frauen- und Kindersterblichkeit in den vergangenen Jahrhunderten wesentlich höher als jetzt. Wenn du überspitzt gesagt in die Steinzeit zurückfallen möchtest ist dies deine Sache und dummerweise die deines Kindes. Du kannst jedoch nicht von anderen erwarten, dass die in Kauf nehmen dass ihr Baby durch die Geburt geschädigt wird nur weil du es vll für unnatürlich erachtest, wenn man Diagnostik betreibt um zu sehen ob das Kind durchs Becken passt.

Anderseits denke ich, dass ein MRT dass eine ausreichende Beckenweite bestätigt eine Mutter viel beruhigter in eine vaginale Geburt gehen lässt als eine die sich dann wegen dem großen Kind unendlich Gedanken macht. Nicht umsonst möchten viele einen WKS weil sie eben Angst haben, dass etwas schief geht. Wenn man jedoch einige Risiken vorher ausschließen kann könnte sich das deutlich reduzieren.

Und auf das Thema Einleiten in Woche 30 o.ä. geh ich nicht weiter ein, außer dass das von keinem hier in Erwägung gezogen wurde. Du brauchst hier nicht mit Extrembeispielen kommen, weil dir vll die Argumente für das eigentliche Thema ausgehen.
 

Benutzer15104  (43)

Verbringt hier viel Zeit
Nicht ohne Grund war die Frauen- und Kindersterblichkeit in den vergangenen Jahrhunderten wesentlich höher als jetzt. Wenn du überspitzt gesagt in die Steinzeit zurückfallen möchtest ist dies deine Sache und dummerweise die deines Kindes. Du kannst jedoch nicht von anderen erwarten, dass die in Kauf nehmen dass ihr Baby durch die Geburt geschädigt wird nur weil du es vll für unnatürlich erachtest, wenn man Diagnostik betreibt um zu sehen ob das Kind durchs Becken passt.
DU wenn die Frau das selbst bezahlen will---bitte ihre Sache.
Aber ich seh net ein, das MEINE Krankenkassenkosten steigen, nur weil alle panisch irgendwelche schwachsinnige Diagnostik machen wollen.

Fakt ist, bei den meisten Geburten geht alles gut ohne Komplikationen usw.......
Warum sollten alle anderen mehr Krankenkassenbeiträge zahlen für die paar % wo mal was net ganz past und vielleicht ne Zange ran muss.

Und wie gesagt nur weils ne Zangengeburt ist, ist das Kind nicht automatisch behindert.

Und ich denke mal das es auch nicht Sinne des Sozialsystems ist, das wir bei jeder panischen Mutter nen Trippel Test, ne Nackenfaltenmessung, ein MRT, eine Wunschsektio, eine Fruchtwasseruntersuchung usw bezahlen (sofern keine konkrete medizinische Indikation vorliegt)....

Wenn ist das Privatvergnügen der Frau- die dies ham will solls machen und dann entscheiden was sie tun will....
Aber automatisch das in die Diagnostik mit reinzunehmen,? Warum?

Ich denke jedes Kind sollte die Chance haben gesund auf die Welt zu kommen und wenn es eben Zweifel gibt sollten ein paar hundert Euro die ein MRT vll kostet jetzt im Vergleich zur Gesundheit nicht soviel sein.
Andere Frage, bist du dann auch dafür, das das Kind möglichst abgetrieben wird, bei ner einfachen Trisomie 21? Nur weil es ja nicht gesund ist?
Und klar, kannst du so argumentieren- und in Bezug auf unsere Krankenkassen geb ich dir sogar recht, das diese sich Folgekosten sparen könnten, wenn sie bissel mehr auf Prävention setzen würden.
Fakt ist aber, wenn sowas Standart wird - steigen unser aller Krankenkassenbeiträge, und das seh ich wegen so nem prozentual geringem Teil in keinem Verhältniss,

Anderseits denke ich, dass ein MRT dass eine ausreichende Beckenweite bestätigt eine Mutter viel beruhigter in eine vaginale Geburt gehen lässt als eine die sich dann wegen dem großen Kind unendlich Gedanken macht.
Tja vielleicht ist der Knackpunkt aber auch, das viele Frauen zuiel Müll überall hören und lesen.?
Schon mal dran gedacht, das eine Schwangerschaft natürlich ist und keine Krankheit?
Vielleicht sollten sich manche Mütter das mal ins Bewustsein holen, anstatt sich Gedanken darüber zu machen ob sie mal ne Salamiepizaa essen dürfen in der Schwangerschaft.

Und auf das Thema Einleiten in Woche 30 o.ä. geh ich nicht weiter ein, außer dass das von keinem hier in Erwägung gezogen wurde. Du brauchst hier nicht mit Extrembeispielen kommen, weil dir vll die Argumente für das eigentliche Thema ausgehen
.
Du ich hab nur deine Arggumentation rangezogen von wegen, je kleiner das Kind desto leichter die Geburt....

Also einfache Gegenfrage, warum holen wir die Kinder dann net noch eher, umso leichter ist ja schließlich die Geburt.

Kat
 
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