@ hebammen (und natürlich andere) - saugglocke, zange

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Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Also ich verstehe auch nicht was an einer Zangen- oder Saugglockengeburt gefährlicher sein kann als bei einem Kaiserschnitt und selten ist das nun auch nicht.

Ich hatte eine Zangengeburt bei meinem ersten Sohn, eben weil wir (die Hebamme, die Ärzte und wir Eltern) bis zum Schluß gehofft haben einen Kaiserschnitt zu vermeiden, was ja auch geklappt hat.

Ich hatte eine sehr schnelle Geburt für das erste Kind (knapp 2,5 Stunden) und es ging meinem Sohn relativ schnell schlecht unter den Wehen (was bestimmt auch meine Schuld war, weil ich völlig panisch wurde) aber da sind Geburthelfer routiniert und besonnen und warten ab, dennoch jederzeit bereit einzugreifen, wenn es nötig ist.
Er war sehr schnell tief im Becken mit seinem Kopf, die Fruchtblase längst geplatzt, folglich war ein Kaiserschnitt schon nicht mehr möglich, normale Geburt wäre eine Quälerei und Risiko für das Kind und mich geworden, folglich erklärte der Arzt mir und meinem Mann schnell, was er vorhatte und dann ging das einfach sagenhaft schnell, das Kind bekommt auch meist nur den Geburtskanal geweitet (tiefer Dammschnitt unter lokaler Anästhesie) und einen winzigen Stupser mit der Zange (da wird auf gar keinen Fall gezogen oder gedrückt) und den Rest muss man schon noch alleine machen, ist nicht so, dass es einem von den Presswehen befreit, ganz und gar nicht.

Bei mir heilte der Schnitt super und sehr schnell und mein Sohn hat gar nix zurückbehalten, da er von der Hebamme gleich am 3. Tag Arnica-Globuli bekam, waren die leichten blauen Flecken am Kopf (das kann auch bei einer normalen Geburt passieren) innerhalb von 24 Stunden weg.

Ich kenne dagegen Kaiserschnittkinder, die haben von ihrer Geburt Schnittwunden im Gesicht zurückbehalten.:zwinker:
 

Benutzer15104  (43)

Verbringt hier viel Zeit
@Sylphinja: Das Team für den Kaiserschnitt stand schon bereit, hätten sie die Kleine nicht mit der Zange rausbekommen, hätten sie noch geschnitten. Sie lag noch keineswegs so tief, dass sie keinen KS hätten machen können.

@xihix ja da gabs aber schon unter der Geburt vorher Komplikationen die für nen KS sprachen oder?
Sprich der Geburtsverlauf war meinetwegen echt zu schwer oder schleppend.

Aber im Normalfall ist es so, das das Kind sich bissel falsch dreht.

Kleine Aufklärung für Patrima (alle anderen wissen das sicher aus dem GV Kurs), ein Baby dreht sich regelrecht durch den Geburtskanal raus.
Das rutscht mit dem Kopf durch den Muttermund, dreht sich leicht damit die Schultern durchpassen, dreht sich wieder leicht damit der Arsch durchpast.
Und das selbe auch nochmal unten am Ausgang.
Und wenns sich da mal zu blöd dreht, falsch dreht wie auch immer, dann kann es eben unter anderem zum Zangeneinsatz kommen.

Und sowas kann man meist net vorhersehen.

edit: moment mal, also ohne meine zustimmung dürfen die das doch nicht machen. und schon gar nicht meinen freund rausschicken!
wie du sagst, das team stand ja bereit, wenn ich gegen eine zangengeburt bin, dann dürfen sie die auch nicht machen!
Der Arzt wird das tun, was am sinnvollsten und risikoärmsten für Mutter und Kind ist.

Und das auch ohne großartiges Erklären oder Fragen.
Kaum ein Arzt hat unter den Presswehen Zeit dir zu erklären was er macht, da muss einfach jeder Handgriff sitzen.
Und manche Sachen werden routiniert gemacht.
Und es kommt auch aufs Krankenhaus an.

Manche ja die Fragen echt bei jedem bissel nochmal nach.
Andere machen es einfach, weils in dem Moment das sinnvollste ist

Wenn dein Freund stört, dürfen sie ihn rausschicken. (Manchmal behindern Partner die Frau nämlich eher bei der Geburt)

also wenn ich nen milzriss hab und meine einwilligung zur op nicht geb, dann dürfen die mich auch nicht operieren. und wenn ich 100mal dran verblute.
Ja stimmt, aber wenn du dich ins Krankenhaus zur entbindung begibst und im Krankenhaus unter der Geburt stehst, dann gibst du dennen sozusagen die Freiheit alles zu tun, was zum Erhalt der Gesundheit und des Lebens des Kindes und der Mutter notwendig ist.

Und da wird auch nichtmehr großartig diskutiert.

Dein Einverständniss gibst du automatisch in dem Moment wo du dein Fuß ins Krankenhaus setzt und die Aufnahmepapiere unterschreibst.

und die MÜSSEN mit mir diskutieren... wär ja noch schöner, wenn die einfach machen dürften, was sie wollen.
Die machen nicht was sie wollen, sondern was medizinisch sinnvoll ist und notwendig ist,

Anderes Beispiel, du machst ne Sectio mit Vollnarkose. Das Kind is drausen aber der Uterus hört ewig nicht auf bluten weil sich unvorhergesehene Komplikationen ergeben haben - da wird dich auch keiner aus der Vollnarkose aufwecken um dich zu fragen ob sie dir die Gebärmutter entfernen dürfen, das wird dann einfach gemacht um dein Leben zu retten.

Verstehst du was ich meine? Es gibt einfach Situationen da wird netmehr diskutiert, sondern einfach gemacht, weils notwendig ist.

ich bin mir (fast) sicher, dass sie es dürfen, unter der prämisse, dass du nich zurechnungsfähig bist.
Sie dürfen es Beastie. Auf den Krankenhausforumlaren steht drauf, das unter der Behandlung alles notwendige getan werden kann und darf. Und das unterschreibt man nunmal.

Oder aber man unterschreibt es net, gut dann muss man aber auch auf der Straße entbinden :zwinker:

und ja, es hat mir hier noch niemand einen grund genannt, warum ich mich für eine zangengeburt entscheiden würde. eine kaiserschnitt ist sicher eher eine routineoperation für den arzt, er wird öfter durchgeführt. zange/saugglocke ist veraltet und wird lang nicht so oft verwendet und für mich sind da die risken zu hoch
Dazu hatte ich was gesagt, damit sind die Ärtze auch vertraut. Nur sieht man das eher selten im Vormittagsprogramm - da wird nur Werbung für a Schönen Kaiserschnitt *hust* gemacht. Klar die KKs bekommen mit ner sectio mehr Geld -

und in sachen einwilligung hat das für mich mit prinzip zu tun. es darf niemand etwas gegen meinen willen oder den willen meines freundes tun.
Die Einwilligung unterschreibst du.
Du unterschreibst die Aufnahmepapiere im KK, und da steht der lustige Zusatz drauf, das je nach Ermessen des Arztes alles notwendige getan werden darf auch ohne nochmalige vorherige Rücksprache!

jede mutter würde diskutieren, wenn ihrer ansicht nach die gesundheit ihres kindes gefährdet wäre.
falsch KEINE Mutter würde diskutieren wenn sie wüste, das die 5 Minuten Disskusion über Tod oder Leben, behindert oder normal, des Kindes entscheiden würden/könnten.

dürfen die ärzte etwas tun, wo ich oder mein freund dagegen bin?
JA!!!!!!!!
Nämlich dann wenns um dein Leben und das des Kindes geht, da zählt der hypokratische Eid deutlich mehr, als das Rumgejammer ob jemand ne Saugglocke oder Sectio will.

Oder aber du machst es halt von vornherein als geplante Sectio in der 38 SSW. DAmit umgehst du das Thema komplett (ob das sinnvoll ist darüber kann man streiten- für mich is es wie mit Kanonen auf Spatzen schießen)

Ich hätte mir auch nichts schöneres vorstellen können, als eine natürliche Geburt zusammen mit meinem Partner zu erleben. Aber manchmal kann man es sich einfach NICHT aussuchen.
Yup MY Word. ICh wollte eigentlich ganz entspannt im Geburtshaus entbinden und was wars, ne Notsectio, weil ich schon fast in den Presswehen lag aber der Muttermund ums verrecken net aufging

das hat nichts mit dem traum von einer perfekten geburt zu tun, sondern, dass ich das tue, was meiner meinung nach das beste für mein kind ist! so wie jede andre mutter auch!
Und wenn es nunmal das beste fürs Kind es es unten rauszuziehen anstatt es den Ganzen weg durch den Geburtskanal wieder zurückzuziehen?

Weist du was das für ein Streß fürs Kind ist?
Sorry aber unter der Premisse kannst du mir net sagen, das du das beste fürs Kind tust.

Sobald das Kind irgendwie im Geburtskanal rumhängt, ist es deutlich schwerer ne Sectio zu machen, das Risiko für Komplikationen ist höher usw (das wird zwar auch gemacht aber oft nur, wenn die Nabelschnur um Hals ist und das Kind sich erhängen würde wenns tiefer rutscht)

Eine Operation ist per gesetzlicher Definition Körperverletzung. Sie darf nur dann durchgeführt werden, wenn sich der Patient ausdrücklich oder mutmasslich einverstanden erklärt. Der Arzt hat dem Patient gegenüber dabei eine Aufklärungspflicht. Ist der Patient nicht einverstanden, kann ich mir nur noch den Weg über die Ernennung eines Vormundes vorstellen.
Siehe oben,

Du gibst dein Einverständniss und entsprechende Freiräume für die Ärzte nach eigenem Ermessen zu entscheiden.! Da gibts keine Disskusion, das ist so ----

Schau dir die Aufnahmezettel im KK doch mal an, dann weist du was ich meine.

und wieso bin ich eigentlich nicht objektiv? weil ich einen KS hatte?
das zählt nich, denn ich hatte einen absoluten traum-ks. ich hatte danach keine schmerzen mehr (und musste auch keine schmerzmittel weiter nehmen), konnte am nächsten tag gleich aufstehen und rumlaufen (ks war abends). und nach 5 tagen bin ich wieder rumgehüpft, wie ein junges reh.
wenns danach geht, müsste ich eigentlich beim nächsten einen wunschkaiserschnitt haben wollen.
Jup Beastie auch hier zustimm. Es war bei mir auch ne Notsectio. nach 36h nervenden Wehen ......

Und der lief auch perfekt, ich war 12 h später wieder fit und 36h später wieder daheim.
MEim Kind ging und gehts gut. Und selbst meine Narbe ist wieder sensibilisiert.
ABER dennoch würde ich NIE einen KS wünschen oder bevorzugen.
Klar wenns net anders geht is es halt so.

Aber beim nächsten Kind würd ich es dennoch spontan versuchen.

in österreich wird dem kaiserschnitt generell der vorzug gegeben. und auch das muss ja wohl einen grund haben oder?
Wahrscheinlich der gleiche wie in Deutschland.
Für ne Sectio bekommt das KK um die 5-6000€. Für ne normale (vielleicht sogar ambulante Geburt) nur was um die 500

also ich habe eher hirnschäden bei notsectios beobachtet als bei einer VE
Jup die Tochter ner Freundin von mir is behindert, weil bei der Sectio was schief gegangen ist

ich versteh das irgendwie gar nicht. es muss dir doch auch klar sein, dass sekunden ohne sauerstoff schwerste hirnschädigungen hervorrufen kann und je länger diese sekunden dauern, desto schlimmer isses. und das is dir egal?
Eben, das hat nichts mit befangenheit und nicht objektiv zu tun. Es ist eine Tatsache, das Versorgungsmangel an Sauerstoff usw zu schweren Schäden führen kann.....

Ich kann nicht verstehen wie man lieber das in Kauf nimmt und in der Zeit lieber putzig diskutiert ob nun Saugglocke oder KS.

Kat
 

Benutzer48102 

Verbringt hier viel Zeit
@xihix ja da gabs aber schon unter der Geburt vorher Komplikationen die für nen KS sprachen oder?
Sprich der Geburtsverlauf war meinetwegen echt zu schwer oder schleppend.
Keine Ahnung ob es vorher schon eine Indikation gab. Der Muttermund war seit über 2h vollständig geöffnet, aber die kleine hatte sich gerade mal Richtung Beckenmitte bewegt. Da ich keine Presswehen bekam sollte ich dann mal in Blaue hinein pressen, aber da sind die Herztöne runtergegangen. Naja und dann wurde halt ganz schnell das Zimmer voll und die Zange kam.

Sie haben es mir vorher nicht gesagt, aber es war auch keine Zeit dafür. Und es war auch besser so, dass ich nicht schon 5min vorher wusste, dass gleich die Zange kommt, ich hätte sonst vielleicht auch Panik bekommen.

Patrima: Bleib ganz ruhig und entspannt, lass die Geburt auf dich zukommen. Wenn du bei der Geburt vor lauter Panik vor einer VE total verkrampft bist, kommt dein Kind garantiert nicht auf natürlichem Wege raus. Bisher haben alle ihr Kind bekommen, du schaffst das auch!
 

Benutzer37900 

Teammitglied im Ruhestand
Jetzt muss ich hier doch noch mal was schreiben.

Was ist mir aufgefallen in diesem Thread? Nach deinem Eingangspost schrieben einige, dass sie lieber Saugglocke oder Zange einem KS vorziehen würden, da ein KS lebensgefährlicher für das Baby sein kann in den entscheidenden Minuten. Deine Reaktion darauf war immer wieder, dass du noch andere Meinungen abwarten möchtest.

Dies hier ist ein Diskussionsforum. Wenn du nur bestimmte Meinungen hören möchtest, dann solltest du das schon in deinem Eingangspost erwähnen oder erst gar nicht so einen Thread starten. Denn Diskussionen leben von unterschiedlichen Meinungen.

Des Weiteren: Du schreibst immer wieder, dass dann, wenn ein Zangen- oder Saugglockeneingriff nötig werden sollte, du immer noch darüber diskturieren möchtest. Willst du wirklich das Leben deines Kindes auf dem Gewissen haben? Die Frage ist nicht unberechtigt, denn so wird es dann sein, wenn du tatsächlich wichtige Zeit mit diskustieren vergeuden möchtest.

Nein, die Ärzte und Hebammen müssen nicht mit dir diskutieren, wenn ein Notfall eintritt. Dann hast du überhaupt kein Mitspracherecht mehr und es geht hauptsächlich nur noch um das Leben deines Kindes. Ich glaube auch nicht, dass du überhaupt in diesem Moment fähig wärst klar und vernünftig zu denken.

Du wirst fahrlässig handeln, wenn du dann auf einen Kaiserschnitt bestehen willst. Wenn deinem Kind dann was passieren sollte, kannst du nicht das Krankenhaus, die Ärzte und Hebammen zur Rechenschaft ziehen, denn DU bist diejenige, die das Leben deines Kindes aufs Spiel gesetzt hast.

Tut mir leid, aber in der Hinsicht kann man dir einfach nicht mehr glauben, dass du das Beste für dein Kind möchtest, sondern nur das Beste für dich. Und das ist es, was hier keiner mehr versteht.

Du solltest versuchen, die Ansichten hier einmal zu überdenken und nicht stur auf deine Meinung zu bestehen und schon gar nicht auf dein "Recht", dass du in diesen letzten Minuten sowieso nicht mehr hast.

Versuche doch einmal das ganze aus einer anderen Sichtweise zu betrachten: Die Ärzte wollen dir ganz einfach helfen und es dir so leicht wie möglich zu machen. Die möchten dir nichts böses, wenn sie die Saugglocke oder Zange benutzen. Diese Geräte sind einfach nur eine Unterstützung, mit der sie dir dein Leben erleichtern wollen. Um es mal so lapidar auszudrücken.

Ein Kaiserschnitt aber ist eine Operation und bei Operationen gibt es immer das Risiko, dass der Patient stirbt. Operationen sollten wirklich nur dann durchgeführt werden, wenn es gar nicht anders geht. Und die Ärzte und Hebammen werden schon das richtige tun, wenn es gar nicht anders gehen sollte. Das jedoch ist etwas, womit du gar nicht rechnen solltest.


Edit: Diskussionen sind im übrigen immer etwas PERSÖNLICHES, denn jeder bringt seine persönlichen Erfahrungen und Ansichten in Diskussionen ein.
 

Benutzer69125 

Verbringt hier viel Zeit
wie schon gesagt, bin ich der meinung, dass das risiko einer zangen-/saugglockengeburt höher ist, als der eines notkaiserschnitts. ich glaube, dass mein kind eher stirbt oder behindert ist, wenn eine zange / saugglocke benutzt wird, als wenn ein notkaiserschnitt gemacht wird.

Ich denke dir ist eines absolut nicht klar: Darüber zu diskutieren welcher Eingriff risikoreicher ist bringt hier gar nichts. Wenn die Geburt entsprechend weit fortgeschritten ist und dein Kind beispielsweise im Geburtskanal "feststeckt" oder es einen Geburtsstillstand gibt, dann gibt es oft nur mehr den einen Ausweg - nämlich die Zuhilfenahme von Zange oder Saugglocke. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Sectio oft gar nicht mehr möglich (und das ist hier wohl der entscheidende Punkt)!!

Wenn du also von vorne herein eine Zangen- oder Saugglockengeburt ausschließen möchtest, dann MUSST du dich für eine Wunsch-Sectio entscheiden. Anders geht es nicht!! Mach dir also Gedanken darüber und wäge das Für und Wider gut ab. Die Entscheidung liegt hier ganz bei dir alleine - diese Entscheidungsfreiheit wirst du währen der Geburt kaum mehr haben. Denn wie hier schon mehrfach gesagt wurde, entscheiden dann Ärzte und Hebammen was im Notfall zu geschehen hat. Und glaub mir eines - aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass man auch in österreichischen Krankenhäusern sehr gut mit diesen Dingen umzugehen versteht und die Methode einer Zangen- oder Saugglockengeburt keinesfalls veraltet ist. Sie kommt halt eben nur dann zum Einsatz wenn nichts anderes mehr möglich ist und das Leben des Kindes gefährdet erscheint.
 

Benutzer71649 

Verbringt hier viel Zeit
bei mir war, weil nichts mehr vorran ging, auch von einem ks die sprache. zum schluss wurde mein sohn dann allerdings auch mit der saugglocke geholt und abgesehen von der kopfverformung, die am nächsten tag schon kaum noch zu sehen war und den hämatomen, die erst nach ein paar tagen weg waren, ist nichts zurückgeblieben.

es wurde noch im krankenhaus ein ultraschall gemacht, wo aber alles i.o. war.

meine schwester war auch eine saugglockengeburt und auch bei ihr hatte es keine negativen auswirkungen.

und ich bin froh, dass wir einem ks entgehen konnten.
 

Benutzer51524  (31)

Verbringt hier viel Zeit
Auch bei einem Kaiserschnitt kann es sein das sie das Kind nicht einfach rausbekommen und eine zange zur hilfe nehmen müssen, also was solls. Ich war bei mehrern Zangen - und Saugglockengeburten dabei. Und es ist ja nur eine Hilfe für das Baby, falls es ihm z.b. schlecht geht aber es schon zu weit für einen KS ist. Trotz all dem was ich in 3 Monaten Kreißssal gesehen habe ist mir eine normale Geburt am liebsten egal was da passiert. Außerdem wenn du erst mit den Ärzten diskutierst kann es sein das genau diese Sekunden fehlen um das Leben zu retten. Außerdem kann man nich planen egal wie gut der Arzt ist der kann nicht vorraussagen ob nicht von einer auf die andere Sekunde die Herztöne weg sind.
 

Benutzer75021 

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Liebe Patrima,

ich verstehe nicht, warum du dich mit solchen Gedanken belastest?
Du wirst ja noch Panik schiebend und nach einer Zange/Saugglocke schielend in den Kreissaal gehen. :ratlos:
Lass es doch einfach auf die zukommen, wahrscheinlich kommt dein Kind ganz normal und wenn nicht, dann kannst du es nicht ändern!

Bei der Geburt meines Sohnes bekam ich nen Dammschnitt, den wollt ich auch nicht, hat mich keiner nach gefragt - aber das ist dann halt so! Und dann sprang die Hebi noch auf meinen Bauch...da hat sie auch nicht vorher gefragt, ob sie das denn darf :grin: wär ja noch schöner.
Unter den Presswehen gibt es keine Diskussionen mehr und du wirst es auch selber nicht wollen...wart mal ab...:engel:
 

Benutzer71839 

Verbringt hier viel Zeit
Hab jetzt zwar nicht alle berichte hier gelesen, möchte aber trotzdem mal meine meinung loswerden.
Also für mich ist ein Kaiserschnitt ein Notausgang, und sollte dementsprechend auch nur gemacht werden wenn es komplikationen gibt. Dieser meinumg ist auch unsere HEbamme. Unser Kind sollte möglichst den Normalen ausgang verwenden. Bei einem KS kann es gut sein das du eine ganze weile noch mit der Narbe Probleme hast, sprich schmerzen oder kein Gefühl um der narbe drumherum.
Bist du in einem Vorbereitungskurs? oder hast du eine Hebamme??? die könnte dir die Angst nehmen. Und, wenn ich mich jetzt nicht täusche, benötgen die Kinder den Geburtsstress, das was di KS kinder nicht haben. Berichtigt mich wenn ich falsch liege.
 

Benutzer35546 

Meistens hier zu finden
Ich verstehe deine Gedankengänge auch nach so vielen logischen Aspekten! Ich verstehe nicht, warum du dich so verrückt machst, wenn du mit solchen Gedanken zur geburt gehst, wird das sicher nicht einfach!

Warum willst du dein Baby einer Gefahr aussetzen, nur weil DU mit Ärzten und Hebammen diskutieren willst??? Warum willst du nicht einfach das Beste für dein Baby?

Ich bin auch mit Schiss zur Geburt gegangen, man weiß ja mal einfach nicht, was da auf einen zukommt! Es lief naja, wahrscheinlich so wie es laufen soll, nur das meine Tochter nicht so rutschte wie sie sollte! Ich hatte das Glück, dass sie weiter gut versorgt war und ihr Herz ganz fein schlug! Als es zum Pressen kam passierte nichts... 7-8 Presswehen, nichts und ich wusste genau, gleich würden sie schneiden und sie haben mich nicht gefragt, sie haben es einfach gemacht und weißt du wie egal mir es war??? Scheißegal, es hat zwar wehgetan, aber mein Baby ist gerutscht... bis die Schulter hängen blieb! Und es tat weiter weh und ich wollte einfach nur dieses Baby und das letztewas ich gemacht hätte, wäre gewesen, mit den Ärzten oder Schwestern zu DISKUTIEREN!!!

Ich bin um eine Zangengeburt drumrumgekommen, aber sie hatte trotzdem einen Schlüsselbeinbruch und eine Armlähmung! Ja, es ist etwas passiert, aber ohne Hilfsmittel! Und ich kann dir sagen, dass wenn ich hätte das verhindern können, wenn eine Glocke oder Zange geholfen hätte... ich hätte es gemacht!

Deinem Kind kann immer was passieren, aber die Prozentzahlen sind so gering und warum schon vorher so drüber nachdenken??? 95% aller Geburten verlaufen normal... denk da dran!

Aber verantwortungslos deinem Kind gegenüber fände ich, wenn du unter der Geburt bist und da das diskutieren anfängst, obwohl dein baby vielleicht kein Suaerstoff bekommt... denn da ist die Gefahr viel höher, dass es schwer behindert wird, oder sogar stirbt! Dann doch lieber ne kleine Beule von der Saugglocke!

Lillaja
 

Benutzer69081  (35)

Beiträge füllen Bücher
So, ich wollte ja noch was dazu schreiben:

Du hast sicherlich einige Erfahrungsberichte im Internet gelesen und daher kommt deine Angst. (In Büchern steht sowas ja nicht) Aber ist dir auch klar, dass natürlich viel mehr negative Erfahrungsberichte stehen als positive? Ist ja auch logisch: Was soll man auch groß bemerkenswertes über eine problemlose Zangen/Saugglockengeburt schreiben? "Mein Kind wurde wegen Geburtsstillstands per Zange geholt, das ging super und ganz schnell"

Wir haben das hier schon einmal vor einer Weile diskutiert: Es ist nicht nur bei Zange und Saugglocke sondern auch bei Kaiserschnitten und auch ganz "normalen" Spontangeburten so, dass man IMMER viel mehr und vorallem leichter Negativberichte findet als Positive.

Bitte halte dir das, wenn du weiter nach Erfahrungsberichten schaust, immer vor Augen!
 

Benutzer84166 

Verbringt hier viel Zeit
Jetzt sag ich auch mal was!!!

Hallo!

Ich verfolge diese 'Diskussion' schon seit gestern abend. Jetzt muß ich auch endlich mal was dazu sagen.

Es gehen ja ALLE auf patrima los. Sie hat nur eine Frage gestellt und wollte einfach auch andere Meinungen hören und sie wird nur bombardiert mit fahrlässige Tötung und unterlassener Hilfeleistung. Ist hier denn niemand, der sich in seiner Schwangerschaft über die Geburt Gedanken gemacht hat??? Ich finde es übrigens nicht naiv, sondern außerordentlich sorgsam, daß patrima darüber nachdenkt (auch wenn es in der 10. Woche passiert). So wie es sich anhört, haben alle die da so Super-G'scheit schreiben, sich überhaupt keine Gedanken gemacht, was die Entbindung betrifft, so á la 'wird schon gutgehen'.

Ich glaube, keiner versteht sie richtig!!! So wie ich das hier rauslese, möchte sie auf jeden Fall eine Spontangeburt. Nur wenn es gar nicht mehr anders geht, dann einen NKS. Keinen geplanten.
Und einige Aussagen hier gehen ja richtig unter die Gürtellinie. Das finde ich absolut nicht in Ordnung. Die Frau ist schwanger, macht sich Gedanken über die Geburt (was ich echt super finde) und wird hier nur angemotzt. Die Meisten die hier reinschreiben haben doch schon eine Schwangerschaft hinter sich. Die sollten doch wissen, wie man sich fühlt, wenn man schwanger ist.

Ich kann patrima in jedem Fall nachempfinden.

Was ich sehr interessant finde ist, daß genau diejenigen die eine Notsection hatten, die ja ach so toll verlief und nach 12 Std. schon hüpfen und nach 36 Std. schon nach Hause gehen (ich hatte eine Spontangeburt und durfte - nein es gab keine außertürlichen Komplikationen - erst am 5. Tag nach Haus, das ist Standard hier im KH), komplett gegen einen KS sind.

Warum?

Habt Ihr denn ein unterbewusstes schlechtes Gewissen, weil Ihr es nicht 'geschafft' habt eine Spontangeburt hinzulegen???
Oder ist es im Nachhinein der Neid, daß sich jemand Anderer schon so früh Gedanken darüber macht und Ihr damals nicht???

Fakt:
Meine Freundin hat zwei Kinder, 4 u. 6 Jahre alt, beide per NKS auf die Welt gekommen.
Sie jammert heute noch, weil ihr ihre Narbe wehtut. Sie spürt jeden Wetterumschwung und bei Streß schmerzt die Narbe auch.
Sie musste bei jedem Kind jeweils 2 Wochen liegen, konnte 1 Woche nicht stillen, hat aber abgepumt. Danach jeweils 1 Jahr gestillt.
Ich hatte trotz Spontangeburt nur sehr wenig Milcheinschuß und danach auch nur für 4 Wochen Milch (allerdings zu wenig, mußte gleich zufüttern).
Beide Kinder sind intelligent und ihrem Alter entsprechend entwickelt.
Und während der Aufwachphase durch die OP, waren die Baby's halt beim Papa.

Es kann also hier keiner behaupten es ginge patrima nur um sich. Weil eine Zange einen schwereren Eingriff am Kind bedeutet, als ein Kaiserschnitt. Beim KS wird ja Mutter aufgeschnitten, nicht das Baby. Bei Zange od. Glocke bekommt das Kind 'Hilfe'. Die Mutter bleibt soweit verschont.
Ein Dammschnitt tut Hölle weh, aber wenn er verheilt ist ist alles supi.
Die Bauchnarbe sieht man öffentlich und bereitet Schwierigkeiten, lebenslang. (Nat. nicht in jedem Fall, wie wir hier schon oft genug lesen konnten)

Also @patrima: Ich wünsche Dir alles Gute in Deiner Schwangerschaft, hör auf Dein Herz. Im richtigen Moment das Richtige zu tun, das ist Mutters Instinkt. Keine Sorgen!!!
Lg
 

Benutzer2160 

Beastialische Beiträge
ich bin nich komplett gegen einen KS. es is eine tolle sache, dass es das gibt. und wer einen WKS haben will, bitte sehr.

ich versteh sie auch durchaus richtig, aber ich glaube sie versteht uns nich. und du anscheinend auch nich.
ich bin dagegen, dass eine mutter ihr baby willentlich und mit voller absicht einer gefahr aussetzt. und das tut patrima, wenn sie bei geburtsstillstand, wo eine zange zum einsatz kommen muss, erst großartig rumdiskutiert.

und wenn deine freundin 5 tage im KH bleiben musste trotz NKS, sind es ja noch 2 tage WENIGER, als die eigentliche zeit im KH is.
in den meisten KHs muss man sogar 10 Tage bleiben, wenn man einen KS hatte. also was regst du dich auf?
im übrigen kann sich JEDER sofort auf eigene gefahr entlassen, wie es sylphinja zB gemacht hat.
ich war 6 tage im KH. dann hab ich mich entlassen.

Es kann also hier keiner behaupten es ginge patrima nur um sich. Weil eine Zange einen schwereren Eingriff am Kind bedeutet, als ein Kaiserschnitt.
das hab ich jetz irgendwie nich verstanden. meinst du, dass ich denke, dass patrima einen ks haben will, weil sie nur an sich denkt? also falls es das is, dann is das nich so. also das denk ich nich.
meiner meinung nach hat sie nur irgendwo ein brett vorm kopf und versteht nich, worauf wir hinauswollen.
leider weiß keiner von uns, wo ihr denkfehler liegt... wenn sie denn einen macht und nicht doch einfach nur verantwortungslos is (was das rumdiskutieren angeht, was sie ja vorhat, wenn sekunden über leben und tot entscheiden)

und natürlich finde ich es grundsätzlich gut, dass frau sich VORHER gedanken macht. aber dann bitte auch richtige und nich mit falschen fakten, wie: der gebrauch von zange und glocke is total veraltet und wird heute auch nur noch selten gemacht und deswegen kann damit keiner umgehen.
oder: der KS is viel risikoärmer als eine VE...

Habt Ihr denn ein unterbewusstes schlechtes Gewissen, weil Ihr es nicht 'geschafft' habt eine Spontangeburt hinzulegen???
Oder ist es im Nachhinein der Neid, daß sich jemand Anderer schon so früh Gedanken darüber macht und Ihr damals nicht???
das erste is ja nun schon mal totaler blödsinn. niemand is besser, weil er eine spontangeburt durchgestanden hat. wer alleine schon solche gedanken hat, is nich mehr ganz dicht.
zum zweiten: ich hab mich mit allen arten der geburt vorher auseinander gesetzt. auch mit KS und zange und glocke. ich finde, das gehört dazu.
 

Benutzer49751 

Verbringt hier viel Zeit
@Ich und es:
ich sag jetzt mal ehrlich was ich mir denke:
wenn du dir alles durchgelesen hättest würdest du auch verstehen warum wir auf dich "losgehen"-wie du es nennst -ich nenn es zur vernunft bringen wollen)
niemand hier beleidigt dich oder sonstiges, es geht uns ja nur darum das du falsche vorstellungen von einer geburt hast. wie sylphinja dir schon erklärte kannst du in so einem moment nicht mehr nein sagen,weil du etwas unterschrieben hast wo du einwilligst das die hebammen und ärzte alles tun um dein baby zu retten.
hier will dir doch niemand was böses, es versteht nur keiner deine verbohrte einstellung.
sag mal WIESO du auf keinen fall eine zangengeburt willst. eine eventuelle behinderung tritt genauso bei einem ks auf, und hier haben dir doch viele erklärt das kein großes risiko besteht das das kind nach einer zangengeburt behindert ist. du hast auch den tipp bekommen mit einer hebamme und deinem arzt darüber zu sprechen.
woher hast du das überhaupt das so viele kinder angeblich behindert sind später??
alle wollen dir doch nur helfen, das du nicht mit diesem fixen gedanken in den kreissaal gehst, dann wird die geburt bestimmt kein schönes erlebnis wenn du immer mit einem auge schielst ob nur ja keine zange verwendet wird.
 

Benutzer15104  (43)

Verbringt hier viel Zeit
Ist hier denn niemand, der sich in seiner Schwangerschaft über die Geburt Gedanken gemacht hat??? Ich finde es übrigens nicht naiv, sondern außerordentlich sorgsam, daß patrima darüber nachdenkt (auch wenn es in der 10. Woche passiert). So wie es sich anhört, haben alle die da so Super-G'scheit schreiben, sich überhaupt keine Gedanken gemacht, was die Entbindung betrifft, so á la 'wird schon gutgehen'.
Es ist ein unterschied ob man sich ausführlich über alles informiert oder nicht.
Und wenn 10 Frauen oder mehr ihr versuchen (noch normal) zu erklären, das sie damit unnötige Risiken fürs Kind eingeht dann wird da wohl was dran sein.

Ich glaube, keiner versteht sie richtig!!! So wie ich das hier rauslese, möchte sie auf jeden Fall eine Spontangeburt. Nur wenn es gar nicht mehr anders geht, dann einen NKS. Keinen geplanten.
Doch das hab ich dann schon verstanden, nur das Leben ist nunmal kein Wunschkonzert.
So wie sie es will gehts nunmal nicht, da beißt die Maus kein Faden ab.

Entweder sie macht ne normale spontane Geburt und muss damit leben, das zur Not ne Zange eingesetzt wird-
Denn kein Arzt wird ne Sectio machen und das Kind den ganzen Geburtskanal zurückziehen, wenn es zu tief liegt.

Oder aber sie macht von vornherein ne Sectio, damit umgeht sie das Risiko einer Zangengeburt.

Das sind die Möglichkeiten, alles andere ala, das kann man planen, diskutieren usw, das ist schlichtweg Wunschdenken.

Die Meisten die hier reinschreiben haben doch schon eine Schwangerschaft hinter sich. Die sollten doch wissen, wie man sich fühlt, wenn man schwanger ist.
Eben weil ich schwanger war versteh ich sie net.
Sie will scheinbar lieber unnötige Risiken auf sich nehmen, wertvolle Zeit verplempern und rumdiskutieren mit den Ärzten um ja eine Zange zu verhindern.
Die im Gegensatz zu eventuellen Schäden am Kind durch Sauerstoffmangel (eben wegen verlorener Zeit) wesentlich harmloser ist.

Sie hat mehrmals gesagt bekommen, das Zeit der wertvollste Faktor bei Geburtskomplikationen ist. Also wie kann sie sich dann hier vor andere schwangere oder Mütter stellen mit dem Kommentar " sie will nur das beste fürs Kind" das widerspricht sich für mich irgendwo.

Was ich sehr interessant finde ist, daß genau diejenigen die eine Notsection hatten, die ja ach so toll verlief und nach 12 Std. schon hüpfen und nach 36 Std. schon nach Hause gehen (ich hatte eine Spontangeburt und durfte - nein es gab keine außertürlichen Komplikationen - erst am 5. Tag nach Haus, das ist Standard hier im KH), komplett gegen einen KS sind.

Warum?
Falsch ich bin nicht gegen eine Sectio. Es ist gut das es sie gibt, da es Gründe gibt wo es medinzisch sein muss.
Wunschkaiserschnitt käme für mich nie in Frage, aber bitte, wers unbedingt braucht seine Sache.

Nur wie oben schon steht, sie hat generell nicht DIE auswahlmöglichkeit die sie sich einbildet.
Um alles zu umgehen soll sie gleich nen geplanten KS in der 38 Woche machen- gut is.

Eine Sectio ist nunmal kein normaler geburtsverlauf. Und sorry zu 95% funkt das ganz gut, so wie von Mutter Natur gedacht. Da muss man gar nix weiter machen.

Ich persönlich halte nichts von Wunschkaiserschnitten aus fadenscheinigen Gründen.
Und wenn dus genau wissen willst, ich empfand die sectio furchtbar (also net die OP und alles an sich, einfach die Tatsache, das es nicht mit ner spontanen Geburt geklappt hat)- ich für meinen Teil hab mich um eine ganz normale und persönlich sehr verbindende Erfahrung betrogen gefühlt-.

Und auch ich hatte die Probs mit Unempfinsamkeit der Narbe, selbst jetz spür ich durch die Bauchdecke mittels tasten noch wo die Narbe innerlich weiterläuft usw.

Es ist einfach für mich persönlich eine scheiß Erfahrung gewesen, auch wenn ich weis das es net anders ging.

Habt Ihr denn ein unterbewusstes schlechtes Gewissen, weil Ihr es nicht 'geschafft' habt eine Spontangeburt hinzulegen???
Oder ist es im Nachhinein der Neid, daß sich jemand Anderer schon so früh Gedanken darüber macht und Ihr damals nicht???
Ich hab mir Gedanken gemacht, auch über die Möglichkeit einer Notsectio (geplant wäre nie in Frage gekommen).

Nur ganz ehrlich ich glaub das kann nur nachvollziehen wer in der Situation is.
Ich wollt ruhig und locker im Geburtshaus entbinden. Die verlegung in die Klinik war schon a kleiner Schock, aber dort dann die Notsectio war ein Vorschlaghammer.
In dem Moment bist du total neben dir.

Und dagegen oder davor hat mich keine Geburtsvorstellung warnen oder bewahren können.
Und ich hab mir Gedanken über meine Geburt gemacht.
Aber net mit so ner Kinderkacke die das Leben meines Kindes riskiert hätte.

. Beim KS wird ja Mutter aufgeschnitten, nicht das Baby. Bei Zange od. Glocke bekommt das Kind 'Hilfe'. Die Mutter bleibt soweit verschont.
Beim kaiserschnitt bekommt das Kind die volle Ladung Narkotika mit ab. Es kann zu üblichen Komplikationen kommen, von dennen auch das Kind nicht ausgenommen ist. Es kann verletzungen am Kind geben usw usw...
Also auch das Kind ist bei der Sectio nicht ohne Risiken und das versucht ihr hier nur jeder klar zu machen.

ich bin dagegen, dass eine mutter ihr baby willentlich und mit voller absicht einer gefahr aussetzt. und das tut patrima, wenn sie bei geburtsstillstand, wo eine zange zum einsatz kommen muss, erst großartig rumdiskutiert.
Ganz genau- nur das!!!! versuchen ihr hier alle begreiflich zu machen.

Kat
 

Benutzer25178  (35)

Verbringt hier viel Zeit
also ich würde einen ks nur dann machen wenn dein oder das leben des kindes in gefahr ist.
so weit ich weiß ist es bei einer nat. geburt so. kurz vor der austreibungsphase bekommt das kind nochmal einen hormonschub der mutter durch die nabelschnur. oder waren es nährstoffe?? naja. aber bei einem ks is das nich der fall. außerdem bin ich der festen überzeugung ist eine nat. geburt viel schonender für dich und dein kind. egal ob nit zange, glocke oder ohne allem.

aber das muß jede mutter fr sich selbst entscheiden, da die ks ja im mom scheinbar shr in mode sind....
 

Benutzer84166 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo??

Kurz zu mir:
Ich hab einen Sohn, der ist 3 Jahre alt. Ich hatte eine Spontanentbindung. Fruchtblase geplatzt um ca. dreiviertel 10 am Abend, Rettung, Krankenhaus, Untersuchung ob alles in Ordnung mit Baby und ob Baby nicht auf Nabelschnur drückt und somit Versorgung unterbricht::
nächster Morgen: Einleitung mit Vaginaltablette. 12 Std. (fast genau, erste Wehe 14:45, Kind geboren 02:50). Ich mußte ca. 5x erbrechen während den Wehen.

Ich war während der zweiten Presswehe bewußtlos, man gab mir einen 'Wehenspray' in die Nase (ich weiß leider bis heute nicht, was genau das war:kopfschue ), worauf hin ich während einer Presswehe panisch wurde, weil ich gerade aus der Bewußtlosigkeit wieder erwacht bin und mir eine Schwester dieses Ding in die Nase gedrückt hat. Sie hat mir kurz erklärt, daß das ein Wehenspray ist und ich tief einatmen sollte, dann kommt das Kind gleich. Mein Mann und die Kinderschwester haben gemeinsam das Kind aus dem Bauch geschoben während meiner 5. und letzten Pressewehe.

Ich weiß das deshalb so genau, weil ich die ganze Zeit (außer der Bewusstlosigkeit, dauerte ca. 2min) voll da war. Und ich kann sagen, daß ich mit Sicherheit diskutiert hätte, wenn jemand mit einem Vorschlag gekommen wäre, der mir nicht behagt hätte.

So @ beastie
Ich habe nicht geschrieben, daß meine Freundin 'nur' 5 Tage im KH bleiben musste, sondern ich, nach einer Spontanentbindung. Meine Freundin war bei beiden Kindern, nach NKS, zwei Wochen bettlägrig.

Und nochmal, patrima sagte doch ein paarmal ausdrücklich, daß sie keine Wunschsectio möchte.

Und ich hab nicht behauptet, daß jemand 'besser' ist, weil bei ihm eine Spontanentbindung funktioniert hat. Es liest sich nur so.... sorry :geknickt: .

@ Aurinia
Du kannst denken was Du willst. Du hattest ganz bestimmt auch irgendwann mal einen 'ersten' Beitrag, sofern Du Dich noch daran erinnerst. Lies oben, wer ich bin und was ich hab.
Nur weil ich (die Erste und Einzige anscheinend) der gleichen Meinung bin wie patrima, heißt das ja noch lange nicht, daß ich sie kennen muß.
Da könnt ich ja auch gleich sagen, Ihr alle die patrima 'zur Vernunft bringen wollt' (wie Du das so schön ausdrückst) seid befreundet und habt Euch gegen sie verschworen.
Merkst Du wie lächerlich das klingt??

Und jetzt genau lesen: Ich persönlich finde eine Spontangeburt selbstverständlich am Besten. Milliarden Frauen haben schon und bringen tgl. Babys auf die Welt. Ein sehr hoher Prozentsatz schafft es ohne Komplikationen, sonst wären wir doch schon längst ausgestorben. Wir (mein Mann und ich) möchten unbedingt noch ein Kind und wenn dann Schwierigkeiten auftreten, dann bestehe ich auf einem KS. (Und jetzt nicht gleich schimpfen, daß ich einer 'Normalen' Entbindung entgehen möchte, da ich das schon hatte und nur empfehlen kann

Höflicherweise lg :zwinker:
 

Benutzer15104  (43)

Verbringt hier viel Zeit
Und nochmal, patrima sagte doch ein paarmal ausdrücklich, daß sie keine Wunschsectio möchte.

Und wir haben ihr mehrmals versucht klar zu machen, das es SO nicht funktiniert,

Entweder spontane Geburt mit allen Risiken, also auch Sauglocke. Und wenn die zum Einsatz kommt, dann eben weil eine Sectio nichtmehr machbar ist, und das Kind unbedingt irgendwie UNTEN! rausmuss.

Oder aber geplante Sectio, damit umgeht sie automatisch das Risiko Sauglocke usw.

Wir (mein Mann und ich) möchten unbedingt noch ein Kind und wenn dann Schwierigkeiten auftreten, dann bestehe ich auf einem KS.
Dagegen sagt auch keiner was, niemand wird bei KOmplikationen eine Sectio ablehnen oder verurteilen (kann man das generll überhaupt?---okay auser es ist ein Wunschkaiserschnitt in der 30 Woche damit keine schwangershaftstreifen auftreten)

Also eine Sectio wegen Komplikationen ist was ganz anderes.

Aber wenn die von Patrima befürchteten Komplikationen auftreten oder die Zange bei der Hand is, dann is es halt für ne Sectio zu spät.

Und alles in mir sträubt sich bei dem Gedanken, das die Gebärende dann noch anfängt zu diskutieren und wertvolle Zeit fürs Kind verschwindet, mit der Begründung, das wäre nur das Beste-.
Das ist es dann nämlich nicht, das ist grob fahrlässig.

Kat
 
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