Hausgeburt, Geburtshaus oder Krankenhaus?

Benutzer20579  (37)

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Die die immer gegen die Außerklinische Geburt wettern möchte ich gerne fragen, wieviele Geburten sie erlebt haben, wie sie diese erlebt haben und wo.
Naja gut, nicht jede außerklinische Geburt ist automatisch eine Hausgeburt. Ob man nun Geburtshäuser und Krankenhäuser oder Krankenhäuser und Hausgeburt vergleicht, ist sdchon was Anderes.
Die die immer gegen die Außerklinische Geburt wettern möchte ich gerne fragen, wieviele Geburten sie erlebt haben, wie sie diese erlebt haben und wo.
Ich bin deswegen dagegen, weil meine Mutter und ich erwiesenermaßen tot wären ohne Krankenhaus. Das ist alles und das reicht mir auch. Und das war eben eine komplett risikofreie, hausgeburtentaugliche Geburt.
 

Benutzer29410 

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Also ich hab mir tatsächlich mal die Mühe gemacht...

In mehren untersuchten Parametern waren die Geburtshäuser sogar deutlich besser. So hatten z.B. die werdenden Mütter im Geburtshaus viel größeren Einfluss auf eine ihnen zusagende Gebärposition (...)Auch eine Geburt ohne Dammschnitt konnte im Geburtshaus signifikant öfter erreicht werden, und deutlich weniger Wehenmittel mussten verabreicht werden.

Also wenn das das größte "Sicherheits"problem der Mütter und der Studienerheber war, dann kann ich mich nicht so damit identifizieren. "Sicherheit" definiere ich anders.
Im übrigen dürfte ich im Krankenhaus in der Position entbinden, in der ich wollte und brauchte keinen Dammschnitt.

Auffällig auch, dass Mutter und Kind aus dem Geburtshaus wesentlich öfter gemeinsam nach Hause entlassen werden konnten. Eine größere Gefährdung von Mutter und Kind im Geburtshaus konnte ebenfalls nicht nachgewiesen werden.

Da hatten die aber echt Glück. Ich ziehe die Anwesenheit einer Kinderstation und von ausgebildeten Kinderärzten, die im Notfall gleich vor Ort in einer lebensbedrohliche Situation zur Stelle sind, vor. Meine Hebamme ist ausgezeichnet, aber keine Kinderärztin, kein Kinderchirurg, Anästhesist, whatever. Wie gesagt, "Sicherheitsaspekte" bewerte ich anders.

Eine Hausgeburt hier bei uns wäre ausgeschlossen. Es sind 25 km bis zum nächsten Krankenhaus. Seit ich mit meiner Eileiterschwangerschaft innere Blutungen hatte und der Krankenwagen gerufen wurde, weiss ich, wie lang die Fahrt mit dem Krankenwagen dauert, selbst mit Blaulicht. Bekannte Keime hin, bekannte Keime her.
 

Benutzer90422 

Verbringt hier viel Zeit
Ich bin ins Krankenhaus gegangen, weil meine Mama ohne Krankenhaus damals einfach verblutet wäre. Zitat vom damaligen Oberarzt, der inzwischen auch mein Frauenarzt ist "Hätten wir die Kaserne nicht gehabt, hätten wir nicht gewusst, wo wir das ganze Blut herkriegen sollen!" und auch meine und gleichzeitig damalige Hebamme hat sich beim Lesen meines Namens sofort geäußert mit "Ja, da war ich auch dabei. Hätten die Ärzte nicht so gut zusammengearbeitet, hätt' sie nicht überlebt!"

Meine Schwangerschaft war völlig komplikationslos. Die Geburt verlief auch komplikationslos bis die Presswehen einfach aufgehört haben. Kopf war schon fast durch, zu spät für Kaiserschnitt, alle anderen Maßnahmen der Hebamme haben nichts genutzt, deshalb wurde der Oberarzt gerufen, der die Saugglocke benutzt hat. Wir leben auf dem Land und bis der Sanka bei mir zu Hause gewesen und mich dann weiter in die nächste Geburtsklinik gebracht hätte wären minimal 40min vergangen - also mindestens eine Dreiviertelstunde in der die Herztöne abfielen etc.
In meinem Fall war der Oberarzt auf ein paar Minuten im Kreissaal bei der Hebamme und hat das Baby geholt.

Ich hatte mir extra ein kleines Krankenhaus ausgesucht, mit hebammenorientiertem Kreissaal, Angebot von homöopathischen und naturheilkundlichen Mitteln und trotzdem im Hintergrund gut ausgebildete Ärzte und ein OP in Reichweite. Ich fand auch das Wehenzimmer (Doppelbett, Stereoanlage, Fernseher, Kaffeemaschine, Pezziball, Tuch von der Decke, alle Schikanen) und danach das Familienzimmer toll. Zwei Betten für mich und meinen Mann, das Wägelchenbett fürs Baby, Wickelkommode, alles da.
Jeden Tag kam einmal die Hebamme vorbei und eine Schwester um zu fragen ob alles in Ordung ist. In ein paar Metern Entfernung hatte ich eine Kinderschwester für Fragen und Hilfe beim Stillen, wickeln, und alles was einen bei so einem Baby verunsichert und das Stillzimmer. Vormittags gab's ab dem ersten Tag Wochenbettgymnastik.
Nicht zu vergessen, dass ich mich nicht auch noch um einen Kinderarzt für Hüft- und Hörscreening und die U2 kümmern musste.
Würde ich sofort wieder so machen!

Meine überzeugte Meinung ist also Krankenhaus mit mindestens einem Kinderarzt bei komplikationsloser Schwangerschaft, mit Kinderintensivstation bei vorhersehbaren Komplikationen.
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Zudem wurden unter "ausserklinische Geburten" keine Geburten erfasst die ausserklinisch begonnen haben und in der Klinik beendet wurden. Da dies mit ziemlich jeder Geburt geschehen wird, die plötzlich problematisch wird, wurde ein grosser Teil der Geburten mit den gemessenen Sicherheitsrisiken herausgerechnet. Ich habe dazu in der Diskussion auch keine Stellungnahme gelesen, allerdings war ich bei dem Teil schon etwas müde...
 
1 Monat(e) später

Benutzer117797 

Sorgt für Gesprächsstoff
umstrittenes thema. Auch häusliche geburtsen sind sauber und medizinisch korrekt. heutzutage wohlgemerkt.
Hrt euch doch mal um, wie viele krankenhäuser musste zu gemacht werden weil sich kinder wegen unsterilenen sachen böse sachen eingefangen haben?!
Macht euch schlau. und entscheidet. für mich kommt auch keine hausgeburt in frage. ne schwangerschaft ist stressig genug, und wenn ich dann sehe das man soviel vorbereitet investieren muss. dan hut ab.

also jeder wie er mag, wünsche euch eine angenehme und schöne schwangerschaft.

Grüße
Milli
 

Benutzer111004 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich hab mich für ein Geburtshaus entschieden, in dem ein Arzt während der gesamten Geburt dabei sein wird und auch ein CTG geschrieben wird.
Nebenan ist gleich das KH, sollten Komplikationen eintreten.
Was will man mehr bei einer gut verlaufenden Schwangerschaft?! :zwinker:
 

Benutzer41942 

Meistens hier zu finden
ich werde definitiv in einem großen (!) krankenhaus mit spezieller Neugeborenenstation und vor allem Spezialisten auf meinem Gebiet entbinden. Ich bin ja chronisch krank und gelte daher sowieso als risikoschwangerschaft (zumindest haben mir meine gyn und mein spezialist gesagt, ich dürfte keinesfalls einfach so schwanger werden aufgrund der medis und des risikos für mich).

Aber ich hoffe weiterhin darauf, dass ich normal entbinden kann und nicht gleich als Kaiserschnitt "durchlaufe"
 

Benutzer117879  (30)

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallöchen:zwinker: Diese Frage hab ich mir auch schon gestellt. Wo möchte ich mein Kind zur Welt bringen? Ich finde Zuhause hat man halt seine gewohnte Umgebung und fühlt sich deshalb vielleicht nicht so beobachtet und wohler. Auf der anderen Seite würde ich mich in einem Krankenhaus aber sicherer aufgehoben fühlen,da ich weiß, wenn irgendwas schief laufen sollte, kann man sofort eingreifen. Kann man daheim einen Kaiserschnitt vornehmen? Ein Geburtshaus finde ich, ist da die beste Alternative. Außerdem wird man da einzeln und in Ruhe betreut. Im Krankenhaus haben die Schwestern kaum Zeit sich um einen zu kümmern und da würde ich mir vorkommen, als wäre ich Eine von Vielen. Was natürlich stimmt, aber da möchte man ja mal im Mittelpunkt stehen, weil es ja auch ein besonderer Anlass ist. Ebenso finde ich es gut, dass man in solch einem Geburtshaus vor der Entbindung und nach der Entbindung rundum begleitet wird und immer einen Ansprechpartner hat. Hat denn jemand schon Erfahrung mit einem Geburtshaus sammeln können?
 

Benutzer98383 

Verbringt hier viel Zeit
Hallo,
Eine Hausgeburt würde für mich keinesfalls in Frage kommen! Falls etwas passiert, möchte ich nicht noch ewig ins Krankenhaus fahren müssen, denn dann kann es schon zu spät sein. Allerdings kenne ich auch eine Frau, die zwei unkomplizierte Hausgeburten hatte. Für mich wäre das trotzdem nichts.
Eine andere Freundin von mir wollte unbedingt ins Geburtshaus. Es war direkt in der Nähe eines Krankenhauses und somit fühlte sie sich recht sicher und schwärmte vor der Geburt immer wie toll es dort doch sei. Letztendlich traten aber große Komplikationen auf und sie musste doch ins Krankenhaus verlegt werden. Im nachhinein meinte sie, dass das Geburtshaus zwar echt gut gewesen sei, sie sich den Stress mit der Verlegung und dem Hin und Her bis sie dann endlich im Krankenhaus war und ein Kaiserschnitt gemacht wurde lieber erspart hätte und es besser gewesen wäre, gleich ins Krankenhaus zu gehen. Dort sei auch alles sehr nett gemacht (Räume usw. Wohlfühlumgebung). Das nächste Kind kommt dann gleich im Krankenhaus.
Ich würde aus diesen Gründen auch nicht ins Geburtshaus gehen, sondern mir ein GUTES Krankenhaus suchen. Gute Betrreuung durch Hebammen und die Notfallmedizin vor Ort.

Meine Freundin und ihr Kind wären beide gestorben wenn sie nicht im Krankenhaus entbunden hätte. Meine eine Cousine hatte ganz plötzlich doch einen Kaiserschnitt, weil der Kleine nicht durch ihr Becken passte. Meine andere Cousine hatte eine ganz normale Geburt, doch als der Kleine raus war, stellte man fest, dass sie innerlich total aufgerissen war, weil der Kleine schief lag undsie somit fast noch eine Not-Op gebraucht hätte. Es wurde schnell eine zweite Ärztin hinzu gerufen zu zweit hektisch genäht. Meine Tante hatte nach 36 Stunden einen Kaiserschnitt, denn man eigentlich vermeiden wollte und meine Mutter wäre bei meiner Geburt auch gestorben, wäre sie nicht im Krankenhaus gewesen.
Für mich alles Gründe lieber gleich in ein gutes Krankenhaus zu gehen - den Stress einer Verlegung möchte ich mir dann lieber ersparen. Ich glaube in der Situation kann ich mir schöneres vorstellen als noch mit dem Krankenwagen herum gekarrt zu werden, während mein Kind irgendwo in mir fest steckt oder am ersticken ist, während ich verblute oder sonstiges.
 

Benutzer85905 

Meistens hier zu finden
Kann man daheim einen Kaiserschnitt vornehmen? Ein Geburtshaus finde ich, ist da die beste Alternative. Außerdem wird man da einzeln und in Ruhe betreut.

Im Geburtshaus kann auch kein Kaiserschnitt vorgenommen werden. Und für eine individuelle Betreuung bei der Geburt gibt es die Option, dass du dir eine Beleghebamme nimmst. Diese hat für dich Bereitschaftsdienst und somit beginnend zwei Wochen vor deinem Termin Rufbereitschaft. Diese Rufbereitschaft musst du dann aber selber zahlen, weil das die Krankenkassen (in den allermeisten Fällen) nicht übernehmen.
 

Benutzer93590 

Benutzer gesperrt
Ich möchte meine Kinder später am liebsten zu Hause bekommen.
Eine Freundin hat vor einiger Zeit von der Geburt ihres Kindes im Krankenhaus erzählt und das klang wirklich schrecklich, sie würde das auch nie wieder tun.
Meine Cousine hat ihr erstes Kind im Geburtshaus und das zweite zu Hause bekommen und fand es beide male genau die richtige Entscheidung.
 

Benutzer100177 

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Für mich stellt sich die frage gar nicht mehr wo ich entbinde. Da ich schwangerschaftsdiabetes habe werde ich ins Krankenhaus gehen. Dort kann meinem baby bei unter- oder überzuckerung einfach besser geholfen werden als anderswo
 

Benutzer117858 

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Also ich habe zwar keine Kinder und in nächster Zeit auch nicht vor ein Kind zu bekommen aber momentan kann ich mir nur eine Geburt in einem Krankenhaus vorstellen. Einfach weil ich denke, dass eine evtl. notwendige medizinische Behandlung dort einfacher durchgeführt werdne kann. Entbindungen bedeuten ja selbst heute noch ein relativ hohes Risiko für Mutter und Kind. Daher würde ich da kein Risiko eingehen wollen.
Kann es aber auf jeden Fall verstehen, wenn andere gerne zu Hause oder in einem Geburthaus entbinden wollen.
 

Benutzer505 

Team-Alumni
Nachdem ich vor einiger Zeit das örtliche Geburtshaus samt geballter Hebammenkompetenz von innen bewundern durfte, war dann klar, dass ich definitiv in ein Krankenhaus gehe.

Die Patientin hatte beste Vorraussetzungen, keinerlei Probleme in der Schwangerschaft, problemlose Geburt - und dann löste sich die Plazenta nicht ab. Die Hebamme hat es weder geschafft einen Einweiser vor die Tür zu stellen (nein, ein 20x10cm Schild am Briefkasten fällt nicht sofort auf), noch konnte sie die Patientin vernünftig übergeben ("Schnell, schnell, beeilen Sie sich doch!!!" "Moment, was HAT die Patientin denn eigentlich?" "Plazenta löst sich nicht ab!" "Ok, wie sind Blutdruck, Sauerstoffsättigung, ...?" "Weißichnich, aber schnell, schnell!!"), stand dann dauernd im Weg ("Ich muss den Uterus festhalten!!" "Wegen mir, wo auch immer das Ding hin sollte, wenn Sie es los lassen - aber das geht auch 10cm weiter rechts, damit ich der Patientin Sauerstoff geben kann.." "Neeeeeeeeeeein!!") und zog dann im Krankenhaus das Tuch unter der Patientin ("schnell, schnell!!") gerade dann weg, als der Gasmann seinen Zugang für die Narkose versenken wollte.

Die Frau hat es meines Wissens nach gut überstanden, aber im Krankenhaus wäre alles schneller und deutlich weniger hektisch verlaufen. Hebammen leiten jede normal verlaufende Geburt mit kleineren Problemen besser als 99% aller Ärzte - aber sobald größere Schwierigkeiten auftreten, sind sie machtlos. Und dann kann man nur hoffen, dass sie das rechtzeitig erkennen und besonnen handeln - was offensichtlich nicht alle hinkriegen.
 
3 Woche(n) später

Benutzer13901  (45)

Grillkünstler
So nun kann ich auch mitreden wir haben uns für ein Krankenhaus mit Kinderintensiv und Kinderklinik entschieden und die Entscheidung war völlig recht da es am Ende doch leider auf einen Kaiserschnitt rauslief und das kann in einem Geburtshaus/Hausgeburt keiner leisten und das keine Probleme auftreten kann auch niemand garantieren. Die Schwangerschaft meiner Frau war völlig unkompliziert aber halt leider die Geburt nicht
 

Benutzer75021 

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Stonic, gratuliere :smile:
Wann war die Geburt denn??
 

Benutzer81271  (33)

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Ich mein das jetzt nicht böse, aber man sieht wieder was die Medien und teilweise falsche Informationsquellen so ausmachen. Zb Piratin, die Geburt ( sorry, aber so wirkt es) als etwas irre gefährliches ansieht. Wenn man sich ein bisschen mit dem Thema beischäftigt wird man nämlich schnell merken, dass bei HG´s wesentlich seltener etwas pasfsiert als bei Krankenhaus Geburten, in die oft zu unrecht eingegriffen wird...Frauen haben ihre Instinkte wirklich verloren, schade:frown:
 

Benutzer102949 

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Ich mein das jetzt nicht böse, aber man sieht wieder was die Medien und teilweise falsche Informationsquellen so ausmachen. Zb Piratin, die Geburt ( sorry, aber so wirkt es) als etwas irre gefährliches ansieht. Wenn man sich ein bisschen mit dem Thema beischäftigt wird man nämlich schnell merken, dass bei HG´s wesentlich seltener etwas pasfsiert als bei Krankenhaus Geburten, in die oft zu unrecht eingegriffen wird...Frauen haben ihre Instinkte wirklich verloren, schade:frown:

Nun gut, hier gibt es allerdings ein paar Sachen, die man dabei berücksichtigen muss. Wer von Anfang an eine schwierige Schwangerschaft, Frühgeburt oder ein krankes Kind bekommen wird, derjenigen wird von Seiten der Ärzten eine HG sowieso nicht erlaubt. Ich würde auch nicht außer Acht lassen, dass die Geburt bei uns Menschen in der ganzen Tierwelt die gefährlichste ist, sprich, bei den Menschen gehen am häufigsten Mütter oder die Kinder drauf. Hab ich neulich in einer Dokumentation gesehen.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, jeder sollte dort entbinden, wo er meint. Nur manche HGs, bei denen weder eine Hebamme noch ein Arzt dabei ist, finde ich etwas verantwortungslos dem Kind und der Mutter gegenüber, denn während und nach der Entbindung kann immer mal etwas schief gehen, womit ich wirklich nicht Spaßen würde. Dann würde ich mich lieber in einem Geburtshaus niederlassen, wo ich genau weiß, dass ganz in der Nähe ein Krankenhaus ist.
Außerdem würde ich gar nicht sagen, dass das größtenteils an den Medien liegen muss. Wer sich einfach in einem Krankenhaus sicherer fühlt, der soll dort auch entbinden. Wer nicht, der nicht. ^^
 

Benutzer69081  (35)

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LittleLotte, das stimmt aber so nicht (mehr) denn es gibt mittlerweile Tierarten, die (Züchtung sei Dank) gar nicht mehr normal entbinden können. Es gibt mindestens eine Rindersorte, die grundsätzlich nur per KS entbunden werden kann. Nur um ein Beispiel zu nennen, es gibt sicher noch mehr.
Wer von Anfang an eine schwierige Schwangerschaft, Frühgeburt oder ein krankes Kind bekommen wird, derjenigen wird von Seiten der Ärzten eine HG sowieso nicht erlaubt.
Eine vernünftige Schwangere würde unter diesen Voraussetzungen auch nie in Betracht ziehen, eine freiwillige HG zu machen.
Wer sich einfach in einem Krankenhaus sicherer fühlt, der soll dort auch entbinden. Wer nicht, der nicht. ^^
So sehe ich das auch :jaa: ABER es ist einfach nicht schön, dass man von manchen Leuten dann als extrem Verantwortungslos und wasweißichnochalles hingestellt wird.
Wären Hausgeburten wirklich so verantwortungslos, wäre die Menschheit längst ausgestorben. Nein, ich hatte keine HG, ich werde auch nie eine machen, selbst wenn ich nochmal schwanger werden würde. Aber dennoch würde ich keiner Frau diesen Wunsch absprechen oder ihr ein schlechtes Gewissen einreden. Es ist jederfraus eigene Entscheidung, und die sollte man respektieren, egal wie die eigene Ansicht dazu ist.
 
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