Hausarbeit für Uni - Formalia

Benutzer12919 

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Also ich hab mittlerweile mal der Dozentin eine Mail geschrieben. Aber bei meinem Glück und ihrer Zuneigung zur neueren Technik... mal schauen, ob ich da eine Antwort erwarten kann :smile: Echte Vorgaben gibt´s bei uns nicht. Wir haben zwar ein Heftchen zum "wissenschaftlichen Arbeiten", wo die allgemeinen Dinge drinstehen (12 pt Times New Roman oder 11 pt Arial, 1,5-zeilig, Rand etc.), aber nirgendswo steht, auch nicht bei ihren eigenen Vorgaben, wie man die Hausarbeit denn nun abgeben muss. Naja, am besten erstmal zuende schreiben - vielleicht find ich ja noch so ein hübsches Gerät für die Plastikrücken... das sind wirklich die von meiner damaligen Jahresarbeit in der Schule. Hatte mir eigentlich ganz gut gefallen.

Übrigens kenn ich das mit dem Archivieren auch nicht. Bisherige, kleinere Dinge hab ich zurückbekommen, aber mal sehen. Gesagt davon hat sie jedenfalls nichts... - ach zum Verzweifeln!
Muss die Hausarbeit am besten erstmal fertigkriegen :frown: Den Studienstart fand ich gar nicht so leicht, da hat sich alles so derartig verheddert... [static="https://www.planet-liebe.com/vbb/images/icons/icon8.gif"][/static]

Edit: Hat sogar recht flott geantwortet. Es soll geheftet sein, Bindung sei unnötig. Also doch einfach in einen Folienhefter?
 

Benutzer12919 

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Noch ´ne kleine Frage... wie mach ich das, wenn ich aus dem Bundeswahlgesetz zitiere und dazu die Basistexte vom Öffentlichen Recht von Beck nehme? Schreib ich dann im Literaturverzeichnis: Bundeswahlgesetz (letzte Fassung mit der Bekanntmachung vom 23. Juli 1993 BGB1. I S. 2059), in: Basistexte – Öffentliches Recht, 8. Auflage, 2007, München: Deutscher Taschenbuchverlag GmbH & Co. KG. ? Oder doch anders? Da kriegt man ja ´ne Krise :zwinker:
 

Benutzer12919 

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Ja - kurz vor Abgabe noch einmal eine Frage, weil ich wohl nach stundenlanger Suche im Internet zu viele unterschiedlicher Ergebnisse zum Zitieren gefunden habe.

Mir geht es nur um die Fußnoten. Wenn man nicht zwischen deutscher und amerikanischer Zitierweise hin- und herspringen soll: Ist es dann so richtig?

Fußnote z.B.:
vgl. Schmidt 2007, S. 69 ff.

(und auch ein Punkt am Ende, wenn nicht grad ff. da steht)

Und folglich im Literaturverzeichnis:
Schmidt, Manfred G. (2007): Das politische System Deutschlands – Institutionen, Willensbildung und Politikfelder, 1. Auflage, München: Verlag C.H. Beck oHG, Lizenzausgabe: Bundeszentrale für politische Bildung (Schriftreihe, Band 600), Bonn 2007.

(wobei ich mich übrigens frage, was ich mache, wenn gar keine Auflage drin steht? In dem Band der bpb steht einfach keine drin, nahm an, es sei die erste - oder kann ichs dann weglassen?)

Bei Schmidt selbst im Buch z.B. würde dann in der Fußnote stehen "vgl. Schmidt 2007: 69 ff." - ist das nun die richtige Variante oder die Variante da oben - oder beides?
 

Benutzer67771 

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Mir geht es nur um die Fußnoten. Wenn man nicht zwischen deutscher und amerikanischer Zitierweise hin- und herspringen soll: Ist es dann so richtig?

Fußnote z.B.:
vgl. Schmidt 2007, S. 69 ff.
Was du mit dem Springen zwischen deutscher und amerikanischer Zitierweise meinst, ist mir nicht ganz klar, aber du solltest bei der Wahl deiner Zitierweise innerhalb der Arbeit konsequent bleiben und keinesfalls irgendwie "springen".
In deinem Beispiel müsste das "v" des "vgl." groß geschrieben werden, sofern nichts anderes vor dem Verweis in der Fußnote steht.

(und auch ein Punkt am Ende, wenn nicht grad ff. da steht)
Ja, Fußnoten immer mit einem Punkt beenden.
 

Benutzer12919 

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Nun, ich meinte schon, dass man konsequent bei einer Zitierweise bleiben sollte. Hatte es in der Schule nur so gelernt, dass man bei der deutschen in der Fußnote die ganze Quelle angibt - verwendet man dieselbe wieder, werden irgendwelche Kürzel genommen... Deshalb verwundert mich dieses "Vgl. Schmidt 2007, S. xx" ein wenig, weil es "Touch" der amerik. Schreibweise hat, in der man nur in der Klammer anstatt in der Fußnote "vgl. Schmidt: xx" schreibt. Aber wenn´s so richtig ist, ok. Danke für den Hinweis mit der Großschreibung (Vgl.)!
 

Benutzer48909 

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Also wir müssen das so machen, wenn ich eine Fußnote schreibe z.B.
1 Schmidt, 2006, S. 24.
und die Fußnote 2 ist ein Zitat das auf genau der selben Seite im Buch steht, dann schreibe ich
nicht
1 Schmidt, 2006, S. 24.
2 Schmidt, 2006, S. 24.

sondern
1 Schmidt, 2006, S. 24.
2 ebd.

Das ebd. steht für ebendar. Meintest du das vielleicht mit der Abkürzung.

PS: Das vgl. habe ich nicht vergessen, das dürfen wir nicht schreiben.
 

Benutzer67771 

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Also wir müssen das so machen, wenn ich eine Fußnote schreibe z.B.
1 Schmidt, 2006, S. 24.
und die Fußnote 2 ist ein Zitat das auf genau der selben Seite im Buch steht, dann schreibe ich
nicht
1 Schmidt, 2006, S. 24.
2 Schmidt, 2006, S. 24.

sondern
1 Schmidt, 2006, S. 24.
2 ebd.

Das ebd. steht für ebendar. Meintest du das vielleicht mit der Abkürzung.
Genau genommen steht es für "ebenda".:zwinker:

PS: Das vgl. habe ich nicht vergessen, das dürfen wir nicht schreiben.
Bei Zitaten schreibt man das ja auch nicht, sondern nur bei Verweisen.
 

Benutzer48909 

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Genau genommen steht es für "ebenda".:zwinker:


Bei Zitaten schreibt man das ja auch nicht, sondern nur bei Verweisen.

*gg* da hat sich ein "r" zuviel eingeschlichen. Sorry.

Wir benutzen es bei Verweisen auch nicht. Frag mich jetzt aber nicht warum die Hochschule das so will. Bei uns gibt es ein ca. 30 Seiten starkes Regelwerk nach dem vgl. in einer Fußnote nichts zu suchen hat.
 

Benutzer67771 

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Wir benutzen es bei Verweisen auch nicht. Frag mich jetzt aber nicht warum die Hochschule das so will. Bei uns gibt es ein ca. 30 Seiten starkes Regelwerk nach dem vgl. in einer Fußnote nichts zu suchen hat.
Das ist ja ganz seltsam. Darf ich fragen, was du studierst?
 

Benutzer31418 

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Wir benutzen es bei Verweisen auch nicht. Frag mich jetzt aber nicht warum die Hochschule das so will. Bei uns gibt es ein ca. 30 Seiten starkes Regelwerk nach dem vgl. in einer Fußnote nichts zu suchen hat.
Stimtm, ist bei uns auch so. "Vgl." sollen wir nur in Ausnahmefällen schreiben, wenn man wirklich konkret etwas vergleichen will (und dann noch diesen Vergleich kommentiert), also nicht nur auf etwas verweist, sonsts ists ein Fehler.
 

Benutzer48909 

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Das ist ja ganz seltsam. Darf ich fragen, was du studierst?

Verwaltungswissenschaften.
Bei uns ist eh immer alles anders, als man das normal kennt. Ich hab schon lange aufgegeben das zu hinterfragen. Ich bin froh, wenn ich den Saftladen im Sommer verlassen darf.

Stimtm, ist bei uns auch so. "Vgl." sollen wir nur in Ausnahmefällen schreiben, wenn man wirklich konkret etwas vergleichen will (und dann noch diesen Vergleich kommentiert), also nicht nur auf etwas verweist, sonsts ists ein Fehler.

Das beruhigt mich jetzt allerdings. Dann ist die Vorgabe vielleicht doch gar nicht so abwegig.
 

Benutzer12919 

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Verwaltungswissenschaften.
Bei uns ist eh immer alles anders, als man das normal kennt. Ich hab schon lange aufgegeben das zu hinterfragen. Ich bin froh, wenn ich den Saftladen im Sommer verlassen darf.

Hm, dabei bin ich auch Studentin der Politik- und Verwaltungswissenschaften... Na, hoffentlich ist das bei uns nicht so. Frag mich irgendwie, warum ihr alle Vorgaben habt, wir aber irgendwie nicht... Werde das mit ebd. aber einfügen, danke :smile:

Wir haben übrigens nur so´n kleines Heftchen von Boulanger und Krämer, die über "Wissenschaftliches Schreiben" Infos geben. Leider krieg ich selbst dort eine Krise. Kriege beim Lesen nicht wirklich raus, ob die nun Teilüberschriften und Fußnoten in einer Rezension zusagen oder nicht - oder zum Beispiel, ob man sich bei der Kritik auch auf ein anderes Buch beziehen darf (also sowas wie: Im Gegensatz zu... macht er...). Mir wären allg. Infos von der Dozentin oder der Uni lieber :frown:

Ist es eigentlich möglich, das Literaturverzeichnis und das Deckblatt nicht 1,5-zeilig zu schreiben? Das würde sonst leicht...komisch aussehen.
 

Benutzer67771 

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Benutzer12919 

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Aber auch hier daran denken, es groß zu schreiben.:zwinker:

Ja, danke für den Hinweis :grin: Obwohl ich bemerkt hab, das man das gar nicht so oft braucht. Zumindest beziehe ich bei der Rezension nicht nacheinander eine Info von der selben Seite eines Buches.

Übrigens, bei Essays verwendet man ja zum Teil auch Teilüberschriften. Kennt das einer bei ´ner Rezension? Da gibt´s ja nun nicht wirklich ein Inhaltsverzeichnis, daher auch keine weitere Untergliederung von 12 Seiten Text...
 

Benutzer472 

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Und folglich im Literaturverzeichnis:
Schmidt, Manfred G. (2007): Das politische System Deutschlands – Institutionen, Willensbildung und Politikfelder, 1. Auflage, München: Verlag C.H. Beck oHG, Lizenzausgabe: Bundeszentrale für politische Bildung (Schriftreihe, Band 600), Bonn 2007.
Bei uns wäre dein Beispiel so üblich:
Schmidt, M.: "Das politische System Deutschlands – Institutionen, Willensbildung und Politikfelder", München 2007.
- Ein Punkt käme bei der Fußnote nicht hin.
 

Benutzer12919 

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Na ihr verwirrt mich ja :zwinker: Bei den Angaben im Literaturverzeichnis habe ich mich zugegebenermaßen danach gerichtet, wie die Literatur bei der Kopie von der Dozentin angegeben ist. Die hatte uns mehrere Werke zur Auswahl gestellt, die wir rezensieren sollten. Habe aber auch im Internet verdammt viele verschiedene Möglichkeiten gefunden.
 
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