Hauptschüler, Realschüler, Gymnasiasten = unterschiedliches Verhalten?!

Benutzer18889 

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Bei uns an der Schule konnte man vielen ansehen, wo sie hingehen, ob Real- Haupt oder gar Sonderschule einige Meter weiter. Manche Mädchen der 9. Hauptschulklasse konnte man an ihrem Bauch erkennen, denn da war ein Baby drin. Von 15 Abschlussschülerinnen waren 4 schwanger und 2 hatten bereits ein Kind. Dabei war keine älter als 17 und die Jüngste 14.

Bei uns auf der Realschule war ein einziges Mädchen schwanger, die war 16 und die Tochter einer Bordellchefin. Sie hat dann auch abgebrochen zwei Jahre vor dem Ende.

Drogen haben bei uns sehr wenige genommen, es hat auch so gut wie keiner gekifft und schon gar nicht in der Schule. Da waren wir alle relativ anständig.

Eigentlich sollte man sowas ja nicht verallgemeinern, aber so war es an meiner Schule eben und ich weiß, dass es in der Umgebung nicht anders aussah. Assoziale gibt es überall, aber auf der Hauptschule findet man besonders viele. Sozial benachteiligte Schüler, die für sich sowieso keine Zukunft sehen und dann kriminell werden.

Mit einem Realschulabschluss kann man wenigstens noch einigermaßen gut eine Lehrstelle finden, wenn auch nicht in einer Bank, aber immerhin kriegt man was. Die Hauptschüler stehen direkt vor dem Nichts. Die Mädchen fangen beim Bäcker oder in einer Gärtnerei an, aber die Jungs...
 

Benutzer19495 

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Mit einem Realschulabschluss kann man wenigstens noch einigermaßen gut eine Lehrstelle finden, wenn auch nicht in einer Bank, aber immerhin kriegt man was. Die Hauptschüler stehen direkt vor dem Nichts. Die Mädchen fangen beim Bäcker oder in einer Gärtnerei an, aber die Jungs...

Wieso aber die Jungs.... ? Für die gibt es soch auch prädestinierte Berufe wie du sie für Mädchen angeführt hast. KFZ-Mechaniker, Maler, Gas- und Wasserinstallateur...das sind doch meistens typische Berufe, die Hauptschüler wählen. Ich denke nicht, dass sie vor dem Nichts stehen. Klar haben sie nicht viele Möglichkeiten, da sie nicht besonders gefragt sind. Aber wenn sie sich in dem was sie tun wenigstens Mühe geben haben sie immerhin die Chance in unserer Gesellschaft auch mit einem Hauptschulabschluss zu überleben und einen Job zu finden! Auch wenn es so immer schwieriger wird.

Wenn ich es aber aus meiner heutigen Sicht sehe sehe ich gewaltige Unterschiede gerade im Bereich der Kriminialität.
Ich wohne auf dem Land und arbeite sehr viel im Jugendstrafrecht.
98 % der Straftäter die ich vertrete in Gewaltdelikten sind Hauptschüler oder Leute die es auf der Hauptschule nicht geschafft haben.
Bei Drogendelikten hält es sich die Waage. Ich würde sagen das ich mir schon zu traue die Jugend von heute wenn sie zusammen stehen der richtigen Schulform zuzuordnen weil ich denke das Hauptschüler eine aggresivere Grundeinstellung zum Leben haben

Und wieso sind Hauptschüler meist so aggressiv? Weil sie frustriert sind, dass sie nichts auf die Reihe bekommen, sie sich nicht anpassen wollen, eine Null-Bock-Mentalität an den Tag legen. Und wer ist daran schuld? Nein nicht die Gesellschaft und die Politik. Sie selbst und ihre Eltern sind daran schuld. In Deutsdchland hat man so gut wie alle Möglichkeiten was aus seinem Leben zu machen. Man muss sie nur nutzen. Mit einer Null-Bock Einstellung und dem nicht vorhandenen Willen sich zu integrieren, kommt man sicher nicht weit. Folge: Frust und Aggression.
 

Benutzer51416 

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Und wieso sind Hauptschüler meist so aggressiv? Weil sie frustriert sind, dass sie nichts auf die Reihe bekommen, sie sich nicht anpassen wollen, eine Null-Bock-Mentalität an den Tag legen. Und wer ist daran schuld? Nein nicht die Gesellschaft und die Politik. Sie selbst und ihre Eltern sind daran schuld. In Deutsdchland hat man so gut wie alle Möglichkeiten was aus seinem Leben zu machen. Man muss sie nur nutzen. Mit einer Null-Bock Einstellung und dem nicht vorhandenen Willen sich zu integrieren, kommt man sicher nicht weit. Folge: Frust und Aggression.

all right!
 
S

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Und wieso sind Hauptschüler meist so aggressiv? Weil sie frustriert sind, dass sie nichts auf die Reihe bekommen, sie sich nicht anpassen wollen, eine Null-Bock-Mentalität an den Tag legen. Und wer ist daran schuld? Nein nicht die Gesellschaft und die Politik. Sie selbst und ihre Eltern sind daran schuld. In Deutsdchland hat man so gut wie alle Möglichkeiten was aus seinem Leben zu machen. Man muss sie nur nutzen. Mit einer Null-Bock Einstellung und dem nicht vorhandenen Willen sich zu integrieren, kommt man sicher nicht weit. Folge: Frust und Aggression.

Dem kann man zustimmen, aber ich finde das nicht nur man selbst und die Eltern Schuld haben. Klar Hauptschuld liegt bei den Eltern und sich selbst, abder das System trägt auch zur demoralisierung bei.

mfg
 
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