Hatte die Emanzipation eher gute oder schlechte Auswirkungen auf die Gesellschaft?

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Gast
War bei nüchterner Betrachtung der Vergangenheit der Mann der "gearschte" oder die Frau? Männer mussten zu tausenden und millionen in den Krieg, eventuell 14 Stunden am Tag unter Tage arbeiten während Frauen daheim den Quark rührten.

War es eigentlich wirklich für Frauen früher schlimmer, wenn man ALLES bedenkt?
 

Benutzer8458 

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War es eigentlich wirklich für Frauen früher schlimmer, wenn man ALLES bedenkt?
nun ja, eigentlich schon, denn ihnen wurden grenzen gesetzt und uns wurden pflichten aufgehalst - wobei wir unsere grenzen aber dennoch selbst stecken durften/konnten.
 

Benutzer12210  (34)

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War es eigentlich wirklich für Frauen früher schlimmer, wenn man ALLES bedenkt?
Denke ich doch. Kinder kriegen, hört man, ist auch ne höchst schmerzhafte und kräftezehrende Angelegenheit, früher sind Frauen auch öfter mal dran gestorben. Dafür durften sie noch die gestressten Männer ertragen und vermutlich auch öfter mal Gewalt, ohne das was passiert ist.
Ich kann mir auch nicht vorstellen mich komplett unterzuordnen, das liegt wohl am heutigen Ideal.

=>Männer und Frauen waren beide "gearscht". Die Lebensbedingungen sind für alle, glücklicherweise nicht nur für eine Hälfte seitdem besser geworden.
 

Benutzer12210  (34)

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Off-Topic:


Na das wird die Emanzipation nicht ändern..... :zwinker:
Es ging darum, obs die Frauen früher echt so schlecht hatten wie die lange und hart arbeitenden Männer..
Ich glaube zumindest im Bergbau hat sich der Arbeitsablauf auch etwas verändert, und keiner hier muss mehr 14 Stunden am Tag unter den damaligen Bedingungen Kohle kloppen und auch ziehn die Männer hier nichmehr millionenweise in den Krieg :grin:
 

Benutzer29410 

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zudem auch Frauen und Kinder im Bergbau gearbeitet haben *anmerk*
 

Benutzer9402 

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Die Grundidee der Emanzipation ist vielleicht gut, aber die Blüten
die das ganze treibt ist z.T. einfach nur noch lächerlich.
Dieser Schwachsinn mit den Quotenregelungen oder Gleichstellungs-
beauftragten. Was soll der Schwachsinn. Es soll nach Leistung und
Eignung befördert werden und nicht nach irgendwelchen unsinnigen
Quoten. Andererseits schafft das wieder Stellen in der Bürokratie
und die benötigt Deutschland ja so dringend. :ratlos:
 

Benutzer12443  (40)

Meistens hier zu finden
meiner meinung nach sind die rechte und pflichten von männern und frauen nicht mal annähernd ausgewogen, wenn man mal von der gesetzlich-öffentlichen seite wegkommt und den blick in die private und gesellschaftliche richtung lenkt. aber gut, dazu könnte man jetzt tausend seiten schreiben.

die emanzipation hat schon wenigstens einiges stark verbessert. männer haben frauen so lange zeit aufs derbste benutzt und unterdrückt, sie mishandelt und kleingehalten, dass es kaum zu ertragen ist, sich damit zu beschäftigen. sie haben ihre körperliche überlegenheit und mitleidslose kälte ausgenutzt, um sich über die frauen zu stellen. die frauen mussten die männer bedienen, durften sich nicht bilden, ihre politischen vertreter nicht wählen, sie wurden verkauft, mit fug und recht vergewaltigt und mishandelt. in einigen ländern der welt ist das immer noch so. auch hier könnte ich noch tausend seiten schreiben, was männer frauen alles angetan haben.

aber nun kommt der wichtigste teil. an den reaktionen vieler männer, auch hier im forum, die meinen, die emanzipation wäre etwas schlechtes gewesen und die damit die vorherigen zustände der unterdrückung und mishandlung als gut darstellen, sieht man deutlich, wie nötig diese emanzipation war.
man mag mich als männerfeindlich ansehen, aber ich glaube tief und fest, dass mindestens die hälfte der männer frauen genauso schlecht behandeln würden, wenn es nicht gesetzlich verboten und gesellschaftlich verpönt wäre. wenn sie es könnten, würden sie es tun, weil sie einfach so veranlagt sind.

männer glauben a) dass sie von natur aus besser sind als frauen , b) entwickeln sie eine ungeheure aggressivität, wenn ihnen etwas nicht passt (man schaue sich nur mal diese frauenzerfleischendes "ich-kriege-keine-ab"-threads an) und c) verspüren sie aus irgendeinem grund das bedürfnis, sich gegen frauen zu verteidigen. irgendwas macht ihnen angst.
sie laden den haufen schuld und verwirrung, der aus ihrem unterbewußtsein kommt grundsätzlich auf den frauen ab. (wer ist der grund für die vertreibung aus dem paradies? eva wars!!!!)

ich halte männer für wesen, die sehr gefährlich werden können, wenn man sie nicht im zaum hält. und deshalb bin ich froh, dass es eine emanzipation gab, aber auch traurig darüber, dass sie überhaupt nötig war. traurig darüber, dass eines der beiden geschlechter es überhaupt fertig gebracht hat, das andere so furchtbar zu behandeln und es zu unterwerfen.
 

Benutzer48572 

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meiner meinung nach sind die rechte und pflichten von männern und frauen nicht mal annähernd ausgewogen, wenn man mal von der gesetzlich-öffentlichen seite wegkommt und den blick in die private und gesellschaftliche richtung lenkt. aber gut, dazu könnte man jetzt tausend seiten schreiben.

die emanzipation hat schon wenigstens einiges stark verbessert. männer haben frauen so lange zeit aufs derbste benutzt und unterdrückt, sie mishandelt und kleingehalten, dass es kaum zu ertragen ist, sich damit zu beschäftigen. sie haben ihre körperliche überlegenheit und mitleidslose kälte ausgenutzt, um sich über die frauen zu stellen. die frauen mussten die männer bedienen, durften sich nicht bilden, ihre politischen vertreter nicht wählen, sie wurden verkauft, mit fug und recht vergewaltigt und mishandelt. in einigen ländern der welt ist das immer noch so. auch hier könnte ich noch tausend seiten schreiben, was männer frauen alles angetan haben.

aber nun kommt der wichtigste teil. an den reaktionen vieler männer, auch hier im forum, die meinen, die emanzipation wäre etwas schlechtes gewesen und die damit die vorherigen zustände der unterdrückung und mishandlung als gut darstellen, sieht man deutlich, wie nötig diese emanzipation war.
man mag mich als männerfeindlich ansehen, aber ich glaube tief und fest, dass mindestens die hälfte der männer frauen genauso schlecht behandeln würden, wenn es nicht gesetzlich verboten und gesellschaftlich verpönt wäre. wenn sie es könnten, würden sie es tun, weil sie einfach so veranlagt sind.

männer glauben a) dass sie von natur aus besser sind als frauen , b) entwickeln sie eine ungeheure aggressivität, wenn ihnen etwas nicht passt (man schaue sich nur mal diese frauenzerfleischendes "ich-kriege-keine-ab"-threads an) und c) verspüren sie aus irgendeinem grund das bedürfnis, sich gegen frauen zu verteidigen. irgendwas macht ihnen angst.
sie laden den haufen schuld und verwirrung, der aus ihrem unterbewußtsein kommt grundsätzlich auf den frauen ab. (wer ist der grund für die vertreibung aus dem paradies? eva wars!!!!)

ich halte männer für wesen, die sehr gefährlich werden können, wenn man sie nicht im zaum hält. und deshalb bin ich froh, dass es eine emanzipation gab, aber auch traurig darüber, dass sie überhaupt nötig war. traurig darüber, dass eines der beiden geschlechter es überhaupt fertig gebracht hat, das andere so furchtbar zu behandeln und es zu unterwerfen.

Zähl mich mal zur anderen Hälfte, ich mag Frauen... :zwinker:
Mich stört an der ganzen Emanzipation irgendwie gerade diese Verbissenheit, mit der diese überall instrumentalisiert wird.
Im öffentlichen Leben dürften Mann und Frau mittlerweile ja weitgehend gleichgestellt sein - Wahlen, Rechte, Beruf, etc.
Dass Frauen weniger verdienen... ich kenn leider keine Zahlen, ist aber meiner Meinung nach real und ziemlich unsinnig.
Dafür treibt es eben andere Blüten; Frauenquoten, Förderungen, Frauenbeauftragte, Feministische Parteien, usw. Und diese Organisationen gehen irgendwie meiner Meinung nach arg weit, weil eben keine organisierte Gegenseite existiert.

Im Privatleben ists ja noch was anderes. Eine Frau bekommt nunmal Kinder und erzieht diese meist auch. Dann tritt ein Beruf eben zurück. Halte ich vom Prinzip her für nicht verkehrt. Ich glaube schon, dass eine Erziehung eines Kindes durch die Mutter besser ist, als wenn sich jmd. anders um das Kind kümmert oder die Mutter "Karriere" macht. Damit verbunden ist dann eben, dass die Frau keine berufliche Karriere macht...
Das sollte man aber irgendwie tunlichst vom Frauenbild und Rechten trennen. Dass eine Frau selbst mündig und geschäftsfähig ist und keinen männlichen Vormund braucht halte ich für selbstverständlich. Ich würd auch nie eine Frau schlagen oder zuhause einsperren. wobei ich glaube, dass die Emanzipation die Rechte und die grundsätzliche Gleichstellung schon längst erreicht hat. Bleiben nur noch Ungleichbehandlungen, die sich mit der Zeit auch legen werden. Die weitere Emanzipation, allen voran Alice Schwarzer, erreicht langsam absurde Züge. Da wird das Bild der "Karrierefrau" geschaffen, die es jetzt allen zeigen soll wie gut Frauen auch im Beruf sein können und nur weil bisher alle Kanzler männlich waren muss es jetzt eine Frau sein, hier und überall muss eine Frau zeigen, dass sie das auch kann, usw. - bitte, liebe Frauen, das zweifelt doch keiner an. Aber es ist doch nicht nötig, dass jetzt jeder Posten von einer Frau besetzt werden muss, weil sie das doch auch kann? Für mich schießt das am Ziel der Gleichberechtigung vorbei und ist nur noch eine egozentrische Selbstbehauptung, mit der man irgendwas beweisen will.
Und wenn eine Frau keine Kinder will sondern lieber arbeiten oder studieren will, soll sie das tun; jeder normale Mann sollte das verstehen können. Nur bringt diese Art Selbstverwirklichung auch eine Spur Egoismus mit gegenüber der Gesellschaft.
Da hat aber niemand Angst vor... es ist eben nicht ungewohnt, hebelt aber alte Rollenverteilungen aus und damit einen Teil unserer Gesellschaft. Und das gefällt dann nicht jedem. Ich hätte auch lieber in 10-15 Jahren eine "klassische" Familie, nur kann ich auch mit ner anderen Situation leben.

männer glauben a) dass sie von natur aus besser sind als frauen
Bei mir entsteht langsam der umgekehrte Eindruck. Frauen fühlen sich als das bessere Geschlecht, das nur unterdrückt wurde. Aber ich glaub, das wirft jede "Seite" der anderen vor. :tongue:

b) entwickeln sie eine ungeheure aggressivität, wenn ihnen etwas nicht passt (man schaue sich nur mal diese frauenzerfleischendes "ich-kriege-keine-ab"-threads an)

Die Threads sind zum Totlachen. Frauen sind schwierig, und viele kommen damit nicht zurecht und wollen sich etwas erzwingen.

ich halte männer für wesen, die sehr gefährlich werden können, wenn man sie nicht im zaum hält
Wer hält sich denn nun für überlegen? :grin:
Für die Vergangenheit mag das in Bezug auf die "Unterdrückung der Frau" gelten. Heute sind wir glaube ich auch dank der Emanzipation an einem Punkt angelangt, wo sowas meiner Meinung nach nicht mehr gilt. Tatsächlich sind Frauen die weitaus organisierteren, wenn es um Rechte und Vorteilziehen geht.

PS: irgendwie ist so eine Diskussion doch fruchtlos. Jede Seite wirft der anderen vor, sie hätte es besser oder würde dies und das tun, ohne dass man einen Schritt vorankäme. :zwinker:
 

Benutzer15452 

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Männer mussten zu tausenden und millionen in den Krieg, eventuell 14 Stunden am Tag unter Tage arbeiten während Frauen daheim den Quark rührten.

Eigentlich sind es ja auch immer die Männer, die den Krieg anfangen, oder? Aber egal, das kann man jetzt schwer festmachen.

Schonmal sorry vorher für's Klugscheissen, aber ich lern grade für die Diplomprüfung in Soziologie :grin:

Aber von wegen Quark rühren: bis Mitte des 19. Jahrhunderts haben 80% der Menschen auf dem Land gelebt und gearbeitet. Damals gab es nicht viel Unterschied, die Frauen mussten mit auf's Feld, und zusätzlich noch den Haushalt führen, das (Klein-)vieh versorgen, sich um die Kinder und das Gesinde kümmern, Kleidung waschen und herstellen... Das Leben für die Männer war mit Sicherheit auch hart, aber die hatten dann wenigstens irgendwann Feierabend und außerhäusliche Kontakte. Alles nachzulesen z.B. in "Formen der Familie" von Heidi Rosenbaum.

Ich finde es einfach müßig, sich darüber zu streiten. Wenn die Leute arm sind und waren, ging es beiden Geschlechtern nicht gut, waren sie reich, ging es ihnen besser, aber die Frauen hatten weniger Freiheiten und Rechte.
Mich nerven Über-Emanzen heute auch total, aber im Grunde ist es ja nur gerecht, wenn beide Seiten die gleichen Rechte und Pflichten haben, auch wenn das auch negative Konsequenzen hat.
 

Benutzer50473 

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Na schlecht natürlich. Frauen haben sich nur das beste rausgesucht. Wenn es wirklich gerecht wäre, wäre es gut. Da dies aber nicht möglich ist, halte ich von der "Emanzipation der Frau" (die wie gesagt eigentlich gar keine ist) rein gar nichts.
 

Benutzer29410 

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Eine Frau bekommt nunmal Kinder und erzieht diese meist auch. Dann tritt ein Beruf eben zurück. Halte ich vom Prinzip her für nicht verkehrt. Ich glaube schon, dass eine Erziehung eines Kindes durch die Mutter besser ist, als wenn sich jmd. anders um das Kind kümmert oder die Mutter "Karriere" macht. Damit verbunden ist dann eben, dass die Frau keine berufliche Karriere macht...

In den skandinavischen Ländern ist man schon viel weiter. Dort wird das volle Erziehungsgeld nur gezahlt wenn Papa die Hälfte des Erziehungsurlaubs nimmt.

Dort machen Frauen auch viel selbstverständlicher Karriere weil das ganbze Kita System besser ist, und trotzdem sind die skandinavischen Kinder nicht verhaltensauffälliger als die resteuropäischen. Diese Länder haben bekanntlich sogar besonders gut in der Pisa Studie abgeschnitten, was zum großen Teil am Schulsystem liegt, aber die Mütter können dann ja wohl auch nicht so schlecht sein.


Studien haben erwiesen dass die sexuelle Missbrauchsrate dramatisch sinkt, wenn Männer in die Kleinkinderpflege und Kindererziehung eingebunden werden.

Studien haben erwiesen, dass der Bildungsstand der Mutter für den Bildungsstand der Kinder ausschlaggebender ist als der des Vaters. Und wer als Frau eine gute Ausbildung genossen hat, klug ist und der ihr Beruf Spass macht, möchte wohl in den meisten Fällen nicht alles hinschmeissen und 20 Jahre lang als höchste intellektuelle Leistung die Hausaufgaben beaufsichtigen und den Sonntagsbraten spicken.
 

Benutzer44203 

Verbringt hier viel Zeit
eher schlecht, würd ich sagen. Es hat viel Chaos angerichtet bis am Ende die Frauen doch eingesehen haben, dass sie das deutlich kompliziertere Geschlecht sind. Leichter wurden die Dinge mit der sogenannten Gleichberechtigung jedenfalls ganz und gar nicht, daß Frauen somit in der passiven Rolle oft besser dran sind als die Verantwortung selbst tragen zu müssen, die Erkenntnis setzt sich nach und nach auch immer weiter. Das gilt für sehr viele unterschiedliche Bereiche - ist aber letztlich alles nur Hirnwichs, denn es ist nun mal so gekommen wie´s gekommen ist, und zurückdrehen läßt sich die Zeit sowieso nicht mehr. Ich find mittlerweile kann man ganz gut damit leben, dass manche Frauen in manchen Bereichen die Führung übernommen haben - und wenn es einem nicht passt, bleibt ja immer noch der Rückzug in die Nischen der gesunden Männerwelt, wo Kerle nur unter sich sind.


Oh mein Gott. :wuerg:
In welcher Welt lebst du? Verschließt du deine Augen prinzipiell vor Fakten? Frauen gehören also hinter den Herd, richtig? Wirklich lächerlich ... :ratlos:
 

Benutzer23485  (53)

Chauvinist
Oh mein Gott. :wuerg:
In welcher Welt lebst du? Verschließt du deine Augen prinzipiell vor Fakten? Frauen gehören also hinter den Herd, richtig? Wirklich lächerlich ... :ratlos:

Wie spaltet man ein Atom ?
Man gibt es einer Frau und sagt ihr, sie soll es nicht kapputt machen ..

Ich habe meine Augen weit offen, gerade deshalb vertrete ich diese Ansicht. Jahrhunderte lang hatten Frauen ihren festen Platz in der Gesellschaft, waren beschützt und geborgen. Männer hatten mehr Rechte, das mag sein. Marie Curie hat es trotzdem zu einem Nobelpreis in Chemie und Physik gebracht.
Nachdem dann einige vernünftige Ansätze der Emanzipation sich durchgesetzt haben ging es dann irgendwann drunter und drüber. Heute haben wir die Situation dass Männer Frauen gegenüber in vielen Bereiche heillos benachteiligt werden, eben weil Frauen als das schwache hilflose Geschlecht gelten - und mit dieser Mitleidsnummer auch noch selbstbewußt und kackfrech davon kommen.
Das Geschrei um die angebliche Benachteiligung von Frauen im Beruf ist immer noch riesengroß - dabei wird gern übersehen, dass Frauen aufgrund ihrer Gebärfreudigkeit oft zurecht als unzuverlässig gelten. Ein Mann kann nicht innerhalb von zwei Jahren dreimal aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden und jedesmal dann trotzdem die feste Stelle behalten. Eine "Quotenregelung für Männer" gibt es jedenfalls nicht, allein schon der Umstand, dass es so etwas überhaupt für Frauen gibt hat mit Gleichberechtigung nichts mehr zu tun. Die häufigsten Opfer von Überfällen in Parkhäusern sind alleinstehende ältere Männer - trotzdem sind es die Frauen, die zu ihrem Schutz eigene Parkplätze direkt neben den Plätzen für Behinderte bekommen.
Die Emanzipation hat u. a. dafür gesorgt dass Frauen unangefochten an Platz Eins der Single-Haushalte in Deutschland stehen - häufig als Alleinerziehende, aber der Anteil kinderloser weiblicher Singles ist gleichfalls erschreckend hoch. Wer das für modernen Fortschritt hält ist meiner Ansicht nach sehr viel gestriger als ich alter Sack. :zwinker:


Wer´s nachlesen möchte - Arne Hoffmann hat in über 600 Seiten eine Faktensammlung zusammengetragen ("Sind Frauen bessere Menschen ?") die einem wirklich die Sprache verschlägt.
 

Benutzer11320 

Benutzer gesperrt
das ist doch Blödsinn, Frauen arbeiten ja nicht erst seit, sagen wir 1997, wo es anfing richtig bergab zu gehen.....das hat ganz andere Gründe....

so ganz falsch ist das nicht... man muß nur mal die kurven von arbeitslosen, und beschäftigten nebeneinander betrachten, letztere möglichst nach männern und frauen getrennt. dann erkennt man schnell verblüffende und offensichtlich weithin unbekannte korrelationen...(wobei korrelation noch keinen ursächlichen zusammenhang beweist, ich weiß):

1.) die zahl der beschäftigten wächst seit den 50er jahren kontinuierlich - es gibt demnach tatsächlich immer mehr arbeitende menschen und damit auch immer mehr arbeitsplätze.

2.) die zahl der "arbeitswilligen" steigt noch stärker, deshalb wächst auch die zahl der "arbeitslosen"

3.) am stärksten wächst die zahl der arbeitswilligen frauen, und diese kurve liegt fast vollkommen parallel zur arbeitslosenkurve...

mache jeder selber draus was er will ... ach ja, die infos gibt's beim statistischen bundesamt.

m.
 

Benutzer15452 

Verbringt hier viel Zeit
@Grinsekater,

dabei wird gern übersehen, dass Frauen aufgrund ihrer Gebärfreudigkeit oft zurecht als unzuverlässig gelten.
Ich glaube ich versteh den Zusammenhang nicht, was hat denn Gebärfähigkeit mit Zuverlässigkeit zu tun? Meinst du, dass Frauen nicht verhüten können? Oder dass eine ungeplante Schwangerschaft gleich rechtliche Risiken für den Arbeitgeber bedeutet? Oder dass Frauen gezielt ihre Arbeitgeber durch eine Schwangerschaft ausbeuten?

Ich persönlich fühle mich nicht benachteiligt. Obwohl in dem Sektor, in dem ich arbeiten werde, die wenigen Männer die es gibt meistens die leitenden Positionen einnehmen, komischerweise. Aber wie auch immer, deine Meinung über die heutigen Zustände will ich ja gar nicht groß kritisieren, dass ist deine Wahrnehmung der Dinge und somit nicht besser oder schlechter als meine. Aber was ich echt seltsam finde, ist dein Bild der früheren Situation der Frauen. Die war nämlich alles andere als sicher, geborgen und beschützt.
Ein Leben wie das von Marie Curie ist ein absoluter Ausnahmefall, und wäre sie unter anderen Umständen aufgewachsen, oder hätte einen anderen Mann geheiratet, wäre sie garantiert heute niemandem ein Begriff. Das Beispiel zeigt lediglich, was Frauen schon damals leisten konnten, sofern ihre Situation es zugelassen hat.
 

Benutzer23485  (53)

Chauvinist
@Grinsekater,


Ich glaube ich versteh den Zusammenhang nicht, was hat denn Gebärfähigkeit mit Zuverlässigkeit zu tun? Meinst du, dass Frauen nicht verhüten können? Oder dass eine ungeplante Schwangerschaft gleich rechtliche Risiken für den Arbeitgeber bedeutet? Oder dass Frauen gezielt ihre Arbeitgeber durch eine Schwangerschaft ausbeuten?

Letzteres. Ein Arbeitgeber kann, muss und will in der Regel immer so kalkulieren, dass der größte Gewinn bei den geringstmöglichen Kosten herausspringt. "Ausbeuten" ist vielleicht der falsche Begriff, auch wenn es Frauen geben mag, die gezielt im zweiten Monat eine feste Stelle antreten und nach der Probezeit dann damit herausrücken, dass sie schwanger sind ....
Wenn eine Frau eine Arbeitsstelle antritt und ihrem neuen Chef offen sagt, daß sie gerne zwei Kinder bekommen möchte, und der Chef parallel dazu einen Mann einstellen könnte, bei dem Erziehungsurlaub natürlich nicht in dieser Form als "Risiko" mitschwingt - ist das dann wirklich eine "Unterdrückung der Frau" wenn man nach vernünftigen wirtschaftlichen Kriterien die beste Arbeitskraft auswählt ?
 
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