Hat einer Hostel schon gesehen?

Benutzer50792 

Verbringt hier viel Zeit
...Bloss wurde ich vernünftig auf das harte Leben vorbereitet...

bleibt mir abschliessend zu sagen das ich dich um dein weltbild nicht beneide.
würdest du morgen in den krieg ziehen müssen wären deine aussagen verständlich. schaut man sich aber mal das tägliche leben, bei uns wohlgemerkt, an kommt man auch ohne gewalt und brutalität bis aufs äußerste recht gut klar. ich zumindest.

wenn du, wo auch immer du herkommst, natürlich nur mit beiden fäusten durch den alltag kommst, liegen unsere unterschiedlichen meinungen zum thema natürlich an unseren verschiedenen sichtweisen, da will ich gar nicht gegenargumentieren.

soviel dazu
i´m out
 
W

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Gast
Vielleicht wenn er auf DVD erscheint, schaue ich mir diesen Film mal an. Aber mich würde mal interessieren, inwiefern die Zensur da zugeschlagen hat. Weiß da einer mehr drüber?

Bei Kill Bill fehlen ja auch einige Dinge, die nur auf der japanischen DVD mit dabei sind.
 

Benutzer50473 

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Fakt ist:

-der Film ist unrealistisch (Sprachen sind falsch, am falschen Ort gedreht, alle sind korrupt, Frauen sind alles Schlampen, Sinnfehler)

-die Handlung ist platt -> Sex und Gewalt ohne jegliche Geschichte

-Regie, Schnitt, Musik -> schlecht

-kein Schocker, aber auch kein Splatter


Wieviel wir im Leben durchgemacht haben oder auch nicht, spielt überhaupt keine Rolle. Der Film ist ganz einfach schlecht.
 

Benutzer43129  (35)

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Alle "Fakten" die du aufgezählt hast sind aber Merkmale von typischen Tarantinofilmen (wenn wir mal von Kill Bill absehen).
Die Filme haben nie einen wirklich sehr tiefgehenden Sinn sondern zeigen einfach das Leben in seiner ursprünglichen Form. Die Filme sind völlig überzogen. Oftmals wird mit der Musik gespielt -> fröhliche Musik bei gewalttätigen Szenen.
Es werden eben alltägliche Probleme, Lebenslagen, Situationen oder auch andere Themen sarkastisch angegangen und für viele, wie man hier sieht, abgedreht gezeigt.
Das alles zeichnet aber Tarantino aus!
Schau sich wer "Four Rooms" an, welchen tieferen Sinn hat dieser Film?
 
S

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Gast
@Rabauke

bleibt mir abschliessend zu sagen das ich dich um dein weltbild nicht beneide.
würdest du morgen in den krieg ziehen müssen wären deine aussagen verständlich. schaut man sich aber mal das tägliche leben, bei uns wohlgemerkt, an kommt man auch ohne gewalt und brutalität bis aufs äußerste recht gut klar. ich zumindest.

Genauso sehe ich das auch. Wenn Du so heiß darauf bist, auf das 'wirkliche' Leben vorbereitet zu werden, dann mach doch 'nen Ausflug nach Guantanamo Bay oder lad Dir 'n paar Snuff Videos runter :zwinker:

Ich brauch mir keine Kinderpornographie anzuschauen, um zu wissen, dass so etwas abscheulich ist. Und das lässt sich auf viele Bereiche des Lebens übertragen.

Des Weiteren soll Hostel ja kein Dokumentarfilm sein, sondern der 'Unterhaltung' dienen. Doch sollte es nicht auch noch Grenzen geben?
 

Benutzer43129  (35)

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Es ging nicht darum meine Erfahrungen auf bestimmte Filme oder Filmausschnitte abzuwälzen.
Nehmen wir ein Beispiel. Ein Mann lebt seit 35 Jahren auf dieser Erde und hat noch nie, und ich betone extra "NIE", auch nur einen Tropfen Alkohol getrunken.
Jetzt kommt ein neuer Kinofilm raus der sich mit dem Thema "Alkoholismus" beschäftigt und dieses mit einer recht gewöhnungsbedürftigen aber dennoch sachlichen und anschaulichen Verfilmung angeht. Glaubst du der Mann könnte jemals den tieferen Sinn dieses Filme "richtig" verstehen oder sich auch nur annähernd in diesen hineinversetzen?
Nein! Weil es für ihn einfach nie das Thema "Alkohol" gab.
Logisch das ein Mensch, dem nie Gewalt wiederfahren ist, der nie damit in Kontakt kam oder sich mit dieser auseinandersetzen musste, dabei kollabiert.
Das mag vieleicht nicht auf ALLE Menschen zutreffen, doch wird es der bedeutende Grossteil sein.
 
S

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Gast
@Rabauke

Das will ich gar nicht abstreiten (auch wenn Dein Beispiel natürlich sehr übertrieben ist :zwinker:). Jedoch finde ich es geradezu bedenklich, wenn einem solche Gewaltszenen NICHT unter die Haut gehen.

Du kannst mir auch nicht erzählen, dass ein Großteil der Menschen mit der Gewalt, wie sie z.B. in Hostel dargestellt wird, im realen Leben in Berührung kommt.

Sollte das jedoch auf Dich zutreffen, dann verstehe ich auch nicht, warum Du unbedingt solche Filme brauchst. Dann geh doch einfach auf die Straße :grin:
 

Benutzer49889 

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Darum geht es doch überhaupt nicht. Es geht nicht nur um Gewalt. Wissen wir ja selber, dass das überall passiert. Es geht einfach darum, dass hier niemand versteht, wie man die Perversion, die in diesem verfluchten scheiß Film mitschwingt, auch noch auf so eine eklige Art und Weise in unseren Kinos verherrlichen kann. Sei es um sich zu unterhalten oder gar um sich daran aufzugeilen. Muss das sein? Haben wir das nötig? Sowas hat nichts mehr mit der alltätglichen Gewalt zu tun, sondern schlicht und einfach mit PERVERSION! Also komm mir nicht von wegen in der Kindheit wurde mir mir nicht gesagt, ich soll nicht bei Rot über die Ampel gehen. Das steht in keiner Relation zu dem, was der Film uns zeigt.

Und nebenbeibemerkt: Tarantino hat mit der Geschichte überhaupt nichts am Hut. Es ist vielmehr eine Schande, dass er seinen, wie ich finde, bedeutenden Namen überhaupt auf das Kinoplakat setzten konnte...

Ich kann echt nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich sowas sehe...

Die Knalltüte
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W

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Gast
Schlimmer wird es, wenn Kids diesen Film in die Hände bekommen und anfangen, Dinge in irgendeiner Form nachzuspielen, ohne sich Gedanken zu machen, was sie da wirklich tun.

Aber da kann man sich wieder streiten, warum sowas überhaupt nachgemacht wird. Falsche Erziehung? Wer ist schuld, wenn was passiert? Die Eltern? Die Filmemacher?
 

Benutzer49889 

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Also wenn Eltern nicht anständig auf ihre Kinder achten können und sie an so einen Film rankommen lassen, dann macht da aber wer mächtig was falsch... :rolleyes:

Die Knalltüte
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Benutzer43129  (35)

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Aber Filme wie "Fear and Loathing..." oder wie der Schrott heisst sind vermutlich hochspannend, lustig und sehr unterhaltsam nicht wahr?
Sowas ist nämlich in MEINEN Augen der letzte Scheiss und sollte verboten werden. Aber hey, das sind doch bloss ein paar Heroinabhängige Junkys, das steht sicherlich in "keinem" Vergleich zu Gewalt...
Oder diese leckeren Teenagerfilme aus Amerika welche blöde, total verdummte, alles andere als lustige und absolut zu nichts fähige Kids zeigt die nur Saufen, Ficken und Partys im Kopf haben. Aber DAS ist ja lustig gemacht, da kann man das ja gut verkraften.
Naja, ich sagte ja bereits, ein langwieriges Thema.
Lassen wir das und einigen uns darauf das ihr euch lieber Drogenfilme anseht oder sonstigen Kram und gewalttätige Filme meidet. Würde ich zwar auch von alleine machen, aber euer Verstand realisiert Sätze im TV wie "Dieser Film beinhaltet Gewaltszenen" vermutlich nicht durch euer engstirniges Denken.
 

Benutzer49889 

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Wieso gehst Du nicht zu den Leuten, die entscheiden, welche Filme auf den Index gehören? Wäre der perfekte Job für Dich! :rolleyes:

Die Knalltüte
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@Rabauke

Es geht nicht darum, generell gewalttätige Filme zu verbieten. Es kann im Gegenzug aber doch auch nicht sein, dass jeder Film als "Kunst" gilt, weil 1. Tarantino auf dem Plakat steht und 2. der Film im Kino gezeigt wird :zwinker:

Wie ich schon sagte, gewisse Grenzen sollten meiner Meinung nach nicht überschritten werden und das kann man nicht pauschal diskutieren.
 

Benutzer43129  (35)

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Ich habe nie behauptet das der Film "Kunst" ist. Ich sage bloss das ich ihn klasse finde.
Kunst ist für mich "Star Wars" oder "Herr der Ringe"!
Aber wie du schon sagtest, pauschal kann man hier keine Grenzen ziehen und das Thema gewalt ist nunmal sehr relativ.

@Knalltüte

Dann gehst du aber zu TV Spielfilm oder TV Movie und bewertest Filme mit deiner dir angeborenen Objektivität :engel:
 

Benutzer49889 

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DerRabauke schrieb:
Dann gehst du aber zu TV Spielfilm oder TV Movie und bewertest Filme mit deiner dir angeborenen Objektivität :engel:
Oh, Du hälst mich also für objektiv! Das schmeichelt mir! :zwinker:

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