Hat die Familienplanung eure Berufswahl beeinflusst?

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Als ich mein Studium begonnen habe, wollte ich noch gar keine Kinder. Und auch jetzt will ich das Gehalt der ersten paar Jahre nur für mich ausgeben. :grin:
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
Ich habe bei meiner Berufswahl den Faktor Familienleben mitbedacht. Ich hätte aber nie im Leben auf ein Studium verzichtet. Ja, machmal nervt es mich, dass Freunde im Umkreis schon Kinder haben, gerade basteln oder zumindest konkrete Pläne haben. Manchmal sind Hormone echt blöd. :ashamed:

Aber es passt einfach nicht. Im Idealfall habe ich 7 Jahre Ausbildung bis zum ersten vollen Einkommen. Das wird aber nicht passieren. Ich rechne eher mit 9 Jahren und wäre dann vermutlich gerade noch U30.
Früher habe ich mir das alles auch anders vorgestellt. Mit Mitte 20 wollte ich ein Kind. Die Realität holt einen ein und geplant wird sich in den nächsten 4-5 Jahren bei uns definitiv nichts tun. Mein Freund studiert selbst noch mind. 3 Jahre und finanziell wäre es (nach meinem Gefühl) einfach zu unentspannt für ein Kind.
Mein Trostpflaster: Wir sind uns bei dem Thema absolut einig. Eigentlich wollen wir, die Vernunft siegt aber. Sobald alles passt, steht dem Projekt "Familie" aber nichts mehr im Weg. :smile:
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich hatte nie vor, "jung" Mutter zu werden, ich hab überhaupt eigentlich nie so konkrete Pläne gemacht und mir genau und mit Altersangaben überlegt, wann ich heiraten will, wann ich Kinder kriegen will etc. (was offenbar doch mehr Leute so machen, als ich dachte). Für mich war einfach nur klar: Ich möchte generell mal Kinder haben, und ich möchte studieren - und Uni/Beruf kommt definitiv vor dem Nachwuchs. :zwinker:

Bis vor 2 oder 3 Jahren wäre ich auch persönlich noch nicht wirklich reif genug gewesen, die Verantwortung für ein Kind zu schultern.
 

Benutzer109402 

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Nein, auf keinen Fall. Das hätte mir und meinen Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben auch gar nicht entsprochen und tut es noch nicht. Ich kann der Vorstellung nichts abgewinnen, mein Leben nach 'Mutterschaft' auszurichten und das an erste Stelle in meinem Leben zu stellen.
 

Benutzer97891 

Öfters im Forum
Ja ich habe mich auch u.a. für ein duales Studium im öffentlichen Dienst entschieden, weil ich hier später weitaus entspannter Familie und Arbeit vereinen kann. Mir war schon immer klar, dass ich irgendwann Mutter werden will und dennoch schnell wieder in den Beruf möchte. Ich denke, dass kann ich im öffentlichen Sektor durch die ganzen verschiedenen Teilzeitmodelle am einfachsten/flexibelsten. Aber damit scheine ich hier irgendwie die Minderheit zu repräsentieren :grin:
 
L

Benutzer

Gast
Ja, das hat sie. Ich wollte so gut wie möglich für mein Kind da sein und so musste ich mich entscheiden...
 
V

Benutzer

Gast
Ja, hat sie. Ich habe mir einen recht familienfreundlichen Beruf ausgesucht, weil mir immer klar war, dass ich nie die klassische Karrierefrau sein werde und sein will.
Allerdings hätte ich mich vermutlich auch ohne den Wunsch, irgendwann mal Mutter zu sein, für diesen Beruf entschieden.
 

Benutzer99399 

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In einem gewissen Rahmen schon.
Ich habe mich für einen recht familienunfreundlichen Beruf entschieden, weil mich das Studium sehr interessiert und ich nicht den Großteils meines Lebens mit einem Job verbringen will, der zwar tolle Arbeitsbedingungen hat, mich aber nicht interessiert und nicht fordert. Ich möchte mich aber durchaus so spezialisieren, dass (nach einigen Jahren harter Arbeit und familienunfreundlichen Arbeitszeiten) ein angenehmes Familienleben irgendwann möglich wird. Somit sind gewisse Fachrichtungen für mich bereits ausgeschlossen, bevor ich da auch nur hineingeschnuppert habe.
Ich hätte nie auf ein Studium zugunsten einer Familie verzichtet, aber ich hatte auch nie das Bedürfnis, jung Mutter zu werden. Auch wenn ich mein Studium nicht in der Regelzeit abschließe, könnte ich immer noch mit Ende 20 (ein ganz gutes Alter, wie ich finde) Mutter werden, ohne den Spagat Studium-Kind wagen zu müssen (wovon ich jedem in meinem Studiengang abraten würde).
Das Einzige, was mir ein leicht ungutes Gefühl gibt, ist, dass mein Freund momentan noch Wartesemester sammelt, um irgendwann sein Wunschstudium antreten zu können, welches zu allem Übel noch ein sehr langwieriges ist. Aber auch da würde ich nie erwarten, dass er auf seinen Traumberuf verzichtet, nur damit wir in dem von mir favoritisierten Zeitrahmen Eltern werden können. Das Studium ist eben die Grundlage für die gesamte weitere Zukunft und hat deswegen Priorität.
 

Benutzer75021 

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Ich wollte nicht studieren sondern direkt eine Ausbildung machen und Geld verdienen. Dabei hab ich aber künftige Kinder nicht berücksichtigt. Ich wollte damals noch keine.
Mein erster erlernter Beruf ist daher auch nicht sehr familienfreundlich (von den Arbeitszeiten)
 
G

Benutzer

Gast
Nein, gar nicht. Als ich mit 19 angefangen habe zu studieren, waren Kinder noch überhaupt kein Thema. Mittlerweile stehe ich auf dem Standpunkt, dass ich gern irgendwann welche hätte, aber nicht zwangsläufig in den nächsten sechs Jahren (auch wenn einen die Hormone doch böse überrennen können, wenn da auf einmal eine befreundete Kommilitonin ein Kind bekommt - hätte nie gedacht, dass ich anfällig für so etwas sein könnte. Diese kurzzeitige Phase des biologisch bedingten "will auch!!!" war aber nach der Geburt des Kleinen sofort wieder vorbei, als ich gesehen habe, wie unglaublich anstrengend es ist, Mutter zu sein).

In sechs Jahren werde ich aber definitiv schon etwas länger mit meinem Studium fertig sein und hoffentlich auch schon eine gewisse Zeit arbeiten. Mein Freund hat seit sechs Jahren eine gutbezahlte Festanstellung und dahingehend Luft nach oben. Momenten können wir uns beide noch nicht vorstellen, Kinder zu haben - aber mal schauen, wie das in einigen Jahren aussieht.
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ja, habe ich bedacht.
Ich habe deshalb kein FSJ oder ähnliches gemacht. Ich habe einen Kinder-freundlichen Studiemngang gewählt, allerdings eher zufällig. Ich habe nicht aufs Studium verzichtet, im Gegenteil wir werden im April Studenten-Eltern.
 

Benutzer34612 

Planet-Liebe Berühmtheit
Redakteur
Ich habe bei der Auswahl meines Studienganges zumindest im Hinterkopf gehabt "Das ist etwas, das ich mit Kindern auch in Teilzeit ausführen kann"
Natürlich. Ich wollte immer Nachwuchs, also muss man die Berufswahl da ein bisschen nach richten, wenn man beides unter einen Hut bekommen möchte.
 

Benutzer103916 

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Nein, da ich eh auf gar keinen Fall vor 30 Kinder möchte und auch wenig nachvollziehen kann, wieso manche da so einen enormen Wunsch haben :zwinker:
Nicht falsch verstehen, aber ich denke einfach, dass man mit 30 noch genauso gut in der Lage ist, sein Kind zu bekommen und großzuziehen (bzw finanziell sogar besser), und es deswegen keinen Grund gibt, die kostbare Zeit zwischen 20 und 30 quasi zu "vergeuden".
 

Benutzer15156 

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Da ich nie früh Mutter werden wollte, hätte ich dafür auch niemals auf mein Studium verzichtet. Dass mein jetziger Beruf sehr familienfreundlich ist, ist zwar schön, war aber nicht das ausschlaggebende Kriterium.
 

Benutzer68557  (30)

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Ja. Ich habe mich unter anderem deswegen gegen die Wartezeit auf einen Medizinstudienplatz entschieden.
 

Benutzer78109 

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Familienplanung kam bei mir zeitlich schon immer erst nach dem Studium. Für mich war das seit ich denken kann klar: Abi, Studium, Familie & Arbeit. Ist einfach am sinnigsten und praktischsten.
 
9 Monat(e) später

Benutzer135804 

Planet-Liebe Berühmtheit
in keinster weise,denn ich habe keine lust auf kinder und will keine.
 
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