Hat die Familienplanung eure Berufswahl beeinflusst?

Benutzer93289 

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Manchmal denke ich "Hätte ich doch lieber erst eine Ausbildung gemacht, dann Kinder bekommen und erst anschließend studiert. Dann hätte ich mir meinen Wunsch "jung Mutter zu werden" erfüllen können." Da ich jedoch gleich studiert habe und ab nächstes Jahr noch 1,5 Jahre Ref vor mir habe und eigentlich ja noch 1-2 Jahre arbeiten wollte, wird das wohl vor 28/29 nichts mit der Familienplanung.

Geht es euch manchmal vielleicht genauso? Habt ihr euch aufgrund der Familienplanung eventuell sogar gegen ein Studium entschieden? :ashamed:
 

Benutzer27629 

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Geht es euch manchmal vielleicht genauso? Habt ihr euch aufgrund der Familienplanung eventuell sogar gegen ein Studium entschieden? :ashamed:

Geht's mir genauso? - Nein, weil ich mich bisher sowieso nicht reif genug für ein Kind gefühlt habe und außerdem die Rahmenbedingungen nicht gepasst haben. Für mich zählt dazu auch, ein berufliches Standbein zu haben. Ich hätte keine Lust, mich finanziell abhängig machen. Außerdem hat man sehr viele zusätzliche Kosten mit Kind und eine sichere Stelle ist da Gold wert. Inzwischen habe ich mich beruflich gefunden und daher ist Familienplanung durchaus ein Thema, mit dem ich mich beschäftige. Mir sind aber insgesamt die Verantwortung und die Konsequenzen zu groß, um leichtfertig oder übereilt Kinder in die Welt zu setzen. Ich muss außerdem noch ein bisschen an mir arbeiten, ehe ich wirklich soweit bin.

Habe ich mich aufgrund der Familienplanung gegen ein Studium entschieden? - Nein und das ist auch gut so.
 

Benutzer113076 

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Mir wird ganz anders bei dem Gedanken, dass manche Arbeitgeber mir in meiner jetzigen Bewerbungsphase wahrscheinlich absagen werden, weil ich im besten Alter bin um Kinder zu bekommen :what:

Also ja sogar die potentielle Familienplanung beeinflusst die Berufswahl :mad:
 

Benutzer121281  (32)

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Die Tatsache, dass ich gar keine Kinder will beeinflusst das natürlich massiv. Ich bin dadurch viel flexibler und muss nach keinem Plan agieren.
 
S

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Gast
Habt ihr euch aufgrund der Familienplanung eventuell sogar gegen ein Studium entschieden? :ashamed:

Nein, das hätte ich nicht über's Herz gebracht. Mein Studium war immer schon mein Herzenswunsch, den ich mir aber leider erst mit Mitte 20 erfüllen konnte. Dementsprechend lange muss ich die Familienplanung jedoch verschieben. Ich hoffe, so mit 37 schwanger zu werden :zwinker:

Ich habe übrigens erst eine Ausbildung absolviert, hätte es also so machen können, wie Du in Deinem Beitrag beschrieben hast. Allerdings war ich zu dem Zeitpunkt geistig überhaupt nicht reif dazu und - was eigentlich die Grundvoraussetzung ist :zwinker: - befand mich in keiner Beziehung.

Von daher klingt das hypothetisch immer alles schön und gut, wenn man eine derartige Planung anstrebt und ich finde es toll, wenn man das auch so durchziehen kann. Nur müssen da einfach viele Faktoren passen (stabile langjährige Beziehung, finanzielles Polster, abgeschlossene Ausbildung, geistige Reife) und in meinem Fall hat es nicht gepasst, sodass ich mich entschlossen habe, doch noch zu studieren.

Übrigens finde ich 28/29 (wie in Deinem Fall) doch ein gutes Alter, um eine Familie zu gründen. Ich weiß aber sowieso nicht, was diese "Hetze" soll. Denkst Du, Du bist mit 28 nicht mehr jung? Statistisch gesehen hast Du noch rund 55 (!) Jahre vor Dir. Also genügend Zeit, um Deinem Kind alles notwendige beizubringen :grin:

Gerade weil wir alle immer älter werden und demnach auch mehr Geld am Lebensende benötigen, finde ich persönlich wichtig, auch dementsprechend vorzusorgen durch eine akzeptable bis gute Rente. Ob ich da nun mit Ende 20 oder Ende 30 ein Kind bekomme, ist mir persönlich nicht sooo wichtig :smile:
 

Benutzer123702  (33)

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Kann nicht Selbstständig werden, da meine Freundin das nicht möchte un dich zu wenig zeit dann für Sie habe :/
 

Benutzer29290 

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Ich wollte keine Kinder bis ich ueber 30 war und die Familienplanung war deshalb kein Thema fuer mich als es um Studium und Beruf ging. Inzwischen moechten wir ein Kind, aber mein Mann und ich haben eine eigene Firma und ich werde auch mit Kind weiter arbeiten. Mir war mein Beruf immer wichtig und es wird sich schon eine Loesung finden beides unter einen Hut zu bringen, wenn es dann mal soweit ist.
 
M

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Gast
Wenn ich jetzt einen Mann hätte, mit dem ich mir Kinder vorstellen könnte, würde ich die nächsten Jahre sicherlich anders ausrichten. Da das aber nicht der Fall ist, sind aktuell sogar noch ein Studium und eine kleine berufliche Umorientierung geplant. Und weil das alles ungefähr die nächsten vier Jahre in Anspruch nehmen wird und ich dann 32 bin, frage ich mich schon, wie da noch Kinder in diesen Plan passen sollen. Eigentlich gar nicht, denn in dieser Phase will ich nun nicht unbedingt schwanger werden, auch wenn ich grundsätzlich immer "vor Dreißig" Mutter werden wollte und der Kinderwunsch auch schon da wäre. Tja, so ist das Leben...

Klar ist man mit 32 auch noch relativ jung (und es ist ja noch nicht mal gesagt, dass ich bis dahin überhaupt einen Kerl abkriegen werde :confused:), aber es ist halt trotzdem nicht meine Idealvorstellung.

Da ich aber sowieso Single bin, ist das alles nur rein theoretisch. Hat wenigstens den Vorteil, dass man sich in aller Ruhe erst mal selbstverwirklichen kann - besonders praktisch für die, die dafür etwas länger brauchen. :zwinker:
 

Benutzer36171 

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Also, der Wunsch nach einem nicht karriereorientierten Leben, hat mich durchaus beeinflusst und wird mich auch noch in meiner Stellenwahl beeinflussen. Ich kann mir vorstellen, eine etwas uninteressantere Stelle einer interessanteren vorzuziehen, wenn ich dadurch bessere Möglichkeiten hätte, Freizeit und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen. Das hat aber weniger mit Kindern zu tun (ich möchte in den nächsten zehn Jahren keine). Meine Lebensplanung sieht genug Zeit für meinen Mann und mich und unseren (zukünften Hund, wahlweise auch zwei Katzen) vor. :tongue:

Ich hätte allerdings auch nichts studiert bzw. gelernt, was meinen Interessen widerspricht. Ich versuche eher im Rahmen meiner Interessen, den Beruf bzw. die Stelle zu finden, die zu mir passt. Glücklicherweise gibt es da trotz meines Ingenieursstudiums gute Möglichkeiten.
 
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Ich habe viel damit gehadert Kinderwunsch und Studium aufeinander abzustimmen. Da ich jetzt aber schließlich einen Partner habe, der zeitlich hinter mir im Studium steht, kommt ein Kind momentan sowieso nicht in Frage. Ich werde darum mein Studium in den nächsten Monaten abschließen, mir eine Arbeit suchen und sie so lange ausüben, bis mein Freund auch ins Arbeitsleben eintritt. So hab ich dann auch die Möglichkeit schneller wieder ins Berufsleben einzusteigen. Wobei für mich eigentlich der Kinderwunsch weit über Karriere steht.
 

Benutzer44981 

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Ich habe mir ein Studium mit guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt ausgesucht, das ich gerade im Alter von 25 Jahren abgeschlossen habe.
Damit wird in absehbarer Zeit von der finanziellen Seite her der Gründung einer Familie nichts mehr im Wege stehen und ich werde immer noch in einem passenden Alter sein, um Vater zu werden.
Der Grund für die Wahl des Studiengangs war sicherlich vor allem das persönliche Interesse, aber ohne gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätte ich mit Blick auf das zukünftige Leben (inkl. Familie) sicherlich etwas anderes gemacht.
Eine Ausbildung war für mich nie eine Option, weil es keinen Ausbildungsberuf gibt, für den ich mich begeistern könnte und weil mir mein Studium in Zukunft ein deutlich besseres Auskommen ermöglicht als die meisten Ausbildungsberufe.

Aber ich verzichte jetzt nicht nur aus mangelndem Interesse an diesen akademischen Dingen auf eine Promotion, sondern auch, weil es einfach zu lange dauert und ich endlich richtig Geld verdienen will. - Nicht nur, aber auch mit Blick auf eine mögliche, zukünftige Familie.
Und ich habe auch keine Lust auf die große Karriere, wenn diese mit einer 60-Stunden-Woche einher geht oder anderweitig mein Privatleben einschränkt. Mir ist also die "Work-Life-Balance" sehr wichtig.

Mein größtes Problem in Sachen Familienplanung ist aber nicht die berufliche, finanzielle und materielle Seite (das sehe ich sehr entspannt), sondern die Suche nach einer passenden Partnerin, bei der ich bisher erfolglos war.
In dieser Hinsicht bereue ich es, nicht fürs Studium weggezogen zu sein und ein klein wenig bereue ich es auch, ein dermaßen männerdominiertes Studium gewählt zu haben (wobei das bei den anderen Studiengängen, die mich interessieren könnten, auch nicht besser wäre).
 

Benutzer56469  (36)

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Kinderwunsch fing bei uns vor 4 Jahren ca an und meine zwei Ausbildungen habe ich voriges Jahr gemacht. Man kann nicht immer alles planen! :zwinker:
 
R

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Gast
Kurz und knapp: Nein.

Dass ich studieren würde, war eh klar - ich hätte zwar auch etwas Anderes studieren können und wäre dann jetzt schon fertig, allerdings bin ich beim Abschluss meiner Ausbildung immernoch recht jung und will selbst dann nicht sofort Kinder bekommen (wenn überhaupt). Von daher: Alles richtig gemacht. :grin:

Ich wollte aber auch nie besonders jung Mutter werden und habe zum Zeitpunkt meiner Studienwahl nicht über Kinderplanung nachgedacht.
 

Benutzer113006 

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Moderator
:grin: Ich hätte es eher bedenklich gefunden, wenn ich mit 19 oder auch jetzt schon den Wunsch nach einem Kind gehabt hätte :ratlos: Von daher konnte ich bisher nicht meinen beruflichen Werdegang danach planen.

Sollte ich in ein paar Jahren eine gute Stelle haben und sich bspw. eine Aufstiegsmöglichkeit anbieten, könnte ich mir schon vorstellen, dass die Familienplanung vorgeht, wenn die Partnerschaft harmonisch ist. Aber das ist alles Zukunftsmusik, da hab ich noch ein paar Jährchen Zeit :zwinker:
 

Benutzer92211 

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Nein. Für mich war immer klar, dass ich studiere und Kinder dann vielleicht irgendwann später mal kommen.
 

Benutzer72433 

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nein. ich hatte nie den wunsch zu studieren (blödes theoretikergeschiss! :grin:) und auch, soweit das vorhersehbar ist, keinen kinderwunsch.
 

Benutzer29410 

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Nö, ich hatte nie vor, unter 30 Kinder zu kriegen, also hatte ich auch kein Problem mit meinem Studium und zwei langen Auslandsaufenthalten.

Ich fand die Zeit zwischen 30 und 40 zur Familiengründung ideal für mich. Und jetzt, da ich Kinder habe, bin ich da auch sehr froh über meine Entscheidung. Ich bin noch jung genug, um alles mitmachen zu können, aber auch relaxed und gelassen und die Finanzen stimmen auch.
 

Benutzer64981  (33)

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Also ich wusste ja schon immer, dass ich mit 23 schon mein erstes Kind haben werde. Dass man dazu nen Mann braucht, der nicht bis 2013 noch studiert und evtl noch promoviert, hab ich so nicht ganz mit einberechnet :zwinker:
Aber das passt absolut. Ich fühle mich absolut nicht reif für ein Kind, wir wohnen nach 6 Jahren Beziehung noch nicht beieinander und ich bin noch lange jung genug für Kinder :zwinker:
 
S

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Gast
Ich hatte zwar immer den Wunsch, mit Mitte 20 Mutter zu werden, habe aber nie daran gedacht, dass ich mal studieren werde.
Eigentlich wollte ich eine Ausbildung machen und dann normal arbeiten gehen. Dann hätte ich das "Mutter mit Mitte 20" auf jeden Fall geschafft.

Während der Ausbildung kam dann aber der Wunsch nach einem Studium. Tja, und so verschob sich die Kinderplanung weit weit nach hinten. Vor 30 wird es auf keinen Fall mehr was, es sei denn, es passiert ein "Unfall".

Aber ich habe nie daran gedacht, mit Kind zu studieren. Das würde ich nicht wollen und ich sehe bei einer Freundin, wie schwierig das ist. Sie schafft ihr Studium eigentlich nur, weil ihre Eltern das Kind für 4 Tage in der Woche nehmen.
 
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